Bad Saulgau geht in Wangen unter

 

Handball-Württembergliga Süd: MTG Wangen - TSV Bad Saulgau 44:28 (19:13)

 

WANGEN/BAD SAULGAU (tl) - Da waren gut 100 TSV-Fans meist gut gelaunt und mit einer positiven Einstellung nach Wangen zum Derby-Klassiker gereist, doch die Hoffnung zerschlug sich recht schnell. 

Der erste Treffer der Partie gehörte zwar dem TSV - Kreisläufer Patrick Osterc traf in gewohnt spektakulärer Manier -, doch das war's dann schon und die Abwärtsspirale drehte sich mit Schwindel erregender Geschwindigkeit. Der MTG schaltete den Turbo ein und kombinierte, dass dem TSV Hören und Sehen verging. MTG-Spielmacher Aaron Mayer wurde zwar von Fabian Kohler und später Michael Reck eng gedeckt, doch er konnte trotzdem des Öfteren die Strippen ziehen und seine Mitspieler sehr gut in Szene setzen. War er mal außer Gefecht, sprangen Bruder Elia und der an diesem Abend beste Wangener Akteur und zehnfache Torschütze Stefan Rosenwirth in die Presche. Bei den Bad Saulgauern war Fabian Hillenbrand der mutigste Spieler, übernahm als einer der wenigen immer wieder Verantwortung und verkürzte in der 18. Minute auf 7:10. Doch wer gedacht hatte, jetzt würde der TSV zum Sturm blasen, sah sich getäuscht. Das Gegenteil war der Fall. Die Fehler häuften sich, die Abwehr stand meist nicht gut,  war zu zaghaft und ließ die quirligen und selbstbewusst auftretenden Platzherren gewähren. So standen die TSV-Torhüter Florian Engler und David Bakos häufig auf verlorenem Posten und konnten einem Leid tun. 

 

Nicht nur der Wangener Rückraum, sondern vor allem auch die Außenspieler trumpften groß auf und hatten meist genug Raum, um noch zwei, drei Schritte zur Mitte zu machen und "einzunetzen". Chefcoach Holger Beck konnte einwechseln, wen er wollte, es lief einfach nichts beim TSV. Erschwerend kam hinzu, dass sich Rückraumschütze Daniel Matt krank meldete, Co-Trainer Frederik Söder, der als Abwehrstabilisator vorgesehen war, sich bei der letzten Trainingseinheit verletzte und ebenfalls passen musste. Auch Spielmacher Istvan Gaspar war wegen einer Rippenverletzung, die er sich bei einem Foul im letzten Spiel gegen Wolfschlugen zuzog, stark angeschlagen und kam nur wenig zum Einsatz. Es war wie verhext, es lief für den TSV einfach alles schief an diesem Abend. 

Immer wieder war es Fabian Hillenbrand, der sein Team aus der Lethargie holte und oft selbst die Initiative ergriff. Egal ob aus dem Rückraum, von Rechtsaußen oder bei Siebenmeter-Strafwürfen, er war sich für nichts zu schade und war mit zehn Treffern gemeinsam mit Stefan Rosenwirth Torschützenkönig der Begegnung. Das trug freilich nur zur Ergebniskosmetik bei, verhinderte aber noch Schlimmeres. Am Ende war der 44:28-Sieg für Wangen sogar in dieser Höhe verdient. 

"Verlieren gehört zum Sport dazu. Nur so dürfen wir uns überhaupt nicht präsentieren. Mir fehlen die Worte. Ich habe Dinge auf dem Feld gesehen, bei denen ich gedacht habe, dass wir sie hinter uns gelassen haben. Keine Körpersprache, wir waren pomadig, kein Wille eine Eins-zu-Eins-Situation im Angriff wie in der Abwehr zu hundert Prozent anzugehen. Ich bin einfach nur enttäuscht", sagte der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand im Pressegespräch nach dem Spiel. 

Jetzt gilt es, in der kommenden zweiwöchigen Spielpause die demütigende Niederlage aus den Köpfen zu bekommen und nach vorne zu schauen. Es muss jedenfalls eine enorme Leistungssteigerung her, um in den letzten sieben Saisonspielen noch die für den Klassenerhalt notwendigen fünf, sechs Punkte einfahren zu können. Das nächste Spiel findet am Samstag, den 4. März um 20.15 Uhr in Gerhausen statt. Der TV Gerhausen ist direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. Bad Saulgau ist Tabellenelfter, Gerhausen dreizehnter. 

 

TSV: Bakos, F. Engler (1) (beide im Tor), S. Kruse (3)Rosca (3/davon 2 Siebenmeter), Engler, Osterc (4)Zimmerer, Luib (3), Kohler (1), Hillenbrand (10/4)Reck, Gaspar, Aldica(3).

 

Die Fotos vom Spiel der Ersten vom Samstag sind online.

 

Danke an Stephan Schranz

 

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TSV muss nach Wangen in die Hölle Süd

 

Handball Württembergliga Süd: MTG Wangen - TSV Bad Saulgau (Samstag, 20 Uhr Argenhalle)

 

WANGEN/BAD SAULGAU (tl) - Ob Württembergliga-Aufsteiger TSV Bad Saulgau "kein wirklich Furcht einflößender Gegner" ist, wie auf der Homepage der MTG Wangen aus einem Artikel der Schwäbischen Zeitung Wangen zitiert wird, wird sich weisen.

Auf jeden Fall hat die Mannschaft von Cheftrainer Holger Beck im Gegensatz zur letzten Woche mit viel Engagement trainiert und hofft, am heutigen Samstag um 20 Uhr in der Argenhalle gegen den ehemaligen Oberligisten Wangen punkten zu können. Das Hinspiel ging mit 35:30 klar an den Favoriten. Doch so einfach möchte es der TSV den Gastgebern diesmal nicht machen. Zwar hatte der TSV in der letzten Woche bei der Niederlage gegen Wolfschlugen mangels Training, Kampfgeist und Wurfqualität einen kleinen Leistungsabfall zu beklagen, das Trainergespann Holger Beck/Frederik Söder arbeitete jedoch in dieser Woche enorm daran, diesen Mangel zu beheben. 

 

DieTrainingsbeteiligung war diesmal höher und die Intensität größer. Die meisten Akteure haben ihre Verletzungen oder Krankheiten halbwegs auskuriert, nur Rückraumschütze Daniel Matt und Kreisläufer Manuel Kruse müssen passen. Hinter dem Einsatz von Spielmacher Istvan Gaspar steht jedoch noch ein Fragezeichen, weil er noch an den Verletzungsfolgen eines Fouls beim Spiel gegen Wolfschlugen laboriert. 

 

Mit 17:23 Punkten liegt der TSV zwar immer noch im Soll, doch um die Klasse zu halten, werden sicherlich noch fünf, sechs Punkte von Nöten sein. Einige schlechter positionierten Mannschaften haben am vergangenen Wochenende gewonnen, so dass der Abstand auf Relegationsplatz 13 auf vier Punkte geschmolzen ist. Wangen war auch in der Vergangenheit ein für die Bad Saulgauer immer schwer zu spielender Gegner, wobei der TSV meist den Kürzeren zog. Der letzte Pflichtspielsieg gegen den MTG liegt schon sieben Jahre zurück. 900 Zuschauer feierten damals in der Kronriedhalle frenetisch den 32:27-Erfolg ihres TSV, der damals ebenso in der Württembergliga rangierte. 

 

Wangens Trainer Timo Feistle, der seinen Vertrag nicht über die Saison hinaus verlängerte, kann auf einen sehr ausgeglichenen Kader verweisen. Star der Truppe ist unbestritten der junge Mittespieler Aaron Mayer, aber auch Kapitän Sebastian Staudacher am Kreis und Routinier Stefan Rosenwirth auf Linksaußen und im Rückraum sorgen ständig für akute Torgefahr. "Wir versuchen, mit einer aggressiven Deckung die Wangener Angriffsmaschine und auch diese drei Spieler in den Griff zu bekommen. Wangen ist natürlich der Favorit. Wir haben nur eine Chance, wenn wir das hohe Tempo der Gastgeber mitgehen und selbst, wenn sich die Gelegenheit ergibt, schnelle Tempogegenstöße laufen", sagt TSV Cheftrainer Holger Beck. "Wir haben gut trainiert und hoffen, mit der richtigen Einstellung ein oder zwei Punkte einfahren zu können", ergänzt Beck. 

 

Auch der sportliche Leiter des TSV Krischan Hillenbrand sieht Wangen eindeutig in der Favoritenrolle. "In Wangen sind wir der klare Außenseiter. Wangen hat uns zu Hause dominiert. Wir können dort befreit aufspielen, weil wir auch deutlich stärker und gefestigter sind als in der Hinrunde. Es muss aber eine deutliche Leistungssteigerung her, um überhaupt dran denken zu können, hier etwas mitzunehmen. Ich bin optimistisch und ich will einen Fight sehen, dann kommt der Rest von ganz allein", sagt Hillenbrand. 

 

 

Da die Wangener Argenhalle, auch "Hölle Süd" genannt, ähnlich wie die Kronriedhalle in Bad Saulgau bei Handballspielen meist einem voll besetzten Hexenkessel gleicht, hofft der TSV auf viele Fahrgemeinschaften und die lautstarke Unterstützung seiner Fans.

 

TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), S. Kruse, Rosca, Engler, Osterc, Zimmerer, Luib, Kohler, Hillenbrand, Reck, Gaspar, Aldica

Tabellenletzter gegen Tabellenerster 

(TSV Bad Saulgau Damen – SC Lehr 2 20:21 (9:9)

 

Als der SC Lehr 2, derzeitiger Tabellenführer der Frauen-Bezirksliga, zu Gast im heimischen Kronriedwar, schienen die Rollen klar verteilt. Die Damenmannschaft um Stephan Utzinger konnte bis jetzt lediglich zwei Punkte durch einen Sieg gegen die SG Ulm/Wiblingen in der Hinrunde auf ihrem Konto verzeichnen. Viele Spiele wurden nur knapp verloren, andere wiederum ließen deutlich erkennen, warum die Damen des TSV auf dem letzten Platz der Bezirksliga stehen.

 

So hatte man sich gegen den Tabellenführer SC Lehr 2 keine großen Chancen ausgerechnet, man wollte sich jedoch auch nicht vor heimischen Publikum vorführen lassen. Die Damen betraten somit, sich durchaus um die verteilten Rollen bewusst, das Spielfeld. 

 

Die Damen des SC Lehr 2 fanden sich jedoch gleich zu Beginn der Partie nicht gut in der Bad Saulgauer Abwehr zurecht, zumindest nicht so, wie man es von einem Tabellenersten erwartete. Julia und Nora Gerster dirigierten ihre Mitspielerinnen in der Abwehr. Durch schön herausgespielte Chancen konnte man bereits nach 3 Minuten 2:0 in Führung gehen. Somit sah sich der gegnerische Trainer bei gleichbleibendem Spielverlauf bereits in der 10. Minute dazu gezwungen, eine Auszeit zu nehmen und sein Team wachzurütteln. Dies zeigte jedoch kaum Wirkung. Durch Tore von Michelle Hoffmann, Nora Gerster sowie Sandra Wilke und Julia Gerster dominierte der TSV die gesamte erste Halbzeit. Die Abwehr wirkte abgesprochen, sehr konsequent und erlaubte kaum ein Durchkommen.

 

Beim Halbzeitstand von 9:9 wechselte man die Seiten. Die konstant stark gespielte erste Halbzeit machte den Bad Saulgauer Damen jedoch keine allzu großen Hoffnungen, da man sich durchaus darüber bewusst war, dass man sich bei den meisten Spielen in der ersten Halbzeit auf Augenhöhe mit dem Gegner befand, in der zweiten Halbzeit dann aber meist das Zepter völlig aus der Hand gab.

 

Die Halle füllte sich mehr und mehr und man wartete vergeblich darauf, dass die TSV-Damen die Köpfe hängen und die Damen des SC Lehr 2 gewähren ließen. Doch auch in der zweiten Spielhälfte war die Mannschaft des TSV nicht wiederzuerkennen. Man spielte konzentriert und die Abwehr agierte klug. Das Tempo wurde hochgehalten und so konnten die Zuschauer auch einige Tempogegenstöße der Gastgeber beäugeln. Entgegen aller Erwartungen stand es somit in der 53. Minute 17:17. 

 

Es roch bereits nach einer Sensation, ein Sieg des Tabellenschlusslichts gegen den Tabellenersten. Claudia Weiser im Rückraum und Kerstin Wicker sowie Tanja Schranz von den Außenpositionen setzten Akzente und über die Kreisläufer konnte man so in der 56. Minute sogar 20:18 in Führung gehen. Die gegebenen Strafwürfe wurden von Michaela Mentz souverän verwandelt.

 

Hierzu trug auch eine hervorragend aufgelegte Torhüterin Julia Ahlert bei, die durch einen gehaltenen Strafwurf und zahlreiche Paraden über sich hinauswuchs und der Mannschaft die nötige Rückendeckung bot. Das überraschte Publikum konnte seinen Augen nicht mehr trauen und unterstützte die TSV-Damen lautstark. 

 

Doch es sollte nicht so sein. Trotz einer kämpferisch außergewöhnlichen und nicht zu den letzten Spielen vergleichbaren Leistung fehlten den Gastgeberinnen in den entscheidenden Minuten die Nerven. 

Durch Unkonzentriertheiten und zu überhastete Aktionen der TSV-Spielerinnen zogen die Damen des SC Lehr 2 in allerletzter Sekunde die Notbremse. 

 

Durch einen Tempogegenstoß und einen 7-m-Strafwurf zehn Sekunden vor Spielende, blieben die Punkte doch nicht in der heimischen Kronriedhalle und eine sehr erleichterte Gastmannschaft verließ das Feld als Sieger.

Trotz allem lässt sich sagen, dass TSV-Damenmannschaft durchaus in der Lage ist auch dem Tabellenersten Paroli zu bieten. Leider blieb die Sensation verwehrt und man verließ das Feld unverdienterweise wieder als Verlierer. Mit einem Endstand von 20:21 und einem Spiel auf Augenhöhe hatten wohl auch die Gäste aus Lehr kaum gerechnet. 

 

Es spielten: Tanja Schranz (3), Michelle Hoffmann (5), Michaela Mentz (2/2), Julia Gerster (1), Kerstin Wicker (2), Nora Gerster (2), Claudia Weiser (4/2), Sabrina Gasser, Sandra Wilke (1), Silvia Teufel (TW). 

 

Der TSV findet keine Mittel gegen die "Hexabanner"

 

Handball Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau - TSV Wolfschlugen 23:30 (13:14)

 

BAD SAULGAU (tl) - Vor wiederum einer Traumkulisse von mehr als 750 Zuschauern wollte Handball-Württembergliga-Aufsteiger TSV Bad Saulgau am vergangenen Samstag in eigener Halle gegen den Oberliga-Absteiger TSV Wolfschlugen einen weiteren Coup landen. Doch die Überraschung blieb aus. Nur eine Halbzeit konnten die Gastgeber gut mithalten, doch im zweiten Abschnitt fand der TSV einfach keine Mittel gegen die dicht gestaffelte Abwehr der gut organisierten Gäste und auch im Angriff lief einfach nicht viel zusammen.

 

Es ging gleich verheißungsvoll los. Schon in der 3. Minute führte der TSV durch Treffer von Nelu Rosca und Michael Reck mit 2:1, erspielte sich Feldvorteile und hatte bis zur 21. Minute mit ein bis zwei Treffern Differenz meist die Nase vorn. Dabei taten sich vor allem Simon Kruse und Nelu Rosca durch sehenswerte Rückraumtreffer hervor. Bei den Gästen waren zu diesem Zeitpunkt Spielmacher Marcel Rieger und der athletisch gebaute Rückraumschütze Marcel Planitz die Aktivposten. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurden die Hausherren etwas leichtsinniger, die "Hexabanner" wurden stärker, gingen nun selbst in Führung  und mit Glück konnte Daniel Matt mit dem Halbzeitpfiff durch einen Siebenmetertreffer auf 13:14 verkürzen. Da schien aber alles noch im Lot, die Zuschauer ahnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass sie eine völlig andere zweite Hälfte erleben würden. In der Pause hkeizte die "Original Sulgemer Sauschwanzmusik" so richtig ein und hielten die Stimmung bis zum Wiederanspiel hoch. 

Zunächst knüpfte der TSV an die gute Leistung der ersten 20 Minuten an und ging in der 33. Minute durch Treffer von Patrick Osterc und Simon Kruse mit 16:15 in Führung. Doch in der Folge ging's abwärts. Die Bad Saulgauer versuchten dann zwar noch, durch eine 3:2:1-Abwehr den Gegner aus dem Konzept zu bringen, doch dies gelang nicht überzeugend. In dieser Phase kamen viele Zeitstrafen für den TSV hinzu, die das Team zusätzlich schwächte. Wolfschlugen nutzte diese Schwächphase des TSV clever aus, hatte einen 7:0-Lauf und in der 48. Minute stand es plötzlich 22:16 für die Gäste. Das Spiel war gelaufen. Zwar kam der TSV noch ein paar Mal auf drei Treffer heran (51., 53., 54.), die Gäste reagierten aber souverän und hatten stets die richtige Antwort. So ist am Ende der 30:23-Sieg für Wolfschlugen vielleicht zwei, drei Tore zu hoch ausgefallen, doch verdient war er allemal. 

"Ich hab's fast geahnt. Das Spiel ist so abgelaufen wie das Training in dieser Woche. Die Trainingsbeteiligung war nicht gut. Berufs- und krankheitsbedingt fehlte zum Teil mehr als der halbe Kader. Wolfschlugen hat verdient gewonnen, wir waren nicht in der Lage, an die gute Leistung gegen Albstadt anzuknüpfen. Ich habe gewusst, dass das Spiel über die Kampfbereitschaft und Wurfqualität entschieden wird. Beides war bei uns heute nicht vorhanden", kritisierte ein enttäuschter TSV-Chef-Trainer Holger Beck die Leistung seines Teams beim Pressegespräch nach dem Spiel. "Wir hatten keine Mittel gegen den sehr kompakt und souverän auftretenden Rückraum der Gäste. Das Zusammenspiel des Gegners von Rückraum und Kreis klappte sehr gut. Wir werden die Trainingsintensität in der kommenden Woche hochfahren und so die Grundlage für die nächsten Spiele schaffen. Wir haben ein hartes Programm vor uns. Der Kampf um den Klassenerhalt ist noch längst nicht entschieden. Die hinteren Teams werden auch noch Punkte holen. Umso wichtiger war für uns der Sieg gegen Albstadt", sagte Holger Beck.

Wolfschlugens Trainer Benjamin Brack dagegen war hoch zufrieden mit der Leistung seines Teams. "Zu Beginn traten die Bad Saulgauer vor dieser beeindruckenden Zuschauerkulisse sehr selbst bewusst auf: Kompliment, die Fans unterstützen ihr Team hervorragend. Mit der Zeit hatten wir aber Spielmacher Istvan Gaspar immer besser im Griff. Das war die Grundlage zum Sieg", freute sich Brack.

 

Besser machte es die zweite Herrenmannschaft, die im Anschluss Leutkirch mit 29:24 deutlich schlagen konnte. Die Damenmannschaft schrammte nur knapp an einer Sensation vorbei und musste sich gegen Tabellenführer Lehr 2 trotz mehrmaliger Führung mit 20:21 geschlagen geben.

 

Nächster Gegner der ersten Herrenmannschaft ist am kommenden Samstag, den 18. Februar der MTG Wangen. Das Trainergespann Holger Beck/Frederik Söder hofft, bis zu diesem Derby die alte Form wiedergefunden zu haben Tag findet Ihr hierund wieder mehr Kampfgeist in die Waagschale werfen zu können. Spielbeginn in der Wangener "Hölle Süd" ist um 20 Uhr. 

 

TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), S. Kruse(4)Matt (5/davon 3 Siebenmeter), Rosca (4), Osterc (5)Zimmerer, Kohler, Hillenbrand(1)Reck (1), Gaspar (3), Aldica.

 

Die Bilder zum Spieltag von Stephan Schranz findet Ihr hier:

 

Links:

 

Oberliga-Absteiger Wolfschlugen kann kommen

 

Handball-Württembergliga Süd: TSV Bad Saulgau - TSV Wolfschlugen (Samstag, 18 Uhr Kronriedhalle)

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BAD SAULGAU (tl) - Und wieder ein "Kracher" in der Kronriedhalle! Alles ist bereitet für ein wiederum spannendes Match und eine voll besetzte KronriedhalleNach der kämpferisch vorbildlichen Vorstellung und dem Sieg bei der HSG Albstadt geht Handball-Württembergligist TSV Bad Saulgau am heutigen Samstag mit breiter Brust in das Matchgegen den zurzeit formstarken Oberliga-Absteiger TSV WolfschlugenSpielbeginn in der Kronriedhalle ist um 18 Uhr.

Da sich das Team von Chefcoach Holger Beck beim nicht unbedingt erwarteten Auswärtssieg gegen Albstadt noch geschlossener und auch im Angriff noch effektiver zeigte als zuletzt, hoffen Mannschaft, Verantwortliche und Fangemeinde auch auf eine Überraschung gegen den Favoriten vom Neckar. Wolfschlugen besitzt einen überaus ausgeglichenen Kader und scheint, seine Form wiedergefunden zu haben. Am vergangenen Spieltag gelang der Mannschaft von TrainerSteffen Maier gegen Wangen ein Auswärtssieg, obwohl sich Wangen bis dato in einer Superform befand und bei den letzten vier Spielen als Sieger vom Platz ging. Der überragende und mit viel Erfahrung ausgestattete Wolfschlugener Spielmacher Marcel Rieger und Torhüter Sebastian Dunz, der vor allem gegen Spielende auch die Unhaltbaren parierte, führten die Hexabanner zum verdienten Erfolg. Wie Rieger sorgen auch Marcel Planitz auf halblinks, Robin Brandner auf halbrechts und Dominik Ehrlich ständig für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Die Mannschaft ist hoch motiviert und hat selbst Tabellenplatz drei als Saisonziel ausgerufen.

Der TSV weiß um die Stärke des Tabellenfünften und hat sich im Training diese Woche intensiv auf den Gegner vorbereitet. Zum Leidwesen der Verantwortlichen war die Trainingsbeteiligung in dieser Woche wegen Krankheit und beruflicher Fortbildung nicht allzu üppig. Es fehlte teilweise der halbe Kader. "Wer letztendlich auflaufen wird, kann ich beim besten Willen noch nicht sagen. Doch das werden wir schon hinkriegen. Wir möchten an die starke Leistung beimSpiel gegen Albstadt anknüpfen und noch einen drauf setzen, wir möchten zwei Punkte", sagt Cheftrainer Holger Beck. Dabei kommt es dem Trainergespann Holger Beck/Frederick Söder vor allem darauf an, mit der entsprechenden Körpersprache und mit dem entsprechenden Kampfgeist nicht nur dagegenzuhalten, sondern selbst die Initiative zu ergreifen.

Auch beim Hinspiel zeigte der TSV eine gute Figur, hatte zu Beginn die Nase vorn und verlor am Ende denkbar knapp mit 26:27. Mit 17:21 Punkten ist der TSV absolut im Soll und kann ohne größere Belastung aufspielen.

"Wolfschlugen steht zu Recht oben in der Tabelle. Die Rückraumachse mit Planitz, Brandner und Rieger ist außergewöhnlich stark, jeder kann durchaus mal zehn Treffer pro Spiel erzielen. Auch das Zusammenspiel mit den Außenspielern und dem Kreisläufer ist effektiv. Abwehrchef Marko Didic organisiert die Defensive sehr gut", warntChefcoach Holger Beck. 

 

Auch der sportliche Leiter Krischan Hillenbrand hält einen Erfolg des TSV für möglich.

"Wolfschlugen kommt mit viel Selbstvertrauen. Der Auswärtssieg in Wangen zeigt die Qualität der Hexabanner. Wir stehen ihnen aber in nichts nach und wollen unseren positiven Trend fortsetzen. Mit unserer Kompaktheit im Abwehrverbund, cleveren Spielweise im Angriff und mit einer vollen Halle bin davon überzeugt, dass unser Team punkten wird". 

 

Da auch vom Gegner viele Fans erwartet werden und die Verantwortlichen mit einer voll besetzten Halle rechnen, rät der TSV dazu, mindestens eine halbe Stunde vor Spielbeginn zu kommen. 

 

In der Pause heizt die Original Sulgemer Sauschwanzmusik ein

Da das so engagierte TSV-Publikum den TSV zum Erfolg tragen und auch in der Pause in Stimmung bleiben soll, tritt wie jedes Jahr im letzten Heimspiel vor der Hauptfasnet die beliebte "Original Sulgemer Sauschwanzmusik" auf. 

 

TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Matt, Rosca, Engler, Osterc, Zimmerer, Luib, Kohler, Hillenbrand, Reck, Gaspar, Aldica.

 

 

Dritte will gegen Spitzenreiter Zuschauerrekord

Die dritte Herrenmannschaft des TSV möchte im Spitzenspiel am heutigen Samstag um 14 Uhr in der Kronriedhalle gegen Tabellenführer SG Mettenberg nicht nur die Plätze mit der Spielgemeinschaft tauschen, sondern auch den Zuschauerrekord der Kreisliga B knacken. Seit November 2016 hält Mettenberg mit genau 200 Zuschauern diesen Rekord. Die Mannschaft um Spielertrainer Günter Halder möchte mit mindestens 201 Zuschauern die bisherige Höchstmarke überbieten. "Das ist doch für unsere TSV-Fans eine Super Gelegenheit, etwas früher als sonst in die Halle zu kommen und sich einen schönen Handball-Nachmittag und -abend zu machen. Um 14 Uhr ist die Dritte dran, um 16 Uhr spielen die Damen gegen den Tabellenführer, um 18 Uhr spielt die Erste und um 20 Uhr die zweite Herrenmannschaft. Es gibt auch genügend zu essen und trinken", sagt Günther Halder. 

 

 

Großer Heimspielsamstag des TSV 

Am Samstag, 11. Februar empfängt die weibliche C-Jugend bereits um 12.15 Uhr in der Kronriedhalle die MTG Wangen, bevor um 14 Uhr die dritte Herrenmannschaft TebellenführerSG Mettenberg gegenübersteht. Die Damenmannschaft des TSV kämpft um 16 Uhr im Vorspiel der "Ersten" gegen den Spitzenreiter SC Lehr 2 um Punkte. Um 18 Uhr steigt dann zum absoluten Höhepunkt des Tages die "Erste" gegen den TSV Wolfschlugen" in den Ring. Den Abschluss bildet des Heimspielsamstages bildet die "Zweite", die die TSG Leutkirch zu Gast hat. Das Team von Trainer Markus Weisser hofft, dass nach dem Spiel der "Ersten" noch viele Zuschauer da bleiben und die zweiten Herrenmannschaft lautstark unterstützen.

TSV kämpft bravourös und ringt Albstadt nieder

Handball-Württembergliga Süd: HSG Albstadt - TSV Bad Saulgau 26:28 (15:17)
 
ALBSTADT/BAD SAULGAU (tl) - Die gut 80 nach Albstadt-Ebingen mitgereisten TSV-Fans hatten ihr Kommen nicht bereut, hatten die gegnerische Halle bald im Griff und sahen von Beginn an hoch konzentriert und vorbildlich kämpfende Bad Saulgau gegen einen pfeilschnellen Gegner. Da der TSV ersatzgeschwächt ohne Allrounder Patrick Engler, Linkshänder Sebastian Luib sowie Flügelflitzer Fabian Kohler antrat, musste sogar Co-Trainer Frederik Söder in der Abwehr und ab und zu auch im Angriff einspringen. Er machte seine Sache hervorragend. 
Von Beginn an ließen sich die Bad Saulgauer nicht von dem sehr temporeichen Spiel der Platzherren irritieren und versuchten, die Abwehr entsprechend darauf einzustellen. Und wieder hatte Erfolgstrainer Holger Beck eine Überraschung parat, ließ anstatt einer für den TSV in letzter Zeit meist praktizierten 3:2:1-Deckung die 5:1-Variante spielen, bei der nur ein Spieler als Störer fungiert. Michael Reck bewachte den sonst so routiniert und überragend auftretenden HSG-Spielmacher Lukas Mayer so intensiv, dass dieser praktisch die gesamte Spieldauer über kaum eine Chance hatte, an das Leder zu kommen, geschweige denn das Spiel zu dirigieren. Das Spiel der Gastgeber verlagerte sich deshalb auf den nicht sehr groß gewachsenen aber unglaublich agilen und dynamisch auftretenden zehnfachen Torschützen Patrick Lebherz, der mit einer sehr deutliche Körpersprache stets versuchte, seine Mitspieler in Szene zu setzen. Doch der TSV wusste auch darauf meist eine Antwort.
Nach dem 1:0 und 2:1 für die Hausherren erspielten sich die Bad Saulgauer leichte Feldvorteile, gingen durch Daniel Matt und zwei Mal durch den entschlossen kämpfenden Nelu Rosca selbst mit 3:2 in Führung. In der Folge rannten die Gastgeber fast immer einem Rückstand hinterher. Die TSV-Defensive stellte sich besser auf die überaus quirligen Außenspieler Steffen Link und Lukas Hofele ein. Auch Torhüter Florian Engler lief zu Hochform aus und hielt was zu halten war. Kreisläufer Manuel Kruse sperrte die Räume für die Rückraumschützen gekonnt frei, die Chancenverwertung konnte sich sehen lassen. Trotzdem fielen auf Grund der unglaublich schnellen Spielweise der Albstädter im ersten Abschnitt relativ viele Treffer für die Gastgeber, doch der TSV erzielte, souverän angeführt durch Regisseur Istvan Gaspar, bis zur Pause zwei Treffer mehr und führte mit 17:15. Fabian Hillenbrand glänzte dabei immer wieder durch herrliche Zuspiele und sehenswerte Treffer aus spitzem Winkel von Rechtsaußen.
In der zweiten Halbzeit stabilisierte sich die TSV-Abwehr um ihre Chefs Christian Zimmerer, Simon Kruse und Frederik Söder noch mehr und die Hausherren hatten es noch schwerer, durchzukommen. Torhüter Florain Engler machte für David Bakos Platz, der einen Wurf nach dem anderen parierte und die HSG-Angreifer verzweifeln ließ. Im TSV-Angriff lauerten Kreisläufer Patrick Osterc, Michael Reck und Christian Aldica und verunsicherten die Abwehr der Gastgeber. Der Vorsprung des TSV vergrößerte sich auf zwei bis drei Treffer, da Simon Kruse und Istvan Gaspar immer wieder eine Lücke fanden und trafen. Einmal konnten die Gastgeber nochmals zum 24:24 ausgleichen, doch die Antwort des TSV kam schnell und Michael Reck, Istvan Gaspar und Frederik Söder stellten in der 57. Minute wieder einen Drei-Tore-Abstand (28:25) her. Der letzte Treffer blieb dem besten HSG-Akteur Patrick Lebherz vorbehalten. 
Cheftrainer Holger Beck gab sich im Pressegespräch nach dem Match sehr zufrieden und erleichtert. "Ausschlaggebend war, dass wir zu Beginn eine 5:1-Deckung spielten und Spielmacher Lukas Mayer durch enge Manndeckung im Griff hatten. Michael Reck hat das  sehr gut gemacht. Es war zwar ein Risiko für uns, da die Räume dann weiter hinten offener waren, doch Mayer war völlig verunsichert und unsere 3:2:1-Deckung tat in der zweiten Halbzeit ihr übriges dazu. Im zweiten Abschnitt kassierten wir dann nur noch elf Treffer. Die Abwehr stand besser, die Torhüterleistung war grandios. Das Söder Comeback war sensationell, überhaupt war die mannschaftliche Geschlossenheit vorbildlich. Wir haben die Nerven behalten", freute sich Beck.
Abwehrchef Christian Zimmerer freute sich ebenfalls über die gute Leistung seines Teams. "In der zweiten Halbzeit war das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter spitze. Wir sind kompakter gestanden. Wenn wir vorne auch die hundertprozentigen Chancen reinmachen, wäre es nicht so spannend geworden. Albstadt zollte dem hohen Tempo am Ende Tribut und brach dann etwas ein. Wir sollten jetzt schnell über 20 Punkte kommen, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben", sagte Zimmerer.
"Das war nach den letzten Niederlagen ein sehr wichtiger Sieg für uns. Die ganze Mannschaft hat super gespielt und den Erfolg verdient", sagte ein völlig erschöpfter aber äußerst zufriedener Michael Reck.
 
Und der nächste Brocken wartet schon. Am kommenden Samstag, den 11. Februar empfängt der TSV Bad Saulgau um 18 Uhr in der Kronriedhalle die "Hexenbanner" aus Wolfschlugen, die am Samstag in Wangen mit 28:26 gewinnen konnten. 
 
TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), S. Kruse (3), M. Kruse, Matt (6/davon 4 Siebenmeter), Rosca (4), Osterc (2), Zimmerer, Luib, Hillenbrand (5), Reck (3), Gaspar (4), Aldica, Söder (1)

 

Ab jetzt soll wieder gepunktet werden

 

Handball-Württembergliga Süd: HSG Albstadt - TSV Bad Saulgau (Samstag, 20 Uhr, Mazmannhalle)

 

BAD SAULGAU (tl) - Württembergliga-Aufsteiger TSV Bad Saulgau tritt am heutigen Samstag, den 4. Februar gegen die wieder erstarkte HSG Albstadt an. Die HSG hatte Ende der Vorrunde und zu Beginn der Rückrunde Verletzungsprobleme und verlor einige Spiele. Doch in der letzten Woche kamen einige Akteure wieder zurück und schon gab's einen großen Leistungsaufschwung. Albstadt konnte den Baden-Württemberglia-Absteiger TSV Wolfschlugen in dessen Halle mit 30:28 bezwingen und setzte damit ein Ausrufezeichen. Auch der TSV trat bei den vergangenen drei Spielen gegen die Spitzenmannschaften der Liga selbstbewusst auf und begeisterte trotz zweier knapper Niederlagen und einem Unentschieden sein Publikum. Es reichte nur zu einem Punkt, dennoch ist der TSV zuversichtlich, in den nächsten Spielen wieder punkten zu können. "Das wird gegen Albstadt nicht leichter wie gegen die Topteams. Jeder möchte unter allen Umständen so viel wie möglich Punkte im Kampf um den Klassenerhalt", prophezeit Co-Trainer Frederik Söder, der die Stärken der HSG nur zu gut kennt. Beim Hinspiel ist die Spielgemeinschaft gegen den TSV überhaupt nie richtig ins Spiel gekommen. Der TSV überrannte den Gegner in der Kronriedhalle förmlich und fuhr mit 33:25 den bislang höchsten Sieg ein. "Das Hinspiel zählt nicht mehr, das Match gegen Albstadt wird genauso schwer wie das gegen Weilstetten, weil es ein Auswärtsspiel ist. Die HSG hat gegen Weilstetten remis gespielt und vor wenigen Tagen in Wolfschlugen gewonnen", sagt der Chefcoach. 

Das Trainergespann Holger Beck/Frederik Söder konnte mit der Trainingsbeteiligung in dieser Woche zufrieden sein. Ein Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der Ausdauer, um gegen Spielende auch noch eine schnelle erste und zweite Welle laufen zu können. Doch zum Match muss das Trainergespann mit einem ersatzgeschwächten Kader antreten. Aller Voraussicht nach müssen gleich vier Leistungsträger passen. Fabian Kohler und Sebastian Luib sagten aus beruflichen Gründen und Patrick Engler aus persönlichen Gründen ab. Cristian Aldica knickte im Training um, sein Einsatz ist fraglich. "Irgendwie müssen wir die Ausfälle kompensieren. Wir haben dennoch eine schlagkräftige Truppe und haben immer noch Auswechselspieler", gibt Chefcoahc Beck Auskunft.

Beck mahnt, besonders auf den agilen Linkshänder Lukas Mayer auf der halbrechten Position und Patrick Lebherz in der Mitte aufzupassen. "Mayer ist ein sehr wurfgewaltiger Rückraumspieler, der auch im Kampf eins gegen eins sehr gut ist und ein optimales Auge hat. Mittespieler Patrick Lebherz und er können gut und gerne mal sieben bis zehn Treffer pro Spiel erzielen. Diese beiden herausragenden Spieler müssen wir in den Griff kriegen", warnt Beck. 

 

Die HSG liegt auf Tabellenplatz neun, einen Rang besser als der TSV, der bei einem Sieg die HSG aber überholen könnte.Gewinnt die HSG, kann sie den Vorsprung auf den TSV auf drei Punkte ausbauen. Zuletzt trafen die beiden Mannschaften in der Saison 2009/10 und 2010/11 in der Württembergliga aufeinander. Dreimal ging der TSV als Sieger vom Platz, einmal gab's ein Remis. Doch das ist Statistik. Die HSG ist heute wesentlich besser aufgestellt und kann, wenn sie nicht wieder vom Verletzungspech heimgesucht wird, auf einen ausgeglichenen, spiel- und kampfstarken Kader verweisen. 

Der sportliche Leiter Fabian Hillenbrand weiß um die Stärken der Albstädter, hofft aber auf eine weitere Leistungssteigerung des TSV und Punkte. "Mit dem Auftreten bei den letzten drei Spielen sind wir Verantwortlichen absolut zufrieden, leider haben wir uns nur mit einem Punkt belohnt. Jetzt heißt es, die Form zu konservieren und abzurufen, um gegen Albstadt punkten zu können. Wir sind nicht mehr der absolute Underdog und können auf Augenhöhe spielen. Darum ist es spannend zu sehen, wie die Mannschaft die Situation annimmt", sagt Hillenbrand. 

 

TSV: Bakos, F. Engler (beide im Tor), S. Kruse, M. Kruse, Matt, Rosca, Engler, Osterc, Zimmerer, Luib, Kohler, Hillenbrand, Reck, Gaspar, Aldica.

 

 

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