Mitgliederversammlung: Handballabteilung sucht dringend Helfer

Bad Saulgau (tl) - Bei der jährlichen Mitgliederversammlung der TSV-Handballabteilung konnte der erste Vorsitzende Matthias Knoll am vergangenen Mittwoch gut 40 Besucher - die meisten davon Mitglieder - im Foyer der Kronriedhalle begrüßen. Knoll betonte, dass der Verein gut funktioniere und mit durchschnittlich über 700 Zuschauern bei der ersten Herrenmannschaft einen sehr hohen Zuspruch bei der Bevölkerung hätte. Eine Vielzahl von Sponsoren würden den Verein unterstützen. Im Bezug auf das "Aushängeschild" erste Herrenmannschaft lobte er die makellose Vorrundenbilanz und bedauerte den sportlichen Einbruch danach. "Der Aufstieg wäre nie so einfach gewesen wie in dieser Saison. Ich kann nicht sagen, an was es wirklich gelegen hat. Vielleicht haben wir Fehler gemacht, auch der Trainer hat möglicherweise Fehler gemacht. Vielleicht ist es aber auch wegen der finanziellen Situation momentan gar nicht so schlecht, dass wir in der Landesliga bleiben. Zu Saisonbeginn hatte auch niemand mit dem Aufstieg gerechnet. Insgesamt hat unser scheidender Trainer Claus Ammann in seinen zwei Jahren beim TSV doch hervorragende Arbeit geleistet, wir sind ein ganzes Jahr ohne Niederlage geblieben", sagte Knoll.

Der zweite Vorsitzende, Ralf Gebele, der für den verhinderten sportlichen Leiter Krischan Hillenbrand einsprang, berichtete über die eher mäßigen Erfolge der anderen aktiven Mannschaften. Die TSV-Frauen seien im letzten Jahr in die Bezirksliga aufgestiegen und müssten dieses Jahr leider wieder runter. Trainer Karl-Heinz Herth verlasse das Team, hier sei man auf Trainersuche. Auch die zweite Herrenmannschaft sei leider abgestiegen, da zu den Auswärtsspielen meist viel zu wenig Personal zur Verfügung gestanden hätte, oft hätten viele A-Jugendliche mitgespielt. Die etwas überalterte dritte Herrenmannschaft bräuchte dringend jüngeren Nachwuchs, erläuterte Gebele. "Die erste Mannschaft ist seit fast acht Jahren das personell Beste. Die Vorrunde war fantastisch, der Bruch kam um die Jahreswende. Das auf und ab im Fianl4-Pokalspiel neulich gegen Hohenems stand sinnbildlich für die ganze Rückrunde", sagte Gebele. "Wir haben noch keinen Trainer, nur 15 Absagen bis jetzt. Unser Dank gilt Kreisläufer Frederik Söder für seinen stets großen Einsatz, der leider seine Karriere beendet und Tobias Baumgart, der nach Biberach wechselt. Erfreulich ist, dass Daniel Matt wieder zu uns kommt und auch für Frederik Söder wird jemand kommen", gab der stellvertretende Vorsitzende bekannt und appellierte an alle Vereinsmitglieder und alle Handballinteressierten, Helfer für die vielen Aufgaben im Verein zu suchen. "Sonst sieht es irgendwann sehr schlecht aus", warnte Gebele.  

Stellvertretend für Jugendvertreter Henrik Utoft blickte Andrea Wäscher auf die Jugendarbeit zurück. Sie konnte immerhin von zwei Meistertiteln der männlichen C- und D-Jugend berichten, die A-Jugend hätte sich schwerer getan und mangels Spieler würde nächste Saison keine A-Jugend angemeldet werden. Die vorhandenen  Spieler würden dann bei den Herrenmannschaften möglicherweise eingesetzt. Auch bei der B-Jugend lief es nicht ganz wunschgemäß und die weibliche A-Jugend hätte einen guten 3. Platz erreicht. Die weibliche C- und D-Jugend und auch die gemischte E-Jugend sowie die Minis hätten beachtliche Leistungen gezeigt, eine weibliche B-Jugend gab's nicht. Acht Jugendspieler wären sogar zu Auswahlspielern berufen worden. Der Mangel an Jugendleitern erschwere aber die Arbeit, sagte Andrea Wäscher, neue Übungsleiter seien dringend nötig.

Kassier Stefan Schädler berichtet schließlich über eine Negativbilanz in diesem Jahr. Den Einnahmen in Höhe von ca. 121.000 € standen Ausgaben in Höhe von etwa 132.000 € gegenüber. Das Defizit hätte aber durch Rücklagen der Vorjahre aufgefangen werden können, so dass letztendlich 25.000,- € auf der Habenseite stünden. Die Kassenprüfer Georg Burger und Franz Östermann bescheinigten dem Kassier eine einwandfreie Kassenführung und Gernot Maier konnte dann die Entlastung der gesamten Vorstandschaft vornehmen, die auch einstimmig angenommen wurde.

Handballverein zeigt sich beim Pokalfinale als professioneller Gastgeber

Bad Saulgau (tl) - Das Handball-Bezirkspokalfinale - Final 4 - am vergangenen Wochenende, bei dem sieben Frauen- und Männerteams am Start waren, war zumindest organisatorisch eine Werbung für den TSV. "Das war ein Bezirkspokalfinale, das ich so noch nicht erlebt habe", schwärmte Bezirksvorsitzender Heiko Griebel bei der Pokalvergabe. Sportlich war die Leistung des Gastgebers eher durchwachsen. Nachdem der TSV im Halbfinale gegen den späteren Pokalsieger HC Hohenems nach einem kampfbetonten Spiel knapp mit 22:23 (Halbzeit noch 12:11) verlor, gewann er am Sonntag das Spiel um Platz 3 gegen Landesligaabsteiger Ravensburg souverän mit 44:31 und sicherte sich damit die Teilnahme an der Pokalrunde des württembergischen Handballverbandes (HVW). Bei den Frauen holte der TV Gerhausen gegen den SC Lehr 2 mit einem 26:20-Sieg im Endspiel den begehrten Pokal. Gehrhausen stellte auch mit Lena Tröger die beste Spielerin.

"Das Spiel gegen Hohenems steht sinnbildlich für unsere gesamte Rückrunde. In unserer Mannschaft steckt eigentlich viel Potenzial. Die Hauptaufgabe des nächsten Trainers wird es deshalb sein, das Team zu führen. Im Moment wissen wir aber noch nicht, wer Trainer wird. Unser Eigengewächs Daniel Matt, der zuletzt in Langenau spielte, hat als neuer Spieler schon zugesagt", sagte Krischan Hillenbrand, sportlicher Leiter des TSV. 

Gegen Ravensburg riss sich der TSV nochmals am Riemen und zeigte phasenweise den gut 300 Fans, welches Potenzial in ihm steckt. War die Chancenverwertung gegen Hohenems miserabel, so war das Team des scheidenden Trainers Claus Ammann gegen die Ravensburger Rams kaum wieder zu erkennen. Angeführt von Istvan Gaspar und Cosmin Libert konnten sich die Gastgeber ab der 10. Spielminute auf Grund einer äußerst offensiven Abwehr und schnellen Tempogegenstößen Tor um Tor vom Gegner lösen. Dabei wurde das Spiel über die Außenpositionen in die Breite gezogen. Immer wieder konnten Sebastian Luib, mit 13 Treffern erfolgreichster Schütze, von Rechtsaußen und Tobias Baumgart in seinem letzten Spiel für den TSV über Tempogegenstöße erfolgreich abschließen. Ioan Constantin Rosca, Christian Zimmerer und Simon Kruse konnten sich im Rückraum diesmal ebenso wie Patrick Engler am Kreis auf ihr gutes Auge und ihre gute Wurftechnik verlassen. Gegner Ravensburg konnte durch den Ex-Bad Saulgauer Gabriel Stanciu, der seine Karriere beendet und den starken Simon Schmiedel den Rückstand einigermaßen in Grenzen halten. Der Sieg war letztendlich auch in dieser Höhe verdient. Für Ravensburg war damit der Bezirkspokal Endstation.

Für TSV-Trainer Ammann, der in der nächsten Saison die Damen des Zweitligaabsteigers SV Allensbach coacht ist das Erreichen der HVW-Pokalrunde ein halbwegs versöhnlicher Saisonabschluss. "Natürlich hätte ich lieber im Endspiel gestanden. Kein Vorwurf an die Mannschaft, sie hat auch gegen Hohenems gekämpft. Doch wir haben viel zu viele klare Torchancen liegen gelassen. In einer höheren Liga hätten wir 50 % von den vergebenen Chancen verwerten müssen, um zu bestehen. Ich wollte mich nicht mit einer Niederlage verabschieden, das ist wenigstens gelungen", sagte Ammann. "Wir haben die Ravensburger mit unserer offensiven Deckung etwas überrascht und ließen den Ball gut laufen. Das hat geklappt. Ich wünsche der Mannschaft für die Zukunft, dass sie ihren Weg geht, dass sie kein Sammelsurium von Einzelspielern ist, sondern, dass der Teamgedanke in den Vordergrund rückt", sagte Ammann. "Ich wollte eigentlich die jungen eigenen Spieler mehr einbauen, doch durch unsere Super-Serie in der Vorrunde waren die Erwartungen plötzlich hoch und vielleicht kamen wir dann auch durch die personellen Veränderungen ins Rutschen. Doch insgesamt kann sich unsere Bilanz in den letzen zwei Jahren sehen lassen. Wir haben ein ganzes Jahr kein einziges Spiel verloren", resümierte Ammann.

Im Endspiel der Herren standen sich Hohenems und Weingarten, die tags zuvor Ravensburg klar besiegt hatten, gegenüber. Nur zu Beginn konnte Bezirksligist Weingarten Hohenems Paroli bieten, dann setzte sich der Favorit mit dem überaus starken Spielmacher und Spielertrainer Andryi Kuzo, der schon mehrere Championsleague-Einsätze hatte, durch. Kuzo war lange verletzt, kam gegen den TSV zum ersten Mal wieder zum Einsatz und verstärkte das Team ungemein. Er wurde übrigens von der Jury zum besten Spieler des Turniers gewählt. Stefan Franz, Holger Höhn sowie Kapitän Stefan Glatzer hielten den TV Weingarten im  Spiel, konnten dennoch die klare Niederlage nicht verhindern. Weingartens Co-Trainer Hubert Höhn war zufrieden mit der Leistung seines Teams. "Ravensburg war ein gleichwertiger Gegner. Da konnten wir unser Spiel machen und unsere Fähigkeiten ausspielen. Hohenems war überlegen, sie haben den Takt vorgegeben und schlugen auch eine härtere Gangweise wie Ravensburg ein", sagte Höhn, der für den verhinderten Trainer Daniel Kühn einsprang. Weingartens Kapitän Stefan Glatzer freute sich über die starke Abwehrleistung seines Teams und die Aufholjagd gegen Ende. Wir richten jetzt unser Augenmerk auf die Aufstiegsrelegation zur Landesliga. Am Mittwoch spielen wir da gegen den TV Hofen/Hüttingen bei Aalen. Vielleicht spielen wir ja denn in der Landesliga mit dem TSV", sagte Glatzer. Für den TSV Bad Saulgau ist nun Pause. Die Vorbereitung für die neue Saison beginnt etwa Mitte Juni.

 

 

Spielergebnisse:

 

Herren:

Halbfinals:

TSB Ravensburg - TV Weingarten 22:35 (11:13)

HC Hohenems - TSV Bad Saulgau 23:22 (11:12)

 

Spiel um Platz 3: TSV Bad Saulgau - TSB Ravensburg 44:31 (23:13)

 

Finale: TV Weingarten - HC Hohenems 20:26 (10:16)

 

 

Frauen:

SSV Dornbirn/Schoren - TSV Gerhausen 22:24 (12:13)

 

Finale:

TV Gerhausen - SC Lehr 2 26:20

 

TSV strebt nun die Aufstiegsrelegation an

Bad Saulgau (tl) - Nach der knappen Niederlage gegen Spitzenreiter Winzingen/Wißgoldingen muss Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau den Direktaufstieg in die Württembergliga abhaken und versuchen, Tabellenplatz zwei zu behalten. Diese Platzierung berechtig zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. Der TSV Steinheim ist punktgleich mit dem TSV Bad Saulgau. Auf Grund des direkten Vergleichs, den der TSV gewonnen hat, rangiert Steinheim auf dem dritten Tabellenplatz. Eine Niederlage oder gar ein Unentschieden können sich die Bad Saulgauer in den letzten beiden Saisonspielen gegen Kuchen-Gingen und gegen Esslingen wohl kaum erlauben.

Käme der TSV in die Aufstiegsrelegation, müsste er gegen die Zweitplatzierten der anderen beiden Landesligastaffeln antreten. In Staffel 1 liegt zwei Spieltage vor Saisonende Alfdorf mit 33:15 Punkten auf Platz zwei, dicht gefolgt von Vaihingen (32:16). Leonberg/Eltingen steht als Direktaufsteiger bereits fest. In Staffel 2 stehen Albstadt und Schönbuch mit jeweils 38:10 Punkten auf den Plätzen eins und zwei. Auch hier stehen noch zwei Spiele aus. Dritter in Staffel 2 ist die Spielvereinigung Mössingen, die von Michael Gruber aus Bad Saulgau trainiert wird. Sie kann mit sechs Punkten Rückstand den Relegationsplatz nicht mehr erreichen.

Am Samstag, den 18. April trifft der TSV auf die SG Kuchen-Gingen, die ein ausgeglichenes Punktekonto aufweist und von jeglichem Druck befreit ist. Deshalb muss der TSV alle Kräfte bündeln, um beide Punkte in der Kronriedhalle zu behalten. "Wir trainieren in dieser Woche normal, aber ich werde viele Gespräche führen. Die Belastung muss aus den Köpfen raus", sagt Coach Claus Ammann. Im letzten Match tritt der TSV am Sonntag, 26. April um 17 Uhr gegen das abstiegsbedrohte Team Esslingen an. Steinheim ist dem TSV dicht auf den Fersen, wird sich keine Blöße geben und versuchen, die ausstehenden Spiele gegen Bartenbach und zu Hause gegen Feldkirch zu gewinnen und auf einen erneuten Ausrutscher des TSV hoffen.

 

 

Trainer Claus Ammann geht mit Wehmut

Trainer Claus Ammann verlässt den TSV Bad Saulgau zum Ende der Saison in Richtung Allensbach. Dort wird er die Damen-Zweitligamannschaft trainieren. SZ-Mitarbeiter Thomas Lehenherr unterhielt sich mit ihm.

 

SZ: Herr Ammann: Warum verlassen Sie Bad Saulgau?

 

Claus Ammann: Ich habe zwei Jahre mit Herzblut mit der Mannschaft gearbeitet und es ist in dieser Zeit glaub ich doch etwas Ruhe eingekehrt in den Verein. Ich habe ja Handball zum Beruf und da brauch ich eben auch Sicherheiten. Zusätzlich zum Traineramt habe ich noch in meinem Heimatverein Steißlingen das Amt des Jugendkoordinators inne. Der SV Allensbach hat schon einige Male angefragt und jetzt bekam ich ein gutes Angebot und einen Zwei-Jahresvertrag, Bad Saulgau verlängert nur um ein Jahr. Zudem ist es für mich die halbe Fahrtstrecke.

 

SZ: Kennen Sie das Team?

 

Ammann: Ja, einige junge Spielerinnen kenne ich noch von früher. Eventuell kommt meine Tochter nächstes Jahr, wenn sie von der Work and Travel-Reise aus Australien zurück ist, in die Mannschaft.

 

SZ: Fällt es ihnen schwer, zu gehen?

 

Ammann: Die Entscheidung ist mir schwer gefallen. Aber das Trainerdasein ist ein hartes Geschäft. Ich habe mich wohl gefühlt mit der Mannschaft und im Verein. Und wir haben einiges erreicht, auch in der letzten Saison. Jetzt arbeiten wir alle für den möglichen Aufstieg - was von uns vor der Saison kaum einer erwartet hätte. Für mich wäre der Aufstieg ein toller Abschluss.

Claus Ammann verlässt den TSV Bad Saulgau

Die Bombe ist geplatzt:

Die Verantwortlichen des TSV Bad Saulgau Abt. Handball brauchen für die Saison 2015/2016 einen neuen Trainer für die 1. Herrenmannschaft. Wie erst diese Woche bekannt wurde, beendet der Trainer nach der laufenden Saison sein Engagement in Bad Saulgau auf eigenen Wunsch. Ammann übernimmt die derzeit abstiegsbedrohte Frauenmannschaft des TSV Allensbach in der 2. Bundesliga.

Der TSV hätte gerne mit Claus Ammann weiter gemacht, jedoch war das Angebot von Allensbach zu verlockend. Claus Ammann wollte immer schon in der 2.Bundesliga arbeiten und Allensbach wollte ihn unbedingt. Auch die Entfernungen zwischen den beiden Orten zu seinem Heimatort bei Orsingen-Nenzingen war unter anderem mit ausschlaggebend für den Wechsel.

Überrascht ist man beim TSV Bad Saulgau lediglich vom Zeitpunkt der Erklärung des Trainers, nicht mehr weitermachen zu wollen, denn gerade jetzt, so kurz vor dem entscheidenden Spiel in Winzingen/Wißgoldingen am kommenden Wochenende, könnte das für Unruhe im Team sorgen. Der TSV Bad Saulgau ist jedoch überzeugt, dass der Trainer und die Mannschaft alles erdenkliche dafür tun werden, den direkten Aufstieg doch noch zu schaffen.

 

Das Vertrauen seitens der Verantwortlichen hat der Trainer uneingeschränkt. Der Erfolg in den vergangenen Jahren trägt die Handschrift von Claus Ammann und das wird ihm auch niemand mehr nehmen können.

 

Besonders auch auf Grund dieser Tatsache ist der TSV Claus Ammann für seine geleistete Arbeit sehr dankbar und wünschen Ihm für seine sportliche und private Zukunft natürlich alles Gute.


Die Verantwortlichen des TSV sind schon auf der Suche nach einem Nachfolger. Es wurden bereits Telefongespräche geführt, noch ist jedoch nichts spruchreif und entschieden. Jedoch sollte der neue Trainer wenn möglich jemand von auswärts sein.

Bad Saulgau beherrscht Ball und Gegner

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau : SG Herbrechtingen/Bolheim 31:21 (18:10)

 

Bad Saulgau (tl) - Drei Spieltage vor Saisonende hat der TSV Bad Saulgau wieder zu seiner alten Form gefunden und beherrschte den Tabellenvierten aus Herbrechtingen/Bolheim am vergangenen Samstagabend in der Kronriedhalle fast nach Belieben. Die Gäste von der Ostalb, die einige verletzte Akteure zu beklagen hatten, kamen nie richtig ins Spiel. Vor der beeindruckenden Kulisse von weit mehr als 700 Zuschauern starteten die Platzherren druckvoll und führten durch den treffsicheren Ioan Constantin Rosca, Simon Kruse und Cosmin Libert bereits in der 8. Minute mit 4:2. Gästetrainer Sandro Jooß versuchte alles, um den schlagkräftigen TSV-Angriff aus dem Konzept zu bringen. Die Rückraumschützen Ioan Constantin Rosca und Simon Kruse sowie Spielführer Cosmin Liberts wurden immer wieder eng gedeckt, doch die Bad Saulgauer ließen sich trotz der verschiedenen Abwehrvarianten des Gegners nicht aus der Ruhe bringen. Die bessere Antwort hatten meist die Hausherren und kamen die Gäste einmal durch den TSV-Abwehrriegel durch, stand da noch ein sich in bestechender Form befindlicher Torhüter David Bakos. Die Bad Saulgauer Überlegenheit zwangen den Gästetrainer bereits in der 14. Minute zu einer Auszeit, die aber im weiteren Spielverlauf keine Änderung bewirken konnte. Immer wieder war es Ioan Constantin Rosca, der zwar nicht unbedingt schnell agierte, aber dennoch seine Würfe mit viel Gefühl und Können ins Ziel brachte, obwohl SG-Torhüter Steffen Stängele eigentlich formstark angetreten war und in den letzten drei Wochen seine Gegner mit tollen Paraden schier zur Verzweiflung brachte. Der TSV spielte ruhig weiter und baute durch Frederik Söder, Istvan Gaspar, Rechtsaußen Sebastian Luib und Kreativspieler Fabian Hillenbrand seine Führung immer weiter aus. Die Spielgemeinschaft hatte ihr Spiel auf die sehr groß gewachsenen, sonst verlässlichen Rückraumschützen Daniel Kovacs und Max Schütz ausgerichtet. Die beiden wurden aber von der TSV-Abwehr meist gut abgeschirmt und wirkten deshalb ungewohnt verunsichert. So stand es zur Pause bereits völlig verdient 18:10 für die Gastgeber.

Anders als in einigen Begegnungen zuvor spielte der TSV konzentriert weiter, legt durch fünf Treffer in Folge in der 37. Minute auf 23:11 vor. Der Bann war gebrochen und nur Daniel Kovacs, wiederum Max Schütz und ab und an Till Klotzbücher sowie Daniel Ruoff konnten für die Gäste durch ihre Treffer Schlimmeres verhindern. Am Ende ließ die Konzentration beim TSV dann doch etwas nach und die Spielgemeinschaft konnte in der letzten Minute mit drei Treffern in Folge einen 13-Tore-Rückstand auf zehn Tore verkürzen. Da Tabellenführer Winzingen/Wißgoldingen in Ravensburg mit 30:26 gewinnen konnte, bleibt Bad Saulgau mit einem Punkt Rückstand auf Tabellenplatz zwei. Steinheim gewann ebenfalls gegen Schlusslicht Wangen/Börtlingen und bleibt mit zwei Punkten Rückstand auf Schlagdistanz zu Bad Saulgau.

"Wir wussten, dass es ein schweres Spiel wird und dass SG-Trainer Sandro Jooß in der Abwehr mit allen möglichen Varianten uns aus dem Konzept bringen möchte. Wir waren jedoch gut vorbereitet und unsere Offensive hat das gut gelöst, ist ruhig und diszipliniert geblieben", sagte TSV-Trainer Claus Ammann im Pressegespräch nach dem Spiel. "Ich möchte eigentlich keinen Spieler hervorheben, das war eine mannschaftlich geschlossene, sehr gute Leistung. Wir haben das Spiel aus der Abwehr heraus gewonnen. Es waren dann auch einige so genannte einfache Tore möglich", freute sich Ammann. Sein Gegenüber konnte natürlich mit dem Auftreten seiner Mannschaft nicht zufrieden sein. "Leider haben wir schon längere Zeit einige verletzte Spieler aus der Stammformation zu beklagen. Ein Spieler hat noch aus persönlichen Gründen absagen müssen. Nur zu Beginn konnten wir eigentlich einiges umsetzen, doch wir scheiterten dann meist am überragenden Torhüter David Bakos", entschuldigte SG-Trainer Sandro Jooß die mäßige Leistung seines Teams. "Als Saisonziel hatten wir uns eigentlich vorgenommen, vorne mitzuspielen. Doch mit so viel Verletzungspech war das nicht möglich. In besserer Besetzung konnten wir Steinheim und auch Winzingen schlagen", sagte Jooß. 

Der TSV hat nun zwei Wochen Spielpause, bevor er am Samstag, den 11. April zum vorentscheidenden Spiel um den Direktaufstieg zu Spitzenreiter Winzingen/Wißgoldingen fährt. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Donzdorfer Lautertalhalle. Zu diesem Spiel setzt der TSV zwei Fanbusse ein. Die genaue Abfahrtszeit wird noch bekannt gegeben.

 

TSV: Bakos, Frankenhauser (beide im Tor), S. Kruse (2), M. Kruse (1), Gaspar (1), Engler, Rosca (11), Hillenbrand (3/davon 1 Siebenmeter), Libert (4), Reck, Zimmerer (1), Luib (4/3), Baumgart, Kohler, Söder (4).

 

 

 

 

Der TSV erwartet den Tabellenvierten Herbrechtingen/Bolheim

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - HSG Herbrechtingen/Bolheim (Sa, 18 Uhr, Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Der TSV Bad Saulgau trifft am heutigen Samstag mit der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim auf einen äußerst formstarken Gegner. Die letzten drei Spiele blieb die SG ohne Punktverlust und schlug dabei auswärts den Tabellendritten Steinheim, zu Hause Feldkirch und beim letzten Spieltag Ravensburg (40:26).

Bleibt zu hoffen, dass der Bad Saulgauer Aufwärtstrend anhält und auch dieser Gegner geschlagen werden kann. Die überaus starke erste Halbzeit des Spiels gegen Nürtingen vergangene Woche lässt  Fans und Verantwortliche zu Recht hoffen und ein volles Haus erwarten. Genau dort muss das Team anknüpfen und von Beginn an den Gegner unter Druck setzen und nicht ins Spiel kommen lassen. Denn lässt man der Spielgemeinschaft Raum, hat sie meist ihre Gegner im Griff und kann ihre Torgefährlichkeit ausspielen.

"Gegen die SG Herbrechtingen-Bolheim sind wir stark gefordert. Das Hinspiel haben wir mit einem Tor Unterschied gewonnen. Jetzt gilt es, gegen den Tabellenvierten den Kampf anzunehmen und an die Leistungen der vergangenen Woche anzuknüpfen. Zeigen wir den Angriffshandball vom Auswärtsspiel in Nürtingen, dann gelingt uns auch gegen unseren heutigen Gegner ein Sieg – da bin ich mir sicher", sagt der erste Vorsitzende Matthias Knoll.

Die Spielgemeinschaft von Trainer Sandro Jooß und Co-Trainer Peter Baur kann befreit aufspielen, da die Mannschaft im Aufstiegsrennen zwar außen vor, aber Tabellenplatz vier sicher inne hat. Aufpassen muss der TSV vor allem auf das eingespielte und sehr effektive Rückraum-Trio Daniel Kovacs, Max Schütz und Sebastian Adam sowie den pfeilschnellen Konterspieler Dennis Weller, auch Torhüter Steffen Stängle ist in bestechender Form. In der Vorrundenbegegnung lag der TSV zwar stets in Front, verspielte aber den scheinbar sicheren Sieg gegen eine erbittert kämpfende Spielgemeinschaft beinahe noch. In letzter Sekunde konnte der Erfolg dann doch noch in einem Herzschlagfinale unter Dach und Fach gebracht werden. So viel Spannung möchten die Bad Saulgauer ihren Fans diesmal nicht zumuten und möglichst gleich von Beginn an Druck auf den Gegner machen. Die Spielführer Cosmin Libert sowie der wieder genesene Istvan Gaspar sollen die Spielzüge wiederum gekonnt einleiten und die Mitspieler in Szene setzen. Dabei soll dem Rückraum mit Simon Kruse und Ioan Constantin Rosca wieder hohe Bedeutung zukommen. TSV-Coach Claus Ammann baut wiederum auf Rechtsaußen Sebastian Luib, der immer mutiger und treffsicherer agiert. Auch Frederik Söder scheint seine Knieverletzung einigermaßen überstanden zu haben und möchte sich am Kreis wieder erfolgreich einbringen. Söder ist auch mit Christian Zimmerer, Ioan Constantin Rosca und Simon Kruse als Stabilisator in der Abwehr gefragt. Sie sollen Bälle vom Gegner erhaschen und den wieselflinken Außenspielern Michael Reck, Tobias Baumgart, Fabian Kohler oder Sebastian Luib zu Tempogegenstößen verhelfen.

"Im Training haben wir versucht, die Abwehr weiter zu stabilisieren, den Mittelblock und die Absprache mit den Halbpositionen zu verbessern. Ich glaube, wir haben unser Tief überwunden und kommen langsam wieder in Form", sagt Abwehrkoordinator Christian Zimmerer. "Gegen Herbrechtingen möchten wir gleich gut starten und hoffen, dass die Abwehr gut steht. Im Angriff haben wir dann mehrere Optionen und möchten Ball und Gegner laufen lassen. Unsere Mittespieler Istvan Gaspar und Cosmin Libert waren im Training ganz gut drauf, das Zusammenspiel mit den Kreisläufern und den Außenspielern lief ganz gut. Wir streben einen Sieg an und möchten am Ende der Saison möglichst ganz oben stehen. Ein dritter Platz wäre nach dieser Vorrunde für uns jetzt eine Enttäuschung", sagt Zimmerer.

Da sehr viele Zuschauer erwartet werden, empfiehlt der TSV, mindestens eine halbe Stunde vor Spielbeginn zu kommen.

Bereits um 14.15 Uhr empfängt die "Zweite" die TSG Leutkirch und um 16 Uhr tritt die "Dritte" gegen den SV Uttenweiler an.

 

TSV: Bakos, Schranz, (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Gaspar, Engler, Rosca, Hillenbrand, Libert, Reck, Zimmerer, Luib, Baumgart, Kohler, Söder.

 

 

 

Hier der Bericht aus Herbrechtingen-Bohlheim

Unsere 1.Männermannschaft ist am Wochenende als einziges Team im Einsatz. Am Samstag geht es nach 3 überzeugenden Siegen nacheinander im Gepäck zum Heimstarken Aufstiegsaspiranten Bad Saulgau. Je länger die Saison dauert umso besser steckt die Mannschaft die vielen Ausfälle weg und hat sich im Laufe der letzten Wochen unglaublich gut aufeinander eingespielt. Jeder kämpft für jeden und dies bekamen zuletzt die starken Mannschaften Steinheim, Feldkirch und Ravensburg zu spüren. Mittlerweile verfügt die Mannschaft um das Trainergespann Jooß/Baur über den drittbesten Angriff der Liga und hat sich großen Respekt bei den Gegnern verschafft. Auch dem Trainer der Saulgauer Ammann dürfte dieses Spiel am Samstag jetzt schon einige Sorgenfalten auf der Stirn bereiten. Zum einen ist das Hinspiel noch in guter Erinnerung, wo die SHB nach schwachem Start vor über 500 Zuschauern in der Bibrishalle eine furiose Aufholjagd startete und erst in letzter Sekunde das Spiel unglücklich verlor. Zum anderen geht es für die Saulgauer Mannschaft darum den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen. Die Rückrunde ist bisher noch nicht so dolle gelaufen für den fast schon sicher geglaubten Direktaufsteiger aus der Bäderstadt. Die Tabellenführung musste man zähneknirschend an Winzingen abtreten und Steinheim sitzt der spielstarken Mannschaft ebenfalls im Nacken. Das Team von Trainer Jooß hingegen kann befreit und ohne Druck aufspielen und möchte natürlich im Kronried auch etwas zählbares mitnehmen und die Heimmannschaft entsprechend etwas ärgern. Die Voraussetzungen sind hingegen alles andere als rosig. Während Saulgau wohl in Bestbesetzung antreten kann muss Jooß mit Konkel und Bayik weitere Ausfälle verkraften. Wie toll die Mannschaft aber solche Situationen meistert hat sie in dieser Saison schon zur Genüge bewiesen. Einen Ausflugcharakter wird dieses Spiel sicherlich nicht haben. Die Jungs wollen gewinnen!!!!

Die SHB setzt für das schwere Auswärtsspiel einen Fanbus ein. Wer schon einmal in der Halle in Bad Saulgau war, der weiß dass die Jooß-Truppe ein echter Hexenkessel erwartet. Die Heimspiele in der Halle am Kronried sind in der Regel mit 800-1000 Zuschauern unglaublich gut besucht. Entsprechend lautstark ist die Kulisse dann auch. Wir können unserer Mannschaft nur helfen, indem eine Menge Fans mit nach Saulgau fahren und ebenfalls kräftig für Stimmung sorgen. Abfahrt ist am Samstag um 14:45 Uhr am Parkplatz der Bibrishalle.

 

 
 

Die Lage in der Landesliga

Simon Kruse

Nachdem es an Weihnachten in der Landesliga, Staffel 3 noch so ausgesehen hat, als ob der TSV einen gemütlichen Durchmarsch macht, hat sich die Lage nur 2 Monate und 4 Spiele später wieder völlig umgedreht. Das Team um Coach Claus Ammann konnte von den letzten 8 Punkten nur 3 holen und verlor dabei das wichtige Heimspiel gegen den direkten Verfolger Steinheim und nun auch noch das Oberschwaben-Derby gegen die abstiegsgefährdeten Ravensburger. Eigentlich eine Steilvorlage für die Konkurrenten aus Steinheim und Winzingen. Doch auch die Nerven der Konkurrenz scheinen zu Flattern, konnten beide Mannschaften am Wochenende nur bedingt oder gar nicht punkten. Es scheint fast so, als wolle keiner Meister werden und den direkten Aufstieg in die Württemberg-Liga erreichen. Der TSV ist also trotz seines schlechten Laufs in 2015 weiterhin Tabellenführer, mittlerweile ist aber der Punktevorsprung aufgebraucht. So stehen die 3 Top-Teams allesamt mit 30:8 Punkten an der Tabellenspitze. Bei Punktegleichheit zählt der direkte Vergleich, bzw. nun die Mini-Tabelle aus den Spielen der 3 Teams gegeneinander. Da steht der TSV also noch vorne. Doch wie lange noch? Schaut man auf das Restprogramm der drei Teams, findet man noch einige „Schlüsselspiele“, die dann auch zum Endspiel für die einzelnen Vereine werden könnten.

Am kommenden Wochenende könnte bereits das erste Team wieder an Boden verlieren, da die Verfolger in Winzingen direkt aufeinandertreffen. Ein vielleicht schon vorentscheidendes Spiel. Doch auch der TSV muss noch am drittletzten Spieltag in Winzingen ran. Der aktuelle Tabellendritte hat also scheinbar noch die besten Voraussetzungen, da die wichtigen Spiele in eigener Halle stattfinden. Doch Winzingen muss auch noch zu den schweren Auswärtsspielen nach Feldkirch (Tabellenvierter) und Ravensburg. Wir sind gespannt, ob diese Mannschaften bezirksinterne Schützenhilfe für den TSV leisten. Besonders ravensburg ist im Abstiegskampf auf die Punkte daheim angewiesen und könnte somit den TSV unterstützen. Das vermeintlich leichteste Restprogramm hat der TV Steinheim. Mit Wangen/Börtlingen, Esslingen und Bartenbach stehen die aktuell schlechtesten drei Teams der Landesliga-Tabelle dem TV S gegenüber. Hingegen könnten die Spiele in Winzingen und Wernau auch zum Stolpersteine für Steinheim werden. Der TSV Bad Saulgau muss erstmal sein Tief überwinden. Trainer Claus Ammann wird diese Woche wohl einiges an psychologische Aufbauarbeit leisten müssen, damit seine Spieler den Kopf frei haben beim vermeintlich einfachen Auswärtsspiel gegen den Drittletzten Bartenbach. Beim darauffolgenden Heimspiel gegen die Bundesligareserve aus Göppingen zählt nur ein Sieg, denn dann kommen 3 sehr schwere und wohl auch entscheidende Spiele für die Oberschwaben: Zuerst das schwere Auswärtsspiel in Nürtingen, danach daheim gegen die sehr starke Mannschaft aus Herbertingen/Bolheim und dann könnte es am 11. April zum Endspiel in Winzingen kommen. Die letzten beiden Saisonspiele gegen Kuchen und in Esslingen sollten dann wieder Pflichtsiege für den TSV darstellen. Doch der TSV ist auch der einzige der 3 Teams, die ihr letztes Saisonspiel nicht vor eigenem Publikum bestreiten können. Ein weiterer Stolperstein für den TSV auf dem Weg in die Württembergliga? Oder ist das am Ende dann gar nicht mehr relevant? Die letzten 7 Spieltage in der Landesliga, Staffel 3 versprechen also viel Spannung und Dramatik. Drücken wir unserem Team die Daumen, dass am Ende der ersehnte 1. Tabellenplatz dabei rausspringt und das Team sich selbst und seinen Fans ein schönes Geschenk mit dem Aufstieg in die Württembergliga machen kann.

35 starke Minuten reichen dem TSV zum Sieg

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TG Nürtingen - TSV Bad Saulgau 26:31 (8:18)

 

Nürtingen / Bad Saulgau (tl) - Das, was Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau in der ersten Halbzeit gegen die sonst so heimstarke TG Nürtingen ablieferte, war eine Augenweide. Die letzten 25 Minuten agierte der TSV dagegen eher schwach. Bad Saulgau bleibt auch vier Spiele vor Ende mit nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenplatz zwei, da Spitzenreiter Winzingen/Wißgoldingen gegen Hohenems ebenfalls  gewinnen konnte, und hat es weiterhin selbst in der Hand, am Ende Meister zu werden. Der Abstand zum Dritten Steinheim hat sich etwas vergrößert, da er gegen Esslingen nur ein Remis erreichte.

Die 100 mitgereisten TSV-Fans hatten zu Beginn ihre wahre Freude am Spiel der Ammann-Sieben. Der TSV machte Druck auf die gegnerische Abwehr, spielte seine Angriffskombinationen gekonnt zu Ende, bis sich Chancen auftaten und nutzte diese meist auch konsequent. Mittespieler Cosmin Libert, Michael Reck und Rückraumakteur Simon Kruse brachten die Bad Saulgauer bereits in der 5. Spielminute mit 3:0 in Front. Das muntere Toreschießen ging weiter und weiter. Frederik Söder und Ioan Constantin Rosca gesellten sich zu den Torschützen. So sehr sich die Platzherren auch bemühten, sie hatten im ersten Abschnitt nicht den Hauch einer Chance, da auch die Abwehrarbeit des TSV hervorragend funktionierte. Hinzu kam, dass Torhüter David Bakos glänzend parierte und auch zwei Siebenmeter-Strafwürfe abwehren konnte. So stand es in der 28. Minute schon 18:6 und zur Halbzeit völlig verdient 18:8 für den TSV. Auch nach dem Wiederanpfiff spielte der TSV wie entfesselt und legte nochmals durch zwei Mal Cosmin Libert, zwei Mal Sebastian Luib und ein Mal Frederik Söder in der 36. Minute zum 23:8 vor. Den Gastgebern schwante Böses, es drohte ein Debakel. Da TSV-Trainer Claus Ammann die erfolgreiche Erstformation bis dato fast durchspielen ließ, wechselte er diese in der 36. Minute fast komplett aus. Der Bruch war plötzlich da, es lief nur noch wenig zusammen. Die schnellen TG-Akteure Thomas Baumann, Führungsspieler Mario Mangold und Maurice Kuchenbaur konnten teilweise auf den Halbpositionen problemlos durch die TSV-Abwehr spazieren und einen Treffer nach dem anderen markieren. Es klafften plötzlich riesige Löcher in der Bad Saulgauer Abwehr, die Absprache stimmte nicht mehr. Auch in der Offensive war Bad Saulgau nun längst nicht mehr so druckvoll, es ging zu selten Gefahr aus von ihr aus. Spielern und Fans war zwar klar, dass es bei dem großen Vorsprung am Ende für einen Sieg reichen würde, doch die Fans und Verantwortlichen ärgerten sich, einen solch großen Vorsprung so leichtfertig auf nur fünf Treffer schrumpfen zu lassen. Istvan Gaspar und Christian Zimmerer trafen in der Schlussphase noch jeweils zwei Mal und ließen den TSV am Ende als letztendlich verdienter Sieger da stehen.

"Ich wollte die Formation, die einen solch guten Lauf hatte, spielen lassen, um einen großen Vorsprung herauszuholen. Das war eine phantastische Leistung vor allem in der Abwehr. Und auch im Angriff hatte man so lange gespielt, bis die Möglichkeit zum Torwurf da war", analysierte Trainer Claus Ammann die ersten 35 Spielminuten. "Am Ende war die Disziplin nicht gut. Es war besprochen, dass wir das mit dem Wechsel so versuchen, da müssen wir aber noch intensiv weiterarbeiten", sagte Ammann.

Nächster Gegner ist am kommenden Samstag, um 18 Uhr in der Kronriedhalle die SG Herbrechtingen/Bolheim, die Ravensburg mit 40:26 besiegen konnte. Ein harter Brocken also für den TSV, der bis zum Wochenende lernen möchte, über 60 Minuten eine konstant gute Leistung aufs Parkett zu bringen.

 

TSV: Bakos, Frankenhauser, (beide im Tor), S. Kruse (5), M. Kruse, Gaspar (2), Rosca (1), Luib (7/davon 1 Siebenmeter),  Hillenbrand, Libert (8), Reck (3), Zimmerer (2), Baumgart, Kohler, Söder (3).

 

Der Aufwärtstrend soll gegen Nürtingen anhalten

Handball-Landesliga Staffel 3: TG Nürtingen - TSV Bad Saulgau (Samstag, 20 Uhr, Theodor-Eisenlohr-Sporthalle)

 

Nürtingen / Bad Saulgau (tl) - Nach dem 34:20-Befreiungsschlag gegen Göppingen am vergangenen Samstag reist der Tabellenzweite der Handball-Landesliga TSV Bad Saulgau mit wieder gewonnenem Selbstvertrauen zum Tabellensiebten Nürtingen. Allerdings wird sich die Turngemeinde nicht kampflos geschlagen geben, im Gegenteil: "Im Meisterschaftsrennen schon seit längerem ohne Chance, hat sich die TGN auch von der Abstiegszone ferngehalten und befindet sich derzeit in der Neuausrichtung für die kommende Saison. Ohne Erfolgsdruck ist es der TG Nürtingen dennoch ein Anliegen, das Meisterschaftsrennen in der Landesliga sportlich offen zu halten und den Gästen aus Oberschwaben nach Möglichkeit ein Bein zu stellen", steht auf der vereinseigenen Homepage der Nürtinger zu lesen. Die Mannschaft von Trainer Knut Erpenbach verlor zwar letzte Woche gegen Ravensburg, fegte jedoch eine Woche zuvor Hohenems mit 35:20 aus der Theodor-Eisenlohr-Halle. Dabei konnte Routinier Maurice Kuchenbauer 17 (!) Treffer erzielen. Er ist außerdem ein sicherer Siebenmeter-Schütze. Doch nicht nur er, sondern auch die Stärken des agilen Mittespielers Mario Mangold sowie von Dennis Ulbrich und Joscha Sigel sind dem TSV wohl bekannt. Zudem setzt die TG in letzter Zeit mit Tom Wahler und Daniel Templin zwei wieselflinke A-Jugendliche ein, mit deren Leistung der Coach bislang recht zufrieden ist. Da Hinspiel konnte der TSV deutlich mit 31:25 für sich entscheiden, zeigte aber damals eine konsequent gute Abwehrleistung.

Dass in der Theodor-Eisenloh-Sporthalle schwer zu gewinnen ist, weiß auch Trainer Claus Ammann, dort gab es in dieser Saison schon hohe Siege für den Gastgeber. Doch der TSV möchte den Schwung der vergangenen Woche mit ins Spiel und zwei Punkte mit nach Hause nehmen.  Eine erkenntnisreiche Trainingseinheit absolvierte der TSV am vergangenen Dienstag beim Pokalspiel gegen den Bezirksligisten Blaustein 2. Funktionierte der Angriff zeitweise ganz gut, klemmte es noch in der Abwehr. Zu nahe ließen die Bad Saulgauer phasenweise ihre Gegner an den Kreis kommen und immer noch wurde die Spannweite der Arme zu wenig ausgenutzt. In der Beinarbeit zeigte sich die Defensive zwar etwas verbessert als zuletzt, ist jedoch noch steigerungsfähig. "Es wird Schritt für Schritt besser. Da aber Frederik Söder leider möglicherweise immer noch ausfällt, muss Manuel Kruse mit seinem Bruder Simon und Christian Zimmerer wieder eine stabile Abwehrachse bilden", sagt TSV-Trainer Claus Amman. Ammann hofft auch darauf, dass vor allem Fabian Hillenbrand und Michael Reck durch ihre Schnelligkeit den Gegnern Bälle abnehmen und schnelle Tempogegenstöße einleiten können.

Zurzeit ist auf die die Offensive mehr Verlass als auf die Defensive. "Wenn Kreisläufer Frederik Söder immer noch nicht spielen kann, muss Manuel Kruse wieder an den Kreis. Er machte das in den vergangenen zwei Spielen recht gut. Vielleicht ist Patrick Engler nach seiner langen Verletzungspause wieder einsatzfähig und kann sich mit ihm abwechseln. Sehr hat mich gefreut, dass sich Christian Zimmerer in letzter Zeit neben guter Abwehrarbeit auch im Angriff gut durchgesetzt", sagt Ammann weiter. Die beiden Mittespieler Istvan Gaspar und Neuzugang Cosmin Libert sowie Rückraumschütze Ioan Constantin Rosca sollten Druck auf die gegnerische Abwehr ausüben. Dass sie das können, haben sie im Spiel gegen FrischAuf Göppingen 2 bewiesen. Weiterhin sollen kluge Pässe ein Mittel sein, den Gegner zu überraschen. In letzter Zeit waren diese Pässe allerdings ab und an zu riskant gespielt. Trainer Ammann setzt außerdem auf die Treffsicherheit von Rechtsaußen Sebastian Luib, der in den letzten Begegnungen mutig und stark aufspielte.

Auch der 20jährige Michael Reck zeigte aufsteigende Form und sorgt mit Teamkollege Fabian Kohler neben schnellen Kontern auch für Druck auf der Linksaußenposition.

Da der TSV auf die Unterstützung vieler Fans setzt, wird ein Bus eingesetzt. Abfahrt ist um 16.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle. Spielbeginn ist um 20 Uhr.

 

TSV: Bakos, Schranz, (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Gaspar, Engler, Rosca, Luib,  Hillenbrand, Libert, Reck, Zimmerer, Luib, Baumgart, Kohler, Söder.

TSV Bad Saulgau gelingt Befreiungsschlag gegen Göppingen

Handball Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau : FrischAuf Göppingen II 34:20 (17:11)

 

Bad Saulgau (tl) - Felsbrocken fielen Spielern, Funktionären sowie den TSV-Fans am vergangenen Samstagabend nach dem souveränen 34:20-Sieg gegen die Bundesliga-Reserve von FrischAuf Göppingen vom Herzen. Da Tabellenführer Winzingen/Wißgoldingen in Feldkirch ebenfalls gewann, bleibt der TSV Tabellenzweiter, dicht gefolgt von Steinheim, das gegen Kuchen-Gingen gewinnen konnte.

Nach einer langen Durststrecke von fünf Spielen ohne Sieg trat der TSV wieder kampfstark wie in der Vorrunde auf. Die rund 600 Zuschauer in der Kronriedhalle sahen von Beginn an einen konzentriert aufspielenden TSV, der aggressiv in der Abwehr und viel effektiver im Angriff agierte als zuletzt. Die Gäste erwischten zwar den besseren Start und führten in der zweiten Minute mit 2:0, doch der TSV zeigte mit einer deutlich verbesserten, unmissverständlichen Körpersprache, wer Herr im Hause ist. Neuzugang Cosmin Libert und auch Ioan Constantin Rosca spielten stark auf, erzielten jeweils zwei Treffer und brachten den TSV in Führung. Dann folgte eine kurze Schockstarre der Gastgeber, als sich Frederik Söder bereits in der 9. Minute mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden wälzte. Erste Diagnose: Kapselverletzung am Knie. Göppingens Spielmacher, der Brasilianer Marco Rodrigues Dias de Melo nutzte die Situation aus und brachte FrischAuf durch zwei verwandelte Siebenmeter mit 6:4 in Führung. Manuel Kruse ersetzte den verletzten Frederik Söder am Kreis und machte seine Sache hervorragend. Der TSV legte in der Folge ein paar Gänge zu. Beflügelt durch den bärenstark parierenden TSV-Keeper David Bakos gelangen den Platzherren durch Manuel Kruse, Bruder Simon Kruse, Sebastian Luib und Ioan Constantin Rosca sechs Treffer in Folge und der Bann war gebrochen. Von nun an spielte nur noch der TSV und das Publikum hatte seine Freude am Spiel. Istvan Gaspar und Cosmin Libert harmonierten auf der halblinken bzw. halbrechten Position sehr gut, waren schnell auf den Beinen, setzten die gegnerische Abwehr unter Druck, setzten die Mitspieler gut in Szene oder suchten selbst den Abschluss. Hinzu kam, dass der immer noch nicht ganz genesene Sebastian Luib auf Linksaußen oder halblinks immer besser ins Spiel kam und mit sieben Treffern bester TSV-Torschütze war. Er konnte auch zwei von drei Siebenmetern verwandeln. Eine Quote, die in den vergangenen Spielen nie erreicht wurde. Im zweiten Abschnitt rannen die ersatzgeschwächten Göppinger, die auch noch ihren besten Akteur Marco Rodrigues Dias de Melo durch Verletzung verloren, zeitweise erfolglos gegen eine immer besser stehende TSV-Defensive um Simon Kruse und Christian Zimmerer an. Michael Reck, Tobias Baumgart und Manuel Kruse brachten den TSV durch schnell vorgetragene Tempogegenstöße in der 54. Minute mit 31:17 in Führung. Zweimal Simon Kruse und Tobias Baumgart setzten den Schlusspunkt zum hoch verdienten 34:20-Sieg.

"Gegen Bartenbach haben wir schon einen ersten kleineren Schritt und jetzt gegen Göppingen einen zweiten Schritt zu unserer alten Form gemacht. Ich hoffe, dass sich jetzt der Knoten gelöst hat und wir dann einen weiteren Schritt zum Positiven machen können. Wichtig ist, dass wir unseren Neuzugang Cosmin Libert noch besser integrieren. Heute zeigte er schon eine sehr gute Leistung", freute sich TSV-Trainer Claus Ammann. Sein Gegenüber Göppingens Coach Thomas Burger zeigte sich als fairer Verlierer und zollte dem TSV großen Respekt. "Ich drücke euch die Daumen, dass ihr im Rennen um den Aufstieg Erfolg habt", sagte Burger. "Einige Spieler sind wegen Krankheit ausgefallen. Wir hatten nur zwei Auswechselspieler dabei. Der Sieg für Bad Saulgau geht auch in dieser Höhe voll in Ordnung", sagte Burger. Göppingens Team setzte sich aus A-Jugend-Bundesligaspielern und einigen Routiniers zusammen. In der vergangenen Woche konnte das Team gegen Ravensburg einen deutlichen Sieg erringen.

Nächster Liga-Gegner des TSV ist am Samstag, den 21. März um 20 Uhr die TSG Nürtingen. Zu diesem Spiel wird ein Fanbus eingesetzt. Abfahrt ist um 16.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

TSV: Bakos, Schranz, (beide im Tor), S. Kruse (3), M. Kruse (5), Gaspar (5), Rosca (6), Luib (7/davon 2 Siebenmeter),  Hillenbrand, Libert (4), Reck (1), Zimmerer, Baumgart (3), Söder.

 

 

 

Pokalspiel gegen Blaustein 2

Am Dienstag, 17. März, empfängt der TSV Bad Saulgau in der vierten Runde des Bezirkspokal die zweite Mannschaft des TSV Blaustein um 20 Uhr in der Kronriedhalle. Für den TSV ist dies eine willkommene Vorbereitung für das Liga-Spiel gegen Nürtingen am kommenden Samstag.

 

Gegen Göppingen hofft der TSV auf einen Befreiungsschlag

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - FrischAuf Göppingen 2 (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - "Jetzt geht's los", das hoffen zumindest die Verantwortlichen, Spieler und Fans des Handball-Landesligisten TSV Bad Saulgau, wenn am heutigen Samstag um 18 Uhr die Bundesligareserve von FrischAuf Göppingen in der Kronriedhalle aufläuft. TSV-Trainer Claus Ammann muss zurzeit viel psychologische Aufbauarbeit leisten. Auf Grund einer Formkrise hat der TSV die Tabellenführung eingebüßt, hat es aber immer noch selbst in der Hand, diese am Ende wieder zu erobern, da er am 11. April zum momentanen Tabellenführer Winzingen/Wißgoldingen reisen muss. Das wissen die Spieler der Bad Saulgauer, die seit Beginn der Rückrunde Nerven zeigen und in Abwehr und Angriff verunsichert agieren. "Es sind auch nur Menschen. Wir müssen jetzt ein Spiel sicher gewinnen, dann wird sich hoffentlich der Knoten lösen", sagt Claus Ammann. Beim vergangenen Spiel gegen Bartenbach zeigte sich der TSV in Abwehr und Angriff verbessert, aber immer noch nicht in alter Form. Hoffnung gibt der Mannschaft die Tatsache, dass diesmal Leistungsträger wie Sebastian Luib, Spielmacher Istvan Gaspar und Kreisläufer Patrick Engler, die gegen Bartenbach krankheitsbedingt gefehlt haben, wieder an Bord sind. "Ganz gesund sind alle drei immer noch nicht, doch sie können zumindest einige Zeit mitspielen", hofft Ammann. Neuzugang und Mittespieler Cosmin Libert, der sich immer besser ins TSV-Spiel fügt, könnte sich mit Spielmacher Istvan Gaspar gut ergänzen.

Welche Göppinger Akteure dem TSV gegenüber stehen, können die Hausherren wohl erst kurz vor Spielbeginn sagen. "Göppingen hat zwei, drei sehr routinierte Spieler, auch der Torhüter ist sehr gut. Hinzu kommen viele A-Jugendspieler aus der Bundesliga. Leider wissen wir nicht, welche Spieler das Trainergespann Thomas Burger und Gerd Römer aus der Wundertüte zaubern", sagt Claus Ammann. Dass FrischAuf 2 einen schlagkräftigen Kader hat, ist bekannt. Das bekamen am vergangenen Wochenende auch die Ravensburger zu spüren, die gegen die wendigen und effektiven Göppinger mit 23:28 verloren. Trotzdem hat der TSV bei einer beherzten Abwehrleistung und Normalform im Angriff alle Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Claus Ammann versuchte in dieser Woche vor allem, der Abwehr wieder die alte Stabilität zu verleihen. Agiert sie nicht geschlossen, ist auch der sonst bärenstarke Torhüter David Bakos verunsichert. Ist die Defensive wieder aktiver, wird die Reichweiter der Arme besser ausgenutzt und wird aggressiver zu Werke gegangen, können wieder mehr Bälle erhascht und Tempogegenstöße gelaufen werden.

Auch Handballchef Matthias Knoll macht sich natürlich um die momentane Situation des TSV Gedanken und setzt wieder auf dessen Spielstärke. "Letztendlich haben wir den gleichen Kader, die gleiche Spielstärke, sind verletzungsfrei, spielen in der gleichen Halle und haben unser sagenhaftes Publikum im Rücken! Ich bin zuversichtlich, dass wir das Heimspiel gewinnen und somit die Meisterschaft nach wie vor offen gestalten", sagt erster Vorsitzender Knoll.

Die direkten Mitkonkurrenten um den Titel haben am heutigen Samstag ebenfalls schwere Spiele zu bestreiten. Während der Tabellendritte Steinheim gegen Kuchen/Gingen antritt muss Tabellenführer Winzingen/Wißgoldingen nach Feldkirch. Die Meisterschaft ist also fünf Spieltage vor Saisonende noch längst nicht entschieden. Nächster Liga-Gegner ist am Samstag, 21. März die TG Nürtingen. Auch hier wird ein Fanbus eingesetzt. Abfahrt ist um 16.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

Bereits am kommenden Dienstag muss der TSV um 20 Uhr in der Kronriedhalle im Bezirkspokal gegen den TSV Blaustein 2 antreten. Auch hier setzen die Bad Saulgauer auf die Unterstützung ihrer Fans.

 

TSV: Bakos, Schranz, (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Gaspar, Engler, Rosca, Luib,  Hillenbrand, Libert, Fritz, Reck, Zimmerer, Luib, Baumgart, Söder.

 

 

 

Heimspielwochenende des TSV

Am Samstag kämpft die männliche C-Jugend in der Kronriedhalle gegen den TSV Lindau bereits um 12.45 Uhr um Punkte, bevor um 16 Uhr die "Zweite" gegen die "Zweite" der TSG Söflingen antritt. Am Sonntag empfängt die gemischte E-Jugend zum Spieltag zwei Mannschaften der JSG Bodensee, Ailingen, Ravensburg und Fischbach. Um 14.30 Uhr tritt die weibliche C-Jugend im "Länderspiel" gegen den HC Lustenau an. Den Abschluss des Heimspielwochenendes bildet die männliche B-Jugend, die um 16 Uhr die JSG Bodensee empfängt.

TSV gewinnt im Pokal gegen Blaustein 2 mit 39:27 (18:12)

Bilder vom Pokalspiel gegen Blaustein 2 hier

Bad Saulgau (tl) - Am vergangenen Dienstagabend empfing Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau in der vierten Runde des Bezirks-Pokals die zweite Mannschaft des TSV Blaustein vor etwa 150 Zuschauern in der Kronriedhalle. Zu Beginn taten sich die Hausherren gegen den Bezirksligisten allerdings schwer, vor allem in der Abwehr taten sich Löcher auf. Der TSV führte zwar schnell durch Treffer von Tobias Baumgart und zwei Mal Sebastian Luib bei einem Blausteiner Gegentreffer mit 3:1, doch in der Folge kamen die Gäste besser ins Spiel und konnten sogar einige Male in Führung gehen. Doch Neuzugang Cosmin Libert und Fabian Hillenbrand überraschten die Gäste immer wieder mit klugen Pässen auf Kreisläufer Manuel Kruse oder Sebastian Luib und ab der 20. Minute nahm der TSV das Heft in die Hand. Überraschend war auch, dass Abwehrkoordinator Christian Zimmerer vermehr auch im Angriff eingesetzt wurde und dadurch fünf Feldtore sowie einen Siebenmetertreffer erzielen konnte. Trotzdem war es das Spiel des Linkshänders Sebastian Luib. Immer wieder erhielt er nach schönen Ballstafetten des TSV das Leder und konnte die Angriffe sowohl vom Kreis als auch von Rechtsaußen oder bei Tempogegenstößen erfolgreich abschließen. Zudem verwandelte er fünf Siebenmeter, nur einen konnte Blausteins Torhüter parieren.

Der gut aufgelegte TSV-Keeper David Bakos machte im zweiten Abschnitt den Weg für Martin Schranz frei. Dieser hatte zu Beginn der zweiten Hälfte etwas Pech, als die TSV-Abwehr sich den Blausteiner Angreifern nicht herzhaft genug entgegenstellte. Blausteins Patrick Klöffel wurde neben Steffen Kaus immer stärker und markierte einen Treffer nach dem anderen. Die Folge waren fünf Treffer in Serie für den Gast. Den Torreigen der Gäste stoppte Christian Zimmerer mit seinen Treffern in der 38. Minute zum 20:18 für den TSV. Cosmin Libert, Istvan Gaspar, Simon Kruse, Fabian Kohler und Michael Reck zeigten in dieser Phase ihre Klasse im Angriff und schnell setzte sich der TSV Tor um Tor vom Gegner ab. Torhüter Martin Schranz reagierte stark und trug seinen Teil zum letztendlich verdienten 39:27-Sieg bei. Mit der Abwehrleistung jedoch kann Trainer Ammann nicht ganz zufrieden sein, zu zaghaft und brav gingen die Platzherren oft mit den Gästen um. Mit diesem Sieg hat der TSV die Runde der "final four" (letzten vier) des Bezirkspokals erreicht.

Am kommenden Samstag muss der TSV im fünftletzten Ligaspiel um 20 Uhr in Nürtingen antreten. Hier ist sicherlich eine etwas konsequentere, aggressivere Defensivleistung von Nöten. Bleibt zu hoffen, dass der noch verletzte Abwehrchef Frederik Söder wieder mit von der Partie sein kann. Abfahrt des Fanbusses ist um 16.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

 

 

 

Leicht verbessert - aber nur Remis

Landesliga Staffel 3: TSV Bartenbach - TSV Bad Saulgau 27:27 (15:15)

 

Göppingen/Bad Saulgau (tl) - Der Knoten hat sich noch nicht richtig gelöst beim TSV Bad Saulgau. Am vergangenen Samstag holte das Team von Trainer Claus Ammann gegen den abstiegsbedrohten TSV Bartenbach nur ein Unentschieden. Gegenüber den vergangenen drei Begegnungen zeigte sich die Abwehr jedoch leicht verbessert. Die Chancenverwertung war längst noch nicht gut, aber ebenfalls etwas besser als in den Spielen zuvor. Ein kleiner Hoffnungsschimmer, wenn man bedenkt, dass Spielmacher Istvan Gaspar und der sich momentan in guter Form befindliche Rechtsaußen Sebastian Luib sowie Kreisläufer Patrick Engler krankheitsbedingt erst gar nicht mitreisen konnten.

Der TSV startete gut, zeigte sich kämpferisch und führte schon in der zweiten Minute durch zwei Treffer von Fabian Hillenbrand, darunter ein Siebenmeter, mit 2:0. Jonas Kurz und Felix Koch konnten jedoch immer wieder für die Gastgeber verkürzen. Ioan Constantin Rosca traf dann drei Mal in Folge und hielt in dieser Phase den TSV stets mit einem Treffer in Front. Torhüter David Bakos zeigte ebenfalls aufsteigende Form und konnte von den wie entfesselt aufspielenden Bartenbachern einige Würfe parieren. Nun spielte sich immer mehr der Bartenbacher Marian Rascher in den Vordergrund, der kaum noch zu halten war. Mit intelligenten Körpertäuschungen trickste er immer wieder die TSV-Abwehr aus und kam dann meist frei zum Wurf. Trotzdem konnte sich Bad Saulgau mit Neuzugang und Spielmacher Cosmin Libert und Kreisläufern Frederik Söder und Patrick Fritz auch in der Endphase der ersten Halbzeit einen leichten Vorteil erspielen. Eine Minute vor dem Pausenpfiff verlor der TSV wieder die Konzentration und musste noch froh sein, dass man mit 15:15 in die Katakomben ging.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts arbeitete die TSV-Abwehr um Christian Zimmerer, Michael Reck und Fredrik Söder plötzlich wieder vorbildlich und auch im Angriff konnte Cosmin Libert seine Ideen einbringen oder selbst verwandeln. Schnell lag der TSV mit drei Toren in Front, wurde aber immer wieder durch Unkonzentriertheiten zurückgeworfen. Blitzschnell erkannten die Hausherren die Situation und arbeiteten sich Tor um Tor an den TSV heran, bevor Bad Saulgau wieder vorlegen konnte. So ging das fast 20 Minuten in der zweiten Halbzeit, bis der TSV in den letzten zehn Minuten des Spiels immer nervöser wurde. Bartenbachs Tim Hoyler lief in der Folge zu Hochform auf und traf vier Mal. So kam es, dass der TSV in der 58. Minute plötzlich mit 25:26 im Hintertreffen war. Am Ende hatte das Team von Coach Claus Ammann sogar noch Glück, dass Kreisläufer Frederik Söder in letzter Sekunde zum 27:27-Endstand traf.

"Wir hatten in der Abwehr etwas besser gearbeitet als zuletzt und sind aggressiver aufgetreten wie gegen Ravensburg und haben auch mit den Armen mehr gearbeitet, doch wir müssen das noch besser machen. Die Abwehr steht noch nicht kompakt genug", analysierte Abwehrspezialist Christian Zimmerer die Defensivarbeit. "Es haben schon wichtige Leute gefehlt bei uns, ich hoffe, dass sie beim nächsten Spiel alle wieder dabei sind", sagte Zimmerer.

Nächster Gegner ist am Samstag, den 14. März um 18 Uhr in der Kronriedhalle die Bundesligareserve von FrischAuf Göppingen.

 

TSV: Bakos, Frankenhauser, (beide im Tor), S. Kruse (1), M. Kruse, Rosca (5), Hillenbrand (3/davon 2 Siebenmeter), Libert (9), Fritz (1), Reck, Kohler (2), Zimmerer, Baumgart, Söder (6.)

Bartenbach: J. Kurz (4), Rascher (5), Paulik (1), Rapp (2), H. Kurz (2), Kohl (2), Koch (3), Hoyler (5), Winkler (3).

 

 

Gegen Bartenbach soll die Wende kommen

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bartenbach - TSV Bad Saulgau (Samstag, 19.30 Uhr, Göppingen, Parkhaushalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Den Nimbus der Unschlagbarkeit hat Landesligist TSV Bad Saulgau verloren, doch da auch die direkten Verfolger Nerven zeigten, hat die Mannschaft von Trainer Claus Ammann immer noch die Tabellenführung inne. Mit Steinheim, Winzingen/Wißgodlingen und Bad Saulgau kämpfen nun sieben Spiele vor Saisonende drei punktgleiche Teams um den Direktaufstieg in die Württembergliga. Verliert der TSV erneut, verliert er garantiert die Tabellenführung da Winzingen und Steinheim am Sonntag gegeneinander antreten. Zur Verteidigung der Spitze sollte ein Sieg her, denn ein Remis reicht nur, wenn die beiden Kontrahenten ebenfalls unentschieden spielen. Spannung pur also in der Landesliga.

Ungeachtet dieser Rechenbeispiele bereitet sich der TSV mit viel Engagement auf das Spiel gegen Bartenbach vor. "Mit der Trainingsbeteiligung bin ich ganz zufrieden und auch mit dem Engagement. Die Mannschaft will die Wende, das hat man in den Trainingseinheiten in dieser Woche deutlich gemerkt. Nur leider hat die Grippewelle nun auch den TSV erfasst. Der ein oder andere wird nicht spielen können", sagt Trainer Claus Ammann.  Sicher ausfallen wird neben Kreisläufer Patrick Engler Spielmacher Istvan Gaspar, der schon zwei Wochen an einer Grippeerkrankung laboriert. Für ihn wird Neuzugang Cosmin Libert zum Einsatz kommen, der sich immer besser in die Mannschaft einfügt. "Cosmin gefällt mir ganz gut. Er ist ein Leadertyp, der aber auch mal ein Späßchen machen und die Jungs aufmuntern und motivieren kann. Er soll Istvan entlasten, der diesmal aber leider ausfällt", sagt Ammann. Wer letztendlich gegen Bartenbach auflaufen wird, steht voraussichtlich erst kurz vor der Abfahrt fest, da einige Akteure am Freitag noch kränkelten.

Claus Ammann versuchte, in dieser Woche die Abwehr wieder auf den Stand der Vorrunde zu bringen. "Die Meisterschaft wird in der Abwehr entschieden. Die Körpersprache muss endlich wieder stimmen, wir müssen aggressiver in die Zweikämpfe gehen. Wir haben das geübt und ich hoffe, dass es die Mannschaft dann auch auf die Platte bringt", sagt Ammann. Auch Torhüter David Bakos hofft darauf, dass seine Vorderleute den Ball führenden Gegner wieder früher angehen und nicht wie in den vergangenen drei Partien meist bis an den Kreis gewähren lassen. Die Spannweite der Arme sollte wieder ausgenutzt und die Beinarbeit verbessert werden, so kann der Gegner verunsichert und der ein oder andere Ball erhascht werden. Trainer Claus Ammann hat nun die schwierige Aufgabe, der Mannschaft zu alter Stärke zu verhelfen. " In der Vorrunde hatten wir zum Teil auch etwas Glück und mussten nicht lernen, mit Niederlagen umzugehen. Das ist jetzt anders. Man vergisst plötzlich, was man kann. Es gibt bei uns keinen Psychologen und keinen Mentaltrainer wie in der Bundesliga. Die Spieler müssen die Probleme selbst auf dem Spielfeld lösen. Ich spreche mit ihnen, versuche beim Training teilweise auf ihre Wünsche einzugehen. Wir arbeiten ja permanent miteinander. Die Mannschaft braucht jetzt ein Erfolgserlebnis und dann hoffen wir, dass sich der Knoten gelöst hat", sagt Ammann.

Der TSV Bartenbach hat die kleine Formkrise des TSV natürlich mitbekommen und erhofft sich deshalb gegen den Favoriten Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Bereits in der Vorrunde hatte der TSV gegen die frisch aufspielenden Bartenbacher Startschwierigkeiten. Schnell geriet Bad Saulgau in Rückstand, erarbeitete sich jedoch dann durch einen stark aufspielenden Sebastian Luib und einen glänzenden Torhüter David Bakos Vorteile und gewann letztendlich verdient mit 28:23. Marian Rascher, Manuel Paulik und Lukas Winkler waren damals die treibenden Kräfte bei den Gästen. Zu Hause wird Bartenbach allerdings noch einen Zahn zulegen, um bald einen Nichtabstiegsplatz erreichen zu können. Beim letzten Spieltag verzeichnete der Gegner gegen Esslingen einen Formanstieg und gewann auswärts mit 29:21.

Der TSV setzt einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 16.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

 

TSV: Bakos, Schranz, (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Libert, Fritz, Reck, Kohler, Zimmerer, Luib, Baumgart, Söder.

 

Es ist der Wurm drin

Handball-Landesliga Staffel 3: TSB Ravensburg - TSV Bad Saulgau 32:28 (15:15)

 

Ravensburg / Bad Saulgau (tl) - Die Vorzeichen standen am vergangenen Samstagabend für den TSV Bad Saulgau vor dem Spiel gegen die Ravensburger RAMS eigentlich nicht schlecht. Mehr als die Hälfte der Zuschauer in der Kuppelnauhalle waren aus Bad Saulgau gekommen, um ihr Team im Aufstiegskampf zu unterstützen. Man war trotz kleiner Formkrise schließlich immer noch Tabellenführer. Mit Cosmin Libert war zudem ein neuer Spieler zum Team gestoßen, der zwar noch kaum mit der Mannschaft trainieren konnte, aber schon mal einen sportlich guten Eindruck machte. All das half jedoch nichts. Der TSV traf auf eine bis in die Haarspitzen motivierte Ravensburger Mannschaft, die variabel spielte und die TSV-Abwehr oft schlecht aussehen ließ.

Von Beginn an lief der TSV einem Rückstand hinterher. Istvan Gaspar konnte in der Anfangsphase zwei schöne Treffer markieren, lief sich dann aber mehr und mehr an der robusten gegnerischen Abwehr fest. Der ehemalige TSV-Akteur Gabriel Stanciu traf fast nach Belieben, ebenso Simon Schmiedel, der sein bestes Saisonspiel zeigte und zeitweise fast ungehindert durch die Bad Saulgauer Abwehr spazieren konnte. Zudem waren die körperlich robusten Kreisläufer der Gastgeber nur selten an der Ballannahme zu hindern. Torhüter David Bakos konnte einem fast Leid tun, er war oft auf sich allein gestellt und hielt, was zu halten war. In der 13. Minute zeigte die Anzeigetafel bereits 8:4 für die Gastgeber und Trainer Claus Ammann wechselte Neuzugang Cosmin Libert ein. Er brachte mehr Dynamik ins Bad Saulgauer Spiel und der TSV kam immer näher an die Hausherren heran. Frederik Söder, Michael Reck, Sebastian Luib, Simon Kruse sowie Ioan Constantin Rosca sorgten für den 15:15 Pausenstand.

Im zweiten Abschnitt kombinierte der TSV-Angriff kurzzeitig wieder so, wie man es von ihm in der Vorrunde gewohnt war und Rückraumschütze Simon Kruse sowie Sebastian Luib sorgten für die erstmalige Führung für Bad Saulgau (17:15). Die etwa 200 Bad Saulgauer Fans atmeten tief durch und sahen den TSV im Aufwind. Zwei Tore von Cosmin Libert sorgten dafür, dass der TSV in der 38. Minute mit 20:19 in Führung lag. Doch die früher so starke TSV-Defensive war an diesem Abend zu schwach für die bedingungslos kämpfende Offensive der Gastgeber. Gabriel Stanciu und der sehr agile, immer stärker werdende Dominik Hensel brachten die Ravensburger wieder in Front. Istvan Gaspar konnte in der 51. Minute nochmals bis auf 24:25 verkürzen. Dann bündelten die RAMS nochmals die letzten Kräfte, setzten sich Tor um Tor ab und hielten den Vorsprung dann bis zum Schluss. Da der TSV wiederum von fünf zugesprochenen Siebenmeter-Strafwürfe nur einen verwandeln konnte und die Chancenverwertung abermals zu wünschen übrig ließ, hatten die Bad Saulgauer die Niederlage verdient.

Ebenso wie den Bad Saulgauern ging es Verfolger Steinheim, der sein Heimspiel gegen Herbrechtingen-Bolheim mit 30:34 verlor. Den Spitzenmannschaften scheinen die Nerven ab und zu einen Streich zu spielen. Der Kampf um die Spitzenplätze ist also noch längst nicht ausgefochten. Noch hat es der TSV selbst in der Hand, den Direktaufstieg doch noch zu schaffen, da er am 11. April gegen das Spitzenteam aus Winzingen/Wißgoldingen antreten muss. Dazu muss Trainer Claus Ammann jedoch noch jede Menge psychologische Aufbauarbeit leisten. Die Abwehr muss wieder aktiver arbeiten, die Absprachen müssen verbessert werden und auch der Angriff muss wieder Selbstvertrauen tanken.

Nächster Gegner ist am Samstag, den 7. März um 19.30 Uhr der TSV Bartenbach, der am Samstag in Esslingen mit 29:21 gewann. Abfahrt des Fanbusses ist um 16.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

TSV: Bakos, Schranz, (beide im Tor), S. Kruse (5), M. Kruse, Rosca (1), Hillenbrand, Libert (6/1), Gaspar (4), Reck (2), Kohler, Zimmerer (1), Luib (6/davon 1 Siebenmeter), Baumgart (2), Söder (1).

 

Ravensburg: Kutas, Steitz, (beide im Tor), Bruder, Langlois, Stanciu (10), Lotterer (2), Sandu (4), Langlois (1), Weltner, Schmiedel (8), Farkas, Geiß (2),  Schilcher (1), Hensel (4)

 

 

Stimmen zum Spiel:

 

TSV-Trainer Claus Ammann

Mir fehlen die Worte. Wir sind auf einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner getroffen. Es hat sich herumgesprochen, dass wir zurzeit ein wenig schwächeln. Wir hatten überhaupt keinen Zugriff auf Simon Schmiedel, der wohl das Spiel seines Lebens machte. Bei Gabriel Stanciu wussten wir, dass er stark ist, doch wir waren viel zu brav in der Abwehr. Wir machten mehr technischen Fehler als Ravensburg und vier Siebenmeter darf man einfach nicht verwerfen.

 

 

TSV-Rückraumakteur Ioan Constantin Rosca

In der ersten Halbzeit war unserer Abwehr noch einigermaßen okay. Die zweite Halbzeit war eine Katastrophe. Ich weiß auch nicht warum. Das muss besser werden.

 

 

RAMS-Trainer Arno Uttenweiler

Wir hatten in der Vorrunde einen dezimierten Kader. Jetzt habe ich manchmal 19 Leute im Training und kann gar nicht alle aufstellen. Ich wusste, dass wir für den Klassenerhalt auch einmal einen Big Point setzen müssen. Wir wollen noch mehr als acht Punkte und werden jedes Spiel so angehen, als wäre es das letzte. Ich bin aber überzeugt, dass Bad Saulgau den Aufstieg schafft.

 

 

RAMS-Rückraum-Shooter Gabriel Stanciu (ehemaliger TSV-Spieler)

Ich denke noch gerne an Bad Saulgau zurück, weil ich mich dort sehr wohl gefühlt habe. Ich war heute nicht einmal so gut, habe aber keine Verletzungsprobleme mehr. Ich hab nur ein Problem mit dem Alter und trainiere nur einmal in der Woche. Wir haben heute gegen einen sehr starken Gegner gespielt und einen sehr guten Torhüter David Bakos, der immer noch mein Freund ist. Der Block der TSV-Abwehr war heute nicht so gut, das war ausschlaggebend. Ich drücke aber dem TSV die Daumen, dass er aufstiegt.

 

RAMS-Akteur Simon Schmiedel

Wir waren hoch motiviert und hatten nichts zu verlieren und haben heute einfach die Treffer gemacht, die wir sonst nicht machen. Alle haben sich unheimlich ins Zeug gelegt. Ich freue mich riesig.

 

Cosmin Libert ist ab sofort spielberechtigt

Bad Saulgau (tl) - Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau kann einen Neuzugang vermelden, der bereits für das Spiel am kommenden Samstag gegen Ravensburg spielberechtigt ist. Mit Cosmin Libert trifft ein erfahrener rumänischer Erstligaspieler zum Team, der zuletzt bei HC Potaissa Turda unter Vertrag stand. Aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten des Vereins verließen fünf Akteure die Mannschaft, darunter Libert. Der ehemalige TSV-Spieler Christian Zachmann erfuhr von dieser Vereinsmisere in Rumänien und stellte kurzfristig die Verbindung zum TSV Bad Saulgau her. Nicht nur Zachmann, sondern auch der Trainer von Potaissa Turda, Horatio Gal, stand in der Saison 2004/2005 als Spieler in Diensten des TSV. Die Verbindungen nach Bad Saulgau sind also vielfältig.

Der 30jährige stand auch mit anderen Vereinen in Kontakt, in Bad Saulgau fühlte er sich jedoch am wohlsten. "Hier bin ich aufgenommen worden wie in einer Familie", freut sich der Neuzugang, der zunächst mit seinem Bruder Marius nach Bad Saulgau gezogen ist. In einigen Monaten werden seine Frau und sein zweijähriger Sohn nachkommen.

Der gelernte Elektrotechniker tritt am 1. März eine Arbeitsstelle in einem Bad Saulgauer Betrieb an. Zuerst möchte er schnell Deutsch lernen, um sich gleich gut verständigen zu können. Handball hätte viel mit Instinkt zu tun und hätte eine eigene Sprache, deswegen verstehe er sich mit seinen Mitspielern schon jetzt ganz gut, meint Libert.

In Rumänien war der 1,87 Meter große Akteur Profi, trainierte zwei Mal täglich und schaffte es mit seiner Mannschaft in den letzten beiden Jahren auf Tabellenplatz vier bzw. drei. Der Vollblutsportler joggt zurzeit jeden Tag, geht in's Fitnessstudio und ist heiß auf viele Einsatzzeiten beim TSV. "Cosmin soll Istvan Gaspar als Spielführer in der Mitte entlasten. Er soll Schwung und Ideen ins Spiel bringen", sagt der zweite Vorsitzende der Handballabteilung Ralf Gebele. Der Verein plante ihn eigentlich für die kommende Saison ein. Wegen der finanziellen Schwierigkeiten des rumänischen Vereins entfiel die sonst übliche mehrmonatige Wechselsperre, weshalb er nun schon ab 28. Februar spielberechtigt ist. "Dass er schon jetzt dabei sein kein, ist natürlich gut. Wir erwarten uns nach und nach eine Erweiterung der Spielmöglichkeiten unabhängig davon ob wir aufsteigen oder nicht. Er ist sehr beweglich, hat ein gutes Auge, eine ausgefeilte, feine Technik und ist schnell und dynamisch. Ich hoffe, dass er sich rasch in unsere Mannschaft integriert und uns weiter bringt", sagt Gebele.

"Ich bin hierher gekommen, um lange in Bad Saulgau zu spielen, wenn's geht bis ich 36, 37 Jahre oder noch älter bin. Ich möchte aber hier auch eine Existenz mit meiner Familie aufbauen und eine gute, sichere Arbeit haben", sagt Cosmin Libert. "Doch zunächst möchte ich natürlich dem Team helfen, möglichst immer gewinnen und den Aufstieg schaffen. Erlauben Sie mir noch dem TSV, meinem neuen Arbeitgeber und allen, die mir bei meinem Wechsel geholfen haben, zu danken", sagt Libert noch auf Englisch.

Für den Tabellenführer zählt nur ein Derbysieg

Handball-Landesliga Staffel 3: TSB Ravensburg - TSV Bad Saulgau (Samstag, 18.15 Uhr, Kuppelnauhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Der TSV Bad Saulgau hat am vergangenen Samstag gegen Verfolger Steinheim zwar knapp verloren, im Vergleich zu den vorangegangenen Spielen jedoch aufsteigende Form gezeigt. Hoffnung genug für die Verantwortlichen und Akteure, um am heutigen Samstag in Ravensburg an einen Sieg zu glauben. Anpfiff in der Kuppelnauhalle ist um 18.15 Uhr. Fast alle Teams der Liga haben sich gegen die Ravensburger RAMS bislang auf Grund der unkonventionellen Spielweise schwer getan. So auch der TSV, der im Vorrundenmatch lange zurücklag, bis er dann an Tempo zulegte und nach einem 10:12-Halbzeitrückstand doch noch klar mit 29:21 gewann.

Der TSV möchte den Aufwärtstrend fortsetzen, die Tabellenführung verteidigen und endlich wieder an die Form der Vorrunde anknüpfen. Ob der rumänische Neuzugang Cosmin Libert, der seit einer Woche im Team ist, schon einen Beitrag zur Besserung leisten kann, weiß natürlich niemand. "Er wird spielen, aber muss natürlich erst in unser Spielsystem integriert werden. Nach nur drei gemeinsamen Trainingseinheiten kann man noch nicht allzu viel erwarten. Ich bin mir aber sicher, dass er nicht sehr lange braucht, um sich einzugliedern. An der Feinabstimmung muss dann sicherlich noch einige Zeit gefeilt werden. Er soll nach und nach Istvan Gaspar, der oft 60 Minuten durchspielen musste, in der Spielmacherposition entlasten. Aber auch auf Halblinks oder am Kreis ist er meines Wissens geschult", sagt TSV-Trainer Claus Ammann. "Cosmin hat viel Erfahrung und macht sportlich einen guten Eindruck. Sympathisch fand ich außerdem, dass er sich sofort im SZ-Interview bei allen bedankt hat, die ihm bei seinem Wechsel hier in Bad Saulgau unterstützt haben und immer noch helfen", ergänzt Coach Ammann. Wegen finanzieller Schieflage seines rumänischen Erstligavereins HC Potaissa Turda griff hier die sonst mehrmonatige Wechselsperre nicht, weshalb er vom Verband schon für den 28. Februar eine Spielberechtigung beim TSV erhielt. Eigentlich war er erst für die nächste Saison eingeplant (wir berichteten in der gestrigen Ausgabe). Zusammen mit Istvan Gaspar soll er helfen, das Spiel zu gestalten und die Mitspieler in Szene zu setzen. Vor allem die Außenpositionen und Kreisläufer sollen wieder besser bedient werden.

Trainer Claus Ammann ist vom spielerischen Potenzial seines Teams überzeugt und möchte dem Derby den TSV-Stempel aufdrücken. "Da treffen zwei völlig unterschiedliche Spielstile aufeinander. Wir versuchen jedenfalls, unseren Stil durchzusetzen. Ravensburg wird sicherlich längere Angriffe spielen, deshalb muss unsere Abwehr sehr aktiv und wachsam sein und versuchen, den ein oder anderen Ball zu erhaschen, um in eine schnelle erste Welle zu kommen. Wir werden es mit Tempo-Handball versuchen", sagt Ammann.

Ein Sorgenkind ist immer noch die Chancenverwertung. Ammann nennt dafür zwei Gründe. Zum einen sei eine bessere, kaltschnäuzigere Ausnutzung der Chancen weniger durch noch strafferes Training als durch mehr Psychologie zu erreichen. Vor allem die älteren Akteure, die nochmals eine Liga höher spielen möchten, würden sich selbst zu viel Druck machen. Es fehle dann an Selbstbewusstsein, die nötige Ruhe wäre nicht da. Zum anderen wären auch teilweise die Wurftechniken, die man schon in jungen Jahren lernen müsste, nicht die besten.

" Wenn wir uns so viele Chancen wie in den letzten Spielen erspielen, kann man sagen, dass es spielerisch stimmt. Am wichtigsten für uns ist jetzt, dass sich der mentale Knoten löst. Der Kopf muss frei werden. Diese Schwierigkeiten haben sogar Weltklasseteams, das hat man kürzlich bei der WM in Katar bei der deutschen Nationalmannschaft sehr deutlich gesehen", sagt Ammann. Der TSV-Trainer muss auf Kreisläufer Patrick Engler verzichten (Adduktorenprobleme), auf den Rest der Mannschaft kann er voraussichtlich zurückgreifen.

Gegner Ravensburg kämpft für den Klassenerhalt, sieht sich in der der Außenseiterrolle und kann befreit aufspielen, da ein Sieg nicht unbedingt erwartet wird. Da Ravensburg kürzlich  gegen Steinheim nur 27:29 verlor und der TSV mit 28:31, rechnen sich die Hausherren dann doch gewisse Außenseiterchancen aus. Auch habe der TSV "die unangefochtene Stellung in der Liga verspielt und spüre den Atem der Verfolger mehr denn je", steht auf der Homepage der RAMS zu lesen. Die Gastgeber können ebenfalls auf eine voll besetzte Bank mit einigen, dem TSV wohl bekannten Gesichtern, verweisen. Trainer Arno Uttenweiler war vor vielen Jahren Leistungsträger in der Regionalligamannschaft des TSV und auch Ravensburgs Rückraum-Goalgetter Gabriel Stanciu trug einige Jahre das Trikot des TSV. Ebenso war Mannschaftskollege Alex Man schon Spieler in Bad Saulgau.

Da die Kuppelnauhalle nicht über sehr viele Zuschauerplätze verfügt und das Derby sicherlich viele Fans anzieht, empfiehlt es sich, mindestens eine halbe bis eine Stunde vor dem Spiel zu kommen.

 

TSV: Bakos, Schranz, Frankenhauser (alle im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Libert, Gaspar, Fritz, Reck, Kohler, Zimmerer, Luib, Baumgart, Söder.

 

Der Aufstieg ist noch ganz weit weg

Interview mit dem Sportlichen Leiter des TSV: Krischan Hillenbrand

Der Tabellenführer der Handball-Landesliga TSV Bad Saulgau muss nach der dreiwöchigen Pause um den Jahreswechsel schon wieder zwei Wochen pausieren, bevor er am Samstag, den 21. Februar um 18 Uhr in der Kronriedhalle zum Spitzenspiel den Tabellenzweiten Steinheim empfängt. SZ-Mitarbeiter Thomas Lehenherr hat sich neun Spiele vor Saisonende mit dem sportlichen Leiter Krischan Hillenbrand über Zukunftsperspektiven sowie die Vereins- und Jugendarbeit unterhalten.

 

SZ: Der TSV schwächelt momentan etwas. 4:4 Punkte bislang in der Rückrunde sind nicht gerade meisterlich. Wird die Mannschaft ihr Leistungsvermögen bald wieder abrufen können?

 

Krischan Hillenbrand: Die lange Pause tat nicht gut. Wir hatten einen Super-Rhythmus bis die Unterbrechung kam und jetzt haben wir schon wieder zwei Wochen spielfrei. Die Verfolger schwächelten zwar auch, aber wir haben das nicht ausgenutzt. Wichtig ist jetzt, dass die ganze Mannschaft wieder 100 Prozent gibt, sie darf überhaupt nicht nachlassen, 80 % reichen nicht. Auch in den Trainingseinheiten müssen alle alles geben, die Herausforderung annehmen. Ich bin überzeugt, dass die drei ersten in der Tabelle nochmals Federn lassen müssen, da alle anderen Teams heiß drauf sind, uns Punkte abzuluchsen.

 

SZ: Ist vielleicht der Druck, der auf dem Team lastet, etwas groß?

 

Hillenbrand: Von uns Vereinsfunktionären geht überhaupt kein Druck aus. Den Druck hat sich die Mannschaft selbst gemacht. Die Spieler wollen aufstiegen. Wenn jemand vor der Saison gesagt hätte, wir belegen Platz fünf oder besser, hätte ich sofort unterschreiben. An einen Aufstieg hatte keiner von uns gedacht. Jetzt will die Mannschaft aufsteigen und wir unterstützen sie natürlich dabei nach unseren Möglichkeiten. Aber wir üben keinerlei Druck aus.

 

SZ: Sie müssen ja als sportlicher Leiter auch schon für die nächste Saison planen und den möglichen Aufstieg mit in ihre Überlegungen einbeziehen. Können Sie uns schon Konkretes über Abgänge oder Zugänge verraten?

 

Hillenbrand: Im nächsten Jahr wird der Kader ähnlich aussehen wie zurzeit. Wir sind gerade mit unseren eigenen Spielern im Gespräch. Die meisten haben schon für die nächste Saison zugesagt. Ein Abgang ist sicher: Tobias Baumgart wird in der nächsten Saison wieder für seinen Heimatverein Biberach spielen. Wir sind auch mit neuen Spielern im Gespräch. Es ist aber noch nichts unterschrieben. In den nächsten Wochen wird sich dies entscheiden. Von der A-Jugend werden die beiden 17jährigen Torhüter Martin Schranz und Lukas Frankenhauser weiterhin zur Verfügung stehen.

 

SZ: Apropos Jugend. Wie sind sie zurzeit mit der Jugendarbeit im Verein zufrieden? Sie sind ja auch noch als Jugendtrainer tätig.

 

Hillenbrand: Da liegt noch viel Arbeit vor uns. Es läuft noch so, wie wir uns das erhofft habe. Wir haben leider viel zu wenig Vereinsmitarbeiter und Trainer. Jeder der bei uns Trainer und sonst einen Posten hat, hat noch viele weitere Aufgaben. Fast jeder einzelne ist überlastet. Aber das ist ja in vielen Vereinen so. In Wangen zum Beispiel klappt das besser, da gibt es viel mehr aktive Spieler oder ehemalige Spieler, die Aufgaben in der Jugend übernehmen. Bei manchen Jugendspielern ist es ähnlich. Auch da sind sehr viele noch anderweitig beschäftigt. Deswegen spielt bei uns auch keine Jugendmannschaft höher klassig. Ich selbst trainiere die männliche B-Jugend, werde mich aber wohl ab der nächsten Saison da zurückziehen müssen, um mich mehr auf meine Aufgabe als sportlicher Leiter konzentrieren zu können - so lange ich für dieses Amt gewählt bin. Ein sportlicher Leiter muss sich eigentlich um alle Mannschaften im Verein kümmern und das kann ich zurzeit nicht leisten.

Die Kinder und Jugendlichen haben Spaß und kommen gern zu uns ins Training und das soll auch so bleiben. Ich hoffe nur, dass wir einmal mehr Trainer haben oder vielleicht eine koordinative Stelle für die Jugend, um die Aufgaben im Verein besser verteilen können. Da stünden wir dann sicherlich auch leistungsmäßig besser da und die überdurchschnittlich begabten jungen Spieler würden dann auch bei uns bleiben.

Leider haben wir in der Nähe von Bad Saulgau keine Hochschulen, so dass eben viele Spieler nach dem Abitur weggehen. Nach dem achtjährigen Gymnasium und ohne Bundeswehrzeit oder Zivildienst gehen die A-Jugendlichen oft schon im Alter von 18 Jahren zum studieren. Sie sehen, es ist hier nicht einfach, Jugendliche an die erste Mannschaft heranzuführen, deswegen werden wir immer auch auswärtige Spieler brauchen.

Der Spaß an Bewegung und Sport sowie die Koordination soll aber immer noch im Vordergrund stehen und das ist bei unserer Sportart wie kaum in einer anderen der Fall. Faszination Handball eben!

 

SZ: Macht es Ihnen trotz der ungelösten Probleme Spaß im Verein zu arbeiten?

 

Hillenbrand: Ja klar, ich will nicht schwarz malen. Man muss nur genau analysieren und man darf auch nichts schönreden. Unsere Erste hat uns allen bislang große Freude bereitet. Keiner hätte dies so erwartet. Jetzt müssen wir dran bleiben. Der Aufstieg ist noch ganz weit weg. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken, den Kopf frei kriegen und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Ich hoffe natürlich jetzt auch, dass wir den ersten Platz behalten können und nicht in die Relegation müssen. Ich hoffe auch, dass unsere vielen Zuschauer weiterhin hinter uns stehen, auch wenn's mal klemmt.  

Bad Saulgau verliert Spitzenduell

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - TV Steinheim 28:31 (15:16)

 

Bad Saulgau (tl) - Die fast 900 Zuschauer sahen am vergangenen Samstagabend in der Bad Saulgauer Kronriedhalle ein Duell auf Augenhöhe, das der Gast und Tabellenzweite TV Steinheim auf Grund der besseren Chancenverwertung für sich entschied. Die Bad Saulgauer mühten sich redlich, konnten immer wieder ihrem Gegner den Ball abluchsen, und hatten an diesem Abend mit zahlreichen Latten- und Pfostentreffern eindeutig das Pech auf ihrer Seite. Zudem fehlte im Angriff oft die "Kaltschnäuzigkeit", sichere Chancen zu verwandeln.

Der TSV startete ganz verheißungsvoll in die Partie und führte bereits in der 5. Minute durch Treffer von Simon Kruse, Ioan Constantin Rosca, Istvan Gaspar und Sebastian Luib mit 4:2. Doch mehr und mehr setzte sich der groß gewachsene Steinheimer Rückraumspieler David Wittlinger in Szene. Er wurde geschickt von den zwei äußerst agilen Führungsspielern Denis Kaumann und Klaus Nissle angespielt und warf aus allen Lagen. So kam es, dass der TSV in der 19. Minute mit 8:9 in Rückstand geriet und in der Folge ständig einem Rückstand hinterherlaufen musste. Angespornt von der Abschlussschwäche des TSV konnten die Gäste bis auf 16:11 davonziehen, bevor die Hausherren wieder den "Turbo anwarfen" und vier Treffer in Folge zum 15:16 Pausenstand erzielen konnten.

Im zweiten Abschnitt dasselbe Spiel. Immer wenn der TSV hätte ausgleichen oder in Führung gehen können, unterliefen ihm Fehler im Angriff, die Steinheim meist eiskalt ausnutzte. Trotz guter Paraden von David Bakos und anschließenden weiten Traumpässen zu seinen Mitspielern vermochten es die Gastgeber nicht, sich einen Vorteil zu erspielen. Im Gegenteil, die Bad Saulgauer bauten den gegnerischen Torhüter Steffen Maier regelrecht auf. In der zweiten Hälfte brachte er die TSV-Angreifer mit gekonnten Reflexen schier zur Verzweiflung. TSV-Trainer Claus Ammann versuchte durch enge Deckung der beiden Mittespieler Dennis Kaumann und Klaus Nissle die Zuspiele auf Rückraumshooter David Wittlinger zu stören, doch die beiden lösten sich immer wieder geschickt von ihren Gegenspielern oder suchten selbst den Weg zum Tor.

"Meine Mannschaft hat gekämpft, da kann ich ihr keinen Vorwurf machen. Doch wenn man so viele Chancen liegen lässt, kann man kein Spiel gewinnen. Von sechs Siebenmetern wurden nur zwei verwandelt. Viele Tempogegenstöße konnten nicht verwertet werden. Da müssen wir noch hart arbeiten", analysierte TSV-Trainer Claus Ammann das Spiel im anschließenden Pressegespräch. "Wir sind die Gejagten, alle Mannschaften sind heiß gegen uns. Die Mannschaften im unteren Tabellendrittel können quasi befreit aufspielen, da man gegen uns sowieso keinen Sieg erwartet. Und die beiden Mitstreiter um die Tabellenspitze Steinheim und Winzingen/Wißgoldingen haben auch das gleiche Ziel wie wir und kämpfen bis zum Umfallen. Der Aufstieg ist noch in sehr weiter Ferne", sagte Ammann. Sein Gegenüber Peter Pharion war nicht zu Unrecht stolz auf die Leistung. "Die Zuschauer haben ein spannendes Spiel auf gutem Landesliganiveau gesehen. Ich denke, meine Mannschaft hat den Sieg verdient. Es wäre gut, wenn wir am Ende ganz vorne wären", sagte Pharion. "Wir haben letztes Jahr die Erfahrung mit der Relegation gemacht, jetzt lassen wir euch dabei den Vortritt und wir schaffen den Direktaufstieg", sagte Claus Ammann und fand am Ende doch noch seinen Humor. "Ich bin überzeugt, dass wir das schaffen und vielleicht spielen wir ja dann eine Klasse höher wieder gegeneinander", ergänzte Ammann.

Am kommenden Samstag, den 28. Februar muss sich der TSV Bad Saulgau mit dem TSB Ravensburg einem unangenehmen Gegner stellen. Spielbeginn in der Ravensburger Kuppenauhalle ist um 18.15 Uhr.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse (5), M. Kruse (1), Rosca (4/davon 1 Siebenmeter), Hillenbrand (2), Gaspar (4), Reck, Kohler, Zimmerer, Luib (5/1), Engler (1), Baumgart (3), Söder (3).

 

Weitere Bilder vom Spiel findet Ihr HIER

 

Spitzenspiel in der Kronriedhalle gegen die Torfabrik aus Steinheim

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - TV Steinheim (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Am Samstag, den 21. Februar empfängt der Tabellenführer der Handball Landesliga TSV Bad Saulgau um 18 Uhr den Tabellenzweiten TV Steinheim zum Spitzenspiel in der Kronriedhalle. „Das ist ein Vierpunktespiel für uns“, sind sich Spieler und Verantwortliche einig. Gewinnt der TSV, kann er seinen Vorsprung auf Steinheim auf vier Punkte vergrößern, verliert er, ist er punktgleich. Doch für einen Sieg müssen die Bad Saulgauer im Vergleich zu den letzten Begegnungen noch ein oder sogar zwei Schippen zulegen. Die „Torfabrik“ Steinheim besitzt den mit Abstand besten Angriff der Liga. Steinheims Offensive erzielte bislang 75 Treffer mehr als der TSV, dafür ließ die Defensive über  100 Treffer mehr zu als die der Bad Saulgauer. Das Spiel verspricht also einen Kampf auf Biegen und Brechen. Dass der TSV gut kombinieren und effektiv spielen kann, hat er in der gesamten Vorrunde bewiesen. Am deutlichsten war dies beim Spiel gegen den damaligen Zweiten Winzingen-Wißgoldingen zu sehen, als er der HSG keine Chance ließ und souverän gewann.

Das Hinspiel gegen Steinheim ist dem TSV noch gut in Erinnerung, als TV-Spielmacher David Wittlinger in Hälfte eins die TSV-Abwehr vor große Probleme stellte. Nur langsam fand der TSV nach einem 7:12-Rückstand ins Spiel und konnte zur Pause auf 10:13 verkürzen. Der zweite Abschnitt gehörte dann eindeutig dem TSV nachdem Trainer Claus Ammann von der zunächst offensiven Abwehr auf die defensivere 6:0-Variante umstellte. Die Bad Saulgauer gingen damals als verdiente Sieger (29:23) vom Platz. Der agile und groß gewachsene David Wittlinger ist auch heute noch der Top-Torschütze beim TV, der meist mehr als acht Treffer pro Spiel erzielt. Fast genauso gefährlich sind die quirligen Nissle-Brüder Klaus und Thomas sowie Dennis Kaumann. Zudem steht mit Steffen Maier ein reflexstarker Torhüter zwischen den Pfosten. TV-Coach Peter Pharion möchte den Höhenflug seines Teams fortsetzen, wenn auch die letzten beiden Siege gegen Nürtingen und Göppingen mit etwas Glück zustande kamen.

TSV-Trainer Claus Ammann hofft seinerseits darauf, dass bei der Offensive der Knoten platzt. Rückraumspieler Ioan Constantin Rosca hat sich von seiner Erkältung erholt und auch Abwehrchef und Kreisläufer Frederik Söder hat seinen grippalen Effekt und seinen Muskelfaserriss zumindest halbwegs überwunden. Auch die weiteren Akteure sind meist fit, so dass die Voraussetzungen ganz gut sind.

"Ich hoffe sehr, dass unsere Mannschaft an die Leistungen der Hinrunde anknüpft. Dabei sollten wir unnötige Hektik und Härte vermeiden und besonders darauf achten, dass wir nicht zu oft durch 2-Minuten-Strafen in Unterzahl spielen. Das Aufbauspiel sollte funktionieren und die Abschlüsse vom Kreis oder auch von außen einfach gelingen. Ich verspreche mir sehr viel von der Rückkehr von Frederic Söder, ist er doch der Stabilisator in der Abwehr und sorgt im Angriff mit seinen Qualitäten immer für Unruhe und natürlich für viele Tore", sagt Handballchef Matthias Knoll. "Die ausgezeichnete Kondition und Stimmung in der Mannschaft sind für mich ein Garant für ein tolles Spiel – ich rechne fest mit einem Sieg unseres TSV", sagt der erste Vorsitzende weiter.

Da voraussichtlich sehr viele Zuschauer dieses Spitzenspiel sehen möchten, wird empfohlen, eine halbe bis eine Stunde vor Spielbeginn zu kommen.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Fritz, Reck, Kohler, Zimmerer, Luib, Engler, Baumgart, Söder.

 

Heimspielwochenende des TSV

Neben der ersten Herrenmannschaft spielen weitere TSV-Mannschaften am Wochenende in der Kronriedhalle. Am Samstag empfängt die weibliche D-Jugend um 11.30 Uhr den TV Gerhausen, bevor um 13 Uhr die weibliche C-Jugend ebenfalls gegen Gerhausen antritt. Um 14.30 Uhr möchte die männliche C-Jugend ihre Tabellenführung gegen den HC Bodensee verteidigen und um 16 Uhr empfängt die „Zweite“ zum Vorspiel der „Ersten“ die HSG Langenau/Elchingen 2. Am Sonntag ist um 13 Uhr Spannung pur angesagt, wenn die weibliche A-Jugend von Trainer Holger Beck der TG Biberach die Tabellenführung streitig machen will. Um 14.45 Uhr tritt die „Dritte gegen Weingarten 3 an und um 16.30 Uhr empfängt die männliche A-Jugend zum guten Schluss des Handballwochenendes die SG Ulm/Wiblingen.

 

Hohenems knöpft TSV verdient einen Punkt ab

Handball, Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – HC Hohenems 27:27 (12:14)

 

(Von Steffen Obert)

BAD SAULGAU (so) – Die erwartungsfrohen Zuschauer in der erneut gut gefüllten Kronriedhalle sahen am vergangenen Samstag ein enttäuschendes Spiel des Tabellenführers gegen eine über die ganze Distanz sehr kompakte und abschlussstarke Mannschaft aus Vorarlberg. Am Ende konnte der TSV noch mit dem 27:27 glücklich sein, denn das Team von Claus Ammann fand nie richtig ins Spiel und ließ vor allem im Angriff die gewohnte Durchschlagskraft vermissen, war aber auch in der Abwehr zu anfällig.

Ohne den immer noch verletzten Kreisläufer Freddy Söder tat sich der TSV von Beginn an schwer gegen eine aggressiv deckende Mannschaft aus Hohenems, die sich gut auf den TSV-Rückraum mit Rosca, Gaspar und Simon Kruse eingestellt hatte. Dennoch führten die Gastgeber durch Tore von Rosca, Hillenbrand (2) und Simon Kruse in der 9. Minute mit 5:3. Das sollte aber die letzte Führung der Saulgauer an diesem Abend gewesen sein, denn Hohenems war fortan im Angriff einfach gedankenschneller und zielsicherer und konnte sich bis zur 17. Minute, angetrieben vom sehr agilen Rechtsaußen Kevin Jenni, eine Zwei-Tore-Führung (7:9) erspielen. Der TSV agierte in dieser Phase trotz zeitweiser doppelter Überzahl zu überhastet, ideenlos und ließ die Gäste ihr Spiel durchziehen. Zwar kam der TSV durch Rosca und Kruse immer wieder auf ein Tor heran, ließ aber weiterhin zu viele Chancen fahrlässig liegen. So führte Hohenems zur Pause verdient mit 12:14. Die „Original Sulgamer Sauschwanzmusik“ sorgte in der Halbzeit für Fasnetsstimmung. Doch wer gehofft hatte, dass der TSV jetzt besser ins Spiel kommen und der Gegner nachlassen würde, wurde leider enttäuscht. Trotz sehr schöner Tore von Sebastian Luib zum 13:14 und dem zwischenzeitlichen 15:15 in der 35. Minute fand der TSV einfach nicht ins Spiel, unnötige Zweiminutenstrafen für Kohler und Simon Kruse kamen dazu. Ein glückloser David Bakos verließ in der 40. Minute das Feld und machte Platz für den jungen Martin Schranz, der in der Folge einige sehr gute Aktionen hatte und damit sein Team im Spiel hielt. Während die Gäste aus Vorarlberg weiterhin ihre Treffsicherheit behielten, zeigte sich der TSV-Rückraum auch in der Folge zu unsicher, leichtsinnig und übte zu wenig Druck auf die gegnerische Abwehr aus. In der 49. Minute führten die Gäste verdient mit 20:23. Die Stimmung in der Kronriedhalle stieg noch einmal in der 52. Minute, als Simon Kruse das 23:24 erzielte, doch der Ausgleich wollte einfach nicht fallen. Hohenems hielt die knappe Führung bis zwei Minuten vor Ende, als plötzlich Hektik am Zeitnehmertisch herrschte, Claus Ammann ein Timeout nehmen wollte, am Ende aber Hohenems den Ballbesitz zugesprochen bekam, wie sich herausstellte zu Recht. Doch die TSV-Abwehr konnte etwa dreißig Sekunden vor Spielende den Ball zurück gewinnen und der vor allem am Ende mutigste Saulgauer Spieler, Istvan Gaspar, sicherte mit einer Einzelaktion das glückliche 27:27-Unentschieden. Gästetrainer Andriy Kuzo sprach im anschließenden Interview mit Hallensprecher Steffen Obert von einem „goldenen Punkt“ für sein Team, denn im Vorfeld hatte keiner mit einem Punktgewinn in Bad Saulgau gerechnet. Umso mehr freute ihn die taktisch sehr disziplinierte Leistung seiner Spieler. Claus Ammann zollte dem Gegner ein Kompliment und gab zu, dass seine Mannschaft den Rückraum der Gäste nicht in den Griff bekam und insgesamt zu viele Chancen liegengelassen habe. Man habe wieder einmal gesehen, dass alle Teams sehr motiviert gegen Bad Saulgau auftreten würden und das eigene Spiel eben noch nicht so gefestigt sei, um am Ende ein solches Match zu drehen.

Weiter geht es nun für den TSV nach einer zweiwöchigen Spielpause am 21.02. zu Hause gegen den Verfolger aus Steinheim, wo sicherlich eine deutliche Leistungssteigerung nötig ist, um die Tabellenführung zu behalten.

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor); S. Kruse (6), M. Kruse (1), Rosca (7), Hillenbrand (3/2), Gaspar (6), Kohler, Zimmerer, Reck, 

Gegen Hohenems von Beginn an Vollgas geben

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - HC Hohenems (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Nach einer dreiwöchigen Spielpause geht die Saison für den Landesliga-Tabellenführer TSV Bad Saulgau mit einem Heimspiel weiter. Im dritten Match der Rückrunde empfängt das Team von Trainer Claus Ammann am heutigen Samstag, um 18 Uhr in der Kronriedhalle den österreichischen HC Hohenems. Im Hinspiel tat sich der TSV sehr schwer gegen den kompromisslos kämpfenden HC und brachte einen Ein-Tore-Vorsprung gerade so über die Zeit. Die Begegnung endete 23:22. Die lange Pause nach der ersten Saisonniederlage gegen Wernau spielt dem TSV nicht unbedingt in die Karten, da die Spielpraxis darunter leidet. Die meisten anderen Mannschaften hatten nur zwei Wochen Spielpause. Dennoch hat der TSV durch intensive Trainingseinheiten versucht, nicht an Schlagkraft zu verlieren. Es sind zwar einige Spieler etwas gesundheitlich angeschlagen, trotzdem kann Trainer Ammann auf eine fast voll besetzte Bank hoffen.

Schwerpunktmäßig wurden Angriffsvarianten trainiert. Das war auch nach der Niederlage gegen Wernau bitter notwendig, da die Offensive fast kollektiv versagte - bei beiden Mannschaften.

Die Chancenverwertung soll durch zu Ende gespielte Spielzüge sowie durch mehr Flexibilität im Angriff besser werden. Über den eigentlich gut aufgestellten Rückraum und die Außenpositionen soll mehr Druck aufgebaut werden. Für den erfolgreichen Abschluss der geforderten Tempogegenstöße ist mehr Selbstvertrauen von Nöten, weswegen Trainer und Führungsspieler zurzeit auch psychologische Arbeit leisten müssen.

"In der Hinrunde war das Match eine enge Kiste. Ich bin mir sicher, dass wir hoch motiviert und konzentriert in diese Partie gehen und Trainer Claus Ammann die Mannschaft nach dreiwöchiger Pause bestens eingestellt hat. Wenn wir die Vorgaben umsetzen, dann verlassen wir das Spielfeld als Sieger – davon bin ich überzeugt", sagt Handballvorsitzender Matthias Knoll.

Der Trainer des HC Hohenems Andrij Kuzo und Kapitän Martin Banzer möchten jedoch den Aufwärtstrend der letzten beiden Spiele beibehalten. In Bartenbach hatten die Österreicher mit 26:24 verdient gewonnen und in der vergangenen Woche Ravensburg einen Punkt abgetrotzt. Führungsspieler Imre Banfi sowie die Torhüter Erol Ademi und Simon Wallner leisteten einen entscheidenden Beitrag zur Formsteigerung ihres Teams. Trotzdem befindet sich er HC noch im Abstiegskampf und muss unbedingt weiterhin punkten.

Die Partie verspricht also sehr spannend zu werden, möchten die Hausherren doch gleich mit Vollgas loslegen, um möglichst schnell eine Vorentscheidung zu erzwingen. Den Direktaufstieg fest im Visier ist jeder TSV-Akteur bis in die Haarspitzen motiviert. Da Verfolger Steinheim zurzeit nur drei und Winzingen/Wißgoldingen nur vier Minuspunkte hinter dem TSV rangieren und beide Teams ebenfalls Aufstiegsambitionen haben, kann sich Bad Saulgau wohl nicht mehr viele Punktverluste leisten. "Mit Hilfe unserer Zuschauer können wir den Aufstieg schaffen", ist Führungsspieler Fabian Hillenbrand überzeugt.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Fritz, Reck, Kohler, Zimmerer, Luib, Engler, Baumgart, Söder.

 

Heimspielwochenende des TSV

Neben der ersten kämpfen weitere TSV-Mannschaften am Wochenende in der Kronriedhalle um Punkte. Am Samstag  fängt die E-Jugend um 11 Uhr mit einem Spieltag an, danach tritt bereits um 14.15 Uhr die männliche B-Jugend gegen den TV Gerhausen an und um 16 Uhr möchte die Frauenmannschaft ihre Niederlagenserie gegen den HC Lustenau beenden. Die "Zweite" empfängt um 20 Uhr im Derby den HVRW Laupheim 2. Am Sonntag um 11:45 spielt die weibliche D-Jugend gegen Biberach, danach steht um 13:15 die männliche C-Jugend der TG Bad Waldsee gegenüber und um 14.45 bestreitet die "Dritte" ihr Spiel ebenfalls gegen die TG Bad Waldsee

Am Samstag spielen Sie wieder zur Halbzeitpause: 

 

Die

 

"ORIGINAL  SULGAMER SAUSCHWANZMUSIK"

 

unter der Leitung von Herbert Fürst. Mal sehen, wem sie den Marsch blasen?

SZ-Interview mit Fabian Hillenbrand

Der TSV Bad Saulgau, Spitzenreiter der Handball-Landesliga, bereitet sich in der dreiwöchigen Matchpause intensiv auf die verbleibenden zehn Partien vor. Nach der ersten Saisonniederlage gegen den HC Wernau am 18. Januar findet das nächste Spiel erst wieder am 7. Februar zu Hause gegen Hohenems statt. Dann ist wiederum zwei Wochen Pause, bevor der Tabellendritte Steinheim am 21. Februar in Bad Saulgau gastiert. SZ-Mitarbeiter Thomas Lehenherr hat sich mit Führungsspieler Fabian Hillenbrand über Team und Training sowie einen möglichen Aufstieg unterhalten.

 

Wie überbrückt die Mannschaft die drei spielfreien Wochen, Herr Hillenbrand?

Wir haben wie üblich drei Trainingseinheiten pro Woche. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf der Verbesserung der Fitness und des Angriffsspiels. Vier Mal hatten wir in den letzten zwei Wochen bereits Schnellkrafttraining und Spinning mit Fitnesstrainerin Irena Frech. Bei unseren normalen Trainingseinheiten üben wir schwerpunktmäßig das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisläufer und wir versuchen, durch unseren Angriff mehr Druck auf die gegnerische Abwehr auszuüben. Ich glaube, die Spielpraxis kommt uns in den drei spielfreien Wochen nicht abhanden, da die Trainingsbeteiligung gut ist und wir meist zwei Teams bilden können.

Sie mussten längere Zeit wegen einer Fußerkrankung pausieren. Wie geht es ihnen jetzt?

Ich habe ein Hallux-Problem am Fuß, also eine Schiefstellung der Zehen, bedingt durch falsch verlaufende Sehnen. Das Problem bekomme ich aber durch das Tragen von Einlagen immer besser in den Griff. Eine Operation ist wahrscheinlich nicht notwendig. Ich denke, dass ich schon gegen Hohenems wieder gut 30 Minuten spielen könnte. Es fehlt mir natürlich noch ein wenig an Fitness und an Spielpraxis.

Was hat die erste Saisonniederlage bei der Mannschaft bewirkt?

Das war sicherlich ein Warnschuss für uns. Wir dürfen einfach nicht nachlassen. Bei den verbleibenden Spielen werden die Mannschaften der hinteren Tabellenhälfte alles geben, um nicht abzusteigen. Dort sind viele Teams sehr eng beisammen. Auch andere Spitzenmannschaften mussten gegen diese Gegner schon bluten, wie zum Beispiel Winzingen/Wißgoldingen, das zu Hause hoch gegen Kuchen-Gingen verloren hat. Plötzlich kommt Ravensburg aus der Reserve, kämpft wie ein Löwe gegen den Abstieg und gewinnt Spiele gegen vordere Mannschaften. Unsere Niederlage gegen Wernau war unnötig, es war eigenes Unvermögen. Jede Nachlässigkeit wird bestraft. Gegen Hohenems müssen wir wieder voll konzentriert auf der Platte stehen.

Die Vorrunde war natürlich phänomenal. Dass das nicht stetig so weiter gehen kann, war auch klar. Aber die Niederlage hat uns wachgerüttelt, es sind alle wieder heiß und arbeiten für den Direktaufstieg. Wir haben nur einen kleinen Vorsprung, drei Punkte vor Steinheim und vier Punkte vor Winzingen, wir dürfen uns kaum Ausrutscher leisten. Wichtig ist es, gerade gegen die vermeintlich schwächeren Teams zu gewinnen. Wir kämpfen wieder bis zum Schluss mit Vollgas für unser Ziel, es darf nicht viel experimentiert werden.

Ist die Mannschaft Ihrer Meinung nach reif für die Württembergliga?

Ich meine, mit ein, zwei Verstärkungen schon. Wir passen gut zusammen, die Abwehr samt Torhüter ist gut aufgestellt. Im Angriff haben wir noch Defizite. Wir müssen hier kaltschnäuziger werden. Wenn wir höher spielen, kassieren wir so einen Tempogegenstoß nach dem anderen. In den höheren Ligen wird das gnadenlos bestraft. In diesem Bereich müssen wir uns noch gewaltig steigern. Der hundertprozentige Wille, ein Tor zu machen muss vorhanden sein, es muss besser in die Tiefe gegangen werden, die Entschlossenheit muss sich noch verbessern. Hier müssen wir alle noch eine Schippe zulegen.

Sie wohnen wie auch Ihr Bruder Krischan, der ja beim TSV Sportlicher Leiter ist, schon seit längerem in Bad Saulgau. Haben Sie diesen Schritt schon mal bereut?

Nein, niemals. Bad Saulgau ist eine Super-Stadt, die sich prächtig entwickelt und wo man fast alles erledigen und kaufen kann. Ich bin nicht umsonst ja auch ein wenig politisch aktiv in Bad Saulgau. Außerdem macht es Riesen-Spaß in dieser Mannschaft unter Trainer Claus Ammann zu spielen. Sportlich und menschlich passt alles zurzeit richtig gut zusammen. Hinzu kommt, dass unsere Fans die zahlreichsten und besten der Liga sind. Wir brauchen diese große Unterstützung von den Rängen auch weiterhin. Ich fühle mich jedenfalls hier pudelwohl.

 

Quelle: Schwäbische Zeitung (www.szon.de)

Hier der Bericht aus Wernau

Quelle: Homepage HC Wernau


Wernau gelingt die Sensation

Mit 19:17 (8:7) besiegte der HC Wernau am Sonntagabend in einer wahren Abwehrschlacht den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Saulgau. Das Team von Trainer Markus Ilitsch wollte den Spitzenreiter möglichst lange ärgern. Dank Alin Ilii im Tor und einer überragenden Abwehrleistung ist dies auch eindrucksvoll gelungen.

Aggressiv aber fair wollte der HCW den Tabellenführer vor Probleme stellen. Genau dasselbe Konzept hatten wohl auch die Gäste so mussten die Zuschauer bis zur siebten Minute warten ehe das erste Tor für Bad Saulgau fiel. Sebastian Bock war es dann in der 13. Spielminute (!) vorbehalten den ersten Treffer für die Hausherren zu markieren. Doch wer nun glaubte die Tore würden etwas leichter fallen sah sich getäuscht und so stand es in der 20. Minute 2:2. Das Team von Ilitsch tat sich im Angriff sehr schwer und rieb sich an der Defensive der Gäste doch sehr auf und scheiterte ein ums andere Mal am ebenfalls sehr gut haltenden Saulgauer Torhüter David Bakos. Dafür zeigte die Mannschaft die wohl beste Abwehrleistung in dieser Saison gestützt auf einer überragenden Torhüterleistung. Bis zur Pause fielen dann doch noch ein paar Tore und so wurden beim Stand von 8:7 die Seiten gewechselt. Im Bewusst sein, dass man in dieser Party nur gewinnen kann, ließ der HC Wernau nicht nach und machte auch in Durchgang zwei da weiter wo sie in den ersten 30 Minuten aufgehört hatten.

In der 45. Minute war es dann erneut Bock, der mit zehn Treffern der erfolgreichste HCW-Torschütze war, vorbehalten sein Team erstmals mit zwei Toren in Führung zu bringen (12:10). Langsam aber sicher wurden die Gäste etwas nervös, schließlich hatten sie sicherlich nicht damit gerechnet, dass sie nach dem mehr als deutlichen Hinspielsieg solch großen Probleme im Rückspiel bekommen werden. Derweil stieg das Selbstvertrauen und der Glaube den ungeschlagenen Tabellenführer besiegen zu können von Minute zu Minute im Lager der Wernauer. Daran konnte auch der Ausgleich (16:16) fünf Minuten vor Ende der Party nichts ändern und als Kapitän Manuel Tremmel gut 100 Sekunden vor dem Ende für das 18:16 sorgte war ein Punkt auf alle Fälle sicher. In einer äußerst nervenaufreibenden Schlussphase behielten die Hausherren kühlen Kopf und siegten am Ende nicht unverdient mit 19:17. Die Freude kannte nach dem Schlusspfiff keine Grenzen.

Nun gilt es unter der Woche gut zu regenerieren und weiter zu arbeiten damit am Samstag um 20 Uhr gegen die TPSG Frisch Auf Göppingen 2 die Serie von 5:1 Punkten weiter ausgebaut werden kann. Mit einer Leistung wie am Sonntag muss sich das Team vor keiner Mannschaft in dieser Liga verstecken.

Es spielten: Kohler, Ilii; Schwarz (1), Bock (10/1), Tremmel (3), Weippert, Mark (1), Dengel, Köder (1), Martin (3), Bristle.

Erste Saisonniederlage für den TSV Bad Saulgau

Handball Landesliga Staffel 3: HC Wernau - TSV Bad Saulgau 19:17 (8:7)

 

Wernau / Bad Saulgau (tl) - Das haben sich die Spieler des TSV Bad Saulgau wohl anders vorgestellt. So souverän der Spitzenreiter die Mannschaften der Liga in der laufenden Saison zum Teil beherrschte, so unsicher gab er sich am vergangenen Sonntagabend in Wernau. Das Match war geprägt von vielen Fehlwürfen und individuellen Fehlern auf beiden Seiten. Die Abwehrreihen und Torhüter standen dabei im Vordergrund. Gegner Wernau konnte zwar nur 19 Treffer erzielen, doch der TSV war zum Leidwesen von Trainer Claus Ammann noch ineffektiver und erzielte deren nur 17.

Bezeichnend für das ganze Spiel: Es dauerte bis zur 7. Minute, bis der erste Treffer fiel, Ion Constantin Rosca markierte das 1:0 für den TSV. In der 13. Minute fiel erst der zweite Treffer durch Wernaus besten Akteur Sebastian Bock zum 1:1. In der 20. Minute traf Rechtsaußen Sebastian Luib zum 3:2 für den TSV, doch das Spiel wollte und wollte nicht besser werden. Hundertprotzentige Chancen wurden "versemmelt", Tempogegenstöße nicht verwandelt - für die Zuschauer war die Begegnung nicht gerade attraktiv, da unzählige Würfe in der Abwehr "hängen" blieben oder die gut aufgelegten Torhüter parieren konnten. Die Führung wechselte gemächlich hin und her, kein Team konnte sich absetzen. Zur Pause stand es dann dem Spielverlauf entsprechend 8:7 für die Hausherren. Auch im zweiten Abschnitt konnte sich immer wieder HC-Spieler Sebastian Bock - er erzielte insgesamt 10 Treffer - in Szene setzen und seine Mannschaft in Front bringen. Meist gelang dem TSV darauf der Ausgleich, doch die Gastgeber konnten stets erneut vorlegen. "Es war wie verhext, es ist vorne einfach nichts gelaufen. Beide Torhüter und beide Abwehrreihen waren gut, aber der Rest eben nicht", ärgerte sich Abwehrakteur Christian Zimmerer nach dem Spiel. "Wir haben ja jetzt drei Wochen Spielpause und können in dieser Zeit intensiv an der Chancenverwertung arbeiten, die erste und zweite Welle mit den Tempogegenstößen einstudieren. Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir das nicht wiederholen", mahnte Zimmerer, der von der starken Gegenwehr der Gastgeber etwas überrascht war. "In der Hinrunde hat sich Wernau bei unserem 29:17-Sieg unter Wert verkauft. Heute war der HC wesentlich stärker", sagte Christian Zimmerer.

In den kommenden drei spielfreien Wochen wird es die Aufgabe von Trainer Claus Ammann sein, seinen Spielern wieder den "Kopf frei zu machen", um beim nächsten Heimspiel am Samstag, den 7. Februar um 18 Uhr gegen den HC Hohenems wieder erfolgreich zu sein. Verfolger Winzingen/Wißgoldingen hat sein Heimspiel gegen Bartenbach gewonnen und ist dem TSV mit nur zwei Punkten Rückstand dicht auf den Fersen. Noch einen Ausrutscher können sich die Bad Saulgau zumindest bei den kommenden Spielen kaum leisten, da neben Winzingen/Wißgoldingen auch Steinheim mit nur drei Punkten Rückstand ebenfalls Aufstiegsambitionen hat.

 

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse (4), M. Kruse (3), Rosca (1), Hillenbrand (1), Gaspar (1), Reck (1), Kohler, Zimmerer, Luib (5), Engler (1), Baumgart.

 

Chancenverwertung soll gegen Wernau besser werden

Handball-Landesliga Staffel 3: HC Wernau - TSV Bad Saulgau (Sonntag, 17 Uhr, Neckartalsporthalle)

 

Wernau / Bad Saulgau (tl) - Nach dem deutlichen Heimsieg (38:19) beim eher unspektakulären Spiel gegen den Tabellenletzten Wangen/Börtlingen reist der bislang unbesiegte Spitzenreiter der Handball-Landesliga TSV Bad Saulgau am kommenden Sonntag selbstbewusst zum Tabellenachten Wernau. Die Bad Saulgauer streben gegen das stark verjüngte Team aus dem Esslinger Raum einen weiteren Sieg an, um den Vierpunkte-Vorsprung zum Tabellenzweiten Winzingen/Wißgoldingen halten oder sogar ausbauen zu können. Trotz der Verletzungen bzw. Krankheiten von Abwehrchef Frederik Söder (Muskelfaserriss), Kreativspieler Fabian Hillenbrand (Fußgelenksprobleme) und Kreisläufer Patrick Engler (Grippe)  hat Trainer Claus Ammann kaum Sorgen, eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzubekommen.

Nach einer intensiven Aerobic-Einheit mit Fitnesstrainerin Irena Frech am vergangenen Dienstagabend hatten zwar so manche Akteure "Muskelkater", konnten sich dann aber am Donnerstag und Freitag wieder schmerzfrei dem Handballtraining widmen. "Das muss sein. Immer wieder machen wir zwischendurch Fitnesstraining, der Muskelkater geht vorbei", sagt Coach Ammann und schmunzelt und auch die Spieler wissen die ausgeklügelten Übungsstunden mit Irena Frech zu schätzen.

Gegner Wernau möchte möglichst schnell einen gesicherten Mittelfeldplatz erreichen, ist aber noch ein gutes Stück davon entfernt. Nur einen Punkt trennt das Team von Trainer Markus Illitsch von einem Abstiegsplatz. Gegen den TSV sieht sich der HC natürlich in der Außenseiterrolle, hofft jedoch auf eine Überraschung. Kapitän Manuel Tremmel und Sebastian Martin sind zudem zurzeit in vorbildlicher Wurflaune. Gerade in den vergangenen Spielen gelangen beiden nicht selten zehn Treffer oder mehr. Ebenso übernehmen die beiden meist erfolgreich die Verantwortung als Siebenmeter-Schützen. Das Hinspiel konnte der TSV souverän mit 29:17 für sich entscheiden. Doch Vorsicht, der HC verzeichnet einen Formanstieg, denn aus den vergangenen beiden Spielen in Hohenems und zu Hause gegen Ravensburg holte er immerhin drei Punkte. Der TSV weiß also, dass er diesen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen darf und diszipliniert auftreten muss. Gerade "Disziplin" ist es, was TSV-Coach Claus Ammann immer wieder einfordert. "Ich habe mich gegen Wangen-Börtlingen über die vergebenen Chancen geärgert. Die Hundertprozentigen - vor allem bei Tempogegenstößen - dürfen nicht so leichtfertig vergeben werden. Gegen Wangen-Börtlingen gab es von einem Sponsor pro Treffer immerhin 5,- € in die Jugendkasse, da hätten es ruhig einige Treffer mehr sein können. Es fehlt teilweise die Variabilität beim Torwurf. Bei einem eventuellen Aufstieg in die Württembergliga könnten wir uns das nicht erlauben", kritisiert Perfektionist Ammann. Zwar hatte der TSV 38 Treffer erzielt, doch angesichts der schwachen Vorstellung der Gäste wäre sicherlich noch mehr drin gewesen.

Ungeachtet dieses kleinen Schönheitsfehlers ist die Laune im Team prächtig. "Ich bin jetzt schon die fünfte Saison hier. So eine nettes Team und solch eine gute Stimmung gab's nur im ersten Jahr. Hoffentlich bleibt das so, auch wenn's mal schwieriger wird", sagt Torhüter David Bakos.

Da der TSV mit Unterstützung seiner Fans stets einen "psychologischen Schub" bekommt, setzt er auf viele Fahrgemeinschaften. Die gemeinsame Abfahrt auf dem Festplatz hinter der Stadthalle wird wegen des vorhergesagten Schneefalls auf 13.30 Uhr vorverlegt. Spielbeginn ist um 17 Uhr in der Wernauer Neckartalsporthalle, Stadionweg 16.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Fritz, Reck, Kohler, Zimmerer, Luib, Engler, Baumgart.

TSV weiterhin auf Meisterschaftskurs

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - HSG Wangen-Börtlingen (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Der Tabellenführer der Handball-Landesliga TSV Bad Saulgau hat seine Wunden vom intensiven Dreikönigsturnier am vergangenen Sonntag in Friedrichshafen und zwei Tage später vom Pokalspiel gegen Friedrichshafen-Fischbach geleckt und möchte im ersten Match des Jahres wieder voll angreifen. Gegner ist die HSG Wangen-Börtlingen, gegen die der TSV in der Vorrunde deutlich mit 23:17 gewinnen konnte. Der Vergleich zum Hinspiel hinkt etwas, da in der Wangener Halle absolutes Harzverbot herrscht und deshalb die Spieltaktik völlig umgestellt werden muss. Rückraumwürfe sind dort tabu, da diese ohne Haftmittel meist kaum zu kontrollieren sind. Die Handballspielgemeinschaft rangiert zwar momentan auf dem letzten Platz der Tabelle, verzeichnet aber einen Aufwärtstrend, da die letzten beiden Heimspiele gegen Hohenems und den Tabellensechsten Nürtingen mit 35:30 und 39:33 deutlich gewonnen wurden. Trotzdem ist für den Spitzenreiter Bad Saulgau ein Sieg Pflicht, möchte er weiterhin die Verfolger auf Distanz halten. Der TSV kann sich keinen Ausrutscher erlauben, da die HSG Winzingen-Wißgoldingen, die ebenfalls am Samstag auswärts gegen den Tabellenfünften Herbrechtingen-Bolheim antritt, mit nur zwei Punkten Abstand dem TSV dicht auf den Fersen ist.

Für das Team von Trainer Claus Ammann heißt es also: Voll konzentriert weiter arbeiten und keine Geschenke verteilen. Auf der Leistung beim Dreikönigsturnier in Friedrichshafen, bei dem der TSV Zweiter hinter der MTG Wangen wurde und Mannschaften wie Laupheim und Appenzell hinter sich ließ, kann aufgebaut werden. Im Pokalspiel gegen den Spitzenreiter der Bezirksliga HSG Friedrichshafen-Fischbach gewann der TSV vergangenen Dienstag zwar mit 32:30, zeigte aber nicht ganz die konsequente Leistung wie beim Dreikönigsturnier. "Da waren die Beine etwas müde und es fehlte doch ab und zu der letzte, schnelle Schritt. Das konnte ich meinen Spielern jedoch nicht verdenken", sagt Trainer Claus Ammann. Zum Leidwesen des Trainers zog sich Abwehrchef Frederik Söder beim Pokalspiel einen Muskelfaserriss im Bein zu, der ihn zu mindestens vier Wochen Pause zwingt. Außerdem musste sich Manuel Kruse nach einem Zusammenprall mit seinem Gegenspieler am Augenlid nähen lassen, kann jedoch voraussichtlich mitmischen. "Jetzt müssen wir schauen, dass wir am Samstag frisch sind. Im Donnerstagstraining waren die Beine schon noch etwas schwer, aber das werden wir schon hinkriegen. Es gilt das gleiche wie in allen Spielen zuvor: Disziplin zeigen, schnell und sicher kombinieren und um jeden Ball kämpfen", meint Ammann.

Ein besonderes Auge sollte der TSV auf die Spielmacher der Gäste Boris Hummel und Markus Henning werfen, die stets für viele Treffer gut sind. Zudem ist Torhüter Samuel Wolf ein hervorragender Schlussmann. Die HSG möchte unter allen Umständen den Klassenerhalt schaffen und sucht möglichst schnell den Anschluss ans hintere Mittelfeld. Doch dies ist den Bad Saulgauern bekannt, die auch ohne Frederik Söder in der Defensive geschlossen und aggressiv auftreten möchten. Zudem hofft der Coach, dass der Angriff wieder an die Leistung von Anfang Dezember anknüpfen kann und so der Gegner auf Distanz gehalten wird.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Fritz, Reck, Kohler, Zimmerer, Luib, Engler, Baumgart.

 

 

Weitere Heimspiele des TSV in der Kronriedhalle

Samstag, 10.01.

13.00 Uhr männliche C-Jugend - TSB Ravensburg

14.30 Uhr TSV-Damen - TSF Ludwigsfeld

16.15 Uhr Weibliche D-Jugend - SC Lehr

 

Gleich im ersten Ligaspiel des Jahres punkten

Handball Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - HSG Wangen-Börtlingen 38:19 (17:9)

 

Bad Saulgau (tl) - Trotz einer mäßigen Chancenverwertung landete der Spitzenreiter der Handball-Landesliga gegen das Tabellenschlusslicht Wangen-Börtlingen am vergangenen Samstag in der fast voll besetzten Kronriedhalle einen Kantersieg. In keiner Phase des Spiels hatten die Gäste die Möglichkeit, das Spiel zu drehen.

Bereits in der 11. Spielminute führten die Hausherren durch Treffer von Istvan Gaspar, zwei Mal Ion Constantin Rosca und Simon Kruse, Michael Reck, Sebastian Luib und Christian Zimmerer mit 8:3. Der Spielgemeinschaft fehlte es dagegen an Schnelligkeit und Treffsicherheit. Kamen sie mal durch die massive Bad Saulgauer Abwehr durch, konnte Torhüter David Bakos oftmals mit sehenswerten Reflexen parieren. Daniel Schade, Matthias Fetzer und Alexander Neldner verhinderten mit ihren Treffern Schlimmeres für die Gäste. Die Bad Saulgauer konnten fast ungestört kombinieren und waren auf allen Positionen gefährlich. Linkshänder Sebastian Luib war nicht nur sicherer Siebenmeterschütze, sondern auch von Rechtaußen ein ständiger Gefahrenherd. Auf der linken Seite wirbelte Michael Reck von Beginn an und war mit seiner Sprungkraft und mit seiner Schnelligkeit vor allem bei Tempogegenstößen seinen Gegenspielern überlegen. Auch in der Abwehr schöpfte er die große Reichweite seiner Arme voll aus und ließ seinem Gegenüber kaum eine Chance, vorbeizukommen. Istvan Gaspar und Manuel Kruse übernahmen die Spielführung und trugen sich dabei selbst drei bzw. vier Mal in die Torschützenliste ein. Urteilt man nach den Chancen, hätte der TSV eigentlich schon zur Pause wesentlich höher als "nur" mit 17:9 führen müssen. Zu viele "Hundertprozentige" vor allem bei Tempogegenstößen wurden nicht verwertet.

Im zweiten Abschnitt legten die Hausherren noch einen Zahn zu und überrannten die bedauernswerten Gäste förmlich. So betrug der Vorsprung in der 41. Minute 12 und in der 48. Minute bereits 17 Treffer. Patrick Engler, Fabian Kohler und Simon Kruse erzielten hierbei sehenswerte Tore vom Kreis und aus dem Rückraum. Konditionell am Ende, war der Widerstand bei den Gästen nun endgültig gebrochen, zumal sie mit nur zwei Auswechselspielern angereist waren. So konnte der TSV einen Konter nach dem anderen laufen. HSG-Torhüter Samuel Wolf wehrte sich tapfer, doch seine Vorderleute hatten den gut kombinierenden Bad Saulgauern fast nichts mehr entgegenzusetzen und mussten die TSV-Angreifer gewähren lassen. Acht Minuten vor dem Abpfiff wurde Torhüter Martin Schranz für den souveränen David Bakos eingewechselt. Er führte sich gleich mit einigen tollen Paraden ein. In der 57. Minute betrug der Vorsprung schon 21 Treffer. Im Gefühl des sicheren Sieges leistete sich der TSV am Ende noch einige Leichtsinnsfehler und verhalf den Gästen noch zur Ergebniskosmetik. Der Sieg ging auch in dieser Höhe (38:19) völlig in Ordnung.

Der TSV Bad Saulgau hat nun vier Punkte Vorsprung vor Winzingen-Wißgoldingen, da der Tabellenzweite gegen Herbrechtingen-Bolheim auswärts klar mit 18:24 unterlag.

"Wir hatten doch noch etwas müde Beine wegen des anstrengenden Turniers in Friedrichshafen und vom Pokalspiel diese Woche. Die Verwertung der Chancen war nicht sehr gut, aber sonst war unser Spiel ganz in Ordnung. Mein klares Ziel ist es, aufzusteigen. Ich glaube, dass wir auch in der Württembergliga mithalten können", sagte Spielführer Istvan Gaspar gegenüber der Presse.

Nächster Gegner ist am kommenden Sonntag um 17 Uhr der HC Wernau. Abfahrt der Fahrgemeinschaften ist um 14 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse (3), M. Kruse (4), Rosca (6), Gaspar (3), Reck (6), Kohler (3), Zimmerer (1), Luib (8/davon 3 Siebenmeter), Engler (4).

 

TSV Bad Saulgau wird Turnier-Zweiter und gewinnt auch im Pokal

 

Für Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau kam das stark besetzten Dreikönigsturnier nach der zweiwöchigen Winterpause am 4. Januar in Friedrichshafen gerade recht. "Wir möchten wieder fit für die Ligasaison werden, die am Samstag um 18 Uhr mit dem Heimspiel gegen Wangen/Börtlingen weitergeht", sagte Trainer Claus Ammann. Mit der MTG Wangen (Baden-Württemberg Oberliga), dem TV Appenzell (dritte Schweizer Liga) und dem HRW Laupheim (Württembergliga) waren unter anderem drei Teams dabei, die ein bis zwei Klassen höher spielen als der TSV.

Der ungeschlagene Spitzenreiten der Landesliga konnte sich in der Bodenseehalle in der Gruppenphase mit dem Bezirksligisten TSV Schongau und der MTG Wangen messen. Gespielt wurden jeweils 2 x 15 Minuten. Das erste Spiel gegen Schongau konnten die Bad Saulgauer deutlich für sich entscheiden, das zweite gegen den Turnierfavoriten Wangen ging verloren. In der Zwischenrunde zeigte das Team von Claus Amman die stärkste Leistung, als es den TV Appenzell klar beherrschte und auch klar gewann. Bad Saulgau kam ins Endspiel und unterlag erneut der MTG Wangen mit 11:16. Damit wurde der TSV hinter der MTG Wangen Turnier-Zweiter, angesichts der höher klassigen Gegner ein hervorragendes Ergebnis. Dritter wurde Laupheim, auf dem vierten Platz landete Appenzell. Fünfter wurde Gastgeber Friedrichshafen-Fischbach vor dem TSV Schongau.

"Man glaubt gar nicht, was nach einer 14tägigen Pause kurzfristig an Spielfluss verloren geht. Aber von Spiel zu Spiel lief es bei uns besser. Am Ende war dann etwas die Luft raus. Wir haben ja insgesamt immerhin zwei Stunden gespielt", sagt Amman". "Zu Wangen ist schon noch ein Unterschied. Die MTG hat einen jungen Spielmacher, der das Team hervorragend leitet und auch im Rückraum stark ist. Da sind wir noch nicht so weit. Doch mit dem Turnierergebnis können wir sehr zufrieden sein", analysierte Ammann.

Zwei Tage später, am Dienstag, den 6. Januar musste der TSV schon wieder in die Bodenseehalle nach Friedrichshafen. Diesmal stand das Bezirkspokalspiel gegen den Turniergastgeber und Tabellenführer der Bezirksliga Friedrichshafen/Fischbach an. Der TSV konnte dieses Match mit 32:30 (15:14) für sich entscheiden. Damit hat der TSV die nächste Runde des Bezirkspokals erreicht. "Wir hatten etwas müde Beine nach dem Dreikönigsturnier, da wir ja alle Spiele bis zum Endspiel bestreiten mussten. Jetzt müssen wir sehen, dass wir bis Samstag wieder frisch werden", sagte Ammann. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und lagen nach 14 Minuten bereits mit 9:4 in Front, bevor der TSV so langsam in die Gänge kam. Tobias Baumgart feierte nach einer langwierigen Verletzung sein Comeback und konnte sich gleich mit drei Treffern einbringen. Torhüter David Bakos blieb diesmal das ganze Spiel über auf der Bank und ließ Youngster Martin Schranz den Vortritt. "Martin kann man hervorheben. Er hielt, was zu halten war und zeigte eine hervorragende Leistung", lobte Claus Ammann seinen jüngsten Spieler. Erst in der letzten Viertelstunde konnte sich der TSV etwas absetzen und führte mit bis zu fünf Treffern. Der Sieg für den TSV ging letztendlich in Ordnung.

Trotz dieser sportlichen Erfolge gab's dann doch noch zwei schmerzliche Verluste für den TSV. Manuel Kruse verletzte sich bei einem Zusammenstoß mit dem Gegner am Augenlid, so dass er anschließend im Krankenhaus genäht werden musste und Frederik Söder zog sich eine Beinverletzung zu. Erste Diagnose: Muskelfaserriss. Er fällt möglicherweise einige Wochen aus.

Zweiter beim Turnier, Sieg im Pokal und 2 Verletzte

Vorbereitungsturnier des TSV am Sonntag

Der ungeschlagene Spitzenreiter der Handball-Landesliga TSV Bad Saulgau hat nach einer kurzen Winterpause das Training wieder aufgenommen. Am Sonntag, 4. Januar nimmt das Team von Coach Claus Ammann an einem Turnier in der Friedrichshafener Bodenseesporthalle teil. Mit dabei in der Bad Saulgauer Gruppe ist die MTG Wangen, die zwei Klassen höher spielt als der TSV (Baden-Württemberg-Liga), und der TSV Schongau, gegen den die Bad Saulgauer um 11 Uhr das Turnier eröffnen. Um 13.40 Uhr tritt der TSV dann gegen den Favoriten Wangen an. Gespielt wird jeweils zwei mal 15 Minuten. In der zweiten Gruppe treffen Gastgeber Friedrichshafen-Fischbach, Württembergligist HWR Laupheim und der TV Appenzell aufeinander. Ab 15.20 Uhr wird die Zwischenrunde und ab 16.40 Uhr werden die Platzierungsspiele ausgetragen. Am Dreikönigstag, den 6. Januar muss der TSV um 17 Uhr erneut in die Bodenseehalle nach Friedrichshafen, diesmal zum Pokalspiel gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Friedrichshafen/Fischbach. Am Samstag, den 10. Januar empfängt dann der TSV Bad Saulgau zum ersten Liga-Heimspiel des Jahres und zweiten Rückrundenspiel die HSG Wangen/Börtlingen um 18 Uhr in der Kronriedhalle

 
 

SZ-Interview mit dem Handballtrainer des TSV Bad Saulgau Claus Ammann zum Abschluss der Vorrunde

 

Claus Ammann möchte den Direktaufstieg: Jetzt arbeiten alle für das große Ziel

 

Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau beendete die Vorrunde mit seinem 13. Sieg im 13. Spiel und auch das erste Match der Rückrunde in Feldkirch am 20. Dezember endete ohne Niederlage (18:18). 27:1 Punkte ist eine fast beispiellose Bilanz und dennoch darf der TSV kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen, da Verfolger Winzingen/Wißgoldingen dem Ammann-Team dicht auf den Fersen ist. Nach einer 12tägigen kurzen Winterpause geht am 2. Januar der Trainingsbetrieb wieder los, bevor am 04. Januar der TSV Bad Saulgau in der Friedrichshafener Bodenseehalle an einem Turnier teilnimmt. Am 6. Januar bestreitet der TSV um 17 Uhr sein Pokalspiel bei der HSG Friedrichshafen/Fischbach und am 10. Januar wird mit dem Heimspiel gegen Wangen/Börtlingen die Rückrunde fortgesetzt. SZ-Mitarbeiter Thomas Lehenherr hat sich mit Trainer Claus Amman über die zurückliegende Vorrunde und einen möglichen Aufstieg unterhalten.

 

SZ: Herr Ammann, Sie stehen seit Beginn der vergangenen Saison als Trainer zu Diensten des TSV Bad Saulgau und sind überaus erfolgreich. In bislang 40 Ligaspielen unter ihrer Regie ging der TSV nur sechs Mal als Verlierer vom Platz, 32 Spiele wurden gewonnen, zwei endeten Remis, seit 23 Ligaspielen ist der TSV nun unbesiegt. Der Erfolg hat einen Vater. Was haben Sie mit dem Team gemacht?

 

Claus Ammann: "Team" ist eine wichtige Begrifflichkeit. Ich habe versucht, darauf hinzuarbeiten, dass wir als Team auftreten. Dazu gehören die Betreuer, das Kioskteam, die Physiotherapeuten, das Kampfgericht, das nahe Umfeld, die Öffentlichkeitsarbeit und alle diejenigen, die eine Funktion im Verein haben und letztendlich auch das Publikum. Es ist das Gesamtpaket, das wichtig ist und Harmonie sowie den sportlichen Erfolg bringt. Alle sind zu einem funktionierend Team zusammengewachsen. Nur wenn alle in einem Orchester mitspielen kann der Konzertmeister vernünftige Klänge herausholen und ein vernünftiges Konzert geben.

Ich selbst bin eigentlich ein zurückhaltender Typ, der sich nicht so gerne in den Vordergrund schiebt. Aber ich habe bislang versucht, meine Philosophie einzubringen. Das war zu Beginn vor allem die Veränderung des Abwehrsystems. Dies hat bisher ganz gut geklappt. Der Gegner ist nur so gut, wie wir es in der Abwehr zulassen. Im Angriffsspiel gibt es noch viel Entwicklungspotenzial, das wird in Zukunft einer meiner Schwerpunkte sein.

Die Neuzugänge zu integrieren, war und ist eines meiner Ziele - auch mit Teambildungsmaßnahmen wie gemeinsame Einkehrabende, so wie wir das nach dem Feldkirchspiel am 20. Dezember bis in die frühen Morgenstunden gemacht haben.

 

 

SZ: Trägt der Verein ihre Ideen mit? Geht er auf ihre Wünsche ein?

 

Ammann: Die Zusammenarbeit mit den Vereinsverantwortlichen ist gut. Wenn ich etwas möchte sprechen wir uns ab, ich spüre nie Widerstand. Beispielsweise haben wir kurzfristig eine Fitnesstrainerin angeheuert, das war überhaupt kein Problem. Es wurde bislang alles ermöglicht, wobei ich natürlich nur Machbares verlange. Ich habe hier freie Hand und bin keinen Weisungen unterworfen, ich kann arbeiten wie ich will und künstlerisch agieren. Wir Trainer müssen ja auch kleine Künstler sein: Motivations-, Improvisations-, Analyse- und Entscheidungskünstler.

 

 

SZ: 22 Siege, 23 Ligaspiele ohne Niederlage in Folge - was erhoffen Sie sich von der Rückrunde? Möchten Sie nun, nachdem etwas mehr als die Hälfte der Saison vorbei ist, ihr ursprüngliches Saisonziel, "ein Platz im oberen Tabellendrittel" korrigieren? Nehmen Sie jetzt das Wort "Aufstieg" in den Mund, obwohl davon zu Saisonbeginn niemand sprechen wollte?

 

Ammann: Eigentlich müsste ich nichts korrigieren. Platz eins wäre ja auch im oberen Tabellendrittel. Spaß beiseite. Klar, nach dieser Vorrunde streben wir den Aufstieg an. Wir können ja jetzt auch gar nicht anders.

Zu Saisonbeginn wussten wir nicht, wo wir leistungsmäßig stehen. Die Klassen wurden neu gemischt, und in der Vorbereitung waren wir eher unauffällig. Es gab deshalb noch keine ganz klare Zielsetzung. Wir wollten anständig in die Saison starten. Jetzt haben wir einen guten Lauf. Es ist aber noch ein steiniger Weg bis zum möglichen Aufstieg. Wir sind die Gejagten. Der Druck wird größer, das sah man auch beim letzten Spiel in Feldkirch, bei dem sogar unsere Routiniers Nerven zeigten. Ebenso schwierig ist es, die vermeintlich schwächeren Gegner zu schlagen, weil das jeder von uns erwartet.

Wir möchten aber möglichst der Relegation aus dem Weg gehen und den direkten Aufstieg durch unsere Leistung während der Saison schaffen. Nicht dass uns selbiges wie im letzten Jahr passiert. Da sind wir gegen Ostfildern auch an unseren Nerven gescheitert.

 

 

SZ: Würde die Qualität ihres Kaders für die Württembergliga ausreichen oder müsste auf manchen Positionen personell nachgebessert werden? Gibt es Neuzugänge oder gar Abgänge?

 

Ammann: Zur Württembergliga ist es schon noch ein Leistungssprung. Das sieht man an Teams wie Ostfildern oder Laupheim. Ostfildern hat uns in der Relegation klar geschlagen und hat jetzt Schwierigkeiten, die Klasse zu halten. Auch der HRW Laupheim, der im letzten Jahr ähnlich souverän wie wir in dieser Saison die Landesliga angeführt hat, hatte zu Saisonbeginn größere Schwierigkeiten, konnte sich nochmals verstärken und hat dadurch zurzeit einen guten Lauf. Also müssen auch wir uns auf der ein oder anderen Position verstärken. Der Verein mit der Vorstandschaft und Krischan Hillenbrand ist gerade dabei, mit den eigenen Spielern über eine Vertragsverlängerung zu sprechen. Ich glaube, da sieht es ganz gut aus. Zusätzlich werden Gespräche und Verhandlungen mit Spielern aus dem näheren Umkreis und auch von weiter her geführt. Wir sollten zum Beispiel neben David Bakos einen zusätzlichen, erfahrenen Torhüter haben. Unsere jugendlichen, 17jährigen Torhüter sind trotzdem weiterhin dabei und können weiter auch in der zweiten Mannschaft und der A-Jugend Erfahrung sammeln. Es werden in nächster Zeit ab und zu externe Spieler an unseren Trainingseinheiten teilnehmen. In Sachen Verträge gibt es aber so viel ich weiß noch nichts Endgültiges. Wir sind noch gut in der Zeit.

 

 

SZ: Wie sieht die Personalpolitik aus, wenn der TSV den Aufstieg verpasst?

 

Ammann: Jeder auswärtige Spieler, der sich für uns interessiert, weiß, auf was er sich einlässt. Er weiß, dass es keine Versprechungen bezüglich des Aufstiegs geben kann. Wenn wir in der Landesliga bleiben, dann ist es eben so und er muss auch dann spielen. Wie gesagt, dafür gibt es ja die Vorgespräche.

 

 

SZ: Geben Sie der eigenen Jugend eine Chance, nächste Saison in der Landesliga oder in der Württembergliga zu spielen? Wenn ja, wer könnte in Frage kommen?

 

Ammann: Bei uns trainieren einige Jugendliche aus dem eigenen Nachwuchs mit, die alle im letzten Jahr noch in der B-Jugend gespielt haben. Das ist überwiegend der Jahrgang 1997. Für sie ist es noch ein längerer Weg bis zum aktiven Handball. Zunächst sind sie im Trainingsbetrieb bei uns dabei und machen dies recht gut. Ich kann für die Rückrunde jetzt auch keine Risiken mehr eingehen und sie einsetzen, da wir Platz eins natürlich verteidigen möchten. Auch im nächsten Jahr integrieren wir unsere Jugendlichen, sie sollen weiterhin mit der Ersten trainieren und sich zunächst vor allem in der zweiten Mannschaft etablieren. Von der Jugend bis zu den Aktiven ist es noch ein großer Schritt. Auch wenn die Jugendlichen höher klassig spielen, sind sie noch lange nicht reif für die aktive Mannschaft. Mann muss die Jugendarbeit kontinuierlich weiter entwickeln. Es ist kein Beinbruch, wenn manche Jugendmannschaft etwas nieder klassiger spielen. Mann muss versuchen, später durch konsequentes Training mit der "Ersten", sie an die Aktiven heranzuführen. Es braucht ein Maß an Geduld, bis sie die Leistung, die sie dafür brauchen, abrufen können. Die Kommunikation mit den Jugendtrainern und mit Alexander Osswald klappt ganz gut.

 

 

SZ: Wie sieht's mit Ihrer Zukunftsplanung aus? Machen Sie Ihre Zukunft beim TSV vom Abschneiden in dieser Saison abhängig?

 

Ammann: Nein, dieses Ergebnis spielt für meine weitere Arbeit beim TSV keine Rolle. Wenn ich merke, das ich nichts mehr bewegen kann, dann muss ich mir Gedanken über einen Rücktritt machen, aber nur dann. Ich kann mir momentan vorstellen, noch lange beim TSV zu bleiben. Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und bin mittlerweile hauptberuflich im Handballgeschäft. In Steißlingen bin ich Jugendkoordinator und hier Trainer. Nebenher bin ich noch selbstständig als Planer für umweltfreundliche Holzbauweise.

 

 

 

SZ: Warum bleiben Sie nicht ganz in Ihrem Wohnort Steißlingen und trainieren dort die erste Mannschaft, die ja in der Südbadenliga, vergleichbar mit der Württembergliga, spielt?

 

 

Ammann: Das ist für mich kein Thema. Ich bin Jugendkoordinator in Steißlingen und möchte dort die Spieler an die erste Mannschaft heranführen. In Bad Saulgau gefällt mir die Arbeit als Trainer sehr gut und das mache ich ebenso leidenschaftlich. Meine Familie unterstützt mich dabei. Sie haben recht, es ist für mich ein weiter Weg nach Bad Saulgau. Wenn meine Spieler Feierabend haben oder auch nach einem gemütlichen Abend nach Hause gehen, bin ich immer noch eine Stunde unterwegs, bis ich zu Hause bin. Auch zu den Trainingseinheiten, die mindestens drei Mal pro Woche stattfinden verbringe ich jeweils zwei Stunden auf der Straße. Aber das wollte ich so und das ist es mir die Arbeit in Bad Saulgau Wert. Wie gesagt, so lange ich etwas bewegen kann, nehme ich dies gerne auf mich.

 

 

SZ: Können Sie uns noch etwas über das bevorstehende Turnier am 4. Januar sagen?

 

Ammann: Wir spielen in der Bodenseehalle in Friedrichshafen in der ersten von zwei Gruppen. Dort spielen neben dem TSV Bad Saulgau der TuS Steißlingen aus der Südbadenliga und die MTG Wangen aus der Baden-Württemberg-Oberliga - zwei Klassen höher als der TSV.

In der zweiten Gruppe stehen sich Gastgeber und Bezirksligist HSG Friedrichshafen/Fischbach, Württembergligist HRW Laupheim und der TV Appenzell gegenüber. Gespielt wird pro Begegnung zwei Mal 15 Minuten. Der Erste einer Gruppe tritt gegen den Zweiten der anderen Gruppe an und die Gruppendritten spielen gegeneinander. Insgesamt haben wir also mindestens drei Spiele. Das ist für uns ein guter Leistungstest, bevor es in der Liga am 10. Januar mit dem Heimspiel gegen Wangen-Börtlingen weitergeht.

 

 

SZ: Was bleibt noch zu sagen?

 

Ammann: Ich möchte mich bei allen ehrenamtlichen Helfern recht herzlich bedanken und vor allem beim sagenhaften Bad Saulgauer Publikum. Wir werden von vielen Vereinen darum beneidet, auch übrigens von meinem Heimatverein in Steißlingen. Die vielen Hundert Zuschauer, die immer in die Halle kommen und gute Stimmung machen - das gibt es weit um nicht.

Ich lerne auch immer mehr Leute hier kennen und ihre Offenheit. Nach den Spielen bin ich aber meistens geistig platt und kann dann nicht mehr so leidenschaftlich sprechen. Ich bin vom Typ her eher zurückhaltend und möchte mich nicht zu wichtig machen. Für mich ist die Mannschaft wichtig, die auch die Arbeit auf dem Feld erledigen muss.

Als Fazit kann ich vielleicht sagen, dass ich glücklich bin, dem tollen Publikum mit meinem Team meist einen attraktiven Handball präsentieren zu können. Wenn alles so bleibt, haben wir Chancen aufzusteigen, wenn Verletzungen hinzukommen, wird's schwer. Mit Fabian Hillenbrand wird ein Leistungsträger noch längere Zeit wegen seiner Fußerkrankung fehlen, Tobias Baumgart wird bald wieder mit dem Training beginnen können. Ansonsten hält es sich mit den Verletzungen bislang noch in Grenzen.

Ich hoffe, wir alle können über die Weihnachtsfeiertage und Neujahr etwas abschalten, um Kraft für das schwierige neue Jahr zu tanken. Ich wünsche der ganzen Handballgemeinde ein schönes Fest und einen gesunden sportlichen Rutsch ins neue Jahr. Gemeinsam können wir unser Ziel dann erreichen.

 

 

SZ: Herr Ammann, vielen Dank für das Gespräch.

Hier das tolle Tor von Fabi Kohler in Kuchen-Gingen

Die Vorrunde und das erste Rückrundenspiel sind beendet und der TSV Bad Saulgau ist weiterhin ungeschlagener Tabellenführer der Landesliga 3.

 

Liebe Handballfreunde und Fans des TSV Bad Saulgau, es ist Zeit Danke zu sagen:

  • Danke an die 1.Mannschaft mit Ihrem Trainer Claus Ammann für eine überragende Vorrunde mit vielen tollen Spielen,
  • Danke an das Physioteam Anna Schwarz und Amelie Bundschuh,
  • Danke an das Kioskteam um Steffi Weishaupt,
  • Danke an die Teams von der Bar,
  • Danke an Stephan Schranz für die tollen Bilder,
  • Danke an das Aufbauteam um Jimmy Eisele sowie an alle anderen Helfer des Vereines,
  • Danke auch an alle anderen Mannschaften des Vereins, sei es aktiv oder im Jugendbereich.

Der besondere Dank gilt aber Ihnen, unserem tollen Publikum. Ihr seid das Beste der ganzen Liga. Ihr habt unserer Mannschaft mit Eurem Kommen, sei es daheim oder auswärts, den nötigen Rückhalt gegeben. Helft uns auch in der Rückrunde, welche am 10.01. 2015 mit dem Heimspiel gegen Wangen-Börtlingen beginnt, wieder. Wir freuen uns auf Euch.

 

Der TSV Bad Saulgau, Abteilung Handball wünscht Ihnen allen

ein Frohes Weihnachtsfest und einen "Guten Rutsch" in´s neue Jahr.

Dieses Tor verdient das Prädikat " Tor des Monats" im Handball.
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Hier der Bericht aus Feldkirch

Unentschieden zum Jahresausklang

 

hielt einen wichtigen Siebenmeter -

Youngster Tunahan Kuran

 

Feldkirch holt Punkt gegen Bad Saulgau

 

 

Einen Achtungserfolg erzielten Feldkirchs Handballer im letzten Spiel des Jahres 2014 gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Saulgau: trotz einer sehr dünnen Personaldecke rangen Florian Hintringer & Co. den Saulgauern den ersten Punkt der diesjährigen Saison ab – zum Schluss stand ein gerechtes 18:18 auf der Anzeigetafel.

 

Einen kurzen Auftritt hatte Saulgaus Mittelmann Isvtan Gaspar, der Philipp Franz im Gegenstoß zu Fall brachte und von den beiden Unparteiischen bereits nach zwei Minuten mit Rot vom Platz gestellt wurde - den fälligen Siebenmeter verwandelte Bernhard Grissmann sicher zur 1:0 Führung. Während den gesamten 60 Minuten standen die sehr gut arbeitenden Abwehrreihen im Vordergrund und auch die beiden ungarisch-stämmigen Torhüter David Bakos und Gabor Busa lieferten sich ein hochklassiges Duell mit Glanzparaden auf beiden Seiten. Im Gegensatz zu den Feldkirchern konnte Saulgau jedoch auch im Angriff Akzente setzen: vor allem Simon Kruse brachte den Ball des Öfteren unhaltbar im Winkel unter. Da die Montfortstädter in den ersten 15 Minuten eine „Angriffsblokade“ hatten gingen die Gäste durch einen Treffer von Ion Rosca mit 7:2 in Führung.Die Feldkircher steckten jedoch nicht auf und verkürzten durch Treffer von Florian Hintringer und David Erlacher zum 4:7. Bis zur Halbzeit fielen nicht mehr viel Tore und es war Saulgaus Michael Reck vorbehalten, nach einem Fehlwurf der Feldkircher den Treffer zum 10:7 Halbzeitstand zu erzielen.

 

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die Feldkircher, die durch einen Treffer von Baris Kultuana kurzzeitig auf 9:11 verkürzten. Die Abwehr der Blau-Weissen arbeitete nun deutlich besser und aggressiver und auch Gabor Busa konnte öfters brillieren - da Resultat war nach 45 Minuten der 12:12 Ausgleich und im Anschluss sogar die 13:12 Führung durch Max Mäser. Auch Youngster Tunahan Kuran zeigte in dieser heißen Phase kurz auf, indem er dem sonst sicheren 7m-Schützen Fabian Hillenbrand einen Siebenmeter abkaufte. Die Partie blieb bis zum Schluss eng und Feldkirch scheiterte des Öfteren mit freien Würfen am starken David Bakos, der die Saulgauer im Spiel hielt. Doch auch Gabor Busa war auf dem Posten und so läutete die 16:15 Führung durch Baris Kutluana in der 55. Minute eine spannende Schlussphase ein. Zunächst vergaben die Feldkircher gute Chancen und plötzlich war Saulgau mit 16:17 dem Sieg wieder näher. Baris Kutluana sorgte wieder für den Ausgleich und auf der Gegenseite traf Simon Kruse im Zeitspiel zur 17:18 Gästeführung, die Florian Hintringer in der letzten Minute egalisierte. Durch einen technischen Fehler hatten die Feldkircher sogar noch die Chance auf den Sieg, doch in einer kuriosen Schlussphase, die aufgrund einiger seltsamer Entscheidungen der Unparteiischen in beiden Lagern sowie bei den Fans für Verwunderung sorgte, gelang kein Treffer mehr sodass es nach 60 äußerst fairen Minuten beim 18:18 Endstand blieb und Feldkirch zuhause weiterhin ungeschlagen bleibt.

 

Feldkirch zeigte phasenweise vor allem defensiv eine starke Leistung, im Angriff war das Fehlen von Spielern wie Roland Vogel und Burki Veit klar zu sehen. Coach Imre Bene war jedoch mit dem Auftreten seiner Mannschaft sehr zufrieden und geht optimistisch ins neue Jahr.

 

Frohe Weihnachten, erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr…

…wünschen Feldkirchs Handballer ihren Sponsoren, Fans, Freunden und sonstigen Unterstützern und hoffen, auch in der zweiten Saisonhälfte weiterhin viele ZuschauerInnen in der Sporthalle Reichenfeld begrüßen zu dürfen. Für Manuel Brunner & Co. geht die Saison am 10.01 auswärts in Bartenbach weiter - es gilt nun, sich über die Feiertage gut zu erholen und in Schuss zu bleiben, um die Erfolgsserie in 2015 nicht abreißen zu lassen.

 

 

Erster Punktverlust für den TSV bei chaotischem Spiel

Nachbericht Schwäbische Zeitung:

 

Handball Landesliga Staffel 3: BW Feldkirch - TSV Bad Saulgau 18:18 (7:10)

 

Feldkirch / Bad Saulgau (tl) - Um es gleich vorwegzunehmen: Es war kein schönes Spiel, das die beiden Teams auf dem Parkett der Feldkircher Reichenfeld-Sporthalle boten, doch die noch schwächere Leistung zeigten an diesem Abend die beiden Unparteiischen des SC Vöhringen und HRW Laupheim - da waren sich Spieler, Verantwortliche und Fans beider Mannschaften einig. Eigenartig deshalb, da es in der gesamten Vorrunde an den Schiedsrichterleistungen bei Spielen des TSV fast nichts auszusetzen gab. Wohl am Treffendsten formulierte dies ein Feldkircher Führungsspieler, der im Hinausgehen mit den Schultern zuckte und den Bad Saulgauer Fans zurief: "Uns mögen sie nicht, aber euch offenbar noch weniger". Auch die insgesamt geringe Trefferanzahl war unter anderem dieser Tatsache geschuldet. Unter diesen Voraussetzungen musste man sich wundern, dass sich die beiden Mannschaften zwar kein besonders ansehnliches, aber ein faires Duell lieferten.

 

Doch der Reihe nach: Beide Teams waren eigentlich hoch motiviert, das sah man schon in der Aufwärmphase. Die Hallenuhr zeigte zwei Minuten und 14 Sekunden an, als ein Feldkircher Spieler einen Konter lief und stolperte - über seine eigenen Beine wie er nachdem Match selbst zugab - und vom ehrgeizigen TSV-Spielmacher Istvan Gaspar noch im Fallen etwa 10 Meter vor der Kreislinie berührt wurde. Nach einer kurzen Beratungspause zeigte einer der Schiedsrichter Gaspar die Rote Karte. Weder "Freund noch Feind" konnten diese Entscheidung verstehen. Der Spielfluss war dahin, die Verunsicherung auf beiden Seiten groß. Gaspars Rolle übernahmen Manuel Kruse und Patrick Engler. Noch mehr kamen jedoch zunächst die Hausherren aus dem Tritt, die in den letzten Spielen eigentlich stark kombinierten, beispielsweise den Tabellendritten Steinheim regelrecht deklassierten. Ungeachtet der auch in der Folge zeitweise seltsamen Spielleitung ging der TSV durch Treffer von zwei Mal Simon Kruse, Manuel Kruse, Sebastian Luib und zwei Mal Ion Constantin Rosca in der 17. Minute mit 7:2 in  Führung. Hinzu kam, dass sich Torhüter David Bakos wieder einmal in glänzender Form präsentierte. Doch die Gastgeber ließen nicht locker und kamen durch den groß gewachsenen David Erlacher und Bernhard Grissmann auf 6:8 heran. Es folgten zahlreiche Fehlversuche und Leichtsinnsfehler auf beiden Seiten und so wechselte man beim Stande von 10:7 für den TSV die Seiten.

In der Abwehr stand der TSV weiterhin gut - Michael Reck und Christian Zimmerer waren dabei schnell auf den Beinen und hatten gemeinsam mit Frederik Söder ihre Gegenspieler meist im Griff. Doch die Offensive war vollkommen verunsichert. Die Ideen fehlten und unvorbereitete Abschlüsse gab's en masse. So kamen die Hausherren durch Treffer von Florian Hintringer und Rückraumspieler David Erlacher immer näher an den TSV heran und in der 43. Minute schaffte Hintringer den 12:12-Ausgleich. In Minute 47 erhielt der TSV einen Siebenmeter zugesprochen, den Sebastian Luib auch verwandelte. Doch er sollte nach Auffassung der Unparteiischen übertreten haben, was wohl ein Geheimnis der Schiedsrichter bleibt. Die Verunsicherung beim TSV wurde in der Folge noch größer und zehn Minuten vor dem Ende ging Feldkirch mit 15:14 in Führung. Ion Constantin Rosca, Simon Kruse  sowie Michael Reck brachten den TSV wieder in Führung. Die Gastgeber konnten erneut ausgleichen und eine Sekunde vor Schluss bekamen die Gastgeber noch einen Freiwurf zugesprochen. Es wurde lange diskutiert, Trainer Claus Amman wurde vorher noch wegen Übertretens der Seitenlinie verwarnt, Frederik Söder und zwei Feldkircher Spieler erhielten in der Schlusssekunde noch Zwei-Minutenstrafen.

Am Ende waren alle heilfroh, dass dieses seltsame Match ohne Sieger abgepfiffen wurde. Überwiegend herrschte Kopfschütteln im Foyer der Halle. Für alle Beteiligten kommt nun die Winterpause wie gerufen. Bis Anfang Januar hat der TSV trainingsfrei, bevor wieder die Vorbereitung für ein Trainingsturnier am 4. Januar sowie das Pokalspiel am 6. Januar auswärts gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Friedrichshafen-Fischbach beginnt und am 10. Januar in der Kronriedhalle das Rückrundenspiel gegen Wangen-Börtlingen ansteht.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse (7), M. Kruse (1), Rosca (4/davon 2 Siebenmeter), Hillenbrand (2/2), Gaspar, Fritz, Reck (2), Kohler, Zimmerer, Söder, Luib (2), Engler.

 

Bilder Sieh unten

 

 

Bilder vom Spiel der mA-Jugend in Wiblingen sind ONLINE

 

Vorbericht zum Spiel von Blau Weiß Feldkirch

gefunden auf der Homepage von Blau-Weiß Feldkirch

 

Highlight vor der Weihnachtspause!

 

Feldkirch empfängt Bad Saulgau

 

 

Am kommenden Samstag kommt es in der Sporthalle Reichenfeld zu einem echten Showdown, wenn Feldkirchs Handballer den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Saulgau empfangen. Die Gäste weisen bislang mit 13 Siegen aus 13 Spielen eine blütenweiße Weste auf, Feldkirch konnte aufgrund von starken Leistungen in den letzten Spielen eine kleine Siegesserie mit drei Siegen in Folge starten.

 

Coach Imre Bene möchte die Siegesserie auf vier Spiele ausbauen, obwohl es kadertechnisch nicht wirklich optimal aussieht. Abwehrchef Manuel Brunner und Linksaußen Akos Balogh sind privat verhindert, Imran Xhemaj und Burki Veit weiterhin verletzt. Hinter dem Einsatz von Alex Hintringer und Roland Vogel (beruflich) steht noch ein großes Fragezeichen. Trotzdem setzt der Feldkirch-Trainer auf die Revanchegelüste der Montfortstädter, da sich die Mannschaft bei der Auswärtsniederlage lange Zeit deutlich unter Wert präsentiert hat und auf die zuletzt steigende Formkurve seiner Spieler.

 

Es ist also alles angerichtet für ein spannendes und kampfbetontes Spiel. Die Mannschaft hofft auf die zahlreiche Unterstützung der Feldkircher Fans und will eine ähnliche Leistung wie gegen Steinheim zeigen, um mit einem Erfolgserlebnis in die zweite Saisonhälfte zu gehen. Spielbeginn ist am kommenden Samstag um 20.00 Uhr in der Sporthalle Reichenfeld!!!

  

 

Erstes Rückrundenmatch gegen formstarke Feldkircher

Landesliga Staffel 3: BW Feldkirch - TSV Bad Saulgau (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Reichenfeld)

 

Feldkirch / Bad Saulgau (tl) - Landesligist TSV Bad Saulgau spielte mit 26:0 Punkten eine beispiellose Vorrunde und geht trotzdem am heutigen Samstag mit gehörigem Respekt in das erste Spiel der Rückrunde. Gegner ist um 20 Uhr in der Sporthalle in Feldkirch-Reichenfeld das Team von Blau-Weiß Feldkirch.

TSV-Trainer Claus Ammann kann diesmal wieder auf einen etwas größeren Kader als zuletzt zurückgreifen. Konterspieler Michael Reck ist wieder dabei und verstärkt gemeinsam mit Fabian Kohler die linke Seite, quasi das Pendant des zurzeit sehr effektiven Rechtsaußenakteur Sebastian Luib. Auch im Rückraum hat Claus Ammann gegen Feldkirch ordentlich Auswahlmöglichkeiten. Simon und Manuel Kruse, Ion Constantin Rosca sowie Mittespieler Istvan Gaspar sollten eine schlagkräftige Rückraumachse bilden. Der Coach wünscht sich allerdings gerade vom Rückraum eine etwas bessere Chancenverwertung als beim letzten Spiel gegen Esslingen. Läuft es einmal im Rückraum weniger gut, setzt Ammann auf die beiden Kreisläufer Frederik Söder und Patrick Engler. Kurzum, der Trainer in der Offensive flexibel. Auch die Abwehr soll etwas geschlossener und aggressiver zu Werke gehen als zuletzt. Die Mittelblocker Frederik Söder und Christian Zimmerer haben sich einigermaßen von ihren Erkrankungen erholt und sind wieder bei Kräften. Ebenso sollen die Außenspieler Michael Reck und Sebastian Luib auf Grund ihrer Schnellfüßigkeit und Reichweite einen Stabilitätsfaktor in der Abwehr darstellen. Der TSV kann auf die mit Abstand beste Abwehr der Liga mit einem hervorragenden Torhüter David Bakos im Rücken verweisen. Die zweitbeste Abwehr der Landesliga besitzt übrigens Gegner Feldkirch. Die Blau-Weißen mussten den Ball bislang in der Vorrunde allerdings 34 mal öfter aus dem Netz holen als der TSV.

"Das ist ein gefährliches Spiel. Die Vorrunde ist vorüber und Weihnachten steht vor der Tür. Wir haben nicht nur körperlich, sondern auch psychisch stets auf einem hohen Level gespielt und die Spieler dürfen jetzt noch nicht abschalten", sagt Trainer Ammann. An diesem Wochenende finden drei Nachholspiele statt und nur der TSV und Feldkirch bestreiten ein vorgezogenes Rückrundenspiel. "Da müssen wir durch, das ist nicht ideal. Jetzt wäre die Winterpause willkommen. Ich hoffe, dass sich meine Mannschaft noch einmal voll konzentrieren kann. Ich verlange vollen Einsatz. Wollen wir aufsteigen, brauchen wir rechnerisch zurzeit noch 24 Punkte. Wenn unsere Konkurrenz schwächelt, brauchen wir vielleicht 22", rechnet Claus Ammann vor, was soviel heißt, wie "man kann sich keine Schwäche leisten".

Der TSV weiß, dass Gegner Feldkirch alles andere als ein Sparringspartner ist. Die Mannschaft sorgte gerade beim letzten Spieltag in der Liga für Staunen, als sie gegen den Tabellendritten Steinheim, der immerhin den treffsichersten Angriff der Liga besitzt, einen 29:18-Kantersieg landete. Umso größer ist das Selbstvertrauen des Teams von Trainer Imre Bene. "Die starke Vorstellung und der überzeugende Auftritt gegen Steinheim kommen gerade zur rechten Zeit, denn am kommenden Wochenende gastiert der bisher ungeschlagene Tabellenführer Bad Saulgau in der Reichenfeldhalle. Die Mannschaft weiß, dass sie sich im Hinspiel deutlich unter Wert verkauft hat und will dem Spitzenreiter die erste Niederlage der Saison als frühzeitiges Weihnachtsgeschenk mit unter deren Christbaum legen" war auf der gegnerischen Homepage zu lesen. Feldkirch tritt zwar mit einigen Personalsorgen an, kann aber letztendlich nicht genau sagen, wie viele Ausfälle zu beklagen sind. Der TSV kennt die Vorarlberger ganz gut. Beim Hinspiel hatte er den gefürchteten Rückraumspieler und Neuzugang Baris Kutluana und Spielmacher Florian Hintringer ganz gut im Griff. Auch der frühere Spielertrainer und körperlich starke Kreisläufer Bernhard Grissmann hatte Probleme mit der TSV-Abwehr.

Zur Unterstützung der Mannschaft setzt der TSV einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 16.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Fritz, Reck, Kohler, Zimmerer, Söder, Luib, Engler.

 

Die weiteren Spiele der TSV-Mannschaften vom Wochenende findet Ihr in der  Wochenübersicht

 

1. Mannschaft hat sich gestärkt für das Spiel gegen Feldkirch.

 

Am vergangenen Mittwoch abend begab sich die 1. Mannschaft mit Betreuern zu einem etwas anderen "Abendessen" nach Moosbeuren in das dortige Gasthaus Kreuz. Bei gutem Spanferkel mit Sauerkraut, Knauzenwecken und selbstgemachtem Bier des Hauses wurden einige schöne Stunden abseits von Handball oder Training zusammen verbracht. Auch der Schreiber dieser Zeilen war eingeladen und möchte sich hierfür bei der Mannschaft recht herzlich bedanken.

 

Hoffen wir alle, dass das gute Essen bis morgen verdaut ist und alle fit sind. 

Nachbericht aus Esslingen, gefunden auf der HP von Esslingen

 

Team Esslingen hält gut mit

Bad Saulgau (red) - Das Team Esslingen hat sich im Auswärtsspiel beim TSV Bad Saulgau sehr gut verkauft. Zwar unterlagen die Esslinger gegen den ungeschlagenen Tabellenführer der Handball-Landesliga mit 27:31 (11:15), Team-Trainer Thomas Freiwald sprach den Esslinger Spielern aber ein großes Kompliment aus: „Das Team hat sich nie aufgegeben, darauf können wir in den nächsten Spielen aufbauen.“ Zumal die Esslinger die ersten gewesen seien, die in Bad Saulgau mehr als 25 Tore erzielten. In der ersten Hälfte blieben die Esslinger dem Gegner bis zum 4:6 (14.) noch dicht auf den Fersen, erst nach einer Schwächephase ließen sie Bad Saulgau auf 13:7 davonziehen. In der zweiten Hälfte hatten die Esslinger beim Stand von 20:24 sogar drei gute Chancen in Folge, um den Rückstand wieder zu verkürzen, leisteten sich aber jeweils technische Fehler. „Danach ist den Spielern ein wenig die Luft ausgegangen“, sagte Freiwald.

Team Esslingen: Walter, Boss; Kull (2), Wellmann (4), Vöhringer (2), Christopher Frohna (7), Mazzoli (9/4), David Frohna (3).

13. Spiel am 13.12. bringt den 13 Sieg.

Makellose Vorrundenbilanz des TSV - Arbeitssieg gegen Esslingen

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - TEAM Esslingen 31:27 (15:11)

 

Bad Saulgau (tl) - Es war zwar nicht der erhoffte Galaauftritt des TSV Bad Saulgau, doch am Ende zählte nur der Sieg.

Die etwa 600 Zuschauer beklatschten nach dem 31:27-Erfolg gegen Esslingen am vergangenen Samstagabend in der Kronriedhalle eine wohl noch nie da gewesene Vorrundenbilanz ihres TSV. 26:0 Punkte oder der 13. Sieg im 13. Spiel! Das schaffte in der letzten Saison nicht einmal die damals vermeintliche Übermannschaft Laupheim (23:3 Punkte). Nimmt man die vergangene Saison noch dazu, kann der TSV bei den Ligaspielen sogar auf 22 (!) Siege in Folge verweisen. In bislang 39 Ligaspielen unter der Regie von Trainer Amman ging der TSV 32 mal als Sieger hervor, nur sechs Mal ging er als Verlierer vom Platz, ein Spiel endete Remis. Eine Erfolgsbilanz, die Claus Amman gerne in der Rückrunde, die schon am Samstag, den 20. Dezember mit dem Spiel in Feldkirch beginnt, fortsetzen würde.

 

Zurück zum Spiel. Esslingen war mit nur einem Auswechselspieler angereist und hatte nur zu Beginn Respekt vor dem Spitzenreiter. Schnell legte der TSV durch Mittespieler Istvan Gaspar, Ion Constantin Rosca und drei Mal Kreisläufer Frederik Söder 5:2 vor und erhöhte in der 16. Minute durch drei Treffer des besten TSV-Akteurs Sebastian Luib sogar auf 9:4. Es drohte ein Debakel für die Esslinger Mannschaft. Doch weit gefehlt, denn der TSV stellte plötzlich den "Zauberhandball" ein und spielte fast gemächlich weiter. Trainer Claus Ammann konnte Anweisungen geben wie er wollte, viele Leichtsinnsfehler und unvorbereitete Abschlüsse sowie eine schlechte Chancenverwertung prägten das Spiel des TSV. Bei der überaus fairen Esslinger Mannschaft konnten der groß gewachsene Rückraumschütze Bastian Mazzoli, der wendige Chris Frohna und sein Bruder David immer wieder verkürzen. Dabei agierte die TSV-Abwehr längst nicht so sicher und geschlossen wie in den Spielen zuvor. Dies reichte jedoch gerade aus, um die verzweifelt anstürmende Esslinger Mannschaft stets mit vier fünf Toren auf Distanz zu halten. Im zweiten Abschnitt erhöhte der TSV kurzzeitig das Tempo und distanzierte den Gegner vor allem durch Sebastian Luib und Ion Constantin Rosca in der 41. Minute bis auf sieben Treffer, um dann wieder das Gas herauszunehmen. In der 50. Minute führten die Platzherren immer noch mit sieben Treffern, ließen jedoch in der Folge immer wieder den wieselflinken Chris Frohna gewähren und für sein Team verkürzen. TSV-Torhüter David Bakos vermisste zeitweise die sonst gewohnte Unterstützung seiner Vorderleute. Letztendlich war der Sieg jedoch nie in Gefahr.

"Der Sieg für Bad Saulgau ging vollkommen in Ordnung. Ich muss aber meiner Mannschaft ein Riesen Kompliment machen. Sie hat nie aufgegeben, obwohl einige Leistungsträger zu Hause geblieben sind. Vielleicht haben wir etwas zu viele Bälle vertendelt. Ein Kompliment auch an das faire Bad Saulgauer Publikum, uns hat es Spaß gemacht, hier zu spielen. Vielleicht lässt ja Bad Saulgau am letzten Spieltag die Punkte in Esslingen", sagte eine gut gelaunter Esslinger Trainer Thomas Freiwald beim anschließenden Pressegespräch. Sein Gegenüber, TSV-Coach Claus Ammann, freute sich über die beispiellose Bilanz seines Teams, war aber mit der Leistung des TSV verständlicherweise nicht ganz zufrieden.

Noch darf der Tabellenführer nicht in die Winterpause. Bereits am kommenden Samstag, den 20. Dezember, muss er zum ersten Rückrundenspiel um 20 Uhr in Feldkirch antreten. Möchte der TSV weiterhin seine weiße Weste bewahren, muss er gegen die Blau-Weißen an die Leistungen der Spiele gegen Winzingen/Wißgoldingen oder Kuchen-Gingen anknüpfen, da Feldkirch sich zurzeit in guter Form präsentiert und am vergangenen Samstag den Tabellendritten Steinheim mit 29:18 deklassierte. Der TSV setzt einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 16.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse (2), M. Kruse, Rosca (7), Hillenbrand, Gaspar (4), Kohler, Zimmerer (1), Söder (6), Luib (10/davon 1 Siebenmeter), Engler (1).

 
 

Spitzenreiter Bad Saulgau lädt zum letzten Heimspiel des Jahres

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - TEAM Esslingen (Samstag 18 Uhr, Konriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Zum letzten Heimspiel des Jahres und gleichzeitig der Vorrunde empfängt der bislang ungeschlagene Tabellenführer TSV Bad Saulgau am heutigen Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle die Mannschaft aus Esslingen. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Verfolger Winzingen/Wißgoldingen vor zwei Wochen und dem souveränen Auswärtserfolg gegen die Spielgemeinschaft Kuchen-Gingen vor acht Tagen gehen die Hausherren mit breiter Brust in das Match. Trainer Claus Ammann mahnt jedoch in jeder Trainingseinheit stets an, bei jedem Spiel von Anfang an voll konzentriert zur Sache zu gehen, egal ob der Gegner zweiter oder Tabellenletzter ist. "Die können alle Handball spielen. Jeder will natürlich der Erste sein, der dem Tabellenführer ein Bein stellt", warnt Ammann. Die Personalsituation ist zwar nicht ganz so bedenklich wie letzte Woche, doch müssen wiederum mit Michael Reck (persönliche Gründe), Tobias Baumgart (Handbruch) zwei Leistungsträger passen und Fabian Hillenbrand kann nur für Strafwürfe eingesetzt werden. "Aber der Kader ist groß genug, um diese Ausfälle zu kompensieren. Es war gar nicht so schlecht, dass wir beim letzten Mal weniger Spieler hatten. Da musste dann jeder für jeden kämpfen und sich voll engagieren, das hat gut geklappt", analysierte der Trainer.

Esslingen, am Ende der letzten Saison noch Staffelzweiter und mit Ostfildern und Bad Saulgau in der Relegation um den Aufstieg in die Württembergliga, ist unglücklich in die Saison gestartet. Nach einer Niederlagenserie hat sich das Team jedoch etwas gefangen und sich im hinteren Mittelfeld etabliert. Bei den letzten drei Spielen war die Mannschaft von Trainer Thomas Freiwald zwei Mal als Sieger hervorgegangen. Feldkirch und Ravensburg schickte man mit einer Niederlage nach Hause. Beste Akteure dabei waren Bastian Mazzoli und Fabian Freiwald, beides auch sichere Siebenmeter-Schützen, sowie Christopher und David Frohna und Torhüter Tim Boss.    

"Mit dem TEAM Esslingen präsentiert sich heute eine Mannschaft, die erst drei Siege zu verzeichnen hat. Bekanntlich sind dies nicht immer die bequemsten Gegner. Mit unseren gezeigten Leistungen, gerade gegen Winzingen-Wißgoldingen und beim letzten Auswärtsspiel in Kuchen-Gingen, müssen wir uns keine Sorgen machen. Ein Sieg ist Pflicht und da ist auch die Zahl 13 (13 Siege hintereinander) kein schlechtes Omen", meint der erste Vorsitzende Matthias Knoll.

Bei Bad Saulgau ist Abwehrchef Frederik Söder wieder dabei. Er bildet mit Christian Zimmerer die Defensivachse. Zudem haben Manuel und Simon Kruse sowie Rechtsaußen Sebastian Luib mit ihrem aggressiven Defensivverhalten entscheidend zur Abwehrstabilität beigetragen. Überwindet der Gegner einmal die Abwehr steht da noch im Tor ein sich in bestechender Form befindlicher David Bakos.

Der TSV möchte unter allen Umständen die Vorrunde mit weißer Weste überstehen und auch im Angriff an die gute Leistung der vergangenen beiden Spiele anknüpfen, um zum ersten Rückrundenspiel, das schon am Samstag, den 20. Dezember in Feldkirch stattfindet, gerüstet zu sein. "Da habe ich heute schon Riesen Respekt", sagt TSV-Trainer Claus Ammann.

Der TSV hofft beim letzten Heimspiel des Jahres gegen Esslingen auf eine ähnliche Kulisse wie beim Spitzenspiel gegen Winzingen/Wißgoldingen. Dort sahen 1000 Zuschauer ein hochklassiges Match.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Kohler, Zimmerer, Söder, Luib, Engler.

 

 

Heimspielwochenende des TSV

weitere Spiele in der Kronriedhalle

 

Samstag, 13.12.14

11.30 Uhr weibliche A-Jugend - TV Weingarten

13.15 Uhr weibliche D-Jugend - HSG Langenau/Elchingen

14.45 Uhr männliche C-Jugend - HC Hohenems

16.15 Uhr weibliche C-Jugend - SSV Dornbirn/Schoren

18.00 Uhr TSV - TEAM Esslingen

20.00 Uhr Frauen - HCL Vogt

Hier der Nachbericht der SG Kuchen-Gingen

gefunden auf der Homepage der SG Kuchen-Gingen:

 

Kuchen. Im Spiel gegen den Tabellenführer haben die Landesliga-Handballer der SG Kuchen-Gingen eine Niederlage hinnehmen müssen. Der TSV Bad Saulgau war der erwartet hochklassige Gegner und konnte die Partie am Ende mit 23:32 für sich entscheiden.

 

Bad Saulgau war mit einigen Personalsorgen angereist, erwischte aber dennoch den besseren Start und lag über einen Konter sowie einen Rückraumwurf schnell mit 2:0 in Front. Die mit einer überraschend offensiven Deckung agierende SG KuGi erwachte im Anschluss daran, egalisierte durch Ambrosch und Eroglu zum 3:3 und konnte durch Pozan sogar in Führung gehen. Die Führung währte jedoch nicht lange, da die groß gewachsenen Rückraumspieler stets gefährlich blieben und trotz offensiver Abwehr nie entscheidend am Torwurf gehindert werden konnten. Ein 4:0-Zwischenspurt ließ die Führung beim 4:7 in der 11. Spielminute so wieder in Saulgauer Hände wandern. Hagmann vom Kreis und Steck per Gegenstoß stellten den Anschluss nochmals her, doch das Wurfpech blieb der SG auch in diesem Spiel treu. So scheiterte man einige Male an Torwart und Pfosten, musste den nächsten Saulgauer Zwischenspurt hinnehmen und sah sich beim 6:11 plötzlich mit einem 5-Tore-Rückstand konfrontiert. Trotz des hohen Rückstandes zeigte sich Ambrosch einmal mehr als sicherer Schütze vom 7-Meter-Punkt und konnte in Zusammenarbeit mit dem eingewechselten Mayer zum 10:13 aufschließen. Gegen Ende der 1. Halbzeit drehte allerdings auch noch der Saulgauer Halbrechte Rosca, der bereits auf Champions-League-Erfahrung zurückgreifen kann, auf und steuerte 3 weitere Tore zum 12:17-Halbzeitstand bei. Der ernüchternde Halbzeitstand veranlasste das Trainergespann Geiger/Frey dazu, die Abwehr nochmals neu einzustellen, um insbesondere den wurfstarken Rückraum besser in den Griff zu bekommen. Zu Beginn der 2. Halbzeit zeigte die Maßnahme dann auch Wirkung. Bad Saulgau hatte deutlich mehr Probleme mit der Deckung und musste hart für die Tore arbeiten. KuGi konnte so den Rückstand nach und nach verkürzen. Steck erzielte in der 43. Spielminute das 19:23 und ließ so Hoffnung auf eine Aufholjagd aufkeimen. Im Anschluss brachte sich die SG durch eigene Fehler allerdings selbst wieder aus dem Konzept und vergab erneut mehrere Chancen. Bad Saulgau konnte sich so bis zur 50. Spielminute auf 20:28 absetzen. Gegen Ende der Partie konnte sich der Saulgauer Rückraum erneut in Szene setzen und noch einige Treffer bis zum 23:32-Endstand erzielen.

Insgesamt ist der Bad Saulgauer Sieg absolut verdient. Die Mannschaft zeigte über 60 Minuten kaum Schwächen, strahlte von allen Positionen Torgefahr aus und steht zu Recht weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze. Auch bei der SG KuGi zeigten sich im Vergleich zum Spiel in Ravensburg positive Anzeichen. So konnte man über weite Strecken mit dem Tabellenführer mithalten, leistete sich aber immer wieder kurze Auszeiten, die vom Gegner genutzt wurden. Die Leistung macht insofern Mut für die beiden letzten Spiele vor dem Jahreswechsel gegen Winzingen und in Göppingen.

SG Kuchen-Gingen: Lehrmann, Frey; Ambrosch (8/5), Steck (5), Schraml, Pozan (3), Kruschina, Hagmann (2), Dürner, Franzisi, Mayer (3), Becker, Eroglu (1)

Zeitstrafen: 3:2

 

TSV ist auch ersatzgeschwächt eine Macht

Handball-Landesliga Staffel 3: SG Kuchen-Gingen - TSV Bad Saulgau 23:32 (12:17)

 

Kuchen / Bad Saulgau (tl) - Trotz etwas mulmigem Gefühl wegen einiger Ausfälle ließ sich Landesliga-Spitzenreiter TSV Bad Saulgau nicht aus der Ruhe bringen und beherrschte am vergangenen Samstagabend auch die Spielgemeinschaft Kuchen-Gingen relativ souverän. Und das obwohl Abwehrchef Frederik Söder (persönliche Gründe), Linksaußen Michael Reck (Virus am Auge), Flügelflitzer Tobias Baumgart (Handbruch) fehlten und Ion Constantin Rosca sowie Christian Zimmerer gesundheitlich angeschlagen waren. Kreativspieler Fabian Hillenbrand wurde auf Grund einer voraussichtlich langwierigen Fußverletzung nur bei Siebenmeter-Strafwürfen eingesetzt. 

Gleich zu Beginn ließ der TSV nichts anbrennen und ging durch Ion Constantin Rosca, Istvan Gaspar und Simon Kruse bei einem Sieben-Meter-Gegentreffer von SG-Spielmacher Boris Ambrosch in der 4. Minute mit 3:1 in Führung. Die Hausherren konnten wegen einiger Abspielfehler des TSV drei Treffer in Folge erzielen und in der 6. Minute mit 4:3 in Führung gehen. Das sollte jedoch die letzte Führung des Spiels für die Gastgeber gewesen sein. Die formstarken Sebastian Luib (Rechtsaußen) und Simon Kruse sowie Ion Constantin Rosca und Fabian Kohler hatten die richtige Antwort parat und konnten ihrerseits vier Treffer in Folge erzielen. Die Spielgemeinschaft bekam von den Unparteiischen zahlreiche Siebenmeter zugesprochen, die Routinier Boris Ambrosch zunächst verwandeln und so den Rückstand seines Teams in Grenzen halten konnte. Der TSV erzielte seine Treffer jedoch im ersten Abschnitt alle aus dem Spiel heraus. Tor des Tages erzielte in der 19. Minute Fabian Kohler der aus spitzem Winkel in den Kreis sprang und den Ball hinter dem Rücken ins gegnerische Tor beförderte. Rosca ergriff immer mehr die Initiative, warf selbst die letzten drei Treffer der ersten Hälfte und setzte wie auch Spielmacher Istvan Gaspar seine Mitspieler gekonnt in Szene. Auch Kreisläufer Patrick Engler hatte einen guten Lauf und war vier Mal erfolgreich. Torhüter David Bakos steigerte sich von Minute zu Minute. Ihn zur überwinden wurde für die Platzherren immer schwieriger. So war der Halbzeitstand von 17:12 für den TSV völlig verdient.

Auch im zweiten Abschnitt ließ der TSV nicht locker und beherrschte den Gegner auf allen Positionen. Es waren vor allem wieder Siebenmeter-Strafwürfe, die der Spielgemeinschaft zum Torerfolg verhalfen. Doch mit zunehmender Spieldauer hatte sich TSV-Keeper David Bakos immer besser auf die Siebenmeterschützen eingestellt und konnte unter dem Jubel der knapp 30 Bad Saulgauer Fans sogar drei Würfe parieren. Auf der anderen Seite verwandelte Fabian Hillenbrand die drei Bad Saulgauer Strafwürfe souverän.

SG-Rückraumshooter Boris Ambrosch und Sebastian Steck waren das ganze Spiel über Dreh- und Angelpunkt des Gegners, was der TSV relativ schnell durchschaute und in den Griff bekam. Die Bad Saulgauer waren dagegen wesentlich flexibler in der Spielgestaltung und waren auf fast allen Positionen gefährlich. Die Abwehr um Christian Zimmerer und Manuel Kruse stand trotz des Fehlens ihres Chefs Frederik Söder recht gut. Bleibt der TSV so variabel im Angriffsspiel und so entschlossen in der Abwehr, muss sich Trainer Claus Ammann auch für das nächste Spiel gegen Esslingen am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle keine großen Sorgen machen. "Ich hatte diesmal weniger Optionen zum Wechseln. Es saßen nur zwei Feldspieler auf der Bank. Aber die Jungs haben das gut gelöst. Wir arbeiteten trotz allem ganz ordentlich in der Abwehr und auch der Angriff hat ganz gut funktioniert", sagte Ammann. "Gegen Ende ließ die Konzentration etwas nach, weil einige Akteure fast durchspielen mussten und etwas müde waren. Da passieren eben auch Leichtsinnsfehler, trotzdem haben wir unseren Vorsprung am Ende kontinuierlich ausbauen können", ergänzte der Coach.

Dies war für den TSV der 12. Sieg im 12. Spiel. Mit dem  Spiel gegen Esslingen schließen die Bad Saulgauer nächsten Samstag die Vorrunde ab. Am 20. Dezember findet dann schon ein vorgezogenes Rückrundenspiel in Feldkirch statt, bevor der TSV in die dreiwöchige Winterpause geht. 

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse (7), M. Kruse (1), Rosca (7), Hillenbrand (3 Siebenmeter), Gaspar (3), Kohler (2), Zimmerer, Luib (5), Engler (4).

 

 

Spitzenreiter Bad Saulgau gegen Ambrosch und Co

Handball Landesliga Staffel 3: SG Kuchen-Gingen - TSV Bad Saulgau (Samstag, 20 Uhr, Ankenhalle)

 

Kuchen / Bad Saulgau (tl) - Der verlustspunktfreie Spitzenreiter der Handball-Landesliga TSV Bad Saulgau muss am Samstag um 20 Uhr gegen die Spielgemeinschaft Kuchen-Gingen antreten. Nach den recht intensiven Spielen in den letzten Wochen möchte der TSV nicht locker lassen und auf dieser Welle weiter schwimmen. Trotz weißer Weste und der überzeugenden Vorstellung gegen Verfolger Winzingen/Wißgoldingen am vergangenen Wochenende vor begeisterten 1000 Zuschauern warnen Trainer Claus Ammann und der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand vor dem Gegner. "Das wird nicht einfach für uns, da nicht alle Spieler wegen Verletzungen mitmachen können oder nicht auf der Höhe sind. Zudem fehlt Abwehrchef Frederik Söder aus persönlichen Gründen", sagt Hillenbrand. In der Tat ist dieses Spiel sicherlich kein Selbstläufer. Schon in der vergangenen Saison tat sich der TSV gegen die Spielgemeinschaft recht schwer. Es konnten zwar beide Spiele gewonnen werden, doch es galt immer wieder, relativ hohe Rückstände aufzuholen. Eine stabile, aggressive Abwehr auch ohne Frederik Söder ist deshalb wichtiger denn je, die Absprache muss stimmen. Entscheidend wird sein, wie die TSV-Defensive den SG-Rückraumroutinier und Spielmacher Boris Ambrosch in den Griff bekommt. Er ist zurzeit in blendender Verfassung und fast immer für zehn und mehr Treffer pro Spiel gut. Außerdem komplettieren die formstarken Sebastian Steck auf der halbrechten und Moritz Mayer auf der halblinken Position den insgesamt wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeber. Das Trainergespann Andreas Frey / Martin Geiger setzt zudem auf Mittespieler Nico Schraml, der dem TSV schon im letzten Jahr Schwierigkeiten bereitete, oder auf den wendigen Kreisläufer Cetin Pozan. Kommt der Rückraum einmal ins Stocken, kann sich die SG meist auf den schnellen Außenakteur Andreas Hagmann verlassen, der gerade in letzter Zeit immer treffsicherer geworden ist. Der momentan achte Tabellenplatz spiegelt sicherlich nicht das wahre Leistungsvermögen der Mannschaft wieder.

Der TSV tritt die Reise mit dem nötigen Respekt an und hofft, trotz der gesundheitlichen Einschränkungen auf eine wiederum geschlossene Mannschaftsleistung. Ähnlich wie der Gegner ist der TSV auf allen Positionen gut besetzt. Man darf gespannt sein, welche Taktik Trainer Claus Ammann für dieses Spiel wählt, um gegen diesen flexiblen Gegner bestehen zu können. "Wir haben beim letzten Spiel auch gegen eine starke Rückraummannschaft gespielt und haben das eigentlich ganz gut in den Griff bekommen. Im ersten Saisonspiel gegen Wangen/Börtlingen hat Abwehrchef Frederik Söder auch gefehlt und es hat trotzdem geklappt. Klar, es fehlen gegen Kuchen-Gingen zwei, drei Leistungsträger und einige sind etwas angeschlagen, aber irgendwie werden wir das hinbringen, wir haben einen guten Kader", ist Claus Ammann zuversichtlich. 

Der TSV setzt auf seine Fans und setzt einen Bus ein. Abfahrt ist um 16.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Kohler, Zimmerer, Reck, Luib, Engler.

Nachbericht aus Winzingen-Wißgoldingen

Dieser objektive und faire Bericht steht auf der Homepage der HSG Winzingen-Wißgoldingen

 

Erste Niederlage der HSG

 

Am vergangenen Samstagabend kam es zum Spitzenduell der Landesliga zwischen dem TSV Bad Saulgau und der 2.platzierten HSG Winzingen-Wißgoldingen. Gespannt warteten 1000 Zuschauer in der Bad Saulgauer Kronried Sporthalle auf den Anpfiff des Spitzenspiels. Doch das im Stau stehende Schiedsrichtergespann aus Altbach lies mehr als eine Stunde auf sich warten. Deshalb wurde das Spiel, nicht wie ursprünglich geplant um 18.00 Uhr sondern um 19.15 Uhr angepfiffen. Außerdem musste die HSG verletzungsbedingt auf Kreisläufer und Abwehrstratege Christian Corces verzichten.

Den besseren Start fanden dann eindeutig die Hausherren. Mit einem sehr gut aufgelegten David Bakos im Tor der Saulgauer legte das Team von Trainer Claus Ammann sehr zügig mit 2:0 vor.
Erst nach 5 Minuten konnte der erste Treffer für die HSG durch Nico Heilig markiert werden. Dennoch zog der Spitzenreiter im weiteren Verlauf auf 6:3 davon. In der 12. Minute nahm dann Trainer Marc Neher eine Auszeit, um seine Mannen auf die sehr gut funktionierende Abwehr der Hausherren einzustellen. Doch das Team um Shooter Ioan Constantin Rosca ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und legte durch einen 7-Meter erstmals auf 10:4 vor. In der Abwehr ließ das Team des Öfteren die nötige Härte vermissen, weshalb der Gegner nicht ernsthaft unter Druck gesetzt wurde. Trotzdem hielt die Mannschaft um Kapitän Florian Bühler bis zur Halbzeit mit und ging beim Stand von 15:10 in die Kabine. Kurz vor der Halbzeit verletzte sich dann noch Kreisläufer Sven Mader an der Hand und musste umgehend ins Krankenhaus gebracht werden.

In der zweiten Hälfte verteidigte der TSV seinen Vorsprung souverän, sodass die HSG nie näher als auf 4 Tore herankam. Ab der 45 Minute legte die Heimmannschaft dann einen Zahn zu. Dies war der Grund für einen zwischenzeitlichen 28:19 Spielstand. 6-fach Torschütze Nico Heilig konnte noch mit Würfen aus dem Rückraum überzeugen. Trotz einer offensiven Abwehr fand man kein adäquates Mittel, um den gefährlichen Rückraum – geführt vom Spielmacher Istvan Gaspar -auszuschalten. Auf Seiten der HSG traf Michael Hommel, der nach seinem Auslandsaufenthalt erstmals wieder einen Ball in der Hand hatte, gleich zweimal über den Rückraum. Am Ende gab es dann einen verdienten Sieger, der nach dem Abpfiff einen verdienten 31:23 Erfolg feierte und somit weiterhin ungeschlagen mit 22:0 Punkten die Landesliga anführt. Eine Topleistung zeigten dennoch die 150 mitgereisten Fans, die über das ganze Spiel hinweg ihre Mannschaft lautstark unterstützten. Trotz der Niederlage steht das Team von unserem Trainerduo Neher/Heilig weiterhin mit lediglich 3 Minuspunkten auf Platz 2

Der TSV entscheidet Spitzenduell souverän für sich

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - HSG Winzingen/Wißgoldingen 31:23 (15:10)

 

Bad Saulgau (tl) - Sage und schreibe 1000 Zuschauer kamen am vergangenen Samstagabend in die Kronriedhalle, um beim Spitzenspiel der Handball Landesliga "Erster gegen Zweiter" dabei zu sein. Und sie wurden nicht enttäuscht. Der TSV dominierte über die gesamte Spieldauer, hatte Ball und Gegner jederzeit im Griff und begeisterte die Fans mit einer ausgezeichneten Abwehrleistung und einer ebenso souveränen Offensive. Mann des Spiels war abermals Torhüter David Bakos.

Doch zunächst wurden Fans und Mannschaften auf die Folter gespannt, da die aus dem Stuttgarter Raum kommenden Schiedsrichter auf der A 8 im Stau standen. Sie erreichten schließlich Bad Saulgau mit einer Stunde Verspätung. Anstatt um 18 Uhr wurde das Match erst um 19 Uhr 15 angepfiffen. Doch dann ging's gleich zur Sache. Schnell führte der TSV durch Treffer von Ion Constantin Rosca und Frederik Söder mit 2:0. Es ging Schlag auf Schlag und die Platzherren lagen in der 15. Minute nach unglaublichen Paraden von Keeper David Bakos und einem treffsicheren Angriff bereits mit 8:3 vorn. Istvan Gaspar mauserte sich dabei zu einem überragenden Spielmacher mit viel Übersicht. Die Abwehr stand sicher, obwohl die beiden Defensivchefs Frederik Söder und Christian Zimmerer gesundheitlich angeschlagen waren. Michael Reck, Fabian Kohler und Sebastian Luib ließen den Gegenspielern nur wenig Raum. In dieser Phase konnte der Gegner nur durch einige Siebenmetertreffer von Jan Spindler den Abstand halbwegs in Grenzen halten. Doch der TSV war immer einen Schritt voraus, reagierte unter dem ohrenbetäubendem Lärm der völlig begeisterten Fans überaus flexibel und konnte durch Siebenmetertreffer des ebenfalls verletzten Fabian Hillebrand sowie durch zwei schöne Treffer von Kreisläufer Patrick Engler weiter vorlegen. Die Fans trauten ihren Augen kaum, wie die Hausherren die gefürchteten "Offensivkünstler" der Handballspielgemeinschaft in Schach hielten. Mit 15:10 für den TSV wechselte man die Seiten.

Wer auf den fast obligatorischen Einbruch der Gastgeber wartete, wartete vergebens. Die Akteure von Trainer Claus Ammann spielten genauso souverän weiter, wie in der ersten Hälfte. Torhüter David Bakos hielt, was zu halten war und Istvan Gaspar setzte sich und seine Mitspieler gekonnt in Szene. Nachdem Gästetrainer Mark Neher noch offensiver decken ließ, spielte der TSV ab und an über die Außenpositionen. Rechtsaußen Sebastian Luib konnte an seine gute Form der vergangene Spiele anknüpfen und verwandelte sicher. Ion Constantin Rosca zog mehrere Abwehrspieler auf sich und traf trotzdem. Der neben Jan Spindler auffälligste Spieler der HSG Nico Heilig konnte für die Gäste immer wieder etwas verkürzen, leistete sich in der 56. Minute jedoch einen für den TSV folgenschweren Fauxpas. Er traf Ion Constantin Rosca beim Stande von 29:21 mit der Hand im Gesicht, so dass dieser sofort stark blutete und möglicherweise das Nasenbein brach. Rosca wurde kurz nach dem Match mit starken Schwellungen in die Klinik gebracht. Heilig entschuldigte sich für das übertriebene Einsteigen und musste für zwei Minuten vom Feld. Istvan Gaspar und ein verwandelter Siebenmeter von Fabian Hillenbrand stellten dann den 31:23-Endstand her.

"Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Sie hat den Masterplan eins zu eins umgesetzt. Wir haben von Beginn an konzentriert gespielt und dies die ganze Spieldauer über durchgehalten", freute sich TSV-Coach Claus Ammann. "Dies war ein normales Ligaspiel. Es kommen noch viele schwere Spiele. Schon das nächste am kommenden Samstag in Kuchen-Gingen wird für uns schwer werden. Zunächst müssen wir aber unsere Blessuren etwas ausheilen und dann konzentriert weiter arbeiten. Durch die Siege sind meine Spieler natürlich schon selbstbewusster geworden", sagte Ammann.

"Ich konnte umstellen, wie ich wollte, es hat nichts genützt. Bad Saulgau war in allen Belangen überlegen und hat auch in dieser Höhe verdient gewonnen", musste Gästetrainer Mark Neher anerkennen.

Mit 22:0 Punkten steht der TSV unangefochten an der Tabellenspitze, gefolgt von Winzingen/Wißgoldingen mit nunmehr 19:3 Punkten.

Nächster Gegner ist Kuchen/Gingen bei Göppingen. Der TSV setzt einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 16:30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse (2), M. Kruse (1), Söder (3), Rosca (7), Hillenbrand (7 alle Siebenmeter), Gaspar (5), Kohler, Zimmerer, Reck (1), Luib (3), Engler (2).

 

Ein großes Lob gilt wieder Stephan Schranz, welche von diesem Spiel sage und schreibe 1.400 Bilder geschossen hat und uns davon die besten zusammengestellt hat. Eine kleine Auswahl oben. Den Rest findet ihr im nachstehenden Link.

Spannung pur im Hexenkessel Kronried

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - HSG Winzingen/Wißgoldingen (Samstag, 18 Uhr, Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Erster gegen Zweiter - mehr geht nicht! Der Spitzenreiter der Handball-Landesliga TSV Bad Saulgau empfängt den Tabellenzweiten HSG Winzingen/Wißgoldingen am morgigen Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle. Winzingen liegt mit 19:1 Punkten nur einen winzigen Zähler hinter dem TSV (20:0) Punkte. Vom Tabellenstand und vom Leistungsvermögen beider Mannschaften verspricht diese Begegnung viel Spannung und Niveau. Akteure, Verantwortliche und Fans fiebern seit Wochen diesem Duell entgegen und doch versucht Trainer Claus Ammann die Brisanz etwas herauszunehmen. "Der Sieger dieser Begegnung ist noch lange nicht Meister, vorne sind noch einige Teams eng beieinander. Zur Meisterschaft ist es noch ein langer Weg", sagt Ammann.

Die HSG kann auf einen wesentlich effektiveren Angriff verweisen als der TSV, ist jedoch in der Abwehr anfälliger. In zehn Spielen erzielte die HSG 37 Treffer mehr als der TSV, ließ aber 40 Gegentreffer mehr zu als die Bad Saulgauer. Genau hier möchte Ammann ansetzen und die Defensivarbeit weiterhin fördern. "Ich weiß, dass unser Gegner auf allen Positionen gut besetzt ist. Wir bereiten uns für dieses Spiel schon auf alle Eventualitäten vor, dass wir auch entsprechend reagieren können. Wir müssen in der Abwehr genauso stabil und aggressiv stehen wie bisher. Wenn wir das hinbekommen und vorne noch etwas effektiver sind, werden wir gewinnen", sagt Ammann. Einen kleinen Dämpfer bekam die Euphorie beim Dienstagstraining dann doch, als gleich mehrere Spieler wegen Verletzungen oder Krankheiten absagen mussten. In den letzten Trainingseinheiten sah dann die Lage deutlich besser aus. Zumindest waren die meisten Spieler anwesend. Definitiv nicht mitmachen kann Linksaußen Tobias Baumgart. Er brach sich in der letzten Woche den Mittelhandknochen und wird einige Spiele pausieren müssen. Leicht angeschlagen sind immer noch Kreisläufer und Abwehrkoordinator Frederik Söder (Erkältung) und sein Defensiv-Kollege Christian Zimmerer (Rippenprellung). Auch Ideengeber Fabian Hillenbrand und der in letzter Zeit immer stärker werdende Rückraumakteur Simon Kruse sind wegen leichter Verletzungen nicht ganz auf der Höhe. Doch die angeschlagenen Akteure sind der Überzeugung, dass das Adrenalin die "Zipperlein" vergessen macht. "Wir sind heiß und kämpfen um unseren ersten Tabellenplatz", war von allen Spielern zu hören. Entscheidend wird sein, wie die Bad Saulgauer den HSG-Spielgestalter und Kapitän Florian Bühler sowie Shooter Max Dangelmaier, der letzte Woche noch verletzt war, und Tobias Schmid in den Griff bekommen. Außerdem ist Christian Schmid pfeilschnell und ist gerade bei Tempogegenstöße treffsicher. Ebenso ist Nico Heilig für den TSV kein Unbekannter, der zusammen mit Dangelmaier und dem hervorragenden Torhüter Marius Wirtl dem TSV letztes Jahr den Saisonauftakt völlig vermasselte. Damals ging Bad Saulgau zu Hause mit 27:19 baden. Das Rückspiel gewann der TSV mit 26:21. 

Auch der erste Vorsitzende Matthias Knoll brennt auf das Match. "Damit wir das Spielfeld als Sieger verlassen, wird es darauf ankommen, wie unsere Abwehr agiert. Hier kann ich meiner Mannschaft aufgrund der vergangenen Spiele das größte Kompliment machen – kompakt, stabil und mit David Bakos einen erstklassigen Torhüter im Rücken", sagt Knoll, hofft aber zugleich auf eine bessere Quote des Angriffs. "Ich erwarte, dass einstudierte Spielzüge umgesetzt werden, die 100 %-igen Torwürfe sitzen und unnötige Ballverluste unbedingt ein Tabuthema sind. Dass wir sehr guten Handball spielen können, haben wir in den vorausgegangenen Spielen gezeigt", sagt Knoll weiter.

 

Der TSV setzt auf die lautstarke Unterstützung seiner Fans, zumal der Gegner angekündigt hat, gleich mit zwei Fanbussen nach Bad Saulgau zu kommen. Es wird mit einer voll besetzten Halle gerechnet, weswegen der TSV empfiehlt, eine Stunde vor Spielbeginn zu kommen.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Söder, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Kohler, Zimmerer, Reck, Luib, Fritz, Engler.

 

 

Weitere Heimspiele der TSV-Mannschaften in der Kronriedhalle

Samstag

11.45 Uhr weibliche D-Jugend - TV Weingarten

13.15 Uhr weibliche C-Jugend - HSG FN-Fischbach

14.45 Uhr männliche C-Jugend - TSG Leutkirch

16.15 Uhr männliche B-Jugend - TSG Leutkirch

18.00 Uhr TSV - SG Winzingen-Wißgoldingen

20.00 Uhr weibliche A-Jugend - TSG Ehingen/Donau

 

 

Die "Zwei" steht - aber knapp

 

Handball Landesliga Staffel 3: SG Herbrechtingen/Bolheim - TSV Bad Saulgau 25:26 (10:15)

 

Herbrechtingen / Bad Saulgau (tl) - Handball -Landesligist TSV Bad Saulgau hat am vergangenen Samstagabend bei der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim im zehnten Saisonspiel den zehnten Sieg eingefahren. Es steht, wie TSV-Trainer Claus Ammann in der letzten Trainingseinheit vor dem Spiel gefordert hatt,e die "Zwei", was so viel bedeutet wie 20:0 Punkte. Aber die Bad Saulgauer hatten vor allem in der zweiten Halbzeit im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun, diesen Erfolg einzufahren.

Schon der Spielbeginn gestaltet sich schwierig. Der TSV kam zwar rechtzeitig mit dem Fanbus und mehr als 30 Fans an, doch die beiden Unparteiischen steckten im Stau. Eine Spielverlegung wurde in Erwägung gezogen, doch man entschied sich, zu warten. Schließlich konnte das Match eine Dreiviertelstunde später angepfiffen werden.

Der TSV kam besser ins Spiel, legte gleich 2:0 vor, doch Hamza Bayik und Daniel Ruoff sorgten für die 3:2, 4:3 und 5:4-Führung der Platzherren. Bad Saulgau kam durch Istvan Gaspar und den starken Simon Kruse immer wieder zum Ausgleich und konnte in der 23. Minute durch Sebastian Luib wiederum Simon Kruse und Ion Constantin Rosca mit 11:7 in Führung gehen. Auch die folgende Auszeit der Spielgemeinschaft brachte keine Ernte, der TSV spielte souverän weiter, Fabian Kohler und Istvan Gaspar trafen zum 15:10-Halbzeitstand. Neben einer guten Abwehrarbeit, war auch die Angriffsleistung des TSV durchaus sehenswert. Torhüter David Bakos trug durch gute Paraden seinen Teil dazu bei.

Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nicht viel. Die Hausherren kamen zwar bis auf drei Treffer an den TSV heran, doch immer wieder konnte Bad Saulgau mit Ideengeber Fabian Hillenbrand antworten und wieder den Abstand auf fünf Treffer ausbauen. Eine Viertelstunde vor Spielschluss kam der TSV plötzlich aus dem Tritt. Dafür sorgten auch etwas zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen und Hinausstellungen. SG-Spieler Lukas Konkel drehte auf und Daniel Kovasc verwandelte zwei Siebenmeter. Nach zwei Zwei-Minutenstrafen für Istvan Gaspar und Christian Zimmerer, der trotz einer Rippenprellung angetreten war, riss der Faden und in der 59. Minute kam, was kommen musste: SG-Akteur Steffen Zeiher erzielte den 25:24-Führungstreffer für den Gastgeber. Die Partie wurde immer undurchsichtiger und hektischer. Zwischenzeitlich konnte Fabian Hillenbrand wieder den Ausgleich erzielen. Eine halbe Minute vor Schluss wurde SG-Spieler Daniel Ruoff wegen eines Fouls an Christian Zimmerer vom Platz gestellt, doch auch TSV-Akteur Ion Constantin Rosca bekam eine Zeitstrafe. Sieben Sekunden vor Schluss nutzte Simon Kruse die Gunst der Stunde und erzielte den 26:25-Siegtreffer.

"In der ersten Halbzeit haben wir unser Spiel spielen können. Abwehr und Angriff agierten ganz gut. In der zweiten Hälfte lief es nicht mehr rund. Leider haben die Schiedsrichter hier ihren Teil dazu beigetragen", sagten Trainer Claus Ammann und Abwehrstratege Christian Zimmerer unisono. "Ich habe gewusst, dass die Herbrechtinger sehr flexibel spielen und auch in der Abwehr gut variieren können. Das haben sie auf dem Spielfeld gut umgesetzt. Auch der Rückraum war beim Gegner gut besetzt. Wir haben das zunächst gut hinbekommen. Den Schluss kennen wir ja", analysierte Ammann das Spiel.

Am nächsten Samstag steigt um 18 Uhr in der Kronriedhalle das Spitzenspiel gegen den direkten Verfolger Winzingen/Wißgoldingen. "Dort werden wir versuchen, an unsere gute Leistung der ersten Hälfte gegen Herbrechtingen anzuknüpfen", sagte Christian Zimmerer.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse (7), M. Kruse (2), Rosca (3/1), Hillenbrand (4, davon 1 Siebenmeter), Gaspar (2), Kohler (1), Zimmerer, Reck (1), Luib (5), Fritz, Engler (1), Baumgart.

 

Bilder vom Spiel hier . Einen ganz großen Dank hierfür an Stephan Schranz.

Vorbericht der SG Herbrechtingen-Bolheim

Zur Primetime empfängt unser Männer-Landesligateam noch den ungeschlagenen Tabellenführer der Landesliga Staffel 3 aus Bad Saulgau. Die Saulgauer, die letztes Jahr schon am Aufstieg geschnuppert haben, konnten sich diese Saison nochmals verstärken und führen seit dem ersten Spieltag die Tabelle souverän an. Auf das Team um Sandro Jooß und Peter Baur wartet also ein sehr schwieriges Spiel. Die SHB hat mal wieder eine Verletzungswelle zu verkraften, die man in so einem Ausmaß eigentlich nur schwer auffangen kann. Neben den Langzeitverletzten reihten sich in den letzten Wochen nun auch kleiner Blessuren in der Liste ein. Dennoch sind die verbliebenen Spieler hungrig und wollen sich nicht einfach Ihrem Schicksal hingeben. So will man gegen den Tabellenführer versuchen lange Zeit mitzuhalten, um am Ende vielleicht auch mit ein bisschen Glück die Punkte am Bibris zu behalten.

 

Quelle: Homepage SG Herbrechtingen-Bolheim

Trainer Claus Ammann will die "Zwei"

Handball-Landesliga Staffel 3: SG Herbrechtingen/Bolheim - TSV Bad Saulgau (Samstag, 19.30 Uhr, Bibrishalle)

 

Herbrechtingen/Bad Saulgau (tl) - Seriensieger und Spitzenreiter TSV Bad Saulgau (neun Spiele, neun Siege) muss sich erneut einem spielerisch starken Gegner stellen. Die Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim hat nach gutem Saisonbeginn und in der Folge einigen unglücklichen Niederlagen wieder Fuß gefasst und gegen Ravensburg und Hohenems jeweils ein Remis erzielt. Die SG empfängt den TSV am heutigen Samstag um 19.30 Uhr in der Herbrechtinger Bibrishalle.

"Ich möchte die Zwei sehen", sagte TSV-Trainer Claus Ammann im Vorbereitungstraining diese Woche und meinte damit 20:0 Punkte. 18:0 Punkte hat der TSV bereits auf seinem Konto. Manche Akteure nahmen ihn ein wenig aufs Korn und meinten, dass bei 18:2 Punkten ja auch eine Zwei vorkäme. Doch dies ließ der Coach natürlich nicht gelten und stellte nochmals klar, dass die Abwehr zwar zurzeit einen guten Lauf hätte, doch jeder Spieler trotzdem weiterhin alle Kräfte investieren müsse. Im Angriff lief es bei den Bad Saulgauern vergangenen Samstag gegen Nürtingen etwas besser als zuletzt. Erstmals konnte der TSV über 30 Treffer erzielen (31:25-Sieg). "In manchen Situationen hatten wir im Angriff Schwierigkeiten, doch mit der Zeit lief's dann besser. Herbrechtingen hat viele gute Spieler, die alle für Treffer gut sind. Das Team ist sehr flexibel und kann auch alle Abwehrvarianten spielen", warnt Claus Ammann.

Beim TSV wird Abwehrchef Frederik Söder wegen einer Grippeerkrankung fehlen. Für ihn stößt Youngster Patrick Fritz in die Mannschaft. "Wir haben ja noch drei Spieler in der Mitte, die Frederiks Part übernehmen können. Fabian Kohler oder Patrick Fritz können als Störer agieren. Das müsste also trotzdem funktionieren", meinte Ammann. Die Spieler sind heiß auf einen weiteren Sieg und möchten unter allen Umständen zwei Punkte mit nach Hause nehmen, da in der nächsten Woche zum Spitzenspiel der Tabellenzweite Winzingen/Wißgoldingen nach Bad Saulgau kommt und dieser Gegner sicherlich eine Klasse für sich darstellt. "Ewig kann natürlich die Serie nicht halten. Zu Null durch die ganze Saison geht kaum. Irgendwann müssen wohl auch wir Federn lassen. Wir werden aber um jeden Zähler kämpfen", sagt Ammann.

Beim Gegner sind zurzeit besonders Neuzugang Lukas Konkel und "Ballkünstler" Daniel Kovacs in Torlaune. Trainer Sandro Jooß hat außerdem in Patrick Chaudhari und Dennis Wurelly weitere durchschlagskräftige Optionen für den Angriff. Doch die TSV-Defensive um Christian Zimmerer, Simon und Manuel Kruse sollte diese Aufgabe auch diesmal lösen können - im vergangenen Jahr konnte der TSV beide Spiele knapp für sich entscheiden. Die ansteigende Form des Rückraums mit Ion Constantin Rosca, Istvan Gaspar, Simon und Manuel Kruse gibt Sicherheit. Ebenso zeigt Rechtsaußen Sebastian Luib gerade in letzter Zeit sehr gute Ansätze und die Sprinter Michael Reck und Tobias Baumgart haben auf Grund ihrer Leistungen in den vergangenen Spielen Selbstvertrauen getankt. Fabian Hillenbrand soll nach dem Wunsch seines Trainers wieder durch kluge Pässe den Gegner überraschen und auch Kreisläufer Patrick Engler in Szene setzen. Hundertprozentig verlassen kann sich Ammann auf Torhüter David Bakos, der wesentlichen Anteil an den wenigen Gegentreffern des TSV hat. 

Zur Unterstützung der Mannschaft setzt der TSV einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 16 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Kohler, Zimmerer, Reck, Luib, Fritz, Engler, Baumgart.

 

Die Siegesserie des TSV hält auch gegen Nürtingen

Handball, Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – TG Nürtingen 31:25 (16:13)

 

(Von Steffen Obert)

BAD SAULGAU (so) – Vor vollbesetzten Rängen in der Kronriedhalle konnte der verlustpunktfreie Tabellenführer auch gegen den Tabellenvierten aus Nürtingen völlig verdient mit 31:25 (16:13) siegen und zeigte sich dabei vor allem im Rückraum mit der bärenstarken Achse Simon Kruse, Istvan Gaspar und „Nelu“ Rosca sowie dank eines abermals überragenden David Bakos im Tor als das klar bessere Team.

Trotz einer über die ganze Spieldistanz sehr offensiv ausgerichteten Abwehr der Gäste gelang es dem TSV-Rückraum von Beginn an immer wieder Lücken zu finden und schöne Tore herauszuspielen. Dank der Tore des sehr agilen Spielmachers Istvan Gaspar, des wurfgewaltigen Ion Constantin Rosca sowie des nervenstarken Rechtsaußens Sebastian Luib konnten sich die Gastgeber bis zur 13. Minute mit 9:4 absetzen. Dann nahm Gästecoach Gaber die erste Auszeit. Die sehr kompakte und hellwache TSV-Abwehr um Frederic Söder ließ den Nürtinger Angriff bis dahin nur wenig zur Entfaltung kommen. Allein der starke Mittespieler der Gäste, Mario Mangold, konnte sich auch in der Folgezeit immer wieder mit Einzelaktionen durchsetzen und erzielte am Ende acht Tore. Auf Seiten des TSV lief es nun vor allem für Simon Kruse immer besser und so betrug die Führung in der 25. Minute 15:9. Nürtingen ließ sich aber nicht entscheidend abschütteln und kam bis zur Halbzeit wieder auf 16:13 heran.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten die Gäste und kamen innerhalb von drei Minuten auf ein Tor heran. Doch Tore von S. Kruse, Rosca, Reck und Söder stellten den alten Abstand wieder her. Auch dank einiger strittiger Entscheidungen der Schiedsrichter gegen das Team von Claus Ammann kamen die weiterhin sehr offensiv deckenden Nürtinger wieder auf 20:19 heran und der Ausgleich lag in der Luft, doch die Saulgauer Abwehr stand wiederum sehr sicher. Ab der 40. Minute begann die stärkste Phase des TSV, angeführt vom siebenmaligen Torschützen Simon Kruse und einem unüberwindbaren David Bakos im Tor. Den Gästen gelang bis zur 52. Minute kein einziges Tor, was die zwischenzeitlich klare Dominanz des Tabellenführers unterstrich. Sechs Minuten vor Ende stand es 30:20. Somit war der Widerstand des Tabellenvierten gebrochen und vier Minuten vor Ende kam nun auch der erst 17-jährige Torwart Martin Schranz noch zu seinem Einsatz.

Vor dem Spiel und auch während des Spiels war ich schon etwas nervöser als sonst“, gab ein erleichterter, aber auch kritischer Claus Ammann nach dem Spiel zu. „Trotz einiger Abstimmungsschwierigkeiten und Leichtsinnsfehler der Mannschaft bin ich vor allem mit Simon Kruses Leistung sehr zufrieden. Auch unsere gute Kondition bis zum Ende hat heute eine wichtige Rolle gespielt.“ Gästecoach Rolf Gaber lobte den tollen Kader des TSV, war aber auch etwas enttäuscht über die vergebenen Chancen: „Wir hatten einige angeschlagene Spieler. Unser Spiel war bis zur vierzigsten Minute in Ordnung, dann hat die überragende Torwartleistung der Gastgeber das Spiel entschieden. Der Sieg der Saulgauer war am Ende aber völlig verdient.“

Mit nunmehr überragenden 18:0 Punkten fährt der TSV am kommenden Samstag, 22.11. sehr selbstbewusst zum Auswärtsspiel nach Herbrechtingen/Bolheim. Der TSV stellt einen Fanbus zur Verfügung, der um 16 Uhr hinter der Stadthalle abfährt. Spielbeginn ist um 19.30.

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor); S. Kruse (7), M. Kruse (1), Rosca (7), Hillenbrand (2), Gaspar (3), Kohler (1), Zimmerer, Reck (3), Luib (3), Söder (4), Engler, Baumgart.

 

TSV empfängt den Tabellenfünften

Handball Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - TG Nürtingen (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Auch nach dem achten Sieg im achten Spiel ist der Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau nach wie vor heiß auf Punkte. Trainer Claus Ammann möchte auf alle Fälle die nächsten beiden Spiele gegen Nürtingen und Herbrechtingen/Bolheim gewinnen, um zum Spitzenspiel zu Hause gegen den Tabellenzweiten Winzingen/Wißgoldingen am 29. November gewappnet zu sein.

Zunächst ist der Tabellenfünfte aus Nürtingen am heutigen Samstag um 18 Uhr Gast im heimischen Kronried. Die Nürtinger sind mit 10:2 Punkten hervorragend in die Saison gestartet und haben sich recht schnell im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Kuchen-Gingen, Esslingen, Wernau wurden fast "weggeputzt", auch Feldkirch und Hohenems konnte die Turngemeinde besiegen. Vor zwei Wochen gab es jedoch gegen den Verfolger Bad Saulgaus Winzingen/Wißgoldingen eine herbe 21:35-Heimniederlage. Diesen Dämpfer steckten die Spieler von Trainer Rolf Gaber nicht schnell genug weg und es folgte die nächste, noch schmerzlichere 25:28-Heimniederlage gegen den damals Tabellenletzten Ravensburg. "Angeschossene Wölfe beißen", warnt TSV-Coach Ammann. "Unser Gegner ist wohl durch die deutliche Niederlage gegen Winzingen/Wißgoldingen etwas angeknockt, doch wir wissen, dass sie individuell starke Akteure in ihren Reihen haben und werden von Beginn an konzentriert spielen", sagt Ammann. Auf die Abwehr kann sich der Übungsleiter momentan verlassen. Die Geschlossenheit ist da, der Mittelblock funktioniert gut und Ammann kann zwischen offensiver und defensiverer Abwehr gut variieren. Abwehrchef und "Stabilisator"  Frederik Söder war diese Woche erkältet und konnte die letzten Trainingseinheiten nicht bestreiten, doch Ammann hofft auf seinen Einsatz. Gemeinsam mit Christian Zimmerer, den Brüdern Simon und Manuel Kruse sowie Störer Fabian Kohler dirigiert er federführend die Defensive. Ein wenig Sorgen bereitet der Angriff. Zwar sehen die Spielzüge im Ansatz meist recht gut aus, doch im Abschluss fehlt es zeitweise dem eigentlich qualitativ und quantitativ sehr gut bestückten Rückraum an Zielgenauigkeit. Auch finden die Tempogegenstöße nicht immer ihr Ziel. Doch Spielführer Istvan Gaspar und Ideengeber Fabian Hillenbrand setzen weiter auf das schnelle Spiel und hoffen wie auch der Trainer, dass die kleine Offensivschwäche bald behoben ist. Mit Ion Constantin Rosca, Simon und Manuel Kruse und Istvan Gaspar stehen wurfgewaltige Rückraumakteure im Kader. Klappen die Rückraumwürfe einmal nicht so, kann der Coach auch über die Kreisläufer Frederik Söder und Patrick Engler oder die Außenpositionen mit Sebastian Luib auf Rechts und Michael Reck und Tobias Baumgart auf Links spielen lassen. "Solange wir in der Abwehr weiterhin so gut stehen, ist es nicht so schlimm, wenn im Angriff nicht alles klappt. Aber wir arbeiten natürlich dran", verrät Ammann. 

Aufpassen muss der TSV vor allem auf Spielmacher Dennis Ulbrich, der von den meisten Mannschaften gleich von Beginn an eng gedeckt wird. Mathias Bauer, Mario Mangold und Maurice Kuchenbaur sind für die Bad Saulgauer auch keine Unbekannten und zeigen sich meist treffsicher. Die TG rechnet mit einem schweren Spiel, möchte aber eine Überraschung nicht ausschließen, war aus der Nürtinger Homepage zu erfahren.   

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Kohler, Zimmerer, Reck, Luib, Söder, Engler, Baumgart.

 

Weitere Heimspiele der TSV-Mannschaften im Kronried

Samstag, 15. November

11.30 Uhr weibliche D-Jugend - TV Isny

13.00 Uhr weibliche C-Jugend - HCL Vogt

14.30 Uhr männliche B-Jugend - SC Lehr

16.00 Uhr Frauen - SV Tannau

18.00 Uhr TSV - TG Nürtingen

20.00 Uhr männliche A-Jugend - TV Gerhausen

 

Hier der Nachbericht von Bartenbach

Handball Landesliga Staffel 3: Frisch Auf Göppingen 2 - TSV Bad Saulgau (Samstag, 15 Uhr, EWS-Arena)

 

Göppingen / Bad Saulgau (tl) - Nach einem spielfreien Wochenende erwartet den Tabellenführer der Landesliga am Samstag mit der zweiten Mannschaft des starken Bundesligisten Frisch Auf Göppingen ein schwer einzuschätzender Gegner. Spielbeginn ist um 15 Uhr voraussichtlich in einer Nebenhalle der bekannten EWS-Arena.

TSV-Coach Claus Ammann führte indes das Training in gewohntem Umfang weiter. Einmal absolvierten die Bad Saulgauer in der vergangenen Woche noch eine Aerobic-Einheit, ansonsten wurde überwiegend mit dem Ball gearbeitet. "Es sind alle Spieler fit, keiner ist verletzt. Die Trainingsbeteiligung war auch in den Herbstferien in Ordnung", sagt Ammann.

"Uns erwartet wahrscheinlich die A-Jugend von Frisch Auf, die in der Bundesliga spielt. Der ein oder andere Routinier und Bundesliga-Nachwuchsspieler werden sicherlich auch dabei sein", vermutet Ammann. Im Internet sind nur spärliche Informationen über Göppingens "Zweite" zu finden. Mit 7:7 Punkten steht Frisch Auf im Mittelfeld der Tabelle. Gerade in den letzten beiden Spielen hat sich das Team gesteigert und holte drei Punkte. Vergangenes Wochenende konnte Göppingen das Derby gegen Wernau zu Hause für sich entscheiden. Dem TSV steht ein sicherlich schneller, dynamischer Gegner gegenüber, der mit seinen jungen Spielern schnelle Tempogegenstöße im Programm hat. Interessant ist außerdem, dass Göppingens Angriff wesentlich häufiger getroffen hat als der des TSV. Die Defensive allerdings ließ viel mehr Treffer zu als die Abwehr Bad Saulgaus.

Der TSV hofft nun, mit seinem nach einer vierwöchigen Pause zurückgekehrten Rückraumschützen Simon Kruse im Angriff wieder an Gefährlichkeit gewinnen zu können. Die Achse Ion Constantin Rosca - Istvan Gaspar - Simon und Manuel Kruse soll ihr Können zeigen und Fabian Hillenbrand ist wieder als Ideengeber gefragt. Auf die Abwehr mit ihren Chefs Frederik Söder und Christian Zimmerer ist bislang Verlass, sie ist momentan gemeinsam mit Torhüter David Bakos unbestritten die beste der Liga.

Trainer Claus Ammann bereiten zurzeit eher die Nachlässigkeiten nach deutlichen Führungen etwas Sorge. In den vergangenen Spielen hat der TSV nach zeitweise souveräner Vorstellung im Gefühl des sicheren Sieges gleich mehrere Gänge zurückgeschaltet und baute so den Gegner wieder auf. Dennoch steht der TSV mit sieben Siegen ungeschlagen an der Tabellenspitze und möchte unbedingt auch gegen Göppingen bestehen, da in den nächsten drei Wochen mit Nürtingen, Herbrechtingen-Bolheim und Winzingen-Wißgoldingen möglicherweise noch stärkere Gegner warten.

Zur Unterstützung der Mannschaft setzt der TSV einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 11.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Zimmerer, Reck, Luib, Söder, Engler, Baumgart, Kohler.

 

Die A-Jugend von Frisch Auf Göppingen empfängt den TSV

Handball Landesliga Staffel 3: Frisch Auf Göppingen 2 - TSV Bad Saulgau 22:28 (8:13)

 

Göppingen / Bad Saulgau (tl) - In der 6.500 Zuschauer fassenden Göppinger EWS-Arena verloren sich am vergangenen Samstagnachmittag gut 30 Bad Saulgauer und noch etwas weniger Göppinger Fans, was aber der Stimmung unter den Bad Saulgauer Zuschauern keinen Abbruch tat. Niemand vom TSV wusste bis kurz vor Spielbeginn, welche Akteure bei Gästen auflaufen würde. Auf dem Parkett stand schließlich eine Auswahl der Bundesliga A-Jugend von Frisch Auf-Göppingen - gespickt mit nur zwei Routiniers - die von Beginn an schnell auf den Beinen war und engagiert zur Sache ging. Der TSV ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und stand sehr sicher und aggressiv in der Abwehr. Die Hausherren agierten zwar schnell, waren körperlich jedoch unterlegen und bissen sich an der geschlossenen TSV-Abwehr zeitweise die Zähne aus. Zudem war Torhüter David Bakos wieder glänzend aufgelegt. Nur bis zur 12. Minute (4:5 für den TSV) konnten die Gastgeber das Spiel offen gestalten, dann setzte sich der TSV etwas ab. Ion Constantin Rosca, Simon Kruse, Istvan Gaspar, Sebastian Luib, Michael Reck, Fabian Hillenbrand und Sebastian Luib waren in den ersten 20 Minuten die Torschützen für den TSV, bei den Platzherren tat sich Rückraumschütze und Spielgestalter Marc Godon mit einigen sehenswerten Treffern hervor. Er wurde deswegen später von Fabian Kohler eng gedeckt.

Tat sich der TSV-Rückraum zu Beginn der ersten Hälfte gegen den sehr guten gegnerischen Torhüter und mit 35 Jahren ältesten Frisch Auf-Akteur Alexander Müske ziemlich schwer, so konnte ihn der TSV gegen Ende des ersten Abschnitts dann doch mehrmals überwinden. Beim Stande von 13:8 für den TSV ging's in die Katakomben.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schwächelte der TSV erneut in der Offensive, die Chancenverwertung war alles andere als zufrieden stellend. Nun drehten der 18jährige Göppinger Felix Däumle und der 17jährige Felix Gehrke auf und überwanden TSV-Keeper David Bakos mehrmals in Folge. Bis auf zwei Treffer kamen die Gastgeber an den TSV heran, doch Istvan Gaspar, Frederik Söder und Manuel Kruse stellten durch ihre entschlossenen Aktionen den alten Fünf-Tore-Abstand wieder her. Am Ende fehlte den jungen Göppinger Spielern dann doch die Kraft, um den körperlich stärkeren Bad Saulgauern nochmals etwas entgegenzusetzen. Das sehr gut leitende Schiedsrichtergespann hatte mit dem ausgesprochen fairen Match keine Mühe, das verdientermaßen mit 28:22 für den Tabellenführer endete.

"In der ersten Halbzeit war ich mit meiner Leistung einigermaßen zufrieden. Die zweite Halbzeit war nicht so gut", übte sich Torhüter David Bakos in Selbstkritik. Abwehrstratege Christian Zimmerer, der die Defensive gemeinsam mit Frederik Söder und Fabian Kohler recht erfolgreich führt sagte: "Wir haben, glaube ich vor allem in der Abwehr ganz gut gespielt und vorne gut kombiniert. Geärgert haben mich vor allem in der zweiten Hälfte die Abpraller, die fast immer  in die gegnerischen Hände gerieten, da müssen wir besser aufpassen. Auch die Chancenverwertung war nicht gut, auch da müssen wir noch was tun, das wissen wir".

Mit diesem Sieg steht der TSV mit nunmehr 16:0 Punkten weiterhin an der Tabellenspitze, dicht gefolgt von Winzingen/Wißgoldingen.

Am Samstag, den 15. November hat der TSV um 18 Uhr den Tabellenfünften TG Nürtingen in der Kronriedhalle zu Gast.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse (3), M. Kruse (4), Rosca (3), Hillenbrand (1 Siebenmeter), Gaspar (6), Zimmerer, Reck (3), Luib (2), Söder (4), Kohler, Engler (2), Baumgart.

 

Vielen Dank an Stephan Schranz für die tollen Bilder, welche Ihr mit einem Klick auf den gelben Button findet!

Bundesliga A-Jugend fordert den TSV

gefunden auf der Hompage des TSV Bartenbach

 

Bartenbach schlägt sich wacker und verliert 28:23 gegen Bad Saulgau 

Der TSV Bartenbach konnte beim Tabellenführer frei aufspielen. So setzen sie zu Beginn des Spieles die ersten Ausrufezeichen und somit führte Bartenbach nach 8 Minuten mit 1:3. Bad Saulgau tat sich bis zu diesem Zeitpunkt sehr schwer. Vor allem die aggressive Abwehr mit einem gut aufgelegten Daniel Schweizer im Tor machte den Hausherren zu schaffen. Allerdings tat sich Bartenbach im Angriff gegen die kompaktstehende Abwehrreihe, zurzeit die beste der Liga, sehr schwer. Zudem scheiterten Bartenbachs Spieler des Öfteren mit teilweisen unvorbereiteten Würfen am generischen Torhüter. Beim Spielstand von 5:5 in der 17. Minute kamen beim TSV Bartenbach immer wieder Unkonzentriertheit und Nachlässigkeit ins Spiel. Dies führte zu technischen Fehlern im Angriff, die Bad Saulgau eiskalt in Kontertore ummünzte. Mit dem Stand von 11:7 ging es in die Kabine.

Bartenbach hatte sich in der Halbzeit viel vorgenommen. Weiterhin wollte man eine aggressive Abwehr spielen und zudem sollten die technischen Fehler im Angriff abgeschaltet werden. Leider wurde zu Beginn der Halbzeit nichts umgesetzt. Noch mehr technische Fehler und weiterhin hektische Abschlüsse nutze Bad Saulgau, um mit 11 Toren davonzuziehen (40. Minute). Bartenbach konnte somit am Ende nur noch mit einer doppelten Manndeckung Ergebniskorrektur betreiben. Bartenbach muss nun auf der guten Abwehr in der ersten Halbzeit aufbauen. Beim Pokalspiel in der Trainingswoche kann sich das Angriffsspiel der Bartenbacher nochmals einspielen, um so die technischen Fehler zu minimieren.

Es spielten: Schweizer, Mühleisen; Kurz (5), Rascher (7/2), Schmid (1), Paulik (1), J. Stadelmaier, Rapp, Rilli (2), S. Stadelmaier, Ambrosch (1), Koch (3), Hoyler (1), Winkler (2).

Der TSV setzt seinen Siegeszug fort

Handball Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - TSV Bartenbach 28:23 (11:7)

 

Bad Saulgau (tl) - Der TSV Bad Saulgau feierte am vergangenen Samstagabend vor gut 600 Zuschauern in der Kronriedhalle seinen siebten Sieg im siebten Spiel. Wiederaufsteiger Bartenbach war der erwartet schnelle Gegner, der den TSV aber nur zu Beginn und gegen Ende des Spiels forderte.

Den besseren Start erwischten die Gäste, da die Platzherren offensichtlich noch nicht genügend Zielwasser getrunken hatten. Obwohl TSV-Torhüter David Bakos in bestechender Form gleich mehrere Versuche der Gäste hintereinander abwehren konnte, gingen diese in der 9. Minute durch zwei Treffer von Jonas Kurz und einen von Tim Hoyler bei einem Gegentreffer von Istvan Gaspar mit 3:1 in Führung. Mit zunehmender Spieldauer hatten sich die Gastgeber dann besser auf die quirligen Bartenbacher eingestellt und wurden selbst treffsicherer. Sebastian Luib, der zusammen mit Istvan Gaspar sein bestes Saisonspiel zeigte und Neuzugang Ion Contstantin Rosca brachten den TSV in der 11. Minute mit 4:3 in Führung. Ein Hattrick wiederum von Sebastian Luib von Rechtsaußen veranlasste Bartenbachs Coach Andreas Rascher, in der 21. Minute eine Auszeit zu nehmen. Das nützte allerdings nicht viel, da der TSV in der Abwehr mit den Defensivstrategen Frederik Söder und Christian Zimmerer glänzend stand. Nur sieben Gegentore musste der TSV in der ersten Halbzeit (11:7) hinnehmen.

Nach der Halbzeitansprache von TSV-Trainer Claus Ammann drehten die Hausherren so richtig auf. Die begeisterten Fans sahen zeitweise traumhafte Kombination des TSV. Wie elektrisiert agierte in dieser Phase Mittespieler und Regisseur Istvan Gaspar, warf  selbst einen Treffer nach dem anderen und Kreativspieler Fabian Hillenbrand begeisterte mit seinen Zuspielen auf die Kreisläufer Patrick Engler und Fredrik Söder. Bis zur 48. Minute konnten die Gäste meist nur den wirbelnden Platzherren hinterher schauen. In der 41. Minute betrug der Vorsprung des TSV bereits elf Treffer (20:9) und es bahnte sich für den Gast ein Fiasko an. Torhüter David Bakos ließ kaum gegnerischen Treffer zu und schickte seine Vorderleute schnell zu Tempogegenstößen. Im Gefühl des sicheren Sieges schraubten die Bad Saulgauer sehr zum Ärger des Trainers zwei Gänge zurück. Die Abwehr wirkte nicht mehr so geschlossen als zuvor und die Angriffe wurden teilweise unvorbereitet abgeschlossen. Der gegnerische Torhüter wurde durch überhastete Distanzwürfe mehr und mehr aufgebaut und zeigte sehenswerte Paraden. Marian Rascher, Manuel Paulik und Lukas Winkler markierten Treffer für die Gäste und innerhalb von wenigen Minuten schrumpfte der komfortable Vorsprung auf nur noch fünf Treffer zusammen. Der Sieg war am Ende dennoch ungefährdet. "Wir haben zwar wieder gewonnen, doch es ist nicht alles zu meiner Zufriedenheit gelaufen. Wieder haben wir geschlampt, als der Gegner fast am Boden lag und nicht konsequent weitergemacht. Ich bin stinksauer. Ich bin eben ein Perfektionist", sagte Trainer Ammann. "Das kann nicht immer gut gehen, daran müssen wir arbeiten", sagte er weiter. Sein Gegenüber Andreas Rascher lobte sowohl die Spielweise der Bad Saulgauer als auch die Leistung von Torhüter David Bakos. "Euer Torwart hat uns schier zur Verzweiflung gebracht. Wir haben nur anfangs und am Ende ganz gut gespielt. Unser Ziel ist der Klassenerhalt", sagte Rascher, der bereits zu Regionalligazeiten als Aktiver mit Donzdorf gegen den TSV gespielt hatte.

Nächster Gegner ist am Samstag, den 8. November um 15 Uhr die zweite Mannschaft von Frisch Auf Göppingen. Der TSV setzt einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 11.30 Uhr auf dem Festplatz.

 

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse (2), Rosca (5/davon 1 Siebenmeter), Hillenbrand (2), Gaspar (5), Zimmerer (1), Michelberger, Reck (1), Luib (7), Söder (4), Engler (1), Baumgart.

 

 

Vorbericht aus Bartenbach

Gefunden auf der Homepage des TSV Bartenbach
 

Im nächsten Spiel trifft der TSV Bartenbach gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Saulgau. Anpfiff ist am Sa, 25.10.14, um 18 Uhr in der Sporthalle im Kronried in Bad Saulgau.

Gegen den Tabellenführer kann der TSV Bartenbach frei aufspielen. Vielleicht unterschätzt Bad Saulgau die schnelle Spielweise des TSV, sodass die Bartenbacher dem Tabellenführer ein Bein stellen können. Hierbei setzt der TSV auch darauf, dass viele Mannschaften, wie jetzt Bad Saulgau, die schon eine längere Siegesserie haben, mit der Zeit dann doch nicht ernst genug in die nächsten Spiele gehen. Auf jeden Fall muss die Mannschaft des TSV an diesem Tag das Maximale aus sich herausholen.

Auf geht’s TSV !!!!!!!!

TSV muss gegen schnelles Team aus Bartenbach ran

Handball Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - TSV Bartenbach (Samstag, 18 Uhr, Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Nach dem erfolgreichen Heimspiel am vergangenen Samstag gegen Aufsteiger Ravensburg hat es der TSV Bad Saulgau am morgigen Samstag, den 25. Oktober wieder mit einem Aufsteiger zu tun. Der TSV Bartenbach ist jedoch nicht mit dem TSB Ravensburg zu vergleichen, spielt er doch einen viel schnelleren, aggressiveren Handball. Das junge Team um seinen Coach Andreas Rascher ist nach dem Remis gegen den Aufstiegskandidaten Winzingen/Wißgoldingen und gegen Esslingen sowie dem Sieg gegen Ravensburg hoch motiviert und hofft auf ein Einbrechen des Tabellenführers. Doch der TSV ist längst noch nicht erfolgsmüde und möchte seine Siegesserie ausbauen. "Wenn wir das noch packen vor der zweiwöchigen Herbstspielpause, das wäre schon klasse" sagt der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand. Der TSV ist fast komplett, nur Rückraumspieler Manuel Kruse fehlt berufsbedingt. Dafür ist sein Bruder Simon Kruse wieder zurück. Schwerpunkt in dieser Trainingswoche war die Offensivarbeit. Die Verbesserung der Chancenverwertung stand dabei an oberster Stelle.

Der TSV hofft auf mehr Flexibilität im Angriff, da Simon Kruse wieder ins Spielgeschehen eingreift. Er ist neben Ion Constantin Rosca und Istvan Gaspar ein  Akteur, der Verantwortung übernehmen und die gegnerische Abwehr unter Druck setzen kann. Die Defensive soll weiterhin so geschlossen und aggressiv agieren wie in den letzten Spielen. Bislang zeigt Bad Saulgau die beste Abwehrleistung der Liga. Nur 20 Treffer ließ sie durchschnittlich pro Spiel zu. Zu dieser Quote trug natürlich auch die Formstärke von Torhüter David Bakos bei.

Die junge Mannschaft des TSV Bartenbach dagegen hofft, den Schwung aus den letzten beiden Spielen (3 Punkte) mitzunehmen und die Bad Saulgauer durch ihr flinkes, variables Angriffsspiel und vor allem die schnelle zweite Welle überraschen zu können. "Vielleicht unterschätzt Bad Saulgau die schnelle Spielweise des TSV Bartenbach, sodass die Bartenbacher dem Tabellenführer ein Bein stellen können" ist auf der gegnerischen Homepage zu lesen. Felix Koch und Linksaußen Tim Hoyler führen oft diese Tempogegenstöße aus. Zudem kann die Mannschaft auf einen stets torhungrigen Rückraumspieler Andreas Rapp und einen sicheren Siebenmeterschützen Marian Rascher verweisen.

Die Spielweisen beider TSV-Teams scheinen ähnlich zu sein. Man darf deshalb gespannt sein, wie Trainer Claus Ammann sein Team taktisch einstellt. "Solche Mannschaften liegen uns glaube ich besser, als solche, die etwas statischer spielen. Ich weiß, dass Bartenbach eine schnelle erste und zweite Welle spielt. Doch das können wir auch und haben dazu noch eine gute Bank. Wir spielen auf Sieg", sagt Trainer Claus Ammann.

Auch die Vereinsverantwortlichen gehen konform mit dem Trainer. "Unser heutiger Gegner, der TSV Bartenbach, ist im Kronried nicht bekannt. Für meine Mannschaft gilt es, konzentriert zu beginnen, technische Fehler zu vermeiden und bei Tempogegenstößen auch mal den einfachen Ball zu spielen. Wir haben einen breit aufgestellten Kader und derzeit keine Verletzten. Claus Ammann kann aus dem Vollen schöpfen und im siebten Spiel müsste auch der siebte Sieg herausspringen“, hofft auch der Vorsitzende der Handballabteilung Matthias Knoll.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Zimmerer, Michelberger, Reck, Luib, Söder, Engler, Baumgart.

 

 

Weitere Heimspiele des TSV in der Kronriedhalle

Samstag, 25.10.

 

14.30 Uhr männliche B-Jugend - TSV Blaustein

16.00 Uhr Frauen - TSG Ailingen

20.00 Uhr TSV 2 - TV Gerhausen 2

 

 

Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit bringt den Sieg


Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau- TSB Ravensburg 29:21 (10:12)

 

Bad Saulgau (tl) - Sechs Siege und 12:0 Punkte! Der Tabellenführer TSV Bad Saulgau hält sich weiterhin schadlos. Am vergangenen Samstagabend schlug das Team von Trainer Claus Ammann den Aufsteiger TSB Ravensburg mit 29:21 und hatte dabei mehr Mühe als ihm lieb war. 600 Zuschauer sahen zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Vor allem in den ersten 30 Minuten fanden die Hausherren kein Rezept gegen die sehr robuste Ravensburger Abwehr. Wiederum schloss man in der Offensive meist unvorbereitet ab und baute den hell wachen gegnerischen Torhüter auf. Im zweiten Abschnitt kombinierte der TSV besser, spielte schneller und profitierte dann auch von den schwindenden Kräften der Gäste.

 

Es dauerte bis zur 8. Minute, ehe Fabian Hillenbrand den ersten Treffer der Platzherren markieren konnte. Doch für Ravensburg trafen zwei Mal Ex-TSVler Gabriel Stanciu, Abwehrchef Christian Sandu und Niklas Buder in Folge zum 5:1 für die Gäste. Bad Saulgau traf dann fünf Mal in Folge und ging in der 18. Minute erstmals in Führung (6:5). Wer glaubte, jetzt hätten die Gastgeber den roten Faden gefunden, sah sich getäuscht. Bis zur Halbzeit gab es wiederum ungezählte Fehlwürfe, auch Torhüter David Bakos hielt schon mal besser. Gleich nach der Pause hatte der TSV durch Manuel Kruse und zwei Mal Rechtsaußen Sebastian Luib vorgelegt, doch Florian Lotterer und Alex Man konnten zum 14:14 ausgleichen. Nun machte sich die gute Kondition und die personelle Überlegenheit des TSV bemerkbar. Istvan Gaspar gab die Spielzüge an, Neuzugang Ion Constantin Rosca traf besser, Tobias Baumgart erzielte ein sehenswertes Tor, Fabian Hillenbrand spielte kluge Pässe, und Keeper David Bakos wurde immer stärker. Die Bad Saulgauer konnten sich in der Folge sogar weitere Fehlwürfe leisten und hatten trotzdem Ball und Gegner im Griff. Patrick Engler, Ion Constantin Rosca, Sebastian Luib und Christian Zimmerer brachten kurz vor Schluss den TSV uneinholbar mit neun Treffern in Front. Am Ende war der Sieg auf Grund einer enormen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit auch in dieser Höhe (29:21) verdient.

"Wir haben zwar erneut gewonnen, aber unsere Chancenverwertung war wiederum nicht zufrieden stellend. Wir müssen uns hier gewaltig verbessern, so können wir im Angriff nicht weitermachen", mahnte Coach Claus Ammann. "Natürlich gibt jeder Gegner gegen uns jetzt alles und möchte der Erste sein, der dem Tabellenführer Punkte abknöpft. Deswegen haben wir es jetzt besonders schwer. Irgendwann müssen auch wir wahrscheinlich mal Federn lassen", sagte Ammann. Sein Gegenüber, TSB-Trainer Arno Uttenweiler, gratulierte Ammann zum verdienten Sieg und machte gleichzeitig seinem Team auf Grund der mutigen Leistung in der ersten Halbzeit ein Kompliment. "Wir haben lange sehr gut mitgehalten. Meine Spieler haben sehr lange in der Bezirksklasse gespielt, dann etwa 40 Spiele in der Bezirksliga und jetzt vier Spiele in der Landesliga absolviert. Uns war fast klar, dass wir hier keine Punkte holen, aber wir genießen momentan die Landesliga und hoffen, dass es irgendwann einmal klappt, mit dem Punkte holen. Mein Ziel ist ganz klar der Klassenerhalt ", sagte Uttenweiler, der lange Jahre mit dem TSV in der dritthöchsten Spielklasse (Regionalliga) spielte.

Am kommenden Samstag, den 25. Oktober bestreitet der TSV um 18 Uhr gegen Aufsteiger Bartenbach in der Kronriedhalle ein weiteres Heimspiel. Auch gegen diesen Aufsteiger möchte der TSV seine weiße Weste behalten.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), M. Kruse (2), Rosca (8/davon 2 Siebenmeter), Hillenbrand (6/4), Gaspar (3), Zimmerer (2), Reck (2), Luib (4), Söder, Baumgart (1), Engler

Nachbericht aus Ravensburg

Stark gekämpft, trotzdem keine Punkte

19.10.2014

Gabaor Kutas war in Saulgau in Topform und hielt die RAMS im Spiel

RAMS NEWS (jt) – Beim Derby gegen den TSV Bad Saulgau mussten sich die RAMS nach langem Kampf mit 29:21 geschlagen geben. Die Ravensburger konnten in der 1. Minute durch Florian Lotterer in Führung gehen. Erst in der 8. Minute fiel das nächste Tor, nämlich der Ausgleich der Saulgauer zum 1:1. Entsprechend war das Spiel durch starke Abwehrreihen geprägt, die nicht viel zuließen. Die RAMS konnten sich nach dem Ausgleich dann aber bis zur 14. Minute auf 1:5 vorlegen, da die Gastgeber kein Rezept gegen die Ravensburer Abwehr und den gut aufgelegten Torhüter Gabor Kutas finden konnten. Doch jetzt kamen die Saulgauer besser ins Spiel und erzielten, auch aufgrund einer Überzahlsituation, den Ausgleich. Das Spiel war jetzt offen, und die Führung wechselte hin und her. Mit 10:12 für die RAMS ging es in die Halbzeitpause. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Saulgau seiner Favoritenrolle nicht gerecht, wobei das Spiel vor allem durch Kampf, und nicht durch technische Finesse geprägt war.

Nach dem Wiederanpfiff war der TSV Bad Saulgau wacher, und konnte mit drei Toren in Folge mit 13:12 in Führung gehen. Bis zur 44. Minute blieb es aber eng, bis beim Stand von 19:17 für Saulgau Christian Sandu seine dritte 2-Minutenstrafe kassierte. Somit fehlte er in der Abwehr, was sich auch für den Rest des Spiels bemerkbar machte. Durch zwei 7-Meter in Folge und einem Feldtor nutzten die Gastgeber die Überzahl voll aus und zogen auf 22:17 davon. Arno Uttenweiler nahm in der 49. Minute noch eine Auszeit, um die RAMS nochmals anzuspornen, aber den Ravensburgern, die mit nur drei Auswechselspielern angereist waren, schwanden die Kräfte. Die Gastgeber spielten nun die Partie souverän zu ende und schraubte den Vorsprung bis zum Abpfiff auf 29:21 und somit zu einem verdienten Sieg für den noch ungeschlagenen Tabellenführer.

Und wieder heißt es Wunden lecken und zu analysieren, was man verbessern muss, um in der Landesliga bestehen zu können. Aber dieses Spiel, auch wenn es auf keinem hohen Niveau geführt wurde, zeigte, dass man sich auf jeden Fall nicht verstecken muss. Teilweise fühlte man sich in der Saulgauer Kronriedhalle an die Relegationsduelle der vergangenen Saison erinnert, denn die etwa 600 Zuschauer, darunter auch etwa 30 mitgereiste Ravensburger, machten ordentlich Stimmung. Auch wenn die RAMS immer noch nichts Zählbares auf der Habenseite verbuchen können, hat das Spiel Mut gemacht für die weiteren Aufgaben. Viel Zeit zum verschnaufen haben die TSBler aber nicht, denn schon am kommenden Samstag, 25.10.2014, kommt es zum nächsten Heimspiel in der Kuppelnauhalle. Zu Gast ist dann die 2.Mannschaft von Frisch Auf Göppingen, die nach Fünf Spielen mit 4:6 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz stehen. Anpfiff ist um 18:15. Die RAMS werden alles daran setzen, diese gute Leistung gegen Saulgau mitzunehmen, und wenn es in der Halle dann auch so eine Stimmung gibt, wer weiß …

Bad Saulgau lädt zum Derby gegen Ravensburg

Handball Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau – TSB Ravensburg (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) – „Jeder weitere Erfolg des Tabellenführers führt zu mehr Ehrgeiz bei den Gegnern“. Dieser Grundsatz gilt auch in der Handball Landesliga. „Alle jagen uns jetzt und wollen gegen uns gewinnen oder uns Punkte klauen, das ist doch klar“, weiß TSV-Coach Claus Ammann. Nach der makellosen Serie von fünf Siegen in fünf Spielen steht Bad Saulgau auf Platz eins der Tabelle, gefolgt von Steinheim mit 8:2 und Winzingen/Wißgoldingen mit 7:1 Punkten. Eine Niederlage und die Tabellenführung ist vorerst weg, das wissen auch die Spieler und bereiteten sich konzentriert auf das einzige Derby gegen Aufsteiger Ravensburg vor. Ravensburg ist mit drei Niederlagen bei drei Spielen denkbar schlecht in die Saison gestartet. Alle drei Begegnungen waren Heimspiele. Die enttäuschten Verantwortlichen und Fans erwarten gegen Bad Saulgau nicht unbedingt einen Sieg, doch eine deutliche Leistungssteigerung. Dass „angeschlagene Boxer“ sehr gefährlich sein können, hat der TSV in der letzten Saison in Weingarten deutlich zu spüren bekommen, als man gegen den Ravensburger Nachbarn und Aufsteiger unerwartet, aber völlig verdient verlor. Auch beim Rückspiel bahnte sich Ähnliches an, doch Bad Saulgau konnte das Heimspiel damals mit Ach und Krach doch noch gewinnen. Das sollte Warnung genug für den TSV sein, zumal der Angriff der Ravensburger im Durchschnitt sogar einen Treffer mehr pro Spiel erzielen konnte als der TSV.

Im Kader des TSB stehen mit Alex Man und Rückraumspieler Gabriel Stanciu gleich zwei ehemalige TSV-Akteuere. Stanciu wechselte vor zwei Jahren nach Ravensburg, trainierte Jugendliche und hat sich offensichtlich von seinen Bad Saulgauer Verletzungen wieder erholt. Bei der letzten Begegnung gegen Bartenbach konnte er immerhin acht Treffer markieren. Trainer ist ebenfalls ein ehemaliger Bad Saulgauer. Arno Uttenweiler spielte noch zu Oberliga- und Regionalligazeiten mit Holger Beck, Jochen Trinkner und und den Kessler-Brüdern recht erfolgreich beim TSV. Auch er ist natürlich mit dem Saisonbeginn unzufrieden, gibt aber nach nur drei Spielen längst nicht auf. Sein primäres Ziel ist der Klassenerhalt.

Der TSV trainierte inzwischen in dieser Woche vor allem Wurfübungen. Die Abwehr leistete bislang gute Arbeit, im Angriff lief es jedoch nicht immer nach Wunsch des Trainers. „Da müssen wir uns noch verbessern. Da bin ich noch längst nicht zufrieden“, sagt Ammann.

Von größeren Verletzungen ist der TSV bislang verschont geblieben. Es stehen mit Ausnahme von Rückraumschütze und Leistungsträger Simon Kruse voraussichtlich alle Akteure zur Verfügung. Kruse wird nach seiner Spielpause, die er aus perönlichen Gründen einlegte, dieses Wochenende für die zweite Mannschaft zur Verfügung stehen und vermutlich nächste Woche wieder bei der „Ersten“ mittrainieren.

Auch der erste Vorsitzende Matthias Knoll ist von der bisherigen Leistung seines TSV zufrieden. „Heute ist ein Sieg Pflicht“, sagt Knoll und hofft zugleich auf eine etwas bessere Chancenverwertung seines Teams.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Zimmerer, Michelberger, Reck, Luib, Söder, Engler, Baumgart

 

 

Weitere Heimspiele des TSV in der Kronriedhalle

Samstag:

13.00 Uhr männliche C-Jugend – TV Weingarten

14.30 Uhr männliche B-Jugend – BW Feldkirch

16.00 Uhr männliche A-Jugend – TG Biberach

20.00 Uhr TSV II – SG Ulm/Wiblingen 2

 

 

Sonntag:

10:00 Uhr Mini-Spieltag

13.15 Uhr weibliche C-Jugend – TSB Ravensburg

14:45 Uhr TSV III – TSB Ravensburg 2

16:30 Uhr Frauen – TV Weingarten 2

Der Vorbericht aus Ravensburg zum Derby

 

Auswärts gegen den Tabellenführer

15.10.2014

Saulgau

RAMS NEWS (nb) – Drei Heimspiele, drei Niederlagen und null Pluspunkte ist die aktuelle Bilanz der Ravensburger Handballer in der laufenden Landesligasaison. Genau in diese mehr als holprige Anfangsphase fällt der Termin für das Auswärtsspiel gegen die wohl beste Mannschaft der Liga und aktuellen Tabellenführer Bad Saulgau. Zwar gewannen diese zuletzt nur knapp mit 22:23 gegen Hohenems, doch ist für die Mannschaft von Arno Uttenweiler ein Sieg außerhalb des Möglichen.

Insgeheim haben sich die Ravensburger Verantwortlichen erhofft mit vier Pluspunkten aus den ersten drei Heimspielen in der Handballhochburg Saulgau antreten zu können. Allerdings präsentierten sich die Oberschwaben nicht in der Form der vergangenen Runde und erstickten die Chancen auf Siege selbst durch unzählige Fehler. Teilweise minutenlange Torflauten ebneten den Gästen in der Kuppelnauhalle den Weg zu ihren jeweiligen Auswärtserfolgen. Daher lautete das Motto für die TSBler in der vergangenen Woche Aufarbeitung der letzten drei Wochen. Insbesondere die letzten 15 Minuten offenbarten dabei die Ravensburger Schwachstellen und die deshalb nötigen Trainingsinhalte.

Oberstes Gebot im Team der umbenannten Ravensburg Rams dürfte jedoch sein, die Ruhe zu bewahren und nicht in unnötigen Aktionismus oder Panik zu verfallen. Die Leistungen der Bezirksligasaison liegen in der Vergangenheit, doch müssten sie das Ziel sein, woran gearbeitet werden muss. Zweifelsohne zeigten die Ravensburger gegen Steinheim, Bartenbach und Hohenems nicht das, was sie eigentlich im Stande sind zu leisten. Die Fähigkeiten dazu sind trotzdem noch da. Es dürfte am Samstag speziell eine Frage der Einstellung sein, damit die Gäste sich bestmöglich in Saulgau präsentieren können.

Hier der Nachbericht aus Hohenems

Knappe Niederlage gegen den Titelfavoriten aus Bad Saulgau

 

gefunden auf der Homepage der HC Hohenems

 

Herren Spielbericht - 12.10.2014

 

Eine am Ende knappe 22:23 Niederlage standen nach 60 Minuten Kampf für die Hohenemser Handballergegen den Favorit auf den heurigen Meistertitel Bad Saulgau zu Buche. Auch wenn der Start nicht optimal gelang und Hohenems schnell mit 1:5 hinten war, stellte man sich immer besser auf die großgewachsenen Bad Saulgauer ein und man konnte Tor um Tor aufholen. Man probierte einwenig Offensiver zu decken um die Aufbauspieler früh zu stören, dies gelang auch fortan besser. Jedoch bekam man dadurch auch einige Tore vom Kreisspieler aus Bad Saulgau der wiederum mehr Platz als üblich hatte und diesen gut nützte. Nach viel Kampf und Krampf auf beiden Seiten wechselten man die Seiten mit einem 2 Tore Rückstand (12:14), auch aufgrund einiger sehr guten Paraden des Bad Saulgauer Torhüters. Leider konnte man in den ersten 10 Minuten nicht an die Leistung in der ersten Hälfte anschliessen und man erzielte kein Tor, Bad Saulgau deren 4. Aber auch diesmal hielt man dagegen und kämpfte sich wieder auf 17:19, auch dank zahlreicher Paraden von Simon Wallner, der ein ausgezeichnetes Spiel machte, heran. In den letzten 10 Minuten konnten die Hohenemser zwar noch auf Schlagdistanz bleiben, aber leider nicht mehr ausgleichen und Bad Saulgau spielte das Spiel souverän und mit viel Erfahrung zu Ende. Auch wenn es am Ende nur ein Tor war, unverdient war der Sieg aus Bad Saulgauer Sicht nicht, in den letzten Minuten spürte man auch das Selbstvertrauen von Bad Saulgau, resultierend aus 4 den Siegen aus 4 Spielen in der bisherigen Saison. Trotzdem kann das Team um Trainer Andrij Kuzo stolz auf die Leistung sein, die Abwehr stand teilweise sehr gut und Tore wurden aus allen Positionen im Angriff geworfen. Nur was auch klar ist, eine so lange Torpause wird in der Landesliga knallhart bestraft, vorallem wenn der Gegner Bad Saulgau heißt. Der schwere Saisonauftakt ist nun für Hohenems mit Spielen gegen Steinheim, Feldkirch und Bad Saulgau (Top 3 der momentanen Tabelle) vorbei und die Emser sind sich bewusst wo sie sich in dieser Liga einordnen müssen. Am nächsten Samstag gehts bereits weiter, mit dem Gegner Frisch Auf Göppingen 2 wird es Match auf Augenhöhe werden, die aber sicherlich auch alles daran setzen wird die nächsten Punkte in der Landesliga zu holen. Das nächste Heimspiel bestreiten die Herren des HC Hohenems am 25.10.2014 gegen die TG Nürtingen um 19:30 Uhr in der Herrenriedhalle Hohenems.
 

Bad Saulgau auch gegen Hohenems erfolgreich

Handball Landesliga Staffel 3: HC Hohenems - TSV Bad Saulgau 22:23 (12:14)

 

Hohenems / Bad Saulgau (tl) - Nach Feldkirch ging mit dem HC Hohemems am gestrigen Sonntag auch die zweite Vorarlberger Mannschaft innerhalb einer Woche gegen den TSV Bad Saulgau als Verlierer vom Platz. Dem Team von Trainer Claus Ammann gelang mit nunmehr 10:0 Punkten ein Traumstart in die neue Landesligasaison. Der Sieg gegen den Aufsteiger war jedoch hart umkämpft und fiel mit 23:22 denkbar knapp aus.

Gleich zu Beginn hatten die Gäste aus Bad Saulgau die Nase vorn. Ion Constantin Rosca brachte den TSV in der 2. Minute in Führung. nach dem 1:1 von Fabian Füssinger hatten die Bad Saulgauer einen guten Lauf und legten zum 4:1 vor. Doch so richtig vermochten sie den aufopferungsvoll kämpfenden Gegner nicht abschütteln. Mehr als drei Treffer betrug der Vorsprung in der ersten Halbzeit nie. Immer wieder hielten die Hausherren mit ihrem schnellen Spiel dagegen und agierten vor allem über den Kreis oder die Außenpositionen und immer wieder war es TSV-Keeper David Bakos, der diese Chancen der Hohenemser zu Nichte machte. Bad Saulgau spielte ebenso schnell nach vorne, kombinierte meist ganz gut, schloss jedoch oft zu früh und zu unvorbereitet ab.

Im zweiten Abschnitt lief es zunächst besser für den TSV. Drei Treffer in Folge von Patrick Engler sorgten in der 38. Minute zum ersten Mal für einen Fünf-Tore-Vorsprung (17:12). Auch beim 18:13 von Sebastian Luib schien wieder alles für Bad Saulgau zu laufen. Doch eine schlechte Chancenverwertung des TSV in der Folge ließ die Gastgeber in der 50. Minute wieder bis auf zwei Treffer auf den TSV herankommen (19:17). Auch bei den Siebenmeter-Strafwürfen hatte der TSV so seine Schwierigkeiten, aber auch der Gegner scheiterte durch den sonst starken Fabian Füssinger bei seinem letzten Sieben-Meter in der 60. Minute. Bis kurz vor dem Schlusspfiff hielten die Bad Saulgauer einen Zwei- bis Drei-Tore-Vorsprung. Quasi mit dem Schlusspfiff konnte Fabian Füssinger noch auf 23:22 verkürzen.

"Hauptsache gewonnen, muss man nach diesem  Spiel sagen. Wir haben vorne gar nicht schlecht gespielt, doch sehr schlecht geworfen und den gegnerischen Torhüter warmgespielt", kritisierte TSV-Coach Claus Ammann. "Unser Gegner hat weniger über den Rückraum, aber dafür sehr schnell über die Mitte und über Außen gespielt, David Bakos hat letztendlich den Sieg festgehalten", sagte Ammann erleichtert. "Alle geben jetzt gegen uns natürlich alles und wollen dem Tabellenführer die ersten Punkte abtrotzen. Wir werden gejagt, das ist doch klar", sagte der Trainer.

Nun hat der TSV zweimal hintereinander Heimrecht. Am kommenden Samstag, den 18. Oktober empfängt das Team von Claus Ammann um 18 Uhr in der Kronriedhalle zum Derby Aufsteiger TSB 1847 Ravensburg und am 25. Oktober gastiert Aufsteiger Bartenbach um 18 Uhr in der Kronriedhalle. 

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), M. Kruse, Rosca (8/davon 3 Siebenmeter), Hillenbrand (1), Gaspar (4), Zimmerer (1), Michelberger (1), Reck, Luib (3), Söder (2), Engler (3), Baumgart.

 

Bilder vom Spiel in Kürze

 

 

Titel Favorit zu Gast in Hohenems

Herren Vorbericht - TSV Bad Saulgau

 

Sonntag 17 Uhr steigt das zweite Heimspiel in der noch jungen Landesliga Saison für die 1. Herrenmannschaft des HC Hohenems. Nach dem ersten Sieg in Ravensburg letzte Wochen wird die Mannschaft alles daran setzen auch den Favoriten aus Bad Saulgau zu ärgern. Bad Saulgau gilt als einer der Titel Favoriten und präsentierte sich in den bisherigen 4 Spielen auch so und führt die Tabelle an. Besonders hervorzuheben ist sicherlich die starke Abwehr von Bad Saulgau die durchschnittlich bisher 19 Gegentoren pro Partie bekam und ihre neue Rückraum Verpflichtung Ion Constantin Rosca der in der ersten Rumänischen Liga spielte und nach seinem Wechsel auf Zypern mehrere Male Israelischer Meister wurde und somit auch etliche Spiele im Europokal gespielt hat in den letzten 4 Jahren. Auf ihn wird die Hohenemser Abwehr speziell aufpassen müssen, war er doch in den vergangen Spielen ein Torgarant für Bad Saulgau.

Die Hohenemser Akteure werden versuchen Ihren konsequenten schnellen Handball auch gegen Bad Saulgau zu spielen damit eine Überraschung gegen den Favoriten möglich ist. Die Trainingswoche war alles andere als optimal für Trainer Andrij Kuzo, da immer noch Spieler krank oder verletzt sind, trotzdem wird der HC Hohenems eine schlägkräftige Truppe auf dem Spielfeld stellen am Sonntag um 17 Uhr in der Herrenriedhalle. Für Kaffee, Kuchen und kalte Getränke in diesen warmen Herbsttage wird das Kantinenteam sorgen. Wir hoffen auch zahlreiche Fans gegen den Titelfavoriten.

 

Der TSV Bad Saulgau gastiert in Hohenems

Auszug aus der Facebookseite des HC Hohenems

Handball Landesliga Staffel 3: HC Hohenems - TSV Bad Saulgau (Sonntag, 17 Uhr Sporthalle Herrenried

Hohenems / Bad Saulgau (tl) -

 

Nach dem 24:20-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen Feldkirch muss Handball Landesligist TSV Bad Saulgau am kommenden Sonntag schon wieder gegen einen Vorarlberger Club ran. Spielbeginn in der Hohenemser Herrenried Sporthalle ist um 17 Uhr. Der HC ist Aufsteiger, doch Vorsicht ist für den Tabellenprimus Bad Saulgau geboten. Gegen die starken Teams aus Steinheim und Feldkirch verlor der Liganeuling nur knapp, letzte Woche konnte er in Ravensburg gewinnen. Dabei erzielten die Österreicher durchschnittlich pro Spiel 28 Treffer. Das möchte der TSV auf keinen Fall zulassen. Die Abwehrleistungen der Bad Saulgauer sind bislang sehr ordentlich, 19 Treffer hat das Team von Coach Claus Ammann pro Begegnung nur zugelassen, das spricht für sich. Dafür hat der Angriff noch ein wenig Ladehemmung, bislang wurde die mäßige Offensivleistung von der guten Defensivarbeit überkompensiert. Die Ausbeute könnte besser nicht sein - Tabellenführer und es stehen vier Siege sowie 8:0 Punkte zu Buche. Hohenems verbucht 2:4 Punkte auf seinem Konto und rangiert auf Tabellenplatz neun. 

 

HC-Trainer Andriy Kuzo hat nach der Meisterschaft in der Bezirksliga einige Neuzugänge zu vermelden. Fabian Füssinger, Simon Wallner, Dominik Wetzel und Sebastian Wolfgang stießen alle von Alpla HC Hard zur Mannschaft. Wie stark dieser Gegner letztendlich ist, ist für den TSV schwer einzuschätzen. Das Training wurde jedenfalls in normalem Umfang weitergeführt und an der Feinabstimmung wurde weiter gefeilt. Immer noch muss Claus Ammann auf Rückraumspezialist und Leistungsträger Simon Kruse verzichten, der erst beim nächsten Heimderby gegen Ravensburg am 18. Oktober wieder dabei sein wird, auch Mittespieler Fabian Kohler ist verhindert. Ansonsten ist der Kader komplett. "Unser Plus ist die ordentliche Kadergröße und die momentan gute konditionelle Verfassung. Wir werden versuchen, schnell zu spielen und in der Abwehr weiterhin so gut zu arbeiten",  sagt Claus Ammann. "Aber wir müssen noch besser werden. Auch im Angriff müssen wir noch viel arbeiten", weiß der Coach und glaubt, beide Punkte aus Vorarlberg entführen zu können.  

 

Bislang konnte das Team von Claus Ammann auch bei den Auswärtsspielen stets auf den Rückhalt zahlreicher Fans bauen. So soll es auch diesmal sein. Wiederum hofft der TSV auf viele Fahrgemeinschaften. Gemeinsame Abfahrt ist am Sonntag um 14 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle. 

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Zimmerer, Michelberger, Reck, Luib, Söder, Engler, Baumgart.

 

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht. Am Sonntag um 17 Uhr ist der TSV Bad Saulgau zu Gast in Hohenems. Bad Saulgau hat sich zur letzten Saison nochmals namentlich verstärkt und gilt bei vielen Mannschaften als Favorit auf die Meisterschaft. Trainer Andriy Kuzo wird die Mannschaft neu einstellen und hofft, dass die Personaldecke wieder besser wird, jedoch ist auch diese Woche der Krankheitsteufel in Hohenems unterwegs und einige Spieler sind erkrankt bzw. angeschlagen. Die Handballer hoffen auch diesmal auf zahlreiche Unterstützung der Fans das eine etwaige Überraschung gelingen kann.

Hier der Link zur HP von Hohenems: http://www.hchohenems.at/hc2013/HOME.html

Hier der Bericht aus Feldkirch: Niederlage nach kollektivem Blackout

Quelle: Homepage Feldkich

 

Feldkirch verliert in Bad Saulgau

 

Eine letztendlich verdiente 24:20 Niederlage mussten Feldkirchs Handballer am vergangenen Sonntag in Bad Saulgau hinnehmen. Nach einem guten Start verloren Florian Hintringer & Kollegen komplett den Faden und mussten Treffer um Treffer hinnehmen - auch weil die eindrucksvolle Aufholjagd gegen der Ende der Partie den hohen Rückstand nicht mehr wettmachen konnte.

 

Beide Mannschaften starteten hoch konzentriert und die Abwehrreihen sowie die beiden Schlussleute arbeiteten sehr gut. Nach zehn gespielten Minuten lag Feldkirch noch mit 3:1 in Front, wobei die Tore nur aus Einzelaktionen resultierten. Generell fanden die Blau-Weissen in den gesamten 60 Minuten nie zu ihrem gewohnten Angriffsspiel. Die erste Führung durch Christian Zimmerer für die Saulgauer zum 5:4 war die Initialzündung für die heimstarken Badstädter, die auch trotz zeitweisen Unterzahl bis zur Pause auf 13:7 vorlegen konnten. Den Feldkirchern gelang in dieser Phase nichts und es wurde ein technischer Fehler nach dem anderen produziert. Zudem konnten auch klare Torgelegenheiten nicht genutzt wurden, was sich im Halbzeitstand von 13:7 widerspiegelte.

 

Obwohl sich die Montfortstädter für die zweite Hälfte mehr vorgenommen hatten lief zunächst alles wieder für Saulgau. Den Spielern von Trainer Claus Ammann ging alles auf, bei den Feldkirchern war immer noch Sand im Getriebe. Saulgaus Neuzugang Ioan Constantin Rosca, mit 8 Treffern auch Toptorschütze, sowie Routinier Frederik Söder schraubten den Vorsprung für ihre Farben in die Höhe. Somit stand es nach 40 gespielten Minuten 21:10 für Saulgau, was zugleich auch die Vorentscheidung war. Ein gehaltener Siebenmeter durch Youngster Tunahan Kuran war der Start eines 7:1 Laufs für Feldkirch und plötzlich lagen die Blau-Weissen beim Stand von 22:17 in Schlagdistanz. Zum Leidwesen von Trainer Imre Bene führten unzählige mehr als fragwürdige Entscheidungen der Unparteiischen dazu, dass die Gäste nicht näher herankamen und schlussendlich die erste Saisonniederlage quittieren mussten. Dennoch wäre es zu einfach, die Schuld für die Niederlage bei den Schiedsrichtern zu suchen, denn von Minute 15 bis Minute 45 vergaßen die Feldkircher schlicht auf das Handballspielen, was auch der Hauptgrund für die letztendlich verdiente Niederlage war. Und auch sonst ließen Socki Obradovic, der für die letzten 15 Minuten kam und überzeugend Regie führte, und Co. zahlreiche gute Tormöglichkeiten ungenutzt.

 

Die Devise für die Mannschaft muss nun lauten: Mund abwischen und weiterspielen. Denn am kommenden Samstag gastiert mit der zweiten Mannschaften von Bundesligist FA Göppingen ein Team in der Reichenfeldhalle, das wie Feldkirch zwei Minuspunkte vorzuweisen hat. Wenn die Montfortstädter es schaffen, sich auf ihre Stärken zu konzentrieren, sind gegen die Göppinger am Samstag mit Sicherheit zwei Punkte drin.

 
Unser Neuzugang Manuel Kruse in Aktion

TSV fährt vierten Sieg in Folge ein

Bilder

TSV Bad Saulgau - BW Feldkirch 24:20 (13:7)

 

Bad Saulgau (tl) - Trotz des Kräfte zehrenden Spiels am vergangenen Freitag in Steinheim (29:23-Sieg) war der TSV am gestrigen Sonntagabend in der Kronriedhalle zumindest 40 Minuten gegen das stark eingeschätzte Team aus Feldkirch hell wach. Die Einheimischen boten zwischen der 10. und der 45. Minute vor gut 700 Zuschauern traumhaften Kombinationshandball und spielten phasenweise Katz und Maus mit dem Gegner. Der Vorsprung betrug in der 40. Minute bereits elf Treffer (20:9).

Los ging's allerdings nicht ganz so verheißungsvoll. Die Vorarlberger erwischten auf Grund einer zunächst statischen Abwehrleistung und leichtsinnigen Abspielfehlern des TSV den besseren Start und führten in der 7. Minute durch Treffer von Neuzugang Baris Kutluana und Imran Xhemaj mit 2:0. 10 Minuten dauerte es, bis der TSV in Schwung kam und die Absprache in der Abwehr auch besser klappte. Die Hausherren überrannten die Gäste förmlich, Zauberpässe von Fabian Hillenbrand zu Kreisläufer Frederik Söder und Ion Constantin Rosca brachten die Fans ins Schwärmen. Mittespieler Fabian Kohler wie auch Michael Reck leisteten vor allem in der Defensive vorbildliche Arbeit und ließen den gefürchteten Spielgestalter Florian Hintringer und auch Rückraumschütze Baris Kutluana kaum ins Spiel kommen. Istvan Gaspar leitete meist die Spielzüge ein uns setzte Neuzugang Rosca vorbildlich in Szene, der sehenswerte Aktionen zeigte. Hinzu kam ein ausgezeichnet parierender Torhüter David Bakos, der selbst die klarsten Chancen des Gegners zu Nichte machte. Zur Halbzeit stand es deshalb völlig verdient 13:7 für die Gastgeber. Björn Michelberger und Manuel Kruse trafen ebenso sicher wie Christian Zimmerer aus dem Rückraum und Frederik Söder vom Kreis. Sebastian Luib auf Rechts und später Tobias Baumgart auf Links hielten in der Abwehr die BW-Angreifer auf Distanz. Die Feldkircher wussten in dieser Phase kaum, von welchem TSV-Spieler die größte Gefahr ausging.

Im zweiten Abschnitt steigerte sich der TSV in einen wahren Spielrausch, bis er im Gefühl des sicheren Sieges leichtsinnig und außerdem etwas behäbig wurde. Die Gastgeber witterten trotz des fast aussichtslosen Rückstandes Morgenluft. BW-Trainer Imre Bene wechselte Kreisläufer Bernhard Grissmann ein, der etwas Elan in das Feldkircher Spiel brachte. Zwischen der 43. und der 49. Minute gelangen dem Gast tatsächlich fünf Treffer in Folge, bevor Fabian Hillenbrand wieder für die Hausherren traf. Zwei Rote Karten gegen Bernhard Grissmann und Maximilian Mäser wegen dreimaliger Zweiminutenstrafen schwächten die Gäste dann in der Folge, so dass der Sieg des TSV nicht mehr in Gefahr war.

"Wir sind besser als letztes Jahr in die Saison gestartet, sind aber noch nicht auf dem Level, auf dem wir spielen können. In der Feinabstimmung fehlt es noch ein wenig", analysierte TSV-Coach Claus Ammann das Spiel. "Wir haben am Schluss nachgelassen, ich hatte die Spieler bei unserer Auszeit ermahnt, trotz des noch hohen Vorsprungs konzentriert weiter zu machen. Vielleicht ist es das schwere Spiel gegen Steinheim vor zwei Tagen gewesen, das uns am Schluss etwas kraftlos erscheinen ließ", sagte Ammann.

Mit 8:0 Punkten steht Bad Saulgau nun auf Tabellenplatz eins. Nächster Gegner ist am Sonntag, den 12. Oktober Aufsteiger Hohenems. Spielbeginn in Hohenems ist um 17 Uhr.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), M. Kruse (1), Rosca (8/davon 3 Siebenmeter), Hillenbrand (3/2), Gaspar (2), Zimmerer (1), Michelberger (2), Reck (1), Luib (1), Söder (5), F. Kohler, Baumgart.

Hier der Vorbericht aus Feldkirch

Quelle: Homepage Feldkirch

 

Feldkirch zu Gast in Bad Saulgau

Nach zwei zum Teil recht überzeugenden Siegen gegen Bartenbach und Hohenems wartet am kommenden Sonntag mit dem TSV Bad Saulgau ein anderes Kaliber auf Feldkirchs Handballer. Die Mannschaft von Claus Ammann verpasste letzte Saison den Aufstieg in die Württembergliga nur knapp und wird heuer sicherlich wieder ganz vorne zu finden sein.

 

Wie Feldkirch haben die Badstädter bisher beide Spiele gewonnen und müssen am Freitag (Feldkirch spielt im Bezirkspokal auswärts gegen den TSV Laichingen) auswärts beim ebenfalls noch ungeschlagenen TV Steinheim antreten. Dass Saulgau zu Hause nicht unschlagbar ist haben die Blau-Weissen letzte Saison gezeigt, dennoch gehen die Mannen von Trainer Claus Ammann sicherlich als Favorit in diese Partie. Ein Grund dafür ist neben dem linkshändigen Champions-League erfahrenen Neuzugang Ion Constantin Rosca der sehr breite Kader und auch speziell Torhüter David Bakos, der sicherlich zu den besten Schlussmännern der Liga zählt und den gegnerischen Angreifer schon oft genug die Zähne gezogen hat. Auch Spieler wie Frederik Söder und Istvan Gaspar, die bereits höherklassig gespielt haben, bringen eine Menge Erfahrung mit und werden sicherlich mit vollem Einsatz in das Spiel gehen, um die beiden Punkte in Saulgau zu behalten.

 

In Feldkirch strotzt man nach den letzten Siegen vor Selbstvertrauen und freut sich auf das Kräftemessen mit einem der Top-Favoriten. Trainer Imre Bene stehen für dieses Spitzenspiel bis auf Alexander Hintringer voraussichtlich alle Spieler zur Verfügung. Obwohl einige Spieler während der Woche krankheits- und arbeitsbedingt nicht trainieren konnten und vermutlich bis zum Wochenende noch nicht ganz fit sein werden sind das gute Voraussetzungen, um nicht nur zu bestehen sondern auch um eine mögliche Überraschung zu schaffen. „Wir fahren nach Saulgau um zu gewinnen“ ist die klare Devise von Abwehrchef Manuel Brunner, dessen Leistungen von Spiel zu Spiel besser werden und der sinnbildlich für die Steigerung der gesamten Mannschaft steht. Obwohl die Abläufe hinten wie vorne noch nicht ganz rund laufen haben die Feldkircher die Form um Saulgau zu schlagen. Dafür muss jedoch jeder Einzelne mit 120 Prozent bei der Sache sein, die Mannschaft muss kämpfen bis zum Umfallen und die sich bietenden Chancen müssen verwertet werden. Wenn dann noch das Glück auf Seiten der Montfortstädter steht könnte es mit dem nächsten doppelten Punktgewinn klappen und die weiße Weste beibehalten werden.

 

Spielbeginn ist am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr in der Kronriedhalle in Bad Saulgau.

 

Am Sonntag zu Hause gegen Feldkirch

Nach dem Kräfte raubendem Match gegen Steinheim empfängt der TSV bereits am morgigen Sonntag, den 5. Oktober um 17 Uhr in der Kronriedhalle mit dem BW Feldkirch einen weiteren starken, bislang verlustpunktfreien Gegner.

Die Feldkircher haben sich ebenso wie die Bad Saulgauer einiges vorgenommen und möchten sich im oberen Tabellendrittel etablieren. "In Feldkirch strotzt man nach den letzten Siegen vor Selbstvertrauen und freut sich auf das Kräftemessen mit einem der Top-Favoriten. Trainer Imre Bene stehen für dieses Spitzenspiel bis auf Alexander Hintringer voraussichtlich alle Spieler zur Verfügung", ist auf der vereinseigenen Homepage zu lesen. "Wir fahren nach Saulgau um zu gewinnen“ ist die klare Devise von BW-Abwehrchef Manuel Brunner, dessen Leistungen von Spiel zu Spiel besser werden und der sinnbildlich für die Steigerung der gesamten Mannschaft steht.

Vollzähligkeit kann TSV Trainer Claus Ammann nicht vermelden. Mit Simon Kruse und Patrick Engler fehlen zwei absolute Leistungsträger aus persönlichen Gründen. Ob der am Knie verletzte Abwehrchef Frederik Söder zum Einsatz kommt ist ebenso fraglich. Da jede Position doppelt besetzt ist, kann Coach Ammann trotz allem ein einigermaßen schlagkräftiges Team zusammenstellen und versuchen, weiterhin Tempohandball zu spielen. Doch der TSV strebt auch gegen die aggressiv und schnell agierenden Österreicher den nächsten Sieg an, auch wenn die Knochen nach der "englischen Woche" etwas müde geworden sind. Die Vorarlberger sind ausgeruhter, da sie ihr letztes Match schon vor acht Tagen bestritten. In der letzten Saison hatte der TSV das Heimspiel verloren und hatte Spielmacher Florian Hintringer kaum im Griff. Lediglich der sonst so starke Kreisläufer und damalige Spielertrainer Bernhard Grissmann konnte einigermaßen in Schach gehalten werden. Besonders aufpassen muss der TSV auf Baris Kutluana und Philip Franz, die im Moment in ausgesprochener Torlaune sind. Zwischen acht und zehn Treffer sind durchaus drin bei den beiden. Sie haben nicht nur in den ersten beiden Ligaspielen gegen Hohenems und Göppingen sondern neulich auch beim völlig überraschenden 32:27-Sieg im Bezirkspokal gegen den Württembergligisten Laupheim triumphiert. "Wir werden nicht nachgeben und versuchen, sie nicht ins Spiel kommen zu lassen", sagt Claus Ammann.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Zimmerer, Michelberger, Reck, Luib, Söder, F. Kohler, Baumgart.

 

 

Weitere Heimspiele des TSV in der Kronriedhalle

Samstag

12.40 Uhr männliche D-Jugend - SV Bad Buchau

14.45 Uhr weibliche C-Jugend - TSG Ehingen

16.00 Uhr männliche A-Jugend - TV Weingarten

 

Sonntag

13.15 Uhr weibliche A-Jugend - SC Lehr

15.00 Uhr TSV 3 - TG Biberach 3

17.00 Uhr TSV BW Feldkirch

 

Sieg gegen Steinheim - am Sonntag kommt Feldkirch

Handball Landesliga Staffel 3: TV Steinheim - TSV Bad Saulgau 23:29 (13:10)

 

Steinheim / Bad Saulgau (tl) - "Der dritte Sieg im dritten Spiel - so kann's weitergehen", freuten sich Spieler, Verantwortliche und die zahlreichen mitgereisten Fans. Der Weg nach Steinheim am Freitag, den 3. Oktober war für den TSV Bad Saulgau nicht zu steinig. Los ging's allerdings nicht so erfolgreich für die Gäste. Steinheim lag stets in Front. Wie befürchtet setzte sich TV-Spielmacher David Wittlinger durch und markierte einen Treffer nach dem anderen. In der 23. Minute stand es gar 12:7 für die Gastgeber. Langsam fing sich der TSV und verkürzte zur Pause zum 13:10. Nach der Pause und der Ansprache des Trainers lief's besser - auch im Angriff. Claus Ammann stellte von einer offensiven 5:1- auf eine defensive 6:0-Abwehr um. In der 40. Minute markierte Istvan Gaspar die erstmalige Führung zum 18:17. Der TSV ließ jetzt nichts mehr anbrennen und setzte sich Tor für Tor ab und gewann letztendlich verdient mit 29:23.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), M. Kruse (6), Rosca (7/davon 3 Siebenmeter), Hillenbrand (2), Gaspar (4), Zimmerer (1), Michelberger, Reck (3) , Luib (6/davon 1 Siebenmeter), F. Kohler, Baumgart.

 

 

Am Freitag gegen Steinheim, am Sonntag gegen Feldkirch

Handball Landesliga Staffel 3: TV Steinheim - TSV Bad Saulgau (Freitag, 17 Uhr Wentalhalle)

 

Steinheim am Albuch/ Bad Saulgau (tl) - Der bislang ungeschlagene TSV Bad Saulgau trifft am Tag der deutschen Einheit auf den bislang ebenfalls verlustpunktfreien TV Steinheim. Zur Unterstützung der Mannschaft setzt der TSV einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 13.30 Uhr am Zentralen Busbahnhof vor der ehemaligen Toin Gakuen Schule in der Schützenstraße. Spielbeginn ist um 17 Uhr.

Nach dem souveränen 29:17-Sieg gegen den stark verjüngten HC Wernau erwartet die Bad Saulgauer Handballer eine anstrengende Woche. Der Handballverband setzte am Freitag das Match gegen Steinheim und nur zwei Tage darauf, am Sonntag um 17 Uhr das Heimspiel gegen den bislang ebenso ungeschlagenen BW Feldkirch an. Doch zunächst konzentriert sich das Team von Trainer Claus Ammann ganz auf das Auswärtsspiel in Steinheim. Der Turnverein hat sich mit Dennis Kaumann aus Schorndorf verstärkt. Außerdem sind Rückraumhüne David Wittlinger, Daniel Mack und die Brüder Thomas und Klaus Nissle momentan in extremer Torlaune. Wittlinger gelangen beim letzten Spiel in Ravensburg 12 (!), Mack acht Treffer. Auch im Spiel zuvor gegen Hohenems waren die vier sichere Torgaranten. Beeindruckend ist auch die Gesamttrefferausbeute der beiden ersten Saisonspiele - 71 an der Zahl! Der TSV weiß also, was ihn erwartet. "Steinheim hat jetzt einen überragenden Rückraum. Ich nehme an, dass der TV unser Tempospiel immer wieder unterbrechen möchte. Die Mannschaft spielt selbst einen sehr schnellen Handball", weiß Trainer Claus Ammann, der das Team letzte Woche gegen Ravensburg beobachtet hatte. "Das ist natürlich ein harter Brocken, aber ich bin trotzdem zuversichtlich, dass wir da mit Unterstützung unserer Fans was holen können", glaubt Ammann. In der letzten Saison hatte der TSV gegen den TV in der Vorrunde gegen die wurfgewaltigen Rückraumschützen und die aggressive Abwehr große Schwierigkeiten und verlor mit 28:33. Das Heimspiel konnte mit Müh und Not mit nur einem Treffer Differenz gewonnen werden. "In den zwei Trainingseinheiten diese Woche versuchte ich, mein Team auf die Steinheimer einzustellen. Leider sind mit Simon Kruse und Patrick Engler zwei Leistungsträger aus persönlichen Gründen nicht dabei. Bei Abwehrchef Frederik Söder wissen wir auch noch nicht, ob seine Knieverletzung soweit abgeklungen ist, dass er spielen kann, trainieren konnte er noch nicht. Unser Kader ist aber groß genug, dass wir diese Ausfälle einigermaßen kompensieren können", sagt Coach Claus Ammann.

Nach diesem schweren Spiel empfängt der TSV am Sonntag, den 5. Oktober um 17 Uhr BlauWeiß Feldkirch, der vorher kein vorgezogenes Spiel bestreiten muss und deshalb ausgeruht nach Bad Saulgau reisen kann.

 

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Zimmerer, Michelberger, Reck, Luib, Söder, F. Kohler, Baumgart.

 

Hallo Fans, wir fahren mit dem Fanbus nach Steinheim. Die Mannschaft braucht unsere Unterstützung.

 

In ca. 2 Wochen können wir Euch zum ersten mal einen Fanschal bieten. Dieser Schal ist sehr hochwertig und wird an alle Fans der Handballabteilung zu einem absoluten Toppreis verkauft. Wir wollen damit die Verbundenheit zu unserer Mannschaft noch mehr zum Ausdruck bringen. Sobald die Schals da sind, werden wir Euch unterrichten und beim darauffolgenden Heimspiel zum Kauf anbieten!

Zweites Spiel zweiter Sieg

 

Handball Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - HC Wernau 29:17 (15:9)

 

Bad Saulgau (tl) - Handball Landesligist TSV Bad Saulgau bot im zweiten Saison- und ersten Heimspiel gegen den HC Wernau am vergangenen Samstagabend in der Kronriedhalle eine überzeugende Vorstellung und landete den zweiten Sieg. Vor mehr als 500 Zuschauern ließ der TSV den Gästen keine Chance und gewann die einseitige Partie völlig verdient mit 29:17.

Nach ein, zwei Leichtsinnsfehlern legten die Hausherren dann doch los wie die Feuerwehr und markierten durch den immer stärker werdenden Michael Reck das 1:0. Wernaus bester Akteur Linksaußen Gerd Dengel, konnte ausgleichen, doch ab diesem Zeitpunkt hatten die Gastgeber Ball und Gegner meist im Griff und dominierten. Über 5:1 und 7:3 zog der TSV bis auf 14:6 in der 27. Minute davon, wurde dann etwas nachlässig und scheiterte des Öfteren am glänzend parierenden Gäste-Keeper Ilii Alin. So ging man beim Stande von 15:9 in die Katakomben. Neuzugang Ion Constantin Rosca entpuppte sich phasenweise als ideenreicher Spielmacher mit guter Übersicht und zog im Zusammenspiel mit Rückkehrer Christian Zimmerer und Patrick Engler stets zwei, drei Gegenspieler auf sich.

Im zweiten Abschnitt das gleiche Spiel. Fabian Hillenbrand verwandelte bereits den vierten Siebenmeter und Istvan Gaspar sowie Ion Constantin Rosca leiteten die Spielzüge ein. Zeitweise lief der Ball sehr flüssig in den Reihen der Hausherren, die Gäste konnten meist nur hinterher schauen. Auch auf Rechtsaußen lief es nun besser, Linkshänder Sebastian Luib gelangen einige sehenswerte Treffer. In der Mitte schalteten sich Björn Michelberger und Manuel Kruse immer mehr ins Angriffsspiel ein. Hinzu kam ein wiederum gut aufgelegter TSV-Torhüter David Bakos, der einige unvorbereiteten Abschlüsse der Wernauer parieren konnte. Auch ohne ihren am Knie verletzten Abwehrchef Frederik Söder leistete die Defensive um Christian Zimmerer gute Arbeit und konnte dem Gegner immer wieder den Ball abluchsen. Tobias Baumgart und Fabian Kohler schlossen die darauf folgenden Tempogegenstöße erfolgreich ab. In der 49. Minute lagen die Hausherren bereits mit elf Treffern in Front. An dieser Differenz änderte sich bis zum Ende des Spiels auch nicht mehr viel. In den letzten Minuten setzte TSV-Coach Claus Ammann den 17jährigen Torhüter Martin Schranz ein, der sich gleich mit einigen tollen Reflexen einführte. HC-Akteur Matthias Bristle erhielt noch wegen eines zweideutigen Kommentars in der 50. Minute in der sonst sehr fair geführten Partie die Rote Karte, diese Entscheidung sorgte für Unmut auf der gegnerischen Bank. "Er soll jemanden bedroht haben. Das kann nicht sein. Er hat in seiner langen Laufbahn noch nie einer Fliege was zu leide getan", nahm HC-Coach Markus Ilitsch seinen Spieler in Schutz. "Aber ich bin von der mangelnden Disziplin meiner Mannschaft maßlos enttäuscht. Ich habe eine neu zusammen gewürfeltes Team mit einem Durchschnittsalter von nur 22 Jahren und hatte eine sehr kurze Vorbereitung. Wir brauchen noch Zeit, um das Zusammenspiel zu verbessern. Unser Ziel ist der Klassenerhalt", sagte Ilitsch im Pressegespräch im Anschluss an das Spiel.

"Mit unserem Kader und mit der Einbindung unserer jungen Spieler haben wir das Zeugs dazu, unter den Top 3 zu landen", freute sich TSV-Spieler Fabian Hillenbrand. Auch Christian Zimmerer war mit der Leistung des TSV und seiner Darbietung zufrieden, warnte jedoch gleichzeitig vor zu früher Euphorie.

Bereits im nächsten Spiel am kommenden Freitag, den 3. Oktober wartet auf den TSV um 17 Uhr in der "Torfabrik" Steinheim ein wesentlich stärkerer Gegner. Steinheim hat wie auch der TSV beide Spiele gewonnen, aber bereits 71 Treffer erzielt. Zur Unterstützung der Mannschaft setzt der TSV einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 13.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle. Am Sonntag, den 5. Oktober muss der TSV ein weiteres Mal ran. Um 17 Uhr empfängt er den bislang ebenfalls ungeschlagenen BW Feldkirch in der Kronriedhalle.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), M. Kruse (1), Rosca (6), Hillenbrand (5/davon 4 Siebenmeter), Gaspar (2), Zimmerer (2), Michelberger (1), Reck (4), Luib (4/1), Engler (2), F. Kohler (1), Baumgart (1).

 

Weitere Bilder zum Spiel findet Ihr  hier

Danke hierfür an Stephan Schranz

 

Für den TSV zählt gegen  Württembergliga-Absteiger Wernau nur ein Sieg

Bericht: Thomas Lehenherr

 

Handball Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - HC Wernau (Samstag, 18 Uhr, Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Der TSV Bad Saulgau ist mit einem klaren Auswärtssieg (23:17 gegen Wangen Börtlingen) in die neue Saison gestartet. Dass die Mannschaften nicht gerade Zauberhandball bieten würde war in der absolut haftmittelfreien Wangener Halle sowieso  klar. Das Motto muss deshalb lauten: Hauptsache gewonnen. Jetzt heißt es, sich voll auf den nächsten, diesmal weniger bekannten Gegner HC Wernau zu konzentrieren. In Württembergliga-Zeiten spielte der HC meist vorne mit und hatte namhafte Spieler in seinen Reihen. Nicht selten ging dabei der "Alt-Württembergligist" TSV als Verlierer vom Platz. Nun hat Wernau nach dem Abstieg in die Landesliga einen bewussten Schritt in Richtung Zukunft gemacht und sein Team stark verjüngt, das Durchschnittsalter beträgt 22 Jahre. Es sind zahlreiche neue Feldspieler und ein neuer Torhüter in der Mannschaft. „Gerade die jungen Spieler werden jedoch so viel Zeit bekommen wie sie brauchen. Wir werden ruhig und geduldig sein.“ verspricht HC-Coach Markus Ilitsch und gibt einen gesicherten Mittelfeldplatz als Saisonziel vor. Torhüter Alin Ilii mit internationaler Erfahrung und der personell gut besetzte Rückraum sowie der neue Würzburger Kreisläufer Maximilian Mark sind wohl die stärksten "Waffen" von Wernau. Doch der Respekt vor dem TSV Bad Saulgau ist groß. Trainer Ilitsch zählt Bad Saulgau zu den Meisterschaftsfavoriten. „Hier wird für uns nichts zu holen sein. Alles andere wäre wie von einem anderen Stern,“ stapelt Ilitsch tief, der genauso wie sein Gegenüber Ammann verhältnismäßig wenig Zeit zur Saisonvorbereitung zur Verfügung hatte.

TSV-Trainer Claus Ammann kann den Gegner kaum einschätzen, da Wernau zusammen mit Aufsteiger Ravensburg zum Saisonauftakt spielfrei war und es wenig Informationen zu neu zusammengestellten Mannschaft gibt. "Wir versuchen, das Tempo hochzuhalten, da der Kader groß genug ist und wir konditionell eigentlich ganz gut da stehen. Spielerisch müssen wir aber noch zulegen", meint Ammann.

Nach dem nun wieder Haftmittel verwendet werden können, kann der Coach sein gewohntes Konzept umsetzen und wieder den Rückraum stärker ins Spielsystem einbinden. "Es gab gegen Wangen viele Fehlwürfe. Jetzt wird sich zeigen, ob dies wirklich nur am fehlenden Harz gelegen hat. Ich hoffe, dass gegen Wernau unser Rückraum wieder funktioniert und traue meiner Mannschaft einen Sieg zu", sagt Ammann. Zu seinem Leidwesen fehlt mit Rückraumakteur Simon Kruse ein absoluter Leistungsträger aus persönlichen Gründen für etwa vier Spiele. Sein Bruder Manuel, Neuzugang Ion Constantin Rosca, Istvan Gaspar, Fabian Hillenbrand und Rückkehrer Christian Zimmerer sollen es im Rückraum richten.

 

Auch der erste Vorsitzende Matthias Knoll tippt übrigens auf einen Sieg des TSV: "Im heutigen Spiel gegen den Württembergliga-Absteiger HC Wernau muss eine geschlossene Mannschaftsleistung her, damit wir das Spiel erfolgreich abschließen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das Spielfeld als Sieger verlassen und sehe hier zwei entscheidende Vorteile: Unser erstes Heimspiel und die Fans im Rücken", sagt Knoll.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Zimmerer, Michelberger, Reck, Luib, Söder, Engler, F. Kohler, Baumgart.

 

 

Heimspieltag

Neben der "Ersten" kämpfen noch weitere TSV-Mannschaften am kommenden Samstag in der Kronriedhalle um Punkte. Um 12.45 Uhr möchte sich die männliche C-Jugend gegen den HC Lustenau schadlos halten, bevor die "Zweite" um 14.15 Uhr gegen den TV Isny antritt. Die Damen um Trainer Karl-Heinz Herth empfangen um 16 Uhr im Vorspiel der ersten Herrenmannschaft die SG Argental.

Fitnesstraining der 1. Mannschaft mit Irena Frech

TSV-Handballer im Fitness-Fieber

 

Fotos: Stefan Schranz

 

Bad Saulgau (tl) - Handballer müssen nicht nur mit dem Ball umgehen können, sondern auch beweglich sein und Körperspannung haben, weiß Trainer Claus Ammann und orderte für sein Team eine Fitnesstrainerin. Irena Frech, im richtigen Beruf eigentlich Mathe- und Deutschlehrerin am Bad Saulgauer Störck-Gymnasium hat Zertifikate im Aerobic- und Fitnessbereich erworben und gibt auch Trainingsstunden in einem Bad Saulgauer Fitnessstudio. Am vergangenen Dienstag absolvierten die Handballer ihre vierte und vorerst letzte Trainingseinheit mit Irena Frech. Doch gleich nach Ende der Vorrunde im Dezember soll sie wieder bis zum Beginn der Rückrunde einige Übungseinheiten mit dem TSV absolvieren. "Ich mache hauptsächlich koordinative Übungen und Übungen zur Kräftigung der Körperspannung sowie der Beinmuskulatur. Jedes Mal werden aber andere Übungen durchgeführt. Die Spieler sind sehr fit und halten daher gut mit. Sie können ihren Körper so mal auf eine andere Wiese kennen lernen", sagte Irena Frech. "Mir macht es total Spaß und ich komme gern zwischen den Jahren wieder", freut sich Frech.

"Sie macht das klasse, ich habe mich am anderen Tag kaum mehr bewegen können. Aber es tat gut", sagte Torhüter David Bakos, der normalerweise jeden Tag Sport treibt und auch Krafttraining macht, aber offensichtlich doch noch nicht jeden Muskel trainiert hat, und lachte. Geholfen hat's offensichtlich, da das erste Saisonspiel gegen Wange-Börtlingen klar gewonnen werden konnte. Das Team hofft, dass die Fitness auch am morgigen Samstag, den 27. September um 18 Uhr in der Kronriedhalle für den starken Gegner und Württembergliga-Absteiger aus Wernau reicht.

Gelungener Auftakt für den TSV Bad Saulgau

Auswärtssieg: So sehen Sieger aus!

Handball Landesliga Staffel 3: HSG Wangen-Börtlingen - TSV Bad Saulgau 17:23 (9:10)

 

Wangen/Bad Saulgau (tl) - Der TSV Bad Saulgau ist mit einem Auswärtssieg gegen Wangen-Börtlingen gut in die Saison gestartet. Ein etwas mulmiges Gefühl hatte das Team von Trainer Claus Ammann schon, da die Vorbereitung dieses Jahr wegen der späten Aufstiegsrelegation etwas kurz ausfiel und ausgerechnet das erste Spiel in einer Halle stattfand, in der absolutes Harzverbot herrscht. Beide Mannschaften taten sich unter diesen erschwerten Bedingungen nicht leicht, obwohl die Gastgeber dies eigentlich gewohnt sein müssten. Doch letztendlich setzte sich das Team wie auch im Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison, mit der besseren Substanz und der agileren Abwehr durch. Es hagelte Fehlwürfe auf beiden Seiten, aber das sind die Zuschauer in der Wangener Forstberghalle schon gewohnt. Ebenso bekommen die Fans kaum Würfe aus dem Rückraum zu sehen, da diese ohne Haftmittel für die meisten Akteure zu risikoreich sind.

Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen, kein Team konnte sich absetzen, der TSV drückte stets aufs Tempo und erspielte sich dann doch nach und nach Feldvorteile. Kein Akteur überragte, der TSV zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung. Beim Stande von 10:9 für Bad Saulgau ging es in die Kabinen.

Im zweiten Abschnitt machte sich dann der größere Kader des TSV mit den einhergehenden größeren Wechselmöglichkeiten bezahlt. Die Gastgeber wurden zusehends langsamer und scheiterten an der immer stabiler stehenden Abwehr der Bad Saulgauer. Auch Torhüter David Bakos leistete wieder einmal einen großen Beitrag zum Sieg, indem er den Gegner mit Glanzparaden zeitweise schier verzweifeln ließ. Trainer Claus Ammann ließ am Ende auch den erst 17jährigen Keeper Martin Schranz einwechseln und überhaupt kamen alle 14 mitgereisten Akteure zum Einsatz. So war am Ende der Sieg hoch verdient und der TSV kann sich in Ruhe auf sein zweites Saisonspiel am Samstag, den 27. September um 18 Uhr in der Kronriedhalle gegen einen sicherlich unbequemeren Gegner, den ambitionierten Württembergliga-Absteiger HC Wernau, vorbereiten.

"Das war eine breite Mannschaftsleistung. Ich möchte eigentlich keinen Spieler hervorheben. Vielleicht Michael Reck, der neben seinen sechs schönen Treffern auch eine überragende Abwehrleistung zeigte", sagte Trainer Claus Ammann. "Unsere Abwehr war insgesamt gut, zu Beginn mit Simon Kruse, Frederik Söder und Sebastian Luib, dann auch mit unseren Neuzugängen Christian Zimmerer und Ion Constantin Rosca, der auch im Angriff ab und zu den Turbo einschaltete", freute sich Ammann. Der Trainer sah allerdings auch noch Defizite in der Feinabstimmung und in der Absprache, die in den nächsten Wochen behoben sein sollten.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse (1), Rosca (4), Hillenbrand (2), Gaspar (1), Zimmerer (1), Michelberger (1), Reck (6), Luib (4), Söder, Engler (1), F. Kohler (2).

 

Der Saisonauftakt mit Herzblut aber ohne Harz

Handball Landesliga Staffel 3: HSG Wangen-Börtlingen - TSV Bad Saulgau (Sonntag, 17 Uhr, Forstberghalle Wangen)

 

Wangen/Bad Saulgau (tl) - Kaum jemand ist so gespannt auf den Saisonstart wie die Spieler selbst. Wenn am Sonntag, den 21. September um 17 Uhr das erste Match in Wangen-Börtlingen bei Göppingen angepfiffen wird, sind Team und Coach zunächst mal froh, dass ab sofort nicht nur trainiert, sondern auch umgesetzt wird. Die Vorbereitung war bedingt durch die späten Aufstiegsrelegationsspiele zwar recht kurz, doch der TSV hat die knappe Zeit genutzt und sich trotz Urlaubszeit intensiv auf die Saison vorbereitet.

 

Ob Wangen-Börtlingen der geeignete Auftaktgegner für die Vorrunde ist, wird sich weisen. In der Wangener Forstberghalle herrscht absolutes Harzverbot, ein Zustand, den viele Mannschaften kaum kennen. In den meisten Hallen dürfen wenigstens wasserlösliche Harze verwendet werden. In der vergangenen Saison ist dort so mancher Favorit gehörig ins Straucheln gekommen. Rückraumwürfe sind tabu, die würden ohne Harz in den oberen Etagen landen. Stattdessen muss mehr über den Kreis oder die Außenpositionen agiert werden. Dank dieser Taktik hat der TSV in der letzten Saison das Auswärtsspiel recht souverän mit 30:22 gewinnen können, auch das für Wangen am letzten Spieltag bedeutungslose Match gewann der TSV in der Kronriedhalle souverän mit 44:21.

 

Doch das ist Schnee von gestern. Im Pokal setzte die TSG gegen die neu formierte Mannschaft des TS Göppingen mit einem deutlichen Sieg ein Ausrufezeichen, da tat sich der TSV bei seinem Pokalspiel vor Kurzem gegen den Bezirksligisten SG Ulm/Wiblingen mit einem knappen 25:24-Sieg wesentlich schwerer. Man muss den Bad Saulgauern allerdings zu Gute halten, dass fast alle Leistungsträger verhindert waren und der Sieg mit überwiegend jugendlichen Akteuren bewerkstelligt wurde. Die zurückliegenden Trainingsspiele und Turniere stimmten Trainer Claus Ammann jedoch im allgemeinen ganz zuversichtlich. "Wir haben ein großes Team. Doch sind wir noch nicht ganz soweit wie während der letzten Saison. Das kann ja auch nicht sein, da neue Spieler dazugekommen sind, die unsere Abläufe zuerst kennen lernen müssen. Doch ich bin optimistisch", sagt Coach Claus Ammann. "Auf das harzlose Spiel in Wangen-Börtlingen haben wir uns eingestellt", verrät Ammann. 

 

Um körperlich noch leistungsfähiger zu werden hat der TSV mit Irina Frech eine Fitnesstrainerin engagiert, die in der Endphase der Vorbereitung mit den Spielern einige Aerobic-Einheiten absolvierte. "Die machen mit und wie! Das macht richtig Spaß mit der Truppe", freute sich Irina Frech, die am kommenden Dienstag ihre zunächst letzte planmäßige Fitnessstunde hält.

 

Um die jungen Spieler an die erste Mannschaft heranzuführen, hat in der Zwischenzeit Alexander Osswald das Training der zweiten Mannschaft übernommen. "Er hat unser System drauf, weil er bei uns lang spielte und so ist der Übergang von der Zweiten in die Erste eigentlich nahtlos. Auch die A-Jugend trainiert jetzt mit der B-Jugend, beide werden von Krischan Hillenbrand betreut, sie lernen die gleichen Spielzüge, das gefällt mir ganz gut", freut sich Trainer Claus Ammann.

 

Zur Unterstützung hofft der TSV auf viele Fan-Fahrgemeinschaften. Gemeinsame Abfahrt nach Wangen ist um 14 Uhr auf dem Festplatz an der Stadthalle.

 

TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Rosca, Hillenbrand, Gaspar, Zimmerer, Michelberger, Reck, Luib, Söder, Engler, F. Kohler, Fritz, Baumgart.

 

 

Der TSV Bad Saulgau startet am Sonntag in die neue Saison

BAD SAULGAU - (tl) - Die handballfreie Zeit ist zu Ende! Fangemeinde, Spieler und Vereinsfunktionäre fiebern dem Saisonstart entgegen. Nach einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz und dem Ausscheiden bei der Aufstiegsrelegation startet der TSV Bad Saulgau am Sonntag, den 21. September um 17 Uhr mit dem Spiel in Wangen-Börtlingen optimistisch in die neue Landesligasaison. Erstes Heimspiel ist am 27. September um 18 Uhr gegen Württembergliga-Absteiger HC Wernau.

Da die Aufstiegsqualifikationsspiele erst im Mai durchgeführt wurden und die Akteure danach eine Regenerationspause benötigten, konnte Trainer Claus Ammann dieses Jahr erst etwa vier Wochen später als sonst mit der Vorbereitung für die neue Saison beginnen. "Diese Zeit fehlt uns natürlich, aber ich glaube, wir sind trotzdem ganz gut gerüstet", sagte Coach Ammann. Die absolvierten Trainingsspiele und Vorbereitungsturniere sind in Anbetracht der Kürze der Zeit im großen und ganzen zur Zufriedenheit der Verantwortlichen verlaufen, es besteht jedoch noch "Luft nach oben", war dort zu hören. Vor allem in den letzten vierzehn Tagen der Vorbereitung wurde nochmals intensiv das Zusammenspiel mit den "Neuen" trainiert.

 

Ein Mix aus erfahrenen und jungen Spielern

Nach den Abgängen des 36jährigen Routiniers Janos Csele (zum Württembergligisten Blaustein), Daniel Matt (berufsbedingt zum Württembergligisten Langenau/Elchingen) und Torhüter Alexander Bruckmaier (zum Württembergligisten Laupheim) musste der TSV handeln und holte mit Ion Constantin Rosca einen 33jährigen, groß gewachsenen rumänischen Rückraumakteur nach Bad Saulgau. Er spielte zeitweise in der ersten rumänischen Liga, später dann auch in Israel, muss sich natürlich erst noch in das Spielsystem des TSV integrieren. Die ersten Eindrücke waren jedoch sehr positiv. Ganz der Vereinsphilosophie entsprechend, hauptsächlich eigene Nachwuchskräfte und Akteure der nächsten Umgebung einzubinden, rückten auch einige eigene A-Jugendspieler sowie ein Rückkehrer in den Kader der "Ersten" auf. Der erst 17jährige A-Jugend Torhüter Martin Schranz wurde als Nachfolger von Alex Bruckmaier und zweiter Keeper hinter David Bakos ins Landesligateam berufen. Die A-Jugend Feldspieler Marius Kohler, Jonas Dück und Torhüter Lukas Frankenhauser sind noch nicht einmal 17 Jahre alt und deshalb noch nicht spielberechtigt. Als jüngster wird Jonas Dück Anfang Dezember 17. Erfreulich für den TSV ist, dass das "Eigengewächs" Christian Zimmerer nach einem Exkurs in der Schweiz wieder zum TSV zurückgekehrt ist. Er wird mit Abwehrchef Frederik Söder und Neuzugang Rosca hauptsächlich die Defensive verstärken. Aus Biberach zum TSV ist Manuel Kruse gestoßen, der Bruder von Rückraumschütze Simon Kruse. Auf Linksaußen hofft der TSV wieder auf die Geniestreiche des sprunggewaltigen Markus Reck und auf schnelle Tempogegenstöße des Flügelflitzers Tobias Baumgart. Im Rückraum und in der Mitte stehen neben Ion Constantin Rosca, genannt "Nelu", Istvan Gaspar, Christian Zimmerer, Fabian Kohler, Simon und Manuel Kruse sowie Björn Michelberger. Auf der rechten Seite versuchen Fabian Hillenbrand (halbrechts) und Linkshänder Sebastian Luib und ihr Bestes zu geben. Am Kreis agieren vornehmlich Frederik Söder, Patrick Engler und Patrick Fritz. Nach und nach werden die vorgestellten Jugendlichen in das Team eingebaut.

Zahlenmäßig beeindruckend ist der Kader des TSV allemal. Auch qualitativ kommt er offensichtlich den Vorstellungen von Trainer Claus Ammann nahe. Der kleine Trainingsrückstand soll durch die Erfahrung der älteren Spieler und einer entsprechenden Spieltaktik ausgeglichen werden, um einen ähnlich schlechten Start wie im letzten Jahr zu vermeiden.

 

Saisonziel: Oberes Tabellendrittel

Vor allem den jungen Bad Saulgauer Eigengewächse schwebt vor, in den nächsten Jahren in die Württembergliga Süd aufzusteigen. Doch dafür müssen sie erst mal Leistung zeigen. Die etablierten Akteure und auch Trainer Claus Ammann sind da etwas zurückhaltender und peilen einen Platz im oberen Tabellendrittel an. "Mit einem Platz unter den ersten sechs wäre ich zufrieden. Wenn wir so abschneiden wie im letzten Jahr, wäre das ein großer Erfolg", sagte der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand. "Unsere junge Garde und die Neuzugänge brauchen noch etwas Zeit, aber sie haben gute Ansätze gezeigt. Die Vorbereitung war kurz und in dieser kurzen Zeit fehlten natürlich immer wieder Spieler urlaubsbedingt, aber das Engagement vom Trainer und von allen Akteuren war trotzdem sehr groß. Es fehlt noch an der Feinabstimmung, aber ich habe ein ganz gutes Gefühl. Für einen gelungen Saisonstart wäre ein Punkt in Wangen ganz gut, um dann zu Hause nachlegen zu können", hofft Hillenbrand.

"Nach der tollen Leistung im letzten Jahr bin ich für die neue Saison sehr zuversichtlich. Wir haben uns sehr gut verstärkt und haben einen guten Mix aus jungen und erfahrenen Spielern. Ich bin überzeugt, dass wir uns im oberen Tabellendrittel etablieren. Unser Erfolgstrainer Claus Ammann bleibt für ein weiteres Jahr beim TSV - dies freut mich ganz besonders", sagt der erste Vorsitzende Matthias Knoll.

 

Die Landesliga Staffel 3

Wie auch in der letzten Saison kämpfen in der Landesliga Staffel 3 14 Teams um Punkte - es sind also 26 Spiele zu absolvieren. Aufsteiger Ravensburg sorgt für das einzige Derby, alle weiteren Teams sind mehr als 100 km von Bad Saulgau entfernt. Mit Hohenems, Bartenbach sind zwei für den TSV unbekannte Mannschaften dabei. Mit anderen Teams wie Esslingen, Nürtingen, Frisch Auf Göppingen 2 und Absteiger Wernau haben sich die Bad Saulgauer noch in BWOL- und Württembergliga-Zeiten spannende Duelle geliefert. Die restlichen Mannschaften waren im letzten Jahr schon in der dritten Landesliga-Staffel dabei.

Angesichts der großen ambitionierten Konkurrenz kann man in der kommenden Runde davon ausgehen, dass sich die Teams nichts schenken werden und sehr engagierte Spiele vor allem im Kampf um den Aufstieg und den Klassenerhalt zeigen. 

Der stark ersatzgeschwächte TSV Bad Saulgau siegt im HVW-Pokal gegen die SG Ulm-Wiblingen knapp mit 24:25. Weiteres in Kürze!

 
 
 

Der TSV spielt im Bezirkspokal gegen Ulm/Wiblingen

 

Am Samstag, den 6. September trifft Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau in der ersten Runde des Bezirkspokals auf den Bezirksligisten SG Ulm/Wiblingen. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Halle an der Friedrichshafener Straße in Wiblingen.

 

Dies ist der erste ernstere Test für das Team von TSV-Trainer Claus Ammann vor Saisonbeginn. Für Wiblingens Trainer Harald Michaeler ist das Match natürlich eine besondere Herausforderung. Zu Hause gegen den TSV eine Runde weiter zu kommen wäre das Ziel, doch die Bad Saulgauer möchten weiter Spielpraxis sammeln und noch so lange es geht, im Pokal bestehen.

 

Bis zum Saisonstart am Sonntag, den 21. September um 17 Uhr in Wangen-Börtlingen wird der TSV noch einige Trainingsspiele absolvieren, um gleich gut eingespielt loslegen zu können. Nur zu gut ist den Vereinsverantwortlichen und Akteuren die vermasselte Vorrunde der vergangenen Saison in Erinnerung.

 

Auf souverän gewonnene Spiele folgten meist völlig verpatzte Begegnungen, zu unkonstant waren die Leistungen. In der Rückrunde platzte plötzlich der Knoten und der TSV gewann alle Spiele außer gegen den späteren Meister Laupheim.

 

Das Ergebnis war am Ende ein nicht unbedingt erwarteter zweiter Tabellenplatz.

 

Auch wenn das Match gegen den Bezirksligisten Ulm/Wiblingen für den TSV etwas zu früh kommt, möchte sich das Team von Coach Claus Ammann natürlich keine Blöße geben und von Beginn an konzentriert zu Werke gehen und die Begegnung möglichst sicher zu gewinnen.

 

TSV Bad Saulgau:  Bakos, Schranz (beide im Tor), F. Kohler, Michelberger, Luib, Gaspar, S. Kruse, M. Kruse, Engler, Baumgart, Söder, Reck, Rosca, Hillenbrand, Mett.

 

 
 
 

Die ALS ice bucket challenge des TSV Bad Saulgau

 

Die Ice Bucket Challenge hat nun auch den TSV erwischt. Nominiert von ihrem ehemaligen Captain Alexander Osswald, machten die Spieler der Ersten mitsamt Trainer Claus Ammann bei diesem Spass mit und haben dabei aber auch nicht vergessen, dass es um einen guten Zweck geht. So wurde ein Teil der Mannschaftskasse gespendet.
Nominiert wurde die erste Mannschaft des HRW Laupheim e.V., die Gebrüder Hillenbrand (Krischan Hillenbrand & Fabian Hillenbrand) und der Präsident des TSV Handball, Matthias Knoll.

Siehe hier das Video auf youtube

 
 
 
 
 

Vorbereitungsturnier der TSV Handballer

 

Höhen und Tiefen sah Bad Saulgaus Trainer Claus Ammann am vergangenen Sonntag beim Blitzturnier in der heimischen Kronriedhalle von seiner Mannschaft. Insgesamt 3 Mannschaften aus der näheren Region hat der TSV Bad Saulgau eingeladen, um in der letzten Vorbereitungsphase noch einmal etwas Spielpraxis zu sammeln und das bisher trainierte unter Wettbewerbsbedingungen zu testen. Teilnehmer waren – neben dem TSV – die Mannschaften vom SC Vöhringen (Württembergliga), SpVgg Mössingen (Landesliga) und TuS Steisslingen (Südbadenliga). Gespielt wurde im Modus Jeder gegen Jeden; die Spieldauer betrug 2x 20 Minuten.

Zahlreiche Zuschauer nutzen den verregneten Sonntag, um ihr Team vor der Saison zu beobachten und wurden dann auch noch damit überrascht, einige bekannte Gesichter in den gegnerischen Mannschaften wiederzuerkennen. So reiste die TuS Steislingen mit Markus Reck im an. Der Rückraumshooter aus Bogenweiler war jahrelang Torjäger des TSV in der Würrtembergliga und zeigte beim Blitzturnier, dass er in den vergangenen Jahren nicht viel von seinen handballerischen Fähigkeiten eingebüßt hat. Die Spielvereinigung aus Mössingen konnte mit Florian Kurz und Heiko Herrmann gleich zwei ehemaligen Saulgauer Spielern aufbieten. Trainiert wird die Mannschaft von der Alb von Michael Gruber, der in Bad Saulgau auch kein Unbekannter ist.

Bereits im ersten Spiel gegen den höherklassigen SC Vöhringen erwischte der TSV Bad Saulgau einen guten Start. Die Abwehr um Frederick Söder und Neuzugang Ioan Rosca stand sicher und David Bakos parierte gewohnt stark. Im Angriff lief der Ball flüssig und die einstudierten Spielzüge klappten auch relativ sicher. Nur im Abschluss konnte man einige Schwächen bei den Badstädtern erkennen, die aber auch vom harten Training vom Vortag geschuldet sind. Im eng umkämpften Spiel setzte sich aber letztendlich der Württembergligist Vöhringen gegen den Landesligisten aus Saulgau mit einem Tor Unterschied durch.

Im zweiten Saulgauer Spiel gegen gegen seinen Heimatverein aus Steisslingen testete Coach Claus Ammann dann unterschiedliche Abwehr- und Angriffsformationen. Auch die jungen Spieler, allen voran A-Jugend-Torhüter Martin Schranz – bekamen nun mehr Spielanteile. Die clever spielenden Südbadener nutzen diese Situation durch ihr schnelles Angriffspiel aus und dominierten den TSV. Besonders Markus Reck zeigte große Spiel- und Torlaune gegen seinen ehemaligen Verein und war an fast allen Toren seiner Mannschaft beteiligt. Der TSV hatte nun auch im Angriff große Mühe mit der stabilen Abwehr der Steisslinger und so fand der Ball nicht so oft den den Weg ins gegnerische Tor wie erhofft. Lediglich Saulgaus Recht-Außen, Sebastian Luib, zeigte eine solide Partie mit sehenswerten Würfen von der Außenposition. Am Ende gewann Steisslingen mit 9 Toren Unterschied.

Im dritten und letzten Spiel des TSV gegen Mössingen machte sich dann schon die Müdigkeit etwas bemerkbar. Der Landesligist von der Alb kämpfte, wie der TSV, mit etlichen technischen Fehlern und schlechter Wurfausbeute. Im Angriff konnte der TSV durch sehenswerte Rückraumtore von Björn Michelberger und Ioan Rosca einen 5-Tore Vorsprung herausspielen, den man bis zum Abpfiff verteidigen konnte.

In den anderen Spielen des Turniers setzten sich die höherklassigen Mannschaften jeweils durch, so dass der Turniersieg im Spiel Vöhringen gegen Steisslingen entscheiden wurde. Hier zeigte die Mannschaft aus der Württembergliga, dass sie den längeren Atem und auch die nötige Portion Glück hatte. Mit 5 Toren Vorsprung entschied Vöhringen das Spiel und somit auch das Turnier für sich.

Trotz zweier Niederlagen zog Claus Ammann eine positive Bilanz nach dem Blitzturnier. Drei Wochen vor Saisonbeginn konnte er einige Erkenntnisse zu den offenen Baustellen seiner Mannschaft gewinnen und auch einige neue Formationen und Spielzüge testen. Nun bleiben ihm nun nur noch wenige Trainingseinheiten bis zum ersten Saisonspiel am 21. September in Wangen/Börtlingen. Bis dahin sind auch die „Urlauber“ Patrick Engler, Manuel Kruse und Fabian Hillenbrand wieder beim Team dabei. Davor startet der TSV sein erstes Pflichtspiel im Bezirkspokal gegen die SG Ulm/Wiblingen.

Die Ergebnisse des Blitzturniers:

TSV Bad Saulgau -SC Vöhringen 14:15

SpVgg Mössingen - TuS Steisslingen 13:22

TuS Steisslingen - TSV Bad Saulgau 21:30

SpVgg Mössingen - SC Vöhringen 14:25

SC Vöhringen – TuS Steisslingen 25:20

TSV Bad Saulgau - SpVgg Mössingen 23:18

 
 
 

Zwei Jugendliche hüten mit David Bakos den Kasten

 

(tl) - Die Landesliga-Handballer des TSV Bad Saulgau stehen mitten in den Vorbereitung für die neue Saison, die am Sonntag, den 21. September um 17 Uhr mit dem Spiel in Wangen-Börtlingen beginnt. Nach den Abgängen von Janos Csele (zum Württembergligisten Blaustein), Daniel Matt (zum Württembergligisten Langenau/Elchingen), Alexander Osswald (Karriereende) und Torhüter Alexander Bruckmaier (zum Württembergligisten Laupheim) sind zwei neue auswärtige Spieler, ein Rückkehrer und einige eigene Nachwuchsspieler zum Team gestoßen. In einer Serie stellt die Schwäbische Zeitung die Neuzugänge vor. Heute: Martin Schranz und Lukas Frankenhauser.

Torhüter David Bakos ist und bleibt die unbestrittene Nummer eins im Tor des TSV. Doch wer wird der zweite Mann hinter Bakos? Matthias Hagmann, der bislang ausgeholfen hatte, ist voraussichtlich beruflich nicht in der Lage, stets dabei zu sein. Deshalb haben Krischan Hillenbrand und Trainer Claus Ammann zunächst dem A-Jugendlichen Martin Schranz angeboten, das Vorbereitungstraining der "Ersten" mitzumachen. "Ich habe schon Mitte der letzten Saison mit den Aktiven trainiert und mir hat dies total Spaß gemacht", sagt Schranz. Er wird wohl trotz seines jugendlichen Alters von 17 Jahren als zweiter Torhüter die Saison bestreiten sowie bei der A-Jugend und der zweiten Mannschaft im Tor stehen. "Handball total" also für den ehrgeizigen Bad Saulgauer, der seit seinem fünften Lebensjahr Handball spielt - bis zur C-Jugend als Feldspieler, danach als Torhüter. Bei allem sportlichen Stress kommt bei ihm der Schulstress hinzu. Er besucht ab September die letzte Abiturjahrgangsstufe auf dem Blönrieder Gymnasium. Martin Schranz durfte bereits bei einigen Trainingsspielen ins Tor und machte seine Sache nach Ansicht seiner Mannschaftskollegen recht gut.

Unterstützung bekommt Martin Schranz von seinem A-Jugend-Kollegen Lukas Frankenhauser, dem man ebenfalls großes Talent bescheinigt. Frankenhauser konnte auch schon bei Trainingsspielen seine Fähigkeiten unter Beweis stellen und überraschte Trainer und Spieler positiv. Seit einigen Wochen trainiert auch er mit der "Ersten". Allerdings feiert Lukas Frankenhauser erst am 6. Dezember seinen 17. Geburtstag und ist dann erst für die "Erste" spielberechtigt. "Nur Jonas Dück ist von den Kandidaten für die erste Mannschaft jünger wie ich, nämlich genau einen Tag. Ich finde es gut, dass der Verein uns Jugendspieler so fördert und mitmachen lässt. Wir wurden sofort integriert", freute sich Frankenhauser, der demnächst die elfte Klasse des Wirtschaftsgymnasiums Bad Saulgau besucht.

Beide Nachwuchstorhüter möchten von ihrem großen Vorbild David Bakos noch möglichst viel lernen und durch Einsatzzeiten Erfahrung sammeln. Beide schätzen das TSV-Team sportlich stark ein und wünschen sich auf Grund der nach eigener Aussage guten Vorbereitung und Form der Akteure einen Platz im oberen Drittel der Tabelle. Für Martin Schranz ist sogar der Aufstieg in den nächsten Jahren ein Thema.  

 
 

Vorbereitungsturnier für die TSV-Handballer

Bad Saulgau (tl) - Am Sonntag, den 31. August findet in der Kronriedhalle ein Vorbereitungsturnier auf die neue Landesliga-Saison statt. Dies ist zugleich eine erste Standortbestimmung für den TSV Bad Saulgau, der bedingt durch die Aufstiegsrelegation - bei der der TSV bekanntlich verlor - etwas verspätet in die Saisonvorbereitung eingestiegen ist. Mit dem TuS Steißlingen (Südbadenliga) und dem SC Vöhringen (Württembergliga) sind zwei Mannschaften dabei, die eine Klasse höher rangieren als der TSV. Was die Spielklasse anbelangt, ist der dritte auswärtige Turnierteilnehmer Spvgg Mössingen (Landesliga), der vom ehemaligen TSVler Michael Gruber trainiert wird, auf Augenhöhe mit Bad Saulgau. "Für uns geht es nicht in erster Linie um das Ergebnis, sondern um Spielzüge, Abwehrtechniken auszuprobieren und unsere neuen Spieler zu integrieren. Bislang bin ich zufrieden mit dem Verlauf der Vorbereitung, wenn wir auch handballerisch wegen der späten Relegation Ende der letzten Saison im Verzug sind. Aber von Trainingsspiel zu Trainingsspiel wird's besser", sagt TSV-Trainer Claus Ammann. Der TSV hofft auf viele Fans und sorgt extra für reichlich Essen und Trinken.

Neben Torhüter David Bakos wird der 17jährige Martin Schranz als zweiter Keeper aufgestellt. Gespannt sein dürfen die Fans auch auf den rumänischen Neuzugang Ion Constantin Rosca, den alle "Nelu" nennen. Der 33jährige soll durch seine Erfahrung und Athletik System und Schwung in das TSV-Spiel bringen. "Die Achse Frederik Söder - Nelu klappt schon ganz gut. Es gibt bis zum Saisonstart noch einige Trainingsspiele, in denen wir das Zusammenspiel weiter verbessern können. Am 6. September findet um 19.30 Uhr in  Ulm/Wiblingen das erste Bezirkspokalspiel.  Neuzugang Manuel Kruse kann beim morgigen Turnier berufsbedingt nicht mitmachen, Fabian Hillenbrand und Patrick Engler fehlen noch urlaubsbedingt. Die Jugendlichen Jonas Dück und Lukas Frankenhauser, die die Saisonvorbereitung mitmachen, feiern erst Anfang Dezember ihren 17. Geburtstag und sind deshalb momentan noch nicht spielberechtigt.

Wenn alles nach Plan läuft, tritt der TSV Bad Saulgau mit zehn Feldspielern und zwei Torhütern an. Gespielt wird jeweils 2 x 20 Minuten bei einer Halbzeitpause von 10 Minuten.

Spielplan

10:00 Uhr: TSV Bad Saulgau - SC Vöhringen

11.15 Uhr: Spvgg Mössingen- TuS Steißlingen

12.30 Uhr: TuS Steißlingen - TSV Bad Saulgau

13.45 Uhr: Spvgg Mössingen - SC Vöhringen

15.00 Uhr: SC Vöhringen - TuS Steißlingen

16.15 Uhr: TSV Bad Saulgau - Spvgg Mössingen

 

TSV Bad Saulgau: TSV: Bakos, Schranz (beide im Tor), F. Kohler, Michelberger, Luib, Gaspar, S. Kruse, Baumgart, Söder, Reck, Rosca, Mett.

 

Handball-Frühschoppen

Sommerpause...Fussball-WM... kein Grund für Saulgaus Handballer, sich nicht zu treffen.

Diesesmal wurde erstmals ein Handball-Frühschoppen inklusive Weisswurst-Frühstück für Helfer und potentielle Helfer im Wirtshaus Paradies durchgeführt. Das Ziel dieses Treffens war es, Ideen zu sammeln, um den Verein in punkto Attraktivität und Organisation voran zu treiben. Besonderes Augenmerk wurde hier auf den Freizeitbereich gelegt, also alles, was im Verein ohne einen Ball passiert. Ralf Gebele und Alexander Osswald präsentierten den aktuellen Stand der Dinge im Verein und zeigten auf, wo es noch hakt und klemmt und wo dringend Handlungsbedarf besteht. In einer sehr konstruktiven Diskussion konnten die Beteiligten sehr viele neue Ideen aufnehmen und auch bereits für einige Handlungsfelder die ersten Helfer und Verantwortlichen gewinnen. Aufgrund des guten Zuspruches werden weitere Termine folgen.

Wir werden auf der Homepage auch informieren.

Solltest Du Interesse haben, beim TSV zu helfen, (ob im Freizeitbereich oder im Spielbetrieb), oder bist du einfach nur neugierig, was im TSV so passiert, dann melde dich einfach bei:

gs@handball-badsaulgau.de

Staffeleinteilung Landesliga Staffel 3

Die Staffeleinteilungen für die kommende Saison 2014/15 sind nun vom HVW vorgestellt worden. Für den TSV bedeutet dies, dass einige alt-bekannte Mannschaften, einige alte-Neue dabei sind und auch ein teilweise unbekannte Teams.
Wieder mit dabei in der nächsten Saison ist Saulgaus stärkster Konkurrent aus der vergangenen Saison, Winzingen Wissgoldingen. Auch noch mit dabei sind die Teams aus Herbrechtingen-Bolheim, Kuchen-Gingen, Steinheim, Wangen-Börtlingen. Dazu kommen auch die Handballfreunde aus Feldkirch, die in dieser Saison von ihren Vorarlberger Nachbarn aus Hohenems begleitet werden. Ein alter Bekannter ist die TG Nürtingen, die gegen den TSV bereits einige großartige Matches in der Württembergliga bestritten haben. Neu dabei sind die Mannschaften aus Wernau, Bartenbach und das zweite Team von Frisch-Auf-Göppingen.
Freuen darf sich das Team von Coach Claus Ammann auf ein neues Derby. Nach dem Abstieg von Weingarten, dürfen die Badstädter erneut ins Schussental reisen. Die TSB Ravensburg ist der Aufsteiger aus der Bezirksliga und komplettiert das 14er-Feld in der Landesliga, Staffel 3. Mit ein paar alt-bekannten ehemaligen TSV-Spielern und dem Saulgauer Urgestein Arno Uttenweiler als Coach ist der TSB Ravensburg in Saulgau kein unbekannter Gegner, obwohl dieses Derby in den letzten Jahren fast nur auf dem Großfeld ausgespielt wurde.

 

Saison 2014/2015

Die Staffeleinteilung unserer Damen und der 2. Herren findet ihr HIER

TSV verteidigt Titel im Großfeld

hinten: Alexander Rauch, Klaus Heinzler, Daniel Matt, Alexander Osswald, Fabian Kohler, Günther Halder. Vorne: David Bakos, Istvan Gaspar, Matthias Hagmann, Sebastian Luib und Patrick Fritz. Es fehlt: Björn Keller

Bei fantastischem Wetter gelang dem TSV im Ravensburger Schwarzwäldle seinen Großfeldtitel zu verteidigen. Die Kontrahenten von Gastgeber TSB Ravensburg und der HSG Friedrichshafen-Fischbach machten es dem TSV jedoch nicht leicht. Umso größer war die Freude über den erfolgreichen Einstieg in das neue Spieljahr! 


Schon vor dem ersten Spiel war klar: Der TSV wollte den Titel aus dem Vorjahr verteidigen. So versammelt Spielertrainer Günther Halder diesesmal aussergewöhnlich viele Spieler aus der Ersten um sich. Einige, wie Fabian Kohler, Patrick Fritz oder Istvan Gaspar waren zum ersten Mal beim Großfeld zu Gange. Da mit Matthias Hagmann bereits ein erfahrener Großfeldtorhüter zwischen den Pfosten stand, übernahm Stammtorhüter David Bakos den Part des Abwehchefs auf dem Feld. Die erfahrenen Rasenspezialisten Sebastian Luib, Alexander Osswald und Daniel Matt aus der Ersten, Björn Keller aus der Zweiten, Klaus Heinzler, Günther Halder und Alexander Rauch aus Saulgaus Dritten komplettierten das Team des TSV.

Im ersten Spiel ging es gegen den alten Rasen-Rivalen und Gastgeber aus Ravensburg. Der TSV legte schnell mit 3 Toren von Sebastian Luib über Rechts Aussen los. Die Abwehr stand in der ersten Spielhälfte bombensicher und so konnte ein komfortabler 4-Tore-Vorsprung mit in die Halbzeit genommen werden. Erst im zweiten Spielabschnitt stand die Abwehr der Ravensburger sicherer und so wurden die Spieler des TSV öfters zu schweren Würfen gezwungen, welche nicht immer das Ziel fanden. Ravensburg fand nun besser ins Spiel und konnte den Vorsprung bis auf 1 Tor verkürzen. Matthias Hagmann war aber in dieser Phase ein sicherer Rückhalt und konnte auch einige klare Torchancen des Gegners zunichte machen. Im Angriff liessen Daniel Matt und Alexander Osswald in der Schlussphase der Partie dann nichts mehr anbrennen und so konnte der TSV das erste Spiel mit 13:10 für sich entscheiden. 

Im zweiten Spiel legten die jungen Gegner aus Friedrichshafen-Fischbach los wie die Feuerwehr und versuchten, den TSV läuferisch zu bezwingen. Zuerst schien dieser Plan aufzugehen, doch mit andauernder Spielzeit konnten die Badstädter das Spiel besser in den Griff bekommen. Angetrieben von der felsenfesten Abwehrachse Heinzler-Bakos-Keller-Kohler und dem wieder einmal überragenden Matthias Hagmann im Tor konnte der anfängliche Rückstand Tor um Tor aufgeholt werden. Im Angriff brachten nun Spielertrainer Halder und Alex Rauch die nötige Ruhe ins Spiel. Die Angriffe wurden nun lange ausgespiel und der TSV kam zu einfachen, überlegt herausgespielten Toren durch Istvan Gaspar, Sebastian Luib, Alexander Osswald und einem gut aufgelegten Patrick Fritz vom Kreis. Daniel Matt zeigte seine Wurfklasse und Wurfkraft aus dem Rückraum, sowie auch vom 14-Meter-Punkt. Die Gegner vom Bodensee hatten der Erfahrung des TSV nichts mehr entgegenzusetzen. Am Ende hieß es dann 17:13 für Bad Saulgau und somit war die Titelverteidigung geglückt!

Im dritten Spiel trennten sich Ravensburg und FN-Fischbach dann noch mit 16:13. Somit konnte Gastgeber Ravensburg nach dem Aufstieg in die Landesliga immerhin noch den Vizemeistertitel im Großfeld feiern.

Mit dem Gewinn der oberschwäbischen Großfeldmeisterschaft 2014 hat sich der TSV Bad Saulgau für die Württembergischen Meisterschaften am 12. und 13. Juli in Schura qualifiziert.

Die Ergebnisse und Termine der TSV-Handball - Jugendmannschaften bei den 2014er - Quali-Runden findet ihr hier

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