Schon nach sechs Minuten war das Spiel gelaufen

Die Fotos vom Spiel von Stephan Schranz sind online, siehe unten.

 

Handball Württembergliga Süd: HVRW Laupheim - TSV Bad Saulgau 32:27 (16:10)

 

Von Thomas Lehenherr

 

LAUPHEIM/BAD SAULGAU - Die rund 100 mitgereisten TSV-Fans rieben sich am vergangenen Samstagabend in der Laupheimer Rottumhalle verwundert ihre Augen, weil sichihr Team nach der kämpferisch vorbildlichen Leistung gegen den Tabellendritten Unterensingen gleich zu Beginn ohne Mut, Kampfgeist und offensichtlich ohne die richtige Einstellung präsentierte. 

 

Die Gastgeber spazierten scheinbar beliebig durch die gegnerische Abwehr, Bad Saulgau schaute nur hinterher und packte in der Abwehr einfach nicht zu. Schon nach sechs Minuten stand es durch die entschlossen auftretenden Laupheimer Constantin Striebel, Daniel Amann, Yannick Niederbacher, Robin Pohl und Tim Rodloff 5:0. TSV-Chefcoach Holger Beck sah sich zu einer Auszeit gezwungen.

 

 Langsam kam dann durch Spielmacher Istvan Gaspar, der an diesem Abend bester und aktivster TSV-Angreifer war, etwas Fahrt ins Spiel des Württembergliga-Aufsteigers. Gaspar markierte den ersten TSV-Treffer zum 1:5. Erst ab der 20. Minute fanden die Gäste so langsam zu ihrem Spiel und konnten durch Fabian Hillenbrand und wiederum Istvan Gaspar auf 8:11 verkürzen. Doch wer geglaubt hatte, jetzt ginge ein Ruck durch den TSV, sah sich getäuscht. Viele Ballverluste eröffneten den Rot-Weißen Kontermöglichkeiten, die sie bis zum Seitenwechsel auch 

zu einer verdienten 16:10-Führung konsequent ausnutzten. 

 

Im zweiten Abschnitt sah es zunächst so aus, als ob der TSV den Hausherren etwas näher auf den Pelz rücken könnte. Istvan Gaspar und Patrick Engler verkürzte mit ihren Treffern auf12:16, aber so richtig schien die Aufholjagd nicht zu funktionieren. TSV-Abwehr-Recke und Co-Trainer Frederik Söder ermahnte seine Mitspieler, kräftiger zuzupacken und auf die Zähne zu beißen, was phasenweise dann auch etwas besser klappte. Torhüter Florian Engler und später David Bakos konnten in der Folge auf Grund der verbesserten Abwehrleistung ihrerVorderleute den ein oder anderen Ball parieren und den Abstand zu Laupheim in Grenzen halten.

 

Auch der Bad Saulgauer Angriff agierte jetzt entschlossener. In den letzten fünf Spielminuten sorgte Cristian Aldica mit drei schönen Treffern von Linksaußen wenigstens für eine "gewonnene" zweite Halbzeit.

 

Am Ende waren aber doch die genialen RW-Einzelspieler Constantin Striebel, Tim Rodloff, Dennis Hartmann und Siebenmeterschütze Daniel Ammann zu stark für einen an diesem Abend nicht genügend motivierten TSV. 

Durch diese Niederlage rückten die in der Tabelle unmittelbar hinter dem TSV liegenden Teams weiter näher an die Bad Saulgauer heran. Der Abstand zu Relegationsplatz 13 beträgt nur noch drei Punkte. Das Thema "Kampf um den Klassenerhalt" erhielt neue Nahrung.

 

TSV-Cheftrainer Holger Beck rang in der Rottumhalle nach dem Spiel längere Zeit um Fassung. "Kompliment an Laupheim. Die Mannschaft ist als Team aufgetreten. Wir haben uns dagegen in den ersten zehn Minuten schlecht präsentiert und sind 60 Minuten dem Rückstand hinterhergelaufen. Laupheim hat verdient gewonnen", sagte Beck. "Ich versteh das nicht. Wir haben diese Woche sehr gut trainiert. Man muss aber auch sehen, dass wir aus dem Tabellenkeller kamen und hatten doch in der letzten Zeit in vielen Spielen eine positive Entwicklung gemacht. Ich hoffe, dass wir nächsten Samstag zu Hause im Endspiel gegen Reichenbach an diese positive Entwicklung anknüpfen können", sagte der Coach.

 

Der zweite Vorsitzende der Handballabteilung Alexander Osswald ärgerte sich genauso wie die anderen Vorstandskollegen über die fehlende kämpferische Einstellung seines Teams. "Jetzt haben wir also doch noch ein Endspiel gegen Reichenbach. Wir hätten es einfacher bekommen können. Gegen Reichenbach dürfen wir nicht so beginnen. Am Ende haben wir gezeigt, dass wir es doch noch können. Es wird eng, die hinteren Mannschaften punktenzurzeit. Ich hoffe, dass es reicht", sagte Osswald. 

 

Wie Alexander Osswald war auch der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand von der Leistung seines Teams wenig angetan. "Der gesamte Matchplan war nach sechs Minuten hinfällig. Kein Zweikampf wurde in der Abwehr gewonnen, auf zu vielen Positionen gab es Totalausfälle. Bezeichnend war, dass wir zu lieb agierten und unsere einzige Zweiminuten-Strafe in der ersten Halbzeit auf Grund eines Wechselfehlers bekamen. So dürfen wir nicht in ein Derby gehen. Jetzt haben wir eine absolute Drucksituation und müssen unser nächstes Heimspiel gewinnen", ärgerte sich Hillenbrand.

 

Nächster Gegner ist am kommenden Samstag, den 8. April um 18 Uhr in der Kronriedhalle das Tabellenschlusslicht Reichenbach.

 

TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), S. Kruse (2)M. Kruse, Engler (2), Osterc (2), Zimmerer, Reck, Gaspar (8), Aldica (3), Söder (4), Rosca (3), Hillenbrand (3/davon 1 Siebenmeter).

Die Fotos vom Spiel der Ersten vom Samstag in Laupheim sind online.

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Auf zum Derby nach Laupheim

 

Handball Württembergliga Süd: HVRW Laupheim - TSV Bad Saulgau (Samstag, 19.30 Uhr, Rottumhalle)

 

LAUPHEIM/BAD SAULGAU (tl) - 25 von 28 Spielen hat Württembergliga-Aufsteiger TSV Bad Saulgau bereits absolviert und steht mit 21:29 Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz. Fünf Punkte beträgt der Abstand zu Relegationsplatz 13. Ein halbwegs komfortabler Vorsprung, der jedoch immer noch zur Wachsamkeit mahnt, da die anderen Teams der unteren Tabellenhälfte noch vier Spiele zu absolvieren haben und sich im Moment offensichtlich zu wehren wissen. Doch schon gegen den heutigen Gegner HVRW Laupheim könnten die Bad Saulgauer den Sack fast zumachen. Spielbeginn in der Rottumhalle ist um 19.30 Uhr.

 

Laupheim ist jedoch schwer einzuschätzen. Zeitweise zaubern die Rot-Weißen traumhafte Leistungen aufs Parkett und gewinnen gegen Spitzenmannschaften wie TabellenführerWeilstetten (34:29 vor 14 Tagen), teilweise verliert das Team von Coach Klaus Hornung aber auch gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte. Insgesamt sind die Leistungen des Handballvereins bislang aber konstanter als die des TSV, weshalb Laupheim mit einem ausgeglichenen Punktekonto verdientermaßen vor Bad Saulgau auf Tabellenplatz sieben steht.

 

Das Hinspiel konnte der TSV allerdings nach einer sehenswerten Aufholjagd knapp mit 31:30 für sich entscheiden. Für diese Auswärtsniederlage möchten sich die Laupheimer natürlich zu Hause revanchieren. Die Mannschaft um ihre groß gewachsenen Rückraumspieler Constantin Striebel und Tim Rodloff sowie dem australischen Nationalspieler und Rechtsaußen Timothy Anderson wird gleich von Beginn an versuchen, das Spiel an sich zu reißen, um schnell eine Entscheidung herbeiführen zu können. 

 

Der Schlüssel zum Erfolg für den TSV jedoch könnte in einer aggressiven, zupackenden Abwehr liegen. TSV-Chefcoach Holger Beck hat die Spielweise der Rot-Weißen zusätzlich per Video "studiert". "Die Rückraumachse um Spielmacher Dennis Hartmann, Tim Rodloff und natürlich Constantin Striebel ist äußerst effektiv und setzt auch die Außenspieler sehr gut ein. Den Einzelspielern nach müsste Laupheim eigentlich ganz oben stehen. Die Mannschaft hat zeitweise offenbar etwas launisch gespielt. Gegen Steinheim verliert sie und gegen den unangefochtenen Spitzenreiter Weilstetten gewinnt sie klar", sagt Beck. "Laupheim möchte gewinnen, wir müssen gewinnen. Deshalb haben wir in dieser Woche intensiv trainiert, die Trainingsbeteiligung war gut.

 

Wir wissen, dass es immer noch um den Klassenerhalt geht. Im letzten Spiel gegen den Tabellendritten Unterensingen haben wir trotz der knappen Niederlage gezeigt, dass wir auch mit Spitzenmannschaften mithalten können und gehen deshalb mit der Einstellung 'jetzt erst recht'ins Spiel gegen Laupheim", ergänzt der Chefcoach.

 

Mit Ausnahme von Rückraumschütze Daniel Matt und Rechtsaußen Sebastian Luib sind voraussichtlich alle Akteure an Bord und gesundheitlich einigermaßen fit.

 

Krischan Hillenbrand, der sportliche Leiter des TSV, fiebert besonders mit seine Mannschaft mit und hofft auf die erlösenden Punkte. "Laupheim wird alles daran setzen, die Niederlage im Hinspiel wett zu machen. Unsere Aufgabe ist es, von Beginn an alles reinzuwerfen, um möglichst lange die Partie offen zu halten. Je länger wir auf Augenhöhe agieren, desto größer sind die Chancen, etwas aus der Rottumhalle mitzunehmen. Laupheim wird versuchen, eine schnelle Entscheidung herbeizuführen bzw. die Weichen möglichst früh zu stellen. Wir wissen, dass an einem guten Tag bei uns alles möglich ist und wir richtig unangenehm sein können", sagt Hillenbrand.

 

Der TSV möchte mit Hilfe seiner stets zahlreich mitreisenden Fans Punkte aus der Rottumhalle entführen und setzt auf viele Fahrgemeinschaften.

 

TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Engler, Osterc, Zimmerer, Reck, Gaspar, Aldica, Söder, Rosca.

 

Bad Saulgau verliert klar gegen den Favoriten

Bad Saulgau (tl) - Die Überraschung ist ausgeblieben. Nach dem 28:27-Auftaktsieg gegen den TV Steinheim verlor Handball-Württembergligist TSV Bad Saulgau am gestrigen Sonntag in der Nürtingen Theodor-Eisenlohr-Sporthalle gegen den Aufstiegskandidaten TSV Zizishausen deutlich mit 33:24.

Dem TSV gelang zwar der erste Treffer des Spiels, musste aber in der Folge einen 4:0-Lauf der Hausherren hinnehmen und fast das ganze Spiel über einem Rückstand hinterher laufen. Fabian Kohler brachte durch zwei schöne Treffer die Bad Saulgauer wieder auf 4:3 an die "Schnaken" heran. Immer wieder erhöhte der starke Maximilian Friessnig durch einfache Rückraumtreffer für den Favoriten. Aber die kämpferische Einstellung der Oberschwaben stimmte und in der 16. Minute glich Spielmacher Istvan Gaspar zum 7:7 aus. Zum Leidwesen des TSV wusste Zizishausen aber immer eine Antwort auf die folgenden Aktionen des TSV, jeder Ballverlust der Bad Saulgauer wurde durch Tempogegenstöße der Hausherren, die meist auch erfolgreich abgeschlossen werden konnten, bestraft. Zudem verwandelte der mit acht Treffern beste Torschütze der Gastgeber, Georgis Chatzigietim, die fälligen Siebenmeterstrafwürfe sicher. Der TSV blieb dennoch dran und konnte in der 24. Minute auf 11:10 und in der 26. Minute auf 12:11 verkürzen. Daniel Matt und Fabian Hillenbrand waren die Torschützen. Zwei Fehler des TSV nutzten die Platzherren zur 14:11-Halbzeitführung aus.  Im zweiten Abschnitt häuften sich dann die Fehler auf Seiten der Gäste und die "Schnaken" konnten sich Tor um Tor absetzen, obwohl Ioan Constantin Rosca noch zahlreiche Treffer gelangen. In der 48. Minute lag Zizishausen bereits mit acht Treffern in Front und ließ sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen. Die TSV-Torhüter taten ihr bestes, auch sie konnten die deutliche Niederlage nicht mehr abwenden.

Nicht zum Einsatz kamen Linksaußenspieler Michael Reck, der noch an seiner Halsverletzung laborierte, sowie Patrick Engler.

"Der Sieg für Zizishausen geht in Ordnung. Mit der Höhe der Niederlage bin ich aber unzufrieden. In der ersten Halbzeit haben wir mitgehalten, in der zweiten Hälfte waren wir nicht konsequent genug, um dran zu bleiben", sagte TSV-Coach Nico Bota im Pressegespräch nach dem Spiel. "Wir haben etwas zu hoch verloren, weil wir zu viele kleine Fehler gemacht haben. Jeder kleinste Fehler wird bestraft, das ist der Unterschied zwischen Landesliga und Württembergliga", ergänzte Bota und ist weit davon entfernt, den Kopf hängen zu lassen. "Wir haben nur ein Spiel verloren. Es ist für mich einer der Meisterschaftsfavoriten. Solche Spiele gehören auch dazu. Wir können erhobenen Hauptes ins nächste Heimspiel gehen, das wir natürlich gewinnen wollen", sagte der Coach.

Nächster Gegner ist am kommenden Samstag, den 24. September um 18 Uhr in der Kronriedhalle die HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf. Die HSG stieg ein Jahr vor dem TSV in die Württembergliga auf. "Wir hoffen, gegen die HSG zu punkten. Das ist möglicherweise ein Gegner auf Augenhöhe", sagte der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand.

 

TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), Matt (3/davon 1 Siebenmeter), S. Kruse (1), M. Kruse, Osterc (4), Zimmerer, Hillenbrand (1), Rosca (7), Kohler (4), Gaspar (2), Luib (1), Aldica (1).

 

Aufstiegskandidat Zizishausen wartet am Sonntag auf den TSV

Nürtingen/Bad Saulgau (tl) - Nach dem an Spannung kaum zu überbietenden Saisonauftaktsieg gegen den TV Steinheim wartet auf den Württembergliga-Aufsteiger TSV Bad Saulgau am Sonntag um 17 Uhr in der Nürtinger Theodor-Eisenlohr-Sporthalle mit dem TSV Zizishausen ein ambitionierter Aufstiegskandidat.

Den Bad Saulgauern war nach der "holprigen" Saisonvorbereitung auch noch am ersten Trainingstag in dieser Woche die Erleichterung über den Sieg gegen Steinheim anzumerken. Im Training war die Mannschaft von Coach Nico Bota hoch motiviert und hatte offensichtlich Spaß. "Ich bin zufrieden mit dem Engagement meiner Spieler in dieser Woche. Sie hatten Lust und Laune am Training", sagte Nico Bota. Gleichzeitig zollt der TSV dem Gegner, der im vergangenen Jahr die Saison auf dem dritten Tabellenplatz abschloss, großen Respekt. "Natürlich versuchen wir zu punkten, aber Zizishausen ist klarer Favorit. Es ist eine gute, heimstarke Mannschaft, die geschlossen auftritt und auf allen Positionen bestens besetzt ist. Jeder Spieler kann Tore werfen, das Team ist deswegen kaum auszurechnen", stellt Bota fest. Mit Trainer Holger Breitenbacher hat der Verein außerdem 2015 einen ehemaligen Bundesligaspieler und hervorragenden Experten an Land gezogen. Neben ausgezeichneten Feldspielern besitzt der Gegner auch einen erstklassigen Torhüter: Jimmy Schröter hat schon manchen Angreifer schier zur Verzweiflung gebracht. Gerade beim ersten Saisonspiel am vergangenen Wochenende in Gerhausen parierte der Keeper vier Siebenmeter-Strafwürfe in Folge und trug so wesentlich zum Sieg der "Schnaken" bei. Mit drei Treffern 20:23 zurückliegend, drehte Zizishausen das Match innerhalb der letzten sieben Spielminuten, erzielte fünf Treffer in Folge und siegte mit 25:23.

Trotz der Vorschusslorbeeren für den Gegner lässt sich der TSV Bad Saulgau nicht einschüchtern. "Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie fit ist, kämpfen und laufen kann, sie hat Potenzial. Ich verlange von der ersten bis zur letzten Minute Disziplin. Es muss um jeden Ball gekämpft werden, dann können wir vielleicht auch eine Überraschung schaffen", fordert der Coach.

Hinter dem Einsatz von Abwehrchef Christian Zimmerer (Handverletzung) und Rechtsaußen Michael Reck (Halsverletzung) steht ein Fragezeichen. Ansonsten sind alle Akteure einsetzbar. Neuzugang Cristian Aldica wird so langsam ins Mannschaftsgefüge und Spielsystem integriert. "Es wird immer besser. Im Training läuft das schon ganz gut", freut sich Nico Bota.

Auch der zweite Vorsitzende Alexander Osswald sieht die Kräfteverhältnisse zu Gunsten der Gastgeber. "Wir sind klarer Außenseiter. Das ist nach dem erfolgreichen Landesligajahr eine ganz neue Rolle für uns. Der Gegner ist eine harte Nuss. Vielleicht haben wir den Vorteil, dass uns die Gegner als Neuling noch nicht so richtig kennen und eventuell ein wenig unterschätzen. Chancenlos sind wir nicht, wir fahren nicht hin, um zu verlieren", sagt Osswald.

Verantwortliche und Spieler setzen wiederum auf die Unterstützung der Fans und hoffen auf viele Fahrgemeinschaften. Laut Trainer Bota war die Fankulisse beim ersten Saisonspiel ausschlaggebend für den Sieg.

 

TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), Matt, P. Engler, S. Kruse, M. Kruse, Osterc, Zimmerer, Hillenbrand, Rosca, Reck, Kohler, Gaspar, Luib, Aldica.

TSV siegt im Herzschlagfinale

Bad Saulgau (tl) - "Felsbrocken" sind Spielern, TSV-Verantwortlichen und Fans vom Herzen gefallen, als das gut leitende Schiedsrichtergespann das Saisonauftaktspiel der Württembergliga Süd zwischen dem TSV Bad Saulgau und dem favorisierten TV Steinheim am vergangenen Samstagabend abpfiff.

Das Spiel hätte kaum spannender sein können. Von Beginn an rannte der TSV einem Rückstand hinterher. In der 4. Minute stand es bereits 3:0 für die Gäste und die trotz der Hitze und Ferien gekommenen knapp 500 Zuschauer feuerten pausenlos ihr Team an. Sebastian Luib, zwei Mal Nelu Rosca und Daniel Matt konnten in der 8. Minute auf 4:5 verkürzen. Doch sobald man glaubte, der TSV hätte den Faden gefunden, passierten ärgerliche Abspielfehler, die die routinierte Mannschaft aus Steinheim für sich auszunutzen wusste. Vor allem Klaus Nissle war kaum zu halten und überwand TSV-Torhüter David Bakos ein ums andere Mal. Auch die TSV-Abwehr war zu dieser Zeit noch nicht richtig auf dem Posten, die Feinabstimmung funktionierte nicht immer. Trotzdem konnten die Bad Saulgauer immer wieder ausgleichen, doch die Führung wollte einfach nicht gelingen. Gegen Ende der ersten Halbzeit häuften sich die Fehler im TSV-Angriff plötzlich. Wiederum Klaus Nissle sowie sein Bruder Thomas und Dennis Kaumann legten zur Halbzeit zum 16:12 vor.

 

Nach der Pause rüttelten die Fans mit Trommeln und Parolen ihren TSV so richtig wach. Regisseur Istvan Gaspar kam immer besser ins Spiel und Rückraumakteur Daniel Matt warf aus allen Lagen. Als Michael Reck von Linksaußen zum 16:18 verkürzte wurde die Halle noch lauter. Von rechts traf Fabian Hillenbrand und in der Mitte wurde Nelu Rosca gemeinsam mit Daniel Matt immer stärker. Torhüter Florian Engler, der für David Bakos kam, hielt bravourös und spornte seine Vorderleute zusätzlich an. Trotz dieser Bemühungen hielten die Steinheimer den TSV zwischen der 37. und der 51. Minute stets mit zwei bis drei Toren auf Distanz.

Die Wende kam dann in der 51. Minute, als Kreisläufer Patrick Osterc, Fabian Hillenbrand von Rechtsaußen und Fabian Kohler von Linksaußen dreimal in Folge zum 25:25 trafen. Man konnte kaum mehr sein eigenes Wort verstehen, geschweige denn einen Schiedsrichterpfiff hören, so laut war es zwischenzeitlich in der Halle. Dennis Kaumann brachte den TV nochmals in Führung, Fabian Hillenbrand glich in der 54. Minute zum 26:26 aus. Nun wurde wieder Torhüter David Bakos eingewechselt, der gleich einen Siebenmeterstrafwurf von Florian Mäntele und auch den Nachwurf glänzend parierte. Auf der anderen Seite verwandelte Daniel Matt in der 57. Minute einen Siebenmeter zum 27:27-Ausgleich. In der 59. Minute konnte Nelu Rosca unter dem Jubel der Zuschauer zum 28:27 vorlegen. Der TSV kam schnell wieder in Ballbesitz, verlor aber nach einer Auszeit das Leder. Der letzte Angriff gehörte Steinheim. Torhüter David Bakos konnte die letzten beiden Würfe des Gegner parieren und so lagen sich Fans, Spieler und Funktionäre nach einem unbeschreiblich spannenden Match in den Armen.

Im Pressegespräch bedankte sich Cheftrainer Nico Bota sofort beim Publikum für die großartige Unterstützung. "Das war ein stressiges Spiel und ein richtiger Arbeitssieg. Wir waren immer dran, haben gekämpft und zum Schluss gewonnen. Verdient oder unverdient, das spielt keine Rolle. Steinheim ist eine gute Mannschaft und war der erwartet schwere Gegner", sagte ein sichtlich erleichterter Bota. Auch Daniel Matt freute sich ungemein über den Sieg. "Das gigantische Publikum war ausschlaggebend. Es war der achte Mann für uns. Man hat gesehen, was alles gegen Ende noch möglich ist", sagte Matt. Steinheims Trainer Ralf Riethmüller war dagegen bitte enttäuscht. "Wir haben bis zum Schluss geführt und in den letzten Minuten wegen der Zeitstrafen mit nur vier Leuten gespielt. Das war unter anderem Spiel entscheidend. Wir sind am Ende aber auch am Torhüter gescheitert. Ich sehe das Spiel aber trotzdem positiv. Unser Ziel bleibt ein Mittelfeldplatz", verriet Riethmüller.

Bad Saulgaus sportlicher Leiter Krischan Hillenbrand war mit dem Start ebenfalls zufrieden. "Wir haben den Kampf angenommen, die Mannschaft hat sich trotz des Rückstandes nie aufgegeben. Ich hoffte auf zwei Punkte und zum Glück hat es geklappt. Es ist noch Luft nach oben", resümierte der Sportchef.

Nächster Gegner ist am Samstag um 17 Uhr der TSV Zizishausen. "Zizishausen ist für mich Aufstiegesfavorit. Wir möchten dort gut aussehen", sagte Hillenbrand.

 

TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), Matt (5/davon 1 Siebenmeter), P. Engler, S. Kruse, Hillenbrand (3,) Osterc (4), Zimmerer (1), Rosca (8/4), Reck (3), Kohler (1), Gaspar (2), Luib (1), Aldica.

 

TSV-Damen mit Sieg und Niederlage im Pokal

In der ersten Runde des württembergischen Verbandspokals hatten es die Bezirksliga-Frauen des TSV Bad Saulgau am vergangenen Samstag in der Kronriedhalle mit zwei Württembergligisten zu tun. Im ersten Match stand das Team von Trainer Stephan Utzinger der SG Burlafingen/Ulm gegenüber. Der TSV war anfangs Spiel bestimmend, führt sogar mit fünf Treffern und verlor am Ende hauchdünn mit 14:15. Nächster Gegner war die favorisierte TG Biberach. Der TSV kämpfte wiederum vorbildlich, ließ sich auch nicht durch die aggressive 3:2:1-Abwehr der Gäste aus der Ruhe bringen und siegte völlig verdient mit 19:17. Da die SG Burlafingen/Ulm auch gegen Biberach gewann, erreicht die Spielgemeinschaft die nächste Pokalrunde. "Die Mädels haben das, was wir trainiert haben 1:1 umgesetzt. Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden und es zeigt sich, dass wir mit Württembergligisten durchaus mithalten können", freute sich Trainer Stephan Utzinger nach den beiden Begegnungen.  

TSV Bad Saulgau lädt zum Saisonauftakt gegen Steinheim

Bad Saulgau (tl) - Los geht's. Nach fast fünf Monaten Abstinenz kann sich "Handball-Bad Saulgau" ab heute wieder auf hoffentlich spannende Handballspiele in der Kronriedhalle freuen. "Wir haben die meisten, die besten und die treuesten Fans", sind sich Spieler und Vereinsverantwortliche einig und sind heiß auf den heutigen Saisonauftakt um 18 Uhr in der Kronriedhalle gegen die kämpferisch und spielerisch vorbildliche Mannschaft des TV Steinheim, die ein Jahr vor dem TSV in die Württembergliga aufstieg.

Wunsch der TSV-Funktionäre ist es, dass sich TSV kämpferisch und spielerisch sofort gut präsentiert und gleich in den ersten beiden Heimspielen punktet. "Steinheim und die Spielgemeinschaft Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf sind unsere ersten Heimgegner. Das sind zwar starke Teams, aber ich meine, wir sind auf Augenhöhe. Da sollten wir möglichst Punkte holen. Unser Ziel ist, möglichst schnell nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. Das wird schwer, da das spielerische Niveau in der Württembergliga ein ganz anderes wie in der Landesliga ist. Es sind unheimliche starke Mannschaften dabei", sagt der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand.

Der TSV ist nach durchwachsener Testspielleistung wieder fast komplett und hat sich diese Woche nochmals intensiv auf den Saisonauftakt vorbereitet. Eine Kostprobe der Stärke des TV Steinheim bekam der TSV vor einer Woche, als er in der ersten Runde des württembergischen Verbandspokals gegen die Ostälbler stets im Hintertreffen war und mit 20:21 verlor. "Steinheim ist Favorit. Auch in der vorletzten Saison haben wir gegen Steinheim verloren. Aber wir gehen mit voller Energie zur Sache und möchten unseren Zuschauern gleich ein schönes und hoffentlich erfolgreiches Handballspiel zeigen", sagt Erfolgstrainer Nico Bota, der sein Team mit Frederik Söder auf den Saisonauftakt eingestimmt hat. Auch der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand fiebert dem Saisonauftakt entgegen. "Jeder weiß jetzt nach der für uns lehrreichen Vorbereitung, um was es geht, jeder muss Einhundertprozent geben. Es wird ein knallharter Kampf mit enorm starken Mannschaften in der Liga. Die ersten beiden Heimspiele sollten wir für uns gleich positiv gestalten, es sind Gegner, die vor einem Jahr bei uns in der Landesliga spielten. Es wäre sehr hilfreich, wenn drei oder vier Punkte dabei herauskommen", sagt Hillenbrand.

Der TSV möchte aus einer stabilen Abwehr heraus um ihre Chefs Christian Zimmerer und Simon Kruse im Angriff mit Spielmacher Istvan Gaspar und dem 23jährigen Neuzugang Cristian Aldica Akzente setzen. Es soll schnell und variabel gespielt werden, ohne dabei aber zu hektisch zu werden. So fordert es jedenfalls das Trainergespann Bota/Söder.

Die Verantwortlichen "puschen" das eigene Team nicht ohne Grund, da die meisten Mannschaften der Württembergliga sehr ambitioniert sind und personell enorm "aufgerüstet" haben. So hat beispielsweise der TV Weilstetten mit der Verpflichtung des Nationalspielers und Kreisläufers Christoph Theuerkauf einen Riesen Coup gelandet. Wie lange der ehemalige Magdeburger und Balinger Bundesligaakteur für Weilstetten spielt ist allerdings ungewiss. Auch der heutige Gegner Steinheim hat mit Daniel Kovacs einen wurfgewaltigen Rückraumspieler vom Ligakonkurrenten Herbrechtingen/Bolheim geholt. Seine Wurfstärke demonstrierte er bereits letzte Woche beim Pokalspiel in Bad Saulgau. Weiter sind Paul Dommer vom TV Treffelhausen und Florian Mäntele vom TV Reichenbach sowie der groß gewachsene Heininger Jan Philipp Terbeck neu zur Mannschaft gestoßen. Bei so vielen hochkarätigen Neuzugängen kann Coach Klaus Riethmüller den Weggang von Leistungsträger David Wittlinger (zum Drittligisten Pfullingen) und Abwehrchef Gaschler (pausiert) leichter verkraften. Eine Bank für den Turnverein sind wie auch in den letzten Jahren die äußerst erfahrenen Brüder Thomas und Klaus Nißle sowie Shooter Dennis Kaumann, über die die meisten Angriffe eingeleitet werden. Außerdem ist der bärtige Torhüter Michael Schuler in der Württembergliga einer der besten seiner "Zunft". Doch die TSV-Keeper David Bakos und Florian Engler stehen ihm sicherlich in nichts nach.

 

TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), Matt, P. Engler, S. Kruse, M. Kruse, Osterc, Zimmerer, Rosca, Reck, Kohler, Gaspar, Luib, Aldica.

 

 

TSV-Damen starten im Pokal

Auch die TSV-Damen von Trainer Stephan Utzinger starten am Samstag in der Kronriedhalle in die Saison und brauchen die Unterstützung ihrer Fans. Wie bei den Herren, wird auch bei den Damen die erste Pokalrunde als Miniturnier ausgetragen. Um 13 Uhr empfängt der Bezirksligaaufsteiger die SG Burlafingen/Ulm und um 14.30 Uhr heißt der nächste Gegner TG Biberach.  

HVW-Pokal 1. Runde

Es ist noch etwas Sand im Getriebe - Vöhringen ist weiter, Steinheim und der TSV scheiden aus

 

Bad Saulgau (tl) - Am Samstag, den 3. September war der TSV Bad Saulgau Gastgeber bei der ersten Runde des württembergischen Verbandspokals, der wie gewohnt als Miniturnier mit drei Teams ausgetragen wurde. Mit dabei waren der favorisierte Württembergligist TV Steinheim, Württembergligaabsteiger SC Vöhringen und der TSV Bad Saulgau. Gespielt wurden jeweils 2 x 20 Minuten. Vor etwa 250 Zuschauern setzte sich am Ende überraschend der klassenniedrigste SC Vöhringen durch. Der TSV schied als Tunierzweiter nur knapp aus. Auch für Steinheim war die erste Pokalrunde schon Endstation. Der TSV konnte wiederum nicht mit komplettem Kader antreten. Es fehlten Simon Kruse und Fabian Kohler verletzungsbedingt sowie Patrick Osterc und Manuel Kruse aus persönlichen Gründen.

Bei der ersten Begegnung trafen Steinheim und der TSV aufeinander und sofort wurde deutlich, dass beim TSV das Zusammenspiel noch nicht optimal lief, die Zuspiele waren teilweise ungenau, die Laufwege wenig automatisiert. Auch die Absprach in der Defensive ließ ab und an zu wünschen übrig. Anders trat Favorit Steinheim auf, der bereits auf ein Jahr Württembergligaerfahrung verweisen kann. Druckvoll und kombinationsschnell begannen die Ostälbler und hatten in Denis Kaumann und den Brüdern Thomas und Klaus Nißle sowie Neuzugang Daniel Kovacs (von Herbrechtingen/Bolheim) sehr agile, erfahrene Akteure in ihren Reihen. Die Gäste nahmen schnell das Heft in die Hand und lagen stets mit einigen Treffern in Front. Erst langsam kam der TSV, angetrieben von Mittespieler Istvan Gaspar, in Gang. Daniel Matt, Michael Reck und Nelu Rosca konnten den Abstand mit ihren Treffern in Grenzen halten. Dann durfte Neuzugang Cristian Aldica, der endlich seinen Spielerpasse vom DHB erhalten hatte, zum ersten Mal für den TSV aufs Parkett und machte gleich mit einem Treffer von halblinks auf sich aufmerksam. Die TSV-Torhüter David Bakos und Florian Engler hielten, was zu halten war, konnten trotzdem nicht verhindern, dass Steinheim zur Halbzeit mit 14:9 führte. In Hälfte zwei steigerte sich der TSV und kam drei Mal durch Daniel Matt, einmal Sebastian Luib und Michael Reck auf 14:16 an den Favoriten heran. In der Folge wurde es nochmals richtig spannend, als der TSV - allerdings etwas spät - zur Aufholjagd blies. Nelu Rosca und Michael Reck konnten bis auf 20:21 (Endstand) verkürzen, doch mehr war nicht drin. Steinheim siegte knapp, aber letztendlich verdient.
Als Verlierer mussten die Einheimischen gleich auf dem Parkett bleiben und gegen den SC Vöhringen antreten. Der TSV trat nun etwas beherzter auf, war im Kombinationsspiel aber längst noch nicht sicher, hatte leichte Feldvorteile und führte meist mit ein, zwei Treffern. Bein Stande von 10:8 für den TSV wurden die Seiten gewechselt. Die meisten Akteure konnten sich in die TSV-Torschützenliste eintragen. Vöhringen versuchte, die Abwehr zu stabilisieren und der TSV tat sich schwer mit der Verwertung seiner Chancen. Trotzdem setzte sich mit Bad Saulgau der Ligahöhere am Ende verdient mit 17:15 durch und wartete nun gespannt auf das dritte und letzte Spiel Vöhringen - Steinheim.
Zur Überraschung der Fans drehte nicht Steinheim, sondern Vöhringen auf, kombinierte geschickt, war sehr agil und war in der Chancenverwertung sehr konsequent. Der SC führte schnell mit 4:0, 7:3 und 12:8 und hielt die Steinheimer auch zur Halbzeit mit 15:11 auf Distanz. Die Steinheimer Abwehr agierte viel zu statisch und hatte den schnellen Vöhringer Angreifern nicht viel entgegenzusetzen. Der neu eingewechselte junge Steinheimer Torhüter war nicht selten auf sich allein gestellt. Völlig verdient gewann Vöhringen gegen den Württembergligisten auch in dieser Höhe verdient mit 27:22.
Jedes Team hatte damit 2:2 Punkte auf seinem Konto. Auf Grund des besseren Torverhältnisses erreichte Vöhringen die zweite Pokalrunde. Der TSV wurde Tunierzweiter, Steinheim dritter.
"Das war ein guter Trainingstag für uns. Es ist schade, dass wir die zweite Runde nicht erreicht haben, aber die Liga ist für uns wichtiger. Wir haben gegen Steinheim in den ersten zehn Minuten schlecht gespielt und deshalb verloren", sagte TSV-Coach Nico Bota im Presseinterview nach dem Spiel. "Steinheim ist eine kompakte, starke Mannschaft mit kombinationsreichem Spiel und sehr guten Akteuren. Es ist nichts verloren, wir haben gelernt und müssen in der kommenden Trainingswoche bis zum Saisonstart am Samstag unseren Spielfluss verbessern. Dann sind auch Kreisläufer Patric Osterc, und hoffentlich die verletzten Simon Kruse und Fabian Kohler wieder dabei", sagte Bota.
Auch der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand stieß ins gleiche Horn. "Es war ein guter, lehrreicher Trainingstag für uns. An der Feinabstimmung muss noch einiges gearbeitet werden. Unser junger Neuzugang Cristian Aldica hat sein erstes Spiel bestritten und muss natürlich nach und nach integriert werden. Er zeigt gute Ansätze, ist sehr sympathisch und mannschaftsdienlich", sagte Hillenbrand. "Das heutige Ergebnis ist vielleicht gar nicht schlecht. Es ist jetzt auch dem letzten klar geworden, um was es geht und was noch zu tun ist. Dadurch, dass bei der Vorbereitung im August urlaubsbedingt immer viele Leute fehlten, haben wir einen Trainingsrückstand. Das Gute ist, dass wir in allen Bereichen noch Potenzial nach oben haben", sagte der sportliche Leiter und hofft, in den ersten zwei Heimspielen der Vorrunde am 10. September um 18 Uhr wieder gegen den TV Steinheim und am 24. September gegen Winzingen/Wißgoldingen punkten zu können.

Der TSV spielte mit Bakos, F. Engler (beide im Tor), Gaspar, Rosca, Zimmerer, P. Engler, Aldica, Luib, Matt, Reck, Hillenbrand.

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