Rückblick auf die vergangene Saison

Der TSV blickt auf eine gelungene Saison zurück – Drei Neuzugänge bei vier Abgängen

Bad Saulgau (tl) – Die Handballer des TSV Bad Saulgau haben in der zurückliegenden Landesligasaison alle Erwartungen übertroffen und landeten am Ende auf Tabellenplatz zwei. Die Fans honorierten die guten Leistungen ihres TSV durch ihr zahlreiches Kommen. Durchschnittlich wurden weit mehr als 500 Zuschauer pro Spiel gezählt.
Zwischen Platz fünf und acht lautete die Vorgabe der Vorstandschaft. Nur zu Beginn tat sich das Team um ihren damals neuen Trainer Claus Ammann etwas schwer, zeigte wenig konstanten Leistungen. Doch dann fing man sich, entlastete durch eine breitere Spielanlage den Rückraum und blieb so für die Gegner schlechter berechenbar. Das Konzept des Trainers wurde weit gehend umgesetzt und so verteilten sich die Treffer fast gleichmäßig auf alle Positionen. Die Abwehr kränkelte ab und an, gelangte dann jedoch durch die Rückkehr von Routinier Frederik Söder zu mehr Sicherheit. Insgesamt war die Entwicklung sehr positiv und von 7. Dezember bis zum Saisonabschluss am 12. April wurden mit Ausnahme gegen den späteren Meister Laupheim keine Punkte mehr abgegeben. So lautete die Bilanz 39:13 Punkte und Platz zwei. Das bedeutete die Berechtigung zur Aufstiegsrelegation in die Württembergliga Süd gegen die beiden Zweitplatzierten der Landesligastaffeln eins und zwei. Nun wollte der TSV sich auch noch die Krone aufsetzen und die Relegation gegen Ostfildern und Esslingen gewinnen. Zum Leidwesen der Verantwortlichen und der knapp 1000 Fans zeigte der TSV am 03. Mai in eigener Halle gegen Ostfildern Nerven und unterlag der starken Spielgemeinschaft verdient mit 20:27 – aus der Traum, da Ostfildern auch das zweite Match gegen Esslingen für sich entscheiden konnte. Das bedeutungslose und letzte Spiel gegen das TEAM Esslingen wurde dann von Esslingen abgesagt.
Der TSV verbleibt also in der Landesliga und ist darüber nicht wirklich enttäuscht.
„Zum Saisonende fällt mein Fazit rundum positiv aus: nach einem holprigen Start, hat das Team um unser Trainer Claus Ammann eine herausragende Leistung gezeigt! Ich bin überaus glücklich und stolz auf das erzielte Ergebnis. Auch in der kommenden Saison bieten wir unseren Fans und Zuschauern, durch personelle Verstärkungen, Handball vom Feinsten“, verspricht Matthias Knoll, Vorsitzender der Handballabteilung.
Mit Janos Csele (nach Blaustein), Daniel Matt (nach Langenau), Torhüter Alexander Bruckmaier (nach Laupheim) und Alexander Osswald (Karriereende) hat der TSV vier Abgänge zu verzeichnen. Drei Neuzugänge stehen momentan so gut wie fest.
Auch der zweite Vorsitzende Ralf Gebele stößt ins gleiche Horn. „Rückblickend bin ich mit der Saison unseres Teams sehr zufrieden. Ich habe mir Platz fünf bis acht gewünscht. Das ist übertroffen worden. Auch hatten wir schon lange nicht mehr solch eine gute Kameradschaft im Team. Mit einem möglichen Aufstieg hat zu Beginn niemand gerechnet. Die Saison lief trotz der verlorenen Relegation insgesamt tadellos“, freut sich Gebele. „Wenn der TSV dies mit in die nächste Saison nehmen kann, ist das wunderbar. Auch sind wir wohl Spitzenreiter, was die Anzahl und die Treue der Fans anbelangt, sie sind einfach großartig. Ein besonderer Dank an sie“, sagt Gebele.
Der TSV versucht, die Abgänge zu kompensieren und ist schon seit längerer Zeit auf dem Handballmarkt tätig. „Wir haben schon fast 20 Absagen. Die Landesliga ist eben für gute Spieler, die einen neuen Verein suchen, nicht sehr attraktiv. Mit Martin Schranz aus der eigenen A-Jugend haben wir einen guten Nachwuchstorhüter, der mit Matthias Hagmann David Bakos unterstützen wird. Weiter kommt in der nächsten Saison der Biberacher Allrounder Manuel Kruse nach Bad Saulgau, der Bruder von TSV-Rückraumschütze Simon und der 33jährige Rumäne Rosca Joan Constantin, ein groß gewachsener, athletischer Linkshänder“ verrät Gebele. Der TSV hält weiter an seiner Philosophie fest, überwiegend eigene Nachwuchsspieler und Spieler der näheren Umgebung in den Kader einzubauen. „Ziel ist es, die eigenen jungen Spieler auf Landesliga-Niveau heranzuführen. Wir müssen die Mannschaft stabilisieren, dass wir eine sorgenfreie Saison spielen können. Gleich zu Beginn sollten relativ viele Punkte gesammelt werden, das gibt Sicherheit, um am Ende dann unter den ersten sechs landen zu können“, sagt Krischan Hillenbrand von der sportlichen Leitung des TSV.
Das Training für die neue Saison startet Ende Juni. Coach Claus Ammann wird talentierte A-Jugendspieler wie Marius Kohler, Jonas Dück und Martin Schranz in die Vorbereitung integrieren und ist mit der momentanen Kaderzusammensetzung zufrieden. „Ich möchte das variable Spiel meiner Mannschaft noch ausbauen und glaube, dass wir mit unseren Neuzugängen die Lücken schließen können. Ich freue mich vor allem auch auf unsere jungen Spieler und beobachte deren Entwicklung“, gibt Trainer Claus Ammann Auskunft.

Julian Mett läuft Halbmarathon beim Lauffieber in Bad Waldsee!

Saulgaus Rechts-Außen Julian Mett wurde in dieser Saison nur selten in der Kronriedhalle gesehen. Grund dafür ist seine berufliche Ausbildung zum Bundespolizist, bei dem der junge Linkshänder viel unterwegs ist, besonders an Wochenenden. Doch fit gehalten hat er sich weiterhin. Am vergangenen Wochenende startete er für den TSV Bad Saulgau Handball beim Bad Waldseer Lauffieber auf der Halbmarathondistanz. Nach dem ersten Schock - Julian durfte seinen Handball nicht auf die Laustrecke mitnehmen - lief es für ihn auf dem anspruchsvollen Parkour in Waldsee

immer besser. So war er bereits nach etwas mehr als 95 Minuten (genau: 1h 35min 36 sek.) im Ziel! Dies bedeutete Platz 10 in seiner Laufklasse (M) und den 76. Platz in der Gesamtwertung! Wir gratulieren Julian für seine ausserordentlich gute Leistung bei seinem ersten Halbmarathon und hoffen, dass wir ihn ähnlich bald wieder in der Kronriedhalle bewundern dürfen. 

Der TSV unterliegt Ostfildern klar

Aufstiegsrelegation zur Württemberliga: TSV Bad Saulgau – HSG Ostfildern 20:27 (8:13)

Bad Saulgau (tl) – Die Vorzeichen standen gut für die Handballer des TSV Bad Saulgau. Die Halle war am Samstagabend zum ersten Aufstiegsrelegationsspiel brechend voll. Es dürften wohl mehr als 900 Zuschauer gewesen sein, die zu großer Mehrheit den TSV bei seiner „Mission Aufstieg“ in die Württembergliga Süd unterstützen wollten. Die Sitzplätze reichten bei Weitem nicht aus, oben standen die Fans in Dreierreihen. Die Stimmung hätte zu Beginn kaum besser sein können, man konnte sein eigenes Wort kaum verstehen, so laut waren die Anfeuerungsgerätschaften wie Tröten, Trommeln und Sirenen, die die Fans mit zum Spiel gebracht haben. Umso größer war dann die Enttäuschung des TSV-Anhangs, als die Gäste mit zunehmender Dauer immer mehr das Spiel bestimmten. Die HSG-Fans, die mit zwei Fanbussen nach Bad Saulgau kamen, gerieten schier aus dem Häuschen, als der Vorsprung ihres Teams immer größer wurde.
Nach zwei durch Janos Csele verwandelten Siebenmetern lag der TSV 2:1 in Führung. Das sollte aber die letzte Führung gewesen sein. Der gefürchtete HSG-Spielmacher Lukas Grundler wurde seinem Ruf gerecht und konnte drei Mal in Folge verwandeln. Mehr als drei Treffer kam der TSV in der ersten Halbzeit nicht mehr an die Gäste heran, zu clever spielten sie in Abwehr und Angriff. Vor allem die aggressive Defensive, die immer den Ball führenden Spieler der TSV attackierte bereitete den Platzherren größte Schwierigkeiten und so wirkte der Angriff der Bad Saulgauer ziemlich ideenlos. Kamen die Angreifer einmal durch, so scheiterten sie am hervorragend parierenden Sebastian Dunz, dessen Qualitäten bereits im Vorfeld bekannt waren. Beim Stande von 8:13 wechselte man die Seiten.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit schien der TSV aufzuwachen, als Frederik Söder und Michael Reck zwei Tempogegenstöße verwandeln und Torhüter David Bakos zwei Mal abwehren konnte. Doch es sollte einfach nicht sein. Istvan Gaspar versuchte verzweifelt, mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Michael Reck rackerte in Abwehr und Angriff, doch es lief wenig zusammen. In der 34. und 38. Minute betrug der Abstand zwar wieder nur drei Tore, doch Lukas Grundler und der agile Moritz Grimm sowie Rückraumschütze Andreas Dunz - der Bruder des Torhüters - stellten kurz darauf  mit ihren Treffern erneut einen größeren Abstand her. Es war an diesem Abend nichts zu holen gegen die in fast allen Belangen überlegenen Gäste.
„Wir spielten heute Abend eine außerordentlich gute Abwehr. Ich war auch ein wenig überrascht, dass der Vorsprung dann doch so deutlich war“, freute sich HSG-Trainer Michael Schwöbel beim Pressegespräch nach dem Spiel. „Unsere Abwehr war eigentlich gar nicht so schlecht. Im Angriff lief leider nicht viel. Wir hatten nur einen Rückraumtreffer erzielt, ansonsten sind wir an der gegnerischen Abwehr hängen geblieben, die sehr gut aufgestellt war und immer sofort störte“, analysierte TSV-Trainer Claus Ammann das Spiel. „Heute waren wir Ostfildern einfach unterlegen, das müssen wir anerkennen“, sagte Ammann.
Der TSV hat nur noch eine ganz geringe Chance, doch noch in die Württembergliga aufzusteigen. Nämlich dann, wenn am 10. Mai Esslingen hoch gegen Ostfildern gewinnt und dann am 17. Mai der TSV das Team Esslingen schlägt. Spielbeginn in Esslingen ist um 18 Uhr. Die Fanbusse fahren um 14 Uhr von der Stadthalle ab.


TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler (1), Michelberger, Luib (2), Gaspar (2), Csele (4 Siebenmeter), Hillenbrand, Osswald, Matt (2), Engler (1), Kruse (1), Söder (4), Reck (3).

 

Bilder vom Spiel hier: 

http://www.schranz.de/fileadmin/user_upload/Export%201.Mannschaft/140503/

 

Jetzt geht es um die Wurst!

 

Aufstiegsrelegation: TSV Bad Saulgau – HSG Ostfildern (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) – Für den TSV Bad Saulgau geht es ums Ganze. Motiviert bis in die Haarspitzen tritt das Team von Coach Claus Ammann am heutigen Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle zum ersten Relegationsspiel um den Aufstieg in die Württembergliga Süd gegen die HSG Ostfildern an. Ostfildern ist Zweiter der Landesliga-Staffel 2 und möchte ebenfalls wie der TSV im nächsten Jahr eine Klasse höher spielen. Der dritte im Bunde ist das TEAM Esslingen, das möglicherweise noch stärker einzuschätzen ist als die HSG Ostfildern. Die beiden Mannschaften treffen am 10. Mai um 20 Uhr in Ostfildern-Ruit aufeinander, der TSV muss dann am Samstag, den 17. Mai um 18 Uhr in Esslingen antreten. Der Sieger aus allen drei Partien wird im direkten Vergleich ermittelt und steigt auf.

Schon drei Wochen lang – seit dem 44:21-Kantersieg im letzten Saisonspiel gegen Wangen-Börtlingen -  gibt es in Handball-Saulgau kaum ein anderes Thema als die Relegation. Dabei stellten sich Fans, Verantwortliche und Spieler die Frage: Wie steht der TSV im Leistungsvergleich da? Trainer Claus Ammann beobachtete die gegnerischen Mannschaften sowohl per Video und besuchte vor kurzem ein Turnier, bei dem beide Teams auftraten und auch gegeneinander spielten. Doch so richtige Erkenntnisse konnte er nicht gewinnen, da beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung auftraten. „Wir werden alle etwa auf dem gleichen Level sein“, vermutet Ammann. „Bei solch einem wichtigen Turnier entscheiden der Kopf und die Nerven“, weiß der Trainer. Ammann versuchte gleich nach dem letzten Saisonspiel den Druck herauszunehmen und Normalität einkehren zu lassen. „Wir haben nichts Außergewöhnliches gemacht und normal weiter trainiert. Wir sind viel weiter gekommen, als man erwarten konnte. Dennoch möchten wir jetzt natürlich unser größtes Ziel auch noch erreichen“, lässt der Coach wissen. Um besonders fit zu sein, legte die Mannschaft sogar am 1. Mai eine Trainingseinheit ein. Spieler wie Fans brennen förmlich auf das Match. Sogar aus Meßkirch und Steißlingen haben sich Fans angekündigt, um den TSV bei der „Mission Aufstieg“ zu unterstützen.

Auch Ostfildern ließ verkünden, mit zwei Fanbussen zum Spiel zu kommen, um gleich im ersten Relegationsspiel ein Zeichen setzen zu können. Das Trainergespann Michael Schwöbel / Matthias Wichary kann auf ein sehr junges Team verweisen. Das Durchschnittsalter beträgt nur wenig über 21 Jahre. Der TSV kennt  die HSG aus den Jahren 2008 bis 2012 – damals spielte man gemeinsam in der Württembergliga. Doch aus dieser Zeit sind nur noch wenige Akteure dabei. Hannes Grundler war früher schon mit seinen beiden Brüdern Dreh- und Angelpunkt des Spiels der HSG, er sorgt auch heute noch für viele Treffer und übernimmt in entscheidenden Situationen die Verantwortung. Torhüter Sebastian Dunz war früher ebenfalls schon dabei und ist dem TSV noch gut in Erinnerung. Er brachte so manchen Angreifer zur Verzweiflung und hatte seinen Anteil an einigen Siegen der Spielgemeinschaft gegen Bad Saulgau. „Ich weiß, dass der Torhüter gut ist, aber wir haben mit David Bakos auch einen sehr guten Keeper, dann sind wir ja da wieder eben. Wir haben uns auf diesen Gegner vorbereitet und haben zwei, drei Schwerpunkte für unser Spiel festgelegt, die wir aber jederzeit wieder ändern können“, sagt TSV-Trainer Claus Ammann. „Ostfildern spielt einen sehr schnellen Handball mit einem gefährlichen Kreisläufer sowie guten Schützen und sie haben eine sehr gute, agile Abwehr, die stets den Ball führenden Spieler attackiert. Aber auch wir werden schnell spielen, denn ich habe ja gute Wechselmöglichkeiten. In den ersten 20 Minuten wird dies deshalb möglicherweise ein sehr schnelles Spiel“, vermutet Ammann.

„Meine Spieler sind bislang noch ruhig und gelassen. Wir freuen uns auf das Match mit sicherlich sehr vielen Zuschauern. Das ist Gänsehaut-Feeling und das müssen wir mitnehmen. Unser Gegner steht genauso unter Druck wie wir, mal sehen, wer besser damit umgehen kann. Wir haben vielleicht den kleinen psychologischen Vorteil, dass das erste Spiel ein Heimspiel ist und wir dann unsere Gegner beobachten können. Allerdings muss ein Sieg her, sonst gibt’s kaum eine Chance mehr“, sagt Claus Ammann.

Auch der stellvertretende Abteilungsvorsitzende Ralf Gebele fiebert dem Spiel entgegen. „Mein Ziel war Platz fünf bis acht. Jetzt sind wir Zweiter, da erübrigt sich jeder Kommentar. Alles was jetzt kommt ist das Sahnehäubchen. Wir sind mental stark genug, um mit unseren Super-Zuschauern eventuell sogar noch mehr zu erreichen“, sagt Gebele.

 

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Luib, Gaspar, Csele, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Kohler. Söder, Reck.

 

 

Der Vorbericht aus Ostfildern

 

M1: Bericht Pokalfinale und Ausblick auf Saulgau

 

Endspiel Nummer eins

Nach dem Pokalfinale letztes Wochenende gegen das TEAM Esslingen steht nun am Samstag das Auswärtsspiel in der Relegation beim TSV Bad Saulgau an.

Trotz eines dezimierten Kaders beim Final Four in Nürtingen zog die HSG durch einen 32:19 Sieg gegen denSV Vaihingen ungefährdet ins Finale ein. Hier machte sich gegen das in Bestbesetzung auflaufende TEAM Esslingen die mangelnde Eingespieltheit und Absprache jedoch schnell bemerkbar. Esslingen bestimmte von Beginn an das Geschehen und gewann letztlich verdient, die HSG dagegen kam nie richtig ins Spiel.

Diese Niederlage ist jedoch abgehakt und die Mannschaft um Trainer Michael Schwöbel schaut zuversichtlich auf das Spiel in Saulgau am Samstag. Hier gilt es zum einen die Nerven vor der lautstarken Kulisse zu bewahren und zum anderen sich gegen die kompakte 6:0 Abwehr der Gastgeber möglichst wenige Fehler zu erlauben. Außerdem muss in der Abwehr auch eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Final Four erfolgen, gelingt es aber die Leistung von Schönbuch zu wiederholen, stehen die Chancen gut etwas zählbares mitzunehmen. Bis auf die Langzeitverletzten sind alle Spieler einsatzbereit, lediglich hinter dem Einsatz von Gerald Haisch und Lukas Reinhardt steht noch ein Fragezeichen, Tobias Weiler wird mit einem Nasenbeinbruch dagegen definitiv ausfallen.

Die Mannschaft hofft auch in Saulgau wieder auf eure lautstarke und zahlreiche Unterstützung, also kommt am Samstag um 18 Uhr in die Sporthalle Saulgau und helft uns dabei auch dieses Auswärtsspiel in ein Heimspiel zu verwandeln!

Es gibt noch Plätze im zweiten Bus nach Saulgau, Abfahrt 14 Uhr an der Körschtalhalle, wer also mitfahren will hat noch die Möglichkeit sich über die Homepage einen Platz zu reservieren.

Wir freuen uns auf euch am Samstag wenn es dann hoffentlich wieder heißt Heimspiel in Saulgau und zwei Punkte für die HSG!

 

Relegation: Der TSV braucht sich nicht zu verstecken

 

Das Interview mit TSV- Trainer Claus Ammann zur Relegation

 

 

Nach drei Wochen Spielpause ist es soweit. Am kommenden Samstag, den 3. Mai bestreitet der TSV Bad Saulgau das erste von zwei Relegationsspielen um den Aufstieg in die Württembergliga Süd. Gegner ist um 18 Uhr in der Kronriedhalle die HSG Ostfildern, die in der Landesliga Staffel 2 ebenfalls den zweiten Platz belegte. Am Samstag, den 17. Mai muss der TSV in Esslingen antreten. Dazwischen - am 10. Mai - stehen sich die Ostfildern und das TEAM Esslingen gegenüber. Der Sieger aus diesen drei Partien wird nach dem direkten Vergleich ermittelt und steigt in die Württembergliga Süd auf. 2012 stieg der TSV von dort in die Landesliga ab. SZ-Mitarbeiter Thomas Lehenherr hat sich mit TSV-Coach Claus Ammann über die Relegation unterhalten.

 

SZ: Herr Ammann, was haben Sie in den drei Wochen spielfreier Zeit mit der Mannschaft gemacht?

 

Claus Ammann: Nichts Außergewöhnliches. Wir haben in unserem normalen Rhythmus weiter trainiert, vielleicht noch etwas intensiver als sonst, doch wir sind auch nachher ab und zu mal in die Kneipe gegangen, um den Teamgeist weiter zu fördern. Ich möchte die Mannschaft nicht zu sehr mit dem Thema Aufstieg belasten, das wäre psychologisch nicht klug. Wir haben jetzt einfach zwei Meisterschaftsspiele mehr als vielleicht vorgesehen und sind stark genug dafür, sonst stünden wir ja nicht auf Tabellenplatz zwei.

 

SZ: Wie war die Trainingsbeteiligung? Die Saison war eigentlich zu Ende, man rechnete im Vorfeld ja nicht unbedingt mit der Relegation und es waren Osterferien.

 

Ammann: In den Osterferien waren alle unseren deutschen Spieler mit Ausnahme von Tobias Baumgart da. Istvan Gaspar und Torhüter David Bakos waren in ihrer Heimat Ungarn. David trainierte dort auch, weil sein Vater ebenfalls im Handballgeschäft ist. Janos Csele war leider über zwei Wochen krank und musste Antibiotika nehmen. Tobias Baumgart hatte schon vor einiger Zeit einen OP-Termin ausgemacht und ist an der Schulter operiert worden. Die Operation war offensichtlich erfolgreich, aber er kann noch nicht spielen. Alle anderen Akteure waren im Training. Wir trainierten drei Mal die Woche.

 

SZ: Wie gut kennen Sie die Gegner des TSV?

 

Ammann: Von Ostfildern habe ich bereits ein Video erhalten und von Esslingen machen wir selber eines, wenn die beiden Mannschaften am 10. Mai in Ostfildern aufeinander treffen. Außerdem konnte ich die beiden Teams am Samstag, 26. April beim Bezirkspokalturnier in Nürtingen beobachten.

 

SZ: Haben Sie Erkenntnisse gewinnen können?

 

Ammann: Beim Turnier in Nürtingen haben die Mannschaften natürlich gepokert und ihre Teams nicht in Bestbesetzung aufs Parkett geschickt. Es ging dort um nicht sehr viel. Auf Grund dieses Turniers kann ich die Mannschaften nicht richtig einschätzen. Ostfildern hat ein sehr junges Team, das im Durchschnitt nur 21 Jahre alt ist. Ich habe mich ein wenig umgehört und manche Experten meinen, dass möglicherweise Esslingen noch stärker einzuschätzen ist als Ostfildern. Auf diese Aussagen kann sich aber nicht verlassen. Ich denke, alle drei Mannschaften spielen auf einem ähnlichen Level. Wir brauchen uns jedoch nicht zu verstecken.

 

SZ: Was entscheidet dann über Sieg und Niederlage?

 

Ammann: In solch einer Situation wird viel im Kopf entschieden. Ich hoffe, dass meine Mannschaft alles gut verarbeitet, keine Blockade hat und so spielt wie zuletzt und wie wir dies im Training geübt haben – auch vor größerem Publikum, wie wir es am Samstag erwarten. Wir möchten unbedingt gewinnen und uns damit eine gute Ausgangsbasis für das schwere Spiel in Esslingen schaffen. Wenn wir verlieren, haben wir es selbst nicht mehr in der Hand, da es nur zwei Spiele sind.

 

SZ: Erwarten Sie ein volles Haus?

 

Ammann: Ja. Unsere Bad Saulgauer Fans wissen, um was es geht und werden unser Team wie beim letzten Saisonspiel gegen Wangen/Börtlingen mit allem, was sie haben, anfeuern. Ich weiß außerdem von vielen Handballfans aus meiner Heimatgemeinde Steißlingen und aus Fabian und Krischan Hillenbrands Heimstadt Meßkirch, dass sie kommen und den TSV lautstark unterstützen wollen. Auch Ostfildern hat angekündigt, mit zwei Fanbussen nach Bad Saulgau zu fahren.

 

SZ: Ist für Sie die Saison nach Wunsch verlaufen?

 

Ammann: Ich brauchte etwas Zeit, mein System umzusetzen. Im Laufe der Saison hat das immer besser geklappt und wir haben in der Rückrunde eine tolle Serie mit zwölf Siegen bei nur einer Niederlage gespielt. Wir haben uns aber auch als Team weiterentwickelt und die Siege immer durch gute Mannschaftsleistungen gelandet. Auch die Abwehr hat sich verbessert, es übernehmen nun neben den Routiniers auch junge Spieler Verantwortung. Jeder arbeitet für den anderen. Die Entwicklung ist insgesamt sehr positiv.

Dass wir so weit kommen, hätte wohl kaum jemand gedacht. Wenn wir jetzt noch die Krönung schaffen, wäre dies traumhaft.

 

SZ: Herr Ammann, Ihnen und der Mannschaft viel Erfolg! Vielen Dank für das Gespräch.

 


 

 

 

Galavorstellung des TSV Bad Saulgau ebnet den Weg zur Relegation

Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – HSG Wangen/Börtlingen 44:21 (18:9)

 

Bilder findet Ihr hier:


Bad Saulgau (tl) – Rund 700 Fans waren am Samstagabend zum letzten Ligaspiel der Saison in die Kronriedhalle gekommen, um ihrem TSV bei der Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes zu helfen. Es herrschte Volksfeststimmung. Die TSV-Damen und die männliche B-Jugend feierten die Meisterschaft und heizten die Stimmung mit Trommeln, Tröten und von der Schwäbischen Zeitung ausgeteilten Bang-Bangs - das sind aufblasbare Schlaginstrumente - kräftig an. Viele Fans waren zudem in den gelb-schwarzen Trikotfarben des TSV erschienen.
Von dieser Kulisse beeindruckt, fand Gegner Wangen/Börtlingen von Beginn an nie richtig ins Spiel. Wie im Trance zauberte der TSV von der ersten Minute an, wurde mit ohrenbetäubendem Lärm von den Fans angetrieben und ließ den bedauernswerten Gästen nicht den Hauch einer Chance. Rückraumspieler Simon Kruse, Kreisläufer Frederik Söder und Rechtsaußen Sebastian Luib sorgten für die ersten Treffer. Bei der HSG konnten nur Daniel Schade und Markus Henning einigermaßen mithalten und im Angriff Akzente setzen. Doch als Linkshänder Janos Csele zwei Siebenmeter-Strafwürfe hintereinander verwandelte und Torhüter David Bakos zwei Mal glänzend parieren konnte, war’s um die Gäste endgültig geschehen. Die Spielgestalter Istvan Gaspar und Fabian Hillenbrand sowie David Bakos schickten ihre Mitspieler Flügelflitzer Tobias Baumgart und Michael Reck zu schnellen Tempogegenstößen, die meist auch erfolgreich abgeschlossen wurden. So stand es völlig verdient zur Halbzeit bereits 18:9 für Bad Saulgau.
Nach der Pause konnte der TSV sogar noch einen Zahn zulegen. Es ging Schlag auf Schlag. Drei Mal Sebastian Luib, Daniel Matt und zwei Mal Michael Reck erhöhten zur 37. Minute bereits auf 24:10. In der 45. Spielminute betrug der Vorsprung gar 20 Treffer. Urgestein Alexander Osswald und Torhüter Alexander Bruckmaier wurden eingewechselt und die blendende Vorstellung des TSV fand ihren Fortgang. Die Abwehr um ihren Chef Frederik Söder sowie Simon Kruse, Björn Michelberger und Patrick Engler stand jederzeit sicher und ließ selbst auch den robustesten Angriffsspieler der Spielgemeinschaft kaum eine Möglichkeit durchzukommen. Zwei Tempogegenstöße von Rechtsaußen Tobias Baumgart sorgten am Ende für den auch in dieser Höhe verdienten 44:21-Sieg.
„Wir wollten die Relegation unbedingt erreichen und standen unter Druck. Mein Team hat endlich Mal wieder zu Hause gezeigt, was es drauf hat. Wir haben genau das gespielt, was wir im Training geübt hatten“, sagte ein überglücklicher TSV-Trainer Claus Amman im Pressegespräch nach dem Spiel. „Jetzt werden wir uns mit ganzer Kraft auf die Aufstiegsspiele konzentrieren. Das wird sehr schwer, aber wir wollen jetzt auch aufsteigen“, sagte Ammann. „Ich gratuliere meinem Kollegen für seine Super-Truppe und den verdienten, deutlichen Sieg. Meine Mannschaft hat nichts von dem umgesetzt, was wir besprochen haben. Wir hatten in Bad Saulgau wirklich was vor, aber das ist völlig missglückt“, sagte ein enttäuschter Gästetrainer Götz Kümmerle.
Mit einem Präsent wurden Alexander Osswald (beendet Karriere), Torhüter Alexander Bruckmaier (wechselt nach Laupheim), Daniel Matt (berufsbedingt nach Langenau/Elchingen) und Janos Csele (nach Blaustein) verabschiedet.

Info: Im ersten Relegationsspiel empfängt der TSV am Samstag, den 3. Mai in der Kronriedhalle die HSG Ostfildern, den zweitplatzierten der Landesliga Staffel 2. Am 10. Mai spielt Ostfildern gegen das TEAM Esslingen, den zweitplatzierten der Landesliga Staffel 1. Am 17. Mai muss der TSV dann nach Esslingen reisen. Der genaue Spielbeginn wird noch bekannt gegeben.


TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Michelberger (2), Luib (5), Gaspar (4), Csele (10/davon 6 Siebenmeter), Hillenbrand (1), Osswald (2/1), Matt (3), Engler (1), Kruse (2), Baumgart (8), Söder (3), Reck (3).

 

 

Der TSV verabschiedet verdiente Spieler

Das Saisonende steht bevor. Zur nächsten Saison werden uns einige Spieler verlassen, bzw. aufhören. Hier werden wir euch die Abgänger noch kurz vorstellen. Der vierte Spieler ist Alexander Osswald.

Der „Capitano“ nimmt im Alter von 35 Jahren nun endgültig Abschied aus Saulgaus Ersten. Im Verein ist er bereits von Geburt an, da beide Elternteile beim TSV aktiv waren, bzw. immer noch sind. Bereits 1983 begann er seine spielerische Karriere bei den Minis des TSV und er durchlebte danach Saulgaus komplette Jugendmannschaften, bis er dann im Alter von 17 Jahren er als jüngster Spieler in Saulgaus Regionalliga Mannschaft spielt. Er war fortan Bestandteil der Saulgauer Ersten und konnte – dank der damaligen U23-Regel – auch noch Meisterschaften und Pokalsiege in Saulgaus Zweiten mitfeiern. In der Baden-Württembergliga entwickelte er sich zur festen Größe und zum Goalgetter auf der Links-Außen-Position. 2004 wechselte er dann erstmals den Verein und spielte ein Jahr lang für die Württembergliga-Mannschaft des HRW Laupheim. „Ich wollte mal etwas anderes sehen, einen neuen Verein kennenlernen“, so Osswald. Zusätzlich wechselte er auch auf seine Lieblingsposition zurück, der Rückraum-Mitte. Nach einer Saison in Laupheim kam dann der Wechsel nach Südbaden zum TV Meßkirch, bei dem er eine Führungsrolle in der Landesliga Südbaden einnahm und sich zum Torschützenkönig entwickelte. 2006 dann die Rückkehr zum TSV, der mittlerweile in der Württembergliga spielte. Auf der Spielmacherposition und als Mannschaftskapitän wurde er zum Führungsspieler des TSV und war vor allem durch seine Anspiele und seine Trefferquote beim Siebenmeter bekannt. 2010 dann der erste Rücktritt aus der Ersten. „Ich hatte beruflich nicht mehr die Zeit um 3-mal pro Woche zu trainieren und wollte meinem Körper auch mal etwas Ruhe gönnen“. Der Wechsel in Saulgaus Zweite war für ihn leider mit Verletzungspech übersät, so dass er sich sportlich ganz und gar auf seine Trainertätigkeit in Bad Saulgaus A-Jugend konzentrieren konnte. Vor zwei Jahren dann das Comeback. „Es hat mich wieder gereizt und ich hatte richtig Lust darauf, in dieser jungen Mannschaft was zu bewegen“, sagt Osswald. Nun aber das endgültige Ende seiner Karriere in der Ersten. „Es wird ein schöner Abschied, da es eine erfolgreiche Saison war und wir ein tolles Team haben. Und wer weiß, wie diese Saison dann noch endet für uns“, schmunzelt er. Welche zukünftige Rolle er im Handballverein spielen wird, ist noch unklar. Sicher ist aber, dass man ihn auch in Zukunft in der Kronriedhalle sehen wird.

 

Das Saisonende steht bevor. Zur nächsten Saison werden uns einige Spieler verlassen, bzw. aufhören. Hier werden wir euch die Abgänger noch kurz vorstellen. Der dritte Spieler ist Janos Csele:

Die Nachricht schlug Anfang des Jahres beim TSV ein, wie eine Bombe: Janos Csele verlässt den TSV nach 10 Jahren und wechselt mit seinen 35 Jahren nochmals den Verein, zum TV Blaustein. Eine überraschende, wie auch schockierende Nachricht, denn der ungarische Linkshänder hat sich in den vergangenen Jahren in die Herzen der Fans gespielt und war aus dem Saulgauer Spiel nicht mehr wegzudenken. Darüber hinaus war Janos auch beim Verein als Jugend- und Damentrainer aktiv und schloss zu Beginn dieses Jahres den B-Lizenz-Trainerschein ab.

Begonnen hat seine Handballkarriere in seiner Heimat Ungarn, beim Verein von Szolnok. Über mehrere Stationen kam er dann zum bayrischen Handballverein nach Kissing, bei dem er nicht nur in Bayern auf sich Aufmerksam machte. Auch der TSV Bad Saulgau war von den Qualitäten des Linkshänders überzeugt und lotste ihn dann auch ins schöne Oberschwaben. Besonders seine Treffsicherheit von der Rechts-Außen-Position, seine unnachahmlichen Rückraumwürfe und seine Schlitzohrigkeit bei entscheidenden Situationen brachten ihm viele Sympathien entgegen und er entwickelte sich zu einem Führungsspieler beim TSV, dem er nun eine komplette Dekade die Treue geschworen hat. Nun also nochmal ein Wechsel in seiner Karriere. Von seine ehemaligen Teamkameraden Tobias Meiners und Ingo Behr wurde er überzeugt, beim TV Blaustein nochmal anzugreifen. Aber Janos Csele geht nicht im Streit : „Ich fühle mich noch jung und fit genug für einen Wechsel. Ich möchte auch nochmal einen neuen Verein und neue Leute kennenlernen. Das ist für mich nun die letzte Chance dafür“, erklärt Csele den Wechsel. „Ich werde auf jeden Fall die Heimkulisse vermissen, die vielen treuen Fans des TSV, die mich in den letzten Jahren unterstützt haben. Das ganze drum und dran um die Mannschaft in Saulgau ist schon etwas besonderes“, fügt er hinzu. Ganz aus den Augen wird man den Lageristen aber bestimmt nicht verlieren: „Ich arbeite und wohne weiter in Saulgau. Und wenn es mein Spielplan zulässt, dann komm ich auch in die Kronriedhalle zum Heimspiel des TSV“. Der TSV und wohl auch all seine Fans wünschen Janos viel Glück in seinem neuen Verein und hoffen, dass er verletzungsfrei bleibt und auch in Blaustein sportlich erfolgreich bleibt!

 

Das Saisonende steht bevor. Zur nächsten Saison werden uns einige Spieler verlassen, bzw. aufhören. Hier werden wir euch die Abgänger noch kurz vorstellen. Der zweite ist Daniel Matt:

Das Saulgauer Eigengewächs Daniel Matt hat bereits einige Vereinswechsel hinter sich. In der Jugend spielte er für den TSV Bad Saulgau, den TV Pfullendorf und die JSG Balingen/Weilstetten, von denen er dann wieder zurück zu seinem Heimatverein, dem TSV, wechselte, bei dem bereits Vater Axel in der Regionalliga auf Torejagd ging. Daniel hat sich, trotz seinen noch jungen 23 Jahren, bereits zur festen Größe im Saulgauer Angriff entwickelt und konnte einige Spiele mit seinen Rückraumgranaten für den TSV entscheiden. Seit 2013 studiert er an der Hochschule in Aalen und konnte deshalb nur noch an Freitagen am Training teilnehmen. Unter der Woche trainierte er bei der HSG Langenau/Elchingen, die in der Baden-Württemberg-Liga spielen. Nun wird er auch nach Langenau wechseln und trifft aufgrund deren Abstieg in die Württembergliga auf alte Bekannte aus Saulgauer Zeiten: Alex Bruckmaier mit Laupheim, Janos Csele und Tobias Meiners mit Blaustein und eventuell sogar noch auf den TSV, sollte dieser doch noch sensationell die Relegation erreichen und diese schaffen. „Die Fahrerei zwischen Aalen und Saulgau wurde mir einfach zu viel“, begründet Daniel Matt seine Entscheidung. „Ich werde auf jeden Fall die Fans und die gigantische Stimmung in der Kronriedhalle vermissen. Darüber hinaus wird mir auch die Mannschaft fehlen. Wir sind in den letzten Jahren alle sehr gute Freunde geworden“, so Matt weiter. Sein Ziel für die sehr kurze restliche Zeit beim TSV ist aber klar: „Geil wäre es, jetzt noch den Aufstieg zu schaffen, Das wäre natürlich der beste Abschied, den man sich wünschen kann“. Wir wünschen Dani viel Glück bei seinem neuen Verein und hoffen, dass man sich – nicht nur auf dem Spielfeld – auch wieder sieht.

 

Das Saisonende steht bevor. Zur nächsten Saison werden uns einige Spieler verlassen, bzw. aufhören. Hier werden wir euch die Abgänger noch kurz vorstellen. Den Anfang macht Torhüter Alexander Bruckmaier:

Alex kam Anfang dieser Saison, zusammen mit Simon Kruse, von der TG Biberach zum TSV. Der 1991 geborene Torhüter hatte in der Vorbereitung Verletzungsprobleme am Bein, deshalb musste er sich in den ersten Saisonspielen hinter David Bakos und Matthias Hagmann auf dem dritten Torhüterplatz einreihen. Mit guten Trainingsleistungen konnte sich der gebürtige Laupheimer dann auch in einigen Spielen beweisen und durch den beruflichen Weggang von Matthias Hagmann wurde er fest zur Nummer 2 im Saulgauer Kasten. Aufgrund der überragenden Leistungen seines Vordermanns David Bakos reichte es für Alex Bruckmaier aber nur für einzelne, wenige Minuten Einsatz in dieser Saison. Verständlich also, dass der ehrgeizige Bruckmaier nach einem Verein sucht, bei dem er auch viel Spielzeiten bekommt. Und diesen Verein hat er mit dem Landesliga-Meister Laupheim gefunden. Dort soll er ab der kommenden Saison die Torhüter-Legende Helge Stürmann ersetzen, der nun mit 42 Jahren in den wohlverdienten Handball-Ruhestand geht. „Ich gehe, weil ich mir in Laupheim bessere Chancen ausrechne, also in sportlicher Hinsicht. An Saulgau finde ich die Atmosphäre in der Halle geil. Das und die tolle Mannschaft werde ich schon vermissen“, so Bruckmaier. Alex Bruckmaier konnte sich in Saulgau zwar sportlich nicht durchsetzen, war aber, aufgrund seiner lockeren Art und Sprüche, ein wichtiger Bestandteil des Teams. Der TSV wünscht ihm viel Erfolg bei seiner neuen Herausforderung und hofft, dass man ihn bald mal wieder in der Kronriedhalle sieht.

 

 

Endspiel für den TSV Bad Saulgau um die Relegation

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – HSG Wangen/Börtlingen (Samstag, 20 Uhr Kronried)

geschrieben von Thomas Lehenherr:


Bad Saulgau (tl) – Der TSV hat es nun selbst in der Hand. Ein Sieg beim letzten Saisonspiel am heutigen Samstag um 20 Uhr in der heimischen Kronriedhalle gegen Wangen/Börtlingen und Bad Saulgau steht in der Relegation um den Aufstieg in die Württembergliga-Süd. Üblicherweise beginnen alle Spiele am letzten Spieltag um 20 Uhr.
Den Konkurrenten um den zweiten Tabellenplatz Winzingen/Wißgoldingen hat der TSV bereits am letzten Wochenende mit dem Sieg in Feldkirch um einen Punkt hinter sich gelassen. Aus eigener Kraft kann die HSG Winzingen/Wißgoldingen (in Kuchen/Gingen) die Relegation nicht mehr schaffen, sie ist auf einen Ausrutscher des TSV angewiesen. Doch einen Ausrutscher möchte sich die mit Meister Laupheim beste Rückrundenmannschaft (elf Siege bei nur einer Niederlage) auf gar keinen Fall leisten. „Wenn wir schon so weit gekommen sind, dann möchten wir auch in die Relegation“, war von den Spielern unisono zu hören. Am besten wäre am Ende natürlich der Aufstieg, doch bis dahin sind noch einige Spiele zu absolvieren. In der Relegation spielen die jeweils zweiplatzierten der drei Landesligastaffeln an zwei aufeinander folgenden Wochenenden gegeneinander. Jedes Team hat ein Heimspiel und ein Auswärtsspiel.

„Wir denken zuerst nur an das Spiel gegen Wangen/Börtlingen. Das wird noch schwerer wie unser Auswärtsspiel gegen Feldkirch. Das habe ich auch meinen Spielern gesagt. Wir werden unser Ziel nur erreichen, wenn wir uns voll und ganz auf dieses Match konzentrieren und äußerst diszipliniert auftreten“, sagt TSV-Trainer  Claus Ammann. Im Hinspiel hat der TSV eine couragierte Leistung gezeigt und in der einzigen Harzverbot-Halle der Liga – in den anderen Hallen darf mindestens wasserlösliches Harz verwendet werden – Gegner Wangen deutlich mit 30:22 geschlagen. Dabei wurden zeitweise zwei Kreisläufer eingesetzt. Wangens Trainer Klaus Wöller ist froh, mit dem Sieg am vergangenen Wochenende im äußerst spannenden Spiel gegen Kuchen/Gingen den Klassenerhalt schon in der Tasche zu haben. Das Team um seine Top-Spieler Daniel Schade und Jochen Wüst möchte in Bad Saulgau die Überraschung schaffen, ist auf der Homepage zu lesen. Doch der TSV ist bis in die Haarspitzen motiviert und hat in dieser Trainingswoche nochmals alles gegeben, um beim entscheidenden und letzten Saisonspiel fit zu sein.
„Gegen den heutigen Gegner ist ein Sieg Pflicht. Nur wenn wir den 2. Tabellenplatz halten, spielen wir die Relegation um den Aufstieg in die Württembergliga Süd gegen die Zweitplatzierten der Landesligastaffeln 1 und 2“, sagt der erste Vorsitzende Matthias Knoll und verweist zudem auf die vier Akteure, die den Verein verlassen werden. Verabschiedet werden am Samstag Janos Csele, der zum Württembergligisten Blaustein wechselt und Daniel Matt, der berufsbedingt bei Langenau/Elchingen unterschrieb. Alexander Osswald beendet seine aktive Karriere und Torhüter Alexander Bruckmaier wechselt nach Laupheim (wir berichteten).
Der TSV setzt vor allem beim letzten und entscheidenden Saisonspiel auf seine Fans und möchte, dass möglichst viele Fans in den Mannschaftsfarben (gelb-schwarz) und mit Anfeuerungsinstrumenten in die Halle kommen. Nach dem Spiel gibt’s für jede Eintrittskarte ein Freigetränk. Außerdem werden der Meistertitel der männlichen B-Jugend sowie der Aufstieg der Frauenmannschaft in die Bezirksliga gefeiert.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Luib, Gaspar, Csele, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Baumgart. Söder, Reck.


Weitere Heimspiele der TSV-Mannschaften
Neben der „Ersten“ kämpfen noch weitere TSV-Mannschaften am Samstag in der Kronriedhalle um die letzten Punkte. Um 10:30 Uhr empfängt die weibliche B-Jugend den SC Lehr und um 14:15 Uhr erwarten die frisch gebackenen Meisterfrauen von Coach Karl-Heinz Herth die TSG Leutkirch. Die „Zweite“ hat um 16 Uhr die HSG Langenau/Elchingen 2 zu Gast und im Vorspiel zur ersten Herrenmannschaft empfängt die „Dritte“ um 18 Uhr den SV Bad Buchau. Am Sonntag spielt die wB-Jugend zum zweiten mal an diesem Wochenende. Sie muß zum Auswärtsspiel nach Ehingen.

BW Feldkirch vs. TSV Bad Saulgau

Hier der Bericht aus Feldkirch

06.04.2014
Feldkirch verliert gegen Bad Saulgau

Eine spannende Partie erlebten die rund 400 ZuschauerInnen am vergangenen Samstag in der Sporthalle Reichenfeld. Unter den Augen von vielen mitgereisten Schlachtenbummlern aus Bad Saulgau durften die Gäste schlussendlich über einen doch etwas glücklichen 22:25 Sieg jubeln, zu viele Faktoren waren an diesem Abend gegen die Feldkircher Mannschaft.

Zu Beginn boten beide Mannschaften ein flottes Spiel mit starken Torhüteraktionen auf beiden Seiten. Alex Hintringer und auch David Bakos konnten sich einige Male spektakulär auszeichnen und spielten sich in den Mittelpunkt. Feldkirch wurde mit Fortdauer der ersten Hälfte immer spielbestimmender, was neben der soliden Abwehrleistung auch am überlegten Abschlussverhalten lag. Egal ob Akos Balogh vom Siebenmeter, Roland Vogel nach einem schönen Eins-Eins oder Philipp Franz aus spitzem Winkel, die Feldkircher Angriffsmaschinerie lief gut und fand ihren Höhepunkt beim Treffer zum 13:10 Halbzeitstand, den Adnan Lidan nach feinem Zuspiel von Philipp Franz erzielen konnte.

Topmotiviert gingen die Montfortstädter, bei denen nach langer Zeit Valentin Büchele wieder kurzzeitig mitmischte, in die zweiten 30 Minuten. Zum Leidwesen der Feldkircher Fans und von Spielertrainer Bernhard Grissmann wurden in dieser Phase vier Hundertprozentige liegen gelassen und technische Fehler produziert, die die Saulgauer auf die Siegesstrasse bringen sollten. Bad Saulgau, nun sichtlich besser in der Abwehr arbeitend, profitierte in dieser Anfangsphase sowie die gesamte zweite Hälfte vermehrt von den Entscheidungen der beiden schwachen Schiedsrichterrinnen, die den Feldkirchern unzählige mehr als fragewürdige Schrittfehler und Stürmerfouls pfiffen und bei etlichen klaren Siebenmeterfouls - wenn überhaupt - nur auf Foul entschieden. Der daraus resultierende 6:0 Lauf der Gäste zum 13:16 war zugleich die Vorentscheidung, da die beiden Unparteiischen weiterhin kontinuierlich offensichtlichste Gastgeschenke verteilten. Es war zum Haare raufen, da die Feldkircher Unsicherheit durch die seltsamen Pfiffe zunehmend wuchs und die Mannschaft sich nur noch auf die beiden Damen in Blau konzentrierte - Saulgau nahm diese Unsicherheit und die Geschenke dankend an und konnte die drei-Tore-Führung die gesamte zweite Hälfte über verwalten.

Kurz vor Schluss sah Spielertrainer Bernhard Grissmann nach einem erneuten Fehlpfiff und der entsprechenden lautstarken Reaktion völlig zu recht eine 2-Minuten-Strafe, ein Sinnbild für die zweite Halbzeit, wo den Feldkirchern nicht mehr viel gelang. Die Gäste feierten so nach 60 Minuten einen schmeichelhaften 22:25 Erfolg, der die Mannschaft von Trainer Claus Ammann auf den zweiten Tabellenplatz hebt, da Winzingen zeitgleich gegen Laupheim verloren hat.



Für Feldkirch gilt es nun diese Niederlage zu verarbeiten und am kommenden Wochenende beim Saisonabschluss in Alfdorf konzentriert aufzutreten, um einen versöhnlichen Ausklang feiern zu können.

Quelle: Homepage BW Feldkich Kommentar hinzufügen
 

Auswärtssieg! TSV schafft den Sprung auf Platz zwei

 

Handball-Landesliga Staffel 3: BW Feldkirch – TSV Bad Saulgau 22:25 (13:10)

 

Feldkirch / Bad Saulgau (tl) – Mehr als 100 Fans waren am Samstagabend mit dem Fanbus und vielen Fahrgemeinschaften ins vorarlbergische Feldkirch gereist, um ihren TSV beim Versuch, Tabellenplatz zwei zu erobern, zu unterstützen. Und es hat sich geklappt! Auf Grund einer soliden Leistung und einer guten kämpferischen Einstellung in der zweiten Halbzeit. Bedanken kann sich der TSV außerdem beim schon feststehenden Staffelmeister Laupheim, der den Bad Saulgauern mit einem 34:29-Erfolg gegen den vormals zweiten Winzingen/Wißgoldingen Schützenhilfe leistete. 

 

Lautstark setzten schon in den ersten Spielsekunden die TSV-Trommler ein. Mitgebrachte Tröten, Rasseln und Gesänge stellten sofort Heimspielatmosphäre her. Trotzdem gelang kein Start nach Maß. Der Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, um noch eine Chance auf Relegationsplatz zwei zu haben, lastete offensichtlich stark auf den Schultern der Badstädter. Viele individuelle Fehler auf beiden Seiten prägten das Spiel in den ersten 30 Minuten. Der Druck auf die gegnerische Abwehr war zu gering, Spielzüge waren Mangelware und die Torwürfe waren halbherzig und nicht zielgenau. Zudem hielt BW-Torhüter Alexander Hintringer zunächst glänzend. Simon Kruse, Sebastian Luib und Istvan Gaspar konnten mit Mühe Treffer erzielen, doch Feldkirch agierte im Angriff zu Spielbeginn schneller und effektiver als der TSV. Die Gastgeber trafen durch Balogh Akos in der Mitte und Rechtsaußen Lindan Adnan düpierte den TSV immer wieder und war seinerseits erfolgreich. Torhüter David Bakos war es zu verdanken, dass der TSV zur Pause nur mit drei Treffern zurücklag.


Nach der Pause war der TSV nicht wieder zu erkennen. Torhüter David Bakos konnte gleich mehrere Würfe der Hausherren glänzend parieren und sofort schalteten die Bad Saulgauer auf Tempogegenstöße um, die Tobias Baumgart drei Mal in Folge erfolgreich verwertete. Sebastian Luib war für die Sieben-Meter-Strafwürfe verantwortlich und verwandelte diese problemlos. Dem TSV gelangen nun sechs Treffer in Folge – den sechsten Treffer erzielte Kreisläufer Patrick Engler - und innerhalb von 8 Minuten verwandelte Bad Saulgau einen Drei-Tore-Rückstand in einen Drei-Tore Vorsprung. Das Publikum geriet schier aus dem Häuschen und in der 46. Minute konnte Daniel Matt nach zwei sehenswerten Treffern von Kreisläufer Frederik Söder mit einem gekonnten Rückraumtreffer sogar auf 20:15 erhöhen.

 

Feldkirch schien dem hohen Anfangstempo Tribut zollen zu müssen. Der gefürchtete Kreisläufer Bernhard Grissmann war gut abgeschirmt und Wirbelwind Lindan Adnan bekam schwere Beine und sorgte kaum mehr für Gefahr auf der Außenposition.

In der Folge wurde der TSV etwas übermütig, vergab leichtfertig einige Chancen und spielte dem Gegner den Ball in die Hände. Doch im Bad Saulgauer Tor stand mit Torhüter David Bakos der beste Spieler auf dem Platz, der die Angreifer der Blau-Weißen schier zur Verzweiflung brachte. Er ließ im zweiten Abschnitt nur noch neun Gegentreffer zu, natürlich unterstützt von einer immer besser funktionierenden Abwehrachse um Frederik Söder und Simon Kruse. Istvan Gaspar, Alexander Osswald und Fabian Hillenbrand spielten kluge Pässe und konnten auch selbst verwandeln.

Etwas Pech hatte TSV-Torhüter Alexander Bruckmaier, der an den Siebenmeter-Strafwürfen jedes Mal nur knapp scheiterte. Die Youngster Björn Michelberger, Fabian Kohler und Michael Reck leisteten wertvolle Dienste vor allem in der Abwehr.


„In der ersten Hälfte haben wir mit 15 verworfenen Bällen eine ganz schlechte Quote. Die Abwehr stand nicht einmal so übel. In der Pause habe ich lange mit den Spielern gesprochen und gesagt, dass sie an sich glauben sollen und habe noch ein paar taktische Anweisungen gegeben. Dann hatten wir einen tollen Lauf“, freute sich TSV-Trainer Claus Ammann. „Jeder Spieler hat seinen Einsatz vor allem in der ersten Halbzeit bekommen. Da konnte ich einige Akteure etwas schonen. Wir wussten, dass Feldkirch bei diesem hohen Tempo gegen Ende etwas müde werden muss. Wir konnten dann nochmals aufdrehen und wurden immer besser“, analysierte Ammann das Spiel.

Mit Gesängen und stehenden Ovationen jubelten die Fans ihren Spieler zu und feierten mit ihnen den Sieg und den Sprung auf Tabellenplatz zwei.


Das nächste und letzte Saisonspiel entscheidet nun, ob der TSV auf Relegationsplatz zwei bleibt. Ein Sieg gegen Wangen/Börtlingen am kommenden Samstag, den 12. April um 20 Uhr in der Kronriedhalle würde eine Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die Württembergliga Süd mit den Zweitplatzierten der Landesligastaffeln 1 und 2 und bedeuten.

 

Weitere Bilder vom Spiel hier:

Danke Staephan Schranz

http://www.schranz.de/fileadmin/user_upload/Export 1.Mannschaft/140405

 

 

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Luib (5/davon 3 Siebenmeter), Gaspar (5), Hillenbrand (1), Osswald, Matt (4), Engler (1), Kruse (4), Baumgart (3). Söder (2), Reck.

 

Kommentare

 
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  • Admin (Sonntag, 06. April 2014 10:06)

    Danke Jungs für das klasse Spiel. Ein ganz großer Dank auch an die Jungs aus Laupheim.

 

Auch die Damen stehen am Sonntag vor einem wichtigen Spiel

Die Mädels um Trainer Karl-Heinz Herth können mit einem Punktgewinn die Meisterschaft in der Bezirksklasse klarmachen. Auch hier wäre es nett, wenn sich der eine odere andere in Lindenberg sehen lassen würde um die Mannschaft zu unterstützen. Spielbeginn ist am Sonntag um 17:00 Uhr

 

Auf gehts Mädels, wir holen das Ding

 

Geht da noch mehr?

Handball-Landesliga Staffel 3: BW Feldkirch – TSV Bad Saulgau (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Feldkirch-Reichenfeld)

Feldkirch / Bad Saulgau (tl) – TSV-Trainer Claus Amman und Vereinsfunktionäre versuchen, Druck vor einem der wohl wichtigsten Saisonspiele von der Mannschaft zu nehmen. Am heutigen Samstag treffen die Bad Saulgauer um 20 Uhr in der Sporthalle Feldkirch-Reichenfeld auf das Team von Blau-Weiß Feldkirch.
Die Rechnung ist einfach: Gewinnt der TSV und gewinnt Meister Laupheim gegen Winzingen/Wißgoldingen, steht der TSV auf Relegationsplatz zwei. Bei allen anderen Ergebnissen bleibt Bad Saulgau zwei Spieltage vor Saisonende auf Platz drei. „Wir sind schon jetzt über unserem Saisonziel Platz fünf. Wir probieren natürlich alles, um das Spiel zu gewinnen, aber wir üben keinen unnötigen Druck auf das Team aus. Ich würde jedoch lügen, wenn ich sage, dass wir nicht etwas nervös wären. Selbst wenn Bad Saulgau gewinnt, sind wir noch nicht durch und müssen darauf hoffen, dass Laupheim ebenfalls gewinnt. Dann kommt ja noch das letzte schwere Spiel gegen Wangen Börtlingen. Es ist noch ein langer Weg …“, sagt TSV-Trainer Claus Ammann. „Unsere Abwehr muss vernünftig stehen, das ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Achse Frederik Söder – Simon Kruse - Sebastian Luib ist mittlerweile eine Konstante in der Defensive. Es gibt da aber trotzdem noch Baustellen. Im Angriff möchten wir unser breites System noch mehr ausbauen“, verrät Ammann. Der Coach lobte ausdrücklich die Trainingseinstellung der Mannschaft in dieser Woche, bei der der Willen, unbedingt gewinnen zu wollen, spürbar war. Bemüht, einigermaßen Normalität zu wahren, zog Ammann bei den letzten Trainingseinheiten trotzdem die Zügel etwas an. „Wir absolvierten an den ersten zwei Tagen ein strafferes Training, die Mannschaft zog voll mit. Ich bin zwar kein Mentaltrainer oder Sportpsychologe, doch ich hoffe, dass wir den Kopf einigermaßen frei haben, unser gutes Training umsetzen und uns voll auf das Spiel konzentrieren können“, sagt Ammann.
Zum Leidwesen des Trainers können einige Akteure wie Rückraumspieler Daniel Matt und Patrick Engler, die in ferner gelegenen Städten studieren, nur freitags dazu stoßen. Doch damit muss das Team schon die gesamte Saison leben. Einzig Kreativspieler und Routinier Janos Csele kann möglicherweise aus privaten Gründen nicht mit von der Partie sein, ansonsten kann Ammann auf den kompletten Kader zurückgreifen. Wieder dabei sein wird „Flügelflitzer“ Tobias Baumgart, der vergangene Woche pausieren musste.
Bei bislang zehn Siegen und nur einer Niederlage (gegen Meister Laupheim) in der Rückrunde und sieben Siegen in Folge ist dem TSV durchaus auch ein Sieg in Feldkirch zuzutrauen, doch Vorsicht! Die Blau-Weißen hatten bis vor kurzem ebenfalls eine gute Serie hingelegt und schlugen vor zwei Wochen Laupheim mit fünf Treffern Differenz. Spielertrainer Bernhard Grissmann und Spielmacher Florian Hintringer ließen dabei dem Spitzenteam kaum eine Chance. Letzte Woche gegen Kuchen Gingen gab’s mit einer knappen Auswärtsniederlage wieder einen kleinen Rückschlag. Der TSV ist gewarnt, weiß um die Stärken der Vorarlberger. Das letzte Heimspiel ging gegen das unkonventionelle auftretende Team aus Österreich mit ihren Spielgestaltern Hintringer und Grissmann sowie einem glänzend parierenden Torhüter klar verloren. In der letzten Saison konnte man beide, an Spannung kaum zu überbietenden Spiele knapp gewinnen. Feldkirch, das mit 28:20 Punkten auf einem guten sechsten Tabellenplatz rangiert, möchte alle Kräfte bündeln, in die Erfolgsspur zurückkehren und seinem Publikum beim letzten Heimspiel und einen erfolgreichen Saisonabschluss bieten, ist sinngemäß auf der Homepage zu lesen.
Zur Unterstützung der Mannschaft zählt der TSV auf seine Fans und setzt einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 16.30 Uhr beim Jungen Kunsthaus an der Kaiserstraße.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Luib, Gaspar, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Baumgart. Söder, Reck.

AUF NACH FELDKIRCH

Liebe Handballfans,

begleitet die erste Mannschaft zum wohl wichtigsten Spiel der Saison.

 

 

 

Abfahrt des Fanbusses ist um 16:30 Uhr am Jugendkunsthaus. Nehmt alles mit was Krach macht.

Wir sehen uns.

 

 

Laupheim möchte uns helfen-Danke Jungs

HRW möchte Revanche nehmen

 

Die Landesliga-Handballer bestreiten am kommenden Samstag um 19:30 ihr letztes Auswärtsspiel der Saison. Gegner ist die Mannschaft der HSG Winzingen/Wißgoldingen, die dem HRW in der Vorrunde die einzige Niederlage beschert hat.

Direkt nach dem Gewinn der Meisterschaft legte der Trainer des Teams Winfried Gogg den Fokus auf das Spiel gegen Winzingen/Wißgoldingen. „Hier haben wir noch etwas gutzumachen – außerdem wollen wir unseren Freunden aus Saulgau helfen“, erläutert Gogg, warum diese Partie für ihn einen hohen Stellenwert besitzt.

Für die HSG ist die Brisanz des Spiels enorm. So wird die Begegnung für die Mannschaft um Ihren Spielmacher De Pompa wahrscheinlich die entscheidende Partie um den Relegationsplatz sein. Auf diesem befindet sich der kommende Kontrahent des HRW – allerdings mit einem hachdünnen Polster von einem Punkt vor Saulgau.

Der HRW hingegen möchte erfolgreich Revanche nehmen und die in der Herrenmahdhalle verlorenen Punkte wiederholen. Über den Ausgang des damaligen Spiels sagt Gogg, „dass das eine ganz bittere Sache war, das möchten wir nicht nochmal erleben. Außerdem sind die Derbys gegen Bad Saulgau immer etwas Besonderes. Das möchten wir nächstes Jahr wieder erleben“.

Als kleines Dankeschön an die Laupheimer Fans hat sich die Mannschaft engagiert und Aufstiegstrikots gestaltet. Erwerben kann man das persönliche Andenken an die Spielzeit und den Aufstieg 2013/2014 für einen Unkostenbeitrag von 15,- € am Samstag bei der Auswärtsfahrt, als auch die Woche drauf im letzten (Heim-)Spiel der Saison gegen Herbrechtingen/Bolheim. Kindergrößen sind ebenfalls erhältlich.

Der Fanbus fährt um 16:30 am Parkplatz der Herrenmahdhalle ab.

 

Quelle: Homepage HRW Laupheim

Bilder wB- und wA-Jugend sind online

Männliche B-Jugend ist Meister

Die Jungs der männliche B-Jugend mit Ihrem Trainer Henrik Utoft haben es geschafft. Sie sind Meister. Am vergangenen Sonntag wurde Ihnen beim letzten Heimspiel gegen Ravensburg der Meisterwimpel überreicht.

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch Jungs.

 

Hier findet Ihr alle Bilder zum letzten Spiel:

 

http://www.schranz.de/fileadmin/user_upload/Export_mJB/140330

 

Danke hierfür wie immer an unseren Fotographen Stephan Schranz

Vereinsnews

Ab sofort gibt es probeweise ein Gästebuch

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TSV souverän gegen Göppingen

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – TS Göppingen 34:15 (13:9)

Bad Saulgau (tl) – Nach einer Schweigeminute für den im Alter von nur 44 Jahren verstorbenen, ehemaligen TSV-Handballer Hans-Peter Rack legte der TSV los wie die Feuerwehr. Schnell führte er durch Treffer von Janos Csele, zwei Mal Sebastian Luib und Markus Reck mit 4:1, doch dann kam der Angriffsmotor plötzlich ins Stocken. Die Göppinger waren ohne Auswechselspieler angereist und spielten unter ihrem 40jährigen Spielmacher Lars Rupp munter mit. Die Hausherren taten in dieser Phase nicht mehr wie unbedingt nötig. Anstatt die Gäste unter Druck zu setzen, spielte man viel zu lässig und vergab zu viele Chancen. So konnte das Tabellenschlusslicht einigermaßen mithalten und lag zum Pausenpfiff nur 9:13 zurück.
Doch im zweiten Abschnitt besann sich der TSV seiner Spielstärke, kombinierte gut, startete plötzlich einige Tempogegenstöße und setzte sich Tor um Tor vom Gegner ab. In der 40. Minute stand es bereits 20:10 für Bad Saulgau und Göppingen war angesichts schwindender Kräfte nur noch auf Schadensbegrenzung bedacht. TSV-Torhüter David Bakos hielt einmal mehr glänzend, und bediente seine Vorderleute mit langen, gezielten Pässen, die jetzt auch wesentlich besser trafen, als im ersten Abschnitt. Der zweite Keeper Alexander Bruckmaier wurde in den letzten 15 Spielminuten eingesetzt und zeigte ebenfalls gute Form Die Abwehr um Frederik Söder, Sebastian Luib und Björn Michelberger stand stabiler, hatte Spielmacher Lars Rupp und den agilen Theo Langsam gut im Griff und ließ in den zweiten 30 Minuten nur sechs Treffer zu. TSV-Regisseur Istvan Gaspar konnte wie auch Mittespieler Fabian Hillenbrand und Routinier Janos Csele die Mitspieler gut in Szene setzen oder selbst die Initiative ergreifen. Auch Jungspieler wie Fabian Kohler und Björn Michelberger ließen durch gute Leistungen aufhorchen. Es spielte nur noch die Heimmannschaft, die Turnerschaft war mangels Alternativen am Ende ihrer Kräfte. Der TSV zauberte am Ende und kam letztendlich spielerisch leicht zu dem auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Als Sebastian Luib in der 60. Minute durch einen herrlichen Kempa-Treffer das 34:14 erzielte, war auch der letzte TSV-Fan in der gut besetzten Kronriedhalle zufrieden.
„Zu Beginn kamen wir nicht richtig ins Spiel. Die Chancenverwertung war schlecht, da war ich stinksauer. In der zweiten Hälfte klappte alles viel besser. Vor allem das Spiel in die Breite wurde besser praktiziert und es konnte sich wiederum jeder in die Torschützenliste eintragen. Das möchte ich erreichen“, sagte TSV-Coach Claus Amman im Pressegespräch nach dem Spiel. „Wir waren mit der Zeit einfach platt und waren froh, dass es uns in der ersten Halbzeit noch einigermaßen gut gegangen ist“, sagte Göppingens sympathischer Altmeister Lars Rupp. Außerdem gab er bekannt, dass sich sein Team wohl nach der Saison aufspalten wird und die Akteure in anderen Göppinger Mannschaften eingesetzt werden.
Der TSV konzentriert sich nun ganz auf das nächste Spiel am kommenden Samstag gegen Feldkirch. „Das wird ein Hammerspiel. Wir müssen hundert Prozent bringen“, sagte Coach Claus Ammann. Dieses Match wird wohl entscheiden, ob der TSV noch eine Chance auf Relegationsplatz zwei hat. Winzingen/Wißgoldingen belegt momentan den zweiten Tabellenplatz und muss am Samstag gegen den bereits feststehenden Aufsteiger Laupheim antreten. Bei einer Niederlage der Spielgemeinschaft und einem Sieg Bad Saulgaus wäre der TSV Zweiter…
Der TSV setzt einen Fanbus nach Feldkirch ein. Abfahrt ist um 16.30 Uhr beim Jungen Kunsthaus an der Kaiserstraße. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Im letzten Saisonspiel hat der TSV am 12. April Wangen/Börtlingen zu Gast.


Hier die Bilder vom Spiel: http://www.schranz.de/fileadmin/user_upload/Export 1.Mannschaft/140329


Auch die zweite Mannschaft des TSV war erfolgreich. Mit zahlreichen jungen Spielern teilweise von der ersten Mannschaft und den Altmeistern Holger Beck und Markus Weisser sowie Torhüter Claus Borst bestückt, schlug sie die TG Biberach 2 ebenfalls souverän mit 30:23.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler (2), Michelberger (2), Luib (8), Gaspar (5), Csele (6/davon 4 Siebenmeter), Hillenbrand (1), Osswald (1), Matt (1), Engler (1), Kruse (1), Söder (1), Reck (5).

 

Bericht: Thomas Lehenherr

Bilder: Stephan Schranz

 

Heimspielwochenende der Handballer

Am Samstag empfängt die weibliche D-Jugend die MTG Wangen bereits um 11.30 Uhr, bevor um 13 Uhr die männliche C-Jugend des Trainer-Duos Krischan Hillenbrand / Gunder Michelberger auf den TSV Blaustein trifft. Die weibliche B-Jugend ist um 14.30 Uhr gegen die TG Biberach dran und um 16 Uhr hat die weibliche A-Jugend von Trainer Holger Beck den HSV Reinstett zu Gast. Nach dem Match der „Ersten um 18 Uhr gegen Göppingen spielt die „Zweite“ um 20 Uhr gegen die TG Biberach 2.
Am Sonntag geht’s um 11.15 Uhr weiter mit dem Spiel der männlichen B-Jugend, die Tabellenführer ist, gegen Ravensburg und um 14.45 Uhr empfängt die „Dritte“ den SV Uttenweiler. Die Damenmannschaft von Trainer Karl-Heinz Herth strebt die Meisterschaft in der Bezirksklasse an und empfängt um 16.30 Uhr das Team aus Feldkirch.

 

TSV erwartet den TS Göppingen

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – TS Göppingen (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

Bad Saulgau (tl) – Drei Spieltage vor Saisonende steht der Schock vom Tod ihres langjährigen Weggefährten Hans-Peter „Hansi“ Rack den ehemaligen Mitspielern und Vereinsmitgliedern des TSV Bad Saulgau noch ins Gesicht geschrieben. Der sprunggewaltige Linkshänder spielte viele Jahre in der „Ersten“ in der Landes-, Verbands- und Regionalliga auf der Rechtsaußenposition. Unvergessen sind seine Trickwürfe in das „lange Eck“. Im Alter von nur 44 Jahren erlag er letzte Woche einer heimtückischen Krankheit. Die Handballer möchten sich mit einer Gedenkminute während des heutigen Spiels um 18 Uhr gegen die TS Göppingen in der Kronriedhalle von ihm verabschieden.

Der TSV Bad Saulgau steht momentan auf Tabellenplatz drei, einen Punkt hinter Winzingen/Wißgoldingen. Mit zehn Siegen und nur einer Niederlage – gegen Tabellenführer Laupheim - spielte der TSV eine rekordverdächtige Rückrunde. Allerdings muss sich der TSV vor allem gegen vermeintlich schwächere Gegner stets am Riemen reißen und auch gegen diese Teams mit Disziplin und Kampfbereitschaft auftreten, sonst kann’s wie ab und zu in der ersten Saisonhälfte ein böses Erwachen geben.
Die Turnerschaft um den 40jährigen Altmeister Lars Rupp hat keine Chance mehr auf den Klassenerhalt und kann deshalb ohne Druck aufspielen. Rupp war im Hinspiel überragender Akteur und erzielte 16 Treffer, konnte jedoch die deutliche 29:43-Niederlage seiner Mannschaft trotzdem nicht verhindern. Anfang des Jahres konnte Göppingen immerhin den Tabellensechsten Steinheim und vor kurzem Uhingen/Holzhausen schlagen. TSV-Trainer Claus Ammann hat deshalb seine Mannschaft vor diesem Gegner gewarnt und äußerste Disziplin verlangt. „Solche Spiele sind oft die schwierigsten. Wir müssen genauso konzentriert auftreten, wie gegen die Spitzenteams. Von uns erwartet man natürlich einen deutlichen Sieg, deswegen müssen wir mit der richtigen Einstellung in das Spiel gehen“, sagt Ammann. Der TSV wäre deshalb gut beraten, sich voll auf dieses Match zu konzentrieren und sich nicht schon mit den Gedanken beim nächsten Spiel gegen Feldkirch zu wähnen.
Trainer Ammann wünscht sich indes die Weiterführung und Vertiefung der breiten Spielanlage. Auf allen Angriffspositionen sollten Spieler in der Lage sein, die Initiative zu ergreifen und Treffer zu erzielen. In der Abwehr soll der Innenblock um Frederik Söder, Simon Kruse, Daniel Matt und Sebastian Luib weiterhin einer der Stabilitätsfaktoren sein. „Wir haben in den Trainingseinheiten Schwerpunkte. Am Dienstag steht eher Werfen, am Donnerstag die Abwehrarbeit auf dem Programm und am Freitag steht die Spielvorbereitung im Vordergrund. Ich sehe mir den Gegner per Video an und stelle dann meine Mannschaft auf dessen Spielweise ein“, verrät Ammann. Bei den Göppingern muss die TSV-Abwehr natürlich auf den herausragenden Spielmacher Lars Rupp ein besonderes Auge haben. „Er hat schon höher klassig gespielt und ist auch in seinem Alter immer noch Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft“, weiß Ammann.
Der TSV kann voraussichtlich auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen. „Einige Spieler haben auf Grund der langen Saison etwas muskuläre oder Rückenprobleme, aber es ist niemand schwerer verletzt“, sagt Claus Ammann.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Luib, Gaspar, Csele, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Baumgart. Söder, Reck.

 

Frauen können doch noch nicht Meister werden.

Wie einigen bereits aufgefallen ist, hat sich ein kleiner rechnerischer Fehler in die Betrachtung der Lage der Liga bei unseren Damen eingeschlichen. Unser Experte und Spielerinnen-Vater Claus Mentz hat es nun im Gästebuch bestätigt: Unsere Damen können beim Spiel am kommenden Sonntagnachmittag (Anspiel ist um 16:30 Uhr) in der Kronriedhalle noch nicht Meister werden! Grund dafür ist, dass die Damen um Torhüterin Miriam Schorpp den direkten Vergleich gegen den SV Tannau doch nicht für sich entscheiden konnten. Das Auswärtsspiel wurde mit 7 Toren Unterschied verloren, das Heimspiel aber „nur“ mit 4 Toren Unterschied gewonnen. So benötigen unsere Mädels doch noch 3 Punkte zur Meisterschaft in der Bezirksklasse.

Trainer Karl-Heinz Herth war völlig aufgelöst nach dieser Nachricht und war zu keinem Statement bereit. Die bereits geplante Meisterschaftsfeier samt Autokorso zum Marktplatz und anschließendem Empfang im Rathaus wurde kurzerhand abgesagt.

Zur Lage:
Tannau ist aktueller Tabellenführer mit 26 Pluspunkten, hat aber bereits alle 18 Saisonspiele hinter sich gebracht. Der TSV liegt mit 24 Punkten auf Platz 2, hat aber noch 3 Spiele zu bestreiten. Das erste davon ist am kommenden Sonntag gegen Feldkirch 2. Danach geht es zum Auswärtsspiel am 06.04. zum Tabellendritten nach Lindenberg. Das letzte Saisonspiel bestreiten die Damen dann am 12.04. zu Hause gegen den Vorletzten Leutkirch. Drei Punkte aus drei Spielen benötigen unsere Damen also noch, um die Meisterschaft zu holen. Wir drücken unseren Mädels natürlich die Daumen und hoffen auch auf zahlreiche Schlachtenbummler am Sonntagnachmittag in der Kronriedhalle.

 

Ergebnisse vom vergangenen Wochenende

Saulgaus Damen sind weiterhin auf Meisterschaftskurs in der Bezirksklasse Bodensee-Donau. Nach einem souveränen 27:18 Auswärtssieg am gestrigen Sonntag in Illertal bleiben die Mädels um Coach Karl-Heinz Herth weiterhin die beste Mannschaft in ihrer Liga. Da die schärfsten Konkurrentinnen aus Tannau die Saison bereits beendet haben (26:10 Punkte), haben es die Saulgauerinnen nun in den eigenen Händ...en, die Meisterschaft bei noch 3 ausstehenden Spielen klar zu machen. Rein rechnerisch fehlen noch 2 Punkte, da der direkte Vergleich mit Tannau an die Badstädterinnen geht. Diese Punkte sollen bereits am kommenden Sonntag (30.03.) beim Heimspiel gegen Feldkirch 2 klar gemacht werden. Anspiel ist um 16:30 Uhr. Wir drücken unseren Mädels natürlich die Daumen, damit sie eventuell am Sonntag die Meisterschaft feiern können!
 
Auf Meisterschaftskurs ist auch die männliche B-Jugend um Trainer Henrik Utoft. Die Mannschaft gewann ihr Auswärtsspiel in Vogt am Samstag deutlich mit 34:13 und kann am kommenden Sonntag auch die Meisterschaft in der Bezirksklasse mit einem Sieg über Ravensburg in trockene Tücher bringen. Anspiel für unsere Jungs am Sonntag ist bereits um 11:15 Uhr!
 
Desweiteren haben auch die weibliche D-Jugend ihr Auswärtsspiel in Weingarten mit 18:15 gewonnen!
Die männliche C-Jugend musste sich am Samstag in Hard mit 17:28 geschlagen geben, zudem verloren auch die weibliche C-Jugend ihr Auswärtsspiel in Bad Buchau knapp mit 22:24.

 

TSV trumpft gegen Schorndorf auf

Handball-Landesliga Staffel 3: SG Schorndorf – TSV Bad Saulgau 28:39 (15:21)

Schorndorf / Bad Saulgau (tl) – Der TSV Bad Saulgau verließ auch im sechsten Spiel in Folge und im neunten Match der Rückrunde als Sieger den Platz - und wie! Am vergangenen Samstag spielten sich die Bad Saulgauer gegen die Spielgemeinschaft Schorndorf in einen wahren Rausch und ließen den Gastgebern keine Chance. Fast 40 Treffer sprechen für sich, am Ende war der Sieg auch in dieser Höhe vollkommen verdient. Die mit dem Fanbus und Privatfahrzeugen mitgereisten Fans waren hell auf begeistert und spendeten ihren Akteuren nach der Schlusssirene stehenden Applaus. Offensichtlich hielten die Platzherren dem Druck im Kampf um den Abstieg nicht stand. Man merkte ihnen die Nervosität über weite Strecken des Spiels an. Anders die Gäste aus Bad Saulgau. Selbstsicher und variabel im Spielaufbau waren sie fast jeder Zeit Herr der Lage, setzten die Spielgemeinschaft mit einer soliden, geschlossenen und aggressiven Abwehr stets unter Druck und provozierten so Fehler beim Gegner. Meist folgten darauf Tempogegenstöße des TSV, die in der Regel auch sicher verwandelt wurden.
Das neue Spielsystem von TSV-Trainer Claus Ammann scheint sich zu bewähren. Sobald ein Spieler auf einer Position Schwierigkeiten bekam, übernahm sofort ein anderer die Verantwortung. So verteilten sich auch diesmal die Treffer fast gleichmäßig auf alle Positionen.
TSV-Torhüter David Bakos konnte gleich zu Beginn drei Würfe der Platzherren glänzend parieren und so Ruhe in das Bad Saulgauer Spiel bringen. Seine Vorderleute ließen in der Folge nur wenig anbrennen, spielten diszipliniert und nutzten in der Regel ihre Chancen. So vergrößerte sich der Abstand stetig. Über 1:0, 7:5 und 13:9 stand es zur Halbzeit bereits 21:15 für den TSV. Bei Schorndorf mühte sich der 22jährige Dennis Kaumann redlich, war Dreh- und Angelpunkt der Gastgeber, konnte auch einige Treffer markieren, wurde jedoch von seinen Mannschaftskollegen zu wenig unterstützt.
Auch im zweiten Abschnitt zeigten die Bad Saulgauer nur in kurzen Phasen kleine Schwächen und hielten den Gegner weiter sicher auf Distanz. Etwa zehn Minuten vor Schluss betrug der Vorsprung schon zehn Treffer (34:24), am Ende waren’s dann gar elf.
„Ich muss meinem Team ein großes Lob aussprechen. Es spielte äußerst diszipliniert. Ich habe Statistik geführt. In der ersten Halbzeit zählte ich nur ganz wenige Fehler. Auch die Chancenverwertung war gut. Wir haben von Beginn an ein sehr hohes Tempo gefahren und hielten dies fast bis zum Schluss“, freute sich TSV-Trainer Claus Ammann im Pressegespräch unmittelbar nach dem Spiel. „Ich möchte niemanden hervorheben. Das Spiel in die Breite hat wunderbar geklappt. Jeder hat Treffer erzielt, egal ob aus dem Rückraum, über die Flügel oder am Kreis. Man darf aber nicht vergessen, dass unser Gegner unter sehr hohem Druck stand. Den hatten wir nicht“, sagte Ammann, um gleich noch eine Warnung hinterherzuschicken. „Nächsten Samstag spielen wir gegen den vorletzten Göppingen. Solche Gegner sind die schwierigsten, wir wissen ja wie solche Spiele verlaufen können. Das hat man zum Beispiel gegen Weingarten gesehen. Da muss ich bei den nächsten Trainingseinheiten mein Team noch richtig einstellen“, sagte der Coach. Mit 33:13 Punkten belegt der TSV weiterhin den dritten Tabellenplatz, da der zweite Winzingen/Wißgoldingen sein Heimspiel gegen Herbrechtingen/Bolheim knapp mit 20:19 gewinnen konnte.


TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Luib (1), Gaspar (7), Csele (5/davon 2 Siebenmeter), Hillenbrand (3/1), Osswald (1), Matt (3), Engler (4), Kruse (6), Baumgart (4). Söder (4), Reck (1).

 

Die Bilder unten sind leider nur mit dem Handy gemacht und daher etwas unscharf.

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TSV will Siegesserie fortsetzen

Handball-Landesliga Staffel 3: SG Schorndorf – TSV Bad Saulgau (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Grauhalde)

Schorndorf / Bad Saulgau (tl) – Mit der Spielgemeinschaft Schorndorf trifft der TSV Bad Saulgau vier Spieltage vor Saisonende am Samstag um 18 Uhr auf einen äußerst unangenehmen Gegner, der sich im Abstiegskampf wähnt. Zwar sind die Schorndorfer auf Tabellenplatz acht, doch fühlen sie sich mit 20:24 Punkten alles andere als gesichert. Aus den letzten vier Spielen ergatterte das Team von Trainer Christian Schüle nur einen Punkt. Umso mehr appellieren die Verantwortlichen an die Mannschaft, gegen den TSV alles zu geben, um den Abstand zu den Abstiegsplätzen zu vergrößern. „Die Konzentration und die volle Aufmerksamkeit müssen nun vollumfänglich auf dem kommenden Heimspiel gegen Bad Saulgau liegen. Den Männern unter der Leitung von Christian Schüle muss bewusst werden, dass es um nichts weniger geht, als um Alles“, ist auf der SG-Homepage zu lesen. Bereits im Hinspiel hatten die Bad Saulgauer längere Zeit Probleme mit der Spielgemeinschaft. Nach gutem Beginn geriet der TSV in Hälfte zwei durch den wurfgewaltigen Schorndorfer Rückraum mit drei Treffern in Rückstand, fing sich dann wieder und konnte durch einen fulminanten Schlussspurt den Gegner mit 31:25 schlagen.
Mit einer überaus erfolgreichen Rückrunde aus acht Siegen und nur einer Niederlage im Gepäck reist der TSV zwar recht selbstbewusst zur Spielgemeinschaft, möchte jedoch auf keinen Fall den Gegner unterschätzen. Der flexible SG-Rückraum-Routinier Stefan Niederer und Raphael Völker auf Linksaußen sowie Sebastian Stump auf rechts sind dem TSV durchaus noch gut in Erinnerung. In letzter Zeit scheint ein weiterer Rückraumakteur in Top-Form zu sein. Auf der Mitteposition trumpft immer mehr Dennis Kaumann auf, der ebenso ein sicherer Siebenmeterschütze ist.
TSV-Coach Claus Ammann hat sein Team in dieser Woche auf den Gegner eingestellt und möchte sein Konzept der Flexibilität erweitern. Vergangene Woche verteilten sich die 27 gegen Steinheim erzielten Treffer fast gleichmäßig auf alle Feldspieler. Mittespieler und Regisseur Istvan Gaspar und Daniel Matt wurden zeitweise eng gedeckt, die Verantwortung übernahmen dann sofort Teamkollegen wie beispielsweise Patrick Engler. Fabian Hillenbrand war auch gegen Steinheim gemeinsam mit Janos Csele Ideengeber und trug mit klugen Pässen und vier Treffern zum Sieg bei. „Wir sind so für unsere Gegner schlechter auszurechnen. Das Spiel muss aber noch breiter angelegt werden“, sagt Trainer Ammann. Gegen den starken Rückraum der Gastgeber sollte die Abwehr um Frederik Söder, Björn Michelberger, Simon Kruse und Sebastian Luib funktionieren, der Innenblock und wiederum Torhüter David Bakos werden besonders gefordert sein. Bleibt zu hoffen, dass Söder seine Fußverletzung, die er sich vor zwei Wochen zuzog, auskuriert hat und wieder schmerzfrei agieren kann. Wie auch im Hinspiel setzt Ammann wieder auf schnelle Tempogegenstöße, die damals letztendlich auch den Sieg brachten. Tobias Baumgart konnte in der Schlussphase drei Konter-Tore in Folge erzielen. Heute hat der Linksaußen Unterstützung vom ebenfalls sehr agilen Michael Reck, der gegen Steinheim seine ansteigende Form unterstrich.
Zum Spiel setzt der TSV einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 14.30 Uhr beim jungen Kunsthaus an der Kaiserstraße.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Luib, Gaspar, Csele, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Baumgart. Söder, Reck.

Am Samstag fährt ein Fan-Bus zum Auswärtsspiel nach Schorndorf. Abfahrt 14:30 Uhr am Jugendkunsthaus. Bitte kommt zahlreich mit und unterstützt unsere Mannschaft bei diesem wichtigen Auswärtsspiel.

 

 

 

Hier der Nachbericht aus Steinheim

 

In den letzten Minuten den Sieg verschenkt


 Da war mehr drin für die Steinheimer Handballer: Nach einer starken zweiten Halbzeit hatten die Pharion-Schützlinge bei einer 24:22-Führung in Bad Saulgau schon den Sieg vor Augen, doch in den Schussminuten schenkten die TVler durch ärgerliche Fehler dem Tabellendritten einen glücklichen 27:26-Heimerfolg.
Nach einem verhaltenen Auftakt gingen die Oberschwaben im gut besuchten Saulgauer Kronried mit 1:0 in Front, Konkel beantwortete die Führung der Hausherren ebenso wie der zu Beginn etwas übermotivierte Rau mit seinem Sonntagsschuss zum 2:2. Die TSV-Routiniers Söder, Gaspar und Csele zogen danach mit drei Treffern davon, nur der selbst gefoulte Rau konnte da mit einem verwandelten Strafwurf kurzfristig dagegen halten. Der TVS tat sich im Spiel nach vorne weiter schwer: Wittlinger fand nicht zu seiner Normalform und auf der linken Angriffsseite fehlte mit dem verletzten Thomas Nißle ein torgefährlicher Rückraumschütze. So kam Bad Saulgau ohne viel Spielwitz zu einer 8:3-Führung, die wenigen guten Angriffsaktionen von Gaschler und Mack zum 11:7 brachten die Gastgeber kaum in Gefahr. Torhüter Schneider verhinderte mit einer soliden Partie einen höheren Rückstand, durch zwei Treffer von Kreisläufer Zeiher und einem abgezockten Distanzwurf von Kapitän Klaus Nißle zum 13:10 blieb das Albuchteam zumindest auf Tuchfühlung. Dennoch nahmen die Schwarz-Gelben aus der Kur- und Bäderstadt eine beruhigende 16:12-Führung mit in die Kabine, die braven Gäste waren bis dahin vor allem in ihrem Offensivverhalten viel zu harmlos.
Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel, allerdings schlug sich die Leistungssteigerung der Pharion-Truppe noch nicht sofort im Ergebnis nieder. Zwar konnte der selbstbewusst auftretende Gaschler von der halbrechten Position auf 19:17 verkürzen, aber die mit individueller Qualität bestückte TSV-Sieben traf immer wieder und bestrafte bis zum 21:18 jeden Fehler der nach wie vor oft zu riskant agierenden Gegenüber. Doch die TV-Abwehr stand nun immer besser, kämpfte mit Leidenschaft und glich durch die flinken Kieser und Mack nicht unverdient zum 21:21 aus. Nicht nur vom Steinheimer Führungstreffer zeigte sich der Anwärter auf die Aufstiegs-Relegation beeindruckt, auch am eingewechselten Torhüter Maier bissen sich die sichtlich verunsicherten Saulgauer die Zähne aus. Nach dem 22:22-Ausgleich belohnten Klaus Nißle und Wittlinger den couragierten Steinheimer Auftritt mit einer 24:22-Führung - gut fünf Minuten vor Spielende hatten die Schwarz-Weißen den Überraschungssieg ganz dicht vor Augen. Unterstützt vom insgesamt sehr heimfreundlichen Schweizer Schiedsrichtergespann drehte TSV-Routinier Csele die Partie dann doch noch, nach seinen überlegten Würfen von Rechtsaußen ging es beim 26:25 für Bad Saulgau in die Schlussminute. Die Einladungen zum erneuten Ausgleich wurden aber durch dumme TV-Abspielfehler nicht angenommen, "Profi-Handballer" Gaspar sorgte dann mit seinem Treffer zum 27:25 für die Entscheidung. Der letzte Treffer von Gaschler zum 27:26-Endstand brachte den Gästen dann nicht viel mehr als die Anerkennung für eine gute Auswärtsleistung ein - die Heimfahrt nach Steinheim wurde aber ohne die möglichen Punkte im Gepäck angetreten.

TSV Bad Saulgau - TV Steinheim  27:26 (16:12)

TV Steinheim: Schneider, Maier; Wittlinger (2), Mack (3), Gaschler (6), Röhm, Konkel (5/2), K.Nißle (3), Zeiher (3), T.Nißle, Rau (2/1) und  Kieser (2).

Siebenmeter: TSV: 5 (2 verwandelt) TVS: 3 (alle verwandelt)
 
Zeitstrafen: TSV: 2 TVS: 4 (Rau 2, Röhm, Zeiher)
 
Schiedsrichter: Dietrich/Zinnert aus CH-Rorschach/Amriswil (BW Feldkirch)

Zuschauer: 500

 

Quelle: Homepage TV Steinheim

 
                 
                     
                 
                     
                     
                     
                     
                     
                     
                     
                     
                     
                     
                     

Sieg für den TSV

Bilder vom Spiel gegen Steinheim findet Ihr hier oder in der Galerie

http://www.schranz.de/fileadmin/user_upload/Export 1.Mannschaft/140315

 

Handball - Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – TV Steinheim/A. 27:26 (16:12)


Bericht: Steffen Obert:

Bilder: Stephan Schranz


Der TSV Bad Saulgau bot in seinem Heimspiel gegen den Tabellenfünften aus Steinheim den ca. 450 Zuschauern ein spannendes Spiel und siegte am Ende knapp aber insgesamt verdient mit 27:26.

Die Gäste begannen mit einer offensiven 5:1-Deckung und versuchten so den Spielmacher der Saulgauer, Istvan Gaspar, aus dem Spiel zu nehmen. Beide Teams konnten aber in den ersten vier Minuten kein Tor erzielen.

Ein Tempogegenstoß brachte durch den agilen Michael Reck das erlösende 1:0. Erneut Michael Reck, der wieder genesene Kreisläufer Frederik Söder sowie Istvan Gaspar und Janos Csele sorgten bis zur 13. Spielminute für das zwischenzeitliche 5:3. Ein wiederum starker David Bakos im Tor entschärfte einige Würfe der Steinheimer und nach genauem Pass von Janos Csele ging die Mannschaft von Claus Ammann durch Michael Reck mit 6:3 in Führung.

Nach dem 7:3 durch Patrick Engler kam der TSV immer besser ins Spiel und folgerichtig nahm Gästetrainer Peter Pharion die erste Auszeit. Auch dank einer stabilen und aggressiven Abwehrachse um Simon Kruse und Frederik Söder hielten die Gastgeber die Steinheimer auf Distanz. Engler, Baumgart und Hillenbrand sowie Osswald mit Siebenmeter sorgten mit ihren Treffern bis zur 20. Minute für den 11:6-Zwischenstand.

Gerade in dieser Phase des Spiels agierte jedoch der Rückraum des TSV einige Male zu überhastet und so konnte die Führung nicht entscheidend ausgebaut werden. Beim Stande von 16:12 wurden die Seiten gewechselt.


Pech hatte Simon Kruse zu Beginn der zweiten Hälfte, als er dreimal Pfosten oder Latte traf. So kamen die Gäste durch ihren Rückraum mit Steffen Zeiher, Klaus Nissle und Philipp Gaschler bis zur 34. Minute auf 17:15 heran. Dann traf auch der in der Abwehr diesmal stärkere Simon Kruse zum 18:15. Daniel Matt und wiederum Simon Kruse sorgten für das 20:17. Nach einem gehaltenen Siebenmeter von Alexander Osswald witterten die Steinheimer ihre Chance und das Spiel wurde plötzlich sehr hektisch und deutlich ausgeglichener. Die Gäste stellten auf eine noch offensivere 3:2:1-Deckung um und störten somit immer wieder den Spielaufbau der Badstädter.

In der 45. Minute erzielte der schnelle Andreas Kieser den Anschlusstreffer für Steinheim zum 21:20. Daniel Mack gelang schließlich drei Minuten später der Ausgleich und Claus Ammann nahm die notwendige Auszeit, um den Lauf der Gäste zu stoppen. Das Spiel begann praktisch wieder bei null. Erneut Andreas Kieser sorgte mit seinem Tor für die erstmalige Führung des Tabellenfünften. Istvan Gaspar wurde in dieser Phase des Spiels komplett aus dem Spiel genommen und so konnten nur die Außen Janos Csele und Tobias Baumgart für Torgefahr sorgen. Trotz Manndeckung konnte sich der bewegliche Istvan Gaspar durchsetzen und warf in der 53. Minute das 22:22.

Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide und es waren Ruhe und Erfahrung auf Seiten des TSV gefragt. Nun setzte sich Janos Csele dreimal auf Rechtsaußen gekonnt in Szene und hielt den TSV mit seinen Toren im Spiel. Angetrieben vom lautstarken Publikum im Kronried gelang Tobias Baumgart in der 57. Minute das 25:24. Steinheim leistete sich nun im Angriff einige technische Fehler und Routinier Janos Csele zog den Gästen mit dem 26:24 wohl den Zahn. Diese Führung gaben die Gastgeber nicht mehr her. Im Spiel Mann gegen Mann konnte Istvan Gaspar den erlösenden 27. Treffer erzielen. Lukas Konkels Treffer kam am Ende zu spät und der TSV jubelte mit der ganzen Halle über das 27:26


Im anschließenden Pressegespräch lobte Claus Ammann seine Mannschaft: „Obwohl wir in der ersten Halbzeit eine miserable Wurfquote hatten und uns teilweise in eine unstrukturierte Spielweise verleiten ließen, ziehe ich den Hut vor meiner Mannschaft, denn die Jungs sind wie schon letzte Woche gegen Oberkochen toll ins Spiel zurückgekommen und haben den Zuschauern eine spannendes Spiel geboten. Ich denke wir können alle zufrieden mit dem Spiel sein. Wir werden weiterhin von Spiel zu Spiel denken und dann sehen, was am Ende der Saison herausspringt.“


Sein Gegenüber, Peter Pharion, zeigte sich vor allem enttäuscht über das Auftreten seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit: „Leider haben wir die ersten 30 Minuten völlig verschlafen und am Ende mit drei technischen Fehlern die Chance auf einen möglichen Sieg vertan. Wir hatten aber insgesamt sicherlich auch die schlechtere Bank als die Saulgauer.“


Am kommenden Wochenende tritt der TSV am Samstag, 22.03. um 18 Uhr auswärts bei der SG Schorndorf an. Zu diesem Spiel setzt der TSV einen Fanbus ein. Die Abfahrtszeit wird noch in der Presse und auf der Homepage bekannt gegeben.


TSV Bad Saulgau: Bakos, Bruckmeier (beide Tor); Luib (1), Reck (3), Kruse (2), Baumgart (3), Csele (5/1), Hillenbrand (4), Osswald (1/1), Gaspar (3), Matt (2), Engler (2), Söder (1).

 

 

Am Samstag soll ein weiterer Heimsieg her

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – TV Steinheim (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

Bad Saulgau (tl) – Nach vier Siegen in Serie fühlt sich der TSV Bad Saulgau auch für den nächsten Gegner gut gerüstet. Man möchte auf jeden Fall die Laune der Fans hoch halten, ist doch das vergangene Gala-Heimspiel (33:18-Sieg) gegen den damaligen Tabellenzweiten Alfdorf noch gut in Erinnerung.
Am heutigen Samstag empfängt das Team von Trainer Claus Ammann um 18 Uhr in der Kronriedhalle den Tabellenfünften TV Steinheim, gegen den der TSV im Hinspiel nicht besonders glücklich aussah. Zur Pause lag man auf Grund einer indiskutablen Leistung bereits mit 11:19 im Rückstand und konnte dann durch eine bessere zweite Halbzeit am Ende auf fünf Tore (28:33) verkürzen. Doch die Bad Saulgauer haben sich im Laufe der Saison gesteigert und den heutigen Gegner überflügelt. Der TSV hofft nun, an die guten Saisonleistungen anknüpfen zu können. Am vergangenen Sonntag konnten die Bad Saulgauer beim damaligen Tabellenvorletzten Oberkochen/Königsbronn allerdings nicht so richtig überzeugen und gewannen nur knapp mit 31:29. Für heute hat sich die Mannschaft vorgenommen, ihr Publikum wieder mit Tempo- und Kombinationshandball zu erfreuen und kündigt vollen Einsatz an. Derweil versucht Trainer Claus Ammann, den Druck von seinem Team zu nehmen. „Wir dürfen uns nicht verrückt machen lassen. Wenn man zu viel Stress aufbaut, dann kommt oft Unsinniges dabei raus. Ich denke von einem Spiel zum anderen und versuche, unser Konzept der Flexibilität und des Spiels in die Breite auszubauen und noch besser umzusetzen“, sagt Ammann.
Mit Steinheim empfängt der TSV fünf Spiele vor Saisonende einen der härteren Brocken. TV-Trainer Peter Pharion hat mit den Brüdern Klaus und Thomas Nißle sowie Daniel Mack ebenfalls variable Akteure im Team, die ein Spiel lenken und auch entscheiden können. Der TSV weiß das nur zu gut und hat sich in dieser Trainingswoche darauf eingestellt. Die Hoffnungen ruhen auf einer stabilen Abwehr, allerdings ist Abwehrchef Frederik Söder nach einer Fußverletzung, die er sich gegen Oberkochen/Königsbronn zugezogen hatte, wohl nur bedingt einsatzfähig. Wieder dabei ist Sebastian Luib, der drei Spiel pausierte, davon zwei wegen einer Rotsperre. Er soll die Abwehr und die rechte Angriffsseite stabilisieren. Michael Reck und Tobias Baumgart sind wiederum für schnelle Tempogegenstöße und Simon Kruse, Daniel Matt und Istvan Gaspar für den Rückraum zuständig.
Ideengeber ist neben Janos Csele und Istvan Gaspar der immer besser in Form kommende Mittespieler Fabian Hillenbrand. „Ich bin froh, dass es bei mir jetzt besser läuft wie zu Saisonbeginn. Da war ich richtig frustriert. Ich glaube, der Knoten bei mir ist geplatzt, bei der unserer Mannschaft schon länger“, freut sich Hillenbrand. „Gegen Steinheim wird die Abwehr besonders gefordert sein, da die Mannschaft einen sehr guten Angriff spielt und meist viele Treffer erzielt. Es wird auf unseren Innenblock ankommen. Leider ist Frederik Söder noch angeschlagen, hinter seinem Einsatz steht ein Fragezeichen. Doch Sebastian Luib ist wieder dabei, der zusammen mit Björn Michelberger auch einen guten Block bilden kann. Es wird trotzdem ein sehr schweres Spiel für uns“, sagt Hillenbrand und verrät weiter: „Von uns spricht keiner von Platz zwei und der möglichen Relegation, da wir uns keinem unnötigen Stress aussetzen möchten und konzentriert bleiben können“.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Luib, Gaspar, Csele, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Baumgart. Söder, Reck, Fritz.

 

Heimspieltag in der Kronriedhalle

 

Der Saisonendspurt beginnt mit einem Knallerspiel: Der Tabellendritte TSV Bad Saulgau Handball empfängt den Tabellenfünften TV Steinheim/A.
Das Hinspiel konnten die Gäste aus Steinheim noch mit 33:28 für sich entscheiden. Der TSV will aber die gute Serie weiter ausbauen, denn bis auf Spitzenreiter und "fast-schon-sicher"-Meister Laupheim konnte den TSV in der Rückrunde noch niemand schlagen. 
Es verspricht also, ein spannendes Spiel zu werden!
Anspiel ist um 18 Uhr!!!

Das "Nachspiel" bestreiten unsere Damen gegen die 2. Mannschaft aus Argental. Coach Karl-Heinz Herth und seine Mädels können mit einem Sieg weitere Punkte für die Meisterschaft sammeln und Platz 1 zurückerobern. Anspiel ist um 20 Uhr.

Der Spieltag beginnt bereits um 10 Uhr mit der weiblichen D-Jugend beim Spiel gegen HCL Vogt!
Danach spielt unsere männliche D-Jugend gegen die TG Biberach. Anspiel ist um 11:30 Uhr.
Um 13 Uhr treten unsere weibliche C-Jugend gegen Lonsee/Amstetten an.
Unsere männliche B-Jugend spielt um 14:30 Uhr gegen die TSG Ehingen/Donau. Bei einem Sieg können die Spieler um Trainer Henrik Utoft den Vorsprung auf den Tabellenzweiten weiter ausbauen und evtl. eine kleine Vorentscheidung in der Meisterschaft erzwingen...

 

 

Bad Saulgau macht es spannend

Handball-Landesliga Staffel 3: HSG Oberkochen/Königsbronn – TSV Bad Saulgau 29:31 (17:18)

Königsbronn/Bad Saulgau (tl) – Auch der ungeliebte Sonntagabend-Auswärtstermin kann dem TSV Bad Saulgau offensichtlich nichts anhaben. Gegen den Württembergliga-Absteiger und jetzt wohl auch Landesliga-Absteiger Oberkochen/Königsbronn gewann der TSV Bad Saulgau in einem spannenden Match mit 31:29. Die Ostälbler gaben nie auf, zeigten die erwartete Kampfbereitschaft und ließen den TSV nie mehr als zwei, drei Treffer davonziehen. Über weite Strecken war die Handballspielgemeinschaft dem TSV ein ebenbürtiger Gegner.
Von Beginn an taten sich die Bad Saulgauer schwer gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber. Fast immer wenn der TSV einen Treffer vorlegte, glichen die Hausherren im Gegenzug aus. Die Hoffnungen des TSV ruhten unter anderem auf Kreisläufer und Abwehrchef Frederik Söder, der stark begann und in den ersten zehn Spielminuten gleich drei Mal traf. Unglücklicherweise verletzte sich ausgerechnet Söder bereits nach 12 Minuten am Fuß, so dass Trainer Claus Ammann in der Folge improvisieren musste – hatte doch vor allem die Abwehrachse Simon Kruse – Frederik Söder vor zwei Wochen im Gala-Spiel gegen Alfdorf sehr gut funktioniert.
Immer besser kamen nun die Rückraumhünen der HSG, Max Schütze (9 Treffer) und der erst 18jährige Lucas Eckart (5 Treffer), ins Spiel. Trotzdem konnte der TSV bis zum Halbzeitpfiff den knappen Vorsprung halten (18:17). Nach der Pause ging es bis zum Stande von 21:21 ähnlich weiter, bis plötzlich ein Bruch ins TSV-Spiel kam und die Platzherren drei Tore zum 24:21 vorlegen konnten. In der fälligen Auszeit für den TSV rüttelte Trainer Amman seine Akteure wieder wach. Diese nahmen die Ansprache offenbar ernst und konnten wenig später schon zum 25:25 ausgleichen. Der TSV ging anschließend wieder in Führung und gab diese bis zum Ende, auch unterstützt durch den eine Viertelstunde vor Schluss für David Bakos eingewechselten Torhüter Alexander Bruckmaier, nicht mehr her. So war der Sieg zwar knapp, aber letztendlich verdient.
„Das war eine knappe Kiste. Wir konnten das Niveau des letzten Spiels nicht abrufen, das war mir klar. Der Termin spielte da eine Rolle und auch die ärgerliche Verletzung von Frederik Söder“, sagte TSV-Trainer Claus Ammann. „Aber uns zeichnet aus, dass wir jetzt auch solche Spiele gewinnen können. Zu Saisonbeginn hätten wir dies vielleicht verloren. Nach dem Rückstand haben wir uns wieder gefangen und den Ball besser laufen lassen. Am Ende hat die HSG noch zwei Mann aus unserem Rückraum eng gedeckt und wir haben flexibel reagiert und uns nicht verunsichern lassen“, freute sich Ammann. Die angesprochene Flexibilität spiegelte sich auch in der Torschützenliste wieder, in die sich fast jeder Akteur ein bis mehrmals eintragen konnte.
Da Tabellenzweiter Winzingen/Wißgoldingen in Wangen/Börtlingen mit 25:23 gewinnen konnte, bleibt der TSV mit diesem Sieg auf dem dritten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag, den 15. März erwartet der TSV um 18 Uhr in der Kronriedhalle den TV Steinheim.


TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger (1), Gaspar (4), Csele (6/davon 3 Siebenmeter), Hillenbrand (3), Osswald (1), Matt (2), Engler (4), Kruse (4), Baumgart (1), Söder (3), Reck (2).

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Vorbericht der HSG HSG Oberkochen/Königsbronn

Am Sonntag (17 Uhr, Herwartsteinhalle) trifft die HSG Oberkochen/Königsbronn auf den Dritten der Landesliga, den TSV Bad Saulgau.
So hart es klingen mag, für die HSG beginnt damit die Abschiedstour aus der Landesliga. Auch mit allen Anstrengungen, die man vor und während der Rückrunde unternommen hat, ließ sich die schwarze Serie nicht beenden und das Ruder herumreißen.
Nichtsdestotrotz will die Mannschaft, zumal vor heimischem Publikum, weiterhin alles geben und noch die einen oder anderen Punkte holen. Und damit natürlich auch beweisen, dass man eigentlich in der Landesliga mithalten kann. In einigen Spielen in dieser Saison hatte man dies bereits gezeigt, so auch im Hinspiel beim starken TSV Bad Saulgau.
Bei der 27:32-Niederlage kam man nach schwachem Beginn, eine fast typische HSG-Eigenschaft in der Hinrunden, kämpfte man sich beinah wieder auf ein Unentschieden heran, musste diesem Kampf aber am Ende Tribut zollen und konnte das Ergebnis nicht positiv gestalten.
Bad Saulgau profitierte im Hinspiel vor allem von seinem wurfstarken Rückraum und vom erfolgreichen Gegenstoß-Spiel. Beides will die HSG am Sonntag nicht zur Entfaltung kommen lassen. Um letzteres zu verhindern muss vor allem im Angriff besser gearbeitet werden. Hier fehlt es den HSGlern leider noch zu häufig an der Beweglichkeit und Dynamik und so verpasst man es, zumindest phasenweise, die gegnerische Abwehr entsprechend unter Druck zu setzen.
An diesen Aspekten wurde unter der Woche im Training gefeilt, auch wenn aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen nur ein sehr eingeschränkter Kader zur Verfügung stand. Wer am Sonntag alles im Aufgebot von Trainer Schramek steht, wird sich somit erst im Abschlusstraining am Freitag zeigen.

 

Quelle: Homepage HSG Oberkochen/Königsbronn

 

Auch Oberkochen/Königsbronn soll kein Stolperstein sein

 

 

Handball-Landesliga Staffel 3: HSG Oberkochen/Königsbronn – TSV Bad Saulgau (Sonntag, 17 Uhr, Herwartsteinhalle)

 

Königsbronn / Bad Saulgau (tl) – Nach dem überzeugenden Heimsieg am 22. Februar gegen den damaligen Tabellenzweiten Alfdorf und einer zweiwöchigen Spielpause muss Landesligist TSV Bad Saulgau am Sonntag, 9. März um 17 Uhr bei der abstiegsbedrohten HSG Oberkochen/Königsbronn antreten. TSV-Trainer Claus Ammann warnt vorab sein Team, auch diesen Gegner ernst zu nehmen. „Solche Spiele sind die schwersten.


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Quelle Bild: Homepage HSG Oberkochen/Königsbronn

 

Die HSG steht auf einem Abstiegsplatz. Es ist für die Mannschaft quasi ein Endzeitspiel, also die letzte Möglichkeit, Gas zu geben und zu kämpfen. Oberkochen hat sich kürzlich mit zwei ausländischen Spielern verstärkt, um vielleicht doch noch den Ligaverbleib schaffen zu können“, sagt Claus Ammann. Der Trainer des Württembergliga-Absteigers, Richard Moser, wurde Mitte der Saison entlassen. Zurzeit wird die Mannschaft von Kapitän Tobias Schramek und Vereinsfunktionär Jörg Bielke betreut. Eine Videoanalyse half TSV-Coach Ammann die Taktik des Gegners sowie Stärken und Schwächen kennen zu lernen. Das Vorrundenspiel hat der TSV einigermaßen souverän mit 32:27 für sich entscheiden können. Bei der HSG sind momentan Tim Hoga und Max Schütz die auffälligsten und zum Teil auch torgefährlichsten Akteure.

 

Zum Leidwesen des Trainers tut sich der TSV im Moment gegen vermeintlich schwächere Mannschaften schwerer als gegen Spitzenteams, weshalb er seine Spieler intensiv auf dieses Spiel vorbereitet. Voraussichtlich kann der TSV wieder auf einen größeren Kader als zuletzt zurückgreifen. Die meisten Akteure haben ihre Krankheiten bzw. Verletzungen halbwegs auskuriert. Bis auf Rechtsaußen Sebastian Luib wurde bis Redaktionsschluss kein Ausfall bekannt.

 

„Wir werden unser variables Spiel in die Breite noch mehr intensivieren. Es soll noch besser werden. Wenn einer von uns eng gedeckt wird, dann haben die restlichen fünf Feldspieler die Aufgabe, Ideen zu entwickeln und das Spiel zu machen.  Wenn zwei Spieler enger gedeckt werden, dann werden es die übrigen vier eben richten. Unser Spiel soll auf allen Positionen gefährlich werden“, sagt Ammann.

Derweil setzt der Trainer im Kampf um Relegationsplatz zwei nicht auf Ausrutscher der Konkurrenz. „Wenn wir rauf wollen, dann müssen wir uns dies selbst verdienen. Das Match gegen Feldkirch am 5. April wird ein Hammerspiel, da bin ich überzeugt und auch die anderen Spiele werden nicht einfach. Stress wäre jetzt der schlechteste Partner für uns, ich versuche zurzeit, Stress raus zu nehmen“, sagt Claus Ammann.

 

Wenn es dem TSV gelingt, den Aufwärtstrend fortzusetzen und die ärgerlichen Leistungsschwankungen in den Griff zu bekommen, müsste gegen die angeschlagene Handballspielgemeinschaft ein Sieg drin sein. Mit Unterstützung der Fans geht das bekanntlich leichter, weshalb der TSV auf Fahrgemeinschaften setzt. Gemeinsame Abfahrt ist um 14 Uhr beim Jungen Kunsthaus an der Kaiserstraße.

 

 

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Gaspar, Csele, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Baumgart. Söder, Reck, Fritz. Mett.

 

Nachbericht aus Alfdorf

Alfdorf geht in Bad Saulgau unter!

 

Nichts zu holen gab es für die Handballer des TSV Alfdorf beim Gastspiel in Bad Saulgau. Beim 33:18 setzte es eine richtige Klatsche.
Im Vorfeld war die Partie als Spitzenspiel angekündigt worden. Die vollbesetzte Galerie in der Kronriedhalle in Bad Saulgau sah allerdings nur eine Spitzenmannschaft. Und das war das Team der Gastgeber.
Nur in der Anfangsphase konnten die Gäste einigermaßen mithalten. Nach wenigen Minuten führten sie sogar mit 3:2, aber das sollte auch die einzige Führung in der gesamten Partie sein.  Mitte der 1. Halbzeit übernahmen die Bad Saulgauer das Geschehen und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Allein Besnik Salja stemmte  sich anfangs dem Druck der Gastgeber entgegen, aber Mitte der 1.Hälfte passte auch er sich dem Niveau seiner Mitspieler an. Im Alfdorfer Team war keiner, der Verantwortung übernahm. Im Angriff sah man nur Einzelaktionen und die Abwehr war gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber schlichtweg überfordert. Trotzdem hatten die Gäste kurz vor der Pause nochmals die Möglichkeit, heranzukommen. Nach einer Zeitstrafe für die Hausherren, hatte Alfdorf die Chance, zu verkürzen. Aber genau, das Gegenteil war der Fall. In den verbleibenden Minuten konnte das Überzahlspiel nicht genutzt werden. Die Hausherren erzielten mit einem Mann weniger drei Tore in Folge. Beim Pausenstand von 17:9 war alles schon gelaufen.
Nach Wiederanpfiff der sehr gut leitenden Schiedsrichter ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Aber Alfdorf hatte einfach nichts entgegen zu setzen. Vorne scheiterte man immer wieder am besten Mann auf dem Feld, dem Bad Saulgauer Torwart David Bakos. Im Abwehrverhalten war man viel zu passiv, lediglich zwei Zeitstrafen für die Gäste während der gesamten Partie sprechen eine deutliche Sprache. Die Bad Saulgauer Angreifer waren immer einen Schritt schneller, beim 30:15 in der 50. Minute deutete sich ein Debakel an. In den verbleibenden Minuten brachte der Gastgeber  dann seine zweite Garnitur ins Spiel. Vermutlich konnte Alfdorf das Spiel deshalb in den Schlussminuten offen gestalten, das 33:18 war trotzdem die höchste Saisonniederlage.
Mit einer solchen Leistung hat der TSV im oberen Tabellendrittel nichts verloren.
 TSV: Hinderer, Saur – L.Rauch (1), Köngeter (1), S.Bareiß (3/1), Bauer,  M.Bareiß (2), D.Mucha (3), Wesp, D.Rauch, B.Nothdurft, Spindler (3), J.Nothdurft, Salja (5/2).

 

Quelle: Homepage TSV Alfdorf

 
So sehen Sieger aus!!!

Weitere Bilder findet Ihr hier:  Galerie: 

TSV mit Kantersieg gegen Alfdorf

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – TSV Alfdorf  33:18 (17:9)

Bad Saulgau (tl) – 700 Zuchauer trauten am vergangenen Samstagabend in der Kronriedhalle ihren Augen nicht.Nach dem Zittersieg eine Woche zuvor gegen Weingarten trat der TSV strotzend vor Selbstbewusstsein gegen den Tabellenzweiten Alfdorf auf.

 

In keiner Phase des Spiels hatte der vermeintliche Favorit auch nur den Hauch einer Chance. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff zeigten sich die Bad Sauglauer von der ersten bis zur letzten Spielminute sehr gut in Form und das, obwohl sich Kreativspieler Janos Csele, Routinier Alexander Osswald, Björn Michelberger und Fabian Kohler krank meldeten und Sebastian Luib noch eine Rotsperre verbüßen musste. Denkbar schlechte Voraussetzungen also für TSV-Coach Trainer Claus Ammann. Doch die Bad Saulgauer machten aus der Not eine Tugend und verzauberten ihre Fans mit überzeugenden Spielzügen und einer cleveren Abwehrleistung.


Der TSV hatte seinen Gegner jederzeit im Griff. Egal was Alfdorfs Trainer Frank Schmid auch anordnete, der TSV hatte immer die richtige Antwort parat. Was gegen Weingarten überhaupt nicht funktionierte, funktionierte plötzlich spielerisch leicht, obwohl Alfdorf die wesentlich stärkere Mannschaft stellte als Weingarten. Der TSV-Rückraum mit Daniel Matt, Simon Kruse und Istvan Gaspar spielte fast Katz und Maus mit der gegnerischen Abwehr und auch auf den Außenpositionen waren die Hausherren mit Tobias Baumgart auf Links und Patrick Fritz auf Rechts stets gefährlich. Die Tempogegenstöße lebten mit Tobias Baumgart und Michael Reck wieder auf - die Fans kamen aus dem Schwärmen fast nicht mehr heraus, zumal neben den Feldspielern auch David Bakos zu fantastischer Form auflief. Die kreativen Ideen fürs Spiel des TSV lieferte häufig Mittespieler Fabian Hillenbrand. Er absolvierte sein bestes Saisonspiel. Seine hervorragenden Zuspiele kamen fast immer an und er traf selbst sieben Mal ins Schwarze.


Zu den Siebenmeter-Strafwürfen gegen den TSV wurde Keeper Alexander Bruckmaier eingewechselt, der drei Mal glänzend parieren konnte. Der TSV Alfdorf, der zwar ohne ihren Rückraumshooter Oliver Beiser, ansonsten aber auf allen Positionen stark besetzt war, ließ nichts unversucht, lief aber mit seinen Ideen fast immer ins Leere. Auch Routinier und Rückraumspieler Besnik Salja fand diesmal kein Mittel gegen die wie entfesselt aufspielenden Bad Saulgauer.
Nach der hoch verdienten 17:9-Pausenführung dachten die meisten Fans noch an ein Zwischenhoch des TSV. Doch als die Gastgeber nochmals einen Gang zulegten kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Zeitweise konnte man sein eigenes Wort in der Halle nicht mehr verstehen, so laut waren die Begeisterungsstürme der TSV-Fans. Die Abwehr um Frederik Söder sowie einem herausragenden Simon Kruse und Patrick Engler agierte fast fehlerfrei und hatte die gefürchteten schnellen gegnerischen Angreifer jederzeit im Griff. Dies eröffnete Möglichkeiten für schnelle Konter der ersten und zweiten Welle, die von den Hausherren auch meist erfolgreich abgeschlossen wurden.
„Ich habe auch keine Erklärung, warum dies heute so gut lief. Weingarten ist nicht so einfach zu spielen, wie man meint. Aber heute passte einfach alles“, freute sich TSV-Trainer Claus Ammann. Der TSV hat mit diesem Sieg Alfdorf überholt und steht nun auf Tabellenplatz drei, nur einen Punkt hinter dem zweiten Winzingen/Wißgoldingen.


„Wir haben mit der gleichen Mannschaft gespielt wie letzte Woche und ich weiß eigentlich nicht, warum wir so unterlegen waren“, sagte ein frustierter Trainer Frank Schmid beim Pressegespräch unmittelbar nach dem Spiel.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Gaspar (6/davon 1 Siebenmeter), Hillenbrand (7/2),  Matt (6), Engler, Kruse (7), Baumgart (2). Söder (3), Reck (2), Fritz.

Im anschließenden Spiel der „Zweiten“ gegen Gerhausen konnten die Fans ebenfalls einen Sieg ihres TSV feiern. Routinier Holger Beck führte als Spielmacher die sonst überwiegend junge Truppe zum verdienten 26:24-Erfolg.

 

Das nächste Spiel bestreitet der TSV bei der abstiegsbedrohten HSG Oberkochen/Königsbronn.

 

Vorbericht aus Alfdorf zum heitigen Spiel der "Ersten"

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung legten die Alfdorfer Handballer am vergangenen Wochenende den Grundstein zum Sieg über Kuchen-Gingen. Für den Samstag gilt es nun, bei Bad Saulgau insbesondere an die starke Defensivleistung anzuknüpfen, um den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber in den Griff zu bekommen. Doch nicht nur die Spielstärke der Badstätter stellt den TSV vor eine große Herausforderung, die gerade einmal einen Punkt hinter Alfdorf rangieren. Vielmehr ist am Wochenende auch mentale Stärke gefordert, denn in der Sporthalle im Kronried erwartet den TSV ein echter Hexenkessel. Zuletzt zählte man dort gegen Weingarten weit über 500 Zuschauer, die für eine entsprechende Stimmung sorgten. „Bis auf Oliver Beiser können wir in Bad Saulgau unseren kompletten Kader aufbieten. Und sofern es uns gelingt, über die komplette Spielzeit eine konstante Leistung an den Tag zu legen, besteht auch die Chance, Punkte auf die Rückreise mitzunehmen.“


Und dass die Alfdorfer jederzeit für Überraschungen gut sind, haben sie in dieser Saison ja bereits mehrfach bewiesen.

Ebenso wie die Nachricht, dass sich zum Saisonende die Wege des TSV und Trainer Frank Schmid trennen werden. Unterschiedliche sportliche Auffassungen führten zu der Entscheidung, die bis jetzt gut laufende Saison gemeinsam bestmöglich und erfolgreich weiter zu führen, jedoch die Zusammenarbeit ab der neuen Saison zu beenden. Frank Schmid : "Für mich kam diese Entwicklung schon ein wenig überraschend. Sicherlich war mir von Anfang klar, dass es nicht einfach werden würde, ein solch erfahrenes Team zu übernehmen. Ich war gerne in Alfdorf und bereue meine Entscheidung für den TSV in keiner Weise. Ich habe einen fantastischen Verein kennengelernt, in dem ich herzlich aufgenommen wurde und mit einer Anhängerschaft, die seines Gleichen sucht."

 


Quelle: Homepage TSV Alfdorf

 

Auch im Spitzenspiel gegen Alfdorf sollen zwei Punkte her

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – TSV Alfdorf (Samstag, 18 Uhr Kronried)

Bad Saulgau (tl) – Die Revanche für die Hinrundenniederlage gegen Weingarten ist letzte Woche mit einem 26:25-Zittersieg geglückt, gelingt sie auch gegen den Tabellenzweiten Alfdorf, der am heutigen Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle gastiert?

In den Augen von TSV-Trainer Claus Ammann war die 27:31-Niederlage in der Vorrunde unnötig. Bei einer zwischenzeitlichen Führung Mitte der zweiten Halbzeit verlor der TSV das Match noch, bedingt durch etliche Zeitstrafen gegen Bad Saulgau.

Dies soll sich heute nicht wiederholen. Der TSV möchte diszipliniert auftreten und auch anders wie zuletzt sich seiner Tugenden besinnen und das Spiel bestimmen. Es soll wieder mehr über die Außenpositionen gespielt werden und auch die schnellen Konter, die dem TSV im Laufe der Saison bei den Gegnern viel Respekt einbrachten, sollen wieder aufs Parkett gebracht werden.

Der Rückraum funktionierte zwar letzte Woche besser als zuvor, ist aber noch steigerungsfähig. Einige Akteure wie Mittespieler Istvan Gaspar und Alexander Osswald sind angeschlagen, die genaue Aufstellung ist deshalb ungewiss. Sicher ist, dass Rechtsaußen Sebastian Luib wegen seiner Roten Karte, die er sich beim Spiel gegen Kuchen-Gingen einhandelte, noch gegen Alfdorf gesperrt ist. Im Angriff wird wohl Routinier Janos Csele versuchen, seine Lücke zu schließen und in der Abwehr wird Frederik Söder deshalb noch mehr gefordert sein.

Gegner Alfdorf hat kürzlich ebenso wie der TSV eine Elf-Tore-Niederlage gegen Laupheim hinnehmen müssen, hat diese jedoch sofort weggesteckt und auf Grund einer soliden Leistung in der zweiten Halbzeit gegen Kuchen-Gingen souverän mit elf Treffern Differenz gewonnen.

Dabei war Mittespieler Simon Bareiß, der seinen angeschlagenen Kollegen Armin Baur vertrat, treibende Kraft. Auch der flinke Rechtsaußen Marcel Spindler traf mehrmals in Folge und Routinier Besnik Salja verwandelte die Siebenmeter-Strafwürfe sicher. Des Weiteren scheint Torhüter Michael Saur in blendender Form zu sein. Alfdorfs Trainer Frank Schmid muss wie auch TSV-Coach Claus Ammann wohl auf  einen seiner besten Spieler verzichten. Oliver Beiser hat sich beim Spiel gegen Laupheim erneut verletzt und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Alfdorf kann jedoch auf einen großen Kader mit sehr guten Einzelspielern zurückgreifen, so dass das Team trotz des Ausfalls von Oliver Beiser große Schlagkraft besitzt. 


Möchte der TSV gegen Alfdorf punkten, muss er sich sowohl bei der Abwehr- als auch der Angriffsleistung gegenüber dem Weingartenspiel gehörig steigern. Dass die Bad Saulgauer gute Leistungen abrufen können, haben sie diese Saison schon mehrmals bewiesen. Vor allem auswärts scheint der Knoten geplatzt zu sein. Doch möchte das Team heute vor eigenem Publikum zeigen, was in ihm steckt. In der Halbzeitpause hält die Sauschwanzmusik mit ihrem bekannten Fasnetsprogramm die Stimmung hoch.


TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Gaspar, Csele, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Baumgart. Söder, Reck, Fritz.

 

Weitere Heimspiele des TSV


Am Samstag, den 22. Januar spielen neben der „Ersten“ weitere TSV-Teams in der Kronriedhalle. Um 14.45 Uhr tritt die männliche D-Jugend gegen die TSG Söflingen an und um 16.15 Uhr hat die männliche C-Jugend, die vergangenen Samstag Tabellenführer Feldkirch schlug, den HV RW Laupheim zu Gast. Nach dem Spiel der „Ersten“ tritt die „Zweite“ um 20 Uhr gegen den TV Gerhausen 2 an.
Am Sonntag möchte die weibliche A-Jugend von Trainer Holger Beck um 12.45 Uhr gegen den TSV Bernstadt die Tabellenführung verteidigen und um 14:30 spielt die wD-jugend gegen die TSG Ehingen. Um 16:00 Uhr spielt dann noch die wB-Jugend gegen die LC Brühl.

 

Das Spiel der dritten Herrenmannschaft gegen die HSG Langenargen/Tettnang ist abgesagt!!

 

 

Zittersieg gegen Weingarten

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – TV Weingarten 26:25 (14:11)

Bad Saulgau (tl) – Der TSV Bad Saulgau hat das Derby gegen den TV Weingarten am vergangenen Samstag in der Kronriedhalle vor gut 500 Zuschauern in der Kronriedhalle mit „Ach und Krach“ gewonnen (26:25). Wie schon im Hinspiel tat sich der TSV unheimlich schwer gegen die respektlosen Welfenstädter. Der TSV führte zwar meist mit ein, zwei oder drei Treffern, versäumte es aber, frühzeitig den Sack zuzumachen.
Die Platzherren passten sich zunächst dem etwas trägen Spiel des TV an. Anstatt selbst die Initiative zu ergreifen, reagierten die Gastgeber oft nur und leisteten sich viele individuellen Fehler, aus denen die Gäste zunächst nur wenig Kapital schlagen konnten. Durch Glanzparaden von TSV-Keeper David Bakos und Tore von Istvan Gaspar, Simon Kruse, Alexander Osswald und Daniel Matt konnte der TSV gegen Ende der ersten Hälfte - auch bedingt durch kluge Zuspiele von Fabian Hillenbrand - mit vier Treffern davonziehen, doch im zweiten Abschnitt häuften sich die Fehler noch und es gab wenig Ideen, die Abwehr der Gäste zu durchbrechen. Der Rückraum funktionierte zwar etwas besser als beim Hinspiel, dafür blieben die Außenpositionen ziemlich blass. Es machte sich das Fehlen der Linkshänder Janos Csele (Trainerlehrgangsprüfung), Sebastian Luib (Rotsperre) und Fabian Kohler (verletzt) bemerkbar. Die Kreativität im TSV-Spiel fehlte über weite Strecken, auch die sonst erfolgreichen schnellen Tempogegenstöße fehlten fast völlig.
Simon Kruse und Kreisläufer Frederik Söder waren bei den Hausherren die aktivsten Posten und sorgten in der Weingartener Abwehr doch ab und an für Unruhe. Bei den Welfenstädtern versuchte Ex-TSV-Akteur Holger Höhn das Spiel an sich zu reißen, schloss aber oft unvorbereitet ab und scheiterte entweder am Abwehrblock oder an TSV-Torhüter David Bakos. Wer gedacht hatte, der TSV würde sich seiner Stärken besinnen und im zweiten Abschnitt wie in den letzten Auswärtsspielen so richtig loslegen, sah sich allerdings getäuscht. Immerhin klappten wenigstens die Kreisanspiele auf Frederik Söder nun etwas besser und auch der Rückraum mit Simon Kruse und Daniel Matt funktionierte einigermaßen. Doch auf der Gegenseite kam nun Holger Höhn besser ins Spiel, rannte im Mute der Verzweiflung mit Schwung durch die TSV-Abwehr und überwand Bakos das ein ums andere Mal. Auch TV-Rückraumshooter Patrick Osterc traf jetzt besser. Obwohl Alexander Osswald alle fünf Siebenmeter-Strafwürfe verwandelte und Bakos weiter auf hohem Niveau spielte, kamen weder Ruhe noch Sicherheit ins TSV-Spiel. Der Angriff lief stets über die Mitte, die Welfenstädter hatten dies längst registriert und zogen ihre Abwehr in der Mitte zusammen. Der TSV konnte sich einfach nicht von den Gästen lösen, konnte den Zwei-, Drei-Tore-Vorsprung nie vergrößern. Dann kam in den letzten Minuten was viele schon ahnten. Die Gäste mogelten sich durch Treffer von Pascal Wiest und Patrick Osterc an den TSV heran und in der 57. Minute konnte der Turnverein zum 25:25 ausgleichen. Patrick Fritz sorgte gleich darauf wiederum für die Führung des TSV. Die letzten drei Minuten waren dann nichts für schwache Nerven, da Weingarten mehrmals die Möglichkeit zum Ausgleich hatte und der TSV eine noch höhere Führung leichtfertig verspielte. Am Ende hielt Keeper David Bakos den Sieg fest.
„Wir haben das Spiel unnötig spannend gemacht. Das Fehlen von Janos Csele und Sebastian Luib hat sich stark bemerkbar gemacht. Mich ärgern bei solch einem engen Spielstand vor allem die zu lässigen Zuspiele“, kritisierte Trainer Claus Ammann sein Team beim anschließenden Pressegespräch. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Doch ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Heimspielen punkten und ich bin trotz dieser Niederlage auch zuversichtlich, dass wir trotz vier möglichen Absteigern den Klassenerhalt schaffen“, sagte TV-Coach Daniel Kühn.
Am Samstag, den 22. Februar erwartet den TSV ein wesentlich härterer Brocken. Mit Alfdorf kommt der direkte Konkurrent um eine Spitzenplatzierung um 18 Uhr ins Kronried. Bad Saulgau wird sich gewaltig steigern müssen, um gegen diesen starken Gegner bestehen müssen. Dass dies der TSV kann, hat er schon mehrmals in dieser Saison bewiesen.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Michelberger, Gaspar (2), Hillenbrand (1), Osswald (5 Siebenmeter), Matt (3), Engler, Kruse (7), Baumgart (1). Söder (5), Reck (1), Fritz (1).

Im Vorspiel zur „Ersten“ verteidigte die TSV-Frauenmannschaft unter Trainer Karl-Heinz Herth mit einem 30:23-Sieg souverän die Tabellenführung und die männliche C-Jugend des Trainergespanns Krischan Hillenbrand  / Gunder Michelberger schlug Tabellenführer Feldkirch überraschend und unerwartet klar mit 27:17. Auch die weibliche C-Jugend gewann ihr Heimspiel gegen Ulm/Wiblingen mit 19:15 und die weibliche D-Jugend unterlag Weingarten mit 14:27. In einem äußerst spannenden Match schloss die „Zweite“ des TSV den Abend mit einem unerwarteten Remis (28:28) gegen Tabellenführer Blaustein 2 den Heimspieltag ab.

 

Die Bilder vom Spiel machte Staphan Schranz:

 

Bilder

 

Übrigens….

 

Die vergrößerten Bilder der Webgalerie lassen sich über „Mausklick rechts“  „Grafik speichern unter“ in einem Verzeichnis ablegen. Die Fotos haben dann eine Auflösung von etwa 1280 x 850 pixel (0,5 – 1mb) und können normalerweise bis etwa 13x18 in ausreichender Qualität gedruckt werden.

 

Danke für den Hinweis Stephan!

 

 

Kommentare

Diskussion geschlossen
  • Stefan Scheck (Montag, 17. Februar 2014 12:37)

    Hallo,da nä.Saison 4 Spieler nicht mehr mit von der Partie sind,wäre es interessant zu wissen wer als Neuzugang kommt.Immerhin haben wir mitte Februar.

  • Hans-Peter Dietz (Montag, 17. Februar 2014 18:04)

    Ich denke, dass sich die Verantwortlichen schon Gedanken machen und den einen oder anderen Spieler zu uns lotsen werden. Jetzt warten wir halt ab.
    Gruß
    H.-P.

  • Phips (Montag, 17. Februar 2014 18:44)

    Wer sind denn die 4 Spieler ?

  • Krischan Hillenbrand (Montag, 17. Februar 2014 21:02)

    Vielleicht kommt ja keiner!
    Mit sportlichen Grüßen
    K. Hillenbrand

  • Phips (Dienstag, 18. Februar 2014 13:20)

    Nein, meine Frage war wer die 4 Spieler sind die nächstes Jahr gehen. Csele, Bruckmeier, Matt und ... ?

    Sportliche Grüße
    P.Renz

  • Stefan Scheck (Dienstag, 18. Februar 2014 16:01)

    @Phips
    A.Osswald,Janos Czele,Daniel Matt und ein Torwart.
    @Krischan
    klar,da wäre DIE Lösung.Man kriegt immer nur mitgeteilt wer geht oder aufhört,eine Postivmeldung
    wäre auch mal schön.


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Diesmal soll’s gegen Weingarten klappen

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – TV Weingarten (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

BAD SAULGAU (tl) – Die Landesligahandballer des TSV Bad Saulgau haben die ernüchternde Niederlage gegen Spitzenreiter Laupheim gut weggesteckt und am vergangenen Sonntag durch eine starke zweite Halbzeit in Kuchen-Gingen mit 27:22 gewonnen und Tabellenplatz vier zurückerobert. Gegen den TV Weingarten, der am heutigen Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle zu Gast ist, hat der TSV noch eine Rechnung offen. Völlig unerwartet verlor Bad Saulgau das Hinspiel bei den Welfen mit 30:33. Der Ex-TSVler Holger Höhn war damals treibende Kraft und trug mit gutem Durchsetzungsvermögen entscheidend zum Sieg des TV bei. Doch die Karten werden neu gemischt. Eine weitere Niederlage im Derby möchte sich der TSV auf keinen Fall leisten. Trainer Claus Ammann möchte den Welfenstädtern diesmal das TSV-Spiel aufdrängen und nicht nur reagieren. Eine stabile Abwehr um ihren Chef Frederik Söder soll beim Gegner Fehler provozieren und Garant für schnelle Tempogegenstöße sein. Dass der TSV dies kann, hat er zuletzt gegen Kuchen-Gingen bewiesen. Auch soll der Rückraum, das Steckenpferd des TSV, der in Weingarten so gut wie nicht in Erscheinung trat, wieder zu alter Stärke finden. Dabei sind Simon Kruse, Istvan Gaspar und Daniel Matt, der auf Grund seines im letzten Jahr begonnenen Studiums in Aalen, zur nächsten Saison zum Baden-Württemberg-Oberligisten Langenau wechselt, gefragt.
Claus Ammann kann wieder nicht auf alle Akteure zurückgreifen. Routinier und Ideengeber Janos Csele, der mit 35 Jahren nochmals eine neue Herausforderung sucht und zur neuen Saison zum Württembergligisten Blaustein wechselt, absolviert zurzeit die Prüfungen des Trainerlehrgangs in Freiburg und kann nicht zum Spiel kommen. Auch Linkshänder und Abwehrspezialist Sebastian Luib ist möglicherweise wegen seiner Roten Karte gegen Kuchen-Gingen für ein, zwei Spiele gesperrt. Das Fehlen zweier Leistungsträger ist sicherlich eine Schwächung für den TSV, doch ist der Kader groß genug, um diesen Verlust zumindest personell ausgleichen zu können. „Es ist für uns wirklich nicht optimal, da auch Alexander Osswald und Fabian Kohler angeschlagen sind und eventuell pausieren müssen. Aber ich denke, dass wir trotzdem 12 Spieler zusammenkriegen“, sagt TSV-Trainer Claus Ammann. „Wir dürfen nicht mehr so auftreten, wie in der ersten Halbzeit gegen Kuchen-Gingen. Unsere Abwehr muss funktionieren und sie muss die beiden herausragenden Rückraumschützen Patrick Osterc und Holger Höhn besser als beim letzten Mal in den Griff bekommen. Wir möchten uns für die Vorrundenniederlage revanchieren und dürfen nichts herschenken. Weingarten wird um jeden Ball kämpfen, da das Team unbedingt aus der Abstiegszone kommen will“, mahnt Ammann, der sein Engagement beim TSV auch in der kommenden Saison fortsetzen wird. „Wir konnten mit Claus Ammann ein weiteres Jahr verlängern und freuen uns riesig über seine Zusage“, gibt der erste Vorsitzende der Handballabteilung Matthias Knoll bekannt und setzt auf den TSV. „Das Hinspiel gegen den TVW haben wir alle noch präsent. Niemand hatte geglaubt, dass wir das Spiel verlieren, jedoch haben wir bei den Welfenstädtern eine unnötige Niederlage kassiert. Heute steht Wiedergutmachung auf dem Plan, so bin ich mir sicher. Die Abwehr hat sich stabilisiert, auf die schnellen Tempogegenstöße sind wir ebenso gespannt wie auf unsere Rückraumschützen Simon Kruse und Daniel Matt. Wir werden die Partie gewinnen, wenn es uns wieder gelingt, die taktischen Anweisungen unseres Trainers umzusetzen“ hofft Matthias Knoll.
Im Gegensatz zu TSV-Trainer Ammann kann TVW-Coach Daniel Kühn auf einen vollzähligen Kader zurückgreifen. Das Remis (20:20) am vergangenen Wochenende gegen Feldkirch hat den Welfenstädter nach der indiskutablen 22:35-Niederlage gegen Kuchen-Gingen wieder Auftrieb gegeben. „Für die Weingartener steht vor allem im Vordergrund, die gezeigten Leistungen aus den Heimspielen nun auch wieder Auswärts auf die Platte zu bekommen. Grundstein für die Welfenstädter wird dabei erneut in der Abstimmung des Abwehrverbandes liegen“, ist auf der TV-Homepage zu lesen.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Gaspar, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Baumgart. Söder, Reck, Fritz.



Weitere Heimspiele des TSV
Früh schon beginnen die ersten Heimspiele der TSV-Handballer am Samstag in der Kronriedhalle. Bereits um 10 Uhr empfängt die männliche D-Jugend den TV Weingarten und um 11.30 Uhr hofft die männliche C-Jugend des Trainergespanns Krischan Hillenbrand / Gunder Michelberger gegen Tabellenführer Feldkirch auf eine Überraschung. Die weibliche C-Jugend muss dann um 13 Uhr gegen die SG Ulm/Wiblingen antreten, bevor um 16 Uhr die TSV Frauen von Coach Karl-Heinz Herth die Tabellenführung ebenfalls gegen die SG Ulm/Wiblingen verteidigen will. Nach dem Match der „Ersten“ gegen Weingarten kämpft die „Zweite“ um 20 Uhr gegen die zweite von Blaustein um Punkte.

Janos Csele verlässt den TSV

Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe:

 

Kreativspieler Janos Csele wechselt zum Ende der Saison in die Württembergliga nach Blaustein. Dort wird er mit den ehemaligen Bad Saulgauer Spielern Ingo Beer und Tobias Meiners zusammenspielen.

Der TSV Bad Saulgau ist am Dienstag letzte Woche von seiner Entscheidung informiert worden.

 

Laut seiner Aussage möchte er sich der sicherlich nicht einfachen Aufgabe stellen und trotz seines Alters von 35 Jahren noch einmal in der Württembergliga Handball spielen.

 

Somit ist nach Daniel Matt nach Langenau und Alex Bruckmaier nach Laupheim Janos Csele der dritte Abgang des TSV Bad Saulgau, was die nächste Saison für den TSV sicherlich nicht einfacher macht.

 

Der TSV Bad Saulgau wünscht diesen 3 Spielern alles Gute in der Württembergliga und muss sich nun ebenfalls schnell nach Alternativen für die neuie Saison umschauen.

 

 

Vorbericht aus Weingarten

Quelle: Homepage TVW Weingarten

 

TVW mit schwerem Derby gegen Bad Saulgau

Die Herren des TV Weingarten benötigen weiterhin jeden Punkt, dabei müssen sie dieses Wochenende auswärts im Derby gegen Saulgau bestehen

TSV 1848 Bad Saulgau –

TV Weingarten

Samstag, den 15.02.2014, Anpfiff 18.00 Uhr

TVW mit schwerem Derby gegen Bad Saulgau 

Auf die Herren des TV Weingarten Handball wartet an diesem Wochenende ein echter Leckerbissen, denn mit dem TSV Bad Saulgau geht der TVW in sein letztes Derby in dieser Saison. Trotz des überraschenden Hinspielerfolges sind die Welfenstädter dabei auswärts der Außenseiter, doch wird man sicherlich bei der zu erwartenden Zuschauerkulisse versuchen, dem Gastgeber möglichst alles abzuverlangen, um für eine erneute Überraschung zu sorgen.

 

Am vergangenen Samstagabend sah man nach Abpfiff vermehrt schulterzuckende Spieler auf dem Spielfeld umher wandern, nachdem man zwar sich deutlich verbessert zeigte als noch in der Vorwoche in Kuchen, doch man mit dem Unentschieden gegen Feldkirch (20:20) nicht so richtig zufrieden sein konnte. Die Welfenstädter zeigten zwar kein hochklassiges Spiel, doch stimmte neben der Einstellung, vor allem auch wieder die Abwehrleistung, die erneut die Basis war, dass man zum dritten Mal in Folge vor heimischem Publikum ungeschlagen blieb. Doch in der Summe ließ der TVW  in der zweiten Hälfte zu viele Großchancen liegen und musste ebenso kurz nach Wiederanpfiff Patrick Osterc durch seine dritte Zweiminutenstrafe kompensieren.

 

Wie wichtig am Ende so ein einzelner Punkt mehr oder weniger bedeuten kann, sieht man schnell beim Blick auf die aktuelle Tabelle, nachdem hier gerade drei Teams punktgleich mit 14:22 Punkten die Plätze 10 bis 12 belegen. Bei noch acht ausstehenden Spielen muss der TVW daher um jeden Punkt kämpfen, auch wenn sie dabei zum Teil als Außenseiter antreten. Mit dem heutigen Gastgeber dem TSV Bad Saulgau wartet auf den TVW genau eine solche große Herausforderung. Zwar konnten die Welfenstädter in einer der besten Partien in der Hinrunde den TSV zu Hause in die Knie zwingen (33:30), doch haben sich die Saulgauer in dieser Saison stetig gesteigert und stehen momentan auch aufgrund der immer wieder etwas schwächelnden Konkurrenz inzwischen nur noch einen Punkt vor einem möglichen Relegationsplatz um den Aufstieg. Durch diese Konstellationen scheint dieses Derby daher sicherlich äußerst emotionsgeladen und umkämpft zu werden, nachdem der Gastgeber nach Revanche sinnt und im Kampf um Platz zwei sich keine Blöße geben will und die Welfenstädter in den letzten acht  Partien sicherlich keinen Punkt gegen den Abstieg verschenken werden.

 

Für die Weingartener steht vor allem im Vordergrund die gezeigten Leistungen aus den Heimspielen nun auch wieder Auswärts auf die Platte zu bekommen. Grundstein für die Welfenstädter wird dabei erneut in der Abstimmung des Abwehrverbandes liegen. Ebenso müssen die Welfenstädter von Beginn an äußerst wach agieren, um dem TSV möglichst keine schnellen Tempogegenstöße zu ermöglichen. Wenn  dies dem TVW gelingen sollte und die Partie lange offen gehalten werden kann, ist den Welfenstädtern sicherlich erneut eine weitere Überraschung zuzutrauen.

 

In jedem Falle dürfen sich die Weingartener auf eine bestens gefüllte Halle freuen in der voraussichtlich eine wahre Derby-Stimmung herrschen dürfte. Die Welfenstädter werden mit vollbesetzter Bank in diese Partie gehen, wobei unter der Woche noch hinter dem Einsatz von Carl Schilling mehrere Fragezeichen standen, aber im Gegenzug mit Abwehrspezialist Lorenz Kalb eine weiter Stütze zurückkehren wird.

Nachbericht aus Kuchen

Quelle: Homepage SG Kuchen-Gingen

Männer – Landesliga

SG Kuchen/Gingen – TSV Bad Saulgau   22:27 (14:7)

Kuchen/Gingen am Ende fassungslos

Die Heimmannschaft zeigte gegen den Tabellenfünften aus Saulgau wohl die beste erste Halbzeit in dieser Saison. Dreißig Minuten hatte man den Gegner im Griff. Aus einer bombensicheren Abwehr heraus trug der Gastgeber die Angriffe souverän nach vorne, was einen 14:7 Vorsprung bedeutete. Was dann im zweiten Durchgang über die Bühne ging ist für alle unerklärlich. Kuchen/Gingen hatte sich viel vorgenommen um die Auswärtsniederlage, bei der man ebenbürtig war, aber zu viele Torchancen ausließ wett zu machen.

 

Nach dem 0:1 wurde Saulgau regelrecht überrannt. Die Abwehr zwang die Gäste zu überhasteten Würfen, aus denen sich Ballgewinne ergaben die zu einem 8:0 Lauf genutzt wurden. Der Gegner kam dann zwar besser ins Spiel, doch Kuchen/Gingen ließ nicht nach und lag durch Boris Ambrosch und Andy Hagmann bis zur 19. Min. mit dem 11:4 noch deutlich vorne. Die Defensive um Volker Kissling stand. Was dennoch durchkam wurde sichere Beute von Florian Lehrmann im Tor. Cetin Pozan 12:5 (24.) und Ambrosch, der unter anderem seine 7m sicher verwandelte traf mit seinem 7. und 8. Treffer zum beruhigenden 14:7 Halbzeitstand. Auch das 15:7 durch ihn ließ die Gastgeber noch als sicheren Sieger aussehen. Für alle unerklärlich und nicht nachvollziehbar waren die folgenden zwölf Minuten, in denen die Abwehr mit Auflösungserscheinungen kämpfte, im Angriff klare Chancen ausgelassen wurden und sich die technischen Fehler häuften. Kuchen/Gingen war total von der Rolle, da trug auch die Tätlichkeit gegen Ambrosch, der einen Schlag ins Gesicht bekam, die dem Gegner eine Rote Karte einbrachte, nicht dazu bei das man wieder zurück in die Spur fand. Bis zur 44. Minute hatte Saulgau das Spiel komplett gedreht. Erst nach Sage und Schreibe zehn Toren in Folge (15:17) hielt Daniel Assmann (16:17) wieder den Anschluss. Im krassen Gegenteil zur ersten Halbzeit rieb sich KuGi in Einzelaktionen auf. Klare Tormöglichkeiten wurde sträflich ausgelassen und der Rückraum des TSV Bad Saulgau traf ohne nennenswerte Gegenwehr. Nach dem 21:23 (55.) von Dennis Brentrup bestand noch ein Funke Hoffnung auf eine Punkteteilung, was durch eine doppelte Unterzahl der Hausherren auf grausame Weise zunichte gemacht wurde. Über Gegenstöße und Tore vom Kreis brachte Saulgau der SG eine mehr als schmerzliche und unerklärliche deutliche 22:27 Niederlage bei.

Es spielten: Florian Lehrmann und Heiko Elischer im Tor, Boris Ambrosch (11/4), Dennis Brentrup (3), Daniel Assmann (3), Sebastian Steck (2), Andreas Hagmann (2/1), Cetin Pozan (1), Nico Schraml, Volker Kissling, Marc Becker, Moritz Mayer, Erkan Eroglu, Nick Scibik.

 

Starke zweite Halbzeit bringt dem TSV Bad Saulgau den Sieg

Handball Landesliga Staffel 3: SG Kuchen-Gingen – TSV Bad Saulgau 22:27 (14:7)

 

bericht: Thomas Lehenherr

 


KUCHEN / BAD SAULGAU (tl) – „Auswärtssieg“ brüllten sich die Akteure von TSV-Coach Claus Ammann nach dem Match gegen die SG Kuchen-Gingen am Sonntagabend erleichtert von der Seele. Landesligist TSV Bad Saulgau hat die hohe Niederlage gegen Tabellenführer Laupheim gut weggesteckt und als Trotzreaktion am gestrigen Sonntagabend in der Göppinger Gegend wieder einen Erfolg gelandet. Allerdings glaubten die mitgereisten TSV-Fans nach der ersten Halbzeit wohl kaum noch an einen Sieg ihres Teams. Bad Saulgau erzielte zwar den ersten Treffer, doch das sollte es für lange Zeit gewesen sein. Die SG-Spieler Boris Ambrosch, Sebastian Steck und Nico Schraml drehten in der Folge auf, der TSV wurde völlig überrannt. Torhüter David Bakos konnte sich weder auf seine Angreifer noch auf seine Abwehr verlassen, die Hausherren trafen acht Mal hintereinander, bevor der TSV ein wenig besser ins Spiel kam. Was der Trainer Ammann auch probierte, nichts gelang. Weder die 5:1- noch die 6:0- oder die 4:2-Abwehr konnte den Gegner beeindrucken. Auch vorne lief fast alles schief, und so führten die Gastgeber verdient zur Pause mit 14:7.
Die Halbzeitansprache von Trainer Claus Ammann muss Wunder bewirkt haben, denn der TSV war im zweiten Abschnitt nicht wieder zu erkennen. Völlig überrascht von der wieder gewonnen Spielfreude des TSV gelang den Gastgebern in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit nur ein Treffer, dem TSV dagegen gelangen zehn und so führte der TSV plötzlich mit 17:15. Zum Leidwesen des TSV war Rechtsaußen Sebastian Luib in der 36. Minute etwas zu übereifrig, sprang aus der Abwehr auf seinen Gegenspieler zu und traf ihn unglücklich an der Nase, die danach stark blutete. Der Unparteiische zog darauf die Rote Karte.
Regisseur Istvan Gaspar nahm jedoch dann wieder das Heft in die Hand und lief zu guter Form auf. Die schnellen Tempogegenstöße von Tobias Baumgart funktionierten plötzlich und Simon Kruse sowie Daniel Matt waren im Rückraum stets gefährlich. Hinzu kam, dass die Abwehr um Frederik Söder und Patrick Fritz immer sicherer stand und Torhüter David Bakos sehr gut parierte. Der TSV führte weiter mit zwei, drei Treffern und drehte am Ende nochmals auf bis zum 27:21. Der letzte Treffer zum 27:22 für den TSV blieb dann den Einheimischen vorbehalten.
„In der ersten Halbzeit war meine Mannschaft total daneben, sie hat nicht zum Spiel gefunden. Nichts hat funktioniert. Es war eine verschenkte Hälfte“, sagte TSV-Coach Claus Ammann. „Ich habe in der Pause mit Mittespieler Istvan Gaspar und mit allen anderen intensiv gesprochen, habe die Abwehr auf 6:0 umgestellt und plötzlich war dies eine ganz andere Mannschaft. Das was vorher schief ging, klappte dann sehr gut“ freute sich Ammann.
Mit diesem Sieg verbesserte sich der TSV auf Tabellenplatz vier. Nächster Gegner ist am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle der TV Weingarten, mit dem der TSV noch eine Rechnung offen hat.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Gaspar (7), Csele (2/davon 1 Siebenmeter), Luib (1), Hillenbrand, Osswald, Matt (2), Kruse (4), Baumgart (6), Söder (5)

 

Bilder: Stephan Schranz  http://www.schranz.de/fileadmin/user_upload/Export 1.Mannschaft/140209



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  • Hans-Peter (Sonntag, 09. Februar 2014 20:42)

    Klasse Jungs, wie Ihr Euch in der zweiten Halbzeit ins Spiel zurück gekämpft habt. So schön kann Handball sein!

Hier der Vorbericht der SG Kuchen-Gingen

Vorbericht  TSV Bad Saulgau am 09.02.2014

Am kommenden Sonntag erwartet die Landesliga-Handballer der SG Kuchen-Gingen mit den Tabellenfünften TSV Bad Saulgau wieder eine härtere Nuss. Anpfiff ist um 17.00 Uhr in der Gingener Hohensteinhalle.

Nachdem sich die SG im neuen Jahr scheinbar gefangen hat und bis auf die eingeplante Niederlage gegen Tabellenführer Laupheim noch ungeschlagen ist, sollen am Sonntag vielleicht auch einmal 2 etwas schwerere Punkte eingefahren werden. Der TSV Bad Saulgau steht momentan im sicheren Mittelfeld der Tabelle und kann befreit aufspielen. Im Hinspiel musste die SG eine 35:29 Niederlage einstecken, bei der vor allem der gegnerische Torhüter seinen Anteil hatte. Dieser ist an einem guten Tag nur schwer zu bezwingen und auf die dadurch entsprechend schnell vorgetragenen Angriffe der Bad Saulgauer ist unbedingt zu achten. Mit Janos Csele haben Sie zudem einen Routinier in Ihren Reihen, der je nach Tagesform ein Spiel entscheiden kann. Für Kuchen-Gingen würde ein weiterer Heimsieg jedenfalls schon viel bedeuten. Die Konkurrenten aus dem unteren Tabellenfeld treten an diesem Wochenende fast allesamt gegeneinander an und nehmen sich gegenseitig Punkte. Hiervon kann die SG aber nur profitieren, wenn Sie mit der nötigen Konzentration und Motivation zu Werke geht und die 2 Punkte in Gingen behalten kann.

Handball Landesliga Staffel 3: SG Kuchen-Gingen – TSV Bad Saulgau 22:27 (14:7)

KUCHEN / BAD SAULGAU (tl) – „Auswärtssieg“ brüllten sich die Akteure von TSV-Coach Claus Ammann nach dem Match gegen die SG Kuchen-Gingen am Sonntagabend erleichtert von der Seele. Landesligist TSV Bad Saulgau hat die hohe Niederlage gegen Tabellenführer Laupheim gut weggesteckt und als Trotzreaktion am gestrigen Sonntagabend in der Göppinger Gegend wieder einen Erfolg gelandet.

 

Allerdings glaubten die mitgereisten TSV-Fans nach der ersten Halbzeit wohl kaum noch an einen Sieg ihres Teams. Bad Saulgau erzielte zwar den ersten Treffer, doch das sollte es für lange Zeit gewesen sein. Die SG-Spieler Boris Ambrosch, Sebastian Steck und Nico Schraml drehten in der Folge auf, der TSV wurde völlig überrannt. Torhüter David Bakos konnte sich weder auf seine Angreifer noch auf seine Abwehr verlassen, die Hausherren trafen acht Mal hintereinander, bevor der TSV ein wenig besser ins Spiel kam. Was der Trainer Ammann auch probierte, nichts gelang. Weder die 5:1- noch die 6:0- oder die 4:2-Abwehr konnte den Gegner beeindrucken. Auch vorne lief fast alles schief, und so führten die Gastgeber verdient zur Pause mit 14:7.
Die Halbzeitansprache von Trainer Claus Ammann muss Wunder bewirkt haben, denn der TSV war im zweiten Abschnitt nicht wieder zu erkennen. Völlig überrascht von der wieder gewonnen Spielfreude des TSV gelang den Gastgebern in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit nur ein Treffer, dem TSV dagegen gelangen zehn und so führte der TSV plötzlich mit 17:15. Zum Leidwesen des TSV war Rechtsaußen Sebastian Luib in der 36. Minute etwas zu übereifrig, sprang aus der Abwehr auf seinen Gegenspieler zu und traf ihn unglücklich an der Nase, die danach stark blutete. Der Unparteiische zog darauf die Rote Karte.
Regisseur Istvan Gaspar nahm jedoch dann wieder das Heft in die Hand und lief zu guter Form auf. Die schnellen Tempogegenstöße von Tobias Baumgart funktionierten plötzlich und Simon Kruse sowie Daniel Matt waren im Rückraum stets gefährlich. Hinzu kam, dass die Abwehr um Frederik Söder und Patrick Fritz immer sicherer stand und Torhüter David Bakos sehr gut parierte. Der TSV führte weiter mit zwei, drei Treffern und drehte am Ende nochmals auf bis zum 27:21. Der letzte Treffer zum 27:22 für den TSV blieb dann den Einheimischen vorbehalten.
„In der ersten Halbzeit war meine Mannschaft total daneben, sie hat nicht zum Spiel gefunden. Nichts hat funktioniert. Es war eine verschenkte Hälfte“, sagte TSV-Coach Claus Ammann. „Ich habe in der Pause mit Mittespieler Istvan Gaspar und mit allen anderen intensiv gesprochen, habe die Abwehr auf 6:0 umgestellt und plötzlich war dies eine ganz andere Mannschaft. Das was vorher schief ging, klappte dann sehr gut“ freute sich Ammann.
Mit diesem Sieg verbesserte sich der TSV auf Tabellenplatz vier. Nächster Gegner ist am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle der TV Weingarten, mit dem der TSV noch eine Rechnung offen hat.
 
TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Gaspar (7), Csele (2/davon 1 Siebenmeter), Luib (1), Hillenbrand, Osswald, Matt (2), Kruse (4), Baumgart (6), Söder (5), Fritz.

 

Bilder:http://www.schranz.de/fileadmin/user_upload/Export 1.Mannschaft/140209

 

Bericht: Thomas Lehenherr

 

Gegen Kuchen-Gingen möchte der TSV wieder Vollgas geben

 

Handball-Landesliga Staffel 3: SG Kuchen-Gingen – TSV Bad Saulgau (Sonntag, 17 Uhr, Hohensteinhalle)

GINGEN / BAD SAULGAU (tl) – Nach der ernüchternden 24:35-Niederlage gegen Tabellenführer Laupheim am vergangenen Samstag ist für den TSV Bad Saulgau nicht die Zeit, den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil: „Jetzt erst recht!“ heißt die Devise. Die Ausgangslage für einen Spitzenplatz hat sich durch die Niederlage zwar etwas verschlechtert, ist aber noch nicht hoffnungslos.

 

 

Nächster Gegner ist am Sonntag, den 9. Februar um 17 Uhr in der Gingener Hohensteinhalle die Spielgemeinschaft Kuchen-Gingen, die mit 14:20 Punkten auf dem 10. Tabellenplatz rangiert. Die SG hatte gegen Laupheim mit einer noch höheren Niederlage ebenfalls ein Frustrationserlebnis, konnte jedoch schon eine Woche später, am vergangenen Spieltag, Weingarten souverän mit 35:22 besiegen. Auch Uhingen / Holzhausen wurde kurz zuvor mit einer deutlichen Niederlage nach Hause geschickt.

 

Nur zu gut erinnern sich die Bad Saulgauer an das Hinspiel in der Kronriedhalle, als die Spielgemeinschaft dem TSV alles abverlangte. Spielertrainer Martin Geiger, Spielmacher Boris Ambrosch und vor allem Sebastian Steck brachten die TSV-Deckung des Öfteren in Verlegenheit und sorgten sogar für eine zeitweilige Führung der Gäste. Am Ende aber siegten die Bad Saulgauer auf Grund der größeren Kampfkraft und besseren Trefferquote mit 35:29. Damals war der TSV-Rückraum um Daniel Matt und Mittespieler Istvan Gaspar am erfolgreichsten.


Trainer Claus Ammann möchte das TSV-Spiel mehr und mehr in die Breite ziehen, also flexibler gestalten. Die Verantwortung sollte nicht ausschließlich auf den Rückraumakteuren lasten, sondern auch die Außenpositionen und die Kreisläufer sollten stärker eingebunden werden. Das hat Coach Amman jüngst, mit Ausnahme des Laupheim-Spiels, auch erfolgreich umsetzen können. Gelingt ein Sieg gegen Kuchen-Gingen, wäre der TSV wieder im Rennen um die Spitzenplätze und hätte eine gute Ausgangsposition für die beiden kommenden Heimspiele am 15. und 22. Februar gegen Weingarten und gegen den Tabellenzweiten Alfdorf.


Gegen Kuchen-Gingen heißt es, wie auch im Hinspiel, besonders auf die Goalgetter Boris Ambrosch und Sebastian Steck aufzupassen. Denn im Moment sind sie blendend in Form. Gegen Weingarten waren sie die treibenden Kräfte und trafen zusammen 19 Mal ins Schwarze. Aber auch die A-Jugendlichen Moritz Mayer und Marc Becker sind in der Lage, schnelle Tempogegenstöße zu laufen. Sie spielten zeitweise gemeinsam mit Nico Schraml „Katz und Maus“ mit ihren Gegenspielern.


Doch auch der TSV hat schnelle Akteure in seinen Reihen: Tobias Baumgart und Michael Reck sind „heiß“ auf die weiten Abwürfe der Keeper. Wenn nichts mehr läuft, dann hat oft Janos Csele die zündenden Ideen und glänzt mit überraschenden Zuspielen oder nimmt das Heft selbst in die Hand. Die Abwehr um Frederik Söder und Sebastian Luib wird mit ein oder zwei vorgezogenen Störern versuchen müssen, den Rückraum des Gegners zu schwächen.


Der TSV setzt auf seine Fans und hofft auf viele Fahrgemeinschaften. Gemeinsame Abfahrt ist um 13.30 Uhr beim Jungen Kunsthaus an der Kaiserstraße.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Gaspar, Csele, Luib, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Baumgart. Söder, Reck.

 

HRW Laupheim in Saulgau nicht zu stoppen

Von Michael Mader

Der Handballverein Rot-Weiß Laupheim hat einen weiteren großen Schritt Richtung Meisterschaft und Aufstieg in die Württembergliga gemacht. Der HRW gewann das Spitzenspiel beim TSV Bad Saulgau klar mit 35:24 (18:13) und festigte damit souverän die Tabellenführung in der Landesliga.

„Spitzenreiter, Spitzenreiter“ hallte es minutenlang durch die fast ausverkaufte Sporthalle Kronried in Bad Saulgau. Die mitgereisten Fans aus Laupheim – und das waren mindestens ein Drittel der rund 900 Zuschauer – feierten ihre Mannschaft nach diesem grandiosen Auftritt. „Wir haben gegen einen in allen Belangen überlegenen Gegner verloren und keine Chance gehabt“, musste auch Saulgaus Trainer Claus Ammann die Leistung des Titelanwärters anerkennen.

Nur in der Anfangsviertelstunde konnte der TSV, der immerhin auch die letzten vier Spiele gewonnen und einen Lauf hatte, mit den Gästen in Rot und Weiß mithalten, auch wenn es für den Gastgeber nie zur einer Führung reichte. Laupheim führte immer, allerdings nur mit einem Treffer.

Die Tore fielen zu Beginn wie reife Früchte – auf beiden Seiten. Nach sechs Minuten stand es schon 6:6 – wohl auch ein Zeichen der Nervosität in beiden Teams. „Wir sind zu Beginn nicht so gut ins Spiel gekommen“, meinte Laupheims Philipp Drenovak, „weil wir eben vor allem in der Defensive nicht so gut gestanden haben“.

Nach 20 Minuten aber begann sich das Blatt zu wenden. Laupheim übernahm die Spielkontrolle und zog bis zur Halbzeit auf fünf Tore weg. Zumindest eine kleine Vorentscheidung war gefallen, auch weil bei Saulgau Csele und Gaspar noch angeschlagen waren und der Gastgeber so nicht mehr den nötigen Druck entwickeln konnte. Auf der anderen Seiten zogen Laupheims Spielgestalter Constantin Striebel und Sergiu Zvanciuc wie gewünscht ihre Kreise und trafen fast nach Belieben – unterstützt von einem bärenstarken Daniel Amann, der ein ums andere Mal schnelle Gegenstöße lief und die Saulgauer Abwehr vor große Probleme stellte. „Unsere große Stärke war heute die absolute Disziplin im Angriff. Damit haben wir das Spiel gewonnen“, freute sich auch Trainer Winfried Gogg über den deutlichen Sieg. „Wie hoch wir gewinnen, ist mir eigentlich egal, aber wie wir gewinnen, das macht mich heute richtig zufrieden“, fasste der Laupheimer Trainer zusammen.

Nach dem 18:13 zur Pause legte Goggs Mannschaft nach, nahm Saulgau jede Illusion, noch einmal heranzukommen und erhöhte innerhalb von drei Minuten auf 22:13. Die Partie war schon nach 33 Minuten gelaufen, doch der HRW spielte weiter einen konzentrierten Handball – mit Ausnahme der letzten Minuten, als Rechtshänder Striebel sich als Torschütze mit links versuchte und scheiterte. „Sei ihm verziehen bei diesem Spielstand“, so Gogg.

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HRW-Kreisläufer Philipp Drenovak: „Wir sind ein Team von hervorragenden Einzelspielern, aber eben auch ein Team, in dem sich jeder für den anderen zerreißt.“

Bleibt noch die Frage, warum Rot-Weiß Laupheim so gut ist und dringend in die Württembergliga gehört, wie es die gegnerischen Trainer in den vergangenen Wochen fast unisono gesagt haben. Die Antwort, die Philipp Drenovak parat hat, könnte womöglich stimmen: „Wir sind ein Team von hervorragenden Einzelspielern, aber eben auch ein Team, in dem sich jeder für den anderen zerreißt.“ Haben wir schon mal gehört, aber im Mannschaftssport gibt es wohl keine bessere Erklärung. Belegt auch dadurch, dass der verletzte Dennis Hartmann auf der Bank mit fieberte („Es gibt nichts Schlimmeres“) und mithalf, dass der HRW in Bad Saulgau so dominant und spielerisch stark auftrumpfen konnte. Wenn nichts dazwischenkommt, werden die Fans auch am kommenden Samstag nach der Partie gegen Alfdorf wieder „Spitzenreiter, Spitzenreiter“ skandieren. Wetten?

TSV Bad Saulgau – HV RW Laup heim 24:35 (13:18). HRW: Wachter, Stührmann – Schöffmann (2), Wiech, Drenovak (2), Striebel (8), Zvanciuc (5), Zodel (1), Amann (3), Laatsch (4), Pancu (4/2), Beljic (1), Mantz (5).

(Erschienen: 02.02.2014 20:25) Schwäbische-Zeitung

 

Quelle: Homepage HV RW Laupheim

 

Spitzenderby gegen Tabellenführer Laupheim in der Kronriedhalle

 

 

Spitzenderby gegen Tabellenführer Laupheim in der Kronriedhalle

 

 

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – HV RW Laupheim (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

 

 

BAD SAULGAU (tl) – Das heiß ersehnte Spitzenspiel der Handball-Landesliga steigt am heutigen Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle. Der Tabellenvierte TSV Bad Saulgau erwartet den unumstrittenen Tabellenführer und Aufstiegskandidaten Nummer eins HV RW Laupheim. Die Rot-Weißen mit der rumänischen Achse um den ehemaligen Championsleaugue-Akteur Mihut Pancu und Sergiu Zvanciuc, haben bislang nur ein einziges Spiel verloren und in einem spannenden Match in der Vorrunde gerade gegen den TSV einen Punkt abgegeben. Ansonsten gab’s nur Siege. Derzeit hat Laupheim mit 29:3 Punkten sieben Punkte Distanz zum Tabellenzweiten Alfdorf und acht Punkte zum TSV. Saisonziel der Laupheimer ist Platz eins und der direkte Aufstieg in die Württembergliga, weshalb auch Mihut Pancu 2013 zur Mannschaft gestoßen ist. Mit dem ehemaligen Ehinger Rückraumakteur Andreas Laatsch auf links, den Eigengewächsen Constantin Striebel, Dennis Hartmann und Stefan Beljic, alle ebenfalls Rückraum, kann der Gegner auf weitere exzellente Spieler verweisen. Am Kreis sorgen Simon Krais und Jakob Werner immer für Gefahr. Nicht zuletzt ist Torwartlegende Helge Stührmann für die Rot Weißen stets eine Bank. Jede Schwäche des Gegners wird von den starken Offensivkräften gnadenlos und konsequent ausgenutzt, so ging beispielsweise vor zwei Wochen der TV Weingarten, der im übrigen Bad Saulgau besiegt hatte, mit 40:18 baden.

 

Doch der TSV weiß sich momentan in guter Form und möchte alle Kräfte bündeln, um gegen den großen Favoriten zu punkten. Die letzten vier Spiele konnte Bad Saulgau alle für sich entscheiden, drei davon auswärts. Wichtig für den TSV ist, dass die angeschlagenen Spieler wie Ideengeber Janos Csele (Hüftprobleme), Regisseur Istvan Gaspar (Rückenschmerzen) und Linksaußen Michael Reck (Grippe) wieder voll einsatzfähig sind und ihre Schlagkraft demonstrieren können. Trainer Claus Ammann hofft ebenso auf die Rückraumachse Daniel Matt - Simon Kruse sowie auf das Durchsetzungsvermögen der Kreisläufer Frederik Söder und Patrick Engler. Weiter sollen Tobias Baumgart und Michael Reck schnelle Konter laufen und so die „einfachen“ Tore erzielen.

 

Dass die Defensive von Laupheim auch anfällig sein kann, erfuhr der TSV beim Hinspiel, als er durch schnelle Angriffsaktionen und das Spiel in die Breite im zweiten Abschnitt sechs Treffer aufholen konnte und am Ende nur ganz knapp den Sieg verpasste. Simon Kruse wuchs damals fast über sich hinaus und warf, schön frei gespielt von seinen Teamkollegen, insgesamt acht Treffer.

 

„Die Halle wird sicherlich voll werden. Unsere Mannschaft ist gut drauf und ich hoffe, dass wir uns selbst keinen Druck machen wie in einigen Heimspielen zuvor“, sagte TSV-Keeper David Bakos. Der zweite TSV-Torhüter Alexander Bruckmaier aus Biberach wechselt bekanntlich zum Saisonende zum heutigen Gegner Laupheim in seine alte Heimat und beerbt den scheidenden Helge Stührmann, der im März 42 Jahre alt wird. Er wird die Aufgabe mit Talent Daniel Wachter, der am heutigen Samstag seinen 20igsten Geburtstag feiert, in Laupheim teilen. Der TSV wünscht Daniel Wachter alles Gute, möchte ihm aber auf keinen Fall einen Sieg schenken.

 

„Im heutigen Spitzenspiel wird es darauf ankommen, wie unsere Mannschaft die vom Trainer einstudierten Spielzüge umsetzt. Entscheidend werden auch die Tempogegenstöße sein und vor allem die Trefferausbeute. Aufgrund der vorausgegangenen Spiele bin ich optimistisch, dass wir am Ende mal wieder die Nase vorn haben und als Sieger den Platz verlassen“, sagt der erste Vorsitzende der Handballabteilung Matthias Knoll.

 

„Da der TSV wie auch der Gegner viele Fans erwarten, wäre es ratsam, mindestens eine halbe Stunde vor Anpfiff in die Halle zu kommen“, war von einigen Verantwortlichen des TSV zu hören.

 

 

 

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger, Gaspar, Csele, Luib, Hillenbrand, Osswald, Matt, Engler, Kruse, Baumgart. Söder, Reck.

 

 

 

 

 

Weitere Heimspiele
Die weibliche B-Jugend kämpft am Samstag um 14.30 Uhr gegen HC Lustenau um Punkte und am Sonntag hat die gemischte E-Jugend um 11 Uhr die Teams aus Leutkirch, Bad Buchau, Friedrichshafen/Fischbach, Lindau und die JSG Bodensee zu Gast. Dann gilt es, für die weibliche C-Jugend um 14.30 Uhr gegen Schemmerhofen/Uttenweiler zwei Punkte einzufahren, um Tabellenplatz zwei verteidigen zu können. Die Dritte Herrenmannschaft empfängt um 16 Uhr Ravensburg zwei.


Göppingen bleibt ein gutes Pflaster für Bad Saulgau

 

Nachholspiel Handball-Landesliga Staffel 3: HT Uhingen/Bolheim – TSV Bad Saulgau 31:34 (12:14)

UHINGEN / BAD SAULGAU (tl) – Um es gleich vorwegzunehmen: Die Schiedsrichter kamen diesmal, es waren sogar zwei Damen. Das Nachholspiel in der Handball-Landesliga am vergangenen Freitagabend zwischen Uhingen/Holzhausen, bei Göppingen gelegen, und dem TSV Bad Saulgau konnte also beginnen. Genau vier Bad Saulgauer Fans waren mitgekommen, Uhingen hatte etwa deren 150.

Bei den Hausherren fehlte der ehemalige Deizisauer Regionalligaspieler und Rückraumschütze Julian Heimsch, aber auch der TSV hatte Ausfälle zu verkraften. So meldete sich Jungtalent Michael Reck krank und Alexander Osswald war beruflich verhindert. Der vor einer Woche gegen Herbrechtingen/Bolheim mit Abstand beste Akteur auf dem Platz Janos Csele konnte wegen einer schmerzhaften Hüftverletzung zum Leidwesen seines Teams nicht mitspielen, er durfte aber drei Siebenmeter werfen, die er alle verwandelte.

 

Im Spiepiel fehlten beiden Teams in weiten Phasen die zündenden Ideen, man merkte den TSV-Spielern an, dass sie auf Grund des Arbeitstages und der stressigen Anfahrt nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Zudem merkte man Istvan Gaspar, der sich in der Mitte redlich mühte, vor allem beim Zurücklaufen an, dass er immer noch Rückenschmerzen hatte. Ebenso schmerzte bei Fabian Hillenbrand die Schulter, die ihn bei manchen Aktionen hemmte. Trotz dieser nicht gerade idealen Voraussetzungen war der TSV die bessere Mannschaft und geriet ab der 7. Minute nicht mehr in Rückstand. Istvan Gaspars Rückrumwürfe und einige schöne Konter von Tobias Baumgart brachten den TSV in Front. Auch die Kreisläufer Frederik Söder und Patrick Engler reihten sich unter die Torschützen. Hinzu kam, dass Torhüter David Bakos mit zunehmender Spieldauer immer besser wurde, was die Hausherren verunsicherte.

 
Dreh- und Angelpunkt bei Uhingen war der groß gewachsene Rückraumspieler Thomas Grau, der immer wieder Verantwortung übernahm und den Abstand zu Bad Saulgau mit seinen Treffern nicht zu groß werden ließ. Er und der flinke Akteur Jannis Reich brachten die TSV-Abwehr ab und zu in Schwierigkeiten.
 Nach der Pause fiel der TSV in ein kleines Loch und die Uhinger konnten in 35. Minute zum 15:15 ausgleichen. Daniel Matt packte dann die Wut und hämmerte das Leder in den folgenden zehn Minuten fünf Mal ins Netz. Sebastian Luib und Janos Csele verwandelten ihre Siebenmeter und so stand es in der 46. Minute 23:18 für den TSV. Wer dachte, Bad Saulgau „schaukelt“ das Match nun sicher nach Hause, sah sich getäuscht. Die Konzentration ließ nach, Trainer Claus Ammann wechselte kräftig durch, doch die Gastgeber kamen 4 Minuten vor Ende bis auf einen Treffer an den TSV heran. Wiederum war es Daniel Matt, der für etwas Abstand sorgte, Fabian Hillenbrand, Björn Michelberger und Patrick Engler trafen ebenfalls ins Schwarze und so war dem TSV der letztendlich verdiente Sieg nicht mehr zu nehmen.
Bad Saulgau steht nun mit 21:11 Punkten auf Tabellenplatz drei.
Nächster Gegner ist am Samstag, den 1. Februar um 18 Uhr in der Kronriedhalle kein geringerer als Tabellenführer und Aufstiegskandidat Nummer 1, HVRW Laupheim. Die Rot-Weißen haben in Spielmacher Mihut Pancu einen Rumänen mit Championsleague-Erfahrung in ihren Reihen. Gegen die Rot-Weißen muss der TSV ein, zwei Gänge zulegen, möchte er nicht als Verlierer vom Platz gehen. Die Zuschauer erwartet sicherlich ein spannendes Derby.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Michelberger (1), Gaspar (7), Csele (3 Siebenmeter), Luib (2/1), Hillenbrand (1), Matt (8), Engler (4), Kruse (4), Baumgart (

 

Erfolgreiches Wochenende für TSV-Handballteams

Von neun Mannschaften konnten sieben TSV-Teams am Wochenende
gewinnen. Neben der „Ersten“, die gegen Herbrechtingen siegte, gewann
auch die Dritte gegen Reinstetten/Ochsenhausen souverän mit 32:18. Ebenso gewann
die Frauenmannschaft gegen den direkten Konkurrenten Tannau (28:24) und setzte
sich an die Tabellenspitze. Auch die männliche B-Jugend siegte mit 27:19 überraschend
souverän gegen den Tabellenführer der Bezirksklasse Fischbach/Friedrichshafen
und übernahm jetzt selbst die Tabellenführung. Die männliche C-Jugend des
Trainergespanns Krischan Hillenbrand / Gunder Michelberger siegte mit 32:26
über Söflingen und verbesserte sich auf Platz sechs der Bezirksliga. Einen
wichtigen Erfolg (26:18) landete auch die weibliche A-Jugend von Coach Holger
Beck gegen den Tabellenzweiten der Bezirksliga Langenau/Elchingen, mit dem sie
die Plätze tauschte. Der TSV ist nun punktgleich mit Tabellenführer Biberach.
Auch die weibliche D-Jugend gab sich keine Blöße und gewann mit 19:16 gegen
Biberach. Ganz knapp verpasste die weibliche C-Jugend gegen
Tabellenführer Weingarten eine Überraschung und verlor 16:17 und die zweite
Herrenmannschaft verlor deutlich gegen Söflingen 2 mit 24:37.

 

 

TSV Bad Saulgau siegt vor voll besetzter Kronriedhalle

 



TSV Bad Saulgau siegt vor voll besetzter Kronriedhalle

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau- SG Herbrechtingen / Bolheim 31: 27 (15:12)

Niveau, das fast alle Facetten des Handballsports bot. Man konnte zeitweise sein eigenes Wort nicht verstehen, so viel Anfeuerungslärm ging von den Zuschauern aus, die Trommeln, Rasseln und sonstiges Lärmgerät mitgebracht hatten. „Es machte richtig Spaß heute“, sagte TSV-Akteur Janos Csele, der nicht nur wegen seiner zehn Treffer ein überragendes Spiel bot. In der zweiten Spielminute stand es bereits durch Treffer von Simon Kruse und Frederik Söder 2:0 für die Hausherren, doch Till Klotzbücher konnte durch seine beiden Tore zwei Minuten später schon ausgleichen. Janos Csele, Simon Kruse und Frederik Söder legten wieder vor und die Spielgemeinschaft konnte wieder ausgleichen. Von der 15. Minute bis zur 21. Minute geriet der TSV etwas ins Hintertreffen, doch Janos Csele hatte mit klugen Pässen oder überraschenden Torwürfen die zündenden Ideen. Er, Patrick Engler, Michael Reck und Daniel Matt sorgten dann für die verdiente 15:12-Pausenführung.
Im zweiten Abschnitt konnten die Platzherren zunächst durch Frederik Söder, Simon Kruse und wiederum Janos Csele auf 19:15 davon ziehen, aber Patrick Chaudhari, Spielmacher Sebastian Adam und Christian Messner wurden immer stärker, wirbelten die eigentlich ganz gut funktionierende TSV-Abwehr ab und zu durcheinander und ließen den Abstand zum TSV nicht allzu groß werden.

Zudem zeigten TSV-Keeper David Bakos und auch sein Gegenüber hervorragende Leistungen. Immer wieder war es Janos Csele, der mit seinen Ideen für den neuen, meist entscheidenden Schub bei den Gastgebern sorgte und die gut aufgestellte Abwehr des Gegners schier verzweifeln ließ. In der 52. Minute lag der TSV mit sechs Treffern in Front, der Gegner kam wieder etwas heran, doch die Platzherren konterten und stellten diesen Abstand unter ohrenbetäubenden Anfeuerungsrufen der Fans in der 58. wieder her. Im sicheren Gefühl des Sieges ließ Bad Saulgau die Gäste noch etwas gewähren, am Ende war der 31:27-Erfolg jedoch ungefährdet.
„Wir zeigten die beste Abwehrleistung der Saison, unser Torhüter hielt sehr gut und wir haben trotzdem 31 Treffer kassiert. Ein Kompliment für den Bad Saulgauer Angriff. Das war ein Spiel auf sehr hohem Landesliga-Niveau. Schon gegen Laupheim war das Spiel anspruchsvoll, doch dieses Match hatte noch mehr Niveau. Unser Ziel ist es, am Ende unter den ersten fünf aber noch vor dem Nachbarverein Steinheim zu landen“, sagte der sympathische SG-Trainer Sandro Jooß im Pressegespräch unmittelbar noch dem Spiel.

 
„Es war ein tolles Spiel beider Mannschaften. Wir spielen mehr in die Breite wie früher und sind so wesentlich flexibler und schwerer für den Gegner auszurechnen. Das war eine mannschaftlich geschlossene Leistung, trotz eines sehr starken Gegners“, freute sich TSV-Trainer Claus Ammann. Mit 19:11 Punkten ist der TSV in der Tabelle um einen Platz auf Position vier geklettert.
Am kommenden Freitag, den 24. Januar wird das ausgefallene Spiel – es kamen keine Schiedsrichter – gegen Uhingen / Holzhausen nachgeholt. Spielbeginn ist um 20.30 Uhr, Abfahrt der Fahrgemeinschaften ist um 17 Uhr beim Jungen Kunsthaus an der Kaiserstraße.

TSV: Bakos, Bruckmaier (beide im Tor), Kohler, Gaspar (2), Csele (10/davon 2 Siebenmeter), Luib, Hillenbrand, Osswald, Matt (5), Engler (3), Kruse (4), Baumgart. Söder (4), Reck (3), Michelberger.

Hier gibt’s weitere Bilder zum Spiel: http://www.schranz.de/galerie/handball-2014/1-mm/140118-gegen-herbrechtingen/

Die Bilder stammen von unserem Fotografen Stephan Schranz

Bericht: Thomas Lehenherr

 

Heimspielwochenende des TSV Bad Saulgau

 

Neben der „Ersten“ kämpfen noch viele weitere
TSV-Mannschaften am Wochenende in der Kronriedhalle um Punkte.

Am Samstag empfängt die weibliche D-Jugend bereits um 11.15
Uhr die TG Biberach. Um 12.45 Uhr kämpft die weibliche C-Jugend des TSV als
Tabellenzweiter gegen den Spitzenreiter TV Weingarten und um 14.15 Uhr heißt es
nochmals Zweiter gegen Erster wenn die TSV-Frauen von Trainer Karl-Heinz Herth
den SV Tannau zu Gast haben. Die dritte Herrenmannschaft kämpft um 16 Uhr gegen
das Schlusslicht Reinstetten und nachdem die „Erste“ um 18 Uhr hoffentlich
erfolgreich gegen Herbrechtingen-Bolheim war, spielt die zweite
Herrenmannschaft um 20 Uhr gegen die TSG Söflingen 2.

Am Sonntag möchte die männliche C-Jugend des Trainergespanns
Krischan Hillenbrand / Gunder Michelberger gegen die TSG Söflingen wieder
Punkte scheffeln und um 16.15 Uhr empfängt die männliche B-Jugend im
Spitzenspiel als Tabellenzweiter den ersten der Tabelle HSG FN-Fischbach 2

 

 

Hier der Bericht aus Winzingen

Männer 1, Landesliga

HSG verschläft Rückrundenstart

Gleich im ersten Spiel nach der Weihnachtspause zeigte die HSG Winzingen/ Wißgoldingen Nerven und muss Platz zwei wieder Räumen. Im Spiel gegen den TSV Bad Saulgau ließ man unzählige Chancen ungenutzt und musste sich am Ende verdient mit 21:26 geschlagen geben.

 

 Dabei fand die HSG besser ins Spiel. Nach kurzeitigem abtasten zu Beginn der Partie konnte man in der fünften Minute mit 3:1 in Führung gehen.Bad Saulgau glich wenige Zeigerumdrehungen später wieder aus und in der Folgezeit konnte sich keine der Mannschaften ernsthaft absetzen. Bis zum 11:12 wechselte die Führung immer wieder, ehe sich der Gast etwas lösen konnte. Konzentrationsschwächen aufseiten der Gastgeber ermöglichten dem TSV Bad Saulgau eine drei Tore Führung zur Pause. Bevor die Mannschaften letztendlich in die Kabinen entlassen wurden, kam nochmal Hektik auf. Der TSV bekam mit Abpfiff der ersten 30 Minuten noch einen Freiwurf zugesprochen, welcher den direkten Weg in Max Dangelmaiers Gesicht fand. Der Schütze Janos Csele wurde folgerichtig mit der roten Karte bestraft. In der darauffolgenden Halbzeit konnten sich die Gemüter der Spieler als auch der Zuschauer wieder beruhigen.
Die HSG kam mit dem Ziel den Rückstand schnellstmöglich zu egalisieren aus den Katakomben. Zwar war das erste Tor den Gästen vorbehalten, doch in der Folgezeit machte sich die Mannschaft um Kapitän Bühler daran, Stück für Stück den Vorsprung zu verkürzen. Beim 15:16 war man wieder dran und das Spiel gestaltete sich weiterhin völlig offen. Bad Saulgau ließ sich von dem kurzen Aufbäumen der HSG nicht beeindrucken und legte wieder drei Tore zwischen sich und die Gastgeber. Immer wieder konnte die HSG verkürzen, der Ausgleich allerdings wollte nicht fallen. Von nun an begann zum Übel der HSG auch noch die stärkste Phase von Saulgaus Torhüter David Bakos.

 

Nach bisher guten 40 Minuten ließ er sehr gute 20 Folgen. Chance um Chance spielte sich Winzingen/ Wißgoldingen heraus, doch am Ende scheiterte man fast immer am gegnerischen Torwart. Ganze fünf Tore gelangen der HSG in den letzten 20 Minuten der Partie. Zu wenig um gegen ein Team wie Bad Saulgau zu Punkten. Auch die Abwehr zeigte von dort an plötzlich Schwächen, so dass die Gäste vor allem über den Kreis zu einfachen Toren kamen. Wi/ Wi konnte sich glücklich schätzen, dass auch Timo Gresser immer wieder seine Klasse zeigte und es seinen Vorderleuten dadurch ermöglichte den Anschluss zu halten. Bis zum 21:23 in der 54. Minute wäre immer noch die Wende möglich gewesen. Doch weitere Fehlwürfe verhinderten diese. Auch eine offensive Deckung zum Ende hin ließ den TSV Bad Saulgau nicht nervös werden und so musste sich die HSG nach 60 Minuten mit einer 21:26 Heimpleite abfinden.

Es spielten:

Es spielten: Wirtl, Gresser; Fischer, Helmer, De Pompa (2), Mader (1), Spindler (4/2), Heilig (8), Bühler (2), Rieger, Holzapfel (1), Brühl (1), Dangelmaier (2), Jentsch

Ein herzliches Dankeschön für die Torschussprämie geht an „BMS Finanzkonzepte“ aus Donzdorf

Quelle: Homepage HSG Winzingen/Wißgoldingen  www.hsg-tvw.de/

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