Zwei Trainer und fünf Spieler gehen in den "Handballruhestand"

 

 

Von Thomas Lehenherr

 

 

BAD SAULGAU - Neben Cheftrainer und Co-Trainer, deren Verträge am Saisonende auslaufen, sagen auch fünf Spieler des TSV - aus Alters- und familiären oder beruflichen Gründen - "Servus"!

 

 

Cheftrainer Holger Beck 

Der ehemalige Zweitligaspieler und siebenfache Regionalliga-Torschützenkönig des TSV war 2012 schon einmal sehr erfolgreich als Interimstrainer eingesprungen. Ende November 2016 übernahm er erneut das Traineramt beim TSV. Der TSV trennte sich damals vom letztjährigen Erfolgs- und Aufstiegtrainer Nico Bota. Beck führte den Württembergliga-Aufsteiger in seiner "Dienstzeit" zu einer beachtenswerten Bilanz: Acht Siege, sieben Niederlagen und ein Unentschieden und damit der Klassenerhalt in der Württembergliga stehen zu Buche. Von Beginn an war für Holger Beck klar, dass am Saisonende Schluss ist.

 

Co-Trainer und Spieler Frederik Söder

Er war schon unter Nico Bota Co-Trainer, zeitweise Spieler und kannte deshalb die Mannschaft gut, ergänzte sich außerdem hervorragend mit Holger Beck. Sehr zur Freude der Fans sprang sogar in der Rückrunde nochmals als Abwehrspieler und Kreisläufer ein. Seinen Gegenspielern lehrte er durch seine - stets faire - Robustheit das Fürchten.

 

Christian Zimmerer

Das 33-jährige Bad Saulgauer Urgestein spielte einige Jahre berufsbedingt beim TV Ehingen/Bodensee und in der Schweiz und stieg vor drei Jahren wieder beim TSV ein. Als Abwehrchef und kluger Stratege trug er entscheidend zum Aufstieg von der Landesliga in die Württembergliga bei. Ab und zu gelangen dem Abwehrspieler auch spektakuläre Kontertore. 

 

Simon Kruse

Viel Freude hat der 32-jährige und 1,89 Meter große ehemalige Biberacher Spieler den Fans vor allem wegen seiner knallharten einzigartigen Rückraumwürfe bereitet. Aber auch in der Abwehr war eine echte Verstärkung. Sein Trainingseifer war beispielhaft. Er spielte vier Jahrelang beim TSV und möchte sich jetzt mehr seiner Familie widmen.

 

Manuel Kruse

Der ein Jahr jüngere Bruder von Simon Kruse kam ebenso vor vier Jahren von der TG Biberach zum TSV. Er agierte vor allem neben Frederik Söder als Kreisläufer und nutzte bei den Zuspielen seine Körpergröße (1,93 m) geschickt aus. Auch im Innenblock der Abwehr leistet er wertvolle Arbeit. Er muss vor allem aus beruflichen Gründen kürzer treten.

 

Fabian Hillenbrand

Seine No-Look-Zuspiele verwirrten so manchen Gegenspieler und werden unvergessen bleiben. Durch seine Spielintelligenz und seine "Coolness" bei Siebenmeter-Strafwürfen wurde so manches verloren geglaubte Spiel wieder herumgerissen. Der Linkshänder, der aufRechtsaußen spielte, stahl sich oft mutig durch die gegnerische Abwehr und traf spektakulär.Als ehemaliger Meßkircher und Ehinger Spieler stieß er vor vier Jahren zum TSV und wohnt auch in Bad Saulgau.

 

Florian Engler

Im Laufe des Saison erarbeitete sich der mittlerweile 35-jährige Torhüter durch seine tollen Paraden den Beinamen "Flying Flo". Er erwies sich für den TSV zur Unterstützung von David Bakos als wahrer Glücksgriff. Auch er kam wie die Kruse-Geschwister von der TG Biberach. Ein Jahr trug er das Trikot des TSV. Er ist in der Zwischenzeit dreifacher Vater und möchte in Zukunft mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

 

 

Mit Jung-Torhüter Jonas Engler, Mittespieler Dennis Kaumann, Rechtsaußen Andreas Csuka und Kreisläufer Jochen Schäfer hat der TSV momentan vier Neuzugänge für die kommende Saison verpflichtet (wir berichteten).

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Zum Saisonabschluss setzt’s eine Niederlage

 

Handball-Württembergliga Süd: HSG Herbrechtingen/Bolheim – TSV Bad Saulgau 27:23 (16:9)

Von Thomas Lehenherr

HERBRECHTINGEN/BAD SAULGAU – Württembergliga-Aufsteiger TSV Bad Saulgau verlor am vergangenen Sonntagabend sein letztes Saisonspiel gegen die abstiegsgefährdete SG Herbrechtingen/Bolheim auf Grund einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit mit 23:27. Rund 60 Fans waren teils mit dem Fanbus, teils mit Privat-PKWsmitgereist und feierten ihr Team von Beginn mit Trommeln und ohrenbetäubendem Lärm an, die einheimischen Fans waren zeitweise kaum mehr zu hören.

 

Trotzdem machten die Hausherren zunächst das Spiel. Die TSV-Abwehr stand einigermaßen auf dem Posten, doch im Angriff war man viel zu leichtsinnig und vergab Chancen wie am Fließband. Diese Einladung nahm das hochmotivierte Team von SG-Trainer Sandro Jooß gerne an und übernahm die Initiative. Obwohl die Gastgeber Schwierigkeiten hatten, ihre zahlreichen Siebenmeterstrafwürfe im Tor unterzubringen und längst nicht den sichersten Eindruck hinterließen, fand der TSV nie zu seinem Spiel. Die SG stand unter Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, um Relegationsplatz 13 zu erreichen. Doch dieseNervosität legte sich langsam, da der TSV kein Kapital aus seinen Chancen schlug. Zur Pause stand es sehr zum Ärger der TSV-Fangemeinde 16:9 für die Gastgeber und das Spiel schien schon gelaufen. 

 

Wie verwandelt erschien der TSV zur zweiten Halbzeit auf der Platte. Nach der intensiven Pausenansprache von Chefcoach Holger Beck zeigten die Bad Saulgauer endlich die richtige kämpferische Einstellung. Es ging Schlag auf Schlag. Kreisläufer Patrick Osterc, Simon Kruse und zwei Mal Fabian Hillenbrand sowie Frederik Söder verkürzten in der 39. Minute auf 19:15. Fünf Treffer in Folge bescherten dem TSV in der 47. Minute dann sogar den Ausgleich. Torhüter David Bakos und vorher Florian Engler zeigten dabei glänzende Paraden. Die Zuschauer gerieten schier aus dem Häuschen und der TSV wurde in der Folge zum  Leidwesen von Holger Beck vorne wieder leichtsinnig. Frederik Söder und Simon Kruse schafften in der 53. Minute nochmals den Ausgleich.Doch danach ging’s wieder abwärts und die Gastgeber gewannen vielleicht etwas zu hoch, ansonsten aber verdient mit 27:23.

 

Trainer Holger Beck war zwar nicht glücklich über die Niederlage, doch grundsätzlich froh über den erfolgreichen Kampf  gegen den Abstieg. „Wir wollten gewinnen. Ich machte extra eine Stärke-Schwäche-Analyse des Gegners. Es war klar, dass wir nur über Kampf und Moral bestehen können. Ich wollte mein Team auch in Verantwortung der vielen treuen mitgereisten Fans gut präsentieren und  leidenschaftlichen Handball zeigen“, sagte Beck.

 

„Die erste Halbzeit haben wir verdient verloren. Nach meinen ernsthaften Worten in der Pause ging ein Ruck durch das Team und plötzlich spielten wir gut. Ich wollte uns mit Anstand verabschieden. Es ist manchmal schwer, nach dem Erreichen des Ziels, nochmals mit voller Konzentration zu spielen. Herbrechtingen hat uns heute die Leidenschaft vorgelebt. Aber wir müssen im Rückblick zufrieden sein, dass die Saison so verlaufen ist. Es war eine schöne Zeit. Ich bin stolz auf meine Jungs“, sagte Beck im Pressegespräch unmittelbar nach dem Spiel.

 

Der zweiten Vorsitzende Alexander Osswald fieberte ebenso mit. „Die erste Halbzeit war zu lasch. Die Torausbeute war schwach. Es gab viele Fehlwürfe. Im zweiten Abschnitt haben sich die Jungs zusammengenommen und einen guten Kampf geboten. Wir haben mehrfach die Chance gehabt, nach dem Unentschieden davonzuziehen, aber wenn das nicht funktioniert, wird’s schwer, sich nochmals aufzurappeln“, sagt Osswald.

 

TSV Bad Saulgau: Bakos, F. Engler (beide im Tor), Rosca, Gaspar (2), S. Kruse (5), Osterc (4), Hillenbrand (3), P. Engler (1), Söder (3), Reck (2), M. Kruse, Aldica (2), Kohler, Zimmerer (1).

 

Die Party startet ab 15:00 Uhr in der Grillhütte Lampertsweiler und soll ein lockerer Saisonausklang für uns alle werden. (Open End, es soll aber nicht ausarten, da wir am nächsten Morgen um 11 Uhrfertig aufgeräumt haben müssen)

Das Fest soll vor allem für all unsere Vereinsmitarbeiter, Trainer und Helfer aller Art sein. Zudem sind auch alle aktiven Spieler (Ü16, also ab B-Jugend) eingeladen, sowie unsere Edelfans, die ständig dabei sind, ob im Kronried oder auf Auswärtsfahrt.

Die neuen beim TSV:

 

Andreas Csuka stößt zum TSV

 

Von Thomas Lehenherr

 

BAD SAULGAU - 

 

 

Der Ungar Andreas Csuka ist der vierte Neuzugang des Handball-Württembergligisten TSV Bad Saulgau.

 

Die ganze Csuka-Familie ist im Handballgeschäft. Vater und Mutter sind Trainer in Ungarn und auch der Bruder und die Schwester spielen in Ungarn in der ersten und zweiten Liga.

 

In seiner Jugend spielte er Handball in Budapest und wurde schon mit 17 Jahren bei Cegledi Kezilabda Klub SE in der ersten Liga Profi. Drei Jahre verbrachte er in Cegledi, bevor er mit 22 Jahren in die erste Schweizer Liga zu GC Amicitia Zürich wechselte, in der er zwei Jahre spielte.

 

Nach einem kurzen Aufenthalt in der ungarischen Heimat zog es ihnfür ein Jahr zum sächsische Regionalligisten Freiberg. Dann folgte er einem Angebot der Spielgemeinschaft Gummersbach/Strombach (Regionalliga), bei der er bis zur vergangenen Saison spielte. Zurzeit ist er wieder in Sachsen beim HC Einheit Plauen im Einsatz, der in der sächsischen Oberliga wohl die Vizemeisterschaft feiern wird.

 

Csuka ist ein Spiel vor Saisonende mit bislang 120 Treffern aktueller Torschützenkönig seines Teams und ist drittbester Torschütze in der gesamten Liga. "Krischan Hillenbrand hat angerufen und mich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, nach Bad Saulgau, zu kommen. Ich war bereits zwei Mal beim Probetraining hier und habe auch schon ab Mai einen Job in einem Autohaus in Mengen. Da meine Lebensgefährtin sowieso aus Bad Saulgau stammt und wieder in ihre Heimatstadt zurück möchte, macht meine Entscheidung,hierher zu ziehen, noch leichter.

 

Die Stadt gefällt mir sehr gut", sagt der 29 jährige studierte Sportmanager, der als KFZ-Verkaufsberater arbeitet. Sein Ziel für die nächste Saison ist, möglichst schnell nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, um dann einen Platz unter den ersten sechs anzustreben. "Ich habe das Glück gehabt und musste noch nie gegen den Abstieg spielen, und hoffe, dass das beim TSV auch so ist. Ich freue mich auf Bad Saulgau, alle Verantwortlichen waren sehr nett und haben sich um mich gekümmert. Am 13. Mai werde ich umziehen", verrät der Neuzugang, der hauptsächlich auf der Linksaußenposition eingesetzt werden wird.

Dennis Kaumann verstärkt die Mitte der TSV-Handballer

Der Steinheimer Spielmacher sieht seine Zukunft in Bad Saulgau

 

Bildquelle: Homepage TV Steinheim
 
Von Thomas Lehenherr
 
BAD SAULGAU - Der 25jährige Dennis Kaumann des abstiegsgefährdeten Württembergligisten TV Steinheim zieht im Sommer nach Bad Saulgau und lässt sich in der Badstadt sowohl beruflich als auch sportlich nieder. "Das ist schon eine Entscheidung, die einschneidend für mein Leben ist. Ich bin aber noch jung und liebe die Herausforderungen", sagt der neben Kreisläufer Jochen Schäfer und Torhüter Jonas Engler dritte Neuzugang des TSV.
Kaumann ist Göppinger, wohnt dort immer noch und begann seine Handballkarriere mit zwölf Jahren in der E-Jugend des damaligen Vereins DJK Göppingen. Später spielte er auch in der Jugendauswahl und trainierte in der Göppinger Handballakademie unter dem bekannten Coach Vasile Oprea. Mit 17 Jahren folgte er Trainer Oprea zum damaligen Württembergligisten Kuchen-Gingen, wo er mit Sondergenehmigung schon bei den Aktiven mitspielte. Nach einer Saison wechselte er aber wieder nach Göppingen, um noch ein Jahr in der A-Jugend von FrischAuf spielen zu können. Zeitgleich war er im Kader der zweiten Mannschaften von FrischAuf Göppingen. Es folgte eine Saison beim Team der TS Göppingen, bevor er wieder in die zweite Mannschaft von FrischAuf wechselte. Trainer Vasile Oprea, der in der Zwischenzeit den TV Steinheim coachte, holte ihn im Alter von 22 Jahren nach Steinheim. Seit drei Jahren ist Kaumann zusammen mit Klaus Nissle Mittespieler und Spielmacher des TV. Er pendelt zu den Trainingseinheiten und Heimspielen zwischen seinem Wohnort Göppingen und Steinheim.
Nun, mit knapp 26 Jahren möchte er einen neuen Lebensabschnitt beginnen und seine Heimatstadt in Richtung Bad Saulgau verlassen. "Der sportliche Leiter, Krischan Hillenbrand, rief mich an und fragte, ob ich es mir vorstellen kann, in Bad Saulgau zu spielen. Ich habe mir Bad Saulgau angesehen und auch den neuen Arbeitsplatz", sagte der gelernte Fitnesskaufmann, der sich weiterbildete und dann im Vertriebesinnendienst im Bereich Maschinenbau arbeitete. "In diesen Bereich werde ich auch bei einer bekannten Maschinenbaufirma in Bad Saulgau einsteigen", sagt Kaumann und freut sich.
Auch beim TSV wird er sich mit Spielmacher Istvan Gaspar auf der Mitteposition abwechseln und hoff auf eine schnelle Integration in die Mannschaft. "Ich kenne die Mannschaft von den Spielen gegen Steinheim und habe mit verschiedenen Leuten schon gesprochen. Das Team ist mir sehr sympathisch. Mein Ziel für die nächste Saison ist, dass wir so schnell wie möglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Langfristig würde ich natürlich gerne oben mitspielen", hofft der Neuzugang, der seine Stärken im Kampf eins gegen eins, beim Schlag- und Stemmwurf sieht. Neben Handball spielt der ehrgeizige Vollblutsportler auch weitere Ballspiele wie Tennis, Tischtennis oder Fußball und geht gern ins Fitnessstudio.
"Ich komme nicht von Göppingen hier her, um gleich wieder zu gehen. Ich stelle mir schon vor, längerfristig in Bad Saulgau zu bleiben", sagt Kaumann, der unter den Insidern bekannt für sein "gutes Auge" ist.

 

Für Torhüter Florian Engler kommt Neffe Jonas

 

BAD SAULGAU (tl) - Der TSV Bad Saulgau hat nach Kreisläufer Jochen Schäfer einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison zu vermelden.

 

 

Für TSV-Torwart Florian Engler, der aus familiären Gründen zum Saisonende seine aktive Handballlaufbahn beendet,kommt sein Neffe Jonas Engler zum Württembergligisten. 2004 ist Jonas Engler bei den Biberacher Bambinis eingestiegen und hat seither den Verein nicht mehr verlassen.

 

Trotz seines jungen Alters - im Juli feiert er seinen 19. Geburtstag - hat Jonas Engler schon in den Jugendmannschaften sowie in der zweiten und ersten Herrenmannschaft der TG Biberach kräftig Erfahrung gesammelt. Auch der Vater war Handballer bei den Biberachern und machte seinem Sohn diesen Sport schmackhaft. 

 

"Mein Onkel und der sportliche Leiter des TSV Krischan Hillenbrand haben mich angesprochen, ob ich nicht in Bad Saulgau einsteigen möchte. Ich hätte in Biberach sicherlich auch Perspektiven gehabt, doch ein neuer Verein und die höhere Klasse bringen mich vielleicht weiter. Es ist eine neue Herausforderung für mich", sagte Engler. "Außerdem kann ich von Klasse-Torhüter des TSV David Bakos sicherlich viel lernen. Mir ist klar, dass ich zweiter Torhüter bin, aber ich möchte mich nach und nach weiterentwickeln", sagte Engler, der nebenher noch die weibliche D-Jugend von Biberach trainiert. Engler studiert im ersten Semester Biochemie in Ulm und wohnt in Mittelbiberach.

 

Sein Ziel ist es, möglichst viele Einsätze zu bekommen und mit der Mannschaft in der nächsten Saison so schnell wie möglich einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen.

Jochen Schäfer ist der erste Neuzugang der TSV-Handballer

 

BAD SAULGAU (tl) - Die Planungen für die nächste Saison laufen beim TSV bereits seit geraumer Zeit auf Hochtouren. Der Württembergligist steht vor einem Umbruch, weil einige Akteure teils aus beruflichen Gründen, teils altersbedingt die Handballschuhe an den Nagel hängen. Die Verantwortlichen des TSV sind deshalb in Kontakt mit mehreren neuen Spielern. Definitiv zugesagt hat jetzt Jochen Schäfer, zurzeit Kreisläufer, Abwehrspieler und Torschützenkönig beim Südbaden-Ligisten HSG Mimmenhausen/Mühlhofen.

Der 25jährige soll Abwehrchef Christian Zimmerer, ein Bad Saulgauer Urgestein, der seine Handballkarriere nach der Saison beendet, ersetzen. Schäfer ist in Salem aufgewachsen und stieg im Teilort Mimmenhausen schon bei den Bambinis ins "Handballgeschäft" ein. Der talentierte Kreisläufer konnte seine Qualitäten bereits als A-Jugendlicher mit 17 Jahren bei der ersten Herrenmannschaft in der Südenbadenliga unter Beweis stellen. Nach dem Abstieg der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen in die Landesliga wechselte er 2012 für eineinhalb Jahre in die Schweiz zum HSC Kreuzlingen, der damals in der zweiten Schweizer Liga (Nationalliga B) rangierte. Dann spielte er für ein Jahr wieder in der Südbadenliga, diesmal beim TuS Steißlingen. Nach einer Fußverletzung zog es ihn im Januar 2016 wieder in die Heimat zur HSG Mimmenhausen/Mühlhofen zurück, mit der er von der Landesliga erneut in die Südbadenliga aufstieg. Zurzeit belegt die HSG jedoch den letzten Tabellenplatz und wird wohl wieder in die Landesliga absteigen.

"Ich suchte eine neue sportliche Herausforderung und bin sehr gespannt auf die Württembergliga, die ja mit der Südbadenliga vergleichbar ist", sagt Schäfer. Jochen Schäfer kennt Christian Zimmerer noch gut aus Spielen der Südbadenliga, wo er einige Male gegen ihn spielte, auch Fabian Hillenbrand und Daniel Matt, die beide in Diensten des TSV stehen, kennt er gut. Außerdem ist er seit langer Zeit in Kontakt mit dem sportlichen Leiter des TSV, Krischan Hillenbrand. "Krischan hat mich schon einige Jahre immer wieder angerufen, der Kontakt ist nie abgerissen", sagt der studierte Betriebswirtschaftler, der in Überlingen bei einer Bank arbeitet.

"Ich möchte mich beim TSV sportlich weiterentwickeln und weiterhin Spaß am Handballspielen haben. Ich freue mich auch schon riesig auf das großartige Bad Saulgauer Publikum. Es macht unheimlich Spaß vor vielen Fans zu spielen. Mein Ziel für die nächste Saison ist es, so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und dass wir uns im Mittelfeld etablieren. Je nach Entwicklung kann ich mir gut vorstellen, auch länger beim TSV zu bleiben", sagt der ehrgeizige Sportler Jochen Schäfer, der sich selbst als Vollbluthandballer bezeichnet und neben Handball auch noch Tennis spielt.

 

 

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