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Save the Date

Alle Spieler, Helfer, Fans und Freunde des TSV sind herzlich eingeladen. Für Essen und Trinken ist wie immer bestens gesorgt. Wir freuen uns auf  viele Gäste.

 

 

TSV wird Zweiter beim Final Four

 

Von Thomas Lehenherr

 

BLAUBEUREN/BAD SAULGAU - Wer hätte das gedacht? Die zweite Herrenmannschaft des TSV Bad Saulgau steigt von der Bezirksklasse in die Bezirksliga auf, schlägt im Bezirkspokal höher klassige Gegner und kämpft sich bis ins Finale der letzten vier "Final Four" durch, das am vergangene Wochenende in der Blaubeurer Dieter-Baumann-Halle ausgetragen wurde. Der TSV gewann gleich das erste Match gegen den Bezirksligisten Weingarten mit 31:25 (15:11) und erreichte damit das Finale gegen den starken Landesligisten SC Vöhringen, das die Bad Saulgauer nach einer kämpferisch guten Leistung dann doch standesgemäß mit 26:36 verloren. Das Spiel um Platz drei zwischen Weingarten und Biberach wurde abgesagt. 

 

Bei der Auslosung der Halbfinalpaarungen hatte der TSV Glück und erwischte mit dem Tabellenvorletzten der Bezirksliga, TV Weingarten, den vermeintlich leichtesten Gegner. Das zweite Halbfinale bestritten die beiden Landesliga-Spitzenmannschaften Vöhringen und Biberach, das Vöhringen deutlich mit 32:23 (14:12) gewann. 

 

Der TSV konnte am frühen Samstagnachmittag locker in die erste Partie gehen, hatte er doch bereits sämtliche Erwartungen übertroffen. Weingarten ging nur einmal in Führung (1:0) und konnte nur bis zur 10. Minute (4:4) einigermaßen mithalten, in der Folge war dann aber der TSV Chef auf dem Parkett und bestimmte weitgehend das Spielgeschehen, ohne sich zu verausgaben und trotz nicht optimaler Chancenverwertung. Dennoch ließ sich die Mannschaft des Ex-TSV-Spielers Holger Höhn in Hälfte eins nicht abschütteln und kämpfte sich immer wieder heran. Ein Blackout von Weingarten in den letzten zwei Minuten vor der Pause nutzten zwei Mal Cristian Aldica und einmal Fabian Kohler zum 15:11-Halbzeitstand. 

Die Unsicherheiten auf Seiten des TV hielten auch nach dem Wiederanpfiff an und die Bad Saulgauer erhöhten wiederum durch zwei Mal Fabian Kohler auf 17:11. Bis zur 49. Minute pendelte sich der Vorsprung auf sieben bis acht Tore ein, Weingarten schien geschlagen. Doch plötzlich stand sich der TSV wohl im Gefühles sicheren Sieges selbst im Weg und dem Gegner gelangen innerhalb nur drei Minuten vier Treffer in Folge. Christian Zimmerer erlöste den TSV dann mit einem Treffer, der den kurzzeitigen Knoten im Bad Saulgauer Spiel wieder platzen und den Abstand zum Gegner anwachsen ließ. Am Ende war der Sieg auch in dieser Höhe (31:25) verdient. "Wir haben zu viele Chancen nicht genutzt, zu viel verworfen und waren etwas zu langsam bei den Angriffen. Die erste und zweite Welle war zu schwach. Ich war mit unserem Spiel nicht ganz zufrieden, das muss noch besser werden. Dennoch haben wir verdient gewonnen", analysierte TSV-Trainer Markus Weisser das Match. 

Im Finale am Sonntag gab es ein Wechselbad der Gefühle. Zu Beginn gestaltete sich die Partie ausgeglichen, dann dominierte der SC und führte in der 20. Minute bereits 12:6. Daraus lernte der TSV offensichtlich, legte zwei Gänge zu, konterte seinerseits die Vöhringer aus und schon stand es zur Pause nur noch 14:15 für den SC. Wenige Sekunden vor Halbzeit traf Fabian Hillenbrand den gegnerischen Torhüter bei einem Siebenmeter offensichtlich am Kopf und bekam deshalb von den Unparteiischen die Rote Karte. Im zweiten Abschnitt agierte der SC schneller und kombinationsreicher als der TSV, erspielte sich alsbald eine uneinholbare Führung und gewann am Ende verdient mit 36:26. "Ich bin mit der kämpferischen Leistung meines Teams zufrieden. In der zweiten Halbzeit war der Gegner einfach schneller, hatte trotz Umstellung unserer Abwehr die bessere Qualität, und gewann verdientermaßen. Wir haben viel erreicht und ich bin absolut zufrieden mit meiner Mannschaft in diesem Jahr", sagte ein glücklicher Markus Weisser im Pressgespräch nach dem Spiel.

 

 

Der TSV spielte mit: Patrick Maas (im Tor), F. Kohler, Zimmerer, Aldica, M. Kohler, Kurz, Fuchs, Philipp Maas, Balan, Daungauer, Hillenbrand, Merz, Zoll.

 

 

 

 

Es ist geschafft.

Bad Saulgau 2 steht im Finale des Final 4

Quali weibliche B-Jugend:


So, jetzt gibt es auch einen Spielplan für den morgigen Spieltag in der Kronriedhalle:
 

Von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr ist hier Handball vom Feinsten geboten. Vorbeikommen lohnt sich.

Das Wochenende….
… bringt doch noch mehr, als man erwarten konnte. Eigentlich ist die Saison vorbei, doch es sind noch einige Teams im Einsatz. Unter anderem geht es um Aufstiege, Pokale und Qualis.

2. Herren im Bezirkspokalfinale:
Als einzige Bezirksklasse-Mannschaft hat sich das Team um Trainer Markus Weisser für das Halbfinale qualifiziert. Gegner hier ist der Bezirksligist TV Weingarten. Der TSV hat im laufenden Pokalwettbewerb schon einige höherklassige Mannschaften rausgeworfen, natürlich auch mit etwas Unterstützung einiger Spieler der Ersten, die im Pokal spielberechtigt sind. Zudem schwimmt der TSB auf der Welle der Euphorie, nach dieser sensationellen Saison, die mit der Meisterschaft und dem Aufstieg belohnt wurde. Nun kann das Bad Saulgauer Team also noch eine weitere Sensation draufpacken und das Double perfekt machen. Anspiel in der Dieter-Baumann-Sporthalle in Blaubeuren ist um 14:30 Uhr.
Im anderen Halbfinale stehen sich die beiden Landesligisten TG Biberach und SC Vöhringen gegenüber. Auch hier wird es bestimmt ein spannendes Derby geben. Zudem findet auch das Final-3 der Damen statt. Hier spielen die Teams aus Gerhausen, Lehr und Hohenems den Poaklsieger aus.

Dritte spielt Aufstiegsrelegation:
Als Vizemeister der Kreisliga B-Donau hat sich unsere Einszeh für die Aufstiegsrelegation qualifiziert. Hier spielen insgesamt 4 Teams um die Aufstiegsplätze, deren Anzahl aber bisher noch nicht bekannt ist (abhängig von den Absteigern aus den oberen Ligen). Am Sonntag muss unser ältestes Team ins schöne Allgäu zur HSG Oberstaufen/Lindenberg. Anspiel ist um 17 Uhr. Die weiteren Spiele gegen Langenau/Elchingen (Dienstag, 20 Uhr) und TG Bad Waldsee (13.05., 16 Uhr) finden in der heimischen Kronriedhalle statt.

Männliche C-Jugend: HVW Platzierungsrunde
Durch 2 Erfolge über die TG Biberach (14:13) und die TSG Ehingen (15:10) hat sich unsere mC für die nächste Qualirunde qualifiziert. Am Samstag hat das Team um das Trainerdue Patrick Fritz und Björn Keller nun die Möglichkeit, eine Platzierung unter den Top 4 zu belegen und sich somit weiter für die Endrunde der Quali um HVW-Ligen zu qualifizieren. Die Gegner hier sind die HSG Friedrichshafen/Fischbach, Bregenz Handball, die MTG Wangen und die JSG Blaustein/Söflingen. Gespielt wird am Samstag in der Sporthalle im Sportzentrum Kuhbergin in Ulm-Söflingen. 

Weibliche B-Jugend: HVW Platzierungsrunde
Ebenso ums Weiterkommen im HVW kämpfen unsere Mädels der weiblichen B-Jugend. Der erste von zwei Spieltagen findet glücklicherweise im heimischen Kronried statt. Hoffen wir, dass die Mädels um Trainerdue Christiane Mutschler und Hannes Fischer möglichst viele Siege einfahren können. Zu Gast in der Kronriedhalle sind TV Weingarten, SG Argental, HC Hohenems, TSG Ailingen, SSC Dornbirn/Schoren und TG Biberach. Der 2. Spieltag findet dann eine Woche später in Tettnang statt. Über zahlreiche Schlachtenbummler würde sich das Team freuen. Der Eintritt ist natürlich frei und das Kiosk ist geöffnet.

Männliche D-Jugend Quali: 
Aufgrund Spielermangel musste der TSV leider sehr kurzfristig die Qualirunde absagen.

 

 

 

 

Schlachtenbummer sind ausdrücklich erwünscht!!

Zweite siegt im letzten Spiel und freut sich aufs Final Four

Auch die zweite Herrenmannschaft der TSV-Handballer verabschiedet sich am vergangenen Wochenende wie die "Erste" mit einem Sieg aus der Saison. Im Unterschied zur "Ersten" wird bei der "Zweiten" gejubelt, da sie bereits vor drei Wochen den Aufstieg in die Bezirksliga klar gemacht hat. In ihrem letzten Saisonspiel besiegte der TSV die zweite Mannschaft von Ulm/Wiblingen 2 mit 31:26. Vitali Daungauer war mit sieben Treffern bester Torschütze. Neben den Routiniers waren auch die Youngster Robin Rath, Marc Reiser sowie Torhüter Luis Lehenherr mit von der Partie. Alle hatten großen Anteil am Sieg und werden in der kommenden Saison wohl fester Bestandteil der aktiven Mannschaft sein. 

 

Final Four am Wochenende

Derweil freut sich das Team von Trainer Markus Weisser auf das Bezirkspokalfinale "Final Four" am 5. und 6. Mai, das der TSV souverän erreicht hat. Auch höher klassig spielende Teams wurden in den Pokalrunden geschlagen. Die Bad Saulgauer treffen am Samstag, den 5. Mai um 14.30 Uhr in der Blaubeurer Dieter-Baumann-Sporthalle auf den BezirksligistenWeingarten. Für den TSV ist das kein schlechtes Los, da die anderen beiden Final-Four-Teilnehmer Vöhringen und Biberach Landesligisten sind. Diese beiden Gegner treffen ebenfalls am Samstag um 18.15 Uhr aufeinander. Das Halbfinale und Finale findet am Sonntag, 6. Mai um 15 Uhr bzw. 17 Uhr statt. "Wir haben die Endrunde erreicht, jetzt möchten wir noch mehr und so weit wie möglich kommen", sagt Markus Weisser.

Der TSV verabschiedet sich mit einem Sieg aus der Württembergliga

 

 

 

 

Handball-Württembergliga Süd: HVRW Laupheim - TSV Bad Saulgau 24:25 (9:11)

 

Von Thomas Lehenherr

 

LAUPHEIM/BAD SAULGAU - Aufgrund einer soliden Abwehrleistung und einer guten kämpferischen Einstellung besiegte der TSV Bad Saulgau am vergangenen Samstagabend den HVRW Laupheim in dessen Halle sogar ohne den verletzten Nelu Rosca und mit einem stark angeschlagenen Regisseur Istvan Gaspar völlig verdient mit 25:24 (11:9). Dieser Sieg im für den TSV letzten Saisonspiel war ein einigermaßen versöhnlicher Abschluss für die vielen mitgereisten Fans, die über die gesamte Spieldauer fast Heimspielatmosphäre herstellten. Der Abstieg in die Landesliga stand jedoch bereits nach dem letzten Spieltag fest, so dass diesemSieg nur statistische Bedeutung zukommt. 

Auch die Laupheimer wollten den Sieg, war dies doch das letzte Heimspiel des scheidenden Trainers Klaus Hornung sowie der Feldspieler Patrick Müller, Mihut Pancu und Torhüter Andreas Biller. Doch die Bad Saulgauer waren offensichtlich entschlossener und legten los wie die Feuerwehr. Bevor die Platzherren so richtig ins Spiel kamen, legte der TSV zweimal durch David Tovmasyan, Patrick Osterc und Michael Reck zum 4:0 vor. Der starke HVRW-Akteur Julian Nief sorgte nun dafür, dass die Einheimischen nicht noch weiter in Rückstand gerieten und brachte sein Team wieder bis auf einen Treffer an die Bad Saulgauer heran. Doch mehr ließ der TSV nicht zu. Dazu trug auch der gut aufgelegte Torhüter David Bakos bei. Mit 11:9 für den TSV ging's in die Katakomben. 

Dennis Kaumann, Jochen Schäfer und Daniel Balan stellten nach der Pause wieder einen größeren Abstand her, der nun eingewechselte Youngster Torhüter Jonas Engler tat sein übriges dazu. Zwischen der 38. und 48. Minute pendelte sich der Vorsprung nun auf vier bis fünf Treffer ein, bis Routinier Mihut Pancu durch sehenswerte Aktionen sein Team Treffer um Treffer an den TSV herankommen ließ. Einigen TSV-Fans schwante schon wieder Böses, denn in der laufenden Saison gab's solche Situationen am laufenden Band, als der TSV über 50 Minuten das bessere Team war und am Ende doch noch den Kürzeren zog. Diesmal schien zwar wieder etwas die Luft auszugehen, doch die Bad Saulgauer kämpften und gab das Spiel nicht mehr aus der Hand. Das ganze Match über lag der TSV in Führung und hatte sich damit den Sieg redlich verdient. 

"Wir konnten ohne großen Druck aufspielen und es hat ganz gut geklappt. Die Abwehr stand gut und auch im Angriff ist es wieder ein bisschen besser geworden. Die Mannschaft hat im Spiel und auch diese Woche im Training Charakter gezeigt. Am Freitag waren alle da und haben richtig gut trainiert", freute sich der scheidende TSV-Trainer Gabriel Senciuc. "Es waren sehr viele Fans da, die uns super angefeuert haben. Ich möchte mich an dieser Stelle bei unserem einmaligen Publikum bedanken, die uns und mich immer unterstützt haben, auch wenn wir den Klassenerhalt nicht geschafft haben. So etwas ist wirklich einmalig", sagte Senciuc. 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan (6), Csuka (2/davon 1 Siebenmeter), Schäfer(3), Kaumann (5), Reck (1), Gaspar (1)Fuchs, Osterc (2)P. Engler (1), Balan (4).

 

HVRW: Biller, Federle (beide im Tor), Durakovic (4/davon 2 Siebenmeter), Yigin, Müller (3), Pancu (4), Amann, Geiß (4), Zodel, Nief (8), Remane (1).

Ein versöhnlicher Abschluss soll her

 

Handball-Württembergliga Süd: HVRW Laupheim - TSV Bad Saulgau (Samstag, 19.30 Uhr, Rottumhalle)

 

Von Thomas Lehenherr++

 

LAUPHEIM/BAD SAULGAU - Der TSV Bad Saulgau steht zwar seit dem vergangenen Spieltag nach Albstadt als zweiter Absteiger in die Landesliga fest, doch das Team von Trainer Gabriel Senciuc möchte sich von seinen Fans im letzten Saisonspiel mit einer guten Leistung versöhnlich aus der Württembergliga verabschieden. Gegner ist am Samstag der HVRW Laupheim, gegen den der TSV im Hinspiel, - wie so oft - nachdem er lange in Führung lag, noch hauchdünn mit 26:27 verlor. Spielbeginn in der Rottumhalle ist um 19.30 Uhr. 

Gabriel Senciuc absolvierte indes seine letzte Trainingswoche mit der ersten Mannschaft des TSV. "Wir haben uns am Montag zusammengesetzt und gute Gespräche mit den Spielern geführt. Sie wissen, an was es liegt und möchten, so habe ich den Eindruck, im wesentlichen zusammenbleiben. Die Spieler wissen, dass nicht viel gefehlt hat und möchten die Landesliga dazu nutzen, das Zusammenspiel zu verbessern", gibt Senciuc Auskunft. "Die Mannschaft will nochmals ein gutes Spiel zeigen und beweisen, dass sie gut Handball spielen kann, ich hoffe, das gelingt uns", sagt der Coach. Ob er auf alle Akteure zurückgreifen kann, ist ungewiss, da einige etwas angeschlagen sind. 

 

Laupheim ist mit 22:26 Punkten Tabellensiebter und hat in letzter Zeit manche Spiele gegen vermeintlich schwächere Gegner spektakulär hoch verloren, manche Begegnungen gegen starke Gegner aber gewonnen. Das Team ist also schwer auszurechnen, ist aber klarer Favorit des Derbys. Mit Trainer Klaus Hornung, Rückraumspieler Patrick Müller, Torhüter Andreas Biller und Routinier Mihut Pancu verabschieden sich gleich vier Akteure aus der ersten Mannschaft. Pancu wird die Trainernachfolge zu Beginn der nächsten Saison antreten. 

Die Laupheimer bestreiten zwar ihr letztes Saisonspiel erst am 1. Mai in Gerhausen, möchten sich jedoch im letzten Heimspiel vor wie immer großer Kulisse mit einem Sieg feiern lassen. Der Verein bedauert den Abstieg des TSV sehr und hofft auf einen schnellen Wiederaufstieg und dann wieder auf spannende Derbys. 

Man darf gespannt sein, wie beide Teams dieses nur für die Statistik wichtige Spiel angehen. Eigentlich könnte man ein fassettenreiches Match mit möglicherweise einigen Kabinettsstückchen erwarten, da beide Mannschaften ohne großen Erwartungsdruck aufspielen können. Vielleicht kann der TSV heute einmal ein Spiel ohne die in dieser Saison üblichen Leistungsschwankungen und -einbrüche auf die Platte bringen. 

 

Zum Derby nach Laupheim wird auf Grund der geringen Entfernung kein Fanbus eingesetzt. Der TSV setzt aber auf viele Fahrgemeinschaft und hofft nochmals auf die lautstarke und tatkräftige Unterstützung vieler Fans.

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka, Schäfer, Kaumann, Reck, Gaspar, Fuchs, Osterc, P. Engler, Balan, Rosca, Kohler.

 

 

 

 

 

 

 

Interview mit Trainer Gabriel Senciuc (tl):

 

SZ: Herr Senciuc, wie sehr ärgert Sie der Abstieg?

 

Gabriel Sendciuc: Der Abstieg ärgert mich schon sehr. Ich kam Ende des letzten Jahres zum TSV und konnte in der Kürze der Zeit den Angriff nicht zu einer perfekt funktionierenden Einheit zusammenschmieden. Die Abwehr ist aber besser geworden. Wir haben im Schnitt in der Rückrunde eigentlich sehr wenige Tore pro Spiel kassiert. Nur vorne klappte das Zusammenspiel noch nicht gut genug. Um das zu trainieren, braucht man mehr Zeit, um auch die neuen Spieler ins System zu integrieren. Viel hat nicht gefehlt, es gab sehr knappe Spiele, die wir dann meist verloren haben. Wir haben aber gegen gute Mannschaften oft besser gespielt als gegen unsere Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. 

 

SZ: Haben Sie den Eindruck, dass Mannschaft, Verein und Fans ihre Arbeit geschätzt haben?

 

Senciuc: Ich habe alles versucht, mir viele Gedanken gemacht und wir haben eigentlich fast immer gut trainiert. Die Spiel waren ja oft ausgeglichen, aber wir sind leider knapp gescheitert. Ich glaube, die Leute haben gesehen, dass wir gekämpft haben und dass auch einiges besser geworden ist. Ich habe viele positive Zuschriften von Fans bekommen, das hat mich gefreut und auch die Funktionäre des Vereins haben mich immer unterstützt. Die Mannschaft hat im Training immer gut mitgemacht und die Spieler sagten auch, dass ihnen die Art und Intensität des Trainings gut gefällt. Ich hätte eben noch etwas mehr Zeit gebraucht.

 

SZ: Wie sieht ihre Zukunft aus, bleiben Sie dem TSV treu, Stichwort Jugendarbeit?

 

Senciuc: Zunächst brauche ich mal eine Pause. Ich muss das Geschehene erst mal sacken lassen. Dann werde ich mir überlegen, was ich zukünftig mache. Mein Steckenpferd war schon immer die Jugendarbeit, das war auch in Biberach so. Ein Verein sollte möglichst viele eigene Spieler aufbauen. Das muss das Konzept sein. Ich kenne den TSV schon viele Jahre und bin mit den Verantwortlichen auch weiterhin im Gespräch, aber mehr kann ich dazu noch nicht sagen.

Zweite verliert ersatzgeschwächt beim Zweiten.


Stark ersatzgeschwächt musste unsere 2. Herrenmannschaft beim Tabellenzweiten Leutkirch 2 antreten. Mit Freddy Söder, Cristian Aldica, Fabian Kohler, Steve Hähnel, Witali Daungauer und Patrick Fritz fehlte dem TSV fast ein ganzes Team. Coach Weisser ersetzte die fehlenden Spieler mit mehreren A-Jugendlichen. Zudem half aus der Einszeh noch Kreisläufer Admir Cosovic aus. Saulgaus Rumpfteam konnte das Spiel die ersten 5 Minuten ausgeglichen halten, doch dann zogen die Leutkircher durch ihr schnelles Spiel auf 13:7 bis zur 25. Minute davon. Angetrieben durch Routinier Fabian Hillenbrand konnte sich der TSV aber bis zur Halbzeit wieder auf 12:14 herankämpfen. In der 2. Halbzeit aber zeigte sich, dass Leutkirch den Sieg mehr wollte als der TSV, schliesslich spielen die Allgäuer noch um Platz 2, welches auch den direkten Aufstieg in die Bezirksliga bedeuten würde. Der TSV hielt zwar dagegen, doch nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrstratege Florian Kurz war der Bann dann endgültig gebrochen. Am Ende gewann Leutkirch deutlich mit 36:27. Diese Niederlage ist kein Beinbruch für den TSV, da das Team bereits als Meister feststeht. Bis zum Pokal Final-4 am 5. Mai muss sich die Mannschaft aber nochmals steigern. Davor trifft die Zweite noch im letzten Saisonspiel auf die SG Ulm/Wiblingen 2. Hoffen wir, dass bis dahin dann auch wieder alle Spieler mit an Bord sein können.

Hier noch Bilder von Stephan Schranz vom Spiel gegen Wangen

Bad Saulgau steigt in die Landesliga ab

 

Handball-Württemberliga Süd: HSG Fridingen/Mühlheim - TSV Bad Saulgau 28:23 (10:12)

 

Von Thomas Lehenherr

 

 

FRIDINGEN/BAD SAULGAU - Nun ist es amtlich. Nach der 28:23-Niederlage am vergangenen Samstagabend in Fridingen steigt der TSV Bad Saulgau nach zwei Jahren Württembergligazugehörigkeit wieder in die Landesliga ab. Trotz einer couragierten Leistung und einer 45minütigen Überlegenheit gelang es dem Team von Trainer Gabriel Senciuc am Ende nicht, die für den Klassenerhalt notwendigen Punkte aus der Sepp-Hipp-Halle zu entführen. 

Die gut 80 mitgereisten TSV-Fans sahen zunächst einen entschlossen auftretenden TSV, der gleich durch zwei Treffer von Andreas Csuka mit 2:0 in Führung ging. Die Mittespieler Dennis Kaumann und Istvan Gaspar waren schnell auf den Beinen und setzten die überraschte HSG-Abwehr gleich gehörig unter Druck. Auch die eigene Defensive agierte überzeugend und ließ die gefürchteten Rückraumschützen der Platzherren kaum frei zum Wurf kommen. HSG-Spielmacher Daniel Hipp wurde von Michael Reck und Andreas Csuka erfolgreich eng bewacht. Hinzu kam, dass Torhüter David Bakos mit zunehmender Spieldauer immer sicherer wurde und viele Würfe parieren konnte. So kam es, dass die Gastgeber bis zur 46. Minute kein einziges Mal in Front lagen. Der TSV war trotz eigener Fehler in der Offensive bis dato feldüberlegen und die bessere Mannschaft. Der Vorsprung betrug meist zwischen zwei und drei Treffer. Dann schien den TSV-Angreifern plötzlich die Puste auszugehen. Es schlichen sich Unkonzentriertheiten ein, die Abschlüsse wurden zunehmend schwächer und auch die Abwehr war nicht mehr so schnell auf den Beinen. Auch scheiterte der TSV mehr und mehr am immer stärker werdenden Torhüter Milan Djuricin, der in der zweiten Halbzeit für Andreas Epple eingewechselt wurde. Zudem handelten sich die Bad Saulgauer im zweiten Abschnitt mehr Zweiminutenstrafen ein als die Hausherren und mussten deshalb einige Male in Unterzahl die Manndeckung von Regisseur Daniel Hipp aufgeben. Sofort konnte der herausragende Handballer einige Treffer markieren. Durch fünf Treffer in Folge drehte die HSG das Spiel innerhalb von zwei Minuten und die Anzeigetafel zeigte in der 48. Minute die erste Führung der Gastgeber an. Istvan Gaspar und Patrick Osterc verkürzten in der 54. Minute nochmals auf 22:23 und alles war wieder offen. Doch der TSV wirkte angeschlagen und müde und ergab sich seinem Schicksal. Der Sieg fiel sicherlich zwei, drei Treffer zu hoch aus, doch das scherte am Ende niemanden mehr - der TSV hatte den Klassenerhalt so oder so nicht geschafft. 

"Wir haben 50 Minuten lang gut gekämpft. Die Abwehr stand gut, auch im Angriff waren wir besser als zuletzt. In der zweiten Halbzeit wechselte Fridingen den Torhüter und wir trafen plötzlich nicht mehr. Er hat die Räume zugemacht. Wir hatten viel zu viele Fehlwürfe. Es fehlte das Zusammenspiel, vielleicht ließen dann auch die Kräfte etwas nach. Die Niederlage fiel zu hoch aus", analysierte TSV-Trainer Gabriel Senciuc das Spiel. "Mir tut es Leid, dass wir absteigen. Ich habe alles versucht und mir viele Gedanken gemacht", sagte Coach Senciuc, der den Trainerstab am Saisonende an einen noch nicht bekannten Nachfolger übergeben wird. "Ich habe von Beginn an gesagt, dass ich nur bis Saisonende einspringe. Nach dem letzten Spiel gegen Laupheim muss ich erst mal durchschnaufen und nachdenken, dann wird man sehen, was ich mache", sagte Senciuc.

Die Spielanalyse des Co-Trainers David Bakos fiel ähnlich aus. "Uns kann niemand einen Vorwurf machen, nicht gekämpft zu haben. Es ist lange ganz gut gelaufen, doch am Ende waren wir völlig fertig. Deshalb haben wir verloren. Leider haben wir die Liga nicht halten können, das ärgert mich sehr", sagte Bakos. 

Letzter Gegner des TSV ist am Samstag, den 28. April der HVRW Laupheim. Spielbeginn in der Rottumhalle ist um 19.30 Uhr. 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan (1), Csuka (6/davon 2 Siebenmeter), Schäfer, Kaumann (6), Reck, Gaspar (5)Fuchs (1), Osterc (2)P. Engler, Balan (1), Rosca(1).

 

HSG: Djuricin, Epple (beide im Tor), Sorg, Merk (2), Parlak (7), Leibinger, F. Hipp (1), Fritz(1)D. Hipp (6), Slongo (2), Schick (6), Rabus, Efinger (3).

nu

Schafft der TSV gegen Fridingen eine Überraschung?

 

Handball-Württembergliga Süd: HSG Fridingen/Mühlheim - TSV Bad Saulgau (Samstag, 20 Uhr, Sepp-Hipp-Halle)

 

Von Thomas Lehenherr

 

FRIDINGEN/BAD SAULGAU - Im vorletzten Spiel der Württembergligasaison muss der TSV Bad Saulgau gegen die Spielgemeinschaft Fridingen/Mühlheim antreten. Spielbeginn in der Fridinger Sepp-Hipp-Halle ist am heutigen Samstag um 20 Uhr. 

Die Bad Saulgauer möchten die Minichance auf den Klassenerhalt noch beim Schopf packen und gegen die zeitweise bärenstarken und rückraumgewaltigen Fridinger alles in die Waagschale werfen, um vielleicht eine Überraschung zu schaffen. "Meine Mannschaft versucht jede noch so kleine Chance, die sich bietet, zu nutzen. Das Training in dieser Woche war okay, obwohl einige Spieler berufsbedingt fehlten. Die Moral stimmt, die Spieler werden sich ins Zeug legen", sagt TSV-Coach Gabriel Senciuc. Der Trainer kann gegen den Aufsteiger wieder auf Routinier Nelu Rosca zählen, der seine vierwöchige Rotsperre abgesessen hat. Ausfallen wird Linkshänder und Abwehrrecke Sebastian Luib, für den die Saison wegen eines Handwurzelbruchs schon vor zwei Wochen vorzeitig beendet war. Die angeschlagenen Spieler werden die Zähne zusammenbeißen und alles geben, war von der Mannschaft zu hören.

Gegner Fridingen/Mühlheim ist schwer einzuschätzen. Ein ständiges Auf und Ab begleitete das Team von Trainer Mike Novakovic durch die ganze Saison. Oft wie beispielsweise im Hinspiel gegen den TSV zeigten die groß gewachsenen Rückraumspezialisten überragende Leistungen, einige Male zeigten sie wiederum Nerven und verloren gegen vermeintlich schlagbare Gegner. Während die letzten beiden Spiele gegen Gerhausen und Laupheim hauchdünn verloren gingen, deklassierte das Team von der Donau ein Match zuvor den Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten Unterensingen mit 30:21. Überragender Akteur der Spielgemeinschaft ist Regisseur Daniel Hipp, der auch im Hinspiel gemeinsam mit Louis Schick immer wieder die TSV-Abwehr überlistete und für zahlreiche Treffer sorgte. Florian Fritz ist sicherer Siebenmeterschütze und Torhüter Milan Djuricin ist einer der besten seiner Zunft. Dies bekamen die Bad Saulgauer auch schon deutlich zu spüren. Fridingen belegt momentan Tabellenplatz sechs, ist aber auf Grund des Leistungsvermögen wohl eher in den Top drei anzusiedeln. 

Diese Fakten sind dem TSV natürlich bewusst und lässt sich deswegen natürlich nicht aus dem Konzept bringen, schließlich hat er gegen starke Mannschaft in der Vergangenheit eher besser ausgesehen, als gegen die Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. 

 

1000 Euro für Kinderhospiz

Handballfunktionär Markus Weisser gab indes bekannt, dass bei der Spendenaktion der Handballer für das Kinderhospiz St. Nikolaus in Memmingen von Spendern nochmals auf insgesamt nun 1.000 Euro aufgestockt wurde. Max Waibel, der sich schon viele Jahre für das Kinderhospiz engagiert, durfte den "schweren" Scheck für diesen guten Zweck entgegennehmen. 

 

Fanbus fährt

Der TSV setzt auf die lautstarke und tatkräftige Unterstützung seiner Fans und setzt einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 17.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle. 

 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka, Schäfer, Kaumann, Reck, Gaspar, Fuchs, Osterc, P. Engler, Balan, Rosca, Kohler.

TSV bewahrt Minimalchance auf den Klassenerhalt

 

Handball-Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau - MTG Wangen 25:25 ( 13:13)

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Das Kellerderby der Württembergliga Süd "Vorletzter gegen Drittletzter"hatte keinen Sieger und endete nach großem Kampf zweier vor allem in Angriff nervös agierender Mannschaften mit einem leistungsgerechten 25:25. 

Gut 800 Fans erzeugten beim letzten Saisonheimspiel am vergangenen Samstagabend in der Kronriedhalle gleich zu Beginn Gänsehaut-Atmosphäre. Die MTG Wangen waren gleich mit zwei großen Fanbussen angereist. Mit riesigen Fahnen, Tröten und Trommeln versuchten die gegnerischen Fans, Heimspielatmosphäre herzustellen. Dies gelang aber nur bedingt, da die Bad Saulgauer sofort mit Presslufthupen, Schlaginstrumenten und Anfeuerungsrufen zeigten, wer Herr im Hause war. Kurzum ein Derby, wie es von der Stimmung her kaum besser hätte sein können. 

 

750 Euro für Kinderhospiz

In diese positive Stimmung passte auch, als TSV-Funktionär Markus Weisser kurz vor Spielbeginn bekanntgab, dass beim letzten Heimspieltag im Rahmen der Spendenaktion für das Kinderhospiz St. Nikolaus stolze 750 Euro zusammenkamen, die er per Scheck unter dem lang anhaltenden Beifall der Zuschauer Mitinitiator Max Waibel überreichen konnte.

 

Zum Spiel: Im Gegensatz zu vielen Begegnungen der laufenden Saison, konzentrierte sich der TSV von Beginn an und ging durch Treffer von Andreas Csuka und zwei Mal Istvan Gaspar mit 2:1 und 3:2 in Führung. Andreas Csuka nahm gleich den Ausnahmespieler und MTG-Regisseur Aron Mayer in Manndeckung, was auch zunächst Wirkung zeigte. In der Folge leisteten sich beide Mannschaften zahlreiche Fehlversuche, der TSV jedoch ein paar mehr als der Gegner. Als der glänzend aufgelegte TSV-Torhüter David Bakos einen Siebenmeter-Strafwurf von Aaron Mayer parieren konnte, ging es wieder aufwärts für den TSV. Andreas Csuka per Siebenmeter und Dennis Kaumann mit sehenswerten Rückraumwürfen hielten die Platzherren im Spiel. Bei Wangen setzten vor allem Elia Meyer und David Paul die Impulse. Dennis Kaumann hatte vor allem Ende der ersten Halbzeit einen guten Lauf und traf fünf Mal in Folge- der TSV ging in der 26. Minute mit 12:11 in Führung. Trotz ständigen Unterzahlspiels erkämpften sich die Gastgeber zur Pause ein verdientes 13:13. 

Über die gesamte Spieldauer kassierte der TSV acht Zwei-Minutenstrafen, sechs davon in Hälfte eins, die MTG Wangen dagegen nur drei. Auch bei den Siebenmeter-Strafwürfen war die MTG Wangen im Vorteil und bekam sechs zugesprochen, der TSV nur vier. 

Trotzdem gestaltete sich das Match auch im zweiten Abschnitt ausgeglichen. Die ersten 12 Minuten der zweiten Hälfte gehörten Kreisläufer Patrick Osterc und Andreas Csuka, die den TSV nach Gegentoren der MTG immer wieder mit einem Treffer in Führung bringen konnten. Obwohl Torhüter David Bakos immer stärker wurde und mehr Bälle als sein Gegenüber abwehren konnte, gewann der TSV-Angriff im Angriff nicht an Sicherheit. Aber auch Wangen produzierte im Spielaufbau viele Fehler. So kam es, dass Wangen zwar meist einen Treffer vorlegen, aber der TSV stets ausgleichen konnte. Dennis Kaumann traf in der 60. Minute zum 25:25 und zum Entsetzen der Fans kassierten die Platzherren noch mit dem Schlusspfiff einen Siebenmeter. Aaron Mayer trat an und der eingewechselte TSV-Torhüter Jonas Engler konnte den "Heber" unter dem Jubel der beeindruckenden Kulisse parieren. Da die Konkurrenten im Abstiegskampf Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf und Herbrechtingen/Bolheim ihre Spiele verloren, hat der TSV bei zwei verbleibenden Spielen damit immer noch eine Minimalchance auf den Klassenverbleib. 

 

Fanbus fährt nach Fridingen

Nächster Gegner ist am Samstag, den 21. April die HSG Fridingen/Mühlheim. Spielbeginn in Fridingen ist um 20 Uhr. Es wird ein Fanbus eingesetzt. Die genaue Abfahrtszeit wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka (8/davon 3 Siebenmeter), Schäfer, Kaumann (8), Reck, Gaspar (4)Fuchs, Osterc (3), P. Engler, Balan (1), Kohler (1).

 

MTG: Kucera, Nerger (beide im Tor), Fischer (1), Köhler, Staudacher (2), Straub (3), Kuttler, Paul (3), Bächle, E. Mayer (6), Gross, Glatzel (2), A. Mayer (7), Schnitzer, Plieninger (1).

 

 

 

 

Stimmen zum Spiel

 

TSV-Kapitän Patrick Engler

Wir sind froh, einen Punkt geholt zu haben und sind auf die Schützenhilfe anderer Mannschaften angewiesen. Wir haben noch zwei Spiele und müssen 120 Prozent Leistung bringen. Jonas hat zum Glück den Siebenmeter am Schluss gehalten. Kämpferisch war es gut, im Angriff müssen wir besser werden.

 

 

MTG-Trainer Timo Feistle

Wir hätten den Sieg nicht verdient gehabt. Dieser Punkt hilft uns natürlich mehr als dem TSV. Wir waren hoch motiviert, aber haben das, was wir uns vorgenommen haben, vor dieser Super-Kulisse nicht auf die Platte bekommen. Das Spiel war kämpferisch auf Augenhöhe, wir waren zu hektisch, haben zu oft den Ball hergegeben und TSV-Torhüter David Bakos hat häufig nur einen Meter vor unseren Spielern parieren können.

 

 

Sportlicher Leiter Krischan Hillenbrand

Gut war, dass wir die Partie offen gestalten konnten und nicht schon von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen mussten. Der Punkt ist in unserer Situation leider zu wenig, den direkten Vergleich haben wir auch verloren. Wangen war absolut schlagbar, aber am Ende müssen wir froh sein, dass wir einen Punkt geholt haben. Das Spiel ist ein Spiegelbild der ganzen Saison. Wir haben eine Ergebniskrise gegen direkte Konkurrenten, weil uns da einfach die Tempohärte und der letzte Punch fehlt. Wangen hat fünf bis sieben Tempogegenstoß-Treffer erzielt, wir dagegen nur einen.

Derby gegen Wangen - letzte Chance auf den Klassenerhalt 

 

Handball Württemberliga Süd: TSV Bad Saulgau - MTG Wangen (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Zum letzten Heim- und drittletzten Saisonspiel empfängt der TSV Bad Saulgau am heutigen Samstag die MTG Wangen. Vorletzter gegen Drittletzter, die letzten beiden Teams der Tabelle steigen ab. Das Derby verspricht also, "heiß" zu werden. Beide Mannschaften werden alles geben, um die letzte Restchance für den Klassenerhalt zu nutzen.

 

Für den TSV ist es noch prekärer als für die MTG und wirklich die allerletzte Möglichkeit, den drohenden Abstieg doch noch abzuwenden. Die MTG kann, bei einem Spiel weniger, zwei Punkte mehr auf der Habenseite verbuchen, wäre aber bei einer Niederlage punktgleich mit dem TSV. Bei Punktegleichstand zählt am Ende der direkte Vergleich. Das Auswärtsspiel der Vorrunde verlor der TSV gegen Wangen mit zwei Toren Differenz (25:27). Der letzte Sieg liegt schon viele Jahre zurück. Statistik hin oder her, der TSV muss gewinnen, sonst kann er schon zwei Spieltage vor Schluss fest für die Landesliga planen. Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf, Herbrechtingen/Bolheim und Hegensberg/Liebersbronn sind zwar theoretisch auch noch Kandidaten für den Abstieg, doch sie sind dem TSV schon vier Punkte enteilt. 

 

Die MTG Wangen hat vor einigen Wochen gehandelt und angesichts der kritischen Situation ihren Trainer Markus Rosenwirth entlassen. Ebenfalls fällt auf, dass sein Bruder, der zunächst wieder rekrutierte Linksaußenspieler und frühere Torschützenkönig Stephan Rosenwirth seither nicht mehr im Kader gestanden hatDer ehemalige Spieler und ehemaligeTrainer Timo Feistle und Reinhard Geyer haben die Übungsleitung wieder übernommen und sollen die MTG vor dem drohenden Abstieg retten. Die beiden haben derweil schon für einige "Ausrufezeichen" gesorgt. Jetzt, nach dem Trainerwechsel und der Wiederkehr des lange Zeit verletzten Ausnahmekönners und Regisseurs Aaron Mayer scheint es wieder zu laufen bei der MTG. Ohne Mayer hatte die MTG kaum Punkte einfahren können. Tabellenschlusslicht Albstadt wurde nun deutlich bezwungen und zuletzt konnten die Allgäuer in Laupheim mit sage und schreibe 28:17 gewinnen. 

Doch davon sollte sich der TSV nicht abschrecken lassen. Die Mannschaft von Coach Gabriel Senciuc hatte beim letzten Heimspiel in einer begeisternden Aufholjagd dem Aufstiegsaspiranten TSV Heiningen nach einem Neun-Tore-Rückstand sogar noch ein Unentschieden abgerungen. Die Begegnung in Langenau (25:33) am vergangenen Samstag wurde vom TSV allerdings weniger leidenschaftlich geführt. 

Wie auch in letzte Zeit verliefen die Trainingseinheiten diese Woche recht engagiert und sorgten für Hoffnung bei Mannschaft und Trainer. Mindestens zwei Leistungsträger jedoch werden dem TSV fehlen. Nelu Rosca ist noch für dieses Spiel Rot gesperrt und für Linkshänder und Abwehrrecke Sebastian Luib ist die Saison nach einem Handwurzelbruch zu Ende. Der Rest der "Truppe" scheint einsatzbereit, obgleich einige Akteure etwas angeschlagen sind. 

"Wir haben uns auf den Gegner vorbereitet und gut trainiert. Jeder weiß, dass es unsere letzte Chance ist, in der Klasse zu bleiben. Ich habe den Eindruck, dass die Spieler sehr motiviert sind und alles daran setzen werden, zu gewinnen", hofft Gabriel Senciuc. "Wir versuchen zu retten, was zu retten ist und möchten auch unseren stets zahlreichen und treuen Zuschauern beim letzten Heimauftritt noch ein schönes, kämpferisch vorbildliches Handballspiel zeigen", sagt der Trainer.

 

Förderverein wird vorgestellt

Beim letzten Heimspiel möchte der TSV die Gelegenheit nutzen, seinen neuen Förderverein, der vor allem die Jugendmannschaften unterstützen soll, vorzustellen. Außerdem wird das Ergebnis der Spendenaktion des TSV beim vergangenen Heimspielwochenende für das Kinderhospiz St. Nikolaus bekannt gegeben. 

 

Jugendspiele entfallen 

Die für den frühen Nachmittag vorgesehenen Heimspiele der männlichen C- und der männlichen A-Jugend wurden jeweils vom Gegner wegen Spielermangels abgesagt. 

 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka, Schäfer, Kaumann, Reck, Gaspar, Fuchs, Osterc, P. Engler, Balan.

Neuer Handballförderverein hat Jugendförderung zum Ziel

 

BAD SAULGAU (tl) - Die Handballabteilung hat sich eine Intensivierung der Jugendarbeit sowie mehr Unterstützung für die zweite und die Damenmannschaft auf die Fahnen geschrieben und möchte dafür mehr Geld bereit stellen. Unter anderem deshalb wurde bereits Anfang des letzten Jahres über die Gründung eines Fördervereins diskutiert, der neben den genannten Aufgaben auch die Neuordnung der Finanzen zum Zwecke hat. "Ideelle und finanzielle Förderung des Handballsports und der Handball-Abteilung e.V. im TSV Bad Saulgau e.V. im Besonderen", steht in der Vereinssatzungunter § 2. Über Beiträge, Spenden und Veranstaltungen sollen die Gelder für den Vereinszweck beschafft werden. "Wir möchten vor allem den Unterbau, die Vereinsbasis fördern", sagt der Vorsitzende Roland Mutschler. 

Der neue Verein wurde bereits am 28. Dezember 2017 im Rahmen einer Gründungsversammlung im Gasthaus Bürgerstüble ins Leben gerufen. 

Zum ersten Vorsitzenden wurde Roland Mutschler, zum zweiten Vorsitzenden Helmut Kabus gewählt. Schatzmeister wurde Stefan Merk, Bernhard Stadler Schriftführer. Gernot Maier, Joachim Reck und Günter Stadler wählte die Versammlung zu Beisitzern. Alle Funktionäre erhielten keine Gegenstimmen. 

Am 5. April lud der Förderverein dann zur ersten Vorstandssitzung. Die Versammlung beschloss einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 15 Euro pro Person und Jahr.Zudem soll der Verein am Samstag, den 14. April, im Umfeld des letzten Heimspiels gegen die MTG Wangen Fans und Interessierten vorgestellt und bekannt gemacht werden.

TSV verliert gegen die Kontermannschaft Langenau/Elchingen

 

Handball-Württembergliga Süd: HSG Langenau/Elchingen - TSV Bad Saulgau33:25 (19:15)

 

Von Thomas Lehenherr

 

LANGENAU/BAD SAULGAU - Der TSV Bad Saulgau hat die Überraschung nicht geschafft und gegen den Favoriten und Anwärter auf Relegationsplatz zwei HSG Langenau/Elchingen deutlich mit 25:33 verloren. Damit steckt der TSV ganz tief im Abstiegssumpf und muss aufdie "Mithilfe" anderer Mannschaften hoffen. 

Die Redewendung "wenn man kein Glück hat, dann kommt das Pech noch dazu", trifft diesmal auf den TSV durchaus zu. Ohne den immer noch gesperrten Rückraumroutinier Nelu Rosca und den verletzten Sebastian Luib fehlten dem TSV gleich zwei Linkshänder, dann musste mit Hoffnungsträger und Wirbelwind David Tovmasyan auch noch der dritte Linkshänder bereits nach dem zweiten Angriff nach drei Spielminuten das Feld für den Rest des Spiels verletzt verlassen. Die Bank des TSV war personell beängstigend zusammengeschrumpft und das gegen einen Gegner, der für sein schwindelerregendes Tempospiel bekannt ist und vor Selbstvertrauen strotzte. Mit 14 Akteuren war die Bank der HSG zudem voll besetzt. 

Zu Beginn konnte der TSV recht gut mithalten, ging sogar mit 3:2 und 4:3 in Führung. Doch mit zunehmender Spieldauer fanden die Platzherren besser ins Match, spielten ihre Stärken aus und liefen einen Tempogegenstoß nach dem anderen. Zeitweise konnten die Bad Saulgauer nur hinterher schauen. Die TSV-Torhüter konnten einem fast Leid tun. Nach 27 Minuten stand es bereits 19:12 für die Gastgeber, doch der TSV bäumte sich auf und konnte zur Halbzeit auf 19:15 verkürzen. Kurz nach der Pause verkürzte der TSV sogar noch einmal auf drei Tore 21:18, doch die individuellen Fehler häuften sich wieder, die Spielgemeinschaft hatte leichtes Spiel und vergrößerte den Abstand in Windeseile wieder auf sieben bis acht Treffer. Die Beine der TSV-Spieler wurden schwer und am Ende konnte die HSG einen verdienten 33:25-Sieg feiern. 

Während Langenau sich durchaus noch Hoffnungen auf den Aufstiegsrelegationsplatz machen darf, wird für den TSV dagegen die Luft immer dünner. Drei Spieltage vor Saisonende beträgt der Abstand zur spielfreien MTG Wangen, die zurzeit auf dem rettenden 12. Tabellenplatz rangiert, immer noch zwei Punkte, zu Winzingen/Wißgoldingen und Herbrechtingen vier. " Wir hatten nur neun Feldspieler zur Verfügung. David Tovmasyan verletzte sich gleich zu Beginn, das war großes Pech für uns . Die Mannschaft wollte heute etwas erreichen, so hatte ich den Eindruck, doch wir mussten dem hohen Tempo Tribut zollen, da wir nicht genügend wechseln konnten. An den Schiedsrichtern lag es nicht, die beiden zeigten eine sehr gute Leistung. Langenau hat verdient gewonnen", sagte Trainer Gabriel Senciuc beim Pressegespräch nach dem Spiel. 

"Nächsten Samstag, beim letzten Heimspiel gegen Wangen erwarte ich eine Reaktion der Mannschaft. Wir werden alles geben, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen. Diejenigen, die da sind, werden alles versuchen. Hoffentlich ist da die Bank wieder mit mehr Spielern besetzt", sagte Senciuc.

 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka, Schäfer, Kaumann, Reck, Gaspar, Fuchs, Osterc, P. Engler, Balan.

Auch gegen Aufstiegsaspirant Langenau müssen Punkte her

 

Handball-Württembergliga Süd: HSG Langenau/Elchingen - TSV Bad Saulgau (Samstag, 20 Uhr Pfleghofhalle)

 

Von Thomas Lehenherr 

 

LANGENAU/BAD SAULGAU - Der TSV Bad Saulgau hat noch vier Spiele bis zu Saisonende zu absolvieren, acht Punkte sind also noch zu verteilen. Zwei Punkte Abstand sind es auf den rettenden zwölften Tabellenplatz, den zurzeit die MTG Wangen inne hat. Der TSV muss nun punkten, und zwar kräftig, ansonsten droht der Abstieg in die Landesliga.

 

Gegner ist am heutigen Samstag um 20 Uhr in der Langenauer Pfleghofhalle die HSG Langenau/Elchingen, momentan Tabellenvierter. Nach Minuspunkten nimmt die Spielgemeinschaft sogar den dritten Tabellenplatz ein. Es wird also nicht leichter für den TSV. Trotz der fulminanten Schlussphase beim letzten Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Heiningen, die dem TSV noch ein Unentschieden bescherte, hat sich der Abstand zu den Nichtabstiegsplätzen vergrößert, da die Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt Wangen und Herbrechtingen/Bolheim ihre Spiele gewinnen konnten. Die Bad Saulgauer hoffen nun, den Schwung der letzten zehn Minuten des Heiningenspiels mitnehmen zu können und auch gegen die pfeilschnelle Mannschaft aus Langenau zu punkten. Das wird allerdings extrem schwer werden, da der TSV mit der schnellen Spielweise der nicht unbedingt groß gewachsenen, aber athletischen Akteure in der Vergangenheit so seine Probleme hatte. In der vergangenen Saison verlor der TSV zwei Mal recht deutlich und auch das Hinspiel in der laufenden Saison am 11. November letzten Jahres ging in der Kronriedhalle mit 30:33 verloren. Damals gaben der durch seine Effektivität bekannte Kreisläufer Jan Schaden, Fabian Buntz und Rückraumspieler Simon Schorn den Bad Saulgauern den "Todesstoß". Zudem kann sich das Team von Trainer Hartwig Schenk stets auf seinen Klassetorhüter Jan Schönefeld verlassen. 

 

Im Gegensatz zur HSG - es fehlt voraussichtlich nur Jan Schaden - wird der TSV etwas ersatzgeschwächter antreten. Nelu Rosca muss immer noch seine Rotsperre absitzen und auch der zweite Linkshänder Sebastian Luib fällt aus, er brach sich beim Training den Handwurzelknochen und muss für den Rest der Saison pausieren. Ob weitere angeschlagene Spieler ausfallen, ist noch nicht klar. Bei den letzten Trainingseinheiten war die Beteiligung jedenfalls ordentlich. So hofft Trainer Gabriel Senciuc, dass das Zusammenspiel trotz des favorisierten Gegners noch etwas besser funktioniert als zuletzt. "Ich hoffe, dass meine Mannschaft endlich das auf die Platte bringt, was sie auch trainiert. An der Trainingsleistung der letzten Wochen gibt's nichts zu rütteln. Wir müssen im Spiel gleich die richtige Einstellung haben und von der ersten Minute an kämpfen, dann schauen wir mal was rauskommt. Wir haben in vielen Begegnungen gezeigt, dass wir Handball spielen können", sagt Senciuc und zollt dem Gegner zugleich großen Respekt. "Langenau hat eine sehr erfahrene Mannschaft, die schon lange zusammen spielt und schon höher klassig gespielt hat. Die HSG ist eine der besten Mannschaften der Liga, aber es ist nicht unmöglich, sie zu schlagen", sagt der Coach. Gegner Langenau erwartet seinerseits einen Sieg gegen Bad Saulgau und schielt auf Relegationsplatz zwei: "Um weiterhin im Kampf um Platz 2 im Rennen zu bleiben, ist nach der Niederlage in Winzingen ein Heimsieg für die Nau-Handballer alternativlos" ist auf dervereinseigenen Homepage zu lesen. 

Der TSV hofft zur Unterstützung wiederum auf viele Fahrgemeinschaften und viele Zuschauer. 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka, Schäfer, Kaumann, Reck, Gaspar, Fuchs, Osterc, P. Engler, Balan.

Die „Zweite“ steigt auf!!

Zweite siegt souverän und steigt in die Bezirksliga auf

 

Mit einem deutlichen 27:19 (17:9)-Sieg gegen den HCL Vogt feierte das Team von Trainer Markus Weisser zwei Spieltage vor Schluss schon die Meisterschaft in der Bezirksklasse und den Aufstieg in die Bezirksliga. Vor 300 Zuschauern coachte Frederick Söder die Mannschaft für den verhinderten Markus Weisser. Ohne sich verausgaben zu müssen, setzte sich der TSV mit zunehmender Spieldauer Treffer um Treffer vom Gegner ab. Kam Vogt einmal etwas näher an die Hausherren heran, hatte das Team um Christian Zimmer und Patrick Fritz immer eine Antwort parat. Kaum war das Match abgepfiffen, wurde auch schon ausgiebig mit Fans und Mannschaft zuerst in der Halle und dann im "Vereinslokal" Sternen bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. In den nächsten beiden Spielen kann der TSV nun frei aufspielen und auch die ein oder andere neue Variante ausprobieren. 

Markus Weisser hat sich schon für die Vorbereitung auf die neue Saison viel vorgenommen. "Wir werden uns natürlich nun noch intensiver als sonst auch mit den neuen A-Jugendlichen auf die Saison vorbereiten. Ich freue mich darauf. Der Mannschaftsgeist ist super", sagte Weisser und ist zuversichtlich, auch die neuen Herausforderungen in der höheren Klasse bestehen zu können.

TSV kämpft sich zurück und holt ein Remis

 

Handball Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau : TSV Heiningen 29:29 (13:18)

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Nach fast aussichtslosem Rückstand hat Württembergligist TSV Bad Saulgau am vergangenen Samstagabend in der Kronriedhalle gegen den Favoriten TSV Heiningen nach großem Einsatz in den letzten zehn Spielminuten noch ein Unentschieden erreicht. 750 Fans trauten ihren Augen kaum, wie aufgedreht und entschlossen die Platzherren dem Aufstiegskandidaten am Ende den Schneid abkauften und am Ende sogar noch die Möglichkeit zum Siegtreffer hatten. Die Stimmung im "Hexenkessel Kronriedhalle" war an Lautstärke kaum zu überbieten. Doch der Reihe nach. 

Zuerst applaudierte die Halle der männlichen C-Jugend, die die Meisterschaft in der Bezirksklasse feiern durften. 

Dann ging's los und es begann eigentlich wie fast immer. Der erste Wurf des TSV ging daneben und der Gast bestimmte das Spiel. Zwar konnte der TSV durch Patrick Osterc und Istvan Gaspar bis zum 2:2 in der sechsten Minute noch einigermaßen mithalten, doch dann beeindruckten die Gäste durch ihre gut gestaffelte und aggressive 3:2:1-Abwehr. Die fast allesamt sehr groß gewachsenen und athletischen "Staren" boten den TSV-Angreifern kaum ein Lücke und provozierten bei den Bad Saulgauern einen technischen Fehler nach dem anderen. Hinzu kam, dass die Hausherren, wenn sie einmal durch die dicht gestaffelte Abwehr dringen konnten, in den ersten Minuten großes Pech hatten und gleich vier Mal das Aluminium trafen. Der mit Abstand größte Spieler auf dem Platz Julian de Boer hatte mit der TSV-Abwehr wenig Mühe und traf fast nach Belieben. Aber auch Robin und Chris Zöller sowie Louis Unseld hatten leichtes Spiel und tanzten die TSV-Abwehr aus. So stand es in der 23. Minute bereits 7:16 und den Zuschauern schwante Böses. Doch Heiningen wurde nun im Gefühl des sehr großen Vorsprungs vor dem Pausenpfiff etwas leichtsinnig. Jetzt kam die Zeit des 21jährigen pfeilschnellen TSV-Angreifers David Tovmasyan. Im Mute der Verzweiflung preschte er mit großer Geschwindigkeit in jede noch so kleine Lücke und traf kurz vor der Halbzeit gleich drei Mal. Er und Mittespieler Dennis Kaumann sowie Patrick Engler verkürzten zur Pause auf 13:18. 

Wer geglaubt hatte, der TSV kann seine Aufholjagd gleich fortsetzen, sah sich getäuscht. Wieder kamen die Hausherren schwer aus den Startlöchern. Julian de Boer und die Zöller-Brüder nutzten die Gelegenheit und schon vergrößerte sich der Vorsprung schon in der 37. Minute wieder auf neun Treffer. Andreas Csuka und wiederum David Tovmasyan hielten den Abstand durch ihre Treffer noch einigermaßen in Grenzen Trotzdem betrug die Differenz auch in der 51. Minute immer noch sieben Treffer. 

Niemand in der Halle hätte auch nur einen Pfifferling mehr auf eine Wende gegeben. Dann drehte der TSV auf. Torhüter Jonas Engler parierte einen Wurf nach dem anderen und dem TSV gelangen vier Treffer in Folge. Es stand plötzlich nur noch 26:29. Als "Hexer" Jonas Engler auch noch einen Siebenmeter-Strafwurf des sonst so sicheren Julian de Boer parierte, gab's kein Halten mehr. Den Heiningern gelang nach der 51. Minute tatsächlich kein einziger Treffer mehr, ihre Beine schienen müde zu werden. Andreas Csuka, Istvan Gaspar und Patrick Osterc trafen sicher, Jonas Engler parierte und es stand wie aus heiterem Himmel plötzlich 29:29. Der Lärm des Publikums war ohrenbetäubend. 15 Sekunden vor Schluss vergaben die Gäste wieder eine Chance und der TSV nahm sich eine Auszeit. Ein Sieg war im Bereich des Möglichen, wäre des Guten vielleicht dann aber doch zu viel gewesen. Anstatt aufs Tor zu werfen, leistete sich der TSV ein Fehlabspiel und das Spiel war aus. 

 

Heiningens Trainer Markus Graf stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. "45 Minuten lang haben wir hervorragend Handball gespielt. Schon in der ersten Halbzeit hätte die Führung noch deutlicher sein können. Wir haben dann in der zweiten Halbzeit das fortgeführt, was wir im ersten Abschnitt gespielt haben. Dann haben wir zu viele technischen Fehler gemacht", sagte Graf. "Respekt vor der Leistung des TSV. Das war eine kämpferisch super gute Leistung. Das Publikum war sensationell, das ist schon einmalig. Für uns ist das jetzt bitter, Platz zwei und die mögliche Relegation sind jetzt wohl passé", ergänzte Graf. 

Allrounder Patrick Engler zeigte sich im Pressegespräch mit der Leistung der Mannschaft nur in den letzten zehn Minuten zufrieden. "Heiningen hat am Ende viele freie Würfe nicht genutzt. Wir haben dann schnelle Tore gemacht. Die Zuschauer standen voll hinter uns, das war gigantisch. Die erste Halbzeit haben wir fast komplett verschlafen. Wir haben uns zwar auf vier Tore herangekämpft und haben dann bis zur 50. Minute wiederum alles verschlafen. Danach ging's los. Jonas hielt super, wir haben aufgedreht und einen Punkt gewonnen. Darauf müssen wir aufbauen", sagte Engler. 

Da Wangen in Laupheim mit 28:17 gewann, hat sich für den TSV trotz dieses Punktgewinns der Abstand zu einem Nichtabstiegsplatz auf nun zwei Punkte vergrößert. Vier Spiele sind bisSaisonschluss noch zu absolvieren. 

Nächster Gegner ist am Samstag, den 7. April um 20 Uhr in der Pfleghofhalle die HSG Langenau/Elchingen.

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan (6), Csuka (9/davon 4 Siebenmeter), Schäfer, Kaumann (2), Reck, Gaspar (4)Fuchs (1), Osterc (3), P. Engler (1)Luib (1), Balan(2).

 

Heiningen: Braun, Meissner, Rieker (alle im Tor)Walter, C. Zöller (4), R. Zöller (6), de Boer (9/5), Unseld (6), Dannemann, Vogl (1), Gross, Rummel (1), Djokic , Kohnle (2),.

 

TSV sammelt für Kinderhospiz St. Nikolaus

Beim heutigen Heimspielsamstag möchten die Handballer des TSV Bad Saulgau in der Kronriedhalle möglichst viel Geld für einen wohltätigen Zweck sammeln. Empfänger der Spenden ist das Kinderhospiz St. Nikolaus und der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Allgäu. Zuschauer, Fans, Vereinsmitglieder können das Pfandgeld der Getränkeflaschen und Gläser für diesen guten Zweck spenden. Auch weitere Geldspenden sind willkommen. Schon zum Spiel der zweiten Herrenmannschaft um die Meisterschaft in der Bezirksklasse und den Aufstieg in die Bezirksliga um 16 Uhr soll's los gehen. Für die Aktion werden Pfand- und Spendenkässchen im Eingangsbereich und der Caféteria der Kronriedhalle aufgestellt.

 

Der Trainer der zweiten Mannschaft, Markus Weisser wurde durch die Aktivitäten von Max Waibel inspiriert, der schon viele Jahre liegen gebliebene Pfandflaschen einsammelt, selbst gebastelte Hexenbesen und Tischpalmen verkauft und den kompletten Erlös an diese Einrichtung spendet. Max Waibel ist Hausmeister des Schulverbundes und des Störck-Gymnasiums. Er investiert viel Freizeit und Liebe in soziale Projekte und engagiert sich außerdem auch für den Natur- und Umweltschutz in Zusammenarbeit mit dem städtischen Umweltamt. "Ich wollte etwas Gutes tun und unheilbar kranken Kindern und deren Familien helfen. Deshalb bin ich seit 2012 auch Mitglied im Förderverein des Kinderhospiz St. Nikolaus mit Sitz in Memmingen. Das Kinderhospiz selbst ist in Bad Grönenbach in einem größeren Haus mit verschiedenen Wohn- und Betreuungseinrichtungen und Gartenanlage untergebracht. Das ist eine vorbildliche Einrichtung, die Familien mit aussichtslos kranken Kindern ambulant aber auch stationär hilft. Seit dem Jahr 2007 konnte die Institution mit etwa 30 ausgebildeten hauptamtlichen Fachkräften rund 500 Familien betreuen", sagt Max Waibel. "Die Betreuer leisten eine vorbildliche Arbeit für diese Leid geplagten Familien und Kinder. Ich glaube, dass wir durch die Aktion des Handballvereins eine schöne Summe zusammen bekommen und damit einen Beitrag zur Linderung der Not dieser Familien leisten können", hofft Waibel. 

 

Foto Thomas Lehenherr

Es geht um alles!!!

Gegen Heiningen möchte der TSV wieder punkten -

Fans sollen Gelb tragen

 

Handball Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau - TSV Heiningen (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Der abstiegsbedrohte TSV Bad Saulgau empfängt am heutigen Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle den Tabellendritten TSV Heiningen. Im Kampf um den Klassenerhalt wird die Luft für den TSV Bad Saulgau immer dünner. Dennoch kann das Team von Trainer Gabriel Senciuc mit der zuletzt in Wolfschlugen gezeigten Leistung zufrieden sein. Sogar gegnerische Fans bescheinigten dem TSV am Ende eine äußerst unglückliche Niederlage. Zum Leidwesen des TSV zählt eben nur das Ergebnis und da war mal wieder der Gegner im Vorteil. Aber auf dieser Leistung kann aufgebaut werden. Nun müssen Punkte her, da sind sich alle einig. Der TSV Heiningen ist ein überaus harter Brocken, auch darüber sind sich Verantwortliche und Trainer einig. Lamentieren hilft nicht. Wenn schon nicht gegen vermeintlich schwächere Gegner gewonnen wird, dann eben gegen die Favoriten. Trainer Gabriel Senciuc sieht den TSV in der Lage, gegen Heiningen eine Überraschung zu schaffen. "Bei uns spielt das psychische Moment eine sehr große Rolle. Die Trainingsbeteiligung ist schon seit einiger Zeit gut. Die Spielabläufe müssen natürlich noch etwas intensiver trainiert werden. Die Mannschaft engagiert sich ungemein und jeder weiß, um was es geht. Wir müssen einfach den Kopf frei bekommen und nur das umsetzten, was trainiert wurde. Ich weiß, das ist nicht für alle einfach", sagt Senciuc. "Wir haben auch unsere fantastischen Zuschauer im Rücken, die uns stets unterstützen. Solch eine Kulisse hat kaum ein Verein. Ich hoffe, dass die Fans weiterhin positiv auf die Mannschaft einwirken und sie immer anfeuern. Die Mannschaft will gewinnen, wir brauchen jetzt wie bisher positive Fans", sagt der Coach. 

 

 

 

Heiningen ist gut eingespielt

Der TSV Heiningen hat einen ambitionierten, sehr routinierten und schlagkräftigen Kader, der schon einige Jahre um die ersten Plätze in der Württembergliga mitspielt. Auch dieses Jahr istder Aufstieg noch im Bereich des möglichen. Nur vier Punkte liegt das Team von Trainer Markus Graf hinter Spitzenreiter Zizishausen, den die "Staren" vor zwei Spieltagen sogar mit 32:29 besiegen konnten. Beim vergangenen Spieltag verlor Heiningen gegen Unterensingen knapp mit 30:32. Der Heininger Rückraum, besonders auf der halblinken Seite mit Spielmacher und Ausnahmekönner Julian de Boer, ist extrem stark, die Abwehr agiert stets aggressiv. Jeder Fehler des Gegners wird in der Regel in Sekundenschnelle bestraft. Im Hinspiel (22:30) bekamen dies die Bad Saulgauer vor allem in der zweiten Halbzeit deutlich zu spüren. Bis zum 19:19 war das Spiel ausgeglichen, dann machten die agilen Heininger Spieler Felix Kohnle und Robin Zöller mit ihren Treffern alle Hoffnungen des TSV zunichte. 

 

Beim TSV ist Nelu Rosca noch für drei Spiele gesperrt und einige weiteren Akteure laborieren noch an ihren Verletzungen. Trainer Gabriel Senciuc hofft dennoch, diesmal auf einen halbwegs vollen Kader zurückgreifen zu können. "Es sind einige Spieler verletzt, aber vielleicht können sie mitmachen. Die genaue Aufstellung kann ich erst kurz vor dem Spiel bekannt geben", sagt Senciuc. 

 

Fans sollen in Gelb kommen

Um eine besonders einheitliche und gute Stimmung zu erreichen hat sich der TSV etwas besonderes ausgedacht. Die Fans sollen möglichst in gelben T-Shirts, Hemden und gelben Pullis, also in den Vereinsfarben, kommen, um auch optisch hinter dem TSV zu stehen. "Es wäre super, wenn schon um 16 Uhr zur zweiten Mannschaften die Fans mit gelbem Oberteil da wären", sagte der zweite Abteilungsvorsitzende Alexander Osswald. 

"Das wird ein spannender und heißer Heimspieltag in der Kronriedhalle. Unsere Zweite hat die Chance, mit einem Sieg gegen Vogt die Meisterschaft und den Aufstieg klar zu machen. und danach hoffen wir, dass unsere Erste an die guten Leistungen gegen starke Gegner anknüpfen kann. Mit Heiningen kommt eine spielstarke aber nicht unschlagbare Mannschaft nach Bad Saulgau. Schaut man auf die Tabelle, sind wir krasser Außenseiter. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Fans unsere beiden Teams lautstark unterstützen", hofft Osswald. 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka, Schäfer, Kaumann, Reck, Gaspar, Fuchs, Osterc, P. Engler, Luib, Balan.

 

 

Zweite spielt schon um 16 Uhr um Meisterschaft und Aufstieg

 

Nach dem Erreichen der Bezirkspokalfinalrunde kann die zweite Herrenmannschaft des TSV Bad Saulgau auch in der Liga alles klar machen. Am heutigen Samstag, um 16 Uhr empfängt der TSV den Tabellenfünften HCL Vogt. Bei einem Sieg gegen den HCL wäre die Mannschaft von Trainer Markus Weisser schon zwei Spieltage vor Saisonende vorzeitig Meister und damit Aufsteiger in die Bezirksliga. "Das wollen wir auf alle Fälle jetzt schon vor heimischem Publikum klar machen. Wir hoffen, dass viele Zuschauer schon um 16 Uhr in die Halle kommen, mit gelbem Oberteil wenn's geht, und uns unterstützen. Im Anschluss geht's spannend weiter, es spielt die Erste gegen Heiningen", sagt Weisser. Vogt ist die einzige Mannschaft, gegen die der TSV in der Hinrunde eine Niederlage kassiert hat. "Das riecht nach Revanche", meinen die Akteure des TSV und freuen sich auf ein spannendes Spiel und den hoffentlich positiven Ausgang und anschließender Meisterschafts- und Aufstiegsfeier. 

 

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