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Der TSV bringt wieder nichts Zählbares mit


Es ist wie verhext. Wieder ging der TSV Bad Saulgau in einem Auswärtsspiel nach starkem Beginn als Verlierer vom Platz. Diesmal beim Tabellensechsten TSV Denkendorf, der Bad Saulgau am vergangenen Samstagabend mit 37:29 in die Schranken wies. Der TSV Bad Saulgau begann konzentriert, legte meist ein, zwei Treffer vor und war zumindest in der ersten Viertelstunde die bessere Mannschaft. Gegen Ende der ersten Hälfte ließ der TSV die Gastgeber dann etwas ziehen. Hinzu kam, dass kurz vor der Pause gleich gegen zwei Bad Saulgauer Akteure Zeitstrafen verhängt wurden und der TSV Anfang des zweiten Abschnitts fast zwei Minuten lang in doppelter Unterzahl spielen musste, was Denkendorf mit einem 4:0-Lauf bestrafte. Trotzdem war die Partie bis zur 45. Minute noch völlig offen. Die Bad Saulgauer lagen nur mit zwei Toren im Hintertreffen (24:26), alles schien möglich. Selbst in der 50. Minute betrug der Rückstand nur drei Treffer und Bad Saulgau war im Ballbesitz. Der A-Jugendliche Spielmacher Niklas Gönner war kaum zu bremsen, traf selbst acht Mal und auch Jochen Schäfer und Marco Weisser waren gut in Form. Dann aber brach der TSV zum Leidwesen der mitgereisten Fans etwas ein. Eine schlechte Chancenverwertung, verworfene Siebenmeter und zwei Zeitstrafen für Jochen Schäfer und Marco Weisser spielten den cleveren Hausherren in die Karten, die Treffer um Treffer davonzogen.

Der Sieg für die Hausherren war sicherlich verdient, fiel aber ein paar Tore zu hoch aus. Letztendlich waren für die Badstädter insgesamt neun Zeitstrafen, die frühe Disqualifikation (21.) für Bad Saulgaus Rückraumschützen Marc Kuttler (Gesichtstreffer) und drei verworfene Siebenmeter einfach nicht zu kompensieren. Der Gegner musste dagegen nur sechs Mal die Strafbank drücken und konnte beide Siebenmeter verwandeln. Trotzdem versuchte der TSV immer wieder ran zu kommen, letztendlich vergeblich. Wie TSV-Trainer Thomas Potzinger im Vorfeld schon kommunizierte, spielten beim Gegner die Gebrüder Nick und Mattis Ries im Rückraum sowie Heiko Glatzel und Thimo Piskureck sehr stark und waren diesem Abend für den TSV eine Nummer zu groß. "Wir haben gut begonnen, hatten dann aber leider viel zu viele Fehlwürfe. Die vielen Zwei-Minutenstrafen und das ständige Unterzahlspiel kosteten zusätzlich viel Kraft. Alle rackerten sich ab, Niklas Gönner war sehr gut im Angriff, Marco Weisser war überall. Wir waren immer wieder dran und in den entscheidenden Phasen machten wir dann wieder Fehler. Außerdem hatten unsere drei Torhüter heute keinen glücklichen Tag. Auch das gibt es mal. Trotzdem waren wir niemals acht Tore schlechter als unser Gegner", analysierte Thomas Potzinger das Match. "Jetzt müssen wir eben wieder im Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt Punkte sammeln. Es bleibt uns nichts anderes übrig", sagte Potzinger.

Nächsten Samstag, den 16. März sollte der TSV den Heimvorteil nutzen. Gegner ist um 18 Uhr in der Kronriedhalle Tabellennachbar TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen.

 

TSV: Bakos, Schmid, Maas alle im Tor, Dück (3), Schäfer (9/davon 4 Siebenmeter), Weisser (5), Kuttler, Fritz (1), Kilian, Martin, Kilian (1), Kohler, Gönner (8), Jung (1), Schnell (1).

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