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Wollt Ihr die restlichen Bilder des Spieles der Ersten gegen Laupheim und der Zweiten gegen Leutkirch von Stephan Schranz sehen? Dann klickt auf die Links?

 

Link 1 Bilder Erste Mannschaft

Link 2 Zweite Mannschaft

 

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Kämpferisch starker TSV verliert das Derby unglücklich

 

Handball-Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau - HRW Laupheim 26:27 (14:12)

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Der TSV Bad Saulgau und der HWR Laupheim lieferten sich am vergangenen Samstag in der fast voll besetzten Kronriedhalle ein spannendes, spielerisch wie kämpferisch vorbildliches Duell auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für den Favoriten. "Schade" war wohl die häufigste Vokabel, die man von den wiederum gut 750 Zuschauern nach dem Spiel hörte.

Die erneut ersatzgeschwächten Hausherren begannen eigentlich genauso wie bei den vergangenen Begegnungen - ohne Mut und Aggressivität in Abwehr und Angriff. Laupheim führte bereits in der 10. Minute mit 7:1 und die beiden besten Laupheimer Akteure Patrick Müller und Sergiu Zvanciuc drohten schon früh, den Gastgebern den Garaus zu machen. Doch plötzlich ging ein Ruck durch das TSV-Team und die Platzherren drehten auf. Im Angriff entwickelte der mit Abstand beste Spieler auf dem Feld David Tovmasyan eine unglaubliche Energie und Dynamik, war von der gegnerischen Abwehr nur selten zu halten und peitschte sein Team nach vorn. Die Abwehr um den unermüdlichen Störer Michael Reck, Daniel Balan und Patrick Engler wirkte plötzlich geschlossen und agierte aggressiv. Torhüter David Bakos kam mit zunehmender Spieldauer immer besser in Form und parierte glänzend. Der gefürchtete Laupheimer Rückraum wurde unsicher und verlor an Treffsicherheit. In der 24. Minute traf wiederum David Tovmasyan zum 9:9 und das Spiel dreht sich. Und das, obwohl die Platzherren Rechtsaußen Andreas Csuka verloren, der bei einem Siebenmeter-Strafwurf wegen eines Gesichtstreffers gegen den Torhüter die Rote Karte sah. Dennis Kaumann, Michael Reck und Kreisläufer Jochen Schäfer legten dann sogar zur 14:12-Halbzeitführung vor. Die Halle kochte, schließlich hatte man lange nicht mehr eine solch gute Mannschaftsleistung des TSV gesehen.

Im zweiten Abschnitt setzte sich zunächst die Überlegenheit des TSV fort, Tovmasyan erhöhte mit "Urgewalt" auf 15:12 und Michael Reck "klaute" dem verdutzten gegnerischen Angriff den Ball und erzielte das 16:13. Die Laupheimer kamen wieder durch Treffer von Mihut Aron Pancu und die achtfachen Torschützen Sergiu Zvanciuc und Patrick Müller an den TSV heran. Doch Tovmasyan und Fabian Kohler hielten den TSV mit ihren Treffern im Spiel. In dieser Phase wurde TSV-Akteur Daniel Balan immer stärker und verhalf seiner Mannschaft gemeinsam mit Jochen Schäfer und dem an der Ferse verletzten Spielmacher Istvan Gaspar in der 52. Minute wieder zu einem Zweitore-Vorsprung. Torhüter Joans Engler kam für David Bakos und machte seine Sache ebenfalls gut.

Als Fabian Kohler in der 54. Minute zum 25:23 traf, glaubten schon viele Fans an eine Überraschung. Doch plötzlich verwarf der TSV drei Mal in Folge, die Kraft schien vier Minuten vor Spielende nachzulassen. Laupheim witterte Morgenluft, traf dagegen drei Mal in Folge. Dennis Kaumann konnte unter dem Jubel der Fans in der 60. Minute wieder ausgleichen. Man konnte sein eigenes Wort kaum mehr verstehen, so lautstark feuerten die Fans ihre Mannschaft an. Immer noch war ein Sieg im Bereich des möglichen. 15 Sekunden vor Schluss versetzte Michael Reck seinem Gegenspieler einen leichten Stoß, auf Grund dessen dieser zu Boden ging. Die sonst gut leitenden Unparteiischen trafen mit einer Zweiminuten-Hinausstellung für Reck eine wohl zu harte Entscheidung. Genau die nun entstandene Lücke nutzte Laupheims Sergiu Zvanciuc fünf Sekunden vor der Schlusssirene mit einem gefühlvollen Heber über den Torhüter zum 27:26 für die Rot-Weißen aus. Beim letzten "überfallartigen" Angriff des TSV hatte der zehnfache Torschütze David Tovmasyan noch den Ausgleich in der Hand. Doch der Ball knallte mit dem Schlusspfiff an den Pfosten - Pech, das Spiel war verloren.

Zuschauer, Spieler und Verantwortliche unterhielten sich noch lange nach dem Match und sprachen dem TSV Mut für die Rückrunde zu.

"Ich bin ziemlich enttäuscht, dass es am Ende doch nicht gereicht hat. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Wir haben bei unserer Teambesprechung in der letzten Woche die Entscheidung getroffen, dass wir keine Spieler mehr von der zweiten Mannschaft einsetzen, auch wenn wir nur acht Feldspieler haben. Heute hat man gesehen, es war eine mannschaftlich gute Leistung, am Schluss hat dann leider etwas die Luft und die Aggressivität gefehlt. Ich bin sehr stolz auf die Jungs, sie haben füreinander und miteinander gekämpft. Ich hoffe, das wird sich nach der Winterpause bei den nächsten Spielen ausbezahlen", sagt Cheftrainer Csaba Horvath.

Laupheims Trainer war die Erleichterung nach dem Spiel deutlich anzumerken. "Wir möchten in der Tabelle weit oben bleiben. Offensichtlich haben Team bildende Maßnahmen wie sie in Bad Saulgau stattgefunden haben großen Wert. Der TSV hat das sehr gut gemacht. Dass wir am Ende mit einem Tor gewonnen haben, hat sicher auch etwas mit Glück zu tun. Oft gewinnt eben dann auch die Mannschaft, die in der Tabelle besser dasteht", sagte Coach Trainer Klaus Hornung.

 

Der TSV kann sich nun in der fünfwöchigen Winterpause regenerieren und hoffen, dass alle Spieler ihre Verletzungen auskurieren können. Erster Gegner der Rückrunde ist am Samstag, den 13. Januar die HSG Hegensbach/Liebersbronn. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Kronriedhalle.

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan (10), Csuka (1), Schäfer (2), Kaumann (4), Reck (2), Gaspar (2), Rosca, P. Engler, Balan (2), Kohler (3).

 

 

Zweite gewinnt Spitzenspiel gegen Leutkirch

Die zweite Herrenmannschaft hat in einem ebenfalls packenden Match gegen den Tabellenzweiten Leutkirch die Tabellenführung in der Bezirksklasse verteidigt. Bis zur 47. Minute lief die Mannschaft von Trainer Markus Weisser einem Rückstand hinterher und hatte am Ende dann doch den längeren Atem. Einmal mehr glänzte Goalgetter und Linkshänder Matthias Fuchs mit zehn Treffern.

Zuvor gewannen die TSV ihr zweites Saisonspiel im Kellerduell gegen die HSG Friderichshafen Fischbach 2.

Derby zum Vorrundenabschluss gegen Laupheim

Kann er spielen oder fällt er erneut aus.

 

Spielmacher István Gaspar wird am Samstag gegen Laupheim ganz dringend gebraucht. Ob seine Verletzung ihm Probleme macht oder ob er spielen kann werden wir erst am Samstag sehen

Handball Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau - HRW Laupheim (Samstag, 18 Uhr, Kronriedhalle)

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Nach einer zweiwöchigen Spielpause lädt Handball-Württembergligist TSV Bad Saulgau zum Derby und letzten Spiel der Vorrunde sowie des Jahres gegen den HRW Laupheim. Spielbeginn am  Samstag ist um 18 Uhr in der Kronriedhalle. 

 

Personell arg gebeutelt tat sich das Team des Trainergespanns Csaba Horvath/Stephan Utzinger bei den letzten Begegnungenschwer. Aber auch die Körpersprache der auf dem Spielfeld stehenden Akteure ließ teilweise sehr zu wünschen übrig. Das soll sich nun ändern, weshalb es in der vergangenen Woche unter anderem auch ein klärendes Gespräch zwischen Mannschaft und Übungsleitern gab, das nach Auskunft der Beteiligten recht positiv verlief. "Das Gespräch war gut und wir haben Team-Building gemacht. Alle wollen sich jetzt am Riemen reißen und kämpfen. Hoffentlich klappt das dann auch", sagt Torhüter David Bakos. Zwar standen auf Grund von Verletzungen, Krankheit oder berufsbedingt bei den Übungseinheiten in den vergangenen beiden Wochen wieder nur sieben bis zehn Spieler zur Verfügung, doch das Training wurde recht engagiert geführt. Die Stimmung war trotz der mit 7:17 Punkten nicht gerade beruhigenden Tabellensituation (Platz 11) offensichtlich ganz gut. 

Mit Laupheim kommt eine der besten "Rückraum-Mannschaften" der Liga ins Kronried. Nach Minuspunkten steht der HRW auf Platz zwei der Tabelle. Das Team von Trainer Klaus Hornung ist bestens eingespielt und weiß jeden Fehler des Gegners auszunutzen. Die Routiners Tim Rodloff, Sergiu Zvanciuc, Philipp Zodel und Daniel Amann sind dem TSV als sehr torgefährliche Akteure wohl bekannt. Nur mit äußerster Geschlossenheit und Kampfgeist kann der TSV diesem in letzter Zeit überaus stark aufspielendem Team etwas entgegensetzen. Doch Laupheims Trainer warnt vor den Bad Saulgauern. „Auf die Tabelle gebe ich nichts. Wir müssen in Bad Saulgau die volle Leistung abrufen, wenn wir dort bestehen und weiter an der Tabellenspitze dranbleiben wollen“, sagt Klaus Hornung. Im Pokalspiel letzte Woche gegen den Württemberg-Ligisten SG Leonberg/Eltingen aus der Nordstaffel überzeugten die HRWler zuletzt mit einem klaren 33:23 Erfolg. Einmal mehr machte der breite Kader insbesondere an Rückraumspielern den Unterschied, obwohl mit Tim Rodloff und Philipp Zodel zwei Stammspieler geschont wurden.

"Wenn jeder alles gibt und wir in der Abwehr gut stehen, haben wir eine Chance gegen Laupheim. Die Spieler möchten anders auftreten als zuletzt und den Zuschauern eine kämpferische Leistung zeigen. Ich glaube, dass wir dann eine Überraschung schaffen können. Wir setzen diesmal keine Spieler der zweiten Mannschaft ein", sagt TSV-Co-Trainer Stephan Utzinger. 

Auch der sportlicher Leiter Krischan Hillenbrand setzt auf einen besseren Mannschaftsgeist. "Ich erwarte von unserer Mannschaft ein Top-Auftreten in Sachen Körpersprache, um es Laupheim so schwer wie möglich zu machen. Ich möchte eine Mannschaft sehen, die dem Gegner zeigt, dass es hier nicht leicht ist, zwei Punkte zu holen. In den letzten Wochen wurde viel geredet. Es gab Probleme, die Mannschaft und die Spieler haben sich aber untereinander ausgesprochen. Jetzt müssen Taten folgen", sagt Hillenbrand. "Ob das reicht für zwei Punkte weiß ich nicht. Wir hoffen jetzt auf einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde. Nach der Pause wollen wir mit voller Kraft in die Rückrunde starten. Es wird noch eine harte Saison für uns werden, wir brauchen noch viele Punkte um die Klasse halten zu können", ergänzt der Sportchef. 

Neben Sebastian Luib (berufsbedingt) fehlen Kreisläufer Patrick Osterc (Rotsperre) und Cristian Aldica. Der Einsatz von Spielmacher Istvan Gaspar ist wegen seiner langwierigen und schmerzhaften Fersenverletzung fraglich. Rückraumschütze Nelu Rosca kann nach seiner Fußverletzung voraussichtlich wieder bedingt eingesetzt werden. 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka, Schäfer, Kaumann, Reck, Gaspar, Rosca, P. Engler, Balan.

 

 

Heimspielsamstag im Kronried - Zweite im Spitzenspiel gegen Leutkirch

Der Heimspielsamstag beginnt schon um 10.30 Uhr mit der Begegnung der weiblichen C-Jugend gegen die HSG Lonsee-Amstetten. Um 12.15 Uhr tritt die gemischte D-Jugend gegen die TG Biberach an, bevor um 14 Uhr die TSV-Frauen gegen die HSG Fischbach-Friedrichshafen ihren zweiten Saisonsieg anstreben. Die zweite Herrenmannschaft von Trainer Markus Weisser ist Tabellenführer und empfängt um 16 Uhr im Spitzenspiel den Tabellenzweiten aus Leutkirch. Sie möchte mit einem Sieg die Vorherrschaft in der Bezirksklasse behaupten.

3. Runde Bezirkspokal

In der 3. Runde des Bezirkspokals hat uns das Losglück ein Heimspiel gg Lustenau 1 (Bezirksliga) beschert.

Spieltermin: Sonntag 4. Februar um 16.30 Uhr Kronriedhalle.

Bilder von Stephan Schranz der ersten und zweiten Mannschaft vom letzten Wochenende sind online.

 

Ihr findet sie undter diesen beiden Links:

 

http://www.schranz.de/bilder/Handball%20TSV/2017/Maenner%202/171125/

 

http://www.schranz.de/bilder/Handball%20TSV/2017/Maenner%201/171125

 

 

TSV-Rumpfteam ist gegen Fridingen überfordert

 

Handball-Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau - HSG Fridingen/Mühlheim 23:32 (8:14)

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Handball-Württembergligist TSV Bad Saulgau durchlebt zurzeit schwierige Zeiten. Am vergangenen Samstagabend konnte Cheftrainer Csaba Horvath gegen den starken Aufsteiger HSG Fridingen/Mühlheim nur mit einer Rumpfmannschaft auftreten und ging in der Kronriedhalle vor 650 enttäuschten Zuschauer mit 23:32 unter. Wenn nicht die vier ehemaligen Württembergligaspieler Frederik Söder, Christian Zimmerer, Fabian Hillenbrand und Cristian Aldica, die noch in der zweiten Mannschaft aktiv sind, nochmals ausgeholfen hätten, hätte das Spiel wohl abgesagt werden müssen. Vier Stammkräfte konnten erst gar nicht erscheinenund aus dieser Notlage heraus versuchten die am Fußverletzten Istvan Gaspar und Nelu Rosca, ihr Team zu unterstützen. Doch sie taten sich keinen Gefallen und konnten sich vor Schmerzen kaum auf den Beinen halten, musstenalsbald ausgewechselt werden. Guter Rat teuer für das Trainergespann Horvath/Utzinger, es wurde schnell klar, dass nicht viel zu holen war. Die Spielzüge liefen nicht flüssig, das auf der Platte stehende Team war nicht eingespielt und in der Abwehr fehlte es an der Absprache. 

Nur zu Beginn konnte der TSV mithalten, ging durch Linksaußen Andreas Csuka mit 1:0 in Führung, spielte trotz vieler Fehler bis zum 3:4 in der 12. Minute ganz gut mit, verlor aber dann völlig den Faden und rannte in der Folge einem immer größere werdenden Rückstand hinterher. Auch die überlegene Spielgemeinschaft produzierte im ersten Abschnitt viele individuellen Fehler, woraus die Gastgeber aber kein Kapital schlagen konnten. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste jedoch immer kombinationssicherer. Sie hatten in Daniel Hipp einen überragenden Regisseur, der wie auch sein Mannschaftskollege Louis Schick mit geschickten Körpertäuschungen die TSV-Abwehr immer wieder überlistete. Nun wurde auch der gefürchtete Rückraum der HSG immer gefährlicher und der TSV ergab sich nach dem Geschmack der Fans und der Verantwortlichen viel zu früh seinem Schicksal. Die Körperhaltung der Platzherren sprachnun Bände, der Rest ist schnell erzählt: Gegner Fridingen stieß kaum mehr auf koordinierte Gegenwehr, hatte leichtes Spiel und zog Treffer um Treffer davon. In Hälfte zwei ergriff meist nur TSV-Spieler David Tovmasyan die Initiative. Er sprintete, setzte seinen Körper dynamisch ein und "feuerte aus allen Rohren". Er war im zweiten Abschnitt bester Bad Saulgauer Akteur. Doch er allein konnte am Ende die verdiente 23:32-Niederlage natürlich nicht verhindern. 

HSG-Trainer Mike Novakovic lobte beim Pressegespräch das disziplinierte Spiel seiner Mannschaft. "Wir hatten zwei Wochen Spielpause, waren davor auch sehr müde, haben Spiele verloren, haben uns aber richtig auskuriert und sehr gut trainiert. Wenn viele Spieler fehlen wie gerade beim TSV, ist das richtig sch......, das ist uns auch schon passiert und was das bedeutet, können wir Trainer gut bewerten. Der TSV ist normalerweise stärker als er heute aufgetreten ist", sagte Novacovic. TSV-Cheftrainer Csaba Horvath musste dagegen wieder eine Niederlage kommentieren. "Ich suche normalerweise keine Ausreden. Aber wir hatten nur wenigeSpieler der ersten Mannschaft im Training, einmal sieben und zweimal acht. Dabei waren auch noch kranke. Ich bin sehr froh, dass vier Spieler der zweiten Mannschaft ausgeholfen haben. Kämpfen müssen diejenigen, die auf der Platte stehen aber trotzdem", sagte Horvath. Angesprochen auf die prekäre Situation im Kampf um den Klassenerhalt sagte Horvath: "Am Dienstag müssen wir erst mal viele Gespräche führen. Wir müssen uns wieder finden und gemeinsam über die Situation reden, uns an den Ohren packen und aus dem Dreck ziehen", forderte der Coach. 

Auch der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand leidet mit. "Wir müssen uns in die fünfwöchige Winterpause retten und daran arbeiten, dass wir danach wieder wettbewerbsfähig sind. Voraussetzung dafür wird aber sein, dass sich die angeschlagenen Spieler wieder erholen", sagte Hillenbrand. 

Die nun folgende zweiwöchige Spielpause reicht natürlich nicht, um die gesamte Mannschaft wieder zu regenerieren. Die Fußverletzungen von Rosca und Gaspar scheinen langwierig zu sein. Patrick Osterc muss noch ein Spiel auf Grund einer Rotsperre pausieren. Zum letzten Spiel des Jahres und der Vorrunde empfängt der TSV am Samstag, den 9. Dezember um 18 Uhr in der Kronriedhalle die rückraumgewaltige Mannschaft des HVRW Laupheim.

 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan (5) , Csuka(8/davon 3 Siebenmeter), Schäfer (5/1), Reck (1), Gaspar (1), P. Engler, Balan (1)Rosca (1), Söder (1), Zimmerer, Aldica.

 

Die Bilder von den Spielen der Herren 2 und der wD-Jgd. sind online. 

Danke an Stephan Schranz für die tollen Bilder

 

http://www.schranz.de/bilder/Handball%20TSV/2017/wJD/171119/

 

http://www.schranz.de/bilder/Handball%20TSV/2017/Maenner%202/171121/

 

 

 

Der TSV gibt sich gegen Aufsteiger Fridingen/Mühlheim kämpferisch

 

Handball-Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau - HSG Fridingen/Mühlheim (Samstag, 18 Uhr, Kronriedhalle)

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Am Samstag trifft der Tabellenelfte der Handball-Württembergliga Süd TSV Bad Saulgau um 18 Uhr in der Kronriedhalle auf die Überraschungsmannschaft HSG Fridingen/Mühlheim. Der Aufsteiger hatte zu Beginn der Saison einen Super-Lauf und legte eine tolle Serie von vier Siegen in vier Spielen aufs Parkett. In den letzten Wochen ist die Leistung jedoch eher schwankend. Das Team von Trainer Mike Novacovic konnte zwar dem Tabellenführer Zizishausen einen Punkt abtrotzen, verlor aber die letzten beiden Begegnungen zu Hause knapp gegen Gerhausen und deutlicher in Laupheim. Mit 11:9 Punkten steht die spielerisch starke und rückraumgewaltige Mannschaft nicht unter Druck und kann frei aufspielen. Gastgeber Bad Saulgau dagegen steht mit 7:15 Punkten schon fast mit dem Rücken zur Wand und ist zum Siegen verdammt. TSV-Trainer Csaba Horvath steckt den Kopf nicht in den Sand und sieht gegen die HSG trotz wiederum großer Personalprobleme seine Chance. Er ist erneut auf die Unterstützung von Akteuren der zweiten Mannschaft angewiesen. Beim letzten Auswärtsspiel gegen Wangen zählten Linkshänder Matthias Fuchs und Cristian Aldica von der "Zweiten" zu den besten Spielern. Frederik Söder,Christian Zimmerer und Cristian Aldica von der Zweiten werden diesmal versuchen, dem kleinen Kader der Ersten so gut es geht unter die Arme zu greifen. Neben Sebastian Luib und Kreisläufer Patrick Osterc (noch zwei Spiele gesperrt) sind Nelu Rosca, Mittespieler Dennis Kaumann (Grippe) und Regisseur Istvan Gaspar (Fußverletzung) angeschlagen. Ihr Einsatz ist unwahrscheinlich.

Das Trainergespann Csaba Horvath/Stephan Utzinger war deshalb in dieser Woche nicht zu beneiden. Die halbe Stammmannschaft fehlte und die beiden Übungsleiter versuchten, mit den spielfreudigen Akteuren der zweiten Mannschaft, die am vergangenen Dienstag beim Pokalspiel den Landesligisten Feldkirch mit 37:17 nach Hause schickten, halbwegs vernünftige Trainingseinheiten zu absolvieren. Und dies gelang nach Aussage von Csaba Horvath ganz gut. "Ich hatte wenige Spieler zur Verfügung aber das Training hat zusammen mit der Zweiten ganz gut geklappt. Alle waren engagiert. Wenn jeder 100 Prozent gibt, dann kann was ganz interessantes dabei herausspringen. Miteinander können wir hier was erreichen. Mit hängenden Köpfen ins Spiel zu gehen,bringt nichts", sagt Horvath. "Unser Gegner verfügt über einen wurfgewaltigen Rückraum. Diesen in den Griff zu bekommen, wird für uns sicher eine schwere Aufgabe. Wenn wir aggressiv und geschlossen in der Abwehr dagegen halten, können wir gewinnen, da bin ich überzeugt, ergänzt der Coach. 

Gegner Fridingen zollt dem TSV durchaus Respekt, rechnet sich aber gegen den TSV Chancen aus. "Mit dem TSV Bad Saulgau wartet eine erfahrene Württembergliga-Mannschaft auf die HSG. Nach dem spielfreien Wochenende und den beiden Niederlagen gegen Gerhausen und Laupheim wollen unsere Donautal-Jungs endlich wieder zurück in die Erfolgsspur finden", ist auf der vereinseigenen Homepage zu lesen. 

"Wir zählen auf unsere Zuschauer, sie sind wie ein achter Mann auf dem Platz", sagt TSV-Trainer Horvath und hofft auf eine ähnlich voll besetzte Halle wie bei den letzten Heimspielen.

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka, Schäfer, Kaumann, Reck, Gaspar, P. Engler, BalanSöder,Zimmerer, Aldica.

 

 

Heimspielwochenende des TSV

Neben der Ersten präsentieren sich noch weitere TSV-Mannschaften am Wochenende in der Kronriedhalle. Am Samstag tritt die weibliche D-Jugend um 12.45 Uhr gegen die MTG Wangen an, bevor um 14.15 Uhr die männliche B-Jugend den TSV Laichingen zu Gast hat. Die zweite Herrenmannschaft gibt sich um 16 Uhr zum Vorspiel zur Ersten gegen die SG Ulm/Wiblingen 2 die Ehre und will unbedingt die Tabellenführung verteidigen. Am Sonntag geht's um 13 Uhr mit der männlichen C-Jugend gegen den TSV Blaustein weiter. Zum Abschluss des Heimspielwochenendes empfängt die weibliche C-Jugend um 14.30 Uhr die SG Schemmerhofen/Uttenweiler. 

 

Zweite deklassiert Landesligist Feldkirch

 

Handball-Bezirkspokal: TSV Bad Saulgau II - BW Feldkirch 37:17 (14:7)

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Die zweite Herrenmannschaft trumpfte am Dienstagabend in der zweiten Runde des Bezirkspokal gegen den zwei Klassen höher spielenden BW Feldkirch vor gut 150 Zuschauern in der Kronriedhalle auf und ließ dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Am Ende war der 37:17-Sieg auch in dieser Höhe verdient. Trainer Markus Weisser hatte sein Team blendend auf den Gegner eingestellt, der das gesamte Match über verzweifelt gegen die stabile TSV-Abwehr anrannte. Es gab einfach kein Durchkommen für die Mannschaft von BW-Coach Zoltan Balogh. So sehr sich die Vorarlberger auch mühten, der TSV war an diesem Abend auf jeder Position stärker. Umso verwunderlicher für die Fans, zählten doch acht der neun angereisten Spieler zum Stamm des Landesligateams. TSV-Coach Markus Weisser hatte aus Respekt vor der Klasse des Gegners Verstärkung aus der Ersten angefordert. Torhüter David Bakos, Neuzugang Daniel Balan und Fabian Kohler fügten sich sehr gut in das Spielsystem des Bezirksklasse-Teams ein und gaben wichtige Impulse. Zusätzliche Sicherheit gaben die ehemaligen Württemberliga-Akteure Frederik Söder, Christian Zimmerer sowie Fabian Hillenbrand, die aus einer seriösen, geschlossenen Abwehr schnelle Tempogegenstöße und sehenswerte Spielzüge einleiteten. Mit neun Treffern präsentierte sich Matthias Fuchs wiederum in bestechender Form. Wieselflink und treffsicher beeindruckte er Team und Fans. Er bekam in der vergangenen Woche einen Einsatz bei der Württembergliga-Mannschaft gegen die MTG Wangen und war einer der besten Akteure auf dem Parkett. Das Trainergespann der ersten Mannschaft Csaba Horvath/Stephan Utzinger war auch in der Halle und beobachtete den Linkshänder sowie den ein oder anderen weiteren Kandidaten für das Württembergligateam sicherlich aufmerksam. Spielmacher Cristian Aldica zeigte sich mit viel Übersicht undtrickreich sowie durchsetzungsfähig und setzte gekonnt seine Mitspieler Steve Hähnel, Witali Daungauer, Kreisläufer Markus Beutinger und Philipp Maas in Szene.

Torhüter Patrick Maas konnte wie David Bakos zudem viele Würfe des Gegners parieren. 

Mit diesem Sieg zog der TSV in die dritte Runde des Bezirkspokals ein. 

 

TSV: Bakos, P. Maas (beide im Tor), Hähnel (5), Daungauer (1), Kohler (5), Zimmerer, Aldica (2), Kurz (2), Fuchs (9), Ph. Maas (2), Söder (4), Hillenbrand (2), Balan (5), Beutinger.

 

Bilder der Jugendmannschaften vom 17.11. 2017 sind online

Zweite trifft heute im Pokal aufLandesligisten Feldkirch

Der Spitzenreiter der Bezirksklasse TSV Bad Saulgau trifft in der zweiten Runde des Bezirkspokals am heutigen Dienstag um 20 Uhr in der Kronriedhalle auf den dreizehnten der Landesliga Feldkirch. Als die Erste noch in der Landesliga rangierte waren die Duelle gegen die Vorarlberger immer äußerst spannend und heiß umkämpft. Die zweite Herrenmannschaft von Trainer Markus Weisser ist heiß auf die Begegnung und sieht sich nicht chancenlos, hat sie doch so manchen Gegner der Bezirksliga schwindelig gespielt. Der TSV hat eine Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern in seinen Reihen. Der frühere Abwehrchef der "Ersten" Christian Zimmerer, Kreisläufer Frederik Söder, Wirbelwind Cristian Aldica und Florian Kurz haben viele Jahre Handballerfahrung auf dem Buckel. Linkshänder Matthias Fuchs kam am vergangenen Wochenende sogar beim Spiel der Ersten gegen Wangen zum Einsatz und gehörte bei den besten Spielern. Mit dabei auch einige A-Jugendliche. Auch Torhüter Patrick Maas ist für die Mannschaft eine Bank. 

Feldkirch müht sich zurzeit in der Landesliga und kämpft gegen den Abstieg. Zuletzt verlor man zu Hause gegen Tabellenführer Biberach knapp mit 26:28. Doch die Blau-Weißen sehen sich in der Landesliga aufgehoben und möchten mit ihrer verjüngten Mannschaft von Spiel zu Spiel Erfahrung sammeln und punkten. Da kommt ein solcher Gegner wie die zweite Mannschaft des TSV gerade recht. 

"Wir sind der Underdog, hoffen aber, eine Überraschung zu schaffen. Es ist eine schwierige Aufgabe, wir möchten aber eine Runde weiter kommen und tun alles dafür. Unser Team ist komplett und von der Ersten unterstützen uns Fabian Kohler, Daniel Ballan und Torhüter David Bakos", sagt TSV-Trainer Markus Weisser. "Wir bauen extra die mittlere Tribüne auf und hoffen bei diesem interessanten Spiel auf große Zuschauerunterstützung", sagt Weisser.

Der Eintritt ist frei, der Kiosk geöffnet.

Bad Saulgau ärgert sich über die verpasste Chance

 

Handball-Württembergliga Süd: MTG Wangen - TSV Bad Saulgau 27:25 (13:8)

 

Von Thomas Lehenherr

 

WANGEN/BAD SAULGAU - Am vergangenen Samstagabend schlug die MTG Wangen vor voll besetzten Rängen in der Argenhalle "Hölle Süd" im Kellerduell den TSV Bad Saulgau knapp mit 27:25. Der TSV hatte dabei mehrmals die Möglichkeit, das Spiel zu drehen. Das TSV-Trainergespann Csaba Horvath/Stephan Utzinger waren mit großen Personalproblemen nach Wangen gereist, da mit Sebastian Luib, Nelu Rosca (verletzt) und Patrick Osterc (gesperrt) gleich drei Leistungsträger ausfielen - und noch weitere Spiele ausfallen werden - und einige weitere Spieler angeschlagen waren. Mit Matthias Fuchs und Cristian Aldica sprangen zwei Akteure der zweiten Mannschaft aus der drei Klassen tiefer rangierenden Kreisklasse in die Presche. Und sie waren eine der besten ihres Teams. 

 

Erschreckend schwach begannen die Gastgeber und präsentierten sich in den ersten Minuten völlig konfus. Vor allem in der Abwehr waren die Platzherren fast hilflos. Es hagelte in den ersten Minuten gleich vier Zwei-Minutenstrafen gegen die MTG, der TSV kassierte in dieser Phase keine. Doch anstatt daraus Kapital zu schlagen, präsentierte sich der TSV in der ersten Halbzeit noch schwächer als die Heimmannschaft, bewegte sich langsam und produzierte - ohne unter Druck zu sein - einen Fehlpass nach dem anderen. 13 Fehlwürfe leisteten sich die Bad Saulgauer zudem im ersten Abschnitt und konnten zum Entsetzen der 100 mitgereisten Fans den schwachen Gastgeben nichts entgegensetzen. Im Gegenteil, MTG-Regisseur Elia Mayer nutzte die Gunst der Stunde, trieb seine Vorderleute an und so langsam gelang es den Hausherren, trotz stockendem Kombinationsspiel, sich vom TSV abzusetzen. So stand es zum Pausenpfiff 13:8 für die Männerturngemeinde, wobei sich das Match maximal auf Bezirksliganiveau bewegte, war man sich auch auf den Rängen einig. 

 

Nach der Pause zeigten sich beide Mannschaften deutlich stärker. Wenig erinnerte an die "peinliche" erste Halbzeit. Die Chancenverwertung wurde vor allem beim TSV besser. Ersatzspieler Matthias Fuchs wurde vom Bezirksklasse-Kollegen Cristian Aldica des Öfteren gekonnt frei gespielt, nahm sich ein Herz und traf aus spitzem Winkel von Rechtsaußen. Auch Dennis Kaumann witterte seine Chance und zeigte mehr Initiative. Treffer um Treffer arbeitete sich der TSV an die Gastgeber heran. Trainer Csaba Horvath stellte die Abwehr auf eine sehr offensive Variante um und schon zeigten sich beim Gegner Unsicherheiten. In dieser Phase sah MTG-Rückraumhüne Marc Kuttler wegen eines groben Fouls die Rote Karte und musste fortan auf der Bank Platz nehmen. TSV-Linksaußen Andreas Csuka und Dennis Kaumann führten dann durch ihre Treffer die Bad Saulgauer in der 47. Minute auf 19:20 an die MTG heran und das Match schien zu kippen. Die Bad Saulgauer hatten die Chance, auszugleichen und verwarfen. Auch beim 20:21 in der 50. Minute bot sich die Möglichkeit, auszugleichen, doch der TSV vergab erneut. Die Fans rieben sich verwundert die Augen, da in der zweiten Hälfte bis dato die Chancenverwertung sehr gut war und ausgerechnet in den entscheidenden Situationen die Nerven versagten. Dieses Szenario zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Spiele des TSV. 

Die Heimmannschaft nahm diese Einladung gerne an und erhöhte postwendend durch Sebastian Staudacher und den starken Rückraumspieler Martin Schnitzer. Zu allem Übel sah TSV-Kreisläufer Jochen Schäfer in der 54. Minute von den beiden Unparteiischen wegen Foulspiels die Rote Karte. Schäfer war jedoch bei dieser Aktion nicht am Ort des Geschehens, die Schiris lagen vermutlich einfach einer Verwechslung auf. Doch trotz Protesten gab es kein Zurück mehr. Zwei Treffer von Dennis Kaumann in der letzten Spielminute änderten nichts an der am Ende verdienten Niederlage des TSV. Enttäuscht ob der verpassten Chance verließ die Mannschaft das Parkett der Hölle Süd. Bad Saulgau rutschte durch diese Niederlage auf Platz elf der Tabelle ab. 

"Die erste Halbzeit war extrem schwach. Wir kommen in der zweiten Halbzeit heran und versagen wie so oft schon in den entscheidenden Situationen.", ärgerte sich der zweite TSV-Vorsitzende Alexander Osswald. 

Auch Allrounder Patrick Engler stand der Ärger ins Gesicht geschrieben. "Wir spielen von hinten immer noch viel zu langsam heraus. Das ist Oma-Handball. Die zweite Halbzeit war besser, aber immer noch nicht schnell genug. Wir müssen viel schneller werden", fasste er die Leistung seines Teams zusammen.

Nächster Gegner ist am kommenden Samstag, den 25. November um 18 Uhr in der Kornriedhalle der starke Aufsteiger aus Fridingen-Mühlheim.

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan (2), Csuka (3), Schäfer (5), Kaumann (7), Reck, Gaspar (1), P. Engler (2), Balan (1), Fuchs (4), Kohler, Aldica.

Heimspielsonntag im Kronried

 

Am Sonntag, den 19. November haben fünf TSV-Mannschaften Heimrecht im Kronried. Um 11 Uhr empfängt die männliche B-Jugend den TV Gerhausen. Mit einem Sieg könnte sie auf Tabellenplatz zwei vorstoßen. Im Anschluss um 12.30 Uhr tritt die weibliche D-Jugend gegen Tabellenführer Biberach an. Es folgt um 14 Uhr die weibliche B-Jugend mit ihrem Spiel gegen den Tabellennachbarn SC Lehr. um 15.40 Uhr tritt die dritte Herrenmannschaft gegen die dritte Mannschaft von Laupheim an, bevor um 17.30 Uhr die Damenmannschaft des TSV gegen Lehr 3 ihren zweiten Saisonsieg anstrebt.

Ohne diese 5 gehts auf zum Derby nach Wangen

Handball-Württembergliga Süd: MTG Wangen - TSV Bad Saulgau (Samstag 20 Uhr, Argenhalle)

 

Von Thomas Lehenherr

 

WANGEN/BAD SAULGAU - Am heutigen Samstag heißt es für den TSV Bad Saulgau im Derby gegen die MTG Wangen wieder "volle Konzentration und volle Kraft voraus", denn das Team von Trainer Csaba Horvath trifft um 20 Uhr in der Argenhalle (Hölle Süd) auf einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner. Die Männerturngemeinde liegt in der Tabelle noch hinter dem TSV und ist zum Siegen verdammt, möchte sie nicht noch weiter in den Abstiegsstrudel geraten. Auch die Bad Saulgauer stehen mit 7:13 Punkten nicht viel besserda. Auch ihnen würde ein Sieg gut zu Gesicht stehen. 

Ärgerlich für den TSV ist, dass ausgerechnet jetzt einige erfahrene Leistungsträger ausfallenund das wird auch so wohl noch einige Spieltage bleiben. Neben Sebastian Luib, der sich aus persönlichen Gründen für unbestimmte Zeit abmeldete, kann auch der seit dem ersten Saisonspiel angeschlagene Rückraumschütze Nelu Rosca wegen einer Fuß- und Rückenverletzung ziemlich sicher nicht spielen. Kreisläufer Patrick Osterc ist wegen eines Fouls letzte Woche im Spiel gegen Langenau für einige Begegnungen gesperrt. Die ab und an aushelfenden Akteure Frederik Söder und Fabian Hillenbrand stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Auch sind einige Spieler erkältet. Wie sich das Team am Samstag personell genau zusammensetzt, war bei Redaktionsschluss noch nicht klar. Sicher ist, dass Matthias Fuchs von der zweiten Mannschaft für das Spiel gegen Wangen mit von der Partie sein wird. 

 

Trotz dieser personellen Einschränkungen gibt der TSV nicht auf und zeigt sich kämpferisch. Eine Klatsche wie im letzten Jahr soll es jedenfalla nicht mehr geben. Da konnten die Bad Saulgauer in der Hölle Süd den extrem schnell spielenden Wangenern nichts entgegensetzen und verloren verdient mit 28:44. Auch das Heimspiel ging mit 30:35 verloren. Bei der Suche nach dem letzten Sieg gegen Wangen muss man schon fast in den Annalen blättern. Er reicht ins Jahr 2010 zurück, als am 29. Januar in der Kronriedhalle 900 Fans einen 32:27-Erfolg frenetisch bejubelten. 

Doch die Karten werden neu gemischt. Die Spieler, die heute zur Verfügung stehen, wären durchaus in der Lage, der temporeich spielenden Mannschaft aus Wangen ein Schnippchen zu schlagen, meinen die Vereinsverantwortlichen. "Wir müssen einfach unser Spiel spielen. Wenn wir den Kopf frei kriegen und in der Abwehr noch geschlossener agieren wie letzte Woche gegen Langenau, dann haben wir eine Chance. Mehr als 30 Gegentore sind nicht erlaubt", mahnt TSV-Trainer Csaba Horvath.

Sein Gegenüber MTG-Coach Markus Rosenwirth hat momentan noch größere Sorgen als der TSV und hofft auf den zweiten Heimsieg in dieser Saison. Er setzt auf die Spielmacher Elia Mayer und Robin Straub, die den TSV auskontern sollen. Möglicherweise setzt der Wangener Trainer auch den Ex-Bad Saulgauer Jugendspieler Hannes Fischer ein, der noch in der Wangener A-Jugend spielt. 

Indes spricht der zweite Vorsitzende Alexander Osswald dem Derby Brisanz zu. "Dieses Derby ist für beide Vereine immer etwas besonderes. Auch wenn die Voraussetzungen durch die vielen Ausfälle nicht optimal sind, erwarte ich jedoch, dass die Spieler, die auf dem Platz stehen, bis zum Schluss alles geben werden und es ein spannendes Spiel wird, eventuell mit einer positiven Überraschung für uns am Ende", hofft Alexander Osswald. 

Der TSV hofft wie immer auf viele Fan-Fahrgemeinschaften und lautstarke Unterstützung. Da die Wangener Halle bei den Derbys fast immer voll besetzt ist, rät der TSV eine Stunde vor Spielbeginn zu kommen. 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka, Schäfer, Kaumann, Reck, Gaspar, P. Engler, Balan, Fuchs. 

Vorschau

TSV fährt zum Derby nach Wangen

Nach fünf Pluspunkten in Folge und zwei Niederlagen gegen Heiningen und zuletzt Langenau fährt der TSV Bad Saulgau am Samstag, den 18. November, zum Lokalderby nach Wangen. Spielbeginn in der "Hölle Süd" ist um 20 Uhr. Der Männerturnverein steht mit 5:13 Punkten noch stärker unter Druck als der TSV mit 7:13. Mit einer erneuten Niederlage hätte Wangen den Anschluss ans rettende Ufer fast aus den Augen verloren. Auch der TSV muss gewinnen, um nicht in dieselben Schwierigkeiten zu geraten. Wangen spielt einen ähnlich schnellen Handball wie der letzte Gegner Langenau, mit dessen Hochgeschwindigkeitsangriffen der TSV kaum zurecht kam und mit 30:33 das Nachsehen hatte. In den letzten Jahren gab's gegen Wangen nichts zu holen, der letzte Sieg (32:27) datiert vom 29. Januar 2010. Höchste Zeit, dass Bad Saulgau mal wieder gewinnt, meinen die TSV-Fans. Trainer Csaba Horvath setzt auf lautstarke Unterstützung der Fans. Ratsam wäre, eine Stunde vor Spielbeginn vor Ort zu sein, um einen sicheren Platz in der nicht sehr großen Wangener Halle zu bekommen. 

 

Heimspielsonntag im Kronried

Am Sonntag, den 19. November haben fünf TSV-Mannschaften Heimrecht im Kronried. Um 11 Uhr empfängt die männliche B-Jugend den TV Gerhausen. Mit einem Sieg könnte sie auf Tabellenplatz zwei vorstoßen. Im Anschluss um 12.30 Uhr tritt die weibliche D-Jugend gegen Tabellenführer Biberach an. Es folgt um 14 Uhr die weibliche B-Jugend mit ihrem Spiel gegen den Tabellennachbarn SC Lehr. um 15.40 Uhr tritt die dritte Herrenmannschaft gegen die dritte Mannschaft von Laupheim an, bevor um 17.30 Uhr die Damenmannschaft des TSV gegen Lehr 3 ihren zweiten Saisonsieg anstrebt.

Hier die Bilder vom Spiel von Stephan Schranz

Langenau war zu schnell für den TSV

Handball-Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau - HSG Langenau/Elchingen 30:33 (12:15)

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Es bleibt dabei. Württembergligist TSV Bad Saulgau kann gegen die wieselflinke Mannschaft des HSG Langenau-Elchingen einfach nicht gewinnen. Am vergangenen Samstagabend unterlag die Mannschaft des Trainergespanns Csaba Horvath/Stephan Utzinger vor voll besetzten Zuschauerrängen in der Kronriedhalle mit 30:33. Dabei hatte der TSV zwar besser gespielt als bei den hohen Niederlagen in der vergangenen Saison, aber es reichte eben trotzdem noch nicht gegen das gut eingespielte Team von Trainer Hartwig Schenk

Dabei bereitete den Bad Saulgauern der Hochgeschwindigkeits-Handball des Gastes große Probleme. Warf der TSV mal einen Treffer, kam meist nur wenige Sekunden später die Antwort. Es gab nur selten eine Verschnaufpause und der TSV konnte oft nur hinterher schauen. Zu allem Überfluss bekam Kreisläufer Patrick Osterc bei einer Abwehraktion wegen eines Ellbogenchecks die Rote Karte mit Eintrag und wird voraussichtlich für zwei, drei Partien gesperrt. Trainer Horvath fehlte nun neben Sebastian Luib, der sich aus persönlichen Gründen für längere Zeit abmeldete, ein weiterer Stammspieler. Auch Nelu Rosca merkte man seine Fuß- und Rückenverletzung an. Er konnte deswegen nur mit "angezogener Handbremse" spielen. Trotzdem war er mit sieben Treffern bester TSV-Schütze. 

 

Doch der Reihe nach: Nach zwei schnellen Treffern von HSG-Akteur Henrik Schenk kamen die Platzherren langsam in Tritt und konnten die Partie offen gestalten. Patrik Osterc, Nelu Rosca, Michael Reck und Istvan Gaspar konnten zur 5:4- und 6:5-Führung vorlegen. Doch in der Folge nahmen die nicht gerade groß gewachsenen Langenauer Spieler mehr und mehr das Heft in die Hand und konnten sich durch Fabian Buntz, Kreisläufer Jan Schaden und Rückraumspieler Simon Schorn etwas vom TSV absetzen. Dennis Kaumann und Jochen Schäfer verhinderten Schlimmeres und hielten den Abstand zur Pause in Grenzen. Mit 12:15 ging's in die Kabinen. 

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nicht viel. Die HSG kombinierte und der TSV konnte mit Einzelaktionen und Paraden der beiden Torhüter David Bakos und Jonas Englerdie Hausherren einigermaßen im Spiel halten. Die Abwehr wusste gegen die energisch und kompromisslos agierende "Angriffsmaschine" des Gegners oft keinen Rat. Packte die Defensive kräftig zu, hagelte es Zweiminutenstrafen oder Siebenmeter-Strafwürfe, war sie passiv, wurde sie meist durch kluge und blitzschnelle Kombinationen und Bodenpässe ausgespielt. Die 750 Fans im Kronrieder Hexenkessel feuerten ihre Mannschaft an, konnten aber nicht verhindern, dass der Gegner den Abstand halten und zeitweise sogar noch vergrößern konnte. TSV-Spielmacher Istvan Gaspar war an diesem Abend wiederum aktivster Bad Saulgauer Spieler, übernahm Verantwortung und trieb sein Team an. Andreas Csuka, Reservist Fabian Hillenbrand, der nochmals aushalf,und Jochen Schäfer verkürzten zwei Minuten vor dem Ende noch einmal auf zwei Treffer (30:32). Der TSV hatte dann sogar die Möglichkeit auf einen Treffer heranzukommen und scheiterte am überragenden Gästetorhüter Jan Schönefeld. Im Gegenzug erzielte HSG-Spieler Simon Schorn den 30:33-Endstand. 

 

Im anschleißenden Pressegespräch zeigte sich HSG-Trainer Hartwig Schenk glücklich über den Sieg. "Anfangs war das Spiel ausgeglichen, kurz vor der Halbzeit konnten wir uns absetzen. Die Schiedsrichter haben dann etwas kleinlich gepfiffen. Hinten raus hätte es nochmals eng werden können. Bad Saulgau hat gut gekämpft und ist stärker als letztes Jahr", lobte der Gasttrainer den TSV und gab als Saisonziel einen Platz unter den ersten fünf der Tabelle aus.

TSV-Coach Csaba Horvath war sichtlich enttäuscht. "Wir hatten eine schwache Trainingswoche. Am Dienstag waren nur sieben und am Donnerstag sechs Spieler dabei. Wir haben die gleichen Fehler gemacht wie in Heiningen. Die beiden Kreisläufer der HSG waren gut, bereiteten uns große Schwierigkeiten", sagte Horvath. "Nächste Woche wartet mit Wangen ein ähnlich schneller Gegner auf uns. Im Hexenkessel in Wangen wird es nicht einfacher", mahnt der Trainer. 

Spielbeginn am kommenden Samstag, den 18. November in der Wangener "Hölle Süd" ist um 20 Uhr. 

 

TSV: Bakos, J. Engler (beide im Tor), Tovmasyan, Csuka (5), Schäfer (3), Kaumann (2), Reck (1), Gaspar (4), P. Engler (2), Osterc (2), Balan (2), Rosca (7/davon 2 Siebenmeter), Hillenbrand (2).

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