Saisonauftakt TSV 1848 Bad Saulgau -                               HVW-Pokalstart am Samstag in Bad Saulgau

Cristian Aldica (re.) mit dem 2. Vorstand des TSV, Alexander Osswald

Bad Saulgau (tl) - Württembergligaaufsteiger TSV Bad Saulgau hat einen Neuzugang zu vermelden, nachdem Mittespieler Cosmin Libert den Verein zum Ende der vergangenen Saison aus familiären Gründen in Richtung rumänische Heimat verlassen hat. Seit dem 8. August ist Cristian Aldica in Bad Saulgau, ebenfalls ein rumänischer Handballer, der für sein junges Alter von 23 Jahren schon reichlich Erfahrung vorweisen kann. Mit elf Jahren besuchte er in Bistrita, im rumänischen Siebenbürgen, eine Sportschule und kam dort auch zum Handballsport. Mit 17 spielte er in der lokalen Mannschaft HCM Bistrita und war für das Jugendteam als auch für die Aktiven im Einsatz, bevor er dann die Sportschule abschloss und auf die Hochschule nach Suceava wechselte. 200 Kilometer entfernt vom Heimatort Bistrita kam der in den Kader der Zweitligamannschaft USV Suceava und spielte später sogar für zwei Jahre in der ersten rumänischen Liga. Nach dem Abstieg in Liga zwei war er noch bis zu seinem Wechsel nach Deutschland im Kader von Suceava. „Ich spielte hauptsächlich in der Mitte, das ist meine Lieblingsposition. Ich wurde aber auch auf Linksaußen und in der ersten Liga eigentlich auf allen Positionen eingesetzt“ sagte Cristian Aldica noch auf Englisch, möchte aber so schnell wie möglich deutsch lernen.

Schon sein Vater war ein Riesen Handballtalent. Er spielte lange Jahre für Bistrita in der ersten Liga und war Juniorennationalspieler.

„Ex-TSVler Christian Zachmann hatte den Kontakt zwischen dem TSV und Cristian Aldica hergestellt. Nach ein paar Trainingseinheiten beim TSV entschieden sich die Verantwortlichen des TSV für den jungen Rechtshänder. „Es ist ein junger, flexibler Mittespieler, der durch seine Schnelligkeit und seine Teamfähigkeit überzeugt hat“ sagt der zweite Vorsitzende Alexander Osswald.

Für Aldica ist das Engagement beim TSV eine neue, große Herausforderung. „Es ist ein neues Land, eine neue Sprache und überhaupt etwas ganz Neues für mich. Vor allem aber sind hier die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse viel stabiler als bei uns. Es gibt Jobs und eine regelmäßige Bezahlung“, sagt der Neuzugang und hofft natürlich, dem TSV durch gute Leistungen helfen zu können. „Ich bin jung, ehrgeizig und möchte hier, wenn alles klappt, eine Existenz aufbauen. Aber zunächst möchte ich allen danken, die mir geholfen haben, hierher zu kommen, dem Verein, dem Arbeitgeber und allen Freuden. Das Probetraining hat mir sehr gut gefallen, das Team ist gut, es könnte in Rumänien sicher mit den ersten fünf der zweiten Liga mithalten“ freut sich Aldica.

In der Tat hatte sich die Vorstandschaft alle Mühe gegeben, dem Neuzugang den Start so leicht wie möglich zu machen. Wohnung, Arbeit, Mobiliar etc., alles war gut vorbereitet.

„Er muss sich wohlfühlen, gleich gut integriert werden“, sagt Alexander Osswald.

Noch hat Cristian Aldica keine Spielberechtigung beim TSV. „Der DHB und der rumänische Verband müssen das noch regeln. Das dauert immer eine gewisse Zeit, aber ist normalerweise kein Problem“, gibt Osswald Auskunft. Ob die Freigabe am 20. August, beim Turnier in Steißlingen schon da ist, ist eher fraglich. Doch bis dato kann sich Aldico mit seinen neuen Teamkollegen im Training auf die neue Saison, die am 3. September mit der ersten Runde des HVW-Pokals in Bad Saulgau beginnt, vorbereiten. Die Ligarunde startet am Samstag, den 10. September um 18 Uhr ebenfalls mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger TV Steinheim.

Das Team für die Saison 2016-17

 

hintere Reihe v.l.n.r.: Betreuer Heinz Kaufmann, Manuel Kruse, Simon Kruse, Michael Reck, Christian Zimmerer, Daniel Matt, Patrick Osterc, Ioan Constantin Rosca, Trainer Nico Bota.

vordere Reihe v.l.n.r.: Physio Sabrina Gasser, Neuzugang Cristian Aldica, Sebastian Luib, Torhüter David Bakos, Torhüter Florian Engler, Fabian Kohler, Istvan Gaspar, Physio Anna Schwarz, Physio Julia Gerster.

Auf dem Foto fehlen: Patrick Engler, Fabian Hillenbrand, Co-Trainer Frederic Söder.

Foto: TSV Bad Saulgau

 

 

Handballer beweisen sich eine Klasse höher

 

von Thomas Lehenherr

 

Bad Saulgau - Nach dem lang ersehnten Aufstieg von der Landesliga in die Württembergliga Süd wird es so langsam ernst für die TSV-Handballer. Am Samstag, den 3. September beginnt für die Bad Saulgauer um 16 Uhr in der Kronriedhalle die Saison 2016/17 mit der ersten Runde des HVW-Pokals das Pflichtprogramm. Eine Woche später, am Samstag, den 10. September ertönt dann um 18 Uhr ebenfalls in der Kronriedhalle die Startsirene für das erste Ligasaisonspiel gegen den TV Steinheim.

 

 

HVW-Pokal am 3. September in Bad Saulgau

Wie üblich wird die erste Runde des württembergischen Verbandspokals (HVW-Pokal) als Turnier mit drei Mannschaften ausgetragen. Im vergangenen Jahr fand das Erstrundenturnier in Donzdorf statt, bei dem der TSV gleich für eine Überraschung sorgte und mit Laupheim und Winzingen/Wißgoldingen zwei höher klassigere Gegner aus dem Pokal warf.

 

In diesem Jahr hat der TSV Heimrecht und bekommt es mit dem Ligakonkurrenten TV Steinheim, der ebenfalls aus der Landesliga aufgestiegen ist, und dem Württembergligaabsteiger SC Vöhringen zu tun. Erster Gegner der Bad Saulgauer ist um 16 Uhr Steinheim. Das nächste Spiel findet um 17.30 Uhr und das Endspiel um 19 Uhr statt. Der Sieger kommt eine Runde weiter. Gespielt wird jeweils 2x20 Minuten, die Pause beträgt fünf Minuten.

Es geht also zum Saisonauftakt sofort zur Sache und der TSV kann sich beim Pokalturnier gleich mal mit starken Gegnern messen. Für das Trainergespann Nico Bota / Frederik Söder ist das Turnier eine willkommene Vorbereitung für den Ligaauftakt eine Woche später. "Wir hatten in den letzten zwei Wochen Vorbereitungsspiele und -turniere, doch jetzt wird's ernster. Natürlich ist für uns die Meisterschaftsrunde entscheidend, doch wir möchten uns auch im Pokal beweisen und weiter kommen und wir können unseren Leistungsstand testen. Unseren immer treuen Zuschauern möchten wir gleich schönen Handball zeigen und ihnen Lust auf die Saison machen", sagt Bota.

 

Ziel ist gesicherter Mittelfeldplatz

Der erste Vorsitzende der Handballabteilung Matthias Knoll freut sich mit seinem Team über den Wiederaufstieg ihn die Württembergliga. "Wir freuen uns natürlich über die Rückkehr in die Württembergliga Süd. Außer zwei Positionen (Tor und Halblinks) spielen wir mit dem identischen Kader wie im Vorjahr. Es gibt keinen Druck und keine Vorgaben von Seiten der Vorstandschaft, was die Platzierung anbetrifft. Wir möchten einen gesicherten Mittelfeldplatz, natürlich mit Blick nach oben", sagt Knoll.

Für den sportlicher Leiter Krischan Hillenbrand und auch für den neuen 2. Vorsitzenden Alexander Osswald ist das Saisonziel ebenso der Klassenerhalt. "Der Klassenerhalt hat oberste Priorität. Wir sollten die Punkte, die wir brauchen, möglichst schnell einspielen, um dann mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben", sagt Hillenbrand.

 

 

Vorbereitung mit Höhen und Tiefen

Die Vorbereitung für die neue Saison begann für den TSV Mitte Juli, die Trainingsbeteiligung war bis zu Beginn der Sommerferien sehr gut. Das Trainergespann Nico Bota, Frederik Söder sowie das Team hatten sichtlich Spaß, zehrten sicherlich noch von der Aufstiegseuphorie.

Zum Leidwesen des Trainers schlossen dann wie jedes Jahr Anfang August die Bad Saulgauer Sporthallen für drei Wochen und alle Handballmannschaften mussten ihr Training nach außen verlegen. August ist außerdem Urlaubszeit, so dass zeitweise bis zu sieben Akteure fehlten. "Die Saison beginnt dieses Jahr eine Woche früher wie sonst. Die Hallen sind bis zwei Wochen vor Saisonbeginn zu und manche Akteure gehen im August in ihren verdienten Urlaub. Wir hatten die ersten drei Augustwochen keine Möglichkeit, mit dem Ball zu trainieren. Das ist natürlich nicht optimal für uns. Aber ich kann nichts machen, wir sind hier nicht im Profigeschäft", sagt der Coach. Bota blieb deshalb nichts anderes übrig, als in den letzten zwei Wochen vor Saisonbeginn nochmals besonders intensiv zu trainieren, viele Trainingsspiele anzusetzen bzw. sich bei Turnieren zu beteiligen.

 

Turnier und Trainingslager

Am 20. August machte der TSV wie auch im letzten Jahr bei einem stark besetzten Turnier in Steißlingen mit. Dies war quasi nach drei Wochen "Abstinenz" wieder die erste Übungseinheit mit Ball. Allerdings befand sich bei diesem Turnier die halbe Mannschaft noch im Urlaub. Gegner waren der Baden-Württemberg-Oberligist HSG Konstanz 2, Fridingen-Mühlheim aus der Landesliga und Gastgeber TuS Steißlingen aus der Südbadenliga. Mit nur zwei Auswechselspielern und wenig Spielpraxis verlor der TSV zwar alle drei Spiele, mit der Leistung des ihm zur Verfügung stehenden Minikaders zeigte sich TSV-Trainer Nico Bota dennoch zufrieden.

Von 26. bis 28. August gab's dann für den TSV in Bad Saulgau ein Trainingslager, zu dem jeweils abends die befreundeten Teams aus Vöhringen, Mimmenhausen-Mühlhofen und Fridingen-Mühlheim gegen die Bad Saulgauer spielten.

 

 

Zwei Neuzugänge, zwei Abgänge

 

Aldica kommt für Libert

Da Mittespieler Cosmin Libert den TSV zum Ende der vergangenen Saison aus familiären Gründen in Richtung rumänische Heimat verließ, holte der TSV den 23jährigen Rumänen Cristian Aldica nach Bad Saulgau. Er kann auf allen Positionen spielen, soll aber vor allem in der Mitte und auf Halblinks Spielmacher Istvan Gaspar unterstützen. Aldica ist erst seit 8. August in Bad Saulgau, fühlt sich jedoch schon recht wohl und hat bereits einige Trainingseinheiten mit dem Team hinter sich. "Mir gefällt es sehr gut. Die Mannschaft hat Potential und ich hoffe, dass ich für gute Ergebnisse beitragen kann. Ich bin jung und für mich ist das eine Herausforderung. Die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse sind hier besser. Ich denke auch an meine Zukunft", sagt der Neuzugang.

 

Torhüter Florian Engler kommt für Martin Schranz

Da der zweite Torhüter Martin Schranz Bad Saulgau aus beruflichen Gründen verlassen musste, verpflichtete der TSV Florian Engler aus Biberach. Der 34jährige hat schon höher klassig gespielt und möchte David Bakos nach Kräften unterstützen sowie dem TSV helfen, die Württembergliga zu halten. Erst vor kurzem brachte seine Frau den dritten Sohn Joel Michael zur Welt. Herzlichen Glückwunsch!

 

Die 15 Mannschaften der Württembergliga Süd

TV Steinheim

TSV Zizishausen

HSG Winzingen/Wißgoldingen

TV Weilstetten

HSG Albstadt

TSV Wolfschlugen

MTG Wangen

TV Gerhausen

TSV Heiningen

HSG Langenau/Elchingen

SKV Unterensingen

HV RW Laupheim

TV Reichenbach

SG Herbrechtingen/Bolheim

TSV Bad Saulgau

 

 

HVW-Pokal Samstag, 3. September, Kronriedhalle

16.00 Uhr       TSV Bad Saulgau - Steinheim

17.30 Uhr       Verlierer 1 - SC Vöhringen

19.00 Uhr       Sieger 1 - SC Vöhringen

 

 

 

Die weiteren TSV-Mannschaften steigen später ein

Die TSV-Frauen steigen zunächst auch in die Saison mit einem Pokalturnier ein. Am Samstag, 10. September empfängt das Bezirksligateam von Coach Stefan Utzinger die SG Burlafingen/Ulm und um 14.30 Uhr die TG Biberach in der Kronriedhalle. Für die zweite Herrenmannschaft, die wie auch die "Erste" und die Frauenmannschaft aufgestiegen ist, beginnt die Saison erst am 24. September mit einem Heimspiel gegen Vöhringen 2. Die Jugendmannschaften starten in der Regel frühestens am 24. September in die Saison.

 

 

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Interview des Wochenblattes mit Nico Bota 

 

Quelle: Wochenblatt

 

Mit einer Hammer-Saison holten sich die Handballer des TSV Bad Saulgau die Landesliga-Meisterschaft. Nun starten die Aufstiegshelden in das Abenteuer Württembergliga. Wir sprachen mit Erfolgscoach Nico Bota (rumänischer Ex-Nationalspieler) über Teamgeist, persönliche Geheimziele, das Bad Saulgauer Handballpublikum und den „Underdog“-Status des TSV.

Ein Mann und seine Taktiktafel: Auch mit ihrer Hilfe hat Trainer Nico Bota die Handballer des TSV Bad Saulgau souverän in die Württembergliga geführt. Dort warten jetzt die richtig dicken Brocken – und jede Menge aufregender Spiele. Foto: Schwarz

Herr Bota, gleich in Ihrer ersten Saison als Trainer marschierten die TSV-Handballer durch die Oberliga und wurden mit nur zwei Niederlagen und einem Unentschieden souverän Meister. Wie kam dieser so nicht erwartete Erfolg zustande?

Nico Bota: Die Qualität des Kaders war hoch, aber auch die Einstellung stimmte zu 100 Prozent. Zudem hat jeder im Team seine Sache gut gemacht, der Vorstand, die drei Physio-Damen Anna Schwarz, Julia Gerster und Sabrina Gasser, Mannschaftsbetreuer Heinz Kaufmann, alle. Es ist sehr wichtig, als Team gut zu funktionieren.

Sie hatten sicher auch Ihren Anteil daran.

Bota: Ja, durch mein hartes Training. Im Vergleich zur Saison 14/15 hatten wir zudem 15 Trainingseinheiten mehr. Und weil der Aufstieg schon kurz vor Ostern feststand, haben wir es in den letzten Spielen etwas ruhiger angehen lassen. Sonst wären es nochmals fünf Trainingseinheiten mehr gewesen.

Die Spieler haben mitgezogen?

Bota: Ja. Wir hatten 85 % Trainingsbesuch, alle Spieler haben mehr trainiert als in der Vorsaison.

War Ihnen schon von Anfang an klar, dass es so gut laufen könnte?

Bota: Ich habe tatsächlich von Anfang an an das Team geglaubt, weil es viel Potenzial hat. Mein persönliches Geheimziel war, mit acht Minuspunkten aufzusteigen. Dass es nur fünf wurden, war umso schöner.

Wie lautet Ihr Geheimziel für die anstehende Saison in der Württembergliga?

Bota: (lacht) Da gibt es kein Geheimziel mehr. Wir müssen die Klasse halten, nichts anderes. Die Liga ist viel, viel stärker als die Landesliga, das ist nochmals ein anderes Niveau mit richtig guten Mannschaften. da wird jeder Fehler sofort bestraft.

Zumal Sie im Moment eine ziemlich durchwachsene Saisonvorbereitung haben. Ihnen stehen nur wenige Spieler zur Verfügung.

Bota: Das ist Zufall dieses Jahr, es ist einfach dumm gelaufen mit den Urlaubszeiten. Meine Jungs sind alle Amateure, die arbeiten gehen.

Da ist es sicher umso wichtiger, dass Sie eine bereits eingespielte Mannschaft haben. Es gab nur zwei Abgänge, die durch zwei Neuzugänge ersetzt wurden.

Bota: Ja, ein eingespieltes Team ist eine gute Grundlage für Erfolg. Aber natürlich bin ich trotzdem unzufrieden, dass manche nicht dabei sind.

Weil Sie neue Trainingsinhalte haben?

Bota: Die sind ungefähr gleich. Aber natürlich versuche ich ein paar neue Varianten reinzubringen, weil es ja auch einige Regeländerungen gibt. Mein Co-Trainer Frederik Söder und ich müssen versuchen, die Stärken des Teams zu 100 Prozent zu nutzen, anders geht es nicht.

Und der Teamgeist muss wiederum stimmen ...

Bota: Ja. Kein Spieler hat ein persönliches Ziel. Es gibt nur ein Mannschaftsziel und das heißt Abstieg vermeiden. Das Ego des Einzelnen darf nicht über der Mannschaft stehen.

Haben Sie solche „Egoshooter“ im Kader?

Bota: Das bleibt in der Mannschaft, aber es ist keine einfache Arbeit. Ich habe 15 Spieler, das sind 15 Menschen, die alle anders ticken. Wichtig ist, dass die Kameradschaft im Team stimmt.

Damit lässt sich viel bewegen. Und: Als Aufsteiger sind Sie automatisch der „Underdog“ und werden von den anderen Teams möglicherweise unterschätzt – zumindest in der ersten Saison.

Bota: Ich glaube nicht, dass uns da einer unterschätzen wird. Wir haben mit unserer guten Saison aufhorchen lassen. Andererseits war es ja auch bei uns so: Die Punkte gegen die Aufsteiger planst du fest ein, da musst du gewinnen.

Welche Rolle wird das Bad Saulgauer Publikum spielen?

Bota: Die Zuschauer sind und bleiben unser Kapital. Wir haben die Halle immer voll. Selbst zu Auswärtsspielen reisen manchmal so viele Fans mit, dass sie zu Heimspielen werden. Toll.

Bekommen das die Spieler trotz ihrer Fokussierung auf das Spiel mit?

Bota: Ja, das hört man schon. Die Zuschauer helfen, das bleibt trotz Fokussierung im Hinterkopf: Wir sind nicht alleine hier. Bad Saulgau war eben schon immer eine Handballstadt.

Christian Schwarz

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Das war das Meisterstück des ganzen Vereins

Die Erste und die Zweite feiern die Doppelmeisterschaft

Die Landesligasaison ist beendet. Der TSV steigt mit 23 Siegen, einem Unentschieden und nur zwei Niederlagen als souveräner Meister nach vier Jahren wieder ins württembergische Oberhaus auf. Zwei Mal waren die Bad Saulgauer bereits nah dran. Im vorletzten Jahr scheiterte der TSV in der Relegation und im letzten Jahr brach das Team nach einer überragenden 26:0-Vorrunde in der Rückrunde ein und belegte am Ende nur Platz drei. Diesmal hat's nun endlich geklappt!

Schon fünf Spieltag vor Saisonende, am 12. März, stand der TSV nach seinem 28:21-Sieg in Nürtingen als Aufsteiger fest, da die Verfolger schwächelten und Punktverluste hinnehmen mussten. Trainer Nico Bota war damals schon im Pyjama als er von Co-Trainer Frederik Söder am späten Abend noch angerufen wurde und die frohe Kunde des vorzeitigen Aufstiegs entgegennahm. Spontan trafen sich sofort alle Spieler und Funktionäre und organisierten in verschiedenen Bad Saulgauer Lokalen eine große Sause bis in die frühen Morgenstunden. Der TSV zeigte auch danach Charakter, legte sich bei den verbliebenen fünf Saisonspielen noch ins Zeugs, überzeugte die stets zahlreichen und engagierten Fans weiter und gab keinen einzigen Punkt mehr ab. Mit 47:5 Punkten spielte der TSV Bad Saulgau eine äußerst beachtliche, rekordverdächtige Saison und ist auch im Staffelvergleich der absolute Meister. In Staffel 1 steigt der TSV Alfdorf mit 42:10 Punkten und in Staffel 2 die HSG Schönbuch mit 41:11 Punkten direkt in die Württembergliga auf. Die Relegation um den Aufstieg tragen die zweitplatzierte HSG Herbrechtingen/Bolheim gegen die zweiten der anderen Staffeln TV Mundelsheim (Staffel 1) und HSG Fridingen/Mühlheim (Staffel 2) aus. Nürtingen, Bartenbach und Lauterstein 2 steigen in die Bezirksliga ab. Auch in Punkto Zuschauer ist der TSV mit durchschnittlich mehr als 700 Fans pro Spiel unangefochtener Landesligameister. Nicht selten sind auch bei den Auswärtsspielen über 100 Fans dabei.

 

Auch die "Zweite" steigt auf

Im Sog der "Ersten" gelang auch der zweiten Herrenmannschaft von Trainer Markus Weisser in einer furiosen Aufholjagd der Aufstieg von der Kreisliga A in die Bezirksklasse. Die "Zweite" hat für den TSV unter anderem die Aufgabe, junge Talente an die erste Mannschaft heranzuführen. Ebenso feierte die männliche B-Jugend des Trainergespanns Fabian Kohler/Patrick Fritz souverän den Meistertitel wie auch die neue Ü40-Mannschaft des TSV.

 

 

Handballabteilungsleiter Matthias Knoll steht die Erleichterung über den gelungen Aufstieg der ersten Herrenmannschaft und das gute Abschneiden weiterer Mannschaften ins Gesicht geschrieben.

"Die Einstellung von Cheftrainer Nico Bota und Co-Trainer Frederik Söder war eine gute Wahl. Man spürte ihren guten Draht zur Mannschaft. Wir haben zu Hause nicht einen einzigen Punkt abgegeben. Das ist der Verdienst der Trainer und ihrer sehr homogenen Mannschaft. Wir haben von der Doppelbesetzung bei jeder Position und von zwei exzellenten Spielmachern Istvan Gaspar und Cosmin Libert profitiert. Jeder möchte spielen und es gibt deswegen auch einen Konkurrenzkampf im positiven Sinne. Auch Abwehrchef Christian Zimmerer und Allrounder Patrick Engler haben sich sehr gut entwickelt. Der Kader hat den Aufstieg verdient, nachdem es der TSV schon zwei Jahre versucht hatte. Leider verlässt uns Cosmin Libert. Ich denke, dass wir uns mit ein, zwei Verstärkungen unter anderem auf der Mitteposition im nächsten Jahr in der Württembergliga gut etablieren können. Mit Torhüter Florian Engler kommt zudem ein guter Torhüter aus Biberach als Unterstützung für David Bakos zu uns. Unsere Zuschauer haben ebenfalls großen Anteil am Erfolg, sind ebenfalls Sieger der Liga. Ich möchte allen recht herzlich danken, die zu diesem Erfolg beigetragen haben".

 

Krischan Hillenbrand, sportlicher Leiter, blickt wie Matthias Knoll äußerst zufrieden auf die Saison zurück.

"Im Vorfeld war der Druck hoch. Mir war klar, man muss oben mitspielen. Wenn alles gut geht und gesund bleibt, sind wir sogar in der Lage aufzusteigen, so war meine Meinung. Das Problem ist natürlich immer, dies dann auch auf die Platte zu bringen und umzusetzen. Das ist uns gut gelungen, wir haben sehr konstant gespielt. Entscheidend war außerdem, dass wir die engen Spiele, wie zum Beispiel das Vorrundenmatch in Hohenems, gewonnen haben. Mental war die Mannschaft gut drauf. Die Kunst ist, das Niveau dann bei jedem Spiel hochzuhalten. Das Trainerteam hat sich sehr gut eingebracht, auch die medizinische Abteilung arbeitete vorbildlich. Das Gesamtpaket, und da gehören auch alle Helfer, Zuschauer und Sponsoren dazu, hat gestimmt. Die Mannschaft ist am Druck nicht zerbrochen."

 

 

Der TSV kämpft gegen die beste Abwehr der Liga  

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TV Altenstadt - TSV Bad Saulgau (Sonntag, 17 Uhr, Michelberghalle Geislingen)

 

Geislingen/Bad Saulgau (tl) - Ungeachtet der EM-Entscheidungsspiele und der bislang begeisternden Leistung der Nationalmannschaft muss Tabellenführer TSV Bad Saulgau am Sonntag um 17 Uhr in der Geislinger Michelberghalle gegen den TV Altenstadt antreten. Trainer. "Wir kriegen das EM-Endspiel (17.30 Uhr) und das Spiel um den dritten Platz (15.30 Uhr) nicht mit, das spielt aber für mich keine Rolle. Wir konzentrieren uns voll auf unser Spiel und versuchen diszipliniert und geschlossen aufzutreten. Wir werden mit dem Kopf bei der Sache sein", beschwört TSV-Trainer Nico Bota sein Team.

Für diese Begegnung stehen Bota wiederum nicht alle Spieler zur Verfügung. Spielmacher Cosmin Libert ist zwar nach seiner Rotsperre wieder dabei, dafür fehlt nun Rückraum-Goalgetter Daniel Matt wegen einer Rotsperre. Nach einem groben Foul an ihm im Spiel gegen Kuchen-Gingen, das eine wohl mehrwöchige Verletzungspause wegen starker Blutergüsse zur Folge hat, schickte er seinem Gegenspieler im Reflex ein unschönes Wort hinterher: Der Unparteiische zog die Rote Karte und ließ einen Eintrag folgen. "Das war natürlich ärgerlich, aber er könnte ohnehin nicht spielen. Er wurde verletzt", sagte sein Coach. Ebenfalls nicht in der Aufstellung ist Allrounder Patrick Engler, der aus persönlichen Gründen abgesagte. Trotz der Ausfälle kann Nico Bota auf eine schlagkräftige Truppe verweisen. Mit Istvan Gaspar und Cosmin Libert sind beide Mittespieler wieder mit von der Partie und Rückraumakteur Simon Kruse zeigte in den vergangenen Partien ansteigende Form. Patrick Osterc und Manuel Kruse werden am Kreis versuchen, Räume für die Rückraumakteure Simon Kruse und den etwas grippegeschwächten Ioan Constantin Rosca frei zu sperren und Fabian Hillenbrand wird als Passgeber wiederum sehr gefragt sein. Mit Fabian Kohler und Michael Reck hat Trainer Bota außerdem spurtstarke Akteure im Team, die zu schnellen Tempogegenstößen geschickt werden sollen. Nicht zuletzt ist aber die Abwehr das Paradestück des TSV. Defensivkoordinator Christian Zimmerer, Simon Kruse und Sebastian Luib hatten ihre Gegenspieler die meiste Zeit im Griff und auch die Absprache mit den weiteren Mannschaftskameraden lief in der Defensive zuletzt eigentlich recht gut.

Doch Nico Bota weiß um die Stärken seines Gegners und dass TV-Trainer Stefan Ulrich einige ausgezeichnete Akteure im Kader hat. Schließlich hat der Tabellensechste gegen die Verfolger Hohenems und Uhingen/Holzhausen gewonnen und schließlich besitzt der TV Altenstadt sogar die zurzeit beste Abwehr der Liga, die vier Treffer weniger zuließ als der TSV.

"Oliver Köppel ist ein sehr starker und intelligenter Spieler auf der halblinken und mittigen Rückraumposition. Auch die rechte Rückraumposition ist mit Linkshänder Istvan Ulics, der uns im Hinspiel große Probleme bereitete, stark besetzt. Außerdem ist der rumänische Torhüter Ionut Torica sehr gut", weiß Bota. "Doch wir haben mit Freude und guter Laune aber auch intensiv in dieser Woche trainiert. Deshalb hoffe ich wieder auf eine geschlossene Mannschaftsleistung. Es wäre für uns wichtig, auch gegen diesen schweren Gegner zu gewinnen und den Abstand zu den anderen Mannschaften zu halten", sagt der Trainer.

Der TSV hofft trotz des EM-Endspiels am Sonntag wiederum auf zahlreiche Fanunterstützung und setzt auf viele Fahrgemeinschaften zur Michelberghalle, die sich in der Staubstraße 50 in Geislingen/Steige befindet.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer, Osterc, Rosca, Gaspar, Kohler, S. Kruse, M. Kruse, Libert, Reck, Hillenbrand.

 

800 Fans feiern den TSV

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - SG Kuchen/Gingen 35:25 (20:10)

 

Bad Saulgau (tl) - Um es gleich vorwegzunehmen: Der TSV Bad Saulgau hat sich am vergangenen Samstag gegen die als äußerst unbequem eingeschätzte Spielgemeinschaft Kuchen/Gingen in der Kronriedhalle vor mehr als 800 Zuschauern von seiner besten Seite gezeigt.

Die Stimmung war schon vor Spielbeginn prächtig, da viele Fans Rätschen, Trommeln, Hupen und andere Lärmartikel mitbrachten und einen ordentlichen Lärm verursachten.

Von Beginn an hielt der TSV das Tempo hoch, ließ keinen Zweifel daran, wer Herr im Hause ist und überrannte den Gegner förmlich. Das 1:0 folgte durch einen Rückraumwurf bereits nach 20 Sekunden durch Daniel Matt. Der unheimlich dynamische Istvan Gaspar erzielt wenig später das 2:0, wiederum Daniel Matt mit einem "Rückraumhammer" das 3:0 und ein Doppelschlag des sprunggewaltigen Linksaußen Michael Reck sorgte schon in der 5. Minute für die 5:0-Führung. Die Abwehr um ihren Koordinator und Chef Christian Zimmerer ließ dem Gegner nur wenig zu. Da war selbst der routinierte und sonst so souveräne SG-Spielmacher Boris Ambrosch überrascht. Nur Moritz Mayer auf der halbrechten Position konnte sich immer wieder durch die dicht gestaffelte TSV-Abwehr "stehlen" und den auch an diesem Abend überragenden Bad Saulgauer Torhüter David Bakos überwinden. Immerhin konnte Mayer zehn Treffer auf sein Konto verbuchen. Dies ließ den TSV-Angriff jedoch nicht aus der Ruhe bringen, der sich vor allem in der ersten Halbzeit erstaunlich treffsicher zeigte. Mit der  Chancenverwertung konnte TSV-Coach Nico Bota diesmal also sehr zufrieden sein. Dann gab's doch eine Schrecksekunde für die Hausherren. SG-Spieler Sebastian Steck konnte in der 14. Minute Daniel Matt, der aus vollem Lauf zum Wurf ansetzte, nur durch ein grobes Foul bremsen und kam mit einer Zweiminuten-Zeitstrafe relativ glimpflich davon. Matt schickte dem Spieler ein unschönes Wort hinterher und erhielt dafür die Rote Karte mit Eintrag. Mit Verdacht auf eine Knochenfraktur wurde er vom Feld geführt. Seine Mannschaftskollegen waren zwar geschockt, führten aber das Spiel genauso souverän weiter. Immer wieder waren es Istvan Gaspar und Simon Kruse, die im Angriff die Fäden zogen und die Kreisläufer Patrick Osterc und später Patrick Engler gekonnt in Szene setzten. Ioan Constantin Rosca schien sich von seinem schweren Autounfall gut erholt zu haben und wirbelte die SG-Abwehr zusätzlich durcheinander.

Die Original Sulgemer Sauschwanzmusik hielt in der Pause gekonnt die Stimmung hoch, was sich sofort auch wieder auf die Mannschaft übertrug. An der Überlegenheit der Hausherren änderte sich auch im zweiten Abschnitt nichts, im Gegenteil. In der 42. Minute betrug der Vorspruch schon 12 Treffer. Fabian Hillenbrand zeigte wie gewohnt schöne Anspiele und Fabian Kohler sowie Simon Kruse hielten mit ihren Treffern auch noch in der 50. Minute den 12-Tore-Vorsprung. Torhüter David Bakos machte in der Folge für den 18jährigen Martin Schranz Platz, der, wie auch bei den vergangenen Spielen, gleich einen Siebenmeter-Strafwurf parieren konnte. Im Gefühl des sicheren Sieges wurde der TSV etwas nachlässiger, doch als Sebastian Luib in der 55. Minute wieder einen Zehn-Tore-Vorsprung herstellte, war bei den Gästen Resignation zu spüren. Abwehrchef Christian Zimmerer blieb in der 60. Minute der letzten Treffer zum hoch verdienten 35:25-Sieg vorbehalten.

"Meine Mannschaft hat zu hundert Prozent das umgesetzt, was ich gefordert habe. Wir haben diese Woche viel Spaß im Training gehabt und mit Leidenschaft trainiert. Die Trainingsbeteiligung war sehr gut. Ich bin mit der Abwehr- und mit der Angriffsleistung heute sehr zufrieden. Die Zuschauer waren eine Riesenhilfe, die Bad Saulgauer Fans sind wirklich unglaublich. Das gibt es sonst nirgendwo in der Liga", freute sich TSV-Trainer Nico Bota beim Pressegespräch nach dem Spiel. "Klar, es gibt immer wieder kleine Fehler, aber das war heute eine klasse Leistung der ganzen Mannschaft. Jeder hat mindestens ein Tor geworfen. Trotzdem bleiben wir auf dem Boden und denken von Spiel zu Spiel. Das nächste Spiel am kommenden Sonntag gegen Altenstadt wird zum Beispiel sehr schwer", warnte Bota. Auch der Vorsitzende der Handballabteilung Matthias Knoll jubelte nach dem Abpfiff. "Das war eine 180-Grad-Wende gegenüber letzter Woche. Die Mannschaft hat super gekämpft, alles hat gepasst", freute sich Knoll.

Da alle direkten Verfolger ihre Spiele verloren haben, hat der TSV nun bereits sieben Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten Herbrechtingen-Bolheim. Nächster Gegner ist am kommenden Sonntag, den 31. Januar der TV Altenstadt. Zu diesem Spiel kann Regisseur Cosmin Libert nach seiner Rotsperre wieder eingesetzt werden. Spielbeginn ist um 17 Uhr. Der TSV setzt einen Fanbus ein. Die genaue Abfahrtszeit wird noch bekannt gegeben.

Auch die zweite Herrenmannschaft siegte im Anschluss souverän gegen die "zweite" aus Ehingen/Donau mit 38:19 und verteidigte damit den zweiten Tabellenplatz.

Weitere Bilder, wie immer geschossen von Stephan Schranz, findet Ihr hier

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer (1), Osterc (4), Rosca (8/davon 4 Siebenmeter), Gaspar (6), Kohler (2), S. Kruse (3), M. Kruse (1), Matt (2), Reck (3), Engler (1), Hillenbrand (1), Luib (3).

 

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - SG Kuchen/Gingen (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Nach dem Sieg gegen den Bundesliganachwuchs von FrischAuf Göppingen vom vergangenen Samstag strebt Handball-Landesligist auch am heutigen Samstag einen Sieg an. Gegner beim Fasnets-Heimspiel in der Kronriedhalle ist um 18 Uhr die Spielgemeinschaft Kuchen/Gingen. Die Vereinsverantwortlichen setzen bei diesem Spitzenspiel dabei auch auf die Unterstützung der Fans und gewähren allen Zuschauern, die im Faschingshäs kommen, freien Eintritt. "Eine Pappnase allein genügt natürlich nicht. Die Fans dürfen gerne Rätschen, Trommeln, Hupen und alles was Krach macht und zur Unterstützung der Mannschaft dient, mitbringen. In der Pause spielt dann die Original Sulgemer Sauschwanzmusik", sagt der zweite Vorsitzender Ralf Gebele.

Bei solch einer Fasnetskulisse möchte sich das Team von Coach Nico Bota natürlich keine Blöße geben und von Beginn an mit Vollgas spielen. Mit Ausnahme von Regisseur Cosmin Libert sind wohl alle Spieler einsatzfähig. Libert handelte sich gerade gegen Kuchen/Gingen vor fünf Wochen wegen einer umstrittenen verbalen Attacke gegen den Schiedsrichter eine Rotsperre für vier Spiele ein. Beim Auswärtsspiel am 31. Januar gegen Altenstadt ist er wieder spielberechtigt. Für ihn werden Istvan Gaspar, der in der letzten Woche gegen Göppingen nach seiner Fußverletzung in der zweiten Halbzeit eine hervorragende Leistung zeigte, und Manuel Kruse in die Presche springen. Im Gegensatz zum Angriff, der in den ersten 30 Minuten gegen Göppingen eine indiskutable Leistung zeigte, funktionierte die Abwehr von Beginn an sehr gut. Hier klappte die Absprache zwischen Christian Zimmerer, Simon Kruse, Sebastian Luib, Patrick Osterc und Michael Reck vorzüglich. Die Offensive möchte an die Leistung der zweiten Halbzeit anknüpfen. Den Antrieb hierzu gaben Istvan Gaspar und Fabian Hillenbrand, der die 750 Fans mit einem Traumpass nach dem anderen begeisterte.

"Diese Woche haben wir im Training schwerpunktmäßig die Abstimmung in Abwehr und Angriff geübt. Auch haben wir wegen unserer schlechten Chancenverwertung Wurfübungen gemacht", sagt Nico Bota. "Kuchen/Gingen ist unangenehm zu spielen. Beim Hinspiel lagen wir zurück und konnten am Schluss zum Glück noch aufholen und gewinnen. Boris Ambrosch auf der linken Rückraumposition ist brandgefährlich. Wir sind gewarnt und müssen clever, diszipliniert agieren und eine kompakte Mannschaftsleistung zeigen. Wir möchten uns mit einem schönen und schnellen Handballspiel bei unserem  einmaligen Publikum vor allem für die Unterstützung im Spiel gegen Göppingen bedanken", sagt der Trainer.

Das Trainergespann der SG Martin Geiger und Andreas Frey verfügt neben Spielgestalter Boris Ambrosch über weitere erfahrende Akteure, die den TSV im Hinspiel an den Rand einer Niederlage brachten. Die Bad Saulgauer Defensive wäre gut beraten, immer ein Auge auf den flinken Rechtsaußen Andreas Hagmann und auf Moritz Mayer auf halblinks zu haben. TSV-Torhüter David Bakos, der sich zurzeit in glänzender Verfassung befindet, hofft deshalb auf eine geschlossene und aggressive Leistung seiner Vorderleute.

Auch dem ersten Vorsitzende Matthias Knoll steckt die mäßige Leistung des vergangenen Spieltags noch in den Knochen. "Die erste Halbzeit war, ich kann es nicht anders sagen, einfach schlecht gespielt. Unzählige Abspielfehler und die mangelnde Chancenauswertung am Kreis prägten die ersten 30 Minuten. Die Wende kam mit der Hereinnahme von Regisseur Istvan Gaspar. Trotz Fußverletzung hat er die Bälle geschickt verteilt, seine Mitspieler gut in Szene gesetzt, Ruhe ausgestrahlt und auch sehenswerte Tore geworfen. Steht der Spieler frei vor dem Torwart, dann hat ein „Aufsetzer“ in der Vergangenheit immer das Schwarze getroffen. Befolgen die Spieler die taktische Marschroute unseres Trainers, nutzen sie die Chancen konsequenter und spielen letztendlich einen ruhigeren Handball, dann fahren wir einen weiteren Sieg ein. Zuschauer und Fans werden wie immer ihren Beitrag leisten" sagt Knoll.

 

Weitere Heimspiele der TSV-Mannschaften in der Kronriedhalle

Das TSV-Heimspielwochenende beginnt am Samstag um 13 Uhr mit dem Match der weiblichen D-Jugend gegen Gerhausen. Um 14.30 Uhr empfängt die männliche D-Jugend die Nachbarn aus Laupheim, bevor die Frauenmannschaft zum Vorspiel der "Ersten" um 16 Uhr gegen die Österreicher aus Hohenems-Hard antritt. Die zweite Herrenmannschaft möchte anschließend um 20 Uhr unbedingt gegen das zweite Team aus Ehingen/Donau gewinnen, um Tabellenführer Gerhausen auf den Fersen bleiben zu können.

Am Sonntag findet ein Spieltag der gemischten TSV-F-Jugend mit den Teams aus Laupheim, Mettenberg, Schemmerhofen, Uttenweiler und Reinstett statt. Die männliche B-Jugend des Trainergespanns Fabian Kohler/Patrick Fritz empfängt den SC Lehr, gegen den sie die bislang einzige Niederlage einstecken musste. Zum Abschluss des Handballwochenendes empfängt die "Dritte" um 16.45 Uhr den SV Bad Buchau.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer, Osterc, Rosca, Gaspar, Kohler, S. Kruse, M. Kruse, Matt, Reck, Engler, Hillenbrand.

Bad Saulgau gewinnt gegen FrischAuf und hält Fünf-Punkte-Abstand

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - FrischAuf Göppingen 2 26:21 (11:11)

 

Bad Saulgau (tl) - Vor der beeindruckenden Kulisse von 750 Zuschauern gewann Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau am vergangenen Samstag ohne seinen noch gesperrten Regisseur Cosmin Libert gegen die Bundesligareserve von FrischAuf Göppingen in der Kronriedhalle mit 26:21. Da Verfolger Herbrechtingen/Bolheim mit dem gleichen Ergebnis gegen Friedrichshafen/Fischbach siegte, bleibt der Abstand von fünf Punkten zum Tabellenzweiten bestehen.

Die Zuschauer sahen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten tat sich der TSV gegen die mutig auftretende U 23 sehr schwer. Unzählige vergebene Chancen prägten das Spiel der Hausherren. Die Bad Saulgauer scheiterten mehrfach am sehr gut aufgelegten FrischAuf-Torhüter Nicolas Gross. Es fehlten die Ideen und auch der Zug zum Tor. Auch gab's viele Fehlpässe des Tabellenführers. Nur Torhüter David Bakos tat sich neben einer zufrieden stellenden Abwehr mit glänzenden Paraden hervor. Der Gast legte zwei Treffer vor, bevor Abwehrchef Christian Zimmerer in der 5. Minute den ersten Treffer für den TSV markierte. Mit Gewaltwürfen aus dem Rückraum schaffte es Daniel Matt, FrischAuf nicht gleich wegziehen zu lassen. Göppingen ging durch drei Treffer hintereinander von Jan Vogl in der 22. Minute dann aber doch mit 9:7 in Führung. Ioan Constantin Rosca konnte für den TSV anschließend mit einem Doppelpack wieder ausgleichen. Kurz vor der Pause traf Simon Kruse ebenfalls zwei Mal und die beiden Mannschaften gingen mit einem 11:11 in die Katakomben. TSV-Trainer Nico Bota wechselte den am Fuß verletzten, aber offensichtlich gut bandagierten Mittespieler Istvan Gaspar und in der 40. Minute Kreativakteur Fabian Hillenbrand ein. Der TSV war nun kaum wieder zu erkennen. Der Angriff übte plötzlich viel mehr Druck auf die gegnerische Abwehr aus. Istvan Gaspar spielte wie entfesselt und scheute auch den Kampf eins gegen eins nicht. Es taten sich plötzlich Räume auf, Fabian Hillenbrand spielte einen Traumpass nach dem anderen auf die Kreisläufer Patrick Osterc und Patrick Engler, die meist auch sicher verwandeln konnten. Gaspar selbst trug sich ebenfalls mehrfach in die Torschützenliste ein und Michael Reck zeigte gemeinsam mit Christian Zimmerer und Sebastian Luib eine sehr gute Abwehrleistung. Als Simon Kruse und Patrick Engler mit ihren beiden Treffern in der 54. Minute das 23:14 markierten, war das Spiel gelaufen. Bei den Gästen konnten nur Jannis Brinz und der groß gewachsene Leon Weiß dagegen halten. TSV-Coach Bota brachte den 18jährigen Ersatzkeeper Martin Schranz ins Spiel, der sich gleich mit einer Glanzparade auszeichnete. Am Ende kämpfte der TSV im Gefühl des sicheren Sieges nicht mehr mit letzter Konsequenz, gewann aber verdient mit 26:21.

"Wir haben gut gekämpft. Die Abwehr stand gut, aber die Chancenverwertung war vor allem in der ersten Halbzeit nicht gut. Es war ein Sieg der ganzen Mannschaft. Es war ein Risiko, den am Fuß verletzten Mittespieler Istvan Gaspar zu bringen, aber es ist zum Glück gut gegangen und hat sich gelohnt", sagte ein erleichterter Nico Bota im Pressegespräch nach dem Spiel. Auch Michael Reck stieß ins gleiche Horn: "Die Abwehrleistung war okay, aber wir haben viel zu viele Chancen liegen gelassen. Da muss ich mich auch an die eigene Nase fassen", sagte Reck. Göppingens Co-Trainer Marius Schmidt, der für Coach Gerd Römer gekommen war, war froh, dass sein Team das Spiel nicht allzu hoch verloren hatte. "Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft insgesamt sehr zufrieden. Unsere junge Truppe hat sehr gut gekämpft", meinte Schmidt. Auf die Frage, warum die U23 der Bundesligamannschaft eigentlich nicht höher spiele, sagte Schmidt: "Das fragen wir uns auch manchmal. Die Konkurrenz im Raum Göppingen ist riesig. Auch innerhalb der Stadt gibt es verschiedene Mannschaften. Wenn bei uns Spieler aufkommen, werden sie nicht selten von höher klassigen Teams abgeworben", bedauerte Schmidt.

Nächster Gegner des TSV Bad Saulgau ist am kommenden Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle die SG Kuchen/Gingen.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer (2), Osterc (4), Rosca (4/davon 1 Siebenmeter), Gaspar (4), S. Kruse (3), M. Kruse, Matt (4), Reck (1), Engler (2), Hillenbrand (1/1), Luib (1), Kohler.

 

 

TSV erwartet Talentschmiede aus Göppingen

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - FrischAuf Göppingen 2 (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Der TSV Bad Saulgau empfängt am heutigen Samstag um 18 Uhr in der Kronriedhalle die Bundesligareserve von FrischAuf Göppingen. Weder TSV-Spieler noch Trainer wissen, wer letztendlich im Kader der Talentschmiede steht. Die Göppinger verfügen über eine große Auswahl an sehr agilen U 23-Spielern, die meistens von zwei, drei Routiniers begleitet werden. Die meisten Akteure spielen auch im A-Jugend Bundesligateam. Einige Talente sind jedoch auszumachen. So ließ das Trainergespann Gerd Römer/Tobias Hafner in letzter Zeit den überragenden Spieler Jannis Brinz auflaufen, der beispielsweise gegen Lauterstein 17 Treffer markieren konnte sowie den 18jährigen Leon Weiß, der bereits in der Hinrunde im Spiel gegen den TSV bester Göppinger Spieler war und den Abwehrreihen so einiges abverlangte. Nur mit Mühe konnte Bad Saulgau damals in der EWS-Arena mit 25:24 gewinnen. Göppingen ist mit dem momentanen 10. Tabellenplatz nicht zufrieden und möchte unbedingt mehr Abstand zu den Abstiegsplätzen schaffen. Gut möglich, dass das Trainergespann deshalb noch einige starke Spieler aus der Wundertüte zaubert.

TSV-Coach Nico Bota möchte sich von den Eventualitäten nicht aus dem Konzept bringen lassen und ließ in dieser Woche nach seinem üblichen Programm trainieren.

Wie auch beim Spiel in Schorndorf wird Bota den Kader erst am Samstag zusammenstellen können. Einige Führungsspieler werden erneut ausfallen. Wieder einigermaßen auf der Höhe nach seinem schrecklichen PKW-Unfall ist Ioan Constantin Rosca, der so langsam wieder ins Handballgeschehen eingreifen kann.  

"Diese Woche haben wir gut trainiert. Meine Mannschaft hat Einsatzwillen gezeigt und Lust und Laune an den Tag gelegt. Wir möchten jetzt wieder in den Rhythmus von vor der Winterpause kommen, schnell nach vorne spielen sowie unserem großartigen Publikum eine disziplinierte, kompakte Mannschaftsleistung zeigen", kündigt Bota an. Der Trainer ist froh, aus den letzten drei Auswärtsspielen fünf Punkte geholt zu haben und freut sich, endlich mal wieder zu Hause spielen zu können. "Wir freuen uns auf unsere Zuschauer. Sie sind wie ein siebter Mann hinter der Mannschaft, das hilft vor allem auch, wenn man etwas improvisieren muss. Es fallen leider wieder Führungsspieler aus. Deshalb muss ich wieder umstellen, aber wir haben genug Akteure. Wir wissen jedoch nicht, was uns erwartet. Göppingen kann mit U 23-, aber auch U 18-Spieler kommen. Der FrischAuf-Rückraum ist auf alle Fälle gut", warnt Bota.

Auch der erste Vorsitzende Mathhias Knoll ist ebenfalls auf das erste Heimspiel seit dem 5. Dezember gespannt. "Beim letzten Auswärtsspiel hat uns die komplette Spielmacherachse um Cosmin Libert (gesperrt) und Istvan Gaspar (verletzt) gefehlt. Außerdem kam Nelu aufgrund der langen und strapaziösen Rückreise wenig zum Einsatz. Coach Nico Bota war gezwungen, die Mannschaft umzustellen. Letztendlich sind alle Verantwortlichen mit dem Punktgewinn in Schorndorf zufrieden. Heute geht es gegen das U23-Team der Frisch Auf Göppingen. Wir freuen uns auf ein interessantes Spiel und auf eine gute Chancenausnutzung unseres TSV", sagt Matthias Knoll.

 

Heimspielsamstag des TSV

Neben der "Ersten" kämpfen am Samstag weitere TSV-Mannschaften um Punkte. Um 11.30 Uhr erwartet die männliche D-Jugend den TV Gerhausen und um 13 Uhr empfängt die männliche B-Jugend des Trainergespanns Fabian Kohler/Patrick Fritz die SG Schemmerhofen/Uttenweiler. Die weibliche B-Jugend steht um 14.30 Uhr dem TSV Laichingen gegenüber, bevor um 16 Uhr zum Vorspiel der "Ersten", die weibliche C-Jugend den SC Lehr empfängt. Auch die Jugendmannschaften würden sich auf die Fanunterstützung freuen.

 

Ersatzgeschwächt holt der TSV in Schorndorf ein Remis

Handball-Landesliga Staffel 3: SG Schorndorf - TSV Bad Saulgau 22:22 (12:12)

 

Schorndorf/Bad Saulgau (tl) - Trotz denkbar schlechter Vorzeichen schlug sich der Landesliga Tabellenführer TSV Bad Saulgau gegen die aufstrebende Mannschaft aus Schorndorf am vergangenen Samstag recht achtbar. Nach teilweise deutlicher Führung musste das Team des Trainergespanns Nico Bota/Fredrik Söder in der Schlusssekunde noch den Ausgleich hinnehmen.

Den TSV-Spielern stand der Schrecken des Unfalls ihres Mitspielers Ioan Constantin "Nelu" Rosca ins Gesicht geschrieben. In Rumänien wurde er mit seinem Auto von einem Zug erfasst und blieb wie durch ein Wunder im total zerstörten Pkw nahezu unverletzt. Rosca musste anschließend mit dem Bus 25 Stunden nach Deutschland reisen und kam gerade noch rechtzeitig zur Busabfahrt nach Schorndorf in Bad Saulgau an. Nach dieser Odyssee konnte Rosca natürlich nicht im Vollbesitz seiner Kräfte sein und wurde von Trainer Nico Bota auch nur sporadisch eingesetzt. Regisseur Cosmin Libert konnte wegen einer Rotsperre und Mittespieler Istvan Gaspar wegen einer Fußverletzung erst gar nicht auftreten. Bota musste umstellen und ließ Manuel Kruse und zeitweise Fabian Kohler in der Mitte spielen. Zu Beginn funktionierte dieses System auch sehr gut. Schnell kaufte der TSV den Hausherren den Schneid ab und führte in der 8. Minute durch Treffer von Michael Reck, Daniel Matt, Sebastian Luib und Manuel Kruse bei einem Gegentreffer von Schorndorfs bestem Akteur Armin Beller mit 4:1. Bis zur 20. Minute dominierte der TSV das Spiel fast nach Belieben, ohne dabei glänzen zu müssen und führte mit schon 10:4. Durch plötzlich auftretende Unkonzentriertheiten vergaben die Bad Saulgauer ihre Chancen in der Folge gleich reihenweise und spielten dem Gegner den Ball in die Hände. Obwohl TSV-Torhüter David Bakos in glänzender Verfassung war, kamen die Gastgeber zur Pause auf 12:12 heran. Die etwa 40 mitgereisten TSV-Fans fürchteten nun die Wende, doch der zweite Abschnitt begann wie der erste. Voll motiviert zog der TSV durch Treffer von wiederum Michael Reck, zwei Mal Daniel Matt, Manuel Kruse und Fabian Kohler in der 38. Minute auf 17:13 davon. In Minute 42 betrug der Vorsprung schon sechs Treffer und als Daniel Matt in der 44. Minute zum 22:16 traf, dachte kaum ein Schorndorfer Fan mehr an ein Aufbäumen seines Teams. Urplötzlich schien das Schorndorfer Tor jedoch wie zugenagelt. Der TSV machte ab diesem Zeitpunkt auch konditionell nicht mehr die beste Figur und agierte zusehends langsamer. Die Unkonzentriertheiten und individuellen Fehler häuften sich und der gegnerische Torhüter wurde durch halbherzige Würfe geradezu aufgebaut. Es sollten den Bad Saulgauern bis zum Spielende kein einziger Treffer mehr gelingen und hätte Torhüter David Bakos nicht so bravourös gehalten und der zweite Keeper Martin Schranz nicht wieder einen Siebenmeter pariert, wäre der TSV mit einer Niederlage nach Hause gefahren. Natürlich war auch etwas Pech dabei, als David Bakos eine Sekunde vor Schluss - bei 22:21-Führung - einen Wurf des Gegners glänzend parierte, der Abpraller direkt in die Hände von Dennis Hämmer fiel und dieser dann quasi mit der Schlusssirene zum 22:22 traf. Doch am Ende konnten beide Mannschaften mit dem Ergebnis zufrieden sein. An der Tabellensituation hat sich wenig geändert, da die Verfolger ebenfalls Federn ließen.

"Es war ein komisches Spiel. Das Positive war, dass beide Mannschaften gut gekämpft haben. Aber wir waren nicht clever genug, den großen Vorsprung ins Ziel zu bringen. In letzter Sekunde haben wir gegen eine gute Mannschaft einen Punkt verloren. Wir dürfen jetzt den Kopf nicht hängen lassen, es ist nichts passiert. Solche Spiele gibt es auch manchmal", sagte ein etwas enttäuschter TSV-Trainer Nico Bota im Pressegespräch nach dem Spiel. "Unsere beiden Spezialisten in der Mitte haben nicht gespielt und Nelu kam direkt von einer tagelangen Busfahrt nach seinem fürchterlichen Unfall. Wir müssen nun einfach weiter trainieren, die Mitte umstellen und etwas cleverer werden. Außerdem muss die Chancenverwertung besser werden und auch unsere Siebenmeterstrafwürfe müssen wir verwandeln", sagte Bota.

Nächster Gegner ist am kommenden Samstag, den 16. Januar die zweite Mannschaft des Bundesligisten FrischAuf Göppingen. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Kronriedhalle.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer (1), Osterc (3), Rosca, S. Kruse (1), M. Kruse (2), Matt (8/davon 1 Siebenmeter), Reck (2), Kohler (3), Engler, Hillenbrand, Luib (2).

TSV-Handballer beim Pokalsieg noch nicht überzeugend

Der TSV Bad Saulgau hat am Dienstagabend mit einem am Ende souveränen 34:26 Sieg über Bezirksligist TSG Ehingen die 4. Runde im Bezirkspokal erreicht. Ohne die Urlauber Fabian Hillenbrand, Cosmin Libert und Ioan Rosca tat sich der TSV in der ersten Halbzeit der Partie gegen die hoch engagierten Gäste aus der Bezirksliga sehr schwer. Als sich dann auch noch Istvan Gaspar schon nach einer knappen Viertelstunde so am Fußgelenk verletzte, dass er nicht mehr weiterspielen konnte, fehlte dem TSV insbesondere im Angriff ein kreativer Kopf und Antreiber. Über starke Leistungen der Torhüter David Bakos und Martin Schranz verbesserten die Gastgeber aber im Laufe des Spiels ihre anfangs verschlafene Abwehr und zogen den ermüdeten Gästen in der zweiten Halbzeit erwartungsgemäß den Zahn. Damit steht der TSV auch in dieser Saison unter den letzten acht Mannschaften im Bezirk und kann nun mit einem weiteren Sieg das angestrebte Final-Four erreichen.

 

6 Tage nach dem letzten Ligaspiel und ohne ein vorbereitendes Training - dies schien nicht die ideale Voraussetzung für ein gutes Spiel zu sein. Diesen Eindruck erhielten die knapp 100 Zuschauer in der Kronriedhalle, wo sich die Bad Saulgauer Spieler bemühten, von der weihnachtlichen Ruhe wieder auf den Wettkampfmodus umzuschalten. Besonders gut sollte ihnen das, in der ersten Halbzeit zumindest, aber nicht gelingen. Die durchschnittlich nur 22 Jahre alten und körperlich offenkundig unterlegenen Gäste traten von Spielbeginn an beherzt auf das Gaspedal und überraschten mit einem manchmal sehr intensiven, körperbetonten Einsatz in ihrer Abwehr. Zur Verwunderung auch des Publikums blieb dies aber bei den Schiedsrichtern aus Vorarlberg fast völlig ohne Konsequenzen und wurde noch nicht einmal mit gelben Karten geahndet. Doch die Unparteiischen leiteten anschließend die Partie insgesamt nahezu fehlerfrei und sehr souverän. Die Gäste aus Ehingen aber wurden für ihre engagierte Spielweise belohnt und führten in der 9. Minute mit 6:3 Toren. Der TSV schien einfach nicht auf die notwendige Drehzahl zu kommen und produzierte zu viele individuelle Fehler in der Abwehr und im Spielaufbau. Torhüter David Bakos verhinderte mit einigen starken Paraden einen höheren Rückstand und in der 17. Spielminute erlöste dann Fabian Kohler, bis dahin der auffälligste Bad Saulgauer Feldspieler, das Publikum mit dem ersehnten 8:8 Ausgleichstreffer. Der TSV kam nun etwas besser in das Spiel. Daniel Matt und Simon Kruse trafen aus dem Rückraum und öffneten damit auch Freiräume für Kreisläufer Patrick Osterc. Mit einer knappen 13:11 Führung für den TSV wurden die Seiten gewechselt.

Doch schon direkt nach der Pause offenbarten die Gäste aus Ehingen große konditionelle Probleme. Die Spieler liefen sich immer wieder am nun gut postierten Mittelblock des TSV fest, blieben mit fast allen Rückraumwürfen in der Bad Saulgauer Abwehr hängen. Der TSV eroberte so einen Ball nach dem anderen und lief erfolgreich Konter um Konter. Als TSV-Torhüter Martin Schranz in der 35. Spielminute auch noch einen Strafwurf der Gäste parierte, schien dies bereits der Knockout für die TSG Ehingen zu sein. Der TSV erhöhte, ohne spielerisch zu überzeugen, seinen Vorsprung bis zur 52. Spielminute auf 29:19, bevor die Gäste mit einem kleinen Endspurt das Ergebnis in den letzten Minuten auf 26:34 verkürzen konnten. Simon Kruse und Patrick Osterc zeigten in der 2. Spielhälfte die besten Leistungen im ansonsten ausgeglichenen Bad Saulgauer Team, bei dem sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Bis zum Rückrundenstart am Samstag beim Tabellensechsten der Landesliga, SG Schorndorf, muss sich der TSV allerdings noch erheblich steigern. Für Trainer Nico Bota war dieses Pokalspiel sicherlich ein guter Ratgeber für die beiden noch ausstehenden Trainingseinheiten vor dem Saisonstart.

Der TSV spielte in folgender Besetzung: Tor: David Bakos, Martin Schranz (ab 35. Spielminute); Feld: Fabian Kohler (3 Tore), Istvan Gaspar (2), Christian Zimmerer (2), Patrick Osterc (6), Manuel Kruse (3), Sebastian Luib (1), Michael Reck (1), Daniel Matt (9/4), Simon Kruse (5) und Patrick Engler (2).

Der TSV  spielt am Dienstag im Pokal gegen Ehingen

 

Bezirkspokal 3. Runde: TSV Bad Saulgau - TSG Ehingen (DIENSTAG, 20.15 Uhr, Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Am Dienstag, den 5. Januar erwartet der Spitzenreiter der Handball-Landesliga TSV Bad Saulgau in der dritten Runde des Bezirkspokals den Tabellendritten der Bezirksliga TSG Ehingen/Donau. Spielbeginn ist um 20.15 Uhr in der Kronriedhalle. Für den TSV ist es das erste Pflichtspiel nach der zweieinhalbwöchigen Winterpause. Das Bezirkspokalspiel dient für die Mannschaft von Trainer Nico Bota als willkommenes Training für das erste Rückrundenspiel am kommenden Samstag, den 9. Januar um 18 Uhr in Schorndorf. Nico Bota muss dabei auf einige Spieler verzichten, die erst Mitte, Ende der Woche aus dem Urlaub kommen. Vor dem Spiel kann kein Training mehr stattfinden, doch Bota denkt, dass seine Jungs das Handballspielen nicht verlernt haben. "So direkt nach der Pause kann natürlich das ein oder andere schief gehen. Doch ich hoffe, dass meine Mannschaft nach der verdienten Pause wieder mit Lust und Laune in das Handballgeschäft einsteigt, ein gutes Spiel und eine disziplinierte Leistung zeigt und dass jeder in der Pause seine Hausaufgaben erledigt hat", sagt der Coach. 

 

Gegner Ehingen hat sich neu aufgestellt und mit dem 53jährigen Werner Pointinger aus Blaustein kürzlich seinen Wunschtrainer verpflichtet. Er stand früher als Spieler sieben Jahre in Diensten des SC Vöhringen und stieg mit dem Sportclub bis in die Regionalliga auf. Nach Beendigung der aktiven Karriere trainierte er bis vor kurzem den SC Blaustein 2 und stieg mit dem Verein in die Bezirksliga auf und wieder in die Bezirksklasse ab.

Mit einem 17-köpfigen Kader startet Ehingen in die Saison. „Es ist eine gute Mischung“, sagt Pointinger und kann wie der TSV auf einen breiten Kader zurückgreifen. Mit Daniel Geyer, Johannes Reichle, Michael Matranga stehen dem Trainer sogar drei Torhüter zur Verfügung.  Steffen Mantz, Johannes Prang besetzen den rechten Rückraum und Manuel Latinovic, Adnan Bulat sowie Patrick Vögtlin die Rückraummitte. Steffen Kaus, Sebastian Kiem, Simon Klug  sind auf der linken Rückraumseite aktiv, während Philipp Drenovak, Nico Dietz, Ivan Neimann als Kreisläufer eingesetzt werden. Rainer Mall, Alexander Seewald sen. bekleiden die Rechtsaußen-, Alexander Seewald jun. die Linksaußenposition. Aus dem Kader sind Torhüter Matranga sowie der quirlige Kreisläufer Philipp Drenovak dem TSV als exzellente Akteure gut in Erinnerung, als Ehingen noch gemeinsam mit Bad Saulgau in der Württembergliga spielte. Saisonziel der TSG ist ein Platz im oberen Tabellendrittel. "Ehingen ist auf dem dritten Platz der Bezirksliga, es ist keine schlechte Mannschaft und möchte sich in der Kronriedhalle sicher so teuer wie möglich verkaufen. Ich habe zehn Feldspieler zur Verfügung und ich möchte, dass jeder zum Einsatz kommt", sagt TSV-Trainer Nico Bota. Ioan Constantin Rosca, Cosmin Libert und Fabian Hillenbrand werden nicht mit dabei sein. Doch erstmals nach seiner langwierigen Augenverletzung wird voraussichtlich Tempospieler Fabian Kohler wieder zum Einsatz kommen.

Der TSV setzt auch beim Bezirkspokalspiel auf die Unterstützung der Zuschauer und hofft auf viele Fans.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer, Osterc, Gaspar, S. Kruse, M. Kruse, Matt, Reck, Engler, Kohler, Luib.

Der TSV Bad Saulgau hält am Saisonziel fest

 
 

SZ-Interview

 

Bad Saulgau (tl) - Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau hat die Vorrunde als souveräner Tabellenführer mit 24:2 Punkten abgeschlossen. Im letzten Spiel gab es einen Sieg gegen Kuchen-Gingen. Verfolger Uhingen/Holzhausen hat bereits fünf Punkte Rückstand. Die Ausgangssituation für die Rückrunde ist trotz einer Niederlage besser als im vergangenen Jahr, die Mannschaft ist stabil und ist heiß auf die ersten Spiele im neuen Jahr. Die Zeichen stehen auf Aufstieg, doch die TSV-Verantwortlichen warnen vor zu großen Erwartungen. SZ-Redakteur Marc Dittmann und Mitarbeiter Thomas Lehenherr haben sich mit dem zweiten Vorsitzenden Ralf Gebele, dem sportlichen Leiter Krischan Hillenbrand und Trainer Nico Bota unterhalten.

 

Herr Bota, Sie hatten sich vor Saisonbeginn konzeptionell intensiv auf die Saison vorbereitet. Wie sahen Ihre Vorstellungen aus?

 

Nico Bota: Ich wollte mit der Mannschaft einen modernen, schnellen und spektakulären Handball spielen. Mein Konzept beinhaltet, schnell nach vorne und sehr offensiv zu spielen. Das ist auch für die Zuschauer sehr attraktiv. Es ist mir wichtig, dass die Mannschaft als ein Team auftritt.

 

Was hat die Mannschaft umgesetzt? Wo ist Handlungsbedarf?

 

Bota: Meine Mannschaft hat meine Vorstellungen meist nach Wunsch umgesetzt. Wie gesagt: Ich möchte keine Individualisten. Die Mannschaft ist als Mannschaft aufgetreten, ich möchte keinen einzelnen Spieler herausheben. Für mich ist es das wichtigste, dass meine Spieler zusammenhalten und als Team Spaß haben. Das funktioniert bis jetzt sehr gut. Es steckt aber noch Potenzial in der Mannschaft. Die Tempogegenstöße der ersten und zweiten Welle müssen noch besser werden, ebenso wie die Chancenverwertung. Auch die so genannte dritte Welle, der ganz normale Angriff, ist noch verbesserungsfähig.

 

Für einen Laien: Was ist darunter zu verstehen?

 

Bota: Beim Übergang von Abwehr auf Angriff gibt es oft Verzögerungen durch Spielerwechsel. Das muss flüssiger gehen. Es darf für den Gegner keine Verschnaufpause geben, der Druck auf die gegnerische Abwehr muss aufrecht erhalten bleiben. Das kann man umsetzen, wenn man mehr Akteure hat, die sowohl in der Abwehr als auch im Angriff gut, nicht so spezialisiert sind. Früher hat man den Ball viel länger geführt, man hatte mehr Zeit.

 

Krischan Hillenbrand: Christian Zimmerer macht das gut. Er verkürzt durch seine universelle Spielweise die Angriffswelle und setzt die gegnerische Defensive sehr schnell unter Druck. Die so genannte schnelle Mitte, die einst Spieler wie Daniel Stephan und Florian Kehrmann im Lemgo begründet haben, beschleunigt das Spiel ungemein. Das gab's früher nicht. Daneben hat sich die Athletik der Spieler weiterentwickelt. Auch die Torhüter haben sich angepasst und spielen sofort lange, teilweise risikoreiche Pässe zu den nach vorne sprintenden Angreifern. Deshalb kann sich kaum eine Mannschaft auch bei einem größeren Vorsprung in Sicherheit wiegen. Das macht die Spiele so spannend.

 

Die Mannschaft ist seit 20. Dezember in der Winterpause. Wie sieht die Vorbereitung für die Rückrunde, die ja am 9. Januar mit dem Spiel in Schorndorf beginnt, aus?

 

Bota: Jeder Spieler hat Hausaufgaben von mir bekommen. Bis zu unserem Pokalspiel am 5. Januar gegen Ehingen muss sich jeder selbst konditionell vorbereiten und Krafttraining machen. Ich bringe ihnen Vertrauen entgegen. Zudem ist jeder heiß auf die Rückrunde. Alle wollen auch die nächsten 13 Spiele gut und erfolgreich spielen. Wir machen schon auch Gewichtskontrollen. Manche sollten etwas abnehmen, manche aber auch zunehmen. Mit dem Pokalspiel geht es dann wieder los. Ab diesem Zeitpunkt trainieren wir wieder normal.

 

Hillenbrand: Die Spieler haben jetzt eine riesige Chance und sie erkennen sie, meine ich. Nur wenn sie fit sind, können sie ihr großes Ziel erreichen. Das Team kämpft gut und spielt einen schönen Handball.

 

Bleibt das Saisonziel, ein Platz unter den ersten Fünf der Tabelle, so bestehen oder haben Sie Ziele nach oben korrigiert?

 

Ralf Gebele: Wir sind gewarnt. Vergangenes Jahr lief das gehörig daneben. Es wird hoffentlich niemand vorschnell ein Trikot drucken mit der Aufschrift „Nie mehr Landesliga“, wie im vergangenen Jahr. Wir müssen davon ausgehen, dass wir noch das ein oder andere Spiel verlieren werden. Platz eins bis fünf, das bleibt unser Ziel.

 

Aber Sie planen schon für die Württembergliga?

 

Hillenbrand: Wir müssen ja zweigleisig fahren. Aber wie gesagt: An unserer Zielvorgabe hat sich nichts geändert.

 

Bota: Die Herbstmeisterschaft hat nur statistischen Wert. Ich denke weiterhin von Spiel zu Spiel.

 

War es im Nachhinein ein Fehler, in der vergangenen Saison an Trainer Claus Ammann festzuhalten, nach dessen Ankündigung den TSV am Saisonende zu verlassen? Der TSV war ja urplötzlich sportlich auf Talfahrt.

Gebele: Im Nachhinein ist man immer schlauer. Die Diskussion bringt aber nichts. Vielleicht hat es ja auch sein Gutes, dass wir damals noch nicht aufgestiegen sind, wir waren vielleicht noch nicht reif für eine höhere Klasse.

Hillenbrand: Wir haben Claus sehr viel zu verdanken. Er war zwei Jahre bei uns und wir möchten ihm immer in die Augen schauen können. Er kommt auch heute noch gerne in unsere Halle. Unsere Intension ist es, auch in schwierigen Phasen hinter Trainer und Mannschaft zu stehen. Wir planen langfristig, halten Abmachungen auch in schwierigen Zeiten ein. Ich habe das früher als Spieler auch anders erlebt. Trainerwechsel gab es viel zu häufig. Einmal standen wir auf Platz vier in der Württembergliga, als der damalige Trainer gefeuert wurde, mitten im Training. Aus diesen Fehlern sollten wir lernen. Wir arbeiten zusammen an gemeinsamen Zielen und möchten hier gemeinsam etwas aufbauen. Auch wenn wir neue Spieler anwerben möchten, ist es doch immer besser, wenn Ruhe im Verein herrscht.

 

Herr Bota, sind Sie an einer längerfristigen Zusammenarbeit mit dem TSV interessiert?

Bota: Ja natürlich. Ich finde es sehr gut, in der Heimatstadt Trainer zu sein. Ich habe ein Konzept und ein Ziel und möchte mit der Mannschaft noch viel erreichen. Es macht mir sehr großen Spaß.

 

Herr Gebele, Sie hatten bei der Hauptversammlung im vergangenen Jahr angekündigt, möglicherweise nach Ende der Saison ihr Amt als zweiter Vorsitzender aufzugeben. Bleibt es dabei?

 

Gebele: Ich kann nicht bei 140 Kilometer pro Stunde eine Vollbremsung machen. Als wir 2010 gewählt wurden, waren wir der Notnagel, da sich niemand fand. Matthias Knoll und ich übernahmen, sonst hätte es einen Notvorstand gegeben. Es kamen viele Aufgaben auf mich zu, die ich kaum bewältigen konnte. Im Laufe der Zeit konnte ich ein paar Dinge deligieren. Nun sind wir auf der Suche nach entsprechenden Leuten, die uns in unserer Arbeit unterstützen und ich denke, dass wir bis zu unserer Sitzung im Mai fündig werden. Wir sind guter Dinge, dass es klappt. Ich werde aber auf alle Fälle weiterhin begleitend dabei sein und den Vorsitzenden Matthias Knoll unterstützen. Er ist für den Verein Gold wert. Unser Vorsatz der Kontinuität gilt nicht nur für den Trainer, sondern auch für den Vorstand.

Gibt es bei der ersten Mannschaft Abgänge oder Neuzugänge? Stichwort: zweiter Torhüter.

Hillenbrand: Unser Ziel ist es, den bestehenden Kader zusammenzuhalten. Zurzeit führen wir Gespräche mit den Spielern. Bis auf zwei Spieler haben schon alle zugesagt. Aber ich bin überzeugt, dass diese beiden auch noch zusagen. Jeder Spieler hat natürlich auch eigene Interessen, auf die wir Rücksicht nehmen müssen. Auf der Torhüterposition müssen wir jedoch etwas tun. Wir müssen unseren Spitzentorhüter David Bakos entlasten. Und da Martin Schranz aus beruflichen Gründen Bad Saulgau verlässt, müssen wir Ersatz suchen. Aber generell gilt: Es ist sehr schwierig, gute, neue Spieler nach Bad Saulgau in die Landesliga zu holen. Ich war zwei Jahre hinter Kreisläufer Patrick Osterc her, ehe er aus Weingarten kam. Jetzt fühlt er sich wohl, ist voll integriert. Wir stehen auch zu unseren ausländischen Spielern. Sie bringen uns weiter. Sie ergänzen unsere Mannschaft, von ihnen können die jungen Spieler viel lernen. Wir haben eine gesunde Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Fabian Kohler, Michael Reck und Sebastian Luib sind Eigengewächse, die sich toll entwickelt haben. Sie sind mittlerweile Säulen unserer Mannschaft.

 

Welche Rolle spielt eigentlich das Publikum?

Bota: Eine sehr wichtige Rolle. Man spürt das gut auf dem Feld. Das Publikum ist nirgendwo in der Landesliga so gut wie in Bad Saulgau. Auch auswärts fahren oft viele Fans mit und unterstützen uns lautstark. Die Fans sind wie ein siebter Feldspieler für uns.

 

Könnte die Mannschaft auch in der Württembergliga mithalten?

Gebele: In der Württembergliga wird technisch besser Handball gespielt. Es gibt weniger unübersichtliche Situationen und Provokationen als bei manchen Spielen in der Landesliga. Das spielerische Niveau in der Württembergliga ist höher. Das ist für uns nicht unbedingt ein Nachteil. Wir müssen aber noch sicherer spielen, die Fehlerquote minimieren und die Chancenverwertung verbessern. Wir haben im HVW-Pokal aber gegen drei höher klassige Gegner gewonnen, die sicherlich nicht verlieren wollten. Ich glaube, dass wir uns dem Württembergliga-Niveau angenähert haben.

Hillenbrand: Wenn das Potenzial abgerufen wird, können wir mithalten. Nachlässigkeiten werden jedoch gnadenlos bestraft.

Welche Rolle spielt Co-Trainer Frederik Söder?

Bota: Freddy ist das Bindglied zwischen mir und der Mannschaft. Wenn ich zu laut werde, muss er mich nachher manchmal etwas beruhigen. Er strahlt Ruhe und Souveränität aus. Er bringt seine Erfahrungen ein. Wir ergänzen uns prima.

Hillenbrand: Freddy ist für uns ein Glücksfall. Er stellt sich nicht in den Vordergrund, kennt die Stimmungen in der Mannschaft, da er früher selbst ein Teil von ihr war. Freddy vermittelt auch, wenn manche ab und zu etwas unzufrieden sind.

 

Immer wieder in der Diskussion ist die Installation eines bezahlten Jugendkoordinators? Wie sieht es damit aus?

Gebele: Der Wunsch nach einem Jugendkoordinator oder nach noch intensiverer Jugendarbeit ist vorhanden. Daran arbeiten wir. Wir versuchen mehr und mehr, Spieler der ersten Mannschaft, oder den einen oder anderen ehemaligen Spieler als Jugendtrainer zu gewinnen. Für einen hauptamtlichen Koordinator fehlt derzeit das Geld.

Hillenbrand: Schön wäre es, wenn wir uns irgendwann einmal in der Württembergliga etablieren könnten. So würde auch die Jugendarbeit attraktiver. Unser ehrenamtlicher Jugendkoordinator Henrik Utoft, der schon sehr viel für den Verein arbeitet, hat schon signalisiert, dass sich seine berufliche Situation verbessert hat und er in Zukunft noch mehr Zeit investieren kann.

Gibt es schon ein Ergebnis zur Umfage unter den Mitgliedern?

Gebele: Viele Dinge funktionieren gut. Öffentlichkeitsarbeit, Hallenzeitung, Hallensprecher und Beschallung sowie Kioskbetrieb, Auf- und Abbau sind Selbstläufer. Das Hallenmanagement mit der Stadt und den Hausmeistern funktioniert sehr gut. Wir wünschen uns jedoch für die Zukunft noch mehr Helfer. Besonders die Eltern der Kinder und Jugendlichen unseres Vereines.

 

 

 
 
 

Zum Schluss noch ein hart erkämpfter Sieg des TSV Bad Saulgau gegen Kuchen/Gingen

 

Handball-Landesliga Staffel 3: SG Kuchen/Gingen - TSV Bad Saulgau 29:31 (14:13)

 

Gingen/Bad Saulgau (tl) - Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau hat sein Ziel erreicht und auch das letzte Spiel des Jahres, gleichzeitig der Vorrunde, gewonnen - wenn auch knapp und mit viel Einsatz.

Die rund 20 mitgereisten TSV-Fans sahen ein recht ruppiges und zerfahrenes Spiel mit vielen kleineren Provokationen. Zwei Bad Saulgauer Akteure sahen bereits in der ersten Spielhälfte gar die Rote Karte. Abwehrchef Christian Zimmerer und Linksaußen Fabian Kohler konnten wegen Krankheit bzw. Verletzung gar nicht erst anreisen.

Es ging eigentlich recht verheißungsvoll los für den TSV als Ioan Constantin Rosca und Cosmin Libert zum 2:0 vorlegten. Der überragende Spielgestalter der Hausherren Boris Ambrosch konnte zwei Mal verkürzen. In der Folge erspielten sich die Hausherren dann leichte Feldvorteile und gingen durch Treffer von Rechtsaußen Andreas Hagmann und Moritz Mayer auf halblinks mit 8:6 in Führung. Mittespieler Istvan Gaspar traf zwei Mal hintereinander und so war das Spiel wieder ausgeglichen. Beim Stande von 10:10 griff TSV-Akteur Sebastian Luib einem Gegenspieler von hinten in den Wurfarm und erhielt von den beiden Unparteiischen zu Recht die Rote Karte. Ein herber Verlust für den TSV, war er doch bis dahin ein Stabilisator in Abwehr und Angriff. Rosca und Fabian Hillenbrand erhielten kurze Zeit später Zweiminutenstrafen, so dass der TSV noch geschwächter war. Kuchen/Gingen wusste diese missliche Lage auszunutzen und zog auf 14:11 davon. Dann erhielt Cosmin Libert einen Schlag eines Gegenspielers ins Gesicht und beschwerte sich lautstark. Dafür erhielt er ebenfalls eine Zweiminutenstrafe und wurde ein paar Sekunden später offenbar wegen Beleidigung ebenfalls mit Rot vom Platz gestellt. "Das war keine Beleidigung, ich hab's mitbekommen. Die Rote Karte für Basti Luib war okay, diese Entscheidung war aber nicht in Ordnung" beschwerte sich Trainer Nico Bota auch wegen des Eintrags der Schiedsrichter, der meist ein paar Spiele Sperre zur Folge hat. Daniel Matt erzielte in der Zwischenzeit zwei Treffer zum 13:14-Pausenstand.

Der Ärger über die Disqualifikationen stand den TSV-Spielern auch nach Wiederanpfiff noch ins Gesicht geschrieben. Der stark aufspielende Istvan Gaspar konnte dennoch zwei Mal für den TSV ausgleichen, aber dann nutzten Boris Ambrosch, Sebastian Steck  und Andreas Hagmann die Gunst der Stunde. Die Spielgemeinschaft zog Tor um Tor davon und beim Stande von 21:16 für die Hausherren sah sich TSV-Coach Nico Bota gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Für den bislang ganz gut parierenden TSV-Torhüter David Bakos kam für einige Zeit Martin Schranz, der seine Sache gut machte. Bota appellierte an den Kampfgeist der Mannschaft und der TSV besann sich alter Tugenden, ließ sich nicht provozieren und spielte plötzlich wieder sehenswerten, erfolgreichen Handball. Innerhalb von knapp vier Minuten erzielten zwei Mal Ioan Constantin Rosca, Istvan Gaspar und Daniel Matt vier Treffer in Folge zum 20:21 und zwangen so die Gastgeber zu einer Auszeit. Bis zur 53. Minute lag dann Kuchen/Gingen meist ein bis zwei Tore in Front bis Michael Reck und zwei Mal Daniel Matt zur viel umjubelten 29:28-Führung für den TSV trafen. Die Zuschauer übertönten in den restlichen Spielminuten die einheimischen Fans und peitschen so den TSV nochmals nach vorne.
Wiederum Daniel Matt und Istvan Gaspar erzielten die letzten Treffer für den TSV zum 31:29-Endstand und stellten damit den neunten Sieg in Folge sicher.

"Wir haben in der ersten Halbzeit nicht so gut wie sonst gespielt und uns provozieren lassen. Wir hatten Höhen und Tiefen. Im zweiten Abschnitt hat das dann besser geklappt, dann haben wir wieder Handball gespielt. Istvan hat nach dem Fünf-Tore-Rückstand die Mannschaft gut geführt", sagte TSV-Coach Nico Bota im Pressegespräch nach dem Spiel. "Das ganze Team hat vorbildlich gekämpft. Das ist ein Sieg der ganzen Mannschaft. Wir haben fünf Punkte Vorsprung vor dem Tabellenzweiten, aber es folgen noch 13 schwere Spiele in der Rückrunde. Ich denke von Spiel zu Spiel", sagt Bota.

Am 5. Januar tritt der TSV um 20.15 Uhr in der Kronriedhalle im Bezirkspokal gegen den Bezirksligisten Ehingen an. Das erste Rückrundenspiel findet am Samstag, den 9. Januar auswärts gegen Schorndorf statt.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Osterc (3), Rosca (7/davon 3 Siebenmeter), Gaspar (6), Libert (1), S. Kruse (1), M. Kruse, Matt (7), Reck (4), Engler (1), Hillenbrand, Luib (1).

 

 
 
 

Zum letzten Spiel des Jahres fährt der TSVS nach Gingen

 

Handball-Landesliga Staffel 3: SG Kuchen/Gingen - TSV Bad Saulgau (Sonntag, 17 Uhr, Hohensteinhalle Gingen)

 

Gingen/Bad Saulgau (tl) - Der Tabellenführer der Landesliga, Bad Saulgau, muss zum letzten Spiel des Jahres und der Vorrunde am morgigen Sonntag zum Tabellensechsten Kuchen/Gingen. Spielbeginn in der Gingener Hohensteinhalle ist um 17 Uhr.

Dass dieses Match kein Selbstläufer wird, ist Trainer Nico Bota und Co-Trainer Frederik Söder sowie der Mannschaft klar. Es sollen vor der dreiwöchigen Winterpause nochmals alle Kräfte gebündelt werden, um den neunten Sieg in Folge einfahren zu können.

Gut in Erinnerung ist dem TSV die 32:34 Heimniederlage gegen die Spielgemeinschaft am 18. April im vorletzten Saisonspiel, die den Bad Saulgauern jegliche Chance für eine Aufstiegsrelegation raubte. Den Einbruch in der Rückrunde hatte der TSV damals jedoch sich selbst zuzuschreiben. Solch ein Leistungsabschwung soll es in der laufenden Saison auf alle Fälle nicht mehr geben.

Spielmacher und Goalgetter Boris Ambrosch ist seit 2011 Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Einheimischen. Nicht selten gehen zehn und mehr Treffer pro Match, teilweise aus dem Rückraum, auf sein Konto. Auch die "Eigengewächse" Sebastian Steck auf halbrechts und Mortiz Mayer auf halblinks sowie Rechtsaußen Andreas Hagmann sind stets Torgaranten und haben schon viele Male gegen den TSV gespielt. Zudem sind Ambrosch und Mittespieler Felix Däumling sichere Siebenmeterschützen. Kein unbekanntes Team also für den TSV, das jedoch immer für eine Überraschung gut ist. So hat die Mannschaft von Trainer Martin Geiger beispielsweise gegen die Spitzenmannschaft aus Hohenems und vor Kurzem in Feldkirch gewonnen.

"Ich hoffe, dass meine Mannschaft nach dem Sieg gegen Verfolger Hohenems letzte Woche sich nochmals voll konzentrieren und das Leistungsniveau halten kann. Das ist nicht so einfach, nach solch einem Spiel und kurz vor Weihnachten. Doch die Mannschaft will gewinnen und den Fünf-Punkte-Abstand zum Tabellenzweiten Uhingen/Holzhausen halten", sagt TSV-Trainer Nico Bota. "Routinier Boris Ambrosch und Moritz Mayer sind sehr gefährliche Spieler, die immer viele Tore erzielen. Es ist eine sehr unangenehm zu spielende Mannschaft", weiß Bota.

Bota und Co-Trainer Frederik Söder stellten ihr Team diese Woche mit intensivem Training auf den Gegner ein, wenn auch wegen Urlaub und Krankheiten nicht immer alle Akteure anwesend sein konnten. "Wir haben viel Lauf- und Sprinttraining gemacht und das schnelle Zurücklaufen nochmals einstudiert. Auch haben wir wieder geübt, die Außenspieler noch mehr einzubeziehen. Also, das Spiel breit zu gestalten", verrät Bota sein dieswöchiges Trainingskonzept.

Trotz leichten Infektionskrankheiten und kleineren Verletzungen kann der Trainer wohl auf die meisten Akteure zurückgreifen. Nur der schnelle Linksaußen Fabian Kohler fällt mit Sicherheit wegen einer Augenverletzung aus.

Neben Bad Saulgau und Kuchen/Gingen findet zum Abschluss der Vorrunde nur noch ein weiteres Spiel statt. Im Kellerduell treffen Frischauf Göppingen 2 und der TSV Bartenbach aufeinander.

Trainer Bota hofft auch bei diesem Match auf reichliche Unterstützung der Bad Saulgauer Fans und auf viele Fahrgemeinschaften. "Das hat uns bisher immer geholfen. Unser Publikum ist einmalig und wie ein siebter Feldspieler. Ein Sieg gegen Kuchen/Gingen wäre sehr wichtig für uns, mit unseren Fans schaffen wir das leichter", sagt Bota. Gingen liegt zwischen

Geislingen an der Steige und Göppingen.

 

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer, Osterc, Rosca, Gaspar, Libert, S. Kruse, M. Kruse, Matt, Reck, Engler, Hillenbrand.

 

 
 
 

200 Fans trugen den TSV in Hohenems zum Sieg

 
 
 
 
 
 

Bilder vom Spiel gibt es HIER

 

Handball-Landesliga Staffel 3: HC Hohenems - TSV Bad Saulgau 28:31 (14:14)

 

Hohenems/Bad Saulgau (tl) - Die Hausherren trauten ihre Augen kaum, als immer mehr TSV-Fans in die Herrenriedhalle strömten und bereits vor dem Spiel laute Gesänge anstimmten. Die Halle war auch während und nach des sehr intensiven und niveaureichen Spiels fest in Bad Saulgauer Hand. Etwa 200 Fans waren mit dem Fanbus und Fahrgemeinschaften nach Vorarlberg gereist, um ihren TSV beim Spitzenduell anzufeuern, und sie sollten nicht enttäuscht werden.

Erwartungsgemäß legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr und führten schnell mit 2:0. Doch Regisseur Cosmin Libert bewies Übersicht und verkürzte. Auch Daniel Matt behielt bei seinem ersten von insgesamt acht zugesprochenen Siebenmeterstrafwürfen Ruhe und konnte ausgleichen. Hohenems bester Akteur, Spielgestalter und Spielertrainer Andryi Kuzo konnte immer wieder TSV-Torhüter David Bakos überwinden, auch der gefürchtete Emser Flügelflitzer Fabian Füssinger sowie Michael Jochum trafen das ein ums andere Mal, jedoch meist durch Siebenmeterstrafwürfe. Mit zunehmender Dauer erspielte sich der TSV Feldvorteile und konnte sich in der 20. Minute mit drei Treffern absetzten (10:7). Doch Hohenems kam zurück und erkämpfte sich zur Pause ein 14:14.

Genauso spannend ging's auch nach dem Wiederanpfiff weiter. Doch dann schien das Match zu Gunsten des TSV zu verlaufen. Daniel Matt, Christian Zimmerer und Ioan Constantin Rosca trafen und stellten den Drei-Tore-Abstand wieder her. Trotz einer kämpferisch starken und aggressiven Abwehr der Gastgeber hielt der TSV dagegen, konnte aber dennoch in der 43. Minute den Ausgleich zum 21:21 durch Treffer von Kuzo und Füssinger nicht verhindern. Nun gaben die Platzherren nochmals Vollgas und konnten zwei Treffer vorlegen. Angetrieben durch ohrenbetäubenden Lärm seiner Fans schlug der TSV durch zwei Siebenmetertore von Daniel Matt und einen sehenswerten Treffer von Cosmin Libert zurück und ging wieder in Führung. Wesentlichen Anteil an der sich jetzt anbahnenden Wende hatte TSV-Torhüter Martin Schranz, der zehn Minuten vor dem Ende für David Bakos ins Spiel kam. Er hielt gleich, wie auch in den Spielen zuvor, einen Siebenmeterstrafwurf des sonst sicheren HC-Schützen Fabian Füssinger und konnte in der Folge noch einige Würfe der Hausherren mit schönen Paraden unschädlich machen. Istvan Gaspar, Patrick Engler, Patrick Osterc und Ioan Constantin Rosca legten nach und sorgten knapp zwei Minuten vor dem Ende für einen uneinholbaren Vier-Tore-Vorsprung.

"Unsere Fans haben uns zum Sieg getragen. Sie haben die Halle dominiert und Heimspielatmosphäre hergestellt. Das Publikum war phänomenal und immer zu hundert Prozent dabei, wie auch meine Mannschaft. Wir haben verdient gewonnen gegen eine kämpferisch sehr starke und aggressive Abwehr", sagte TSV-Coach Nico Bota nach dem Spiel. "Wir waren konditionell, technisch und taktisch etwas besser aufgestellt als Hohenems. Es war ein gutes Spiel zweier starken Mannschaften. Unsere Achse Rückraum-Mittespieler-Kreisläufer hat gut funktioniert. Die Abwehrarbeit war diesmal nicht so überragend, wir haben etwas zu viele Tore kassiert. Wir müssen jetzt aber auf dem Boden bleiben, von Spiel zu Spiel denken und weiter kämpfen. Das nächste Match gegen Kuchen-Gingen am Sonntag wird sehr schwer", warnt Bota.

Mit diesem Sieg, dem achten in Serie, führt der TSV die Tabelle souverän mit 22:2 Punkten an. Am kommenden Sonntag um 17 Uhr wartet mit Kuchen-Gingen ein weiterer starker Gegner auf den TSV.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer (2), Osterc (3), Rosca (6), Gaspar (1), Libert (5), S. Kruse (1), M. Kruse, Engler (1), Luib, Matt (10/davon 7 Siebenmeter), Reck (2), Hillenbrand.

 
 
 

In Hohenems geht es um die Vorherrschaft in der Liga

 

Handball-Landesliga Staffel 3: HC Hohenems - TSV Bad Saulgau (Samstag, 19.30 Uhr Sporthalle Herrenried)

 

Hohenems/Bad Saulgau (tl) - Spannung pur heißt es am heutigen Samstag, wenn um 19.30 Uhr in der Hohenemser Herrenried-Halle die beiden Top-Teams der Liga HC Hohenems und TSV Bad Saulgau aufeinander treffen. Bad Saulgaus Trainer Nico Bota sieht die Österreicher immer noch in der Favoritenrolle, reist jedoch auf Grund der in jüngster Zeit überzeugenden Leistungen seines Teams mit breiter Brust nach Vorarlberg. "Hohenems hat eine sehr gute, kompakte Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern. Fabian Füssinger zum Beispiel ist einer der besten Linksaußenakteure der Liga und trifft auch aus einem Null-Grad-Winkel", lobt Bota den "Flügelflitzer" des Handballclubs. "Zudem ist Spielertrainer Andriy Kuzo ein hervorragender Spielgestalter und auch Simon Mathis ist im Rückraum gefährlich. Wir müssen diese Spieler in den Griff bekommen", nimmt sich Bota vor.

Die Hohenemser zeigten in den letzten beiden Spielen nicht ihr ganzes Leistungsvermögen und gaben gegen Friedrichshafen/Fischbach zu Hause einen Punkt und auswärts gegen Schorndorf gar beide Punkte ab (30:32). Möchte der HC dran bleiben, darf er gegen den TSV nicht verlieren. Bei einer Niederlage des TSV kämen die Emser auf zwei Punkte an Bad Saulgau heran, bei einem Sieg der Bad Saulgauer betrüge der Abstand schon sechs Punkte. Es steht also für beide Teams einiges auf dem Spiel. Der TSV möchte unbedingt seine Erfolgsserie von mittlerweile sieben Siegen in Folge ausbauen. Das Trainergespann Nico Bota/ Frederik Söder hat die Bad Saulgauer im Training auf Hohenems eingestellt und einige Varianten getestet. "Wir müssen kompakt auftreten und unser Leistungsniveau halten. Die Mannschaftsleistung muss stimmen, die Absprache in der Abwehr optimiert werden. Diese Woche haben wir schwerpunktmäßig das Umschalten von Angriff auf Abwehr, also auch das schnelle Zurücklaufen, geübt. Wir werden alles geben, um das Spiel zu gewinnen, aber es wird sehr schwer werden. Hoffentlich fahren viele Fans mit und unterstützen uns", sagt Bota. Wie Hohenems - Sebastian Wolfgang fällt wegen einer Schulterverletzung aus - hat auch der TSV Ausfälle zu beklagen. Der am Auge verletzte Fabian Kohler muss noch mindestens vier Wochen pausieren und der Einsatz des in letzte Zeit stark aufspielenden Rechtsaußen Sebastian Luib ist wegen einer Knieverletzung fraglich. Der Kader des TSV sollte trotzdem ausreichen, um diese, wenn auch schmerzlichen Ausfälle, kompensieren zu können. Umso mehr Verantwortung wird deshalb auf Linksaußen Michael Reck, und Fabian Hillenbrand auf halbrechts sowie Universaltalent Patrick Engler zukommen. Dabei sollen die Ideen von den Mittespielern Cosmin Libert, Istvan Gaspar und von Kreativakteur Fabian Hillenbrand ausgehen. Vielseitig und breit angelegt soll das Bad Saulgauer Spiel sein. Cheftrainer Bota setzt auf Tempogegenstöße, auf kluge Anspiele an den Kreis. Klemmt es einmal, sollen "einfache" Treffer über den allgemein schlagkräftigen Rückraum mit Daniel Matt, Simon Kruse und Ioan Constantin Rosca, erzielt werden. 

Zur Unterstützung der Mannschaft setzt der TSV einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 15.45 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer, Osterc, Rosca, Gaspar, Libert, S. Kruse, M. Kruse, Matt, Reck, Hillenbrand.

 

 

Zwei Handball-Pokalspiele am Sonntag in der Kronriedhalle

Drei Mannschaften der TSV - Handball-Abteilung haben es in der aktuellen Saison bis in die 3. Runde (von 5) des Bezirkspokals geschafft. Die niederklassigste Mannschaft im Kreis der letzten 16 Mannschaften ist inzwischen der TSV Bad Saulgau 3. Die Mannschaft von Spielertrainer Günther Halder hat sich schon in den letzten Jahren als Pokalschreck einen Namen gemacht und erwartet am Sonntag, 15 Uhr, den um eine Liga höher spielenden FC Kluftern in der Kronriedhalle. Der Einzug in die 4. Runde wäre jedoch für das Bad Saulgauer Team eine echte Sensation. Um 17 Uhr erwarten die TSV-Damen die HSG Lindenberg-Isny ebenfalls zum Pokalspiel. Auch für die Bad Saulgauer Damen wäre der Einzug in die 4. Pokalrunde ein großer Erfolg. Zur Unterstützung der Mannschaften hofft der TSV auf viele Zuschauer. Direkt vor den Pokalspielen findet um 14.30 Uhr im Foyer der Kronriedhalle die Auslosung der Mitgliederumfrage statt.

Bei den Männern musste der Titelverteidiger, Landesligist HC Hohenems, schon in der 2. Runde die Segel streichen. Hier dürfte inzwischen der TSV Bad Saulgau 1 die Favoritenrolle übernommen haben und trifft am Dienstag, 5.1.2016 um 20.15 Uhr in der Kronriedhalle auf Bezirksligist TSG Ehingen.

 

 

 

 

Viele schöne Bilder von den Spielen der 3.Mannschaft und der weiblichen B-Jugend findet Ihr bei den jeweiligen Mannschaften hier und hier

 
 
 

Bad Saulgau deklassiert Friedrichshafen/Fischbach

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - HSG Fischbach/Friedrichshafen 35:23 (20:9)

 

Bilder vom Spiel findet Ihr hier: Bilder von Stephan Schranz

 

Bad Saulgau (tl) - Vor der beachtlichen Kulisse von 750 Zuschauern besiegte am vergangenen Samstagabend Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau den Aufsteiger HSG Friedrichshafen/Fischbach in der Kronriedhalle mit 35:23. Dabei zeigte der TSV vor allem in der ersten Halbzeit sehenswerten Kombinationshandball mit gekonnten Kabinettstückchen. Großen Anteil daran hatte erneut Spielmacher Cosmin Libert, der uneigennützig mit überraschenden und klugen Pässen seine Mitspieler in Szene setzte. Zwei Mal Libert und zwei Mal Michael Reck sorgten in der 6. Minute für die 4:2-Führung des TSV. Ioan Constantin Rosca, Patrick Osterc und Daniel Matt erhöhten abwechselnd und so stand es in der 17. Minute bereits 11:4 für die Hausherren. Bei der HSG konnte sich meist nur Silas Witzemann erfolgreich durchsetzen.

 

 

TSV-Torhüter David Bakos wurde von der von Christian Zimmerer wiederum gut organisierten Abwehr nicht alleine gelassen. Und kam der Gegner einmal durch, konnte Bakos öfters glänzend parieren. Simon Kruse und Daniel Matt trafen aus dem Rückraum und so lag der TSV schon in der 27. Minute mit zehn Treffern in Front (18:8). Daniel Matt war es wiederum, der den 20:9-Halbzeitstand markierte.

Im zweiten Abschnitt wechselte Bad Saulgaus Trainer Nico Bota Regisseur Istvan Gaspar ein und schickte Cosmin Libert auf die Linksaußenposition. Der TSV brauchte eine Weile, um sich an die Umstellungen zu gewöhnen. Es hagelt Zweiminutenstrafen für den TSV, die ersten 12 Minuten der zweiten Hälfte spielten die Platzherren praktisch ständig in Unterzahl, teilweise mit nur vier Feldspielern. Es war in dieser Phase etwas Sand im Getriebe, bis dann die Angriffsmaschine wieder ihren Dienst aufnahm. Istvan Gaspar traf in der Folge zwei Mal und Sebastian Luib sorgte auf  Rechtsaußen immer wieder für Gefahr. Innerhalb von drei Minuten traf er drei Mal ins Schwarze und nach einem von Daniel Matt erfolgreich verwandelten Siebenmeter-Strafwurf zum 27:16 war der alte Elf-Tore-Abstand wieder hergestellt. Fabian Hillenbrand's kluge Pässe brachten dann noch mehr Schwung ins Spiel. Ebenso klappte das einstudierte Zusammenspiel mit Kreisläufer Patrick Osterc mit zunehmender Spieldauer besser. Die HSG-Abwehr konnte fast nur hinterher schauen. Da konnte sich der TSV sogar zahlreiche Fehlwürfe leisten, es änderte sich an der Überlegenheit der Gastgeber nichts. Torhüter David Bakos machte in der 50. Minute den Weg frei für den 18jährigen Martin Schranz, der gleich einige Würfe des Gegners abwehren konnte. Als Simon Kruse nach herrlichem Zuspiel von Cosmin Libert mit einem traumhaften Kempa-Trick sechs Minuten vor Schluss das 31:19 erzielte, war die Begeisterung im Publikum riesig. Danach gab's nochmals vier Treffer auf jeder Seite. Beim TSV konnten sich zwei Mal Patrick Osterc am Kreis sowie Michael Reck und Sebastian Luib mit zwei Tempogegenstößen durchsetzen.

"Mit unserer Leistung in der ersten Halbzeit war ich sehr zufrieden. In der zweiten Hälfte gab es Höhen und Tiefen. Da war mein Team wohl schon mit den Gedanken beim Spiel gegen Hohenems. Die Mannschaftsleistung war insgesamt gut. Ich habe alle Spieler eingesetzt, fast alle haben Tore gemacht, alle haben gut gespielt", lobte TSV-Trainer Nico Bota die Leistung seines Teams im anschließenden Pressegespräch. "Das Spiel am nächsten Samstag wird für uns sehr schwer. Hohenems ist für mich immer noch der Favorit in der Liga", warnt der Coach vor dem nächsten Gegner. Der fünffache Torschütze Sebastian Luib kam mit zur Pressekonferenz. "Die erste Halbzeit war okay. Wenn man dann mit elf Toren führt, ist man geneigt, auch mal das Gas etwas raus zunehmen und nicht mehr so risikoreich zu spielen", sagte Luib. Angesprochen auf seine Fußverletzung sagte der 23jährige grinsend: "Mir geht es soweit wieder gut, es sind nur ab und an die Altersbeschwerden und ich habe etwas zugenommen, aber ich arbeite daran". Damit hatte er die Lacher auf seiner Seite. Fischbachs Trainer Alexander Göser gab sich als fairer Verlierer. "Ich war phasenweise nicht einmal unzufrieden. Meine Mannschaft ist aber immer wieder an der sehr starken Abwehr des TSV hängen geblieben. Es sind zwei Leistungsträger ausgefallen, das macht sich natürlich bemerkbar. Auch der TSV-Rückraum war stark. Mit dem momentanen Tabellenplatz bin ich nicht zufrieden, wir möchten ins gesicherte Mittelfeld", sagte Göser.

Nächster Gegner des TSV ist am kommenden Samstag, den 12. Dezember der Tabellenzweite HC Hohenems. Der TSV strebt einen Sieg an, um sich in der Tabelle absetzen zu können. Zu diesem Spiel wird ein Fanbus eingesetzt. Abfahrt ist um 15.45 Uhr hinter der Stadthalle auf dem Festplatz. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer, Osterc (3), Rosca (5), Gaspar (2), Libert (5), S. Kruse (3), M. Kruse (1), Matt (6/davon 2 Siebenmeter), Reck (4), Hillenbrand (1), Luib (5).

 

 
 
 

Im letzten Heimspiel des Jahres möchte der TSV nochmals richtig Vollgas geben

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - HSG Friedrichshafen-Fischbach (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Mit dem ambitionierten Aufsteiger Friedrichshafen/Fischbach kommt für den Landesliga-Tabellenführer TSV Bad Saulgau am heutigen Samstag um 18 Uhr ein unbequemer Gegner in die Kronriedhalle. Im letzten Heimspiel des Jahres weiß die Mannschaft von Trainer Nico Bota und Co-Trainer Frederik Söder nicht so recht, was auf sie zukommt, brennt jedoch auf die Begegnung, da sie den Zuschauern im alten Jahr nochmals richtig schönen und engagiert vorgetragenen Kombinationshandball zeigen möchte. "Wir möchten auf alle Fälle ein kämpferisch und spielerisch überzeugendes Spiel zeigen und unseren Rhythmus beibehalten. Die Spielzüge müssen kombinationsschnell vorgetragen, aber trotzdem geduldig zu Ende gespielt werden. Tempogegenstöße sollten aber ihren Namen verdienen und auch zügig abgeschlossen werden", sagt Bota. "Es ist ein sehr gefährlicher und diszipliniert agierender Gegner, der ähnlich stark kämpferisch auftritt wie Bartenbach, gegen die wir letzte Woche gespielt haben. Die HSG hat neulich immerhin gegen unseren Verfolger Hohenems und auch gegen Herbrechtingen/Bolheim unentschieden gespielt", warnt der Coach, der diesmal nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Allrounder Patrick Engler ist verhindert und Tempoläufer Fabian Kohler fällt mit einer Augenverletzung aus.

"Es ist natürlich schade, dass die beiden Leistungsträger ausfallen, aber wir werden trotzdem das Tempo hoch halten und alles geben, um vorne zu bleiben", gibt Bota die Marschrichtung vor.

In den drei Trainingseinheiten dieser Woche legte der Trainer gemeinsam mit seinem Co-Trainer nochmals Wert auf das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff und auf die Absprache der Angreifer mit den Kreisläufern Patrick Osterc und Manuel Kruse.

Bei der Chancenverwertung zeigte sich der TSV vor acht Tagen gegen Bartenbach leicht verbessert, gegen die HSG sollte er jedoch nochmals einen Zahn zulegen, möchte er als Sieger vom Platz gehen. Zuletzt zeigten die Rückraumakteure Ioan Constantin Rosca und Daniel Matt wie auch Michael Reck von Linksaußen unter der Regie der Mittespieler Istvan Gaspar und Cosmin Libert sowie Fabian Hillenbrand in der Offensive überzeugende Leistungen. Nach dem Wunsch des Trainers dürfte sich dies auch heute fortsetzen. Mit Sebastian Luib, der letzte Woche pausierte, ist auch die Rechtsaußenposition wieder stark besetzt und Simon Kruse lauert im Rückraum auf seine Chancen. Besonders viel Arbeit wird zudem die Defensive um ihren Chef Christian Zimmerer wegen der quirligen und kämpferisch starken Kreisläufer und den Offensivkräften der HSG haben, auch zur Entlastung der  Torhüter David Bakos und Martin Schranz.

Friedrichshafen/Fischbach liegt mit 9:11 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz, möchte aber unbedingt den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern und so bald als möglich ins gesicherte Mittelfeld vorrücken. Das Spiel verspricht also spannend zu werden.

Der erste Vorsitzende Matthias Knoll freut sich ebenso auf die Begegnung und setzt auf einen Sieg des TSV. "Nach vielen Jahren der Abstinenz ist heute endlich wieder eine Mannschaft vom Bodensee zu Gast, die HSG Friedrichshafen-Fischbach. Mit unseren Zuschauern im Rücken müsste ein Sieg möglich sein. Wichtig ist, dass wir die heraus gespielten Chancen konsequent nutzen und nicht leichtfertig vergeben", sagt Knoll.

Für vorweihnachtliche Stimmung sorgen die TSV-Damen, die für die Fans Glühwein und Punsch ausschenken.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer, Osterc, Rosca, Gaspar, Libert, S. Kruse, M. Kruse, Matt, Reck, Hillenbrand.

 

Letztes Heimspielwochenende des TSV in 2015

Insgesamt spielen elf TSV-Handballmannschaften am Wochenende in der Kronriedhalle.

Lost geht's am Samstag um 10 Uhr mit der weiblichen D-Jugend, die gegen die Mädels aus Ehingen/Donau antritt, bevor um 11.20 Uhr die weibliche C-Jugend die HSG Langenau/Elchingen empfängt. Weiter geht's um 12.50 Uhr mit der männlichen B-Jugend des  Trainergespanns Fabian Kohler und Patrick Fritz, die Tabellenführer ist und gegen Ravensburg ihre Spitzenposition verteidigen will. Um 16 Uhr stehen sich zum Vorspiel der "Ersten" die dritte Herrenmannschaft des TSV und die dritte Mannschaft von Vöhringen gegenüber. Höhepunkt ist dann um 18 Uhr das Match der ersten Herrenmannschaft gegen Friedrichshafen/Fischbach. Auch sehr spannend wird es gleich danach um 20 Uhr, wenn die zweite Herrenmannschaft als Tabellenzweiter den Tabellenersten Gerhausen 2 empfängt. Mit einem Sieg würde der TSV an Gerhausen vorbeiziehen und die Tabellenführung einnehmen. Am frühen Sonntag um 10.15 Uhr kämpft die männliche D-Jugend gegen Söflingen um Punkte und um 11.45 Uhr möchte die männliche C-Jugend gegen Gerhausen zwei Punkte einfahren. Um 13.15 Uhr beginnt das Turnier der männlichen Ü40 (M40) mit dem Spiel des TSV gegen Blaustein. Mit dabei sind auch die Teams aus Lonsee/Amstetten und Illertal. Der TSV bestreitet sein zweites Match um 15.40 Uhr gegen Lonsee/Amstetten. Um 17 Uhr empfängt die Damenmannschaft zum Abschluss des Heimspielwochenendes die Spielgemeinschaft Ulm/Wiblingen und möchte mit einem Sieg Tabellenplatz zwei verteidigen.

 

 

 

 
 
 

Der TSV Bad Saulgau wünscht allen Fans und Gönnern einen schönen 1.Advent.

 

 

 

Unsere 1. Damenmannschaft, welche ihr Auswärtsspiel in Hohenems gewonnen hat(Bilder vom Spiel, geschossen von Stephan Scharz, hier)wird uns beim nächsten Heimspiel der Herren 1 gegen Friedrichafen-Fischbach am kommenden Samstag um 18:00 Uhr in der Kronriedhalle auf die Weihnachtszeit

einstimmen und alle mit Glühwein versorgen. Kommen Sie vorbei und machen Sie regen Gebrauch hiervon.

Unsere Nikolausinnen freuen sich auf Sie!

 
 
 
 
 

Das halbe Dutzend ist voll

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bartenbach - TSV Bad Saulgau 28:35 (16:18)

Göppingen/Bad Saulgau (tl) - Sechs Siege in Folge, das kann sich sehen lassen! Handball Landesligist und Tabellenführer TSV Bad Saulgau schlug am vergangenen Samstag in der Göppinger Parkhaushalle den TSV Bartenbach verdient mit 35:28, tat sich aber schwerer, als ihm lieb war. Die Gastgeber wehrten sich nach Kräften, waren gegen den Spitzenreiter äußerst motiviert und verlangten ihm einiges ab. 
Andreas Rapp und der starke Spielmacher Nicola Rascher der Hausherren stellten zu Spielbeginn die in letzten Zeit sonst ganz gut agierende TSV-Abwehr vor Probleme. So gingen die Bartenbacher bereits nach sieben Spielminuten zum Ärger der TSV-Bank mit 6:3 in Führung. Für Bad Saulgau hatten bis dato nur Cosmin Libert, Fabian Hillenbrand und Ioan Constantin Rosca getroffen. TSV-Coach Nico Bota sah sich gezwungen, gleich eine Auszeit zu nehmen, die in der Folge auch Früchte trug. Der TSV drehte das Spiel und ging nach einem 5:0-Lauf innerhalb von vier Minuten mit 8:6 in Führung. Rosca hatte nun eine glänzende Phase und war von der Bartenbacher Abwehr nicht in den Griff zu bekommen. Allein in der ersten Hälfte gelangen ihm neun Treffer. Auch Ideengeber Fabian Hillenbrand, Christian Zimmerer und Kreisläufer Patrick Osterc, der wie auch Patrick Engler, Manuel und Simon Kruse sowie Fabian Kohler für die Rückraumschützen Räume frei sperrte, konnten sich noch im ersten Abschnitt in die Torschützenliste eintragen. Die quirligen Bartenbacher Angreifer standen stets sehr tief in der TSV-Abwehr, auch der kräftige Kreisläufer Philipp Bässler konnte sich des Öfteren durch Drehungen und Körpertäuschungen freikämpfen und erfolgreich verwandeln. Torhüter Martin Schranz wurde erneut bei einem Siebenmeter-Strafwurf des TSV eingesetzt und hielt bereits das fünfte Mal in den letzten fünf Spielen. Bartenbachs Markus Holzmayer traf in der letzten Sekunde der ersten Hälfte bei einem Freiwurf Daniel Matt wohl unabsichtlich im Gesicht und erhielt dafür die Rote Karte, wie es das Reglement vorsieht. 
Auch im zweiten Abschnitt konnte sich der TSV zunächst unter der Regie von Mittespieler Istvan Gaspar nicht entscheidend absetzen, obwohl Torhüter David Bakos immer besser in Form kam. Christian Zimmerer und Michael Reck organisierten die Defensive nun besser. Schon betrug der Abstand zum Gegner in der 45. Minute fünf Treffer. Daniel Matt ergriff mehr und mehr die Initiative und traf, auch Michael Reck konnte von der Linksaußenposition mittels Trickwürfen herrliche Treffer markieren. Am Ende machte sich dann doch die bessere Kondition der Bad Saulgauer bemerkbar, die die Gastgeber in den letzten Minuten förmlich überrannten. So ging der Sieg auch in dieser Höhe in Ordnung. 
"Wie ich schon vor dem Spiel gesagt habe, hatten wir es mit einer sehr diszipliniert auftretenden Mannschaft zu tun. Sie hat gut gegen uns gekämpft und war natürlich wie alle Teams, die gegen uns spielen, hoch motiviert. Der momentane Tabellenplatz des TSV Bartenbach entspricht nicht dem Leistungsvermögen", lobt TSV-Trainer Nico Bota den Gegner. "Die Absprache in unserer Abwehr war nicht optimal, die Defensive war nicht immer kompakt und konsequent genug. Doch mein Team hat gut gekämpft und auch phasenweise gut gespielt. Wir haben das Tempo hoch gehalten. Wir hatten jedoch einige Fehlpässe, die der Gegner sofort gnadenlos ausgenutzt hat. Ich möchte normalerweise niemanden besonders hervorheben, doch Nelu Rosca und David Bakos waren heute men of the match. Auch Michael Reck hat mir sehr gut gefallen", sagt der Coach und warnt zugleich vor dem nächsten Gegner Friedrichshafen/Fischbach, der ähnlich aggressiv und wendig auftrete wie der TSV Bartenbach. Auch Daniel Matt war froh, als das Spiel abgepfiffen wurde. "Zu Spielbeginn waren wir unclever in der Abwehr, am Ende hat sich unsere konditionelle Überlegenheit ausgezahlt. Der Kreisläufer hat immer gegen die Laufrichtung agiert und hat uns so Schwierigkeiten bereitet", analysierte Matt das Spiel. 
Mit diesem Sieg verteidigte der TSV Bad Saulgau die Tabellenspitze, dicht gefolgt vom HC Hohenems, der ebenfalls gewinnen konnte (29:26 gegen FrischAuf Göppingen 2).
Am kommenden Samstag, den 5. Dezember empfängt der TSV um 18 Uhr in der Kronriedhalle die SG Friedrichshafen/Fischbach. Dann wird wohl auch Rechtsaußenspieler und Leistungsträger Sebastian Luib wieder mit von der Partie sein. 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer (1), Osterc (2), Rosca (13/davon 2 Siebenmeter), Gaspar (2), Libert (1), S. Kruse, M. Kruse, F. Kohler, Engler, Matt (8), Reck (5), Hillenbrand (3).

 

 
 
 

Bad Saulgau möchte sechsten Punktsieg in Serie

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bartenbach - TSV Bad Saulgau (Samstag 19.30 Uhr Parkhaushalle Göppingen)

Göppingen/Bad Saulgau (tl) - Am heutigen Samstag trifft der TSV Bad Saulgau um 19.30 Uhr in der Göppinger Parkhaushalle auf den TSV Bartenbach. Erster gegen Vorletzter - auf dem Papier eigentlich eine klare Sache. "Doch Vorsicht", warnt TSV-Trainer Nico Bota. "Gegen Bartenbach ist schwer zu spielen. Wir treten gegen eine gute Mannschaft an, auf die man sich kaum einstellen kann. Man kann kaum sagen, wo sie besondere Schwächen oder auch Stärken hat", beschreibt Bota den heutigen Gegner. Unrecht hat er dabei sicherlich nicht, denn in der vergangenen Saison tat sich der TSV unheimlich schwer gegen die Göppinger Vorstädter. Die Bartenbacher agierten in der Parkhaushelle damals wie entfesselt und stellten die TSV-Abwehr vor große Probleme. Mit Glück und einem Treffer in letzte Sekunde durch den damaligen Kreisläufer und heutigen Co-Trainer Frederik Söder erzitterte man sich ein Unentschieden (27:27). So soll es diesmal jedoch nicht laufen. Die Bad Saulgauer sind zurzeit gut in Form, auch die knappe 23:25-Niederlage am vergangenen Dienstag im HVW-Pokal gegen den Württembergligisten Weilstetten ändert nichts an der positiven Grundstimmung im Team. Mit fünf Siegen in Folge im Gepäck reist der TSV zwar respektvoll, aber selbstbewusst nach Göppingen. Das Bartenbacher Team des Trainergespanns Ralf Rascher/Volker Haiser braucht unbedingt einen Sieg, um nicht den Kontakt zu den Nichtabstiegsplätzen zu verlieren. Mit USA-Rückkehrer Andreas Rapp und Nicola Rascher sowie Hannes Kurz und Florian Lang haben sie eigentlich vier treffsichere Akteure im Aufgebot und am letzten Wochenende in Schorndorf immerhin ein Remis erreicht. Vor allem Rascher und Kurz sind zudem sichere Siebenmeterschützen. 
Die Bota-Truppe hat gegen Weilstetten am Dienstag eine erkenntnisreiche Trainingseinheit hinter sich gebracht und weiß, dass sie bei der Verwertung der Chancen noch mindestens einen Zahn zulegen muss. Ansonsten gab's bei diesem Spiel nicht viel zu tadeln. "Meine Mannschaft hat das HVW-Pokalspiel gut überstanden und gut trainiert diese Woche. Nun können wir uns neben den folgenden Bezirkspokalspielen wieder voll und ganz auf die Liga konzentrieren", sagt der Trainer. "Wenn wir diszipliniert sind, die Absprache in der Abwehr stimmt, wir schnell von Abwehr auf Angriff umschalten und auch schnell nach vorne spielen, sieht es gut aus. Wir wollen unbedingt zwei Punkte nach Hause nehmen", sagt Bota. Dem TSV gelangen fünf Siege in Folge. Mit dem sechstes Sieg in Serie könnten die Bad Saulgauer die Tabellenspitze verteidigen, Bartenbach könnte sich mit einem Sieg auf den zwölften Platz verbessern. Beim TSV fehlt Leistungsträger und Linkshänder Sebastian Luib aus persönlichen Gründen. Auch hinter dem Einsatz von Spielmacher Istvan Gaspar steht eine Fragezeichen. Er fehlte in den letzten Trainingseinheiten wegen einer Fußverletzung.  
"Lautstarke Unterstützung durch unsere unschlagbaren Zuschauer würde uns sicher wieder gut tun", sagt Trainer Nico Bota und hofft auf viele private Fahrgemeinschaften. Ein Fanbus kann diesmal nicht eingesetzt werden. Die Parkhaushalle befindet sich direkt gegenüber dem Göppinger Bahnhof, im Obergeschoss der Bahnhofstraße 25.

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer, Osterc, Rosca, Gaspar, Libert, S. Kruse, M. Kruse, F. Kohler, Engler, Matt, Reck, Hillenbrand.

 
 
 

Bilder vom Siel gegen Weilstetten sind online hier

 

Gut gekämpft und knapp verloren

 

HVW-Pokal: TSV Bad Saulgau - TV Weilstetten 23:25 (9:15)

Bad Saulgau (tl) - Gut 400 Zuschauer waren am späten Dienstagabend in die Kronriedhalle gekommen, um ihren TSV in der vierten Runde des Württembergischen Verbandspokals anzufeuern. Der einzig im Wettbewerb verbliebene Landesligist hatte immerhin mit Winzingen/Wißgoldingen und Laupheim schon zwei höher klassige Württembergligisten und mit Lauterstein 1 sogar einen zwei Klassen höher spielenden Baden-Württembergoberligisten aus dem Wettbewerb geworfen. Doch in der vierten Runde biss sich das Team von Trainer Nico Bota am Gegner TV Weilstetten die Zähne aus. Weilstetten rangiert zurzeit in der Württembergliga Süd auf Tabellenplatz 10, hat jedoch als Saisonziel einen oberen Platz ausgegeben. Der TSV musste ohne den verhinderten Rechtsaußen und Leistungsträger Sebastian Luib antreten. 
Rückraumschütze Daniel Matt konnte den ersten Treffer der Begegnung markieren, der beste Weilstetter Akteur Frank Raible glich aus und Istvan Gaspar traf zum 2:1. Immer wieder war es Frank Raible, der die TSV-Abwehr vor große Probleme stellte. Dann setzte sich Felix Saueressig in der TV-Offensive durch und konnte in der ersten Halbzeit David Bakos fünf Mal überwinden. Die Platzherren scheiterten wiederholt am großartigen parierenden Weilstetter Schlussmann Moritz König, der TSV-Torhüter David Bakos in nichts nachstand. Bakos hielt ebenfalls glänzend, seine Vorderleute kämpften zwar leidenschaftlich, konnten aber viele Chancen nicht verwerten. Nicht ganz zufrieden zeigte sich die Bad Saulgauer Bank und das Publikum mit der Schiedsrichterleistung im ersten Abschnitt, wo offensichtlich bei den Bad Saulgauer Aktionen zu viel und bei den Gästen zu wenig unterbunden wurde. Im zweiten Abschnitt dagegen war die Leistung der beiden Unparteiischen tadellos. Zur Pause stand es 15:9 für die Gäste. 
Rückstände gegen einen höher klassigen Gegner hatte der TSV in letzter Zeit schon des Öfteren aufgeholt und witterte auch an diesem Abend seine Chance. So trafen zwei Mal Istvan Gaspar und Patrick Engler und der Vorsprung der Weilstetter schmolz auf nur noch drei Treffer. Der Gast konnte dann doch einige Male durch den stärker werdenden Mario Bischof vorlegen, doch die TSV-Akteure kämpften wie Löwen und kamen immer wieder heran. Dann ließen die Bad Saulgauer wieder kurzfristig nach und der Vorsprung des TV betrug in Minute 43 sieben Treffer (21:14). Nun schienen die Gäste plötzlich müde zu werden, der TSV lief einen Tempogegenstoß nach dem anderen und vergab meist freistehend vor dem Torhüter. Das Publikum feuerten ob der vielen Chancen und der jetzt optischen Überlegenheit die Hausherren mit ohrenbetäubendem Lärm an. Simon Kruse, Cosmin Libert, Manuel Kruse konnten in der 54. Minute zum 22:24 verkürzen und das Blatt schien sich wieder mal zu Gunsten des TSV zu wenden. Chancen gab es in der Folge zu Hauf für die Hausherren, doch die Chancenverwertung ließ zum Leidwesen der Spieler und Verantwortlichen immer noch zu wünschen übrig. Nach dem Treffer von Cosmin Libert zum 23:25 in der 57. Minute gab es sogar noch einige Möglichkeiten für den TSV, das Spiel für sich zu entscheiden, doch es hat nicht sollen sein. Entweder parierte der Torhüter oder die Angreifer warfen daneben. An diesem Abend stimmte eigentlich fast wieder alles, die Einstellung, die Kampfbereitschaft, der Einsatz, einzig die Chancenverwertung war nicht gut. So gewann der Gast letztendlich verdient mit 25:23 und erreichte den Einzug in die Runde der letzten vier (Final Four). 
"Ich war mit der Leistung meines Teams zufrieden. Wir haben das Niveau gehalten und gegen einen starken Gegner gut gekämpft. Es hat sich glaube ich niemand verletzt und es war ein gutes Training für die nächsten Spiele in der Landesliga", lobte TSV-Coach Nico Bota die Leistung seines Teams. "Schade, dass wir nicht weitergekommen sind. Die Chancenverwertung war heute unter aller Kanone. Wir hatten es selbst in der Hand und hätten gewinnen können. Das war eine gute Erfahrung, doch jetzt können wir uns wieder auf die Ligaspiele konzentrieren und wir sind ja noch im Bezirkspokal", sagte Abwehrchef Christian Zimmerer etwas enttäuscht nach dem Spiel. 
Nächster Gegner ist am kommenden Samstag der TSV Bartenbach. Anspiel in der Göppinger Parkhaushalle, Bahnhofstraße 25, ist um 19.30 Uhr. 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer (1), Osterc (1), Rosca, Gaspar (5), Libert (4), S. Kruse (2), M. Kruse (1), F. Kohler, Engler (2), Matt (4/davon 2 Siebenmeter), Reck (2), Hillenbrand (1).

 
 
 

Spannung pur am Dienstag beim Pokalfight gegen Weilstetten

 

HVW-Pokal: TSV Bad Saulgau - TV Weilstetten (Dienstag 20.15 Uhr, Kronriedhalle)

 

Bad Saulgau (tl) - Für die Fangemeinde des TSV Bad Saulgau ist es fast ein "Muss", am heutigen Dienstag zur vierten Runde des Württembergischen Verbandspokals in die Kronriedhalle zu kommen. Das Team von Trainer Nico Bota erwartet keinen geringeren als den Württembergligisten TV Weilstetten. Anpfiff ist um 20.15 Uhr. Nach den sensationellen Siegen des Landesligisten Bad Saulgau über die höher klassigen Württembergligisten Laupheim und Winzingen/Wißgoldingen sowie den zwei Klassen höher rangierenden und damals drittplatzierten BW-Oberligisten Lauterstein 1, geht der TSV selbstbewusst in diese Begegnung. Zudem gibt der 39:20-Sieg am vergangenen Samstag im Punktspiel gegen Blau Weiß Feldkirch weiteren Auftrieb. Ältere Handballfans können sich noch gut an die hoch emotionalen und stets kampfbetonten Spiele gegen Weilstetten bzw. Balingen/Weilstetten 2 erinnern, als die Teams noch in der Regional- und Baden-Württembergoberliga gegeneinander antraten.

Heute werden die Karten jedoch neu gemischt und Bad Saulgau ist zwar nicht der Favorit aber auch nicht chancenlos. Momentan belegt der TV den zehnten Tabellenplatz. Weilstetten schlug vorletzte Woche den TV Reichenbach mit zehn Treffern Differenz und verlor am vergangenen Samstag gegen Heiningen mit 23:29. Das Team ist mit 6:2 Punkten sehr gut in die Saison gestartet und auf Grund von Verletzungen etwas zurückgeworfen worden. Trainer Ralf Bader hegt zwar nicht unbedingt Aufstiegsambitionen, sähe aber seine Mannschaft gerne unter den ersten der Tabelle. "Oben mitspielen" ist das Saisonziel, so steht's zumindest auf der Homepage des Turnvereins.

Zu achten hat der TSV auf Micha Kübler, der für sein Team stets bis zu acht Feldtore erzielt und zudem ein sicherer Siebenmeterschätze ist. Ebenso wird Steffen Müller immer wieder für Siebenmeter-Strafwürfe eingesetzt. Felix Euchner, Mario Bischoff und der groß gewachsene Julian Mauthe sind neben Felix Saueressig zudem weitere Torgaranten. Aber auch TSV-Coach Nico Bota kann seinerseits auf ein gut eingespieltes Team zurückgreifen, das auf jeder Position gefährlich ist. Gibt's mal Ladehemmung im sonst starken Rückraum, kann über die Außenpositionen oder über den Kreis gespielt werden. Auch die Abwehr wird zurzeit von Christian Zimmerer sehr gut organisiert und Ausnahmetorhüter David Bakos ist ein verlässlicher Rückhalt für den TSV. Trainer Bota hofft natürlich auf eine Fortführung des Schwungs auch im Pokalspiel. "Für uns ist der Pokal eine gute Vorbereitung auf die Ligaspiele. Wir möchten eine gute Leistung zeigen und unser Niveau halten. Wenn wir dann weiter kommen, umso besser", sagt Bota. "Ich möchte verschiedene Spielzüge und Abwehrvarianten testen, aber keine Verletzungen oder Rote Karten riskieren. Die Mannschaft will aber weiterkommen", ergänzt Bota. Falls der TSV auch Weilstetten besiegt, hat er im HVW-Pokal die Runde der letzten vier -  Final four -, die voraussichtlich am 19. und 20. Dezember ausgetragen wird, erreicht. Deshalb setzt der TSV einmal mehr auf die lautstarke Unterstützung wieder zahlreicher Fans.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer, Osterc, Rosca, Gaspar, Libert, S. Kruse, M. Kruse, F. Kohler, Engler, Matt, Reck, Luib, Hillenbrand.

 

 
 
 

Bad Saulgau lässt Feldkirch keine  Chance

 

Handball-Landesliga Staffel 3: TSV Bad Saulgau - BW Feldkirch 39:20 (17:9)

 

Bad Saulgau (tl) - Nach einer Schweigeminute für die Opfer der Terroranschläge in Paris pfiffen die beiden Unparteiischen die Begegnung zwischen dem Tabellenzweiten TSV Bad Saulgau und dem sechsten Blau Weiß Feldkirch in der mit etwa 750 Zuschauern fast voll besetzten Kronriedhalle an. Die Platzherren zeigten ihren Fans über die ganze Spielzeit eine mannschaftlich geschlossene, engagierte und überzeugende Leistung, dass den bedauernswerten Gästen mit zunehmender Spieldauer zeitweise fast Hören und Sehen verging.

 

Weitere Bilder von Stephan Schranz hier

 

Bereits nach 50 Sekunden konnte TSV-Regisseur Cosmin Libert das 1:0 und zwei Minuten später schon das 2:0 markieren. Zweimal Thomas Erlacher und einmal Florian Hindringer schafften den 3:3-Ausgleich, auch in der 11. Minute konnten die Blau-Weißen nochmals ausgleichen, doch dann hatte der TSV die Angreifer durchschaut, organisierte mit Christian Zimmerer die Abwehr sehr gut, fing Bälle ab und startete einen schnellen Angriff nach dem anderen. David Bakos zeigte mal wieder zur Begeisterung der Fans eine unglaublich starke Leistung und verunsicherte dadurch die gegnerischen Angreifer noch mehr. So konnten die Hausherren durch Cosmin Libert, Ioan Constantin Rosca, Simon Kruse und Patrick Osterc sieben Treffer in Folge zum 12:5 erzielen. Die Gäste mühten sich redlich, wurden aber durch den starken Bad Saulgauer Rückraum zeitweise fast zu Statisten degradiert. Michael Reck, Sebastian Luib und Daniel Matt kannten keine Gnade und vergrößerten mit ihren Treffern nach der Pause den Abstand weiter. In Minute 35 betrug die Differenz bereits zehn Tore (20:10), in Minute 45 schon 15 Treffer. Schöne Trickanspiele von Cosmin Libert, Mittespieler Istvan Gaspar und Fabian Hillenbrand an den Kreis zu Patrick Engler oder Patrick Osterc, die dann meist auch verwandeln konnten, begeisterten die Zuschauer ebenfalls. Bei den Gästen sorgten nur Florian Hindringer, Jona Lampert und Thomas Erlacher ab und zu für Gefahr, zu groß war ansonsten die Überlegenheit des TSV. Da spielte sogar keine Rolle, dass die Schiedsrichter einen von Fabian Kohler erzielten regulären Treffer, der die untere Torstange hinter der Linie traf, nicht werteten. Das muntere Tore schießen ging weiter, fast jeder durfte mal und der TSV zeigte ein Kabinettstückchen nach dem anderen. Zunächst vollendete Cosmin Libert einen herrlichen Kempa-Trick, am Ende verwandelte Simon Kruse mittels desselben Tricks. Der zweite Torhüter Martin Schranz kam für David Bakos zehn Minuten vor Spielende und machte seine Sache ebenfalls gut. In Hälfte eins wurde er bei einem Siebenmeter-Strafwurf  eingewechselt und parierte diesen gekonnt. Die Fans waren hingerissen und zollten den Platzherren am Ende Respekt mit minutenlangem Beifall.

"Das war eine sehr gute Mannschaftsleistung. Jeder hat für jeden gekämpft. Die Abwehr war sehr gut organisiert wie auch der Rückraum und die erste und zweite Welle. Alle waren gut", lobte TSV-Trainer Nico Bota sein Team beim anschließenden Pressegespräch. "Da passieren auch selbstverständlich mal Fehler. Das macht aber nichts, da ja um jeden Ball gekämpft wurde. Ich denke immer nur von Spiel zu Spiel. Am nächsten Samstag in Bartenbach wartet wieder ein schwere Aufgabe auf uns", sagte Bota weiter. Auch Kreisläufer Patrick Engler strahlte. "Es macht so wahnsinnig viel Spaß mit dieser Mannschaft zu spielen und zu trainieren. Der Mannschaftsgeist stimmt einfach", sagte Engler. Der gegnerische Trainer Bene Imre hatte dann trotz der ernüchternden Niederlage seines Teams die Lacher mit einem flotten Spruch auf seiner Seite. "Ich wünsche dem TSV so sehr den Aufstieg, das ist für Bad Saulgau gut und für uns auch", sagte der Coach mit einem Grinsen. "Blau Weiß Feldkirch war heute kein Maßstab, wir müssen wie der Trainer richtig sagt, immer gleich an die nächste Begegnung denken. Es kommen noch schwere Spiele", warnt Abteilungsvorsitzender Matthias Knoll vor zu viel Euphorie.

Nächster Gegner ist bereits am kommenden Dienstag, den 24. November in der vierten Runde des Württembergischen Verbandspokals der Württembergligist TV Weilstetten. Nach den begeisternden Pokalspielen gegen höher klassige Gegner hofft der TSV auf die Unterstützung vieler Zuschauer. Anpfiff in der Kronriedhalle ist um 20.15 Uhr.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, Schranz (beide im Tor), Zimmerer (2), Osterc (4), Rosca (8/davon 3 Siebenmeter), Gaspar (2), Libert (7), S. Kruse (3),F. Kohler (1 wurde nicht gewertet), Engler (3), Matt (5), Reck (2), Luib (3), Hillenbrand.

 

 
 
 

Unser Fotograf Stefan Schranz hat auch Bilder von der 1C gegen

Bad  Saulgau misst sich mit der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim

Handball-Landesliga Staffel 3: SG Herbrechtingen/Bolheim - TSV Bad Saulgau (Samstag, 19.30 Uhr, Biblishalle)

Herbrechtingen/Bad Saulgau (tl) - Landesligaspitzenreiter TSV Bad Saulgau trifft am heutigen Samstag mit Herbrechtingen/Bolheim auf einen von allen Liga-Teams stark eingeschätzten Gegner. Anpfiff in der Herbrechtinger Biblishalle ist um 19.30 Uhr. Das Leistungsvermögen der Mannschaft von Trainer Sandro Jooß und Co-Trainer Peter Baur ist sicherlich größer, als der aktuelle Tabellenstand aussagt. Mit einem Sieg, zwei Remis und einer Niederlage steht Herbrechtingen momentan auf dem achten Tabellenplatz, hat sich aber selbst einen vorderen Tabellenplatz zum Ziel gesetzt. Warnung genug für den TSV, der den heutigen Gegner übrigens auch zum engeren Favoritenkreis um den Aufstieg zählt. Im vorigen Jahr konnte der TSV das Hinspiel nach deutlicher Führung am Ende mit nur einem Treffer Differenz für sich entscheiden, das Rückspiel in der Kronriedhalle gewannen die Bad Saulgauer dagegen souverän. Die SG belegte am Saisonende einen hervorragenden vierten Tabellenplatz und lag damit einen Rang hinter dem TSV.
Vor diesem Hintergrund schwor TSV-Trainer Nico Bota seine Truppe auf ein schweres Spiel ein und fordert Kampfbereitschaft und Disziplin ein. "Wir haben Respekt vor diesem Gegner und wissen, was uns erwartet. Die gesamte Mannschaft ist gut, vor allem im Rückraum und am Kreis agieren intelligente Spieler", weiß Bota, der in dieser Woche vor allem Spielzüge trainieren ließ, die bei der Begegnung gegen Altenstadt in der letzten Woche etwas zu kurz kamen. "Das muss besser funktionieren wie gegen Altenstadt. Ich bin ganz zuversichtlich, dass wir hier gewinnen können. Alle Spieler können eingesetzt werden. Es gibt ein paar kleiner gesundheitliche Beschwerden, aber alle wollen spielen," gibt der Coach Auskunft. Zwei Ausnahmen gibt es dann doch. Für Martin Schranz, der an einer Kinnverletzung laboriert, sitzt voraussichtlich Lukas Frankenhauser als Ersatztorhüter auf der Bank und Kreativspieler Fabian Hillenbrand fehlt aus privaten Gründen. 
Die SG schätzt ihrerseits den TSV als "bärenstarke" Mannschaft ein und traut den Bad Saulgauern sogar den Meistertitel zu, so steht es zumindest auf der Homepage der Spielgemeinschaft. Die SG-Spielmacher Hamza Bayik und Daniel Kovacs sind, wenn sie in Fahrt kommen, nur schlecht zu bremsen. Sie schicken immer wieder den wieselflinken Jonas Ruoff zu Tempogegenstößen auf die Reise. Im Rückraum steht das groß gewachsene Kraftpaket Dennis Wurelly, den das Team selbst als "Rückraumbomber" bezeichnet und für die "einfachen" Tore sorgen soll. Jungspieler und Torgarant Tim Albrecht ist ein großes Talent und zudem ein sicherer Siebenmeterschütze. Des Weiteren ist Max Schütz am Kreis nur schwer in den Griff zu bekommen. Torhüter Manuel Neckermann stieß vom höher klassigen Vfl Waiblingen zum Team und hält, was zu halten ist. 
Entscheidend für den TSV wird bei dieser Begegnung sein, wie geschlossen die Abwehrreihen sich den SG-Angreifern präsentieren. Die Abwehrachse um ihren Chef Christian Zimmerer mit Patrick Osterc, Sebastian Luib und Ioan Constantin Rosca wird sich sicherlich nicht über mangelnde Arbeit beklagen können. 
Der TSV hofft auf rege Fanbegleitung und deren lautstarke Unterstützung. Gemeinsame Abfahrt der Fahrgemeinschaften ist um 16.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle. 

Bakos, Frankenhauser (beide im Tor), Zimmerer, Osterc, Rosca, Libert, Gaspar, S. Kruse, M. Kruse, F. Kohler, Engler, Matt, Reck, Luib.

Bad Saulgau spielt am Wochenende im HVW-Pokal

Bad Saulgau/Donzdorf (tl) - Landesligist TSV Bad Saulgau eröffnet die neue Handballsaison mit einem echten Härtetest. Am kommenden Wochenende steht die erste Pokalrunde des Württembergischen Handballverbandes HVW an. Diese wird in Form von Ko-Turnieren ausgetragen, an denen jeweils vier Mannschaften teilnehmen. Der TSV hat ein schweres Los gezogen und muss am Samstag nach Donzdorf fahren. Dort trifft er um 16.30 Uhr in der Lautertalhalle auf den alten Rivalen und Württembergliga-Aufsteiger Winzingen/Wißgoldingen, der personell gut aufgerüstet hat. Im Fall eines Sieges würden die Bad Saulgauer um 19 Uhr gegen den Sieger der Begegnung HSG Oberkochen/Königsbronn - HVWR Laupheim spielen, eine Niederlage würde das Pokal-Aus bedeuten. Württembergligist Laupheim hat dabei gegen den Bezirksligisten Oberkochen das weitaus einfachere Los gezogen als der TSV. Zudem spielt Laupheim bereits um 14.30 Uhr und hätte bis zum Endspiel eine längere Regenerationszeit.

 

"Wir sehen die Pokalrunde als willkommene Trainingseinheit und gute Vorbereitung für die neue Saison. Die Ligarunde hat aber für uns absolute Priorität", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Handballabteilung Ralf Gebele. Winzingen und Laupheim spielen eine Liga höher als der TSV und dürften den Bad Saulgauern alles abverlangen. Neuer Trainer der Laupheimer ist übrigens Ex-TSV-Coach Gabriel Senciuc.

Zusätzlich ist der TSV Bad Saulgau auch noch im Bezirkspokal vertreten. Am Sonntag, den 13. September ist er um 15 Uhr bei der zweiten Mannschaft der TSG Leutkirch zu Gast.

 

Am Samstag, den 19. September wird dann um 18 Uhr in der Kronriedhalle das erste Punktspiel angepfiffen. Gegner ist die SG Schorndorf.

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TSV überzeugt am Trainingswochenende

Bad Saulgau (tl)  - Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau befindet sich in der Endphase der Vorbereitung auf die neue Saison und zeigte bei zwei Trainingsspielen am vergangenen Wochenende auch gegen einen höher klassigen Gegner beherzte Leistungen. Ursprünglich waren drei Spiele vorgesehen, doch der erste Gegner, Landesligist Mössingen, musste am Freitag kurzfristig absagen. TSV-Coach Nico Bota richtete deshalb alternativ eine recht anstrengende Trainingseinheit ein.

Am Samstag standen vormittags und nachmittags zwei Trainingseinheiten an und abends ein Vorbereitungsspiel gegen den Württembergligisten Vöhringen. Der TSV begann gleich selbstbewusst und war bis in die Haarspitzen motiviert. Von den Schwächen in Abwehr und Angriff, die die Mannschaft eine Woche zuvor beim Turnier in Steißlingen offenbarte, war kaum mehr was zu sehen. Plötzlich klappte das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgekehrt wieder gut. Auch die jungen Spieler wurden eingesetzt und zeigten gute Leistungen. Sehenswert waren vor allem einige Tempogegenstöße von Fabian Kohler. Der TSV gewann dieses Match völlig verdient mit 33:28.

Am Sonntagvormittag hatten die Bad Saulgau den Bezirksligisten TG Biberach in der Kronriedhalle zu Gast. Von Beginn an beherrschte der TSV den Gegner und ließ der Mannschaft des Ex-TSVlers Tobias Baumgart keine Chance. Mit Ausnahme des verletzten Sebastian Luib kamen alle Akteure zum Einsatz. Erfreulich war, dass sich fast alle Feldspieler gleich mehrfach in die Torschützenliste eintragen konnten. Bad Saugau siegte schließlich souverän mit 40:23.

Der stellvertretende Vorsitzende der Handballabteilung Ralf Gebele sieht nach den gezeigten Leistungen der Saison jetzt relativ gelassen entgegen. "Die Vorbereitung lief bislang ganz gut, es gab keine größeren Verletzungen. Nur Sebastian Luib hat Achillessehnenprobleme und kann momentan nicht spielen. Man wird sehen, was bei der medizinischen Untersuchung herauskommt. Gegen Vöhringen zeigten auch unserer Nachwuchsspieler, wie Torhüter Martin Schranz eine respektable Leistung", freute sich Gebele. "Das Training unter Nico Bota ist geradlinig, fördernd und wir haben mit ihm einen richtigen Chef auf der Bank. Ein Riesenvorteil ist natürlich auch, dass der ehemalige TSV-Kreisläufer und Abwehrchef Frederik Söder Co-Trainer ist und sich vor allem um die noch bestehenden Defizite in der Abwehr kümmert", sagt Gebele. Der Funktionär warnt aber vor zu viel Euphorie und gibt als Saisonziel einen Platz unter den ersten fünf der Tabelle aus. "Wir müssen uns bis zum Saisonende konzentrieren und dürfen uns wenn's gut laufen sollte, nicht wie im letzten Jahr nach einer halben Saison schon zu sicher fühlen", sagte der Funktionär.

 

Wie geht's weiter?

Am Samstag, den 5. September spielt der TSV um 16.30 Uhr in Donzdorf im HVW-Erstrunden-Pokalturnier gegen Württembergligaaufsteiger Winzingen-Wißgoldingen. Bei einem Sieg würden die Bad Saulgauer danach gegen den Sieger der Partie Laupheim - HSG Oberkochen/Königsbronn antreten.

Zusätzlich ist der TSV auch noch im Bezirkspokal vertreten. Am Sonntag, den 13. September muss er um 15 Uhr gegen die zweite Mannschaft der TSG Leutkirch ran.

"Die Pokalspiele betrachten wir als ernste Trainingseinheit zur Vorbereitung auf die neue Saison. Priorität haben aber die Punktspiele. Am Samstag, den 19. September um 18 Uhr beginnt für uns die Saison mit dem Heimspiel gegen Schorndorf. ", sagt Ralf Gebele. 

Trainingsspiele des TSV mit Höhen und Tiefen

 

Bad Saulgau (tl) - Handball Landesligist TSV Bad Saulgau befindet sich in der Vorbereitung für die Saison 2015/16. Am 5. und 13. September muss der TSV jeweils auswärts im HVW- und Bezirkspokal ran. Das erste Punktspiel wird am Samstag den 19. September um 18 Uhr in der Kronriedhalle gegen die SG Schorndorf angepfiffen.

Aus den Trainingsspielen im Juli zog TSV-Trainer Nico Bota ein durchweg positives Fazit. Die Vorbereitungsspiele in der darauf folgenden Urlaubszeit verliefen für den Trainer und die Mannschaft dagegen eher durchwachsen. Während das Team um Coach Nico Bota am vergangenen Dienstag sich gegen den Württembergligisten Vöhringen vorbildlich schlug und auswärts ein Remis erreichte, klappte es am Wochenende beim Turnier in Steißlingen gegen den Oberligisten Konstanz, Südbadenligisten Steißlingen und Landesligisten Mimmenhausen/Mühlhofen nicht immer ganz nach Wunsch. Der TSV, der urlaubsbedingt auf zwei Stammspieler verzichten musste, ließ den nötigen Spielfluss vermissen. Zwar konnte man den Oberligisten und späteren Turniersieger zeitweise etwas ärgern, doch musste man sich am Ende dann doch auch gegen die anderen Gegner geschlagen geben. "Das Ergebnis ist für mich nicht wichtig. Die fast dreiwöchige Pause in der Urlaubszeit hat man gemerkt, doch ich war natürlich mit der Vorstellung meiner Mannschaft trotzdem nicht zufrieden. Bis zur Pause haben wir gut trainiert und auch gut gespielt. Doch jetzt, kurz nach dem Urlaub fehlt uns etwas die Praxis", sagte Trainer Bota. "Das Turnier in Steißlingen ist nicht nach Wunsch verlaufen. Es gab unnötige Ballverluste, einfache Gegentore, die Absprache in der Abwehr war nicht gut und das Zurücklaufen bei Ballverlusten war mangelhaft. Wir lernen daraus und lassen jetzt den Kopf nicht hängen, trainieren hart und hoffen, dass wir schon kommendes Wochenende beim Trainingslager in Bad Saulgau unsere Spielpraxis wieder erlangen", sagte Bota. In der heimischen Kronriedhalle warten am Freitag um 20.15 Uhr Landesligist Mössingen, am Samstag um 17 Uhr erneut der SC Vöhringen und am Sonntag um 11 Uhr Bezirksligist Biberach auf den TSV.

 

 

 

 

 

 

Der TSV bei gut besetztem Turnier in Steißlingen

Steißlingen / Bad Saulgau (tl) - Am Samstag, 22. August nimmt Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau bei einem stark besetzten Turnier in südbadischen Steißlingen teil. Zwar kann bei diesem Kräftemessen nach einer zweiwöchigen Trainingspause in der Mindlestal-Halle wohl nicht das gesamte Leistungsvermögen des Teams abgerufen werden, doch ist es eine gute Gelegenheit, wieder in den Spielrhythmus zu kommen. Der TSV tritt um 14 Uhr gleich gegen den Oberligisten HSG Konstanz 2, um 16 Uhr gegen den Landesligisten HSG Mimmenhausen/Mühlhofen und um 17 Uhr gegen den TuS Steißlingen aus der Südbadenliga an. Pro Match wurden 2 x 20 Minuten angesetzt. Für Kulinarisches ist ab 12.30 Uhr gesorgt. Um 19.30 Uhr beginnt dann die Siegerehrung mit anschließendem Turnierabschlussfest mit Liveband, Cocktail-Bar u.v.m.

"Die Platzierung ist für uns nicht so wichtig. Wir möchten nach unserer Pause wieder in den Spielfluss kommen, den Ball laufen lassen und die Abwehr stabilisieren und wollen dies gegen starke Gegner beweisen", sagt Kreisläufer Patrick Engler. "Wir haben bis zur Pause sehr gut trainiert, müssten von der Schnellkraft her und auch konditionell eigentlich ganz gut drauf sein. Die Trainingsbeteiligung war stets gut und die Testspiele liefen bislang ebenfalls gut. Das liegt natürlich auch an unserem neuen Trainer Nico Bota, der zwar streng aber sehr fair ist", ergänzt Engler.

Eine Woche nach dem Steißlinger Turnier ist der TSV von 27. bis 30. August bei einem Trainingswochenende in und um die heimische Kronriedhalle mit mehreren Spielen unter anderem gegen Vöhringen und die TG Biberach erneut gefordert.  

 

Freddy Söder wird Co-Trainer

Bad Saulgau (tl) - Der neue Handballtrainer des Landesligisten TSV Bad Saulgau Razvan Nicolae "Nico" Bota bekommt Unterstützung. Frederik Söder, der nach langer Zeit im TSV-Trikot in diesem Jahr seine aktive Handballkarriere auf Grund vieler Verletzungen beendete, übernimmt den Posten als Co-Trainer.

Söder begann 1992 bei den TSV-Minis mit dem Handball spielen und blieb dem TSV bis zum Jahr 2009 treu, bevor er für zwei Jahre zur MTG Wangen wechselte. 2011 kehrte er zum TSV zurück. Bekannt als robuster Abwehrchef und Kreisläufer mit viel Durchsetzungsvermögen bleibt er der Fangemeinde und den Verantwortlichen als Spieler der ersten Mannschaft sicherlich in Erinnerung.

"Krischan Hillenbrand, unser sportlicher Leiter, suchte nach Unterstützung für Nico Bota und einem Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft. Er ist auf mich zugekommen und ich habe nicht lange überlegt. Mir gefällt das Konzept von Nico, seine autoritäre aber faire Art und ich kann ihm helfen, sein Konzept umzusetzen und eigene Ideen einbringen. Ich habe mir schon einiges vor allem in Sachen Abwehrarbeit überlegt. Wir müssen Automatismen lernen, manche Dinge ständig wiederholen, bis sie sitzen", sagt Söder.

Frederik Söder freut sich auf seine neue Aufgabe und kann sich vorstellen, auch länger als Co-Trainer der ersten Mannschaft zu fungieren. "So oft ich es zeitlich schaffe, werde ich im Training und auch bei den Spielen sein. Eine Woche im Monat arbeitet Nico in der Spätschicht, da übernehme ich dann das Training", verrät der Grundschullehrer.

Der frisch gebackene Co-Trainer schätzt den TSV in diesem Jahr ähnlich stark ein wie im Vorjahr und möchte eine größere mannschaftliche Geschlossenheit erreichen. "Unsere Aufgabe ist es, aus unseren sehr guten Einzelspielern eine funktionierende Mannschaft zu formen. Unsere Neuzugänge Kreisläufer Patrick Osterc und Rückkehrer Daniel Matt werden eine echte Verstärkung sein. Sie müssen wie auch Cosmin Libert, der in einer hektischen Phase in der vergangenen Rückrunde zu uns gestoßen ist, in das Team integriert werden", sagt Söder.

Die Saisonvorbereitung begann für den TSV bereits am 16. Juni. Es stand hartes Konditionstraining an, das das Team nach Ansicht der beiden Übungsleiter sehr ordentlich absolvierte. Ab sofort wird in der Halle mit und ohne Ball trainiert und ab Anfang Juli werden bereits die ersten Trainingsspiele durchgeführt. Frederik Söder, der inzwischen auch Familienvater ist, muss nun aus zeitlichen Gründen die Aufgabe als Jugendtrainer abgeben. "Die Jugend liegt mir sehr am Herzen. Ich habe drei Jahre die E- und später die D-Jugend mit Marcus Haile trainiert. Das geht jetzt nicht mehr. Markus macht das Jugendtraining weiter und bekommt vielleicht noch Unterstützung", gibt Söder Auskunft.

Die neue Saison beginnt für den TSV zunächst mit dem Pokalspiel gegen den Württembergliga-Aufsteiger und ehemaligen Ligakonkurrenten Winzingen/Wißgoldingen am 5. September.

Neue Saison, neue Trainer, neue Spieler… neues Glück?

Die Herren-Mannschaften des TSV starteten gestern in die Vorbereitung für die kommende Saison. Mit dabei sind nicht nur neue Spieler, sondern auch neue Trainer. Bei unserer Ersten ersetzt Nico Bota den erfolgreichen Claus Ammann, der ab der kommenden Saison die Damen der SV Allensbach trainiert (wir berichteten). Rückkehrer Daniel Matt und Patrick Osterc, der aus Weingarten gekommen ist, ersetzen Tobias Baumgart (kehrt nach Biberach zurück) und Frederick Söder (Karriereende). Freddy Söder wird aber der Ersten erhalten bleiben. Er wird Neu-Coach Nico Bota im Training unterstützen und als Co-Trainer fungieren.

Bei unserer Zweiten wird ab sofort Markus Weisser die Geschicke von der Bank leiten. Er ersetzt den bisherigen Spielertrainer Alexander Osswald, der auf eigenen Wunsch nicht mehr Trainer der Zweiten sein wird. Dabei wird der neue Trainer besonderes Augenmerk auf den Einbau der A-Jugendspieler setzen und versuchen, einen soliden Unterbau für die Erste zu schaffen.

Unsere Damenmannschaft startete bereits letzte Woche mit der Saisonvorbereitung. Auch hier gibt es Veränderungen auf der Trainerbank. Axel Matt ersetzt Karl-Heinz Herth, der mit Saulgaus Damen in den letzten 2 Jahren Höhen und Tiefen erleben durfte. Mit Axel Matt wechseln viele junge, talentierte Spielerinnen aus der A-Jugend in den aktiven Bereich. Der neue Trainer hat hier also auch die Aufgabe, aus Jung und Alt eine Einheit zu formen, um unsere Damen wieder auf die Erfolgsspur zurück zu bringen.

Bad Saulgaus Dritte geht die Saisonvorbereitung traditionell etwas ruhiger an. Momentan plant die 1c noch ihren Saisonabschluss der vergangenen Spielzeit. Danach wird sich das Team um Spielertrainer Günther Halder auf diversen Turnieren den Feinschliff für die kommende Saison holen. Nach einigen Abgängen und Karriereenden gilt es auch hier, das Zusammenspiel zu verbessern, um eine erfolgreichere Saison zu spielen, als vergangenes Jahr.

 

 

Bota: Ich werde ein strenger, aber fairer Trainer sein

Nico Bota startet mit Landesligist TSV Bad Saulgau in die Vorbereitung für die neue Saison

 

Bad Saulgau (tl) - Razvan Nicolae Bota hat den Trainerstab von Ex-Coach Claus Ammann übernommen und beginnt mit seinem Team am 16. Juni mit der Vorbereitung für die neue Landesliga-Saison. Der rumänische Zwei-Meter-Mann, der von allen "Nico" genannt wird, war vor neun Jahren selbst einmal für kurze Zeit Spieler beim TSV, fand in Bad Saulgau bei einer größeren Firma Arbeit und eine neue Heimat, bevor ihm eine Krankheit einen Strich durch seine Handballkarriere machte. Nach einer langen Handballpause brennt der Diplomsportlehrer regelrecht auf seine neue Aufgabe und schreibt schon fleißig an Konzepten und Trainingsplänen. SZ-Mitarbeiter Thomas Lehenherr hat sich mit ihm unterhalten.

 

SZ: Herr Bota, erzählen Sie doch bitte von ihrem handballerischen Werdegang.

 

Bota: Ich wurde 1970 in der rumänischen Stadt Kronstadt geboren. Mein Onkel war Profi und wurde sogar in den 70er Jahren mit Rumänien Weltmeister. Wir waren öfters mit ihm in der Halle und das motivierte mich als Junge, mit dem Handballspielen anzufangen. Mit neun Jahren stieg ich in der Schule bei einer Handball-AG in diesen Sport ein. Mein Weltmeister-Onkel war dort Lehrer. Auch mein Bruder Sebastian spielte erfolgreich Handball, übrigens auch in der zweiten Liga in Deutschland und ist heute noch Jugendfunktionär in Rumänien. Ich war dann Kapitän der U 18 Nationalmannschaft und spielte später bei der U 21. Insgesamt war ich 50 mal als Juniorenspieler für Rumänien im Einsatz und habe 85 Tore erzielt, hauptsächlich als Kreisläufer. Drei Mal wurde ich mit meiner Mannschaft rumänischer Jugendmeister.

Als Aktiver spielte ich in drei Mannschaften der ersten rumänischen Liga. Zuerst in Kronstadt, von wo ich dann in den erweiterten Kader der Nationalmannschaft berufen wurde.

Auf rumänisch heißt Kronstadt "Brasov". Ich spielte bei Dynamo Brasov, bei Universitadea Bacau und bei Tractoru Brasov. Elf Jahre war ich Aktiver und absolvierte in der Zeit als Spieler das Abitur und mein Sportstudium mit Schwerpunkt Handball. Darin enthalten war auch der C-Trainerschein. 1999 kam ich über meinen Freund Jochen Hutzel zur Spielvereinigung Stuttgart-Möhringen. Die spielten damals in der Bezirksliga und stiegen alle zwei Jahre auf bis in die Württembergliga, wo ich dann auch gegen Bad Saulgau spielte. In Möhringen trainierte ich zusätzlich noch die männliche B-Jugend und die Frauenmannschaft. Über Dr. Stefan Scheck kam ich 2006 nach Bad Saulgau. Leider konnte ich nur in der Vorrunde spielen, da ich mir eine Wadenverletzung zuzog und eine Trombose bekam. Daran habe ich heute noch zu knabbern. Dies zwang mich leider zum Aufhören. 2007 trainierte ich noch für kurze Zeit die TSV-Frauen.

 

SZ: Ein aufregendes Handballleben! Sie hatten nun fast neun Jahre Pause. Was hat Sie jetzt bewogen, wieder ins Geschäft einzusteigen?

 

Bota: Handball war mein Leben. Auch meine großer Sohn Darius spielt bei der B-Jugend und Philip bei den Minis in Bad Saulgau. Die Pause war lang genug. Jetzt bin ich heiß auf den neuen Job. Auch meine Frau Carmen ist dafür und unterstützt mich.

 

SZ: Wie kam's dazu?

 

Bota: Krischan Hillenbrand, unser sportlicher Leiter und mein ehemaliger Mannschaftskamerad, hat mich kurz nach Ostern angerufen und gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Trainer zu werden. Ich habe sofort ja gesagt und mir gleich intensiv die letzten Saisonspiele angeschaut und Notizen auch über die Spieler gemacht. Ich machte gleich ein Konzept und habe darüber mit dem zweiten Vorsitzenden Ralf Gebele und Krischan Hillenbrand gesprochen.

 

SZ: Wie sieht das Konzept aus?

 

Bota: Ich möchte die Arbeit von meinem Vorgänger Claus Ammann weiterentwickeln und stehe für einen modernen, temporeichen Handball. Die Leistung der Mannschaft und nicht die eines einzelnen Spielers ist entscheidend. Schritt für Schritt soll eine gute mannschaftliche Geschlossenheit erreicht werden. Die Abwehrarbeit muss konsequent trainiert werden. Alles muss ständig wiederholt werden, bis es sitzt. Ich werde ein strenger, aber fairer Trainer sein. Ich habe Respekt vor meinen Spielern, erwarte aber auch dafür Respekt gegenüber mir und vor allem Disziplin. Alle werden von mir gleich behandelt.

 

SZ: Haben Sie das Gefühl, dass die Vorstandschaft hinter Ihnen steht und kennt Sie die Mannschaft schon?

 

Bota: Ja klar. Bisher habe ich mit Krischan und Ralf gesprochen. Sie unterstützen mich und mein Konzept sehr. Ich habe mit der Mannschaft am 22. Mai das erste Gespräch gehabt und ihr meine Vorstellungen mitgeteilt.

 

SZ: Wie sieht ihr Trainingsplan für die Vorbereitung aus?

 

Bota: Am 16. Juni starten wir mit vier Einheiten Konditionstraining im Stadion. Ab der zweiten Trainingswoche wird drei bis vier Mal die Woche jeweils etwa 1,5 Stunden mit dem Ball trainiert. Das geht bis September. Dazwischen machen wir viele Vorbereitungsspiele. Schon ab Juli sind Spiele vorgesehen. Im August sind auch mal drei Wochen die Hallen zu. Da muss jeder selbst Konditions- und Krafttraining machen. Die Vorbereitungszeit ist kein Zuckerschlecken. Es ist hartes Training nach dem Motto: Lieber im Training die schwere Arbeit machen, aber es dafür im Spiel leichter haben. Trotz allem soll es immer noch Spaß machen.

Manchmal arbeite ich eine Woche in der Spätschicht, dann muss ein anderer Verantwortlicher das Training übernehmen, darüber sprechen wir aber noch im einzelnen.

 

SZ: Wie viele Spieler stehen Ihnen zur Verfügung und sind sie mit der Qualität der Akteure zufrieden?

 

Bota: Ich habe 16 Spieler. Es ist eine gute Mannschaft und eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Mich interessiert nicht, wer am meisten Tore schießt. Alle müssen Tore werfen, dann erst ist die Mannschaft gut. Deshalb möchte ich das Spiel breit anlegen, um auf allen Position gefährlich zu sein. Die Spieler können das. Tempowechsel und Druck auf die gegnerische Abwehr müssen sie auch beherrschen. Übrigens das Team hält zusammen, dass zeigte sich zum Beispiel Anfang Juni, als die meisten Spieler zur Hochzeit von Istvan Gaspar nach Ungarn gefahren sind.

 

SZ: Was sagen Sie zum Bad Saulgauer Publikum?

 

Bota: Solch ein großartiges und zahlreiches Publikum wünscht sich jede Mannschaft. Das gibt es nirgendwo sonst in der Landesliga oder Württembergliga. Handball ist bei uns die Sportart Nummer eins. Darum möchte ich auch einen für das Publikum attraktiven Handball bieten.

 

SZ: Haben Sie schon ein Saisonziel?

 

Bota: Mein Ziel ist es, unter die ersten vier der Tabelle zu kommen.

 

Wie sieht Ihre handballerische Zukunft aus? Übernehmen Sie noch andere Aufgaben im Verein?

 

Bota: Die Zukunft ist immer das nächste Spiel. Zukunftspläne habe ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine. Ich möchte aber samstags für die männliche B-Jugend zusätzlich zum ursprünglichen Training mit Fabian Kohler und Patrick Fritz eine weitere Trainingseinheit anbieten. Es sollen Koordination, Wurftechnik, Körpertäuschungen und Passtechnik verbessert werden. Die A-Jugendlichen haben nächste Saison leider kein Team, weil es zu wenige Spieler sind. Sie können am Samstag mit der B-Jugend und sonst auch bei den Aktiven mittrainieren.

 

SZ: Welche Spieler sind neu?

 

Bota: Patrick Osterc aus Weingarten wird Frederik Söder am Kreis ersetzen. Er ist ein intelligenter, sehr guter Spieler und hat schon in der dritten Liga gespielt. Auf Rückkehrer Daniel Matt freue ich mich auch sehr. Jede Position ist mindestens doppelt besetzt. Es ist eine große Mannschaft aber ich brauche jeden Spieler.

 

SZ: Möchten Sie noch etwas los werden?

 

Bota: Ja, dass ich mich auf die neue Aufgabe riesig freue. Viele meiner Freunde freuen sich mit mir, sprechen mir gut zu und werden mich unterstützen. Jetzt mache ich mit meiner Familie erst mal eine Woche Urlaub und dann geht's volle Pulle los.

 

Die 14 Mannschaften der Landesliga Staffel 3:

 

HC Wernau, SG Kuchen-Gingen, HC Hohenems, BW Feldkirch, SG Herbrechtingen-Bolheim, TSV Bartenbach, TG Nürtingen, FrischAuf Göppingen 2, TSV Bad Saulgau,

 

neu dabei sind:

HT Uhingen/Holzhausen (Aufsteiger), SG Lauterstein 2 (Aufsteiger), SG Schorndorf (aus Staffel 1), TV Altenstadt (Absteiger), HSG Friedrichshafen-Fischbach (Aufsteiger).

Hier findet Ihr die Staffeleinteilung für 2015/2016

M-Staffeleinteilung_1516.pdf
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Die Weichen für die Saison 2015/2016 sind gestellt. 

Nico Bota spielte bereits 2006 in Bad Saulgau

Nico Bota ist neuer TSV-Trainer

 

Bad Saulgau (tl) - Razvan Bota ist ab sofort neuer Trainer des Handball-Landesligisten TSV Bad Saulgau, das meldete gestern Krischan Hillenbrand, sportlicher Leiter des TSV. Er ist Nachfolger von Claus Ammann, der in der nächsten Saison die Frauenmannschaft des SV Allensbach trainiert. Kreisläufer Bota wechselte 2006 von der Spielvereinigung Möhringen  zum Württembergligisten TSV Bad Saulgau. Er erkrankte jedoch noch in der selben Saison und musste seine Karriere als aktiver Spieler aufgeben. Seither lebt der im rumänischen Krontstadt geboren Bota, den alle "Nico" nennen, mit seiner Familie in Bad Saulgau. Im Alter von neun Jahren begann er mit dem Handballsport. Sein Talent wurde recht früh erkannt, so dass er schon bald in die rumänische Jugend- und Juniorennationalmannschaft aufgenommen wurde. Als Aktiver spielte er in der höchsten rumänischen Liga, in der er auch mit Kronstadt drei Meistertitel gewann. In einer rumänischen Universität absolvierte er ein Sportstudium.

 

"Ich stehe, wie auch die anderen Verantwortlichen der Vorstandschaft zu hundert Prozent hinter Nico Bota, seinem Konzept und seiner Trainerphilosophie. Ich bin absolut davon überzeugt, dass er der richtige Mann für uns ist", sagte Krischan Hillenbrand. "Er ist ein strenger Coach, hat klare Vorstellungen, weiß was er will, steht vor allem für Disziplin, mannschaftliche Geschlossenheit und vertritt einen schnellen Handball", gab Hillenbrand Auskunft. Der 45jährige, der im Besitz eines Trainerscheins ist, beginnt am 16. Juni mit der Vorbereitung für die neue Saison. Bota besuchte in der vergangenen Saison einige Spiele des TSV, stößt also nicht unbedarft zur Mannschaft. Mit Eigengewächs und Rückraumschütze Daniel Matt und dem 28jährigen Kreisläufer Patrick Osterc vom TV Weingarten stoßen auch zwei neue Spieler zum TSV. Während Matt vom Württembergligisten Langenau zu seinem Heimatverein wechselt, spielte Osterc sogar schon in der 3. Bundesliga in Nordrheinwestfalen.

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