Die Corona Hygieneregeln

Mit den folgenden Hygieneregeln des deutschen Handballbundes (DHB) während der Corona-Zeit soll ein Einstieg zurück zur Normalität geregelt werden.

Alle Teilnehmer der Handballtrainings, sowie die Trainer, Betreuer und Verantwortlichen verpflichten sich, die Regeln zu respektieren und die Übungseinheiten nach diesen Regeln abzuhalten.

 

Grundsatz:

Das höchste Gut ist die Gesundheit aller Mitglieder. Diese gilt es stets zu schützen.

Deshalb können Trainingseinheiten nur dann abgehalten werden, wenn kein akuter Vorfall bzw. Verdacht einer Infektion an SARS-CoV-2 bekannt ist. Sobald ein Mitglied der Trainingsgruppe einen nachvollziehbaren Verdacht aufweist oder gar infiziert ist, muss der Trainingsbetrieb der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Trainingsgruppe rückverfolgt und eingestellt werden.

 

ABSTANDSREGELUNG BEACHTEN
Bei Kleingruppen- und Mannschaftstraining sollte zu jedem Zeitpunkt 2 Meter Mindestabstand eingehalten werden. Bei Laufeinheiten liegen keine einheitlichen Empfehlungen vor, dennoch sollten größere Abstände beim Hintereinander-
Laufen eingehalten werden.
Es werden mindestens 10 m empfohlen, um das Durchlaufen der Atemwolke zu verhindern. Beim nebeneinander Laufen werden 4-5 Meter Mindestabstand empfohlen.


KEIN KÖRPERKONTAKT
Jeglicher Körperkontakt ist zu vermeiden, um eine mögliche Verbreitung des Virus innerhalb der Kleingruppe zu stoppen. Dazu zählen u.a. Hilfestellungen mit Körperkontakt, Handschläge zur Begrüßung, Zweikämpfe, Umarmungen.


GRÜNDLICHES HÄNDEWASCHEN
Vor, nach und gegebenenfalls auch während des Trainingsbetriebs sollten die Hände gründlich entlang der Hygieneregeln des RKI gewaschen werden, um eine Verbreitung des Virus bzw. eine Ansteckung zu vermeiden. In den Sanitäranlagen muss mindestens Flüssigseife bereitgestellt werden. Einen genauen Leitfaden mit Hinweisen zur Händehygiene sind unter www.dhb.de/returntoplay  zu finden

 

RICHTIGES HUSTEN UND NIESEN
Um keine Krankheitserreger weiterzuverbreiten und andere vor Ansteckung zu schützen, sollten Erkrankte die folgenden allgemeinen Regeln beachten:
• Abstand von mindestens einem Meter von anderen Personen einhalten und wegdrehen
• Niesen oder husten am besten in ein Einwegtaschentuch, das nach einmaligem
Gebrauch in einen Mülleimer mit Deckel geschmissen wird
• Ist kein Taschentuch griffbereit, sollte die Armbeuge vor Mund und Nase gehalten und ebenfalls dabei von anderen Personen abgewendet werden
• Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!


KLEINGRUPPENTRAINING UND DOKUMENTATION
Zunächst sollte der Trainingsbetrieb in Kleingruppen bis zu einer Gruppengröße von max. 10 Sportler*innen durchgeführt werden. Die Kleingruppen sollten sich stets aus denselben Sportler*innen und Trainer*innen zusammensetzen und dokumentiert werden.
Gegebenenfalls kann die Gruppengröße nach Anpassung der Regelungen durch Bund und Länder erhöht werden.
(Dokumentationsbögen unter www.dhb.de/returntoplay)


OUTDOOR TRAINING BEVORZUGEN
Bis es zu einer Freigabe der Turn- und Sporthallen kommt, sollte das gemeinsame Kleingruppen-Training im Freien (z.B. Rasen-, Kunstrasen-, Sand-, Beton- oder Tartan-/ Kleinspielfeldplätze) durchgeführt werden.


REINIGUNG VON MATERIALIEN
Das RKI äußert sich diesbezüglich wie folgt: „In diesem Zusammenhang wird auch darauf hingewiesen, dass die konsequente Umsetzung der Händehygiene die wirksamste Maßnahme gegen die Übertragung von Krankheitserregern auf oder durch Oberflächen darstellt. […] Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d.h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv und auch aus Arbeitsschutzgründen bedenklich, da Desinfektionsmittel eingeatmet werden können.
Auch Raumbegasungen zur Desinfektion sind hier grundsätzlich nicht erforderlich.“
www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Reinigung_Desinfektion (Stand: 04.04.2020)


BELÜFTUNG GESCHLOSSENER RÄUMLICHKEITEN
Bei der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs in Turn- und Sporthallen bzw. generell in geschlossenen Räumlichkeiten sollte auf eine ausreichende und regelmäßige Belüftung des Innenraums geachtet werden.


UMZIEHEN UND DUSCHEN
Die Sportler*innen und Trainer*innen duschen und ziehen sich ausschließlich zu Hause um und kommen dementsprechend schon in Sportkleidung zum Training.


STEUERUNG DES ZUTRITTS IN DIE RÄUMLICHKEITEN
Wenn möglich, ist bei einem Indoor-Trainingsbetrieb zwischen Ein- und Ausgängen zu differenzieren, um Warteschlangen bzw. das Aufeinandertreffen verschiedener Kleingruppen zu vermeiden. Ebenso sollten keine Personen in Eingangs- und Durchgangsbereichen verweilen.


INDIVIDUELLE AN- UND ABREISE
Die An- und Abreise zu Trainingseinheiten sollte stets individuell unter Berücksichtigung der Richtlinien (Mund-Nasenschutz-Maske in öffentlichen Verkehrsmitteln usw.) erfolgen.
Fahrgemeinschaften mit Trainer*innen oder Trainingspartner*innen vom und zum
Training sind zu vermeiden und im Ausnahmefall nur unter Verwendung einer Mund- Nasen-Schutzmaske zulässig.


NUTZUNG VON (EIGENEN) MATERIALIEN
Generell wird empfohlen eigene Materialien, wie Handbälle etc., im Trainingsbetrieb zu nutzen. Ansonsten sollten Bälle ausschließlich in den jeweiligen Kleingruppen verwendet und markiert werden.


UMKLEIDEKABINEN GESCHLOSSEN HALTEN
Umkleidekabinen bleiben stets verschlossen. Toiletten müssen wir ggf. noch auf
sanitäranlagen erweitern. Corona-Schutzverordnung anschauen.


RISIKOGRUPPEN SCHÜTZEN
Sportler*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen etc., die Teil der Risikogruppe sind (unter anderem auch mit relevanten Vorerkrankungen), oder mit Risikogruppen in direktem Kontakt stehen, wird empfohlen vorerst nicht eingesetzt zu werden. Sollten sich Personen trotz der Zugehörigkeit zu der Risikogruppe entscheiden am Handballbetrieb teilzunehmen, liegt dies und die Folgen dieser Entscheidung in der Verantwortung des Einzelnen.


VERSAMMLUNGEN UND FESTE
Auf (Mitglieder-)Versammlungen, Sitzungen in Vereinsheimen etc. sollte gänzlich verzichtet werden. Es wird empfohlen derartige Veranstaltungen online durchzuführen. Auch die Ansammlung von wartenden Personen sollte versucht werden zu vermeiden.


FESTLEGUNG EINES CORONA-BEAUTRAGTEN
Es wird empfohlen eine verantwortliche Person zur Qualitätssicherung und zur Einhaltung der Richtlinien zu benennen, die dafür Sorge trägt, dass alle nötigen Regelungen eingehalten werden (zum Beispiel Kennzeichnung der Ein- und Ausgänge, Bereitstellung von Desinfektionsmittel). Sie können für das Nichteinhalten der Vorschriften allerdings nicht haftbar gemacht werden.

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