Handball-Stammtisch auf dem Bächtlefest 

Bad Saulgauer Handballjugend reist ins Allgäu

(Jule Fischer) Es ist wieder soweit: Kommendes Wochenende steht der alljährige Allgäu Cup in Wangen an.

Der Allgäu Cup ist das größte Jugendturnier in Süddeutschland und zieht dieses Jahr über 200 Mannschaften von der F- bis zur A-Jugend an.

Auch die Jugend des TSV reist dieses Jahr wieder mit 7 Teams an.

Die Vorfreude ist riesig, denn unter freiem Himmel Handball zu spielen und auf komplett neue Mannschaften zu treffen macht einfach Spaß.

Besonders für die älteren Mannschaften ist Wangen ein Highlight, da für diese Jugendmannschaften die Turnierspiele über 2 Tage verteilt stattfinden und die Übernachtung auf dem Zeltplatz einschließt. Somit wird ein ganzes Wochenende mit der Mannschaft verbracht. Die Stimmung auf dem Turnier ist immer super und eignet sich auf für Eltern und andere Handballfans ideal als Ausflugsziel. Für die Verpflegung ist auch gesorgt.

Wir wünschen unseren Mannschaften gutes Wetter und natürlich viel Spaß und Erfolg für ein geniales Wochenende voller Handball.

 

Neues zur  Jugendquali 2017

Männlich D-Jugend: 

Spielt am Sonntag 25.06.2017 AUCH IN BAD SAULGAU auch hier, wie am Samstag 24.06.2017, müssen wir ab 13.00 einen Heimspieltag ausrichten.

 

Hierzu benötigen wir an beiden Tagen so viele Helfer wie möglich. (SBO--Online, Schiedsgericht, Kiosk, Öffentlichkeitsarbeit, Kiosk, Auf- und Abbau usw.) Wer hier helfen kann soll sich schnellstmöglich melden, damit wir für die zwei Tage planen können. (ich bin leider das ganze Wochenende auf einer Trainerfortbildung, aber helfe so viel ich kann)

 

Männliche C-Jugend:

 

Spielt am Samstag 24.06.2017 in Bad Saulgau -

Siehe männliche D-Jugend bzw. separate Email.

 

Männliche B-Jugend:

Ist in der Vorrunde 3. geworden und muss am Sonntag 25.06.2017 wieder spielen. Wo und wann ist noch unbekannt.

 

Männliche A-Jugend:

 

Ist in der Vorrunde 5. geworden und muss am Samstag 01.07.2017 wieder spielen. Wo und wann ist noch unbekannt

 

Weibliche B-Jugend:

 

ist in der Hauptrunde 2. geworden und müsste, anhand von den bisherigen Informationen, sich bereits für die Bezirksliga qualifiziert haben und ist somit fertig.

 

Weibliche A-Jugend:

 

Ist in der Vorrunde 3. geworden und muss am Sonntag 25.06.2017 wieder spielen, Wo und wann ist noch nicht bekannt.

 

Bitte informiert eure Spieler und Eltern schnellst möglich, und ggf. gleich Fahrer für die Auswärtsspiele organisieren.

 

Diese Termine basieren auf den bisherigen Informationen und können sich leider sehr kurzfristig ändern!!! Sobald ich mehr Informationen zu den Spielorten und Uhrzeiten habe, werde ich es schnellstmöglich weiterleiten!!

 

 

Da wir an dem Wochenende 24./25.06.2017 die Kronriedhalle für den ganzen Tag reserviert bzw. gemietet haben, kann an beiden Tagen vormittags trainiert werden. Solltet ihr Interesse haben bitte ich um eine kurze Rückmeldung.

 

Für eure Rückmeldungen bedanke ich mich im Voraus und wüschen euch ein schönes Restwochenende.

 

Gruß Henrik 

Handball-Workshop "Mission Impossible?"

Mission Impossible?!? - 7 Jahre für die Ewigkeit

Wie sieht die Zukunft des TSV Bad Saulgau Handball aus?
Was passiert in den kommenden Jahren in der Kronriedhalle?
Wo stehen wir sportlich im Jahre 2024, wenn die Handballabteilung ihr 100-jähriges Bestehen feiert?

Mit dem Workshop unter dem Motto "Mission Impossible?!? - 7 Jahre für die Ewigkeit" werden wir versuchen, diese und noch mehr Fragen zu klären. Eingeladen sind die Spieler, Helfer, Fans, Eltern, Freunde und all diejenigen, die der Handballabteilung helfen möchten, in eine erfolgreiche Zukunft zu gehen.


Start am 24.Juni in den Konferenzräumen der Volksbank Bad Saulgau ist im 9 Uhr.

Über eine rege Teilnahme würden wir uns freuen.


Um etwas besser planen zu können, bitten wir euch, zuzusagen, damit wir auch genug Brezeln zum Frühstück bereitstellen können.


Die Anmeldung ist - mit Angabe des Namens - unter workshop@handball-badsaulgau.de möglich.

 

 

 

Der neue Trainer des TSV Bad Saulgau steht fest

Der neue TSV-Coach Csaba Horvath kennt den TSV

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - Nachdem Holger Beck und Frederik Söder in der letzten Saison erfolgreich als Trainergespann beim Württembergligisten TSV Bad Saulgau eingesprungen waren, hat die anschließende Suche nach einem neuen Trainer nun endlich Erfolg. Der knapp 34jährige Ungar Csaba Horvath, der schon längere Zeit in Bayern als Spieler und Trainer agierte, soll die Mannschaft um Kapitän David Bakos zum Erfolg führen.

In Celldömölk, einer kleinen Stadt im westlichen Ungarn geboren, begann er im Alter von fünf Jahren mit seinem älteren Bruder Handball zu spielen. Bald wechselte er nach Dunaferr SE, in die Jugendmannschaft der 1. Liga, in der auch der heutige TSV-Torhüter und Kapitän David Bakos spielte. 200 Kilometer von der Heimat entfernt, ging er dort auch mit Bakos zur Schule und blieb bis zur A-Jugend. In Budapest studierte er anschließend Diplom-Sportlehrer und spielte in verschiedenen Vereinen der zweiten ungarischen Liga. Während seines Studiums erwarb er auch einen Trainerschein, der mit der deutschen C-Lizenz vergleichbar ist.In einer Sportschule in Budapest arbeitete er nebenher als Trainer der E-Jugend und einer Universitätsmannschaft. Nach dem Studium zog es ihn als 23jähriger zurück in die Heimat nach Dunaferr, wo er als Jugendtrainer agierte. Da ihm die deutsche Sprachprüfung noch für sein Staatsexamen fehlte, bereitete er sich in seiner Heimatstadt erfolgreich auf das Examen, also die Abschlussarbeit für sein Studium, vor. 

Zahlungsprobleme der ungarischen Vereine ärgerten den Sportler sehr und so sah er seine sportliche und familiäre Zukunft in Deutschland. 2008 wechselte er ins bayerische Allgäu zum damaligen Bezirksoberligisten TSV Dietmannsried, wo er als Spieler und wiederum als Jugendtrainer zum Einsatz kam. "Die Jugend liegt mir sehr am Herzen. Ich finde es sehr wichtig, auch auf die eigene Jugend zu setzen", sagt Horvath. Ein Jahr später wurde dann die Handballspielgemeinschaft HSG Dietmannsried / Altusried gegründet. Er hatte durchaus Erfolg mit seiner Jugend. Die A-Jugend der Jahrgänge 1993 und 1994 holte sich damals unter seiner Regie den bayerischen Meistertitel. Bei der HSG war Horvath in der Folge viele Jahre Jugendleiter, Spielertrainer und Spieler bei der ersten Herrenmannschaft, die mit ihm in die Landesliga aufstieg, wieder ab und erneut aufstieg. In dieser Zeit trat er auch bei den Allgäuer Pokalturnieren und weiteren Vorbereitungsspielen gegen den TSV Bad Saulgau an. "Ich kenne einen Teil der heutigen Mannschaft ganz gut und habe außerdem immer wieder Kontakt zu David gehabt", sagt Horvath. 

Im Jahr 2015 musste er dann auf Grund eines Kreuzbandrisses sportlich kürzer treten. "Bei der HSG Dietmannsried / Altusried ist jetzt ein gutes Trainergespann am Ruder, da habe ich kaum Möglichkeiten, mich weiter zu entwickeln. Jugendtrainer kann ich immer und überall sein, deshalb suchte ich nach einer neuen Herausforderung. Ich hatte auch ein Angebot aus Ungarn als Co-Trainer bei einer Damen-Erstligamannschaft. Aber jetzt bin ich froh, dass meine Gespräche mit dem sportlichen Leiter Krischan Hillenbrand und den Verantwortlichen des TSV erfolgreich verlaufen sind und ich nach Bad Saulgau gehe", ergänzt der neue Caoch, der bereits am Trainingsplan für die Saisonvorbereitung sitzt. Am 20. Juni geht's los mit der Vorbereitung. Seine Erwartungen sind hoch, er möchte, wie er sagt, alles aus der Mannschaft herausholen, was möglich ist. "Meine Einstellung ist glaube ich professionell und das fordere ich auch von den Spielern", sagt Horvath, der zurzeit als pädagogische Fachkraft in einem Kinderhort arbeitet und seinen Wohnsitz im Allgäu behält. Der neue Coach hat mit seiner Frau Zsofi eine knapp dreijährige Tochter und wird im Juli nochmals Nachwuchs bekommen. Neben seiner Familie und dem Handball gilt seine Leidenschaft dem Angeln. 

Die TSV-Fangemeinde ist gespannt, wie der "Neue" die neu formierte Mannschaft zu einem funktionierenden Team "schmiedet" und wie er seine ehrgeizigen Ziele umsetzen wird.

Trainerkarussel #1
Zur neuen Saison wird es beim TSV nicht nur bei der ersten Herrenmannschaft neue Gesichter auf der Trainerbank geben. Auch bei den anderen Teams gibt es Veränderungen, von denen wir in der nächsten Zeit berichten werden. Den Anfang macht unsere männliche D-Jugend. Hier wird Janos Csele den Posten des Cheftrainers einnehmen. Der B-Lizenz-Inhaber hat bereits am Dienstag das Training übernommen und freut sich schon darauf, unsere jungen Talente zu den kommenden Handballstars von Morgen auszubilden.

Die neuen beim TSV:

 

Andreas Csuka stößt zum TSV

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - 

 

 

Der Ungar Andreas Csuka ist der vierte Neuzugang des Handball-Württembergligisten TSV Bad Saulgau.

 

Die ganze Csuka-Familie ist im Handballgeschäft. Vater und Mutter sind Trainer in Ungarn und auch der Bruder und die Schwester spielen in Ungarn in der ersten und zweiten Liga.

 

In seiner Jugend spielte er Handball in Budapest und wurde schon mit 17 Jahren bei Cegledi Kezilabda Klub SE in der ersten Liga Profi. Drei Jahre verbrachte er in Cegledi, bevor er mit 22 Jahren in die erste Schweizer Liga zu GC Amicitia Zürich wechselte, in der er zwei Jahre spielte.

 

Nach einem kurzen Aufenthalt in der ungarischen Heimat zog es ihnfür ein Jahr zum sächsische Regionalligisten Freiberg. Dann folgte er einem Angebot der Spielgemeinschaft Gummersbach/Strombach (Regionalliga), bei der er bis zur vergangenen Saison spielte. Zurzeit ist er wieder in Sachsen beim HC Einheit Plauen im Einsatz, der in der sächsischen Oberliga wohl die Vizemeisterschaft feiern wird.

 

Csuka ist ein Spiel vor Saisonende mit bislang 120 Treffern aktueller Torschützenkönig seines Teams und ist drittbester Torschütze in der gesamten Liga. "Krischan Hillenbrand hat angerufen und mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, nach Bad Saulgau, zu kommen. Ich war bereits zwei Mal beim Probetraining hier und habe auch schon ab Mai einen Job in einem Autohaus in Mengen. Da meine Lebensgefährtin sowieso aus Bad Saulgau stammt und wieder in ihre Heimatstadt zurück möchte, macht meine Entscheidung,hierher zu ziehen, noch leichter.

 

Die Stadt gefällt mir sehr gut", sagt der 29 jährige studierte Sportmanager, der als KFZ-Verkaufsberater arbeitet. Sein Ziel für die nächste Saison ist, möglichst schnell nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, um dann einen Platz unter den ersten sechs anzustreben. "Ich habe das Glück gehabt und musste noch nie gegen den Abstieg spielen, und hoffe, dass das beim TSV auch so ist. Ich freue mich auf Bad Saulgau, alle Verantwortlichen waren sehr nett und haben sich um mich gekümmert. Am 13. Mai werde ich umziehen", verrät der Neuzugang, der hauptsächlich auf der Linksaußenposition eingesetzt werden wird.

Dennis Kaumann verstärkt die Mitte der TSV-Handballer

Der Steinheimer Spielmacher sieht seine Zukunft in Bad Saulgau

 

Bildquelle: Homepage TV Steinheim
 
Von Thomas Lehenherr
 
BAD SAULGAU - Der 25jährige Dennis Kaumann des abstiegsgefährdeten Württembergligisten TV Steinheim zieht im Sommer nach Bad Saulgau und lässt sich in der Badstadt sowohl beruflich als auch sportlich nieder. "Das ist schon eine Entscheidung, die einschneidend für mein Leben ist. Ich bin aber noch jung und liebe die Herausforderungen", sagt der neben Kreisläufer Jochen Schäfer und Torhüter Jonas Engler dritte Neuzugang des TSV.
Kaumann ist Göppinger, wohnt dort immer noch und begann seine Handballkarriere mit zwölf Jahren in der E-Jugend des damaligen Vereins DJK Göppingen. Später spielte er auch in der Jugendauswahl und trainierte in der Göppinger Handballakademie unter dem bekannten Coach Vasile Oprea. Mit 17 Jahren folgte er Trainer Oprea zum damaligen Württembergligisten Kuchen-Gingen, wo er mit Sondergenehmigung schon bei den Aktiven mitspielte. Nach einer Saison wechselte er aber wieder nach Göppingen, um noch ein Jahr in der A-Jugend von FrischAuf spielen zu können. Zeitgleich war er im Kader der zweiten Mannschaften von FrischAuf Göppingen. Es folgte eine Saison beim Team der TS Göppingen, bevor er wieder in die zweite Mannschaft von FrischAuf wechselte. Trainer Vasile Oprea, der in der Zwischenzeit den TV Steinheim coachte, holte ihn im Alter von 22 Jahren nach Steinheim. Seit drei Jahren ist Kaumann zusammen mit Klaus Nissle Mittespieler und Spielmacher des TV. Er pendelt zu den Trainingseinheiten und Heimspielen zwischen seinem Wohnort Göppingen und Steinheim.
Nun, mit knapp 26 Jahren möchte er einen neuen Lebensabschnitt beginnen und seine Heimatstadt in Richtung Bad Saulgau verlassen. "Der sportliche Leiter, Krischan Hillenbrand, rief mich an und fragte, ob ich es mir vorstellen kann, in Bad Saulgau zu spielen. Ich habe mir Bad Saulgau angesehen und auch den neuen Arbeitsplatz", sagte der gelernte Fitnesskaufmann, der sich weiterbildete und dann im Vertriebesinnendienst im Bereich Maschinenbau arbeitete. "In diesen Bereich werde ich auch bei einer bekannten Maschinenbaufirma in Bad Saulgau einsteigen", sagt Kaumann und freut sich.
Auch beim TSV wird er sich mit Spielmacher Istvan Gaspar auf der Mitteposition abwechseln und hoff auf eine schnelle Integration in die Mannschaft. "Ich kenne die Mannschaft von den Spielen gegen Steinheim und habe mit verschiedenen Leuten schon gesprochen. Das Team ist mir sehr sympathisch. Mein Ziel für die nächste Saison ist, dass wir so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Langfristig würde ich natürlich gerne oben mitspielen", hofft der Neuzugang, der seine Stärken im Kampf eins gegen eins, beim Schlag- und Stemmwurf sieht. Neben Handball spielt der ehrgeizige Vollblutsportler auch weitere Ballspiele wie Tennis, Tischtennis oder Fußball und geht gern ins Fitnessstudio.
"Ich komme nicht von Göppingen hier her, um gleich wieder zu gehen. Ich stelle mir schon vor, längerfristig in Bad Saulgau zu bleiben", sagt Kaumann, der unter den Insidern bekannt für sein "gutes Auge" ist.

 

Für Torhüter Florian Engler kommt Neffe Jonas

 

BAD SAULGAU (tl) - Der TSV Bad Saulgau hat nach Kreisläufer Jochen Schäfer einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison zu vermelden.

 

 

Für TSV-Torwart Florian Engler, der aus familiären Gründen zum Saisonende seine aktive Handballlaufbahn beendet,kommt sein Neffe Jonas Engler zum Württembergligisten. 2004 ist Jonas Engler bei den Biberacher Bambinis eingestiegen und hat seither den Verein nicht mehr verlassen.

 

Trotz seines jungen Alters - im Juli feiert er seinen 19. Geburtstag - hat Jonas Engler schon in den Jugendmannschaften sowie in der zweiten und ersten Herrenmannschaft der TG Biberach kräftig Erfahrung gesammelt. Auch der Vater war Handballer bei den Biberachern und machte seinem Sohn diesen Sport schmackhaft. 

 

"Mein Onkel und der sportliche Leiter des TSV Krischan Hillenbrand haben mich angesprochen, ob ich nicht in Bad Saulgau einsteigen möchte. Ich hätte in Biberach sicherlich auch Perspektiven gehabt, doch ein neuer Verein und die höhere Klasse bringen mich vielleicht weiter. Es ist eine neue Herausforderung für mich", sagte Engler. "Außerdem kann ich von Klasse-Torhüter des TSV David Bakos sicherlich viel lernen. Mir ist klar, dass ich zweiter Torhüter bin, aber ich möchte mich nach und nach weiterentwickeln", sagte Engler, der nebenher noch die weibliche D-Jugend von Biberach trainiert. Engler studiert im ersten Semester Biochemie in Ulm und wohnt in Mittelbiberach.

 

Sein Ziel ist es, möglichst viele Einsätze zu bekommen und mit der Mannschaft in der nächsten Saison so schnell wie möglich einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen.

Jochen Schäfer ist der erste Neuzugang der TSV-Handballer

 

BAD SAULGAU (tl) - Die Planungen für die nächste Saison laufen beim TSV bereits seit geraumer Zeit auf Hochtouren. Der Württembergligist steht vor einem Umbruch, weil einige Akteure teils aus beruflichen Gründen, teils altersbedingt die Handballschuhe an den Nagel hängen. Die Verantwortlichen des TSV sind deshalb in Kontakt mit mehreren neuen Spielern. Definitiv zugesagt hat jetzt Jochen Schäfer, zurzeit Kreisläufer, Abwehrspieler und Torschützenkönig beim Südbaden-Ligisten HSG Mimmenhausen/Mühlhofen.

Der 25jährige soll Abwehrchef Christian Zimmerer, ein Bad Saulgauer Urgestein, der seine Handballkarriere nach der Saison beendet, ersetzen. Schäfer ist in Salem aufgewachsen und stieg im Teilort Mimmenhausen schon bei den Bambinis ins "Handballgeschäft" ein. Der talentierte Kreisläufer konnte seine Qualitäten bereits als A-Jugendlicher mit 17 Jahren bei der ersten Herrenmannschaft in der Südenbadenliga unter Beweis stellen. Nach dem Abstieg der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen in die Landesliga wechselte er 2012 für eineinhalb Jahre in die Schweiz zum HSC Kreuzlingen, der damals in der zweiten Schweizer Liga (Nationalliga B) rangierte. Dann spielte er für ein Jahr wieder in der Südbadenliga, diesmal beim TuS Steißlingen. Nach einer Fußverletzung zog es ihn im Januar 2016 wieder in die Heimat zur HSG Mimmenhausen/Mühlhofen zurück, mit der er von der Landesliga erneut in die Südbadenliga aufstieg. Zurzeit belegt die HSG jedoch den letzten Tabellenplatz und wird wohl wieder in die Landesliga absteigen.

"Ich suchte eine neue sportliche Herausforderung und bin sehr gespannt auf die Württembergliga, die ja mit der Südbadenliga vergleichbar ist", sagt Schäfer. Jochen Schäfer kennt Christian Zimmerer noch gut aus Spielen der Südbadenliga, wo er einige Male gegen ihn spielte, auch Fabian Hillenbrand und Daniel Matt, die beide in Diensten des TSV stehen, kennt er gut. Außerdem ist er seit langer Zeit in Kontakt mit dem sportlichen Leiter des TSV, Krischan Hillenbrand. "Krischan hat mich schon einige Jahre immer wieder angerufen, der Kontakt ist nie abgerissen", sagt der studierte Betriebswirtschaftler, der in Überlingen bei einer Bank arbeitet.

"Ich möchte mich beim TSV sportlich weiterentwickeln und weiterhin Spaß am Handballspielen haben. Ich freue mich auch schon riesig auf das großartige Bad Saulgauer Publikum. Es macht unheimlich Spaß vor vielen Fans zu spielen. Mein Ziel für die nächste Saison ist es, so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und dass wir uns im Mittelfeld etablieren. Je nach Entwicklung kann ich mir gut vorstellen, auch länger beim TSV zu bleiben", sagt der ehrgeizige Sportler Jochen Schäfer, der sich selbst als Vollbluthandballer bezeichnet und neben Handball auch noch Tennis spielt.

 

 

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